Kameras Olympus

Olympus plant besondere OM-D zum 100-jährigen Jubiläum

Olympus feiert bald 100-jähriges Jubiläum und neusten Gerüchten zufolge arbeitet der Hersteller an einer besonderen neuen Kamera, die im Jubiläumsjahr vorgestellt werden soll.

Wenn Unternehmen 100-jähriges Jubiläum feiern

2017 war für Nikon ein besonderes Jahr, denn der Hersteller hat 100-jähriges Jubiläum gefeiert und mit der Nikon D850 auch eine hervorragende Jubiläumskamera vorgestellt. Die Kunden mussten sich zwar einige Monate gedulden, bis die D850 tatsächlich vorgestellt wurde, auch gibt es nach wie vor große Probleme mit der Verfügbarkeit der neuen DSLR. Doch rein als Kamera überzeugt die D850, ohne Frage – auch wenn Sony kürzlich mit der A7r III ein starkes Konkurrenzmodell im spiegellosen Bereich vorgestellt hat.

2019 wird Olympus großes Jahr

Wenn 2017 Nikons großes Jahr war, dann ist 2019 das Jahr von Olympus, denn Olympus wurde 1919 gegründet und feiert dementsprechend dann 2019 100-jähriges Jubiläum. Und anscheinend plant Olympus für das große Jubiläumsjahr auch eine besondere Kamera, eine neue OM-D nämlich, das ist kürzlich durchgesickert. Konkrete Informationen zu der neuen OM-D gibt es leider noch nicht, auch ist noch nicht bekannt, ob Olympus wirklich an einer komplett neuen Kamera arbeitet oder ob lediglich eine „alte“ Kamera in einer besonderen Version erscheinen soll. Das wäre theoretisch auch denkbar.

Eine Kamera, auf die die Fangemeinde schon seit einiger Zeit wartet, ist die Olympus E-M5 Mark III. Ob das vielleicht die besondere neue Kamera werden wird? Denkbar, aber nicht unbedingt wahrscheinlich – denn so wirklich „besonders“ wäre eine E-M5 Mark III ja nicht.

2019 ist in jedem Fall noch ein ganzes Stück weg, doch vielleicht will Olympus die besondere OM-D ja schon auf der photokina 2018 präsentieren, damit sie direkt zum Beginn des Jubiläumsjahres in den Handel gehen kann. Warten wir es ab.

Was für eine neue Kamera würdet ihr euch von Olympus zum 100-jährigen Jubiläum wünschen?

Quelle: 43rumors

Mark Göpferich

Mark Göpferich

Gründer von Photografix und freiberuflicher Redakteur, der sich seit vielen Jahren immer wieder aufs Neue von Fotografie und Kameras begeistern lässt. Mit mehr als 2.300 Artikeln hier auf Photografix inzwischen so etwas wie ein Experte für neue Kameras.

14 Kommentare

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      • @hotte: der vergleich hinkt. hier werden kühe mit schweinen verglichen. völlig unterschiedliche kameras mit gänzlich unterschiedlichen aufgaben. bsp.: wird hier ein hybridsucher mit einem elektronischen sucher verglichen. hätte der tester hier auf die fuji x-t2 zurückgegriffen, hätten wir eine vergrößerung von olympus 0,74x gegen fuji 0,77x.

        gehen wir mal einen schritt weiter. mft habe einen besseren objektivpark. das mache ich ganz einfach mal davon abhängig, was man eigentlich will. möchte ich hochwertigere bilder mit einer größeren tiefenunschärfe erreichen mit einem schönen bokeh, habe ich bei fuji die größere auswahl.

        als nächstes behaupte ich mal ganz frech, daß man eine tiefenschärfe bei micro 4/3 viel schneller einstellt als bei aps.

        so könnten wir das ganze thema in diesem vergleich durchlaufen. eins ist sicher. würde olympus jetzt auf aps-c wechseln, machten sie sich damit keinen gefallen. micro 4/3 spricht einfach eine völlig andere klientel an.

  • Eine Olympus-OM-D Kamera:
    – die den Einschalter vorne am Auslöser hat (oder mindestens mit rechts einschaltbar ist)
    – eine Kamera mit noch viel besserem Sucher und höherer Monitor-Auflösung
    – ein abnehmbarer Monitor – der drahtlos alles zeigt
    – ein Sensor, der endlich Licht ins Dunkle bringt und alles Rauschen wegbeamt
    – eine OM-D mit Graufilter
    – neues JPEG/Dateisystem – einer muß es doch mal wagen!

    • Da ich meine Ausrüstung treu beim lokalen Händler kaufe, bin ich als einer der wenigen ein glücklicher Besitzer einer Nikon D850. Somit kann ich sie gut mit meiner OMD Em1Mk2 vergleichen. Klar ist, die 850 liefert bessere Bilder. Aber der Unterschied ist gering. Primär besser ist die räumliche Darstellung. Auch bei hohen Empflindlichkeiten ist die 850 führend. In der Praxis hingegen verschwinden die Unterschiede. Nur in wenigen Bereichen erzielt man mit der 850er sichtbar bessere Bilder als mit der Olympus. Den Ausschlag in der Waagschale bringen die Objektive. Für die Olympus und Panasonic gibt es excellence Objektive. Beispielsweise schlägt kein Nikon 50mm Objektiv das Olympus 1.2/25. Dies ermöglicht erst das Sigma. 1.4/50. Ihr Liste Cat, bitte verzeihen Sie meine Direktheit, ist lächerlich. Einschaltet – Geschmacksache…, Sucher und Monitor sind OK – auch wenn es besseres gibt. Abnehmbaren Monitor gibt es – per WLAN aufs Händy, 10 Sekunden aus der Hand – liefert sonst keiner, einen Graufilter – gute Idee, wie auch das Dateisystem. Hat aber auch sonst keiner. Man sollte aber auch im Auge haben, welche Möglichkeiten die Kameras heutzutage bieten und nicht immer nur meckern. Mein Herz ist groß genug um die Nikon wie auch die Olmypus zu ‚lieben‘…

  • Mark du bist ein Lustiger. Hättest Marktschreier werden sollen,immer Hammer Aussagen mit nem Aufreisser als Überschrift…leider werden die wenigsten Firmen dem gerecht. Aber mach nur weiter so,das passt schon alles so! 😉😊

  • Es könnte auch eine OM-D sein mit Vollformat Sensor, Olympus hat ja Patente angemeldet für Festbrennweiten mit Blende 1.4, ich meine Mark du hast mal darüber berichtet, oder?

    • Hallo Jip, du hast ein gutes Gedächtnis 😉 Das war Ende 2015 bzw. Anfang 2016, als die Patente für die Vollformatobjektive von Olympus aufgetaucht waren, siehe Artikel hier. Seitdem gab es aber keine Gerüchte oder Infos mehr, ich würde die Chancen für eine Olympus Vollformatkamera aktuell deshalb sehr sehr gering einstufen.

  • Lieber Hotte,

    die Olympus OMD 1mark 2 nehmen wir in der Firma für bestimmt Zwecke. Im Low Light Bereich benutzen wir neben Vollformatkameras auch die Fuji x-pro 2!!!

    Leute, Leute Hitlisten und Kameras passt nicht immer zusammen, wenn man Kameras kaufen möchte. Die Eierlegende Wollmilchsau gibt es nicht. Olympus ist ganz nahe dran.
    Wenn man nach diesem Link auf cameracreativ Kameras kauft, kommt man nie auf eine Fuji. Selbst gegen eine Sony 5000 geht Fuji „unter“.

    Seit 1,5 Jahren steht jedoch genau die Fuji x-pro 2 beim Thema Bildqualität auf Platz 1 unter allen APS-C und MFT Herstellern. Wer auf die Bilder Wert legt, wird eben hier fündig.

    (siehe http://www.chip.de/bestenlisten/Bestenliste-DSLR-und-DSLM-bis-APSC–index/detail/id/968/ ) Die Olympus finden wir in Punkto Bildqualität über 30 Kameras weiter unten. Das liegt am Sensor und am Detailverlust bei ISO größer 1600.

    Die Olympus dagegen ist schneller und sie hat eine hervorragende Stabilisierung. Die besser auflösenden Objektive finden wir aber zur Zeit bei Fuji, Sigma und Tamron.

    Ich freue mich, wenn sich Olympus entwickelt. Immerhin haben sie zusammen mit Panasonic einen gemeinsamen MFT Anschluss.

  • Eine E-M1 Mark III oder oder EM1p (wie Profi):
    Wahlweise KameraSoftware, also wie bisher für den gehobenen Amateur oder eine Software für Profis
    ohne massenhafte Fisematenten. Das Menü wäre deutlich übersichtlicher und schneller zu Handhaben.
    Eine etwas höhere Auflösung (kein APS-C), weil das 4:3 darüber hinwegtäuschen soll,
    dass 3:2 deutlich unter 20tausend MP liegt. Das ist subjektiv, denn ich habe eine Canon EOS 5D MarkII mit großem
    Objektivsatz gerade noch rechtzeitig gut verkauft.
    Und ich bin mit Olympus sehr zufrieden. Für besondere Anforderungen wird eben ausgeliehen.
    Weiterhin: Noch besseres Rauschverhalten und eine Weitwinkel Shiftoptik.
    PS. Ich bin Berufsfotograf.
    Günter

  • Warum immer eine neue Kamera? Wer nutzt schon alle Möglichkeiten die die sehr guten Kameras von Olympus bieten? Die wenigen Neuerungen (die viele garnicht nutzen!) verlangen doch nicht immer eine neue Kamera.Besser wären doch Updates für die vorhergegangenen Kameras .Das wäre m.E. ein wahres Geschenk zum 100. Jubiläum.