Objektive Olympus

Olympus: Zahlreiche neue Objektive in Aussicht gestellt

Olympus hat heute einige neue Objektive angekündigt, darunter das 12-24mm f/4.0 PRO und das 100-400mm f/5.0-6.3 IS.

Neue Roadmap von Olympus

Wie erwartet hat Olympus heute eine neue Objektiv-Roadmap vorgestellt und angekündigt, dass sich einige neue Objektive in der Entwicklung befinden. Damit sendet das Unternehmen eine deutliche Nachricht an die eigenen Kunden, dass die Kamerasparte auch in Zukunft weitergeführt werden soll.

12-45mm f/4.0 PRO & 100-400mm f/5.0-6.3

Die neue Roadmap zeigt zunächst einmal das ED 150-400mm f/4.5 TC 1.25x IS PRO, welches Anfang des Jahres bereits in Aussicht gestellt wurde. Es soll im Jahr 2020 auf den Markt kommen.

Des Weiteren kündigt Olympus noch zwei weitere Objektive an, die auch gleich konkret benannt werden:

  • ED 12-45mm f/4.0 PRO
  • ED 100-400mm f/5.0-6.3 IS

Zudem zeigt die neue Roadmap auch drei weitere Telezooms, ein neues Weitwinkelobjektiv und mehrere lichtstarke Festbrennweiten. Hier nennt Olympus aber noch keine genauen Details.

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Mark Göpferich

Mark Göpferich

Gründer von Photografix und freiberuflicher Redakteur, der sich seit vielen Jahren immer wieder aufs Neue von Fotografie und Kameras begeistern lässt. Mit mehr als 3.000 Artikeln hier auf Photografix inzwischen so etwas wie ein Experte für neue Kameras.

8 Kommentare

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  • 100-400 f 6.3 – lassen sich damit bei diffusem Tageslicht noch Bilder machen ??
    Das wären etwa 540 mm bei APS-C, damit brauche ich ja hohe ISO
    Wenn ich da an meine Kombi D500/Sig 150-600 S denke, wird es schon schwierig in der Dämmerung mit dem Rotwild, bei Schwarzwild, danke, nein

    oder ist es nur ein Werbegag ?

    Oly sollte bis 300mm Gas geben, darüber ist vom Übel
    Die langen Tüten sollten der APS-C /VF- Fraktion vorbehalten bleiben
    Meine Meinung

  • Vermutlich ist das 100-400 eine kleine und leichte Linse, welche man noch gern auf einer Wanderung mitnimmt. Die erforderliche Empfindlichkeit ist an der Grenze, geht aber noch ganz gut, wenn es nicht allzu Dunkel ist. Vermutlich wird dieses Objektiv ebenso stabilisiert, wie mein 4/300. Mit diesem und der M1M2 gelingen mir scharfe Bilder mit einer vollen Sekunde aus der Hand – wenn das Objekt ruhig ist. Selbstverständlich erweitert ein Kleinbildsensor den Grenzbereich. Entsprechendes Gerät ist aber auch vielfach größer, schwerer und (vermutlich) teurer. Dies Objektiv erweitert die Wahlmöglichkeiten. Ist das nicht gut, Rinde?

  • Wie haben die das nur geschafft?
    Excellente Wildlife und Sportfotos.
    Zur Fußball WM 1974 hatte fast jeder akreditierte Fotograf so ein Trum.

    Novoflex Schnellschuß

    Objektivköpfe:
    5,6/400
    9,0/640
    Leica Tetyt 6,8/560

    Also ein ED 5,0-6,3/100-400 IS @KB 200-800
    dazu noch je nach Kamera bis 6,5 Stufen Bildstabilisierung
    Wer damit nichts hinkriegt, na ja.
    Und für ein wenig mehr Geld.
    ED 4,5/150-400 IS
    Die Dämmerung kann kommen und alle Vorurteile egenüber mFT auch.

    • Ich frage mich, ob du jemals Sport- oder Tierfotos aus dieser Zeit gesehen hast. In unserer Lokalzeitung kommt jede Woche ein Bild eines früheren bekannten Tierfotografen. Tja, was soll ich sagen, heutzutage würde man die Bilder als unscharf taxieren, und zwar nicht nur ein bisschen, sondern auch schon bei 13 x 18.

      Gut, zugegeben, der Zeitungsdruck war früher ja auch nicht gerade hochauflösend, man muss das also in den richtigen Relationen sehen. Man konnte sehr gut erkennen, was auf dem Bild dargestellt wird, mehr aber leider nicht. Gegenüber dieser Qualität ist natürlich jede MFT mit Schrottobjektiv Balsam auf die Wunden der minderbemittelten Fotografen …

      Zudem frage ich mich, was ein 6.5-Stufen Bildstabilisator in der Dämmerung bringen soll, wenn sich etwas bewegt …

      • Hallo Rolf Carl,
        nun die Objektive sind noch nicht getestet und schon ist von Schrott die Rede. Bei Mft gibt es jedenfalls was Panasonic anbelangt (ich habe keine Olympus Objektive halte diese aber für vergleichbar) noch nicht einmal bei dem einfachen Kitzoom wirklich schlechte Leistungen was die Abbildungsqualität anbelangt.
        Fotografieren in der Dämmerung von Tieren ist ein schmaler Grat zwischen mangelndem Licht, kurzer Zeit und geringer Tiefenschärfe, da stehen meist nicht sehr viele Blenden- und Zeitkombinationen zur Verfügung. Minderbemittelte Fotografen grenzt ja schon an Diskriminierung.
        Wenn Fotgrafie malen mit Licht sein soll warum die ganze Zeit im Dunkeln mit der Kamera rumlaufen? Kann man ja mal machen; ich fürchte da wird dann aber auch das eine oder andere „Schrottbild“ herauskommen, die zeigt nur keiner.

        Herzlichen Gruß

        Peter Wagner

      • Also ein MFT-Objektiv mit f5-6.3????

        Peter Wagner, du kannst ja gerne malen mit Licht, über den Mittag hats am meisten davon, und viel Spass dabei.

        Schon mal was von Restlicht gehört? Oder vielleicht blauer Stunde? Oder vielleicht dem ersten Morgenlicht? Da entstehen die tollsten Farben. Fotografieren in der Dunkelheit kann auch mal spannend sein, aber davon war hier nicht die Rede, sondern von der Dämmerung, und da kommt man halt leider mit so Schrottobjektiven ziemlich schnell an den Anschlag …

        Und übrigens; ein tolles Bild bei schwierigen Verhältnissen reicht, immer noch besser als deine gemalten Bilder in der prallen Sonne.

  • mir gefällt es wie olympus weiter die objektive ausbaut. man hat auch immer die wahl, ob man sich für normal oder pro entscheiden möchte. beide bereiche sind sehr gut und immer besser ausgebaut. spannend finde ich, daß für den nicht-pro-bereich nun auch ein langes tele bereitgestellt wird. für nicht professionelle photographie reicht die lichtstärke in den meisten fällen. ein großteil nicht-pro photographiert ohnehin bei tageslicht.