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Olympus OM-D E-M10: Spiegellose Systemkamera zum günstigen Preis

Olympus hat die OM-D E-M10 offiziell präsentiert – und zwar zu einem angenehm günstigen Preis. Ob die technischen Daten der Kamera trotzdem überzeugen können, das prüfen wir in diesem Artikel.

Nachdem gestern bereits die Fuji X-T1 als eine Kamera vorgestellt wurde, die sich mit einem Preis von 1.200 Euro vor allem an Profis oder ambitionierte Amateure richtet, legte Olympus heute mit einer spiegellosen Systemkamera für Einsteiger nach: der Olympus OM-D E-M10. Der Preis liegt hier bei „nur“ 600 Euro, trotzdem hat die Kamera so einiges zu bieten.

Sensor der E-M5, Prozessor der E-M1

Denn die Olympus OM-D E-M10 wird – wie wir bereits im letzten Dezember angekündigt hatten – mit dem 16-Megapixel-CMOS-Sensor der E-M5 arbeiten (ohne Tiefpassfilter), außerdem kommt der Truepic-VII-Prozessor der E-M1 zum Einsatz. Damit verfügt die E-M10 auch über den Kontrast-AF der E-M5 mit 81 Punkten, dieser soll insgesamt schnell und zuverlässig arbeiten – ganz wie in den größeren Modellen. Natürlich muss man bei diesem günstigen Preis im Vergleich zur E-M5 und zur E-M10 aber auch kleinere Abstriche machen, so verfügt die E-M10 beispielsweise nur über einen 3-Achsen Bildstabilisator und nicht wie die E-M1 über einen 5-Achsen Bildstabilisator. In Sachen ISO Empfindlichkeit schafft die Kamera ISO 100 (LOW) bis ISO 25.600, außerdem sind ungefähr acht Bilder pro Sekunde möglich.

Elektronischer Sucher, Display & Videos

Der elektronische Sucher der E-M10 löst mit 1,44 Millionen Bildpunkten auf, das klappbare 3-Zoll-LCD-Display verfügt über 1,04 Millionen Bildpunkte. Überzeugen kann in jedem Fall die extrem kurze Verzögerung bzw. Bildsignal-Laufzeit von nur 0,007 Sekunden, damit kommt man sehr nahe an einen Echtzeitsucher heran. Videos nimmt die Kamera in Full HD und mit 30p auf, während den Filmaufnahmen können problemlos auch Fotos geschossen werden.

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Gehäuse, WiFi & Blitz

Trotz des recht günstigen Preises und der Tatsache, dass die E-M10 in erster Linie Einsteiger ansprechen soll, verzichtet Olympus nicht auf ein hochwertiges Metallgehäuse. Insgesamt ist die Kamera die bisher kompakteste OM-D, da auf einen Zubehöranschluss zwischen Sucher und Blitzschuh verzichtet wird, allerdings ist erstmals ein Pop-Up-Blitz mit an Bord. Gegen Spritzwasser ist die E-M10 nicht geschützt, dafür steht dem Nutzer allerdings WiFi zur Verfügung.

Verfügbarkeit & Preis

Die Olympus OM-D E-M10 wird wie schon gesagt zu einem Preis von 600 Euro auf den Markt kommen. Zusammen mit dem neuen M.Zuiko Digital 14-42mm f/3,5-5,6 werden 800 Euro fällig. In den Regalen stehen soll die Kamera ab Mitte Februar in den Farben Silber-Schwarz und Schwarz.

Mark Göpferich

Mark Göpferich

Gründer von Photografix und freiberuflicher Redakteur, der sich seit vielen Jahren immer wieder aufs Neue von Fotografie und Kameras begeistern lässt. Mit mehr als 2.300 Artikeln hier auf Photografix inzwischen so etwas wie ein Experte für neue Kameras.

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