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Nikon D760: Soll Anfang 2020 erscheinen, erste Spezifikationen aufgetaucht

Die Nachfolgerin der Nikon D750 könnte angeblich Anfang 2020 vorgestellt werden. Nun sind erste Spezifikationen der neuen DSLR aufgetaucht.

Nachfolgerin der Nikon D750

Die Nikon D750 ist auch im Jahr 2019 noch eine tolle Kamera, doch so langsam aber sicher nagt der Zahn der Zeit an der DSLR. Die D750 hat inzwischen mehr als fünf Jahre auf dem Buckel, dementsprechend werden einige Nutzer sicherlich gespannt auf die Nachfolgerin der D750 warten.

Und zu dieser Nachfolgerin sind nun neue Gerüchte aufgetaucht. Diesen Gerüchten zufolge wird Nikon die Kamera möglicherweise nicht D760 nennen – so wie in der Vergangenheit gemunkelt wurde – sondern D770, D780 oder D790. Mit dieser Bezeichnung würde man deutlich machen, dass es sich nicht nur um ein kleines Update handelt, sondern die Reihe mit der neuen Kamera einen großen Sprung nach vorne macht.

Annäherung von D700 und D800 Reihe?

Interessant ist auch, dass eine Quelle davon spricht, dass die D750 Nachfolgerin die D700-Reihe und die D800-Reihe zusammenführen wird. Was genau das bedeutet, das ist im Moment noch unklar. Dass die beiden Reihen zu einer zusammengeführt werden sollen, das würden wir ausschließen. Gemeint ist vermutlich eher, dass sie sich in Sachen Funktionsumfang und Bedienung annähern werden und der größte Unterschied bei der Auflösung des Sensors liegen wird. So wie es im Grunde auch bei der Z6 und Z7 der Fall ist.

Mögliche technische Daten der Nikon D770

Doch kommen wir zu den möglichen technischen Daten. Diese lesen sich folgendermaßen:

  • Vollformatsensor mit 24 Megapixeln, BSI-Sensor
  • 4K-Videos mit 30 fps, Full-HD-Videos mit 120 fps
  • Anzahl der AF-Messfelder zwischen 51 und 153
  • Touchscreen
  • 2x SD-Slots (UHS-II)
  • WiFi und Bluetooth, aber kein integrierter Blitz
  • Neues Interface, ähnlich wie bei der Z6
  • Etwas leichteres und kleineres Gehäuse im Vergleich zur D750

Wenn man sich diese ersten Spezifikationen anschaut, dann erhält man den Eindruck, dass die D770 (oder wie auch immer die Kamera am Ende heißen wird) der Nikon Z6 ähneln wird. Möglicherweise wird von der Z6 dann auch der Sensor inklusive Autofokus im Live View übernommen.

Die Präsentation der Nikon D770 könnte angeblich Anfang 2020 stattfinden. Da würden wir uns im Moment aber noch nicht festlegen wollen, überhaupt sollte man die unbestätigten Gerüchte im Moment noch mit Vorsicht genießen.

Was haltet ihr von den Angaben zur Nikon D750 Nachfolgerin?

Mark Göpferich

Mark Göpferich

Gründer von Photografix und freiberuflicher Redakteur, der sich seit vielen Jahren immer wieder aufs Neue von Fotografie und Kameras begeistern lässt. Mit mehr als 3.000 Artikeln hier auf Photografix inzwischen so etwas wie ein Experte für neue Kameras.

45 Kommentare

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  • Kein Grund für ein Update, wenn man wie ich nur auf Foto aus ist. Den Blitz würde ich tatsächlich vermissen, WiFi und Bluetooth brauche ich nicht. Ein Jahr früher hätte da auch keinen Unterschied gemacht.
    Das einzige Update, was für mich in Frage käme, wäre eine D850.

  • So genau kenne ich mich mit dem Nikon Portfolio nicht aus. Das sie im APS-C Bereich mit der Z50 das neue Bajonett genommen haben ist konsequent und nachvollziehbar.

    Warum Nikon eine ältere 24MP DSLR durch eine aufgepeppte 24MP DSLR ersetzen will kann ich nicht verstehen, wo es doch die Z6 + FTZ Adapter die ebenfalls 24 Megapixel hat gibt!

    Dieses Nikon 760 Gerücht ist für mich nicht nachvollziehbar, das sind wohl eher Wünsche älterer Nikon Nutzer an den Weihnachtsmann!

    • Alfred,

      für mich ist das schon nachvollziehbar, vor allem auch für Fotografen, die von APS-C aufsteigen und nicht unbedingt eine 5 Jahre alte Kamera kaufen wollen. Es sind ja schon einige Verbesserungen bekannt und vielleicht gibt es noch weitere.

      Auch zeigt es, dass Nikon zweigleisig fahren will, was viele Fotografen begrüssen, die nicht unbedingt schon auf spiegellose Kameras umsteigen wollen.

    • ich selbst warte schon ziemlich lange auf einen Nachfolger der D750. Der Umstieg auf Z+Adapter wäre für mich keine Option gewesen und ist es nach wie vor nicht. Zu wenig bis gar keinen Zugewinn für viel zu viel Geld, wenn ich eine vergleichbare Ausrüstung als DSLM wollte.
      Denke schon, dass in absehbarer Zeit noch ein Nachfolger für die D750 kommt, allerdings nur, weil Nikon schon am entwickeln war, als die Nikon DSLM letztes Jahr auf den Markt kamen.
      Es wäre vielleicht eine Überlegung wert, wenn sie, wie in den D800 Modellen, auch einen 36MP Sensor bekäme und IBIS. Dann noch den Autofokus der D5 und meinetwegen den Touchscreen, wenn man drauf steht.
      Das für einen Startpreis von 2500€… Dann könnten vielleicht noch ein paar DSLR über die Theke gehen.

      • Die D 850 gibt es bei ebay schon deutlich unter 2.500,-.

        Wenn die D7XX keinen Bildstabi und nur 24 MP hat, ist sie uninteressant für mich.
        Dann wird es eine Spiegellose.

        Mit Stabi und ca. 30MP = Deal.

      • @ Hotte
        Sie leben sicher nicht in Deutschland wo die Masse der Rentner im Schnitt 9.600 Euro Nettorente im Jahr hat + ein wenig Wohngeld.

        Aber klar – geiles Angebot. Wer masochistisch veranlagt ist, kommt voll auf seine Kosten.

      • @Sabrina
        Sie haben ja gewaltig Frust, dass Sie jeden hier „anpflaumen“
        … und eine D850 für Masochisten, ich weiß nicht recht, gibt sicher Effektiveres

    • Alfred Proksch 13. November 2019 um 18:58 Uhr
      „Warum Nikon eine ältere 24MP DSLR durch eine aufgepeppte 24MP DSLR ersetzen will kann ich nicht verstehen, wo es doch die Z6 + FTZ Adapter die ebenfalls 24 Megapixel hat gibt!“

      Die Megapickel sind beim Kauf einer Kamera heutzutage so ziemlich das unwichtigste Feature. Jede Knipse hat 24 Megapickel. Seit Jahren.

      • Das sagt wohl ein einziger der die Sache versteht! Die Hersteller orientieren sich an PS(Auto) und Pixel(Kamera) und welches Klientel angesprochen wird ist denen egal, Hauptsache kaufen und das möglichst viel und oft, gern auch Planlos.

  • @mimas und @ rolf carl ja genau ich habe das im letzten Jahr genau das durchgezogen und am BlackFriday meine D750 gegen eine D850 mit Hammer Nachlass bei Calumet in einen Auftra getauscht! Super Entscheidung das ist ein spitzen Gerät und macht wirklich Freude! Ich kann nur empfehlen am BlackFriday auf die Top online Stores zu gehen und die Angebote stündlich checken denn bei mir war die Aktion nach einigen Stunden ausverkauft habe aber eine erwischt 👌

    • Gratuliere!

      Ja, die D850 ist eine tolle Kamera, und wenn ich die D750 noch nicht gehabt hätte, wäre sie die erste Wahl gewesen. Da ich noch etwas für die schnelle Fotografie wollte, habe ich mich dann aber für die D500 als Zweitkamera entschieden. Die beiden ergänzen sich nahezu ideal.

    • Zitat:
      „@mimas und @ rolf carl ja genau ich habe das im letzten Jahr genau das durchgezogen und am BlackFriday meine D750 gegen eine D850 mit Hammer Nachlass bei Calumet in einen Auftrag getauscht!“
      (Ich habe in das Zitat noch ein g hineingeschmuggelt)

      Meinen Sie wirklich, dass Calumet was zu verschenken hat?
      Die waren froh, dass sie diese Kameras noch zu einem lukrativen Preis absetzen konnten, bevor das Zeitfenster zu ist. Die bieten doch solche Rabatte nicht ohne Not.

      • Liebe Sabrina,

        am Black Friday wird so ziemlich alles mit Rabatt veräussert, und zwar mit und auch ohne Not. Es gibt sogar Händler, die auf das ganze Sortiment 20 oder 30 % Rabatt gewähren (Manor CH z.B.).

        Der Margenverlust bei solchen Aktionen wird in aller Regel nicht nur vom Verkäufer, sondern auch vom Produzenten mitgetragen. Das heisst in diesem Falle, dass Calumet und Nikon den Margenverlust geteilt haben.

      • Lieber Rolf Carl,

        raten Sie doch mal, woher das Geld kommt, um solche Rabatt-Aktionen zu finanzieren.

        Wie sagt Volker Pispers immer so schön:

        „Der Deutsche kann das trennen.“

      • Tja,

        wenn Frau keine Argumente mehr hat, versucht sie es mit unverständlichem, verwirrten Quatsch …

        Du bist das beste Beispiel dafür, wie man mit vielen Worten nichts sagen kann (neben Tobi B natürlich).

  • Damit würde die D 770 (oder wie immer sie letztendlich heißt) eigentlich alles erfüllen, was sich viele von einem Nachfolger erwartet haben … nämlich vornehmlich 4 K und ein modifiziertes Display (mit Touch-Funktion). Der fehlende Blitz wird vermutlich die Gemüter erhitzen. Manche werden sagen, es sei nur folgerichtig, ihn bei einer semi-professionellen Kamera weg zu lassen (die Canon 6 D Mark 1 und Mark 2 hat ja auch keinen), andere werden ihn schmerzlich vermissen!

    • Die D500 hat auch keinen Blitz, und ich habe ihn auch noch nie vermisst. Es kommt halt darauf an, was man fotografiert, denn es gibt auch Profis, die nie blitzen. Wenn man einen Blitz unbedingt braucht, kauft man sich halt einfach die passende Kamera.

      • @Rolf Carl „kauft man sich halt einfach die passende Kamera“

        und wer diese Kamera möchte, dann doch besser einen passenden Aufsteckblitz, denn diese Kamera hat bestimmt einen Blitzschuh

  • Wow. Das klingt gut. Nur 24MP kann ich mir fast nicht vorstellen.
    Da ich bei der D800 bin, wäre es wünschenswert ein solch flexibles Modell wie die D750 mit mehr Auflösung zu haben. Ansonsten müsste man ja schon wieder neue Objektive kaufen. Ich freue mich auf alles, was Nikon in dem Bereich bringt.

  • Warum soll jemand, der mit seiner 750 oder 800 irgendwas zufrieden ist, sich was neues zulegen?
    Allerdings gibt es Videos, von Profis, welche auch You Tuben, die freudig verkünden, was sie so tun.
    Einer hat sein ganzes System verkauft, D5, D750, Optik und ist glücklich mit der Z6, Z7 und allem an Optik, was es bisher dafür gibt.
    Ein anderer hat seine beiden 850er, samt Optik verkauft und will demnächst verraten, wo die Reise hingeht.
    Nur zwei Beispiele.
    Nikon wird schon wissen, ob es lohnend ist, neue DSLR Aufgüsse anzubieten.
    Schließlich hatten sie eine F3 auch Ewigkeiten im Programm.

    • Robin,
      den zuerst erwähnten habe ich auch schon mal gesehen. Sehr gelungen finde ich seine Hintergrundausleuchtung in den Videos. Und wenn er mal gerade nicht als Influencer tätig ist, shooted er fröhlich in der Weltgeschichte rum. Er wird schon sein Geld verdienen, wenn auch nicht mit knipsen…
      Und dann gibt es noch einen, der zuerst Fuji hatte, dann auf Z6 umgestiegen ist und jetzt alles auf das Wesentliche reduziert hat, um bei fuji X100F zu landen. Das alles, inklusive Stimmungslage, wird in diversen Videos vorgetragen und mit Bildbeispielen unterlegt.
      Ich sitze dann fassungslos davor, muss es aber unbedingt zu Ende gucken:-))

    • @Robin
      Ich bin ja bei Canon, habe aber die D850 ausprobiert, also wenn ich die hätte würde ich sie nie im Leben verkaufen, welche Kamera ist den besser? Hätte ich keine Canon 5D4 hätte ich eine D850, das ist die beste DSLR die je gebaut wurde! Da passt wirklich alles!

      • Hi joe,
        ich habe die D850 nie probiert. Aber alles, was ich darüber gehört habe, spricht für die Kamera. Einfach perfekt für alles, was an Fotos nötig ist.
        Stellt sich höchstens die Frage, ob sie auch Video-Tauglich ist.
        Nicht für die großen Kino-Produktionen, sondern für die kleinen Clips für Social Media und YouTube.
        Ansonsten muß ein Nachfolger ja einige Sachen sogar noch besser können.

  • Es gibt sicher verschiedene Gründe.
    Die alten Bauteile der Kamera werden durch neue Produktionen ersetzt, dann braucht auch die neue Kamera einen neuen Namen.
    Wenn ich hier von Youtubern lese….. einer sagte in seinem Video, er können bei seiner Hochzeitsfotografie keine Spiegelose benutzen da immer wenn gerade der Ring getauscht wird die Batterie zuende ist.
    So oder so ähnlich war die Aussage.
    Für manchen Profi ist dies wohl ein entscheidender Kritikpunkt-Batterielaufzeit.
    Neue Batterien braucht das Land! nicht nur bei Kameras.

    • Naja, Sony hat ja bei seinen neueren Modellen gezeigt, daß die Akulaufzeit inzwischen eine untergeordnete Bedeutung hat. Das ist wirklich kein Kriterium, zumal ein richtiger Hochzeitsfotograf eh mit zwei Kameras und mehreren Akkus anreist. Und an die Sonys kann man in der Not auch rasch eine Mini Powerbank anstöpseln. Das sind wirklich an den Haaren herbeigeholte Argumente. Spiegellose haben sogar den Vorteil, daß man durch den Sucher in dunklen Kirchen oder Räumen noch etwas sieht. Eine schwere und unhandlich DSLR ist nun ausgerechnet für die Hochzeitsfotografie ein Auslaufmodell.

    • Das sehe ich genau so wie Carsten Klatt. Wer tatsächlich Spiegellos verwenden will, nicht nur irgend einen Vorwand für eine Ablehnung von Spiegellos sucht und dem bei manchen Modellen noch bestehenden Problem der verkürzten Batterielaufzeit aus dem Weg gehen will, ohne den Akku während der Zeremonie tauschen zu müssen, verwendet halt einen Batteriehandgriff und hat dann – zumindest bei Fuji und Panasonic – drei Akkus gleichzeitig im Einsatz. Das sollte dann locker für eine Hochzeitszeremonie ausreichen, damit man dem an den Haaren herbeigezogenen Argument „Batterie ausgerechnet beim Ringetausch leer“ entgehen kann. Aber selbst ohne einen Batteriehandgriff kommt der leere Akku nicht aus heiterem Himmel, das sieht man ja vorab und kann mit „Deckel auf – Akku leer raus – Akku voll rein – Deckel zu “ in ca 15 Sekunden oder weniger einen Akkutausch vornehmen. Wer diese Minimalanforderungen nicht hinbekommt und soetwas aufgrund der Batterieanzeige im Display und Sucher planen kann hat vermutlich ohnehin den Beruf verfehlt.

      • Ja absolut richtig.
        Akkus halten auch bei DSLMs ewig. (2000+ Fotos mit einem Akku im Flugzeugmodus habe ich selbst schon mit meiner A7iii hinbekommen).

        Sogar als Hochzeitsfotograf, wird man schon einen kurzen Moment haben, den Akku zu wechseln. Man filmt ja keinen Livestream. Und man muss es ja nicht erst bei 5% wechseln.. geht ja auch früher.

    • Emil,

      jedesmal beim Ringtausch:-))
      Wenn dem Kollegen auf dem Weg zur Hochzeit jedesmal der Sprit ausgeht, kommt er auch jedesmal zu spät. Und mit E-Auto wird das dann mit Sicherheit noch später…

      • naja, das “ jedesmal beim Ringetausch“ ist natürlich überspitz gesagt.
        Er beschreibt das er die EOS 6DII noch umhängen hatte und mit dem 135er ein gutes Bild schießen konnte. Mit der neuen Canon R war es halt in diesem Moment aus.
        Es beschreibt natürlich die Angst des Profis den Auftrag nicht zufriedenstellend Fotografieren zu können.
        Ich kann mir schon vorstellen; die Herzen schlagen, der Pfarrer beugt sich nach vorne, Er zückt den Ring, Sie wird rot und bleich gleichzeitig im Gesicht….der Fotograf ruft halt!!! ich muss erst die Batterie wechseln. Das kommt nicht gut.

      • …er hat dann aber die Lacher auf seiner Seite und dem Brautpaar bleibt ein wenig Zeit,
        alles noch mal zu überdenken.
        Wenn da nur nicht die Angst des „Profis“ wäre :-))

      • Also das mit dem ausgerechnet beim Ringtausch ist eines dieser Märchen das mal einer erfunden hat, macht jetzt seine Runde und wird nun für bare Münze genommen. Wie hier schon einige erwähnt haben, der Ringtausch kommt ja nicht binnen 10tel Sekunden und jede richtige Kamera zeigt im Sucher oder auf dem Display den Akkustand an, bei mir die letzten 10%, also das reicht entweder noch für den Ringtausch oder den Akkutausch. Dies zeigt übrigens mal wieder, dass wenn überhaupt etwas notwendig ist, dann nicht etwa ein zweiter Kartenslot – manche können ja ohne gar nicht fotografieren – sondern eine zweite Kamera!!!

  • Nikon Kameras gehören seit Jahrzehnten zu den professionell genutzten Handwerkszeugen. Das Objektiv Sortiment bietet alles was der Fachmann benötigt. Technisch und mechanisch ist man mit Nikon immer auf der „sicheren“ Seite!

    Auch wenn ich aus persönlichen Gründen (zu analogen Zeiten hatte ich zwei Stück) kein Produkt der Firma Nikon verwenden möchte, so habe ich nichts dagegen wenn andere Fotografen damit gerne arbeiten.

    Leider betrifft die momentane Schieflage, die vielfältigen Gründe dafür wurden hier schon hinreichend beschrieben, die komplette Kameraindustrie.

    Jeder Hersteller muss für sich eine „Überlebensstrategie“ finden. Weil der Umsatzeinbruch nichts mit der Technik zu tun hat wird es ein schwieriges Unterfangen werden. Wie der Mitbewerber fährt Nikon mit der aufgewerteten 760 nun ebenso zweigleisig um die vielen „Altkunden“ bei der Stange zu halten.

    Wenn es wenigstens so wäre das die Spiegellosen Systemkameras überdurchschnittlich gut laufen würden, dem ist aber nicht so! Was soll eine Nikon 760 daran verändern?

    Ich fotografiere sehr gerne und möchte das noch länger mit Systemkameras machen können, deswegen warte ich weiterhin auf die Innovationen von Nikon & Co.

    • Ich hoffe sehr, das die jetzigen Hersteller überleben. Wettbwerb ist schließlich der beste Motor für Preise und Innovationen. Aber sie sollten sich langsam neu erfinden. Softwaretechnisch ist kein Hersteller auf der Höhe der Zeit, die Smartphones enteilen der Kameraindustrie. Auch im Bereich externer Softwareanbieter ist viel Luft nach oben. Die Zeiten von Spiegelrefelex gleich Profi sind vorbei. Die Leute wollen ohne viel Einarbeitung beste Bildqualität. Das hat sich noch nicht rumgesprochen und könnte schon auf kurze Sicht der Sargnagel der Kameraindustrie werden.

      Ich habe zu analog Zeiten nur mit Contax und Zeiss fotografiert und trauere der Marke immer noch nach. Sony erinnert mich ein wenig daran, auch was die Innovationen angeht.

  • Was soll den das Geschrei.
    Die D750 ist nun immerhin schon ein paar Jahre alt und was spricht dagegen dass ein Hersteller Produktpflege betreibt und dabei auch mal ein Erfolgsmodell mehr oder weniger überarbeitet.
    Wer die Kamera nicht haben will, der wird sie halt nicht kaufen.
    Ich bin mit meiner D750 mehr als zufrieden, sie tut ihren Dienst.
    Sollte sie mal ihren Geist aufgeben und ich weiterhin mit den bisher erworbenen Objektiven weiterarbeiten, dann werde ich mir eine D7XX zulegen.
    Mit meiner alten D7100, sie arbeitet immer noch (in Teilzeit), bin ich auch so verfahren.

    • Hallo T. Mühlenberg,

      genau so wie Du denken viele Kunden bei allen Marken und kaufen nichts weil ihnen die sehr gute Bildqualität der „Altgeräte“ völlig ausreicht.

      Die nachwachsende Kundschaft ist mittlerweile bei Smartphone, GoPro und Drohne, die interessiert so ein unbeweglicher Klotz wie sie die Systemkameras nun einmal sind nicht mehr. Einstellerei oder Bildnachbearbeitung, wozu? Die integrierte Software macht automatisch „freigestellte“ Porträts und einen „Nachtmodus“ gibt es auch!

      @Karsten Klatt hat es genau getroffen. Es ist traurig für uns alte Hasen, aber die neuen Fotokisten werden mindestens genau so spannend sein wie das Zeug das wir bisher verwendet haben.

      • Ja so ist es Alfred. Ich frage mich ernsthaft was wäre, würde man die Software von Samsung, Huawei, Xiaomi oder Apple in ein aktuelles Kameragehäuse implemtieren. Wenn man bedenkt, was diese Hersteller aus Winzsensoren herauskizeln, dann mag ich mir nicht vorstellen, was mit derartiger Software z.B. im Vollformat möglich wäre. Allein die Hersteller pennen, besonders Sony, die eigentlich über Smartphoneintelligenz im eignen Hause verfügen. Auch Adobe und Co. setzen voraus, das jeder Anwender ein super Profi ist. In den nächsten Tagen kommt Luminar, das ist der erste zaghafte Ansatz für KI-Berechnungen. Die gesamte Fotoindustrie verharrt wie in einer Schockstarre. Auch Zeiss und Leica, die sogar direkte Kooperationen mit Smartphoneherstellern hatten und haben. Irgendwie ist das alles unfassbar, oder die Krise noch nicht groß genug.

      • @Alfred und Carsten

        meine Schwester hat mir gestern ihre gesamte Kamera-Ausrüstung mit allen Objektiven vorbeigebracht, sie braucht sie nicht mehr, sie hat sich das i-phone 11pro Max gekauft und ist damit super happy. Die Bilder werden genauso wie sie sich es vorstellt, muss nichts einstellen und nichts nacharbeiten. Genau das will der Durchschnitts-User. Ich denke zwar nicht, dass dezidierte Kameras gänzlich verschwinden, aber wir sind schon so etwas wie die letzten Mohikaner. Bald kann ich einen Fotoladen aufmachen, zusammen mit den Kameras meines Schwiegervaters bin ich jetzt bei 13, wenn das nur keine Unglückszahl ist!

  • Die Entscheidung sich eine D770 oder wie man sie nennen wird zu kaufen, die sicherlich erheblich teurer sein wird, sehe ich persönlich als rausgeworfenes Geld.

    Da lohnt sich die Investition doch eher in ein anderes Objektiv.

    Allerdings bin ich auch altmodisch und denke, das die Technik schon lange ihren Höhepunkt genießt.

    Warum nach dem Iphone 8 noch ein 9 und ein 10 kommt – oder nach einer Nikon D850 eine D770, die nicht mal annähernd so gut ist, liegt wohl daran, dass es immer jemanden geben wird, der sich das Neuste kaufen wird / will, um besser dazustehen als der Rest.

    Man kann nur hoffen, dass damit der Preis von der D750 nochmal um weitere 300€ günstiger wird. 😅😂

    • Ganz einfach, das sind die DSLR die noch in der Entwikcklung sind und waren. Die müssen sie jetzt raushauen. Auch im nächsten jahr wird es von Canikon noch DSLR geben, danach dürfte es das gewesen sein.

  • Für Besitzer der d750 wird der Umstieg bestimmt uninteressant. Es fehlt am großen Zugewinn. Wenige wechseln ihre Autos nach der Sommerpause gegen ein neues Baujahr. Ob 10 af Felder mehr der 35mb übt kein whauu bohh aus, haben die anderen Nikons schon. Innovative ist Kommunikation , „KI“ , Erweiterbarkeit. Das WiFi jedes billighandis ist schneller und sicherer als die d700. warum man die Kamera nicht netzwerkfähig Gemach hat ist rätselhaft. Augenfokus wurde verschlafen. Updates enthalten keine neuen Funktionen,GPS nur mit Modul, dann ist der steckerplatz, aber belegt. Was die halbherzig Bildbearbeitung darin zu suchen hat?? Dann lieber Möglichkeit der Speichererweiterung und Zugang für dritte schaffen die sich damit auskennen. Sie sollten sich einen Handyanbieter schnappen, der sein Handy einbaut und sie kümmern sich um Foto und Film. Das wäre, wenn sie schnell sind ein Anreiz, eine d790 zu besitzen. Ansonsten sehe ich nichts was eine d750 oder d850 als als veraltet aussehen lassen könnte.

  • Hallo zusammen. Meiner Meinung nach kommt das Update der 750iger zwei Jahre zu spät.
    Es wird schwer für Nikon sie zwischen dem jetzigen Modell und der D850 zu platzieren.
    Die aktuelle Kamera ist noch immer Top. Ich würde mir auf jedenfall 1-2 Bilder/Sek mehr wünschen und einen größeren Puffer. Für mich reichen die 24 MP allemal.