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Nikon D780: Zahlreiche Bilder der neuen Vollformatkamera geleakt

Es sind zahlreiche Bilder der Nikon D780 geleakt worden! Nikon hat am Gehäuse einige kleine Veränderungen vorgenommen.

Nikon D780 Präsentation in Kürze

Nikon wird in wenigen Tagen die neue D780 vorstellen, daran bestehen nun keine Zweifel mehr. In der letzten Woche gab es bereits einige konkrete Hinweise und Infos von Quellen, dass Nikon im Rahmen der CES 2020 den Nachfolger der D750 präsentieren möchte. Jetzt gesellen sich noch eine ganze Reihe von geleakten Bildern hinzu, welche die Gerüchte der letzten Tage bestätigen.

Die geleakten Bilder

Werfen wir direkt einen Blick auf die geleakten Bilder der Nikon D780 (kleine Bilder anklicken zum vergrößern):

Was fällt bei den Bildern auf?

Nikon hat am Gehäuse der Nikon D780 im Vergleich zur D750 einige kleine Veränderungen vorgenommen. So gibt es beispielsweise einen neuen Platz für den AF-ON- und den ISO-Button. Das Display bleibt hingegen wie bei der Vorgängerin “nur” kippbar und kann nicht seitlich aus dem Gehäuse herausgeklappt werden. Bestätigt wird durch die Bilder außerdem der Dual-SD-Slot, die D780 wird also definitiv Platz für zwei Speicherkarten bieten.

Was mich persönlich am meisten am Gehäuse der Nikon D780 stört, ist der fehlende Joystick. Bei einer Kamera in dieser Preisklasse sollte ein Joystick, den vielleicht nicht alle, aber zumindest zahlreiche Kunden inzwischen nicht mehr missen wollen, einfach nicht fehlen. Das ist meiner Meinung nach eine der unnötigen “künstlichen Einschränkungen”, mit denen sich die Kamerahersteller das Leben teilweise selbst schwer machen. Ja, der Joystick soll natürlich der teureren D850 vorbehalten bleiben, ist klar. Aber in den aktuell schweren Zeiten und den immer weiter sinkenden Verkaufszahlen im DSLR-Bereich hätte Nikon meiner Meinung nach hier lieber nicht geizig sein sollen.

Ich bin äußerst gespannt auf die technischen Daten der D780 und die finale Präsentation!

Was fällt euch bei den Bildern der D780 sonst noch auf? Ist der fehlende Joystick ein Kriterium für euch?

Quelle: Nikonrumors

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Gabi

Ja, der fehlende Joystick war mein erster Gedanke. Schade für die Nutzer.

Rolf Carl

Meiner Meinung nach ist das Geschrei um den fehlenden Joystick total überflüssig; die D750 hat ihn nicht und auch die D810 nicht, nur die D500 hat einen. Und dies aus gutem Grund: denn bei einer Kamera, die auf die schnelle Fotografie getrimmt ist, macht es Sinn, den Joystick in die Nähe des Daumens zu setzen, um die schnelle Bewegung des AF-Punktes zu ermöglichen. Die D780 ist dagegen aber eher eine Allroundkamera, die zwar auch noch etwas schnell kann, aber eben nicht so spezialisiert wie eine D500 ist. Das beweist ja auch die Tatsache, dass sie nur 2 SD-Kartenslots (immerhin aber UHS II), aber keine XQD verpasst bekommt.

Wer mehr braucht, greift meiner Meinung nach sowieso zur D500 oder der D850 (oder D5/6 natürlich).

Mimas

ich schätze die D750 auch als das Allround-Talent, seit der D500 vermisse ich den Stick allerdings doch sehr an ihr. Grade einer allround Kamera sollte man doch ein nicht so großes aber immens nützliches Feature spendieren. Ebenfalls schade finde ich den fehlenden Blitz. Vielleicht geht dafür der Sucher ja mehr in die Richtung der D850, obwohl es auf den Fotos erst mal nicht danach aussieht.
Wichtiger würde ich allerdings ein überarbeitetes AF-Modul finden, was etwas mehr Bildabdekung hat.
Auch wenn die finalen technischen Daten noch offen sind, meine Wahl wäre doch die D850.

Rolf Carl

Also ich vermisse den Stick nicht, da ich die D750 nur für die ruhige Fotografie nehme und die D500 für Aktion.

Den Blitz werden sicher einige vermissen, ich persönlich brauche zwar nie einen Blitz, aber wenn jemand häufig blitzt, wird er auf eine andere Kamera ausweichen müssen, um hohe Kosten zu vermeiden.

Ich vermute, dass das AF-Modul der D500/D5 übernommen wird, wobei ich jetzt die Bildabdeckung nicht so wichtig finde, da das Hauptmotiv selten in der Ecke oder am äussersten Rand ist.

Aber klar, da bin ich mit dir absolut einig; wenn die Preisdifferenz nicht allzu hoch ist, würde ich auch zur D850 greifen, die beste Spiegelreflex aller Zeiten.

Matt

Ich habe mit der D750 weit über 100 Hochzeiten und unzählige Shootings fotografiert. Den Joystick braucht an dieser Kamera kein Mensch, weil das Steuerkreuz in sehr guter Position liegt und man damit super schnell die Fokuspunkte verschieben kann

Rolf Carl

Das ist auch meine Erfahrung; an der D750 vermisse ich ihn nicht, und an der D500 brauche ich ihn auch nicht immer. Denn wie du sagst, es geht auch sehr gut mit dem Steuerkreuz.

Rinde

@ Matt

völlig richtig Matt, ich wollte mir gerade in die Hosen pinkeln, bis ich Ihren Kommentar las,
Man, was wird hier wieder ein Mist Thematisiert…..

Das Steuerkreuz ist 6x besser als so ein Pinkel-Pin

Allen noch einen angenehmen Sonntag

PS: Alle die fotografieren können/wollen, können diese Kamera blind kaufen
Allen anderen können weiter motzen
Der Neid stirbt wohl nie

daniel

bei einem touchscreen könnte der stick überflüssig sein. mir selbst ist mechanik zwar lieber, aber auf dem touchscreen kann man direkt den gewünschten punkt antippen. mit dem joystick muss man erst dort hin steuern wo ich hin will. ich finde es schlimmer, wenn das d-pad wegfällt und stattdessen der joystick oder eines dieser berührungsempfindlichen drehrädchen eingesetzt werden. bei dem joystick sehe ich einen der fehler bei der x-t30. schaue ich mir die nikon d780 und die panasonic g9 an, passen mir die d-pad ersetzenden drehbaren pads nicht. wenn ich diese drehe muss ich immer aufpassen nicht aus versehen zu drücken. aber was solls. dafür gibt es eben verschiedene hersteller.

Basic Instinct

Der Sucherbuckel ein wenig wie einst die Canon EOS 3 … finde ich sexier als den bisherigen.

Viva

Es wurde behutsam geliftet, leicht geglättet, Schulter schmaler, Handgriff ähnlicher den Z. Soll ja ein Nachfolger, keine neue Serie sein, andere praktizieren dass generell und endlos, ohne erstem Grundgehäuse? Joystick wäre mir egal wie so manches, eher werden ihre 24Mp zum Thema, weil Sony ja seid langem nur vorhandenes aufwärmt. Für Neukäufer egal, nur wird kaum jemand von extra wechseln, weil jeder Mehrgewinn mit Luben zu suchen sein wird, man wollte eben den universellen Bereich nicht verlassen, dafür gibt es andere. Ist ohnehin überall so, meist gibt es ausreichend Gründe sich etwas nicht zu kaufen, wenn der eigene Fokus vor der Kamera liegt. Geräte für Bedarf/Nachkauf, für viele mit festem Objektivpark, die versorgt bleiben wollen- auch mit Zeit. Die sich vielleicht in 2-3Jahren Gedanken erstmals Gedanken über neues machen, wenn die Branche wieder viel Zeugs ausmistet, oder eben gar nichts mehr kaufen. Neben den sonst üblichen Saisonartikel für Unterhaltungsfans, Youtubes und denen, die mit Kameras nur selbiges vorhaben wie mit Smartphones. Aber gut solches gilt es auszublenden, wo sich manche Bildkopierer wünschen, die ihnen via künstlicher Intelligenz und Superfokus dass liefern, wofür man diese Tätigkeit eigentlich ausführen sollte! Die allgemeine Begleiterscheinung des Fortschrittes, wo alles eigene verödet und schlafen geschickt… Weiterlesen »

Sabrina

Bei dem Preis ist das von vornherein keine Kamera für die Masse.
Da ist der von ihnen angesprochene Spagat nicht notwendig.

Woerni

Ein anscheinend stimmiges Paket . Sollte sich das Autofokus Modul dem der 850/500 deutlich annähern,
so bis Minus 4/5 Empfindlichkeit , bis 153 Meßfelder, zumindest mehr als 51 ist sie gekauft.
Ein Blitz wäre zwar schön sowie ein Joystick aber muß nicht sein.

Ich finde es gut das hier Nikon die DSLR weiter pflegt und die Kunden werden bei der Stange gehalten.

Nikon wird seine Bestand Kunden behalten wollen , somit ist die Kamera ein logischer Schritt.

Sollte ich auf das Z-System umsteigen wollen , oder allgemein auf Spiegellos kann ich jeden
beliebigen Hersteller wählen.

Ciao

Robin

The Last Stand
Es ist eine DSLR.
Ob mit oder ohne Freuden-Stöckchen ist eher gleichgültig.
Die Verkäufe werden weiter absacken.
Der Nikon-, wie auch der Canon-Pilot, stehen vor der Frage, da nochmal Geld rein zu ballern oder in das Neue investieren. Einige/Viele wagen den Schritt, trennen sich vom Alten, bis auf wenige Stücke und investieren in ein komplett neue Suchertechnik/ Neues System.
Nach dreißig Jahren SLR und zehn Jahren Panasonic Digitalsucher, kann ich aus Erfahrung sagen, es lohnt sich.
Alle Gräuel über EVS, sind aus dem Reich der Märchen.
Richtig ist, es war von Anfang an ein Riesenspaß und eine Erweiterung der Möglichkeiten.
Vor der Aufnahme, zu sehen, was auf der Speicherkarte landet und noch einmal für einen Moment (einstellbar), nach dem Druck auf den Auslöser (Einzelbild), erweitert die Möglichkeiten auf ungeahnte Weise, beflügelt die eigene Fotografie. Abgesehen, von den ganzen anderen Goodies.
Migräne bekomme ich nur, von den Spherics, vor dem Aufziehen einer Wetterfront.
Wer nicht ohne DSLR kann, soll dabei bleiben.
Noch ein Wort zu AI etc. und der wahren Fotografie.
AI find ich gut, nur Abschaltbar sollte es sein.

Alfred Proksch

Hallo Robin,

dieses mal lese ich Deinen Beitrag mit Begeisterung. Nichts zum widersprechen, alles auf dem Punkt.

Einzig über die elektronischen Sucher könnte ich diskutieren, nicht über die Technik (ich arbeite damit sehr gerne) sondern über die unterschiedlichen „Sichtweisen“ bezüglich menschlichen Sehens, die dafür notwendigen Bildinformationen und der Signalverarbeitung hinter unserem Auge.

Ansonsten genau getroffen, würde ich sagen!

Robin

Hallo Alfred

Danke Dir!

PGS

Jede Technik ist grundsätzlich immer ein Kompromiss. Mit speziellen Werkzeugen kann ich das spezielle am besten und anderes schlecht oder gar nicht. Mit Universalwerkzeug kann man alles, aber spezielles nie so gut wie Spezialwerkzeug. Die Vor-und Nachteile diverser Systeme sind mir klar, da ich M43, Nikon F&Z mein Eigen nenne. Am besten gefällt mir immer noch das Reflexsystem. Damit kann man alles machen, es gibt alles preiswert dafür und ab der 3. Linse in der Tasche ist es sogar kompakter und leichter als entsprechendem Z. Auch wer neu anfängt hat mit einem Reflexsystem die meisten Vorteile auf der Habenseite. Übrigens nicht zuletzt wegen der besten Ergonomie.

Alfred Proksch

Hallo PGS meine beiden Systeme haben eher zufällig keinen Spiegel. Nikons neue D780 wird mit Sicherheit eine sehr gute Kamera für fast alles werden. Meistens wird die Ergonomie außer Acht gelassen, spätestens nach einigen Tagen mit der neuen Kamera kommt der Satz „Hätte ich doch..“ und es wird ein zusätzlicher Akku Griff mit dem vorgeschobenen Argument Bilderanzahl erworben. Damit haben sich dann die vorhandenen Größen und Gewichtsvorteile von DSLM Systemen erledigt. Mir stößt die betriebene Hysterie mit der alle Themen zur Zeit behandelt werden sauer auf. Ohne auf die damit verbundenen Befürchtungen, Ängste und wirtschaftliche Auswirkungen zu achten wird Stimmung gemacht. Oft mit Lügen, Halbwahrheiten oder falschen Zahlen agiert, wenn möglich tausendfach „geteilt“ damit niemand genau nachsieht. Eine Ansicht, ob richtig oder falsch, ist erst einmal eine ernst zu nehmende Meinung. Das muss eine offene, demokratische Gesellschaft aushalten. Anders denkende Menschen zu beschimpfen, in eine Ecke zu verweisen, sie gar ausschließen zu wollen wird sie nicht zum Nachdenken bringen sondern eher das Gegenteil in verschärfter Form bewirken. In den Foto Foren werden überzeugte DSLR Nutzer oft als ewig gestrige alte senile Säcke diffamiert. Bekennende Canon, Nikon, Pentax Nutzer sind dafür bestens geeignet. Dabei liefern Canon, Nikon beste Werkzeuge für die… Weiterlesen »

Mirko

„ Meistens wird die Ergonomie außer Acht gelassen, spätestens nach einigen Tagen mit der neuen Kamera kommt der Satz „Hätte ich doch..“ und es wird ein zusätzlicher Akku Griff mit dem vorgeschobenen Argument Bilderanzahl erworben. “

Sorry Alfred aber auch selten so einen Quatsch gelesen, denn wer gerne und oft mit lichtstarken Teletüten unterwegs ist wird sich kaum dazu eine kleine D5200 (um bei Nikon & DSLR zu bleiben) kaufen , ansonsten sind Nikon Z6/7 sehr griffige Kameras auch ohne BG.
Also ein wenig „Erfahrenheit“ setze ich den Kamerakäufern schon voraus, besonders denen die nach Jahren von DSLR auf DSLM wechseln. Mag sein das Du für deine XT3 und einer kompakten Festbrennweite einen BG benötigst, ich auf jeden Fall nicht und viele andere auch nicht (besonders diejenigen nicht die mit Tele nichts am Hut haben)

Alfred Proksch

Servus Mirko,

habe ich etwas von der Nikon Z-6/7 geschrieben? Mein Gedanke galt jenen die glauben mit zwei schweren lichtstarken Zoom Objektiven – vielleicht noch mit Adapter den Schwerpunkt nach vorne verschoben – sei die Handhabung ohne Handgriff besonders gut.

Meine ausgeliehene Sony α7R II mit dem 2,8/70-200mm 1.500 Gramm schwer konnte ich ohne den Griff schwierig handhaben und das ist noch kein wirkliches Tele.

Eine X-T3 ohne Handriff mit dem XF50–140 mm F2.8 R LM OIS W, 970 Gramm ist tadellos in der Bedienung.

So viel in Sachen Ergonomie!

Erfahrene Kamera Käufer? Wovon sprichst Du? Höre Dich beim Handel um, Du wirst Deine Meinung nach dem Gespräch ändern.

Wir hier bei Photografix sind nicht die üblichen Käufer, denn wir befassen uns eingehend mit neuen Produkten und bringen oft viel Erfahrung mit.

Mirko

Alfred,
mit erfahrenen Käufer meine ich Anwender die nicht wahllos eine DSLM kaufen nur weil es eben eine DSLM ist ?

Woerni

“” Vor der Aufnahme zu sehen, was auf der Speicherkarte……………..”

Nun ja , wie steht das im Studio mit Fernauslöser + M Modus ?? ,
erstmals nur ein dunkler Sucher.
Soweit mir bekannt ist ist da auch nur bis zu ner bestimmten Blende das Endergebnis zu sehen,
war das nicht 5,6?
Ansonsten haben viele DSLR ja die Abblendtaste.
Und Supermoderne DSLM , hmmm , beim Energieverbrauch ein Rückschritt in die Steinzeit.

Trotzdem viel Spaß mit eurer Kamera und egal was es denn nu für eine ist.

Gruß

Peter Wagner

Sehr geehrter Herr Woerni,
schon mal mit einer spiegellosen Kamera fotografiert?

Peter Wagner

Robin

Verstehe den Kommentar nicht.
Solang die gewählte Blenden/Zeit Kombi Licht auf den Sensor fallen läßt, ist im EVF/auf dem Monitor ein Bild zu sehen.

Mimas

@Robin
Der elektronische Sucher zeigt nie das unveränderte Fotomotiv an, sondern nur eine Interpretation desselben auf einem Display. Es ist in aller Regel kontrastverstärkt, tonal korrigiert und auch sonst mit allerlei Filtern versehen. Ausgefressene Lichter und abgesoffene Schatten sind ebenfalls möglich, beim Dynamikumfang ist das menschliche Auge aktuellen Bildsensoren nun einmal überlegen. Kurz gesagt: Der Fotograf sieht bei der Aufnahme nicht das Originalmotiv, sondern eine vom Kamerahersteller beziehungsweise von technischen Restriktionen definierte Variante.
Aber dieses Thema ist mittlerweile augetrampelt bis zum Erbrechen. Soll doch jeder mit seinem…

Peter Wagner

@Robin
genau so sehe ich das bei meinen Kameras. solange Licht auf dem Sensorauftriftt zeigt er ein Bild mit dem alles leicht einzustellen ist.
@Mimas schon die Negativflime und Diapositive zeigten nur ein Abbild der Wirklichkeit, das z.B. durch die Filmempfindlichkeit und Emulsion beeinflußt war.
Auch der Spiegelsucher zeigt einen Teil der Wirklichkeit, das wird aber durch Optik und verschiedene Firmenvorgaben in der digitalen Bildweiterverarbeitung verändert da gibt es eine Menge Veränderungen in den JPGs, die vom Endverbraucher kaum veränderbar sind und bei der RAW-Entwicklung wird oft alles getan,damit das Bild weit weg von der Wirklichkeit des menschlichen Augeneindrucks entfernt ist.
Da läßt sich lange drüber philosophieren scheint so dass heute jeder seine eigene Wirklichkeit konstruiert. Schaut man sich im politischen Umfeld um kommt das oft grausam rüber.

Herzlichen Gruß und trotz allem erfogreiches fotografieren.
Peter Wagner

Lothar Ludwig

Quark.Jeder Tierfotograf wird eine DSLR mit in die Arktis nehmen.Die Consumer und ab und zu Fotografen wollen immer kleinere Gehäuse.Ist ja auch praktischer wenn man unterwegs ist.Leute die davon leben und 100% Qualität leisten und es auch müssen weil die Amateurkameras immer bessere Automaten haben um ohne Kenntnisse gute Bilder hinzubekommen.Seit der Digitalzeit träumten alle vom digitalen SLRs.Das war zur Analogzeiten nicht.Da waren bei Amateuren Kompaktkameras gut im rennen.Jetzt sind die Kameras nicht mehr so unerschwinglich und der hipe ebbt allmählich ab.Viele Knipser sind mit ihren Smartphone Kameras schon lange zufrieden und das Teil ist immer dabei.Jetzt erkennen viele das es nicht immer eine DSLR sein muss.Ich finde ein Spiegel funktioniert immer.Ein Monitor ist heutzutage top aber er braucht Strom und geht auch irgendwann kaputt.Warum wohl hat heutzutage ein LKW immer noch eine Luftdruckbremse?Weil sie gut günstig und praktisch ist. Ich verstehe dieses Geschwätz eh nicht.Im grunde sind Qualitativ keine Unterschiede, bis auf die schlechteren AF beim filmen.Finde zum filmen die Gehäuseform einer Fotokamera sowieso ungeeignet.Wenn die dann mit allem ausgestattet ist zum Filmen, was hab ich denn dann in der Hand? Ein Monster! Zum fotografieren hat sich jeder Fotograf auf sein Umfeld mit passenden Objektiven ausgestattet.Je Lichtstärker um so… Weiterlesen »

Robin

Seltsam nur, dass so viele Profis, auf so was Schreckliches wechseln, wie eine Olympus M1X und das gefeierte PanaLeica 2,8/200 muss was ganz ganz Schlechtes sein.
Irgendwie sind solche Appelle entbehrlich.
Wer DSLR mag, macht seine Arbeit damit und wer DSLM gut findet der arbeitet damit.
Und wer sein neues Video von seiner neuen Makita Säge und sich, in Aktion, in ansprechender Qualität, mit seinem Samsung filmt, der hat auch wohlgetan!

Sabrina

Es haben aber nicht alle, die bereits mehrere tausend Euro in ein Kleinbildsystem versenkt haben, Lust und Geld, das noch ein weiteres Mal zu tun.

Ingolf B.

Ehrlich gesagt geht mir dieses “Pseudo-Nörgeln” über einzelne Details einer Kamera ziemlich auf den S…
Wenn es dann auch noch durch Moderatoren o.ä. “angestiftet” wird umso nerviger…
Traffic kann man auch anders erzeugen.
Die meisten Kameras, auch die von Sony sind wohl immer ein Kompromiss an dem viele Köche mitgewirkt haben.
So schlecht sieht die hier vorgestellte Kamera wirklich nicht aus, zumal sie ja die Aktualisierung einer Produktlinie zu sein scheint.
Der anderswo vermutete Preis von ca. 2000, – Euro erscheint mir dagegen recht heftig zu sein.

joe

@Ingolf
kennst du eine schlechte Kamera? Ich nicht. Kennst du eine perfekte Kamera? Ich nicht. Also man kann daher immer diskutieren ob dieses oder jenes Detail notwendig ist, fehlt oder im Vergleich zu Kamera X besser oder schlechter ist. Wie gut die D780 ist weiss ich nicht, da ich sie nie in der Hand hatte, aber was ich weiss ist folgendes, wäre ich Nikonianer und würde eine neue DSLR suchen, wäre die Überlegung für mich sehr einfach, es wäre bei mir mit Sicherheit die D850, nicht nur weil sie für mich die beste aller DSLRs ist (habe sie ausprobiert), sondern alleine schon weil sie inzwischen in der Schweiz umgerechnet für unter 2000.-€ zu haben ist!
Die einzige Kritik die mir missfällt ist unqualifizierte Herabsetzung anderer Marken vor allem auch dann, wenn man sein Wissen ausschliesslich aus dem Internet bezieht und die Kamera noch nie in der Hand hatte.
Die Frage, ob ein fehlender “Joystick” (allein das Wort lässt merkwürdige Assoziationen aufkommen) die Freude am Fotografieren einschränkt oder nicht ist doch weder reisserisch, noch unqualifiziert oder anrüchig?

daniel

ohne kritiken gäbe es keine verbesserungen.

Ralle Art

98 Prozent aller Nikon User haben eine dslr. Wer nicht YouTuber ist oder im Lotto gewonnen hat will denn jetzt schon wechseln wenn er eine d750, d810 oder d850 sein eigen nennt. Sony hat 5 Jahre gebraucht um mit der a7 riii und a7iii endlich etwas abzuliefern was den Namen Kamera verdient. Tausende von Sony Kunden haben mit dem Preisverfall ihrer Kameras dafür bezahlt. In der nächsten Generation haben Nikon und Canon gleichgezogen. Eventuell auch schon mit dem nächsten Software Update. Technisch passiert nicht mehr viel, jetzt kommt nur noch Software.

Robin

Wie wäre es mit dem Global Shutter und dem Wegfall des mechan. Verschlusses. Damit fielen dann die Vibrationen des mechan. Verschlusses weg und Blitzen würde mit dem elektron. Verschluss möglich.
Die Auslesegeschwindigkeit des Sensors, ist noch was technisches oder der organische Sensor.

Rolf Carl

Global Shutter gibts noch nicht und Mechanik funktioniert auch heute noch einiges zuverlässiger als Elektronik.

Mirko

…tolle Erkenntnis, 2018 stieg Nikon im DSLM Geschäft ein wäre ein dickes Ding gewesen wenn jetzt schon 98% der Nikon Fotografen mit DSLM fotografieren würden

Ralle Art

Naja wenn man hört wer angeblich alles schon auf eine Dslm umgestiegen ist könnte man meinen es sind noch 10 Prozent. Durch YouTube hat sich ein Paralleluniversum aufgetan. Da leben Menschen in einer Blase. Ich frage mich auch immer was die alles filmen??? Erwachsenenfilme oder was? Und jetzt kommt ein YouTuber und sagt 4K ist tot. Ich lach mich schlapp.

Mirko

…naja es wird ja keiner dazu gezwungen sich den ganzen YouTube Quatsch anzuschauen und dieses andauernde „DSLR vs DSLM“ wird die Zukunft von ganz alleine Regeln. Mit der D6,780,850 ist Nikon noch für die nächsten Jahre gut aufgestellt und was einen Nachfolger der D500 angeht so wurde gemunkelt das dieser vermutlich ein Schnitt aus D500 & D7500 wird. Also man schrumpft zwei Serien zusammen und ich vermute dann wird nichts mehr großartiges kommen im Bereich DSLR .
Ich hatte mal gelesen das die Produktionskosten einer DSLM bis zu 50% niedriger sind gegenüber einer vergleichbaren DSLR und wenn man sich die aktuellen Verkaufspreise (zB D850) anschaut dann dürfte einen klar werden das es sich dabei nur um ein Minusgeschäft handeln kann.

joe

@Ralle Art
Ich sehe auch noch nicht für wen die Kamera sein soll, aber warten wir ab was sie tatsächlich abliefert und ob die neuen “Features” einen “Upgrade” wünschenswert oder notwendig machen. Eine ähnliche Situation sehe ich bei der D6 oder der Canon 1Dx III. Aber da ich nicht die Zielgruppe dieser Kameras bin kann ich das auch nicht wirklich beurteilen.

Ralle Art

Naja die Kameras sind für Fotografen die im Jahr 200000 Bilder und mehr machen. Die brauchen alle drei Jahre eine neue Kamera. Und die Bilder sind ja nicht schlecht. Für Instagram fotografiere ich nur noch mit einer alten Canon 5d. Und einer Nikon d700. Reicht vollkommen.

Sabrina

Zitat:
“Tausende von Sony Kunden haben mit dem Preisverfall ihrer Kameras dafür bezahlt.”

Ich würde eher sagen, die haben beim Kauf der Kamera dafür bezahlt.
Aber meist haben die Leute das Geld ja übrig gehabt.

Dieser Preisverfall ist derzeit mittlerweile bei allen Kameras festzustellen.

Also nicht sofort kaufen, sondern erstmal ein wenig warten.

Ralle Art

Nein ist so wie bei Apple Produkten. Für manche bekommt man mehr. Sony fängt aber jetzt schon an wie früher Canon. Bauen in jede Kamera nur eine Neuerung ein und schlagen den Aufschlag drauf. Die a74 wird wahrscheinlich auch wieder den schlechtesten evf und Display bekommen. Und da Sony mit objektiven nichts verdient da der Mount offen ist müssen sie dauernd neue Kameras herausbringen mit denen sie auch nicht viel verdienen. Ein weiteres Problem ist das die Kamera heute so gut sind das man nicht jedes Jahr was neues kaufen muss. Mein Handy ist auch schon fünf Jahre alt. Meine neueste Kamera 6 Jahre. Wenn Apple anfängt seine Sensoren selbst herzustellen hat Sony ein Problem.

Sabrina

Sony und auch die anderen mit Ausnahme von Olympus und Nikon verdienen schon noch ganz gut. Andernfalls hätten die – insbesondere Sony – das Geschäftsfeld längst aufgegeben.

Turi

Schöne Kamera, optisch etwas an der 850 angelehnt und ein deutlich aufgewertetes robustes Gehäuse und zwei SD-Schächten! Hätte es diese Kamera vor einem halben Jahr gegeben, hätte ich mich vielleicht nicht für die Z6 entschieden, angesichts des breiteren Objektivangebotes. Ich bin gespannt, wie groß die AF-Meßfeldabdeckung des Bildsensors sein wird. Die fand ich bei der D750 zu gering, wenn auch für die Praxis ok. Hier sind die DSLM mit ihren konstruktiven Vorzügen immer noch das Maß der Dinge.

Rolf Carl

Turi,

ich frage mich gerade, ob du überhaupt eine Ahnung von Nikon-Kameras hast. Schon die D750 hat 2! SD-Schächte.

Auch die Messfeldabdeckung wird meiner Meinung nach total überbewertet. Wozu brauchst du eine Abdeckung über das ganze Bild?? Würde mich echt mal interessieren. Wenn sich nichts bewegt, brauche ich einen einzigen Punkt, und dann habe ich auch noch die Musse, die Kamera etwas zu schwenken, wenn nötig. Bei der schnellen Fotografie brauche ich nur wenige Messpunkte, und die sind gar nie am Rand oder in der Ecke. Also nochmals die Frage: Wozu brauchst du Messfelder über das ganze Bild?

Turi

Ich bin Nikon-Quereinsteiger, verzeih, wenn ich da etwas übersah! Pentax – Canon – Fuji – Nikon, so sieht mein Werdegang aus.

Wenn ich diese randnahen Messfelder nicht bräuchte, warum verwenden die Hersteller spiegelloser Kameras sie dann? Die Frage erübrigt sich eigentlich. Ich möchte nicht ständig das Motiv verlassen um den Fokus am Bildrand mit einem mittig liegenden Messfeld zu setzen, dann denn AF-Meßspeicher zu drücken und das Motiv wieder zu suchen! Weil das meiner Meinung nach umständlich ist. Wer braucht 425 Messfelder einer X-T3, wenn man nicht hauptsächlich Videos filmt?
Wenn man bewegte Motive fotografiert, ist eine breite Meßfeldabdeckung auch sehr vorteilhaft. Außerdem: prinzipiell schadet es nicht, überall im Bild den Fokus setzen zu können.

Woerni

Ja Peter, A7+A7ii .

Robin, im Studio 1/125 sec, BL 8, Iso100, Einstelllicht/Blitzanlage/Fernauslöser, der Sucher ist so dunkel das ohne Umstellung das gewählte Motiv nur sehr schwer auszumachen/der gewünschte Ausschnitt einzustellen ist.
Teste dies bitte doch mal .
Ich möchte hier ja die DSLM nicht schlecht machen, sondern nur auf gewisse Eigenschaften hinweisen.
Jedes System hat seine Vor und Nachteile.

Woerni

Peter Wagner

Hallo Herr Woerni,
für Sony kann ich das nicht beurteilen.
Bei Panasonic kann man die Helligkeit des Suchers automatisch anpassen lassen mit Vor- und Nachteilen.
Bei meiner Fuji geht das auch; unter normalen Bedingungen bleibt bei mir der Sucher immer gleich, damit besser die Helligkeitsunterschiede gesehen werden können, wenn der dauernd die Helligkeit ändert ist die Belichtung schwer einzuschätzen.
Nur in Ausnahmefällen ändere ich per Hand im Programm die Einstellung.
Meine steile Anfrag war wegen der Abdunkelung oberhalb von BlendeF 5,6 ,das finde ich schon sehr seltsam ist das bei den neueren Sony Kameras auch so? Das klingt so als würde der Sucher mit abblenden. Das gibt es bei mir weder an der Fuji X30 noch an der GMC G70 die in etwa mit der G81 und G91 verwandt ist.
Das ist meines Erachtens entweder eine Fehlbedienung für diesen speziellen Fall oder eine ungünstige Programmierung ab Werk, das sollte dann beides im Menü zu regeln sein.
Habe das nochmal eben an der Panasonic GMC70 gecheckt; weder Blitz noch Blende, noch die Einstellung M haben Einfluß auf die Sucherhelligkeit und in unserer Küche ist es wirklich nicht hell.
Herzlichen Gruß

Peter Wagner

Mirko

Ich hatte auch mal gehört wenn man bei Sony s/w fotografiert das der „Sucher“ farbig bleibt, ob es stimmt weiß ich allerdings auch nicht.

Woerni

@ Peter

Mit Blende 5,6 war ne Meldung von Nikon .

Woerni

Robin

Hi Woerni
Sudio und Studioblitz mach ich nicht. Ausführungen beziehen sich auf Panasonic GH1 (habe dazu meine älteste, 10 Jahre alte GH verwendet).
Bei M; 1/125; 8,0; ISO 100, erhalte ich bei wenig Licht (korrekt wäre 1/2; 8,0) ein helles Sucherbild. Allerdings beim Abblenden und Auslösen eine gnadenlose Unterbelichtung und schwarze Aufnahme. Blitzen ergibt eine unterbelichtete, Aufnahme. Erst A; S oder P ergibt eine korrekte Aufnahme, auch beim Blitzen (ISO auf Auto mit Begrenzung). Ist so gut wie kein Licht da, bekomme ich auch fast kein Sucherbild mehr (30″; 8,0; ISO 100; wäre korrekt und gibt eine brauchbare Aufnahme). Bei 30″; 8,0 sieht man durch einen DSLR Sucher wohl auch nichts mehr.
Bei Studioblitz und M würde ich sagen, Handblitzbelichtungsmesser und Lichtmessung. Ob bei Sony dann etwas im Sucher zu sehen ist, weiß ich nicht, wäre aber interessant. Wie gesagt benutze Panasonic.

Robin

Im ersten Fall ergibt bei ISO 100; 1/2; 8,0 natürlich eine korrekte Belichtung. Und 1/125; 8,0 eine schwarze Aufnahme.

Peter Wagner

@Robin finde gut, dass Du die Kamera angibst bei obigen Kommentar von woerni ging es wohl um die Nikon Z7 mit einer etwas schwierigen Progammierung der Sucherhelligkeit ab F5,6.
Es bleibt allerdings noch das Display als Alternative verhält sich das genauso?
Ich blitze nicht auf M im Studio; geht das nicht mit A genausogut und die Blitzmessung über TTL?
Und die Frage, die sich stellt war das Studio absolut dunkel?
Einer der Vorteile einer DLSM ist doch wohl der, dass falls der Spiegelreflexsucher komplett dunkel ist,
der Sucher der DSLM Sucher bei ordentlicher Programmierung mindestens die Möglichkeit bietet was zu sehen und den Bildauschnitt zu bestimmen.Außer eventuell bei der Nikon Z7.
Habe da mit meiner Nikon FE2, die eine super analoge Spiegelrefexkamera ist im Urwald Costaricas schlechte Erfahrungen gemacht.Ebenso wäre dort ein klappbarer Bildschirm z.B. für Fotografie von Blattschneiderameisen die absolute Wunschausstattung gewesen.

Gruß

Peter Wagner

Lukas

Würde auf Grund der CHG – Leuchte oben links auf der Rückseite Mal auf einen Chargemodus in der Kamera spekulieren. Wär ne feine Sache fürs Studio und Filmen, wenn man gleichzeitig aufnehmen kann. Weiß da jemand genaueres?