Nikon Neuheiten Objektive

Nikon Z 400mm f/2.8 zum Rekordpreis vorgestellt

Nikon hat das neue Z 400mm f/2.8 TC VR S offiziell präsentiert. Es ist das bisher teuerste Objektiv für spiegellose Systemkameras.

Nikon Z 400mm f/2.8 offiziell präsentiert

Die Ankunft des neuen Nikon Z 400mm f/2.8 TC VR S hat sich in den letzten Wochen bereits angekündigt. Im Oktober 2021 hatte Nikon das Objektiv erstmals in Aussicht gestellt und zur Roadmap hinzugefügt, nun ist es offiziell vorgestellt worden.

Wenn ein Hersteller ein Teleobjektiv im Bereich von 400mm mit einer Lichtstärke von f/2.8 auf den Markt bringt, dann ist von vorne herein klar, dass wir es hier mit einem extrem teuren Premium-Objektiv zu tun haben. So kostet das Sony 400mm f/2.8 beispielsweise 12.000 Euro, während das Canon RF 400mm f/2.8 sogar 13.000 Euro kostet.

Integrierter 1,4-fach Telekonverter

Nikon geht beim eigenen Z 400mm f/2.8 im Vergleich zur Konkurrenz aber noch einen Schritt weiter und stattet das Objektiv mit einem integrierten 1,4-fach Telekonverter aus. Dank dieses Telekonverters lässt sich das Objektiv problemlos in ein 560mm f/4 verwandeln, wenn man die Kamera zusätzlich in den DX-Modus umschaltet, werden 840mm daraus. Und wem auch das noch nicht ausreicht, der kann das neue Z 400mm f/2.8 auch mit den beiden externen kompatiblen 1,4-fach und 2-fach Telekonvertern von Nikon verwenden. Im Extremfall erhält man so ein 1.120mm Objektiv mit einer Lichtstärke von f/8 – ohne Crop-Modus.

Weitere technische Daten

Bei der optischen Konstruktion setzt Nikon auf 25 Linsen, die in 19 Gruppen angeordnet sind. Zwei Fluoritlinsen, zwei ED-Linsen, eine Super-ED-Linse und eine SR-Linse sollen optischen Fehler minimieren und für eine hohe Auflösung, ein schönes Bokeh und insgesamt eine herausragende Bilder sorgen. Ein optischer Bildstabilisator ist ebenfalls mit von der Partie, er soll in der Lage sein, bis zu 5,5 Blendenstufen auszugleichen. Des Weiteren hat Nikon eine neue Vergütung entwickelt, die Streulicht noch besser unterdrücken soll als die normale Nanovergütung. Abgerundet werden die wichtigsten Spezifikationen durch eine schnelle Innenfokussierung und eine Naheinstellgrenze von 2,5 Metern.

Einige werden sich sicherlich dafür interessieren, wie sich das neue Nikon Z 400mm f/2.8 in Bezug auf Größe und Gewicht im Vergleich zur Konkurrenz schlägt:

Nikon Z 400mm f/2.8Canon RF 400mm f/2.8Sony FE 400mm f/2.8
Länge380 mm367 mm359 mm
Durchmesser156 mm163 mm158 mm
Gewicht2950 g2890 g2895 g

Das Nikon Z 400mm f/2.8 ist also etwas länger und schwerer als die Konkurrenz, besitzt im Gegensatz zu den beiden anderen Objektiven aber eben auch den integrierten Telekonverter.

Rekordpreis von 15.000 Euro

Das neue 400mm f/2.8 ist ein außergewöhnliches Objektiv, das in den Augen von Nikon auch einen außergewöhnlichen Preis rechtfertigt. Die unverbindliche Preisempfehlung liegt bei 15.000 Euro, damit ist es das bisher teuerste Objektiv für spiegellose Systemkameras. Erhältlich sein soll es ab Februar 2022.

Das Nikon Z 400mm f/2.8 ist ab sofort vorbestellbar bei: Calumet | Foto Koch | Foto Erhardt

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Fritz

Da ich demnächst ins Z System einsteigen werde( Sony und Canon überhitzen ja ständig.. 😉)
werde ich mir sowas zulegen. Wer wie ich schon fünf Leica M besitzt,sich demnächst noch eine M11 zulegt,sind diese 15000€ Peanuts. Schön wenn man auch in diesen Zeiten nicht auf Geld achten muss .

Alex

Schade dass Leica kein 400mm 2,8 für den L Mount rausbringt.

Max Bayer

So was poppeliges baut Leica nicht, wenn schon dann 400/f1,2 😉

joe

Und dazu gibt es dann noch einen kleinen Elektrotransporter, der das Ding dann trägt!

Peter Braczko

….dazu mit Sondergravur und goldenem Filterring!

Carsten Klatt

Für den Preis wird das ein absolutes Volumenmodell. Da bin ich sicher! Da Nikon ja Unmengen nativer Optiken und Brennweiten für Z hat, kann man sowas schon mal bringen. Ironie aus…

Rolf Carl

Das einzige was noch fehlt sind ja eben die lichtstarken Teleobjektive. Wenn das zu teuer ist, gibt es ja noch das sehr gute Z 100-400 f5.6.

joe

Wusste gar nicht, dass es für die Leica M einen Nikon Z-Adapter gibt?

Thomas Müller

Gibt es auch nicht und wird Fritz ganz sicher auch nicht benötigen.

Gilson

Ich hole mir auch gleich zwei davon , nur einfach so..😝😂

Max Bayer

meine Schätzung waren 14k, ist aber in dem Fall egal, wer es braucht wird es kaufen (müssen), ich brauche das zum Glück für meine Arbeit nicht.

Fun Fact: Wer das Nikon kauft hat das längste 😉

Cat

brauchen? Weiterhin kann man ja problemlos mit Sony oder Canon mit Konvertern fotografieren und der erfahrene Fotograf kennt seine Motive und weiß, ob er den Konverter besser vor der Action schon ansetzt oder auf die Lichtstärke setzt. Aber Nikon macht es etwas bequemer, verhindert Staub im System, hat das zusatz-Element genau mit eingerechnet und abgedichtet. Ich finde nur, sie hätten mutiger sein sollen udn gleich 1.7x oder 2.0x einbauen sollen.

Alex

1,4x ist schon der richtige Ansatz, bei 2x Konvertern leidet die BQ einfach zu stark. Dass der Konverter eingebaut ist ist natürlich einerseits praktisch und bequem. Andererseits aber auch ein zusätzliches Teil das kaputt gehen und verschließen kann.

Cat

Wann und mit welchem Grundobjektiv hast du zuletzt mit 2x TC gearbeitet?
Das ist eine Aussage aus der DSLR-Zeit vor 5 Jahren und heute nicht mehr zeitgemäß. Vielmehr sind oft die Sonnenblenden zu kurz u dann bekommt man Resultate mit etwas weniger Brillanz – was sich leicht beheben lässt. Ein Auflösungsverlust lässt sich allenfalls messen, oder wenn Konverter u Objektiv nicht präzise aufeinander abgestimmt sind.

Rainer

Hier gibt es einen sehr guten Test zu den Z-Telekonvertern: https://www.cameralabs.com/nikon-z-tc-1-4x-tc-2-0x-teleconverter-review/

Der 1,4er verursacht kaum Einbußen bei der Abbildungsqualität. Der 2er-Telekonverter ist nur zu gebrauchen, wenn die Bildqualität am Rand nicht so wichtig ist. Beim 2er sind die Einbußen leicht bei 50 cm großen Ausdrucken zu erkennen.

Cat

Also dazu gäbe es viel zu sagen – Tests in der Form sind ja Unterhaltung… Ja beim 2.8/70-200 mm können an den Bildrändern Verluste auftreten, das hat ja sowieso schon viele Linsen und ist ein Kompromiss – wobei Bildränder im telebereich nur sehr sehr selten Bildentscheidend sind. das ist kein Vergleich mit Super-Tele ab 300 mm und wenn ich viel Brennweite brauche, verwende ich oft auch zusätzlich DX-Faktor und dann spielen Ränder gar keine Rolle mehr Nikon war noch nie sonderlich gut mit TC20, bzw hatte immer einen schlechten Ruf, bei Canon und jetzt bei Sony ist es weit weniger kritisch – ich arbeite jede Woche (C/S) damit, sogar auch am neuesten 70-200 mm – ich habe die Konverter nicht einmal darauf abstimmen lassen müssen, was man normalerweise immer tun sollte. wer sich da mit jungen Adleraugen die Ecken anschaut wird vermutlich viele tolle Motive verpassen es kommt immer auf Licht und Luft und Motiv an – heute noch pauschal zu sagen TC2 Konverter sind zu schlecht oder durch einen Ausschnitt ersetzbar ist voreilig und so nicht zutreffend. Ein Problem bleibt immer – Fotos werden mit mehr Brennweite keinesfalls besser, sondern im Gegenteil, je näher ich dem Motiv kommen kann… Weiterlesen »

Rainer

Reine Gefühlssache für die einen, Praxiserfahrungen für die anderen. Zu Punkt 1: Viele neue Tele-Festbrennweiten haben mehr als 15 Linsen. Deren Anzahl spielt keine entscheidende Rolle hinsichtlich der Abbildungsleistung bei Nutzung von Telekonvertern. Entscheidend ist, was da an Abbildungsfehlern, die jedes Objektiv hat, bei z. B. einem 2x-Konverter verdoppelt wird. Chromatische Aberrationen, eine starke Erhöhung der Verzeichnung oder Minderung der Auflösung sind völlig unabhängig vom Hersteller zu sehen. Zu Punkt 2: Den DX-Modus statt FX-Modus zu nutzen, halte ich persönlich für fragwürdig. Schließlich kann jedes Bild am Computer beliebig zurechtgeschnitten werden. Der Kontrast-Verlust bei Verwendung von Telekonvertern und aller anderen gesteigerten Bildfehler macht man mit dem DX-Format aber auch nicht vollständig wett. Auch in der Bildmitte treten schon sichtbare Einbußen auf, egal bei welchem Hersteller (habe früher auch Sigma- und Leica-Telekonverter genutzt). Zu Punkt 3: Nikon-Telekonverter ohne jeglichen Beleg so abzukanzeln, ist Polemik. Vor allem höre ich von dem Argument zum ersten Mal. Das Gerücht kann in Profi-Kreisen nicht weit verbreitet sein, schon gar nicht in der Fachpresse. Zu Punkt 4: Deine unschön vorgefasste, polemische Meinung. Ich brauche in meinem Alter eine Brille, bin vielleicht sogar älter als du. Wer sich mit Fachkenntnis auf eine Foto-Tour vorbereitet, weiß, dass er… Weiterlesen »

Cat

Wie kommen wir hierhin? Weil ich frech war und sagte, Nikon hätte mutiger sein sollen und TC17 oder gar TC20 einbauen sollen – denn so kann das TC-Glas genau angepasst werden und am Ende muß das Ergebnis nicht wirklich wensentlich schwächer werden. Ich akzeptiere wenn andere das trotzdem befürchten und den TC14 für ideal halten – ich sage nur bei einem f:2.8 Grundobjektiv hätte es auch mehr sein dürfen – also TC17. Aber Nikons Fachleute haben da sicher gut abgewogen und wissen ja auch, dass Kamerasensoren in den nächsten 8 Jahren nicht bei 45-50 MP stehen bleiben und dass dann immer weniger extreme Telebrennweite zwingend notwendig ist. Zu1: Ja die CA sind im Telebereich besonders störend und mit TC noch mehr und bisher mindern nur extreme Apochromatische oder DO/PF Techniken diese und eine Bildfehlerkorrektiur softwareseitig, etwas ab. Ob ein Konverter diese CA nun verstärkt oder ein starker Bildausschnitt sie vergrößert, ist dabei nach meiner Kenntnis gar nicht so unterschiedlich. Zu 2: Ich sage dir aus meiner Erfahrung auch – ich verwende lieber ein 2.8/400 mm neuester Generation mit TC20 als ein ebenso neues 4.0/600 mm mit TC14. Warum? Ganz einfach, wenn die Wolken oder die Dunkelheit kommt, kann ich immer… Weiterlesen »

Max Bayer

Wenn jemand (aus welchem Grund auch immer) nur mit Nikon arbeitet dann wird er bei entsprechendem Bedarf dieses Objektiv brauchen, ist eigentlich ganz einfach.

Michael

Gemessen an der Funktionalität und die vielen Möglichkeiten durch den integrierten/ zusätzlich möglichen Extender(n), finde ich den Preis im Vergleich zu CaSonyangemessen und von der Preisleistung her gut. Ich hätte ehrlich gesagt mit einem höheren Preis gerechnet.

Cat

Wie schon gesagt, 15.000€ war absolut logisch. Das sie die Gewichtsgrenze von 3 Kilo geknackt haben ist fantastisch, denn die anderen wiegen mit angesetztem 1.4x Konverter und ohne die aufwendige Schwenkmechanik ja dann 200g mehr – Bravo Nikon. Allerdings dürfte das Gewicht mal wieder ohne die Sonnenblende berechnet sein und die lästigen Adapter für Arca oder andere Stativsysteme braucht man ja auch noch. Der hätte zwingend eingebaut sein müssen. Die Naheinstellgrenze ist auch ok, aber die Angabe ist letztlich wertlos ohne den Abbildungsmaßstab, der sollte um 1:6 liegen. Damit gibt es praktisch keinen Grund mehr für ein 4.0/600 mm – auch nicht mit eingebautem Konverter, erst das 800 mm wird dann wieder interessant – wenn es leicht und kompakt bleibt und daran arbeitet ja Nikon noch. Damit kann jetzt Nikon ernsthaft um seine DSLR-Anhänge buhlen und vielleicht auch ein paar aus dem Canon oder Sony-Lager zum ergänzen oder wechseln gewinnen. Ich würde zu so einem Objektiv immer eine Kamera dazu kaufen – völlig losgelöst von dem restlichen System. Nur die Z9 finde ich jetzt nicht wirklich optimal, auch wenn es das Flaggschiff ist. Ich will damit aus der Hand arbeiten und wenn die Kamera knapp 1,5 Kilo alleine wiegt, ist… Weiterlesen »

Carsten Klatt

4,5 kg (!) Gewicht für eine läppische Fotoausrüstung! Man gut das ich kein Profi bin…

Hoffentlich packt Nikon noch ein paar kostenlose Gutscheine für den Orthopäden dazu.

Dank der Digitalisierung wird es jetzt wieder größer und schwerer.

Leonhard

Sei nicht so verweichlicht! Da hat ein Italiener einen 127kg schweren Wels aus dem Po gezogen!

Rolf Carl

Da muss man gar nicht Profi sein, nur Tierfotograf. Ich kenne einige, die nebst dem 600 f4 und der Kamera auch noch ein Schwerlast-Stativ am Rucksack einige hundert Höhenmeter den Berg hochschleppen, um z.B. Bartgeier zu fotografieren.

Das ist nur eine Frage der Fitness. Früher habe ich solche Sachen auch gemacht, aber man wird halt älter.

Cat

No. So leicht war es noch nie. Vergleichbare Objektive wogen sonst beinahe 6 Kilo ohne Kamera, Stativ und TC.

RaRö

Wer sich solch eine Fotoausrüstung leistet, hat bestimmt noch einige Euros für einen „Caddie“ übrig.

Jonny

… der dann über die Wege rumpelt und das Zeug kaputtschüttelt (?) …
Dann lieber ’n gescheiten Rucksack und auf’s Fahrrad gesessen …

RaRö

Hallo Jonny,
ich meine einen zweibeinigen Caddie.

Rolf Carl

Man gönnt sich ja sonst nichts.

joe

Ein paar Nikonfans haben hier ernsthaft von unter 10’000.- geträumt. Für mich war klar, dass es mindestens zwischen 13 bis 15’000.- kosten musste. Gott sei Dank bin ich nicht im Wildlife oder Sport tätig. Wenn dann noch ein 600mm/4.0 dazukommt wird selbst der reichste Mann arm.
Und da mokieren sich noch ein paar über die Leica Preise!

Rolf Carl

Nee, joe, nur Moss hat davon geträumt, der hat aber vermutlich keine Nikon und auch keine Ahnung von der Telefotografie.

Im Gegensatz zu einem Supertele kann Leica ja auch nichts. Ich kenne auf jeden Fall keinen Wildlifefotografen, der mit Leica ins Feld zieht.

Cat

Norbert R. hat das lange gemacht u macht es vielleicht noch. Und das mehrteilige R-SuperTele ist auch eine Wucht, selbst ohne IS und AF. Aber heute alles überholt.

Rolf Carl

Eben, die heutigen Bilder sind auch nicht mehr mit den früheren vergleichbar, das waren bestenfalls Standbilder bei gutem Licht, mehr war vor 20 Jahren nicht möglich.

moss

Leider falsch, Rolf, ich habe vermutlich mehr Nikons als Du, zumindest digitale.
Ich hatte in einem US Forum einen ziemlich glaubhaften Beitrag gelesen, in dem von ca. 10.000 Dollar die Rede war.Mir reicht mein Nikon 200-500 tatsächlich, denn so oft brauche ich kein Supertele.

Rolf Carl

moss, wenn du so viele Nikons hast, müsstest du allerdings wissen, dass so ein Supertele nicht für 10’000 Dollar zu haben ist. Dazu muss man nur kurz die aktuellen Preise der Teleobjektive, die für Nikon Spiegelreflexkameras gemacht worden sind, anschauen, oder die aktuellen von Sony und Canon.

Das Nikkor 200-500 habe ich übrigens auch, ein tolles Objektiv. Ich benütze es an der D500.

moss

Naja, wie gesagt, ich nutzte Superteles selten, da bin ich preislich wohl nicht auf Stand.
Das 300 von Olympus ist aber auch super, und das für unter 3000,- und ich habe momentan eh nicht die Zeit bei Dämmerung
in die Natur aufzubrechen um Bilder zu machen.

Jonny

nun, das 2.8/400 G hat 8,5k EUR gekostet, plus 400 für den Konverter …
Aber nu is ja spiegellos groß angesagt, da dürfen die Preise dann gern höher sein.

Übrigens: das aktuelle 4/600 E kostet 11,7k EUR und geht an der Z9 offenbar schneller als an der D850 … nur so als Hinweis.

Cat

Das lässt sich gar nicht seriös vergleichen. Alle neuen 2.8/400mm Objektive sind komplette optische und mechanische Neukonstruktionen mit erheblich besseren AF-Motoren und ganz anderer Balance.
Wer sich da sein DSLR-Supertele schön und preiswert reden will und dafür zusätzlich 1-2 Kilo Mehrgewicht tragen und ausrichten will – soll das gerne tun.
Ausserdem spielt der Preis keine Rolle. Er lässt sich oft sogar abschreiben und auf 8 Jahre und hoffentlich viele tolle Foto- u Film-Ergebnisse gerechnet, ist das keineswegs ein sehr teures „Hobby“.
Außerdem kostet die neuen Objektive dann in 6-8 Jahren wieder deutlich mehr.

joe

Genauer betrachtet wird jetzt sogar eine Sony A1 als System für Wild life etwa 1’500.-€ billiger als eine entsprechende Nikon Z9 mit entsprechendem Objektiv.

Herr Fugbaum

Naja… da hast du wohl den eingebauten Konverter vergessen.
Wenn man das Sony 600 4.0 dazu nimmt, um ähnliches abzudecken kommen 14k bei sony dazu 😉
Ich glaube bei dem Preis für ein gesamtsystem, dass solche Objektive beinhaltet spielen aber 1,5k sowieso keine rolle.

joe

…Ich glaube bei dem Preis für ein gesamtsystem, dass solche Objektive beinhaltet spielen aber 1,5k sowieso keine rolle… Mag sein, aber – ich bin kein Sonyfanboy – die Sony ist schlichtweg besser und als Gesamtpaket billiger, und man muss kein 600/4 bei Sony dazukaufen sondern nur einen Konverter für 400.-€! Es zeigt einfach wie unwichtig letztlich der Preis einer Kamera ist, wenn man nicht auch zusätzlich Objektive und anderes Zubehör berücksichtigt.

Marco

Komisch, sonst scheint Geld in diesem Forum keine Rolle zu spielen und ob man jetzt 12k oder 15k für ein Tele bezahlt ist dann doch egal. 😉

Cat

Es ist schon happig, für einen Konverter zum Preis von 650€ eingebaut hätten es auch nur 1000€ mehr sein sollen. Aber wer so eine „neue“ Technologie einführt, darf auch seinen hohen Preis verlangen. War ja bei Canon 4.0/400 mm DO auch sauteuer im Verhältnis zum 2.8/300 mm. Und Nikon war schon immer teurer als Canon bei Superteles, schon deshalb weil sie weniger als ⅓ der Kundschaft haben.

Marco

Das stimmt. Und es ist wohl auch eher für die gedacht, die damit richtig Geld verdienen und wer es sich leisten kann. Gibt ja auch noch das 100-400.

Peter Braczko

Für das Ablichten von Baumpilzen reicht auch ein Normalobjektiv…

Mirko

für manch einen Pressefotografen sollte auch ein Smartphone reichen, gelle Brazczko….habe auch mal ein wenig Zeit geopfert und mir deine Pressearbeit angeschaut 😉

Jürgen K

Daumen hoch

wolfram

Zeit geopfert ?
Und das wo du doch 24/7 Dienst bei Photografix hast !
Respekt……….

Mirko

ahhh die Braczko Crew hat Ausgang….

Marco

👍

Rolf Carl

Stimmt, immer noch besser als 8k für eine Leica auf jeden Fall. Hat sich überhaupt jemand beschwert darüber, dass 15k für so ein Supertele zu teuer sein soll?

Marco

Nein, es hat sich niemand beschwert. Deshalb ja auch der Smiley. Ich finde es gut das Nikon wieder Gas gibt und das Portfolio ausbaut.

Rainer

Der Preis ist in der Tat happig. Allerdings sind die Speziallinsen von Nikon ihr Geld wert. Eine SLT-Linse z.B. ist auch im 2.8 70-200 mm verbaut. Damit sind selbst unter schwierigsten Lichtverhältnissen Aufnahmen ohne störende chromatische Aberrationen möglich.

Bei diesem 2.8 400er könnte das Bokeh zudem außergewöhnlich gut sein, wie es Beispielbilder auf dpreview.com nahelegen. – Schade, dass das Objektiv weit über meiner Preisklasse ist. Aber für Menschen mit geringerem Foto-Budget wird es von Nikon bald ja ein leichteres und günstigeres 400er geben. Mal schauen, bin gespannt.

Rolf Carl

Gibt’s schon, das Z 100-400 f5.6.

Robin

Besser von Olympus, da gibt’s demnächst auch das WOW.

Rainer

Das Bokeh bei Offenblende 5,6 ist bei dem 100-400er Zoom deutlich weniger schön als bei dem 70-200er (das ist bei Blende 4 wunderbar cremig). Die Schärfe im Nahbereich ist bei dem 100-400er Zoom auch nicht ausreichend am Bildrand, um es bei allen denkbaren Motiven an eine Nikon Z7 mit 45 MP Sensor anzusetzen. Deshalb ein 400er lieber als Festbrennweite, auch wegen der (zu erwartenden?) Lichtstärke von Blende 4 bei Offenblende.

Rolf Carl

Über Bokehs könnte man Bücher füllen. Bei manchen Motiven ist ein aufgelöstes Bokeh, bei anderen ein fein strukturiertes schöner. In der Regel kriege ich z.B. mit dem Tamron 100-400 f6.3 die gewünschte Freistellung hin, ausser der Hintergrund ist zu nahe, aber dann wird es auch mit f2.8 nix. Dann muss man halt auch mal den Standort wechseln oder auf ein Bild verzichten. Das Bokeh des 100-400 ist mit dem des 2.8/150er Makros von Sigma absolut vergleichbar.

Sobald ich auf Z umsteige, ist das Nikkor 100-400 f5.6 das erste Objektiv, das ich kaufen werde, und zwar auch wegen der Naheinstellgrenze von 75 cm, perfekt für Libellen im Flug. Dafür brauche ich auch keinen scharfen Bildrand, und wenn doch, habe ich geeignetere Objektive dafür.

Eine Festbrennweite ist natürlich immer besser, aber erstens ist mir das vorgestellte Tele zu schwer und zweitens zu teuer. Ein 4/400 PF mit max. 1200 g würde mich deutlich mehr ansprechen.

Steffen

Ich weiß nicht, was irgendwelche Testberichte wieder schreiben. Ich kann nur raten mit dem Z 100-400 S mal den Nahbereich selbst zu testen. Es ist auch im Nahbereich hervorragend!

Rolf Carl

Danke, dachte ich mir schon. Das Nikkor ist ganz sicher auf Augenhöhe mit dem Tamron, und das ist betreffend Bildqualität schon sehr gut. Ich vermute, dass das Nikkor beim AF sogar noch einen Ticken besser performt, denn das ist der einzige Schwachpunkt beim Tamron.

Leonhard

Nikon hatte schon immer sehr gutes Glas, da scheint mir jede Diskussion dazu irgendwie überflüssig!
Selbst wer es baut ist am Ende egal, wenn Nikon drauf steht, dann ist es ein gutes Objektiv, etwas anderes erlauben die sich gar nicht, egal was irgend welche Tester testen oder meinen zu testen.

Diskussionen über Preise, auch so eine Baustelle, ich rede mal von dem, von wem jeder am liebsten redet, also von mir und somit von Canon:

Als ich noch jung und hübsch war (heute bin ich nur noch und) da war die Standartausrüstung bei den mir bekannten Hobbyisten folgende: 16-35mm/2.8, 24-70mm/2.8, 70-200mm/2.8 und ….. Ende Gelände. Dazu dann noch die eine oder andere Festbrennweite. Jahre später haben sich dann die, die meinten, es sich leisten zu müssen ein 100-400mm dazu genommen, 400mm, 600mm und 800mm hat man den Profis überlassen, dass brauchte man nicht, hätten andere auch als Angeberei angesehen.

Wie alle anderen Hersteller auch rechnet Nikon bei diesem Objektiv sicherlich nicht mit einem Massenmarkt, da kommen eben dann solche Preise zustande und mal ehrlich, liebe Leute, 13.000 € oder 15.000 €, dies ist am Ende des Tages doch dann auch wie der berühmte Sack Reis in der Hauptstadt Chinas!

Robin

Mir würde ein 1″ Zoll Profi System, mit mucho Brennweite, besser gefallen.
Also schneller AF, IBIS, waterproof, Schockproof, tolle Bildquali etc

J.Friedrich

Da spring ich Dir mal zur Seite! Mich nerven die Hersteller diesbezüglich auch alle, dass da so garnix kommt. 1“ in einem ergonomisch verbessertem etwas grösseren Pana-„Gx9 Klappsucher0-90Gehäuse“ mit frei drehbarem gutem Display, alle oben von Dir genannten Merkmale plus Pana-Post-Features, eine Zeiss oder Leica-Rechnung/Optik mit 22/24-300mm, 2,0-5,6 mit feinster Korrektursoftware für Optik Vignettierung/Verzeichnung/Brillianz etc., interner Crop 1,4 und 2-fach, auf Basis neuester 33MP-Sensor, 8K-60 plus 8K-Foto, echter interner ND 4/12/64, Rechenleistung und Connectivität ohne Ende (wie ein Tophandy), Augen-AF der neuesten Generation, BOKEH-Programm mit Blendenvorwahl : d.h. ich wähle 2,0 Anfangsöffnung und der Rechner stellt das Hauptmotiv entsprechend der aktuellen Brennweite exakt wie bei Vollformat frei, unbearbeitet Heif/RAW wird gleichzeitig weg-geschrieben, falls mal „Rechner-Bokeh-Ergebnis nicht optimal, 1x seitlicher Multiconnect, 1x Multiconnect-Blitz/Mikro/Sender mittig oben, schlanker Zusatz-Handgriff-4xLeistungPowerpack mit Lithium und eingebauten 256GB-SSD für direkte Datensicherung zum drunterschrauben … usw. usw. Preis € 1990,– bis € 2490,– ohne Powerpack-SSD-Handgriff wären absolut okay … ich verstehe die Hersteller, bzw. die Abteilungsleiter Bridge-PremiumKompakt nicht, dass die nicht einfach aus allen Fachbereichen, vor Allem Handy-Software und von der Konkurrenz die besten Features und alles „zusammenfassen“ … und mal richtig auf die Ka… hauen … Vielleichtbringt ja Sony noch eine gaaanz neue RX10-V die uptodate ist,… Weiterlesen »

Joerg

Ich verstehe nicht, warum immer dieser DX-Mode als Brennweitenverlängerung so herausgestellt wird. Das ist nichts anderes als ein billiger Digitalzoom. Kann man auch prima noch am Rechner nachträglich machen. In jedem Fall ist es KEIN optischer Btennweitengewinn

Alex

Vorallem kann man im Rechner hinterher auch noch den DX Bildausschnitt frei wählen.

Jonny

… weil die Werbekunden das so wollen?

Joerg

Dann sind das aber ganz schön uniformierte Kunden. 😂

Jonny

Kann schon sein, möchte ich nicht beurteilen.
Zumindest würde das nahelegen, daß sie die Endkunden für noch doofer halten …

Jörg

Vielleicht nicht nur für doofer halten …. Habe tatsächlich schon Z-Fotografen gefunden, die das geglaubt haben ….

Thorsten Zinßer

Wenn man das Objektiv zur Ausübung seines Berufes erwirbt und entsprechend die Mwst. in Abzug bringen kann, dann sind wir ja lediglich noch bei einem Kaufpreis von 12.604,20 €. Dann schreibt man das Gerät noch ab, und verkauft es wieder nach 4. Jahren. Dann ist das Teil doch ein Schnäppchen.

Klaus

Aber nur dann!

Jonny

Und selbst dann: Wiederverkaufswert vlt. ein Drittel des Neupreises.
Und abschreiben heißt ja nicht, daß Du den abgeschriebenen Betrag zurückbekommst, sondern nur den Steuersatz darauf. Wenn das ’nen ordentlichen Betrag geben soll, mußt Du erstmal VIEL Einkommen erzielen – ist bei Fotografen heute eher weniger der Fall.
Bleibt immer noch >>1000 EUR pro Jahr Kosten.

Jonny
Leonhard

warum sollte dies denn nicht gehen? Geht auch nach 2 Jahren!

Dann muss man eben beim Verkauf den Restwert ansetzen, dann ergibt sich entweder ein Gewinn oder ein Verlust auf dieses Gut bezogen und dann muss der gebucht werden, kein Mensch zwingt einem, eine Kamera oder sonst etwas 7 Jahre zu behalten.

Bei den Fotografen gibt es einkommensmäßig auch solche und solche, und nicht nur Fotografen können abschreiben, kann jeder, wenn ein Gut als notwendig für den Betrieb dargestellt werden kann, aber egal, hat auch alles wieder nichts mit dem Objektiv zu tun.

Thomas Müller

Sämtliche Diskussionen über den Preis des Objektivs werden hinfällig, wenn man hört, was die passende Gegenlichtblende von Nikon zum Objektiv kostet. Unglaubliche 1´070 USD. Das muss irgend so ein High-Tec Dingens sein:
https://www.bhphotovideo.com/c/product/1685837-REG/nikon_4265_hk_42_lens_hood.html

Leonhard

Der Preis ist eine Frechheit, das Ding hat ja nicht mal einen roten Punkt!

Jürgen K.

Ist das Normal?
diesen Text habe bei einem Namhaften Fotogeschäft auf der Bestellseite im Kleingedrucktengefundden:
„HinweisVorsicht ist geboten. Verwende dieses Objektiv nicht, wenn Du einen Herzschrittmacher oder ein anderes medizinisches Herzgerät trägst. Das Magnetfeld in diesem Objektiv könnte zu Fehlfunktionen von medizinischen Geräten führen. Nikon übernimmt keine Verantwortung für solche Fehlfunktionen oder für direkte oder indirekte Folgen von Fehlfunktionen.“
 

moss

Bei Calumet nur 679,-. Schnäppchenalarm.
Die ist aber aus Kryptonit. Wenn Du Supermann damit im Flug anvisierst verlangsamt er sich, so, dass Du Ihn gestochen scharf (mit 1/32.000 s.) ablichten kannst.

100carat

Auch 679,- € sind eine absolute Frechheit, solange die Gegenlichtblende nicht aus echtem Gold gefertigt wird und zeigt, dass einige Hersteller bei der Preisbildung jegliche Vernunft und Bodenhaftung verloren haben. Natürlich verkauft Nikon davon keine große Stückzahlen, aber mit 100,- Euro wäre der „Sonnenschutz“ gut bezahlt. Scheinbar macht das Apple-Prinzip bei immer mehr Herstellern Furore.

Gespannt bin ich auf die optische Leistung des Objektivs und die Fokussiergeschwindigkeit respektive -genauigkeit.

Rolf Carl

Naja, Thomas, man muss das in der richtigen Relation sehen. Dafür ist ja die dazugehörige Z9 etwas günstiger als bei der Konkurrenz.

Bei Leica M bist du schon mit einem normalen Objektiv bei 15 Riesen und hast nicht mal AF, geschweige denn Tele. Was denkst du, wofür ich mich trotz teurer Gegenlichtblende entscheiden würde?

joe

…Was denkst du, wofür ich mich trotz teurer Gegenlichtblende entscheiden würde? Da du gut rechnen und sicherlich auch gut mit Geld umgehen kannst, nehme ich an für die Sony A1 mit dem 200-600mm für insgesamt weniger als 10’000.-€, denn gerade bei Wildlife sind Festbrennweiten doch eher hinderlich für gute Fotos.
Alternativ wäre da noch die Canon R5 mit dem 100-500mm für unter 7000.-€.

Rolf Carl

Nee, joe, genaugenommen würde ich keine der Spitzenkameras nehmen, weder die Z9, die A1 noch die R3. Zu klobig und zu teuer. Über etwa 3500 würde ich nicht für eine Kamera ausgeben, und bei den Objektiven ist mir das Gewicht wichtig, es sollte nicht über 2 kg sein, deshalb sind es bei mir halt lichtschwächere. Und Preise über 10’000 kommen sowieso nicht in Frage, da ist der Preis des neueren Sigmas 500 f4 mit ca. 5500 ja geradezu ein Schnäppchen.

Die R5 ist sicherlich eine gute Kamera, die Z7 II aber auch. Mit Nikon war ich bis jetzt sehr zufrieden und werde deshalb auch nicht in grossem Stil wechseln, nur weil jetzt Sony oder Canon momentan vielleicht noch einen Ticken besser sind. Meine aktuelle Kombi D500 mit 200-500 f5.6 hat übrigens nur 3000 gekostet und liefert immer noch wie am ersten Tag. Das Preis-/Leistungsverhältnis ist zudem kaum zu toppen.

joe

Rolf, mein Vorschlag war nicht ganz ernst gemeint, klar ist für dich eine Z7II die bessere Wahl, der AF sollte jetzt auch einigermassen ok sein. Müsstest Du halt ausprobieren, aber ich denke sie bringen über kurz oder lang eine Z8, das wäre wohl die beste Lösung. Das RF 100-500 wiegt übrigens gerade mal 1530 Gramm und das Sony 200-600 wiegt etwas mehr, 2115Gramm. Zur Zeit kriegt man das Sony für Schlappe 1’649.-CHF bei Fust.

Rolf Carl

Hab ich mir schon gedacht, du verkaufst ja auch nicht deine ganze Ausrüstung, falls die Z8 0.05 % besser ist als deine R5, oder? Eine Börsenregel besagt: „Hin und her macht Taschen leer.“

Das Sony 200-600 interessiert mich überhaupt nicht. Für Nikon F gibt es das Sigma C 150-600, auch ca. 2 kg schwer und kostet nur etwa CHF 1000. Ausserdem gibt es noch das 500 mm PF f5.6, das wiegt auch nur 1500 g, ist aber teurer als das RF100-500, dafür aber eine Festbrennweite.

Du siehst also; bei Nikon gibt es genug Auswahl.

Galle

Einigen Hersteller lassen sich ihr Zubehör gut bezahlen, z.B. Leica Daumenstütze für 200.- https://store.leica-camera.com/de/de/leica-cl-daumenstuetze-schwarz

Alex

Die ganze Seit wimmelt nur noch vor Werbung. Werde mich verabschieden.

joe

Tschüss

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