OM System / Olympus Objektive

OM System: Infos zu den neuen Tele-Zooms

OM System hat zwei neue Tele-Zooms in der Mache. Nun sind weitere Details zu den neuen Objektiven durchgesickert.

Zwei neue Tele-Zooms auf der Roadmap

Es ist ein offenes Geheimnis, dass OM System derzeit an zwei neuen Tele-Zooms arbeitet – schließlich befinden sich diese beiden Objektive schon seit einiger Zeit auf der offiziellen Roadmap des Herstellers. Die genauen Brennweiten werden auf der Roadmap zwar noch nicht verraten, doch die (auf dem folgenden Screenshot abgeschnittene) Einteilung sowie die Positionierung der beiden Objektive lässt bereits erahnen, dass die Brennweiten jeweils im Bereich von ca. 50 mm starten und bis etwa 200 mm bzw. 250 mm reichen werden:

Diese beiden Brennweiten sollen es werden

Im Juni war bereits durchgesickert, dass es sich bei einem der beiden neuen Objektive um ein OM System 50-200mm f/2.8 PRO handeln soll – sprich eine Art Neuauflage des Olympus 50-200mm f/2.8-3.5. Hinter dem zweiten Tele-Zoom stand zum damaligen Zeitpunkt noch ein Fragezeichen.

Das hat sich in der Zwischenzeit allerdings geändert, Informationen der Webseite 43rumors zufolge wird es sich bei der zweiten Neuheit nämlich um ein OM System 50-250mm f/4 handeln. Das passt zur Abbildung auf der Roadmap, das untere der beiden Objektive scheint nämlich im Tele-Bereich eine etwas längere Brennweite zu besitzen, während es im Weitwinkel-Bereich keine Unterschiede zu geben scheint.

Beide Objektive sollen des Weiteren sowohl mit dem MC-14 als auch dem MC-20 (sprich dem 1,4-fachen und dem 2-fachen Telekonverter von Olympus) kompatibel sein. Wenn man die beiden Konverter und eines der beiden Objektive besitzt, könnte man also mit wenig Equipment und sehr wenig Gewicht einen sehr großen Brennweitenbereich abdecken. Da wird die Frage sein: Wird bei den neuen Tele-Zooms in Kombination mit den Telekonvertern auch die Bildqualität ansprechend genug sein, um die bereits vorhandenen Zoom-Objektive mit etwas weniger Brennweite ersetzen zu können?

Quelle: 43rumors

guest
26 Kommentare
älteste
neueste
Feedback
Zeige alle Kommentare
Frank

So ganz habe ich den Sinn dieser geplanten neuen Objektive noch nicht verstanden. Offensichtlich beabsichtigt der Hersteller doch, daß der Fotograf mit möglichst leichter Ausrüstung unterwegs sein soll. Sprich für den Brennweitenbereich 50-200mm oder 50-250mm eines der beiden Neulinge. Darunter böte sich für das 50-200mm 2.8 Pro das 12-40mm II 2.8 Pro an. Aber da beide Objektive einen Metallkörper haben, sind sie auch nicht mehr als leicht zu bezeichnen.
Das 50-250mm 4.0 würde daher gut zum 12-45mm Pro 4.0 passen. Aber da fehlt es wiederum an der Lichtstärke, will man nur mit diesen beiden Objektiven unterwegs sein. Stellt sich also die Frage, ob OM-System nicht besser ein neues 14-150mm II 3.5-5.6 entwickelt hätte, und als Ergänzung der Brennweite nach oben das 75-300mm schon im Line-up hätte?
Ich selbst habe momentan überhaupt keinen Bedarf an diesen neuen Objektiven. Und wenn ich es leicht haben möchte, dann packte ich mir das 12-200mm 3.5-6.3 in den Wanderrucksack, und gut isses.

Peter

Also wenn das 50-200 2.8 das schönere Bokeh als das 40-150 2.8 Pro hat, dann ist es meins und das 40-150 2,8 darf gehen.
Wenn es wirklich klein und leicht sein soll, dann kommt das 40-150 F4-5.6 R in den Rucksack.

Mace

Das 12-40mm Pro (ich hab es selbst) wiegt 382 Gramm, was ist daran schwer? Ich denke mal die beiden neuen werden im Bereich von 1-1,5kg liegen, was für hochwertige Telezooms auch nicht schwer ist. MFT kann auch leichter, es muss aber nicht ausschließlich klein und leicht.
Ich freu mich jedenfalls auf die beiden Objektive, eines davon wird sehr wahrscheinlich bei mir einziehen.

Peter

Frank, ich verstehe ehrlich gesagt nicht so ganz worauf Du raus willst: einerseits sind Dir die F2.8er Teles zu schwer, die F4er wiederum zu lichtschwach, aber das 14-150 II F3.5-5.6 fändest Du gut? Das wäre dann auch lichtschwach und dazu einiges kürzer in der Brennweite…

Ich sähe ja das 50-200er gerne als F2 Linse. Das Gewicht würde ich gerne rumtragen. 😊

Muss es wirklich leicht und klein sein nehme ich das kleine Plastik 40-150 mit. Das passt sogar in die Hosentasche und mein Exemplar ist wirklich rattenscharf. Eine extrem unterschätzte Linse für schlappe Fr. 200.- Da kann man echt nichts falsch machen.

Frank

Das kleine 40-150mm habe ich auch, und auch meins ist optisch tadellos, so dass ich es eigentlich immer dabei habe, wenn ich losziehe.
Das und die kleinen Festbrennweiten passen eigentlich viel besser zu Micro Four Thirds als die schwereren Pro-Objektive. Gilt auch noch für die M5.
Ich werde einfach das Gefühl nicht los, dass es OM-System gar nicht mehr um die eigentlichen Vorteile bezüglich des Gewichts geht, sondern nur noch darum, teure Dinge zu vermarkten. Da kommt man sich aber sowohl preislich, wie auch vom Produkt her ins Gehege mit anderen Anbietern. Wenn man aber die Lücke sucht, um so zu überleben, dann ist das in meinen Augen der falsche Weg. Denn die grösseren Sensoren der Konkurrenten sind bei gleicher Blendenöffnung eben lichtstärker.

Cat

leichte Objektive gibt es nun reichlich für MFT. Seit einiger Zeit werden die kompromisslosen PRO-Objektive vorgestellt und da genau fehlen diese beiden!
Überleben werden sie – denn die Vorteile sind deutlich.
Das mit den größeren Sensoren solltest du noch einmal überdenken – klar fängt ein größerer Sensor mehr Licht ein, aber es ist ja nur noch bei einer gewünscht geringen Schärfentiefe von Nutzen.
Die f:2.8 ist in jedem Fall nutzbar und damit eben die schnellen Belichtungszeiten – und genau das ist, was für Viele zählt.

Peter

Nun das 150-400 F4.5 ist scheinbar sehr erfolgreich in Kombination mit der OM-1, die auch sehr gut verkauft wird. Es tummeln sich im Olyforum mittlerweile schon recht viele ehemalige KB Wildlife Fotografen, die genau wegen dieser Linse und der OM-1 ins MFT Lager gewechselt sind. Das 150-400 hat auch ein sehr schönes Bokeh, im Gegensatz zum 40-150 F2.8. (Mit dieser Linse wurde ich nie so richtig warm. Die ist mir irgendwie zu hart abgestimmt.) Sollte ein 50-200 F2.8 kommen, wäre das die perfekte Ergänzung zum 150-400. Damit holt OM die Wildlife Fotografen ab. Für mich wäre das 50-200 2.8 genau die richtige Linse mit meinem meistgebrauchten Wildlife Brennweitenbereich, bitte gerne mit Dual Sync Stabi. Das ist umgerechnet 100-400 bei KB. Wenn diese Linse richtig gut ist, dann bin ich, sicher, sie verkauft sich wie geschnitten Brot. Da habe ich dann mit dem 50-250 F4 schon mehr Bedenken, wenn so eine Linse wirklich kommt. Diese F4 Pro Linie habe ich irgendwie nie richtig verstanden: nicht klein und leicht, aber auch nicht Lichtstark, also irgendwie weder noch. Das schöne bei Olympus/OM ist doch, dass man beides haben kann: heute die leichte Wanderung mit der EM5 III mit dem 12-32 Pancake und dem… Weiterlesen »

Peter

Nachtrag: richtig krass wird es, wenn ich die D850 mit angeflanschter 300er 2.8 Festbrennweite neben die EM1 III mit dem 40-150 2.8 Pro lege…
Klar, die Freistellung mit der Nikon Kombi ist krasser, aber meistens muss man da schon wieder etwas abblenden, um alles scharf zu haben und da kann ich mit der Oly offenblendig weitermachen und habe schnellere Verschlusszeiten bei gleicher ISO und die Kombi kann ich den ganzen Tag freihand bedienen, mit der Nikon Kombi brauche ich da deutlich mehr Pausen für die müden Arme.😊

Ich finde MFT den perfekten Kompromiss. Ja, es ist ein Kompromiss, manches kann man mit KB besser abdecken, aber mit MFT kann ich mittlerweile ernsthaft Wildlife fotografieren, abgesehen von extremer Freistellung schöne Portraits machen, habe tolle Makro Fähigkeiten inkl. Fokus Staking/Bracketing und kann mit ein paar ergänzenden Linsen aber auch mit extrem kleinem und leichtem Besteck losziehen. Das kann ich mit KB nicht.

Frank

Peter, jedes Ding hat sein Für und Wider. Es gibt eine riesige Auswahl an Mft-Objektiven, unbestritten. Nur ist es halt so, daß ein Großteil der Linsen, gerade die kleineren Festbrennweiten schon zehn Jahre oder mehr auf dem Buckel hat. Dazu kommt noch, daß die Linsen der Drittanbieter mit Autofokus stark geschrumpft ist. Das lockt keinen mehr hinter dem Ofen hervor. Statt nun den unbestrittenen Gewichtsvorteil des Mft-Systems in den Vordergrund zu stellen, sucht man bei OM-System die Flucht nach vorn in den Premiumbereich. Eine OM-1 (600g) mit dem 12-40mm 2.8 II (382g) plus dem 50-200mm 2.8 (1000g) bietet gegenüber einer Canon R7 (530g) mit dem 24-105mm 4.0 (700g) und einem 100-400mm (635g) keinen Gewichtsvorteil mehr. Auch preislich ist der Vorteil zusammen geschrumpft. Somit ist für denjenigen Fotografen, der nicht gerade auf Safari mit der Ausrüstung geht die Frage, wo er noch zu einigermaßen annehmbarem Preis bei Mft das findet, wofür Mft einst stand. Ich habe mit der manuellen Fokussierung kein Problem, insofern werde ich bei Samyang oder Laowa immer noch fündig. Aber manchmal vermisse ich dann auch den Autofokus. Nichts für ungut, aber in dieser glitzernden Premiumwelt entferne ich mich gedanklich immer weiter von Micro Four Thirds, das sich immer… Weiterlesen »

Peter

Ich schrieb ja oben auch, dass z.B. die kleinen Festbrennweiten überarbeitet werden sollten. Und was den Grössenvorteil angeht, gerade bei den Premiumobjektiven ,habe ich oben auch beschrieben, aber ich zeige es Dir gerne nochmal im Detail bei meinem zugegeben älterem Besteck (wobei die neuen lichtstarken KB Linsen nicht unbedingt leichter werden…) Olympus EM1 III mit 40-150 2.8 Pro: 580 + 750 = 1330 Gramm Nikon D500 mit Nikon 80-200 2.8: 860 + 1300 = 2160 Gramm Nikon D850 mit Nikon 300 f2.8: 1005 + 2900 = 3905 Gramm Das Gewicht verdoppelt sich fast mit APSC und verdreifacht sich mit Kleinbild und bei den Preisen sieht es ähnlich aus. Und ich habe bewusst bei den Nikons auch 2.8er Linsen genommen, denn für meine Bedürfnisse geht es v.a. um kurze Belichtungszeiten. Und sogar wenn ich die neuere Nikon Z7 II mit der lichtschwächeren 300 F4 Festbrennweite zum Vergleich nehme komme ich auf: 705 + 755 = 1460 Gramm, verliere aber eine Blende. Aber was viel wichtiger ist: Du hast die Wahl. Das Objektiv Angebot bei kleinen und leichten Linsen ist (auch mit AF) bereits riesig. Jetzt werden scheinbar die Löcher bei den lichtstarken Teles gestopft. Aber die musst Du ja nicht kaufen,… Weiterlesen »

Mace

Wenn man die Platzierung in der Roadmap anschaut, müsste das 50-250mm F4 ebenfalls ein Pro Objektiv werden. Ich denke mal es wird sich in der Reihe des 40-150 F4 Pro einsortieren.

Olli

Also mich reizt keins der beiden Neuen so wirklich. MFT nehme ich hauptsächlich um mit wenig Gewicht und ohne Objektive wechseln zu müssen, unterwegs zu sein. Da ist das 12-100 Pro mein Favorit. Das 12-200 soll wohl am langen Ende sehr schwächeln. Leider ist man beim 12-100er mit der OM-1 schon wieder bei ca. 1160 Gramm.
Meine X-T5 mit dem 17-70er Tamron wiegt nur 20 Gramm mehr und hat Blende 2.8 statt 4.0. Den Brennweitenunterschied kann ich bei 40 MP gut durch croppen kompensieren.
Olympus sollte endlich leichtere und trotzdem lichtstärkere Objektive ins Auge fassen, sonst verspielen sie viel Potential.

Cat

der letzte Satz ist ein Paradoxon – das schließt sich bisher aus!
Für Lichtstärke braucht es Glas und Glas ist schwer!
Oly und Pana haben jetzt 13 Jahre alle mit leichten Plaste-Objektiven versorgt – es wird Zeit sich die Pro-Orientierten Fotografen zu sichern. Schon heute sind die „Vorteile“ von VF und langen Teles oder Tele-Makros nicht selten eine „Einbildung“.

Frank

Olli, leichte und lichtstarke Objektive gibt es ja schon im Angebot bei Mft, nur sind die von der Berechnung hoffnungslos überaltert. Ich spreche hier hauptsächlich von den Festbrennweiten. Deren Berechnung liegt aber 10 Jahre zurück, und es macht keinen Sinn, die an einer OM-1 zu betreiben. Das 12-45mm 4.0 ist leicht, und von der Auflösung her klasse. Da fehlt es dann an Lichtstärke.
Klein und leicht, so wie lichtstark wäre nur bei Festbrennweiten möglich. Da kommt aber bisher nichts von OM-System.

Peter

Wieso sollten die 1.8er und 1.2er Festbrennweiten an der OM-1 keinen Sinn machen? Der Sensor der OM- löst auch nur 20MP aus, wie die die letzten beiden Generationen Kameras.

Frank

Das 1.2er Objektiv ist schon eines aus der Pro-Reihe. Was nun beispielsweise ein 17mm 1.8 anbelangt, so löst das durchschnittlich mit 52 lp/mm auf, mittig 62lp/mm, an den Rändern sind es 42 lp/mm. Zum Vergleich das 12-45mm 4.0 Pro: Das liegt zwischen 81 und 86 lp/mm. Warum hätte OM-System die Pro-Reihe weiter ausbauen sollen, wenn die bei gleicher Sensorauflösung von 20 MP auch nicht mehr bringt als die alten Festbrennweiten mit Kunststoffgehäuse?
Mit einem guten Kunststoff läßt sich genauso qualitativ hochwertig arbeiten. Ich habe welche, die sehen dank guter Pflege noch tip-top aus.
Gut, die Pros sind wettergeschützt, aber das läßt sich mit entsprechenden Dichtungslippen auch mit Kunststoff machen.

Peter

Ok, das 17 1.8 ist eine der Linse, die ich weiter oben als eher mau beschrieb. Das sah man aber schon am alten 16 MP Sensor, dazu braucht es keine OM-1.
Ich habe es irgendwann durch das Panasonic 15 1.7 ersetzt.
Beim Rest der Reihe gibt es nicht viel zu beanstanden, das 75er ist sogar herausragend.

Frank

Ich hatte das 17mm 1.8 mal bestellt, es aber dann wieder veräußert, weil es wie Du sagst ziemlich mau war. Ersetzt habe ich es durch ein manuelles 17mm 1.8 von Laowa, welches das Olympus um Klassen schlägt. Ist zwar auch schon etwas schwerer (172g) als die Kunststoffobjektive, aber noch schön handlich.
Mit dem Lumix 15mm 1.7 hatte ich auch kurz geliebäugelt. Da der Blendenring am Objektiv jedoch an der Olympus funktionslos ist, war es mir den Mehrpreis nicht wert. Mit dem Laowa muß ich zwar auf den AF verzichten, ist aber auf Reisen oder in der Landschaftsfotografie sowieso nicht nötig. Bei Blende 4 oder 5.6 ist da die Schärfentiefe immer ausreichend.
Auch das alte Lumix 14mm 2.5 von 2010 ist so ein Kandidat, der dringend einen Nachfolger benötigte. In der Bildmitte bei Blende 4 zwar 70lp/mm, im Randbereich dafür aber schon eher flau.
Na mal sehen. Vielleicht kommen da irgendwann mal die Nachfolger. Und wenn nicht, dann muß ich halt damit leben. Allerdings kaufe ich dann auch keine OM-1 mehr.
Schönen Sonntag noch. Der Atlantik lädt zum Badespaß ein.

Peter

Das 17er Laowa hatte ich auch kurz auf dem Schirm (ich hatte das Laowa 7.5 F 2 und immer noch das 6 f2 und das 10 f2) aber das 15er Panasonic hat mir von der Brennweite her mehr zugesagt und ich brauche die Brennweite auch oft für spontane Videos, da nehme ich den AF gerne.
Nach oben hin habe ich das Ganze erweitert mit Sigma 30mm 1.4, Sigma 56mm 1.4 und dem Olympus 75mm 1.8, dass ich sehr gerne auf Bühnen einsetze.

Na dann viel Spass beim Baden.👍
Ich habe schon einen Schwumm in der Badeanstalt hinter mir, in einer Stunde gehts an die Arbeit.😉

Cat

Das ist großartig, macht aber dann auch die Auswahl sehr schwer.
Beide werden wohl mehr Gewicht und Volumen in die Tasche bringen als das 2.8/40-150 mm.
Und die Preise sehe ich auch jenseits 2000€.
Der Unterschied von nur 50 mm Endbrennweite (100 mm bezogen auf VF) erscheint mir nicht genug – Objektiv Nr. 2 wäre bei mir ein 4.0/50-300 mm geworden –
so wie es genau genommen heute für jeden Hersteller sehr wichtig wäre (bei Vollformat sollten 2.8/70-200 mm langsam durch 2.0/50-150 mm und 4.0/50-300 mm ersetzt werden).
Die Japaner werden es nie lernen, dass Brennweiten eine Überlappung bei den verschiedenen Objektiven BRAUCHEN! So muß man zu häufig wechseln und jeder, der sich auskennt, weiss: Ein 14-35 mm ist bei 14-20 mm am besten und bei 35 mm eher schwächer, ein 2.8/24-70 mm ist nur im Bereich 24-50 mm sehr gut. ein 2.8/70-200 mm zeigt seine beste Leistung zumeist im Bereich 100-150 mm… und auch ein 150-600 mm ist allenfalls bei 450 mm noch richtig gut.

Peter

Der Unterschied von nur 50 mm Endbrennweite (100 mm bezogen auf VF) erscheint mir nicht genug – Objektiv Nr. 2 wäre bei mir ein 4.0/50-300 mm geworden –„

Sehe ich auch so. Das 50-200 2.8 wäre genau mein Wunsch (ich wäre auch bereit ein 50-200 f2 rumzuschleppen) und ein 50-300 F4 wäre eine willkommene Überarbeitung für das 75-300. Etwas grösser und schwerer, aber dafür hoffentlich besser am langen Ende als das 75-300.

Und ja: Überlappung finde ich auch sinnvoll.

Mace

Beim 50-200 2.8 glaub ich auch, dass es die 2000€-Marke reißen wird, beim 50-250 F4 glaub ich das nicht, da denke ich, wird der Preis irgendwo um 1500€ liegen.

Marco

Das f4 reizt mich da eher. Ob das auch ne Transportposition im Zoom hat? 8-25 + 12-100 & 50-250 sind schöne flexible Zoombereiche. Auch einzelne Zoomobjektive mit 1-2 Festbrennweiten funktioniert gut und sind taschentauglich.

Joschuar

Ich verstehe so manches nicht und offensichtlich so mancher andere die Physik nicht und warum ich immer derjenige bin dem das auffällt 😉
Im Ernst : Ein Sensor bekommt nicht mehr Licht weil er größer ist, weil das mehr an Licht nur der Pixelgrösse zuzuschreiben ist.
Und man entweder nur ein Lichtstarkes Objektiv bauen kann oder mit einer kleinen Blende auch ein leichteres Objektiv bekommt. Was man allerdings machen kann (siehe 150-400mm) das Gehäuse eines Objektiv´s mit modernsten Materialien verbaut, was aber das Gehäuse (Alleine) mind. dreifach so teuer macht. Mit Glas alleine bekommt man immer das gleiche Gewicht , es sein denn man reduziert die Bildqualität durch Einsparung von Korrekturlinsen.
Das man ein 300 / 400 / 560 / 600 mm mit drei Linsen bauen kann, sind schon ca. dreißig Jahre her 😉 Diese Firma gibt es immer noch, nur baut Sie keine eigenen Objektive mehr.
Nun ja, es mag vielen egal sein, was es so für Naturgesetze gibt, nur die Naturgesetze lassen sich dadurch wohl nicht beeindrucken, Sie tun so als wenn Ihnen die Wünsche egal sind 😉

joe

Kleine Korrektur, bei optischen Linsen ist Glas nicht gleich Glas. Durch Erhöhung des Brechungindexes wird die Linse dünner und damit leichter. Alternativ können auch zumindest teilweise hochwertige Kunststoffgläser verwendet werden, da die Linsen eh eine Beschichtung erhalten. Das Problem ist nur der Preis der für sehr hochbrechende Linsen exponentiell wächst.

Philip

Das 50-200mm f2.8 (vielleicht wird es auch ein f2?) wird für die Wildlife- und Sportfotografie ein No-Brainer werden.

Sicherlich wird es von der Geschwindigkeit mindestens genau so gut sein wie das 40-150 f2.8 Pro.
Wichtig wäre, dass das Bokeh besser wird.

Zusammen mit dem zweifachem Telekonverter haben wir hier ein äquivalent von 200-800 f5.6 vom Licht her.

Ich selbst bin seit zwei Tagen mit der E-M1X und dem 40-150 f2.8 Pro unterwegs und werde es mir dann direkt vorbestellen.

Photografix Newsletter

In unserem kuratierten Newsletter informieren wir dich 1-2 Mal pro Woche über die aktuellsten News und Gerüchte aus der Welt der Fotografie.

Wir senden keinen Spam und teilen niemals deine E-Mail-Adresse.
Erfahre mehr in unserer Datenschutzerklärung.