Nikon hat seit dem 1. April einen neuen Chef. Der bisherige CTO Yasuhiro Ohmura übernimmt als CEO und will das Unternehmen auf Wachstumskurs bringen.
Nikon hat seine Führungsstruktur umgebaut. Wie das Unternehmen bereits im Februar angekündigt hatte, hat Yasuhiro Ohmura am heutigen Tag das Amt des CEO übernommen. Er folgt auf Toshikazu Umatate, der künftig als Director im Unternehmen bleibt.
Ohmura ist kein Unbekannter im Nikon-Kosmos. Geboren 1968 in der Präfektur Kanagawa, studierte er Physik an der Rikkyo-Universität und begann 1992 seine Tätigkeit bei Nikon. Seitdem hat er zahlreiche Führungspositionen durchlaufen. Zuletzt war er als CTO und Senior Executive Vice President tätig und unter anderem für die Bereiche Healthcare, Optical Engineering, Production Technology und die Imaging Solution Sparte verantwortlich. Laut Nikon spielte er eine “Schlüsselrolle bei der Entwicklung der Kernprodukte” des Unternehmens.
Ein Nikon, “das sich immer wieder neuen Herausforderungen stellt”
In einer Begrüßung auf der japanischen Nikon-Webseite skizziert Ohmura seine Pläne. Er spricht offen an, dass der vorherige Mittelfristplan zwar bei den Umsätzen gewisse Erfolge erzielt habe, bei den Gewinnen aber deutlich hinter den Zielen zurückgeblieben sei. Die Geschäftsbereiche Imaging und Precision Equipment bezeichnet er als “Kernbereiche”, während Healthcare, Components und Digital Manufacturing als „strategische Bereiche“ definiert werden.
Sein neuer Mittelfristplan (April 2026 bis März 2031) soll zwei Dinge gleichzeitig leisten. Zum einen die kurzfristige Erholung der Geschäftsergebnisse, zum anderen Investitionen in langfristiges Wachstum. Die “Vision 2030” sieht Nikon als “zentrales Technologieunternehmen in einer Gesellschaft, in der Menschen und Maschinen nahtlos zusammenarbeiten”. Ohmura betont, dass er dabei besonders auf Finanzdisziplin und eine strategische Ressourcenverteilung setzen will.
Neben der gewohnten Stärke bei Präzision und Robustheit der eigenen Produkte will der neue CEO Nikon in drei Richtungen weiterentwickeln: stärker auf Kundenbedürfnisse eingehen, Produktionskosten senken und die Liefergeschwindigkeit erhöhen. Zusammen mit den rund 20.000 Mitarbeitern weltweit will er diese Ziele erreichen.
Für Nikon-Fotografen dürfte besonders interessant sein, dass Ohmura aus der technischen Ecke kommt und eng mit der Imaging-Sparte vertraut ist. Was seine Führung konkret für die Kamera- und Objektiventwicklung bedeutet, wird sich zeigen.


Also das Foto von Yasuhiro Ohmura erinnert ein wenig an Olaf Scholz. Für alle, die es nicht auf dem Zettel haben: der war mal Kanzler in BRD.
Kleine Kritik an Nikon für die Aussendarstellung: man hätte vielleicht einen guten, professionellen Porträtfotografen beauftragen sollen…
Das stimmt, das Portrait gefällt mir auch nicht, aber die Frisur sitzt perfekt!?
…er könnte auch in dem Werbespot Olaf hat Husten mitwirken:-))
Da haben sie Japan nicht zu Ende gedacht. Die hätten P.B. haben können. 😎
Kaufe ein in. 😦
…einen alten Baum entwurzelt man nicht:-))
Mich haben sie gefragt, ob ich den Job mache… abgelehnt. Gelb ist nicht das Meinige… rot mit blauem Licht. Dann wäre ich dabei gewesen…
…vielleicht braucht Nikon in naher Zukunft ja den roten Wagen mit blauem Licht:-))
Vielleicht kann der ja die ZF handlicher und leichter machen.
Gibt’s schon: heißt OM System OM-3…
… Z6 oder Z7? )(;:-)
Vielleicht kann der ja die Z6&Z7 schöner machen.
Die Nikon Zf liegt sehr gut in der Hand, vor allem mit langen Tele-Zoom-Objektiven. Für meine Nikon Z-fc musste ich mir den Zusatzgriff kaufen…..
„Die Nikon Zf liegt sehr gut in der Hand“
Was hast du für Hände? Ergonomisch stimmt da gar nichts
Kosten senken gefällt mir! Mal eine wirklich neue Idee! Aber haben die nicht schon einen Grossteil der Produktion in Billiglohnländer verlagert? Vielleicht liegt es doch an etwas anderem? Aber ich bin ja kein Nikon Insider.