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Nikon D850: „Sie kann alles, eine unglaubliche Kamera“

Die Jungs von TheCameraStoreTV haben das bisher beste Testvideo zur Nikon D850 veröffentlicht. Sie sind der Meinung, dass die D850 „eine unglaubliche Kamera“ ist.

Nikon D850 Test von TheCameraStoreTV

Gestern Abend haben Chris und Jordan von TheCameraStoreTV ihr Testvideo zur Nikon D850 veröffentlicht. Insgesamt 30 Minuten lang sprechen sie ausführlich über alle Stärken und Schwächen der neuen DSLR, testen die Kamera unter verschiedenen Bedingungen und gehen auch auf diverse Details ein. Außerdem wurde das komplette Video mit der D850 gefilmt. Ich habe bisher noch kein besseres Testvideo zur D850 gesehen, ich kann euch also nur empfehlen, das Video anzuschauen (siehe unten).

Für all diejenigen, denen 30 Minuten zu lang sind, hier eine Zusammenfassung der wichtigsten Aussagen aus dem Nikon D850 Test.

Größte Schwäche der D850

Beginnen wir mit der größten Schwäche der Nikon D850, auf die im Testvideo aufmerksam gemacht wird – dem Autofokus im LiveView. Wenn man im LiveView sich bewegende Motive fotografieren möchte, wird man feststellen, dass der Autofokus hier lange nicht so gut funktioniert wie bei anderen Herstellern. Auch bei Videos sollte man größtenteils manuell fokussieren, wenn man sicherstellen möchte, dass der Fokus immer dort ist, wo man ihn haben möchte.

Der „normale“ Autofokus, also nicht der LiveView-AF, funktioniert hingegen ausgezeichnet, auch bei extremer Dunkelheit. Er ist extrem schnell und zuverlässig und ohne Frage einer der besten auf dem Markt. Das macht die Nikon D850 unter anderem für Sport- und Wildlife-Fotografen interessant. Laut Chris ersetzt die D850 sogar in gewisser Weise die Nikon D500, da sie mit dem gleichen Autofokus daherkommt, es einen praktischen DX-Modus bzw. kleinere RAW-Modi gibt und man zudem aber eben die Vorteile des Vollformatsensors und der hohen Auflösung in Anspruch nehmen kann.

Hervorragender Sensor

Apropos Sensor: Der Sensor ist laut Chris fantastisch und der beste aller DSLRs. Die D850 ist führend in Sachen Dynamikumfang und liefert außerdem eine wahnsinnig hohe Auflösung und so viele Details, dass sie ohne Probleme mit Mittelformatkameras konkurrieren kann. In Sachen High-ISO-Performance liegt sie in vielen Fällen gleichauf mit der direkten Konkurrenz, was die Nikon D850 aus den Vergleichen laut Chris aber als Sieger hervorgehen lässt, da sie den Vorteil der deutlich höheren Auflösung auf ihrer Seite hat (was sich ja normalerweise negativ auf das Rauschverhalten im hohen ISO-Bereich auswirkt).

„The D850 wins, it is an incredible camera.“

Allerdings merkt Chris auch an, dass man in vielen Fällen in Stativ braucht, wenn man wirklich alles aus dem Sensor rausholen will. Er konnte mit einem 85mm Objektiv bei einer Verschlusszeit von 1/10 Sekunde noch gute Ergebnisse ohne Stativ erzielen, doch bei längeren Verschlusszeiten wird es dann richtig kritisch.

Lesetipp: Nikon D850: Kommt der Sensor doch nicht von Sony?

Tolle Bedienung, tolles Display & Snapbridge

Positiv äußert sich Chris auch zur hervorragenden Bedienung, dem tollen Griff, dem absolut erstklassigen Display (es ist scharf, sehr hell und der Touchscreen funktioniert gut) sowie dem neu hinzugefügten elektronischen Verschluss. Auch ISO 64 kann in einigen Situationen sehr nützlich sein. Schade ist lediglich, dass die D850 keinen Pop-Up-Blitz mehr besitzt. Aber das wird viele vermutlich nicht weiter stören.

Sehr positiv überrascht war Chris auch von Snapbridge, denn Snapbridge hat einwandfrei funktioniert, was ja in der Vergangenheit nicht immer der Fall war. Das könnte „game changing“ für Nikon sein, meint er.

Das sagt Jordan über die Videofunktionen

Nikon ist normalerweise nicht bekannt für gute Videofunktionen, doch bei der D850 gibt es laut Jordan, dem Videoexperten der beiden Tester, zahlreiche Verbesserungen. 4K ohne Crop, ISO 64, das tolle Display, Fokus Peaking und Zeitlupenfunktionen bei Full-HD-Videos machen die D850 zu einer sehr guten Videokamera – perfekt ist sie allerdings nicht. Schon alleine deshalb, weil sie eine DSLR ist und DSLMs für reine Videographen inzwischen die bessere Wahl seien. Ansonsten sind seine Kritikpunkte der schwache Autofokus, die internen Mikrofone, die nicht mehr ganz so gute Bildqualität bei Full-HD-Videos mit 120 fps sowie das fehlende Fokus Peaking bei 4K-Videos.

Das Fazit

Chris ist absolut begeistert von der Nikon D850. „Die Nikon D850 kann einfach alles“, sagt er. Es gibt vom Autofokus im LiveView mal abgesehen keine großen Schwächen und die Kamera ist sowohl für Landschaftsfotografen als auch Porträtfotografen, Wildlifefotografen, Sportfotografen usw. eine nahezu perfekte DSLR. Hier werden nicht wie bei anderen Herstellern bewusst bestimmte Funktionen weggelassen, um die Kunden dazu zu bewegen, teurere oder zusätzliche Produkte zu kaufen. Die D850 ist einfach eine extrem gute Allroundkamera. Laut Chris ist die einzig vergleichbare Kamera die Sony A99 II. Er liebt Modelle wie die 5D Mark IV von Canon, aber die Nikon D850 „beats the crap out of it in every way“.

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Trotzdem bleibt abschließend die Frage: Sind Kameras wie die D850 Dinosaurier? Werden sie Kunden von DSLMs wieder hin zu DSLRs bewegen können? Oder werden sich die Marktanteile in Zukunft immer weiter in Richtung spiegellose Systemkameras verschieben? Wir sind gespannt, was die Zukunft bringen wird.

Hier das D850 Testvideo von TheCameraStoreTV:

Mark Göpferich

Mark Göpferich

Gründer von Photografix und freiberuflicher Redakteur, der sich seit vielen Jahren immer wieder aufs Neue von Fotografie und Kameras begeistern lässt. Mit mehr als 2.300 Artikeln hier auf Photografix inzwischen so etwas wie ein Experte für neue Kameras.

22 Kommentare

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  • Na dann ist alles klar, Mittelformat hat ausgedient? Da ist mir einfach zu viel Euphorie im Spiel. Die Nikon 850 ist wie beschrieben momentan die beste Allroundkamera. Das ist auch gut so.

    Denn jetzt besteht bei der Konkurrenz dringender Bedarf nach dem „neuen“ organischen Sensor den Canon schon lange entwickelt, siehe Gerüchteküche.

    Vielleicht gibt das dem Fotomarkt neuen Schwung.

  • „Trotzdem bleibt abschließend die Frage: Sind Kameras wie die D850 Dinosaurier? Werden sie Kunden von DSLMs wieder hin zu DSLRs bewegen können? “

    Hatte irgendwo mal gelesen das der Anteil von “ KB“ Kameras in Deutschland ( je nach Sichtweise) bei 10-15 % liegt, den größten Anteil hält APS gefolgt von mFT ( in Asien sogar umgekehrt)
    Ich werde nicht das Gefühl los das man den Verbraucher unbedingt das Kleinbild Format ans Herz legen möchte damit man nicht mehrere Baustellen bedienen muss aber nein nun will der Verbraucher auch noch eine spiegellose von Nikon 🙁
    Die D850 muss ein Erfolg werden, Sammelklagen und Fehlentscheidungen kann sich Nikon nicht mehr leisten….

  • Welchen Vorteil hat eine DSLR gegenüber der DSLM? So wie ich das sehe:
    – Batteriekapazität wegen des elektronischen Suchers

    Welchen Vorteil hat eine DSLM gegenüber der DSLR? Ich denke:
    – weniger bewegliche Teile
    – geräuschlos auslösen
    – keine/weniger Erschütterungen beim Auslösen
    – geringerer Platzbedarf weil der Spiegelkasten wegfällt
    – bessere Eignung für Videos

    Mein Fazit: Sobald die Batteriekapazität auf dem von derzeitigen DSLR’s liegt sind diese eine aussterbende Spezies. Die Zukunft gehört – meiner Meinung nach – mit Sicherheit den DSLMs, ob APS-C oder Vollformat wird sich noch zeigen.

    • Wenn man einen Ersatzakku mitführt, ist die Batteriekapazität keine Frage. Man muß nur wechseln und das geht innerhalb von Sekunden.
      Meine Fuji schafft mit einem Akku locker 250 Aufnahmen, also 500 Bilder mit 2 Akkus. Das sollte für den Wandertag oder ähnliches voll ausreichen. Auch mit einem oder 2 Akkus ist man spiegellos immer noch auf der leichteren Seite. Der Preis der Akkus sollte auch keine Rolle spielen, man muß ja keinen Originalakku nehmen, sondern welche vom Zulieferer.

      • Und man fährt auch DieselSUW in der City!
        Wir sollten größere, leistungsfähigere Akkus fördern und nicht billige, zweit- und Drittakkus unter grauenhaften Bedingungen herstellen lassen und kaufen!
        Und weg mit DieselPKW und SUW – solange kein besonderer Grund für deren zwingende Notwenigkeit vorliegt!

      • bei meinen damaligen “ Systemwechsel“ von Nikon auf Fuji S5 durfte ich ALLE Akkus ( obwohl Baugleich, Orginal Nikon) neu kaufen …dafür nochmal ein großes Dankeschön an die Firma Nikon für die ökologische Weitsichtigkeit….

      • Weiss auch nicht was die heutigen Fotografen an einem elektronischen Sucher so toll finden. „Dafür siehst du was du bekommst“…was soll den das heissen! Dem kann ich absolut nicht zustimmen. Aber eben. Heutige Fotografen brauchen anscheinend ihre Zahlen im Sucher. Sonst können sie nicht mehr knipsen. Ein paar Gramm mehr an Gewicht ist ihnen auch zuviel und 50 Bildchen pro sec. müssen die Dinger natürlich auch knipsen können. Nein, hört mir auf mit diesem getue.

      • Etwas zu den Sucher Meinungen. Meine GFX hat einen elektronischen beweglichen 3,65 Mio Pixel Sucher allererster Güte und ich möchte ihn nicht missen. Was mich stört ist das die gezeigten Hell-Dunkel Werte nicht mit der Realität des Bildes übereinstimmen.

        Bei meiner Spiegel Vollformat kann ich den tatsächlichen Kontrast sofort beurteilen. Solange das so ist habe ich Gefühlsmäßig immer eine gewisse Unsicherheit beim elektronischen Sucher, obwohl die Ergebnisse immer erstklassig sind.

      • @ Mplusm,
        woher kennen Sie mein Alter ? Kann Sie beruhigen hatte schon zu analogen Zeiten fotografiert und meine letzte digitale SLR war eine Fuji S5 pro….also einfach mal die Bälle festhalten, es zwingt Sie keiner eine DSLM zu erwerben und ich darf sagen das ich den optischen Sucher NICHT vermisse …..

    • Nicht vergessen:
      Kein elektronischer Sucher kann bisher die Dynamik und die Detailschärfe so abbilden wie ein Reflexsucherprisma!
      Die Auslöseverzögerung ist noch meist spürbar langsamer bei DSLM!
      DSLM hängen sich öfter elektronisch auf!
      DSLM wird bisher meist klein u kompakt gedacht – nur Panasonic GH Bauteihe bietet bisher ausreichende Akkukapazität!
      Fuji, Sony, Canon, Leica, sind da eher das nackte Grauen, 300-400 Auslösungen oder 30 min bis 1 Std Betriebszeit u dann schnell teure Ersatzakkus wechseln – was aus ökologischer Sicht ja auch wieder ein Alptraum ist.
      Die Mechanik ist bisher noch zuverlässiger als alle Elektronik in DSLMs.

      Aber für DSLM spricht unbedingt die erheblich einfachere, preiswertere Produktionsweise – die aber mit viel mehr Gewinn und „erzwungenem“ Neukauf von Objektiven richtig Profit abwirft. ( wenn man nicht mit altem Glas experimentieren will).

      Aber echte Vorteile sind natürlich da, lautlos, perfekt Bildstabilisiert, schneller, unauffälliger, neue Bedienkonzepte, echte Bildbeurteilung im Sucher, Schärfe und Licht etc.
      Weshalb ich auf jeden Fall weiterhin beides nutze.
      Es ist nur zu kurz gedacht, der DSLM die Zukunft zu reden und die DSLR klein zu reden!
      Beides wird immer vor und auch Hinterteile haben!!!

  • Gleich gut wie Mittelformat ist wieder reine Theorie – denn dazu braucht es ein vergleichbar perfektes Objektiv, wie es Fuji, Leica, Hasselblad u Pentax liefern!
    Zooms scheiden dann praktisch aus.

    Und es braucht sicher selten ein Stativ – aber eine angepasste Bildstabilisierung- was dann wieder zum Neukaufen der neuesten Objektive führt – so wie das auch Canon clever eingeführt hat!
    Olympus kann das besser – auf kleinerem Sensorniveau u Fuji muss endlich was bieten – in der Kamera.

  • Eigentlich kann ich diesen Chris gar nicht ernst nehmen. Wenn jemand als leise Kritik anmerkt, dass man mit einem 85er Objektiv bei längerer Verschlusszeit als einer 10tel Sekunde ein Stativ nehmen muss, mache ich mir schon so meine Gedanken. So etwas würde ich höchstens noch als Top oder Flop probieren, wenn ich kein Stativ dabei habe, mit ernsthafter Fotografie hat das aber gar nichts mehr zu tun. Das sind für mich eher Tester als Fotografen und hat mit der Praxis gar nichts mehr zu tun.

    • Rolf Carl hat vollkommen Recht, wenn jemand mit einem 85mm Objektiv mit 1/10 aus der Hand und dann noch mit 45 MPixel ein scharfes Bild hinbekommen will, das ist Quatsch, das Bild würde ich gern sehen, und zwar in 100% Ansicht.

    • Rolf, ich verstehe ehrlich gesagt nicht so ganz wo das Problem liegt. Vielleicht habe ich mich auch etwas schlecht ausgedrückt.

      Chris hat angemerkt, dass die D850 bedingt durch ihre extrem hohe Auflösung von 46 Megapixeln anfälliger ist für kleinste Verwacklungen und Unschärfen. Wenn man also alles aus dem Sensor herausholen möchte, braucht man ein Stativ.

      Gleichzeitig merkt er an, dass er bei 85mm und 1/10 Sekunde Verschlusszeit noch „gute“ Ergebnisse erzielen konnte. Gut im Sinne von verwertbar, da wird das Potenzial des Sensors aber natürlich nicht mehr voll ausgeschöpft, weil es vielleicht kleinste Unschärfen gibt. Und er weist eben darauf hin, dass die Bilder bei noch längeren Verschlusszeiten dann verwackelt wären. Das ist keine Kritik, er zeigt eben nur auf, wo die Grenzen der D850 liegen.

      • Hallo Mark, mit der ersten Aussage, dass man mit Stativ arbeiten soll, wenn man alles aus dem Sensor herausholen soll, kann ich etwas anfangen. Es war ja schon mit der D800 so, dass es schwierig war aus der Hand scharfe Bilder zu schiessen. Bei der D810 war es ja dann wieder etwas besser, soviel ich gehört habe. Und generell trifft das auf alle Kameras zu, aber natürlich bei höherer Auflösung besonders.

        Das Beispiel mit dem 85mm und 1/10 sec ist für mich ziemlich überflüssig, da es ein Grenzfall ist und von einigen Faktoren abhängt, ob das Bild dann noch brauchbar ist oder nicht. So unter Anderem der Leistung des VR des Objektivs und der ruhigen Hand des Fotografen, wobei es hier auch noch auf die Tagesform ankommt. Wenn ich gezwungen bin, ohne Stativ zu arbeiten, z.B. in einer Klamm, versuche ich natürlich auch, mit einer sehr knappen Verschlusszeit die ISO möglichst tief zu halten oder das Wasser noch etwas fliessen zu lassen. Aber das sind Ausnahmen und oft ist dann der eine oder andere Glückstreffer dabei, mehr aber nicht.

        Dennoch bin ich der Meinung, dass statt einer Notlösung der Normalfall getestet werden sollte. Es würde mich brennender interessieren, welches Verhältnis zwischen Brennweite und Verschlusszeit aus der Hand aufgenommen noch für knackscharfe Bilder in der 100%-Ansicht ausreicht, meinetwegen mit oder ohne VR. Ich kaufe ja keine D850, um „brauchbare“ Bilder zu machen, sondern eben das Potenzial voll auszuschöpfen, und zwar mit Stativ und eben auch ohne.

        Übrigens ein ganz tolles Magazin, soll auch mal gesagt sein!

      • Hallo Rolf, danke dir für das Lob! Ich hatte nur den Eindruck, dass du die Sache mit der 1/10 Sekunde bei 85mm etwas negativer aufgefasst hast, als sie im Video gemeint war. Deshalb hatte ich da nochmal kurz angesetzt, weil ich mich vielleicht auch etwas schlecht ausgedrückt habe. Und sicherlich wären konkrete Aussagen zum „Normalfall“, also bis wohin die D850 wirklich optimale Ergebnisse erzielt, interessant gewesen. Da hast du Recht. Aber kommen ja noch genügend andere Tests zur D850, die in der Hinsicht vielleicht bessere Hinweise liefern 🙂

        Liebe Grüße!

  • Da sind ja eine ganze Menge Meinungen zu den verschiedensten Bereichen zusammen gekommen. Da möchte ich meinen Senf auch noch dazugeben:

    1. Kein Sensorformat hat jemals ausgedient – alle haben ihre Vor- und Nachteile und dementsprechend Fotografen, die genau „ihr Format“ wertschätzen.

    2. Kein System ist von vornherein ein „Dinosaurier“. Hier gilt das zu 1. Gesagte. Und die Fotoindustrie – insbesondere die Marktführer Canon und Nikon – werden nichts entwickeln, ohne sich die entsprechenden Absatzchancen vorher relativ genau ausgerechnet zu haben. Irrtümer natürlich inbegriffen.

    3. DSLR und DSLM haben jedes System für sich genommen so viele Vorteile, dass keines „aussterben“ wird. Übrigens ist die Akkulaufzeit meiner V1 phänomenal. Und der elektronische Sucher ist auch nicht übel.

    4. Auf eine DSLR und einen optischen Sucher nicht verzichten zu wollen, ist eine bewusste und auch grds. richtige Entscheidung. Dynamik, Detailschärfe und vor alle Tiefe und Tiefenschärfe sind von elektronischen Suchern nicht ansatzweise darstellbar (@Cat).

    5. Meiner Erfahrung nach hängt sie Freihandgrenze eines Systems insbesondere von der Leistungsfähigkeit des Bildstabilisators und nicht zuletzt von der Ruhe des Fotografen ab. Hier hat eine DSLM und ein kleinerer Sensor auch zusätzliche Vorteile.

    • „4. Auf eine DSLR und einen optischen Sucher nicht verzichten zu wollen, ist eine bewusste und auch grds. richtige Entscheidung. Dynamik, Detailschärfe und vor alle Tiefe und Tiefenschärfe sind von elektronischen Suchern nicht ansatzweise darstellbar (@Cat).“

      Soweit mir bekannt wurde die Abblendtaste bei der D 7500 mal ebenso gestrichen ( brauch mal wohl nicht mehr)
      Gegenlichtaufnahmen, da ziehe ich den elektronischen Sucher vor
      Manuelles fokussieren auch da liegt der Vorteil klar bei der Spiegellosen
      Und warum tauscht man nochmal die Mattscheibe?