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Olympus E-M10 Mark II mit einigen Verbesserungen präsentiert

Olympus hat die E-M10 Mark II enthüllt. Die Kamera kommt mit einigen Verbesserungen im Vergleich zu ihrer Vorgängerin daher, unter anderem verfügt sie nun über einen 5-Achsen-Bildstabilisator.

Neuerungen der Olympus E-M10 Mark II

Seit gut 18 Monaten ist die Olympus E-M10 auf dem Markt – da wird es langsam aber sicher Zeit für ein Update mit einigen Verbesserungen. Insgesamt fallen die Neuerungen nicht groß genug aus, als dass man als Besitzer der alten E-M10 zwingend auf die E-M10 Mark II umsteigen müsste, trotzdem sorgen die neuen Features dafür, dass man nicht den Anschluss an die Konkurrenz verliert.

Was ist neu? Zunächst einmal wäre da der 5-Achsen-Bildstabilisator, der zu den besten auf dem Markt gehört und Verwacklungen ziemlich effektiv entgegenwirkt. Die alte E-M10 arbeitete noch mit einem 3-Achsen-Bildstabilisator. Das Gehäuse der E-M10 Mark II wurde von Olympus leicht überarbeitet, es soll nun noch ein wenig hochwertiger sein, zudem wurden einige Bedienelemente neu positioniert. Nachgelegt wurde auch in Bezug auf den elektronischen Sucher, dieser löst nun mit 2,36 statt 1,44 Millionen Bildpunkten auf und liefert dank OLED-Technik bessere Farben und Kontraste. Auch die Vergrößerung ist leicht gestiegen.

Der Einschalthebel der E-M10 II auf der linken Seite erinnert an die legendäre OM-1.
Der Einschalthebel der E-M10 II auf der linken Seite erinnert an die legendäre OM-1.

Mit der Olympus OM-D E-M10 II wagt sich der Hersteller auch an das Thema 4K heran, so können nämlich 4K-Zeitraffer-Videos gespeichert werden, bei denen Einzelbilder heruntergerechnet und zusammengefügt werden. Normale Videos werden aber weiterhin in Full HD aufgenommen, nun allerdings auch mit 60 Bildern pro Sekunde. Die Serienbildgeschwindigkeit wurde von 8 auf 8,5 Bilder pro Sekunde erhöht.

Sonstige Daten

Das waren die wichtigsten Neuerungen der Olympus E-M10 Mark II – ansonsten kommt die Kamera nach wie vor mit einem 16-Megapixel-Sensor daher, des Weiteren löst das Display mit 1,04 Millionen Pixeln auf und lässt sich neigen. Der Autofokus arbeitet mit 81 Messfeldern.

Die Olympus E-M10 Mark II soll ab September 2015 im Handel erhältlich sein und knapp 600 Euro kosten. Zusammen mit dem 14-42mm Kit-Objektiv werden 800 Euro fällig, wer gerne das 14-150mm Objektiv sein Eigen nennen möchte, muss 1.000 Euro einplanen.

Mark Göpferich

Mark Göpferich

Gründer von Photografix und freiberuflicher Redakteur, der sich seit vielen Jahren immer wieder aufs Neue von Fotografie und Kameras begeistern lässt. Mit mehr als 2.000 Artikeln hier auf Photografix inzwischen so etwas wie ein Experte für neue Kameras.

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