Kameras Leica

Leica und Insta360 stellen Actionkamera „One R“ vor

Leica investiert mal wieder in ein neues Segment: Zusammen mit Insta360 wurde die modulare Actionkamera „One R“ vorgestellt.

Partnerschaft zwischen Leica und Insta360

Auf Actionkameras werfen wir hier auf Photografix normalerweise höchstens am Rande mal einen Blick. Die neue Insta360 One R, die im Rahmen der CES 2020 vorgestellt wurde, ist uns aber trotzdem eine Erwähnung wert. Warum? Weil die Kamera in Zusammenarbeit mit Leica entstanden ist und Leica somit (mal wieder) in einen neuen Bereich investiert.

Technische Details der One R

Die One R ist Actionkamera mit austauschbarem Kameramodul, also eine sogenannte modulare Kamera. Die Möglichkeit, die Objektive zu tauschen, macht die One R natürlich äußerst flexibel. So steht beispielsweise ein Setup mit zwei Fisheye-Objektiven zur Verfügung, das 360-Grad-Aufnahmen ermöglicht, alternativ kann aber auch ein Leica Weitwinkelobjektiv in Kombination mit einem 1 Zoll großen Sensor genutzt werden, um 5,3K-Videos oder 19-Megapixel-Fotos aufzunehmen.

Die Insta360 One R, die übrigens auch über eine elektronische Stabilisierungstechnik verfügt, könnte durchaus neuen Schwung in den Bereich der Actionkameras bringen. Preislich liegt die Kamera zwischen 340 und 600 Euro, je nachdem, welche der drei zur Verfügung stehenden Module man sein Eigen nennen möchte.

Hier noch ein offizielles Video, in dem die Möglichkeiten der Insta360 One R vorgestellt werden:

Mark Göpferich

Mark Göpferich

Gründer von Photografix und freiberuflicher Redakteur, der sich seit vielen Jahren immer wieder aufs Neue von Fotografie und Kameras begeistern lässt. Mit mehr als 3.000 Artikeln hier auf Photografix inzwischen so etwas wie ein Experte für neue Kameras.

6 Kommentare

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  • Von der Idee gefällt es mir auf jeden Fall.
    Da ich demnächst meine alte Samsung Gear 360° gegen was neueres austauschen möchte, wäre diese Combi mit GroPro Modus echt ideal. Mal erste Erfahrungsberichte und Preisfall beobachten.

  • Bin sehr gespannt auf die Testberichte der 1 Zoll Sensor Variante. 🙂
    Bisher habe ich die GoPro für Videoaufnahmen für im Wasser, in den Städtetrips oder Skiferien benutzt… einfach sehr flexibel und gehen gar nie bis selten kaputt.

  • Also wenn ich meine Olympus tough TG5 aufs Altenteil schicke ist das eine echte Alternative, wenn die Kamera – speziell unter Wasser – das hält was das Video verspricht. Für mich zwar nicht relevant, aber der unsichtbare Selfiestick ist ein intelligentes Feature!

  • Klingt alles super, was man darüber hört, sieht und liest.
    Aber leider nur Überwasser!
    Sie ist kein Kameraersatz für Unterwasser-Video.

    Sie hat z.B. keinen vordefinierten Unterwasser-Modus (Weißableich), der in der Regel aber auch nur bis 5m Tiefe funktioniert.
    Sie hat keinen benutzerdefinierten Weißabgleich über Graukarte (für Umgebungslicht in Tiefen bis 20m).
    Sie hat keinen stufenlos einstellbaren Weißabgleich mit Kelvineingabe (für Videolampen).

    Muß also alles im Post nachgearbeitet werden. (wenn überhaupt möglich, da kein Video-RAW)
    Und bei 4k60 kommt da ganz schön was zusammen (also dicker Rechner vorrausgesetzt) und Tablet (zum Gucken im Urlaub) kannst Du sowieso vergessen, da die Files „out of Camera“ >150Mbit/s betragen. Das schafft kein Video-Player ruckelfrei. Muss erst mit 25Mbit/s auf h.264 bzw. h.265 „runtergerändert“ werden.

    Also alles nicht Gold was glänzt…