Olympus Objektive

OM System kündigt außergewöhnliches Makroobjektiv an

OM System hat mit dem 90mm f/3.5 Macro IS PRO ein neues Objektiv angekündigt, das mit einer 4-fachen Vergrößerung überzeugen soll.

OM System 90mm f/3.5 Macro IS PRO

Ein neues Makroobjektiv war auf der Roadmap von OM System schon seit längerer Zeit zu sehen, in der letzten Woche haben die Entwickler allerdings ein paar neue Details herausgerückt und verraten, an welcher Brennweite genau gearbeitet wird. Konkret soll es sich bei dem neuen Objektiv um das M.Zuiko Digital ED 90mm f/3.5 Macro IS PRO handeln, das eine kleinbildäquivalente Brennweite von 180 mm zu bieten haben wird. Diese hohe Brennweite soll das neue Objektiv in Kombination mit einer 4-fachen Bildvergrößerung zu einem außergewöhnlichen Makroobjektiv machen.

Bis wir das neue Objektiv tatsächlich zu Gesicht bekommen werden, könnte es allerdings noch eine Weile dauern. OM System peilt eine Markteinführung im Jahr 2023 an, dementsprechend könnte es theoretisch noch gut ein Jahr dauern, bis das Objektiv fertig entwickelt ist. Zusätzlich zur Brennweite und maximalen Vergrößerung hat OM System auch bekanntgegeben, dass das Objektiv gemäß IP53-Standard gegen Staub und Spritzwasser geschützt sein wird, außerdem wird es einen internen Bildstabilisator geben.

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Stef.

Hört sich teuer an …

100carat

Sollte dieses Objektiv in Sachen Autofokus, Bildschärfe und chromatischer Aberration überzeugen und tatsächlich einen Abbildungsmaßstab von 4:1 liefern, so wäre dies sicher das interessanteste Objektiv seit langem, das OM System bzw. vormals Olympus auf den Markt brächte. Für Besitzer einer entsprechenden Kamera, die im Makrobereich unterwegs sind, in jedem Fall eine sehr interessante Bereicherung – erst recht wenn die Bildstabilisierung bei diesem Maßstab noch effektiv unterstützt.

Der Begriff kleinbildäquivalente Brenneweite, bürgert sich zwar immer mehr ein und ist zweifelsohne anschaulich. Man sollte aber darauf hinweisen, dass eine 90 mm Brennweite stets eine 90 mm Brennweite bleibt, aber aufgrund der unterschiedlichen Sensorformate der Bildwinkel dem eines Kleinbild-Objektivs mit 180 mm entspricht.

Martin S

Kleinbildäquivalente Brennweite ist bei einem Makro-Objektiv – wenn es denn als solches benutzt wird – auch keine sinnvolle Größe. Wenn die Vergrößerung z.B. 1:1 ist, so beträgt der Abstand zwischen Objekt- und Bildebene in beiden Fällen 360 mm (plus Hauptebenenabstand des Objektivs), völlig unabhängig vom Sensorformat… Natürlich wird – wegen der kleineren Abmessungen des Sensors bei MFT – auch ein kleinerer Bereich des Objektraumes abgebildet (scheinbar höhere Vergrößerung). Man müsste also eine „kleinbildäquivalente Vergrößerung“ postulieren. Blöderweise wäre die aber völlig unabhängig von der Brennweite des Objektives und hätte immer einen Faktor 2…
Das ist das Problem bei solchen vereifachenden Betrachtungen: was für große (nahezu unendliche) Objektabstände funktioniert muss bei einer 1:1-Abbildung (oder gar bei 4:1) lange nicht mehr gelten.

100carat

Korrekt.

joe

Ich weiß nur eines, auf Fotocommunity haben die MFTler sehr oft die besten Makros! Das zum Thema, MFT ist tot!

Rolf Carl

joe, das liegt aber vor allem daran, dass du minimale Schärfentiefen nicht magst, im Gegensatz zu den meisten. Schau dir dann erst mal die Bilder mit 4:1 an der Naheinstellgrenze an, da ist kaum ein mm scharf.

Aber ich bin sehr gespannt auf die ersten Praxistests des Makros. Ich habe keine Ahnung, wie die Bilder aussehen könnten.

100carat

Rolf, Maßstäbe von 4:1 sind ein klarer Fall für Focus Stacking und deshalb nur für bestimmte Motive in der Praxis geeignet. Interessant ist für mich die Frage, wie gut die interne Verrechnung der Kamera die entsprechenden Einzelaufnahmen bei dieser Vergrößerung zum Endbild zusammensetzt. Oder anders ausgedrückt: wie stark Verrechnungsartefakte die Bildqualität nach dem Verrechnen mindern.

Rolf Carl

Das wusste ich nicht, 100carat, weil mich Focus Stacking noch nie so richtig interessiert hat. Ich habe mal eine Fotografin an einer Blume beobachtet, die mit einem angebundenen Stecken versucht hat, die Blume bewegungslos hinzukriegen. Sie hat mir dann gesagt, dass sie Focus Stacking mache. Das wäre nichts für mich.

Falls du das Makro mal ausprobieren kannst, würde mich deine Einschätzung aber trotzdem interessieren.

100carat

Sobald Du über 1:1, spätestens aber über 2:1 hinaus gehst, potenzieren sich die Herausforderungen in der Makrofotografie, selbst im Studio oder Heimstudio – erst recht beim Focus Stacking. Bei Maßstäben von 5:1 oder gar 10:1 verderben winzigste Schwingungen das Foto: von schwingendem Parkettboden bis hin zu Mikrovibrationen elektrisch betriebener Makroschlitten. Von den Herausforderungen einer gleichermaßen ausreichenden wie effektvollen Ausleuchtung ganz abgesehen. Wenn Du etwa mit Mikroskop-Objektiven mit derart hohen Abbildungsmaßstäben arbeitest reden wir hier über Objekt-Frontlinsenabständen von 2,5 bis 3,0 cm. Fertigst Du Stacks aus mehreren Hundert Einzelaufnahmen an, können schon ein, zwei fehlbelichtete (nicht gezündeter Blitz aufgrund nicht abgeschlossenem Ladezyklus) oder verwackelte Aufnahmen, das Endresultat ruinieren.

100carat

Focus Stacking in der Natur ist immer problematisch. Wann ist es schon komplett windstill? Hier reichen schon kleinste Luftbewegungen, um die Technik ad absurdum zu führen. Trotzdem kann Focus Stacking gerade bei kleineren Abbildungsmaßstäben auch im Freiland zu guten Ergebnissen führen. Für gewöhnlich arbeitet man dann mit maximal 5 bis 12 Aufnahmen pro Stack, was natürlich das Ausmaß gewonnener Schärfentiefe begrenzt.

Rolf Carl

Genau, du sagst es, und da ich ausschliesslich in der Natur fotografiere, ist Focus Stacking nichts für mich. Kommt dazu, dass ich eher Makroaufnahmen mit minimaler Schärfentiefe bevorzuge, in der Regel. Wenn ich mal eine Blume ganz scharf möchte, gehe ich mit meinem 150er etwas weiter weg, das funktioniert meistens, oder nehme gleich das 100-400, das funktioniert immer. Das Resultat ist wie bei Focus Stacking, einfach besser. Aber bei kleineren Motiven geht es natürlich nicht.

Übrigens habe ich bei Wettbewerbsfotos schon festgestellt, dass Blumenbilder durchaus auch mit schwerem Geschütz aufgenommen werden: 300/400 f2.8. Jakubowski z.B. mit seinen Siegerbildern von Frauenschuhen. Da ist dann die Orchidee schön scharf und der Vorder- und Hintergrund wunderbar verschwommen.

100carat

Wobei Du natürlich weißt, dass Du bei einem größeren Aufnahmeabstand mit Deinem 150er auch den Abbildungsmaßstab verkleinerst. Das Focus Stacking liefert Dir beides: hoher Abbildungsmaßstab bei gleichzeitig größerer Schärfentiefe – das ist der eigentliche Nutzen des Focus Stacking … sofern die Focus-Schritte mit Bedacht gewählt werden, Micro-Vibrationen ausgeschlossen, die Ausleuchtung bei jeder Einzelaufnahme garantiert und das Stacking-Programm sauber arbeitet … und sich das Motiv nicht (wirklich gar nicht) bewegt. Wenn all diese Dinge zusammenkommen, erzielst Du eine enorme Detailtreue, die diejenige einer normalen Einzelaufnahme übertrifft. Das führt gerade bei Abbildungsmaßstäben von 5,10 oder 20:1 zu geradezu atemberaubenden Aufnahmen mit einer umwerfenden Detailfülle.

Wenn Du „lange Tüten“ wie etwa das 600mm L von Canon mit Zwischenringen kombinierst bekommst Du herrliche native Unschärfebereiche. Lässt sich aber auch in der Postproduktion erzielen, wenn unbedingt nötig oder gewollt.

Rolf Carl

Das ist mir schon klar, aber das nehme ich bewusst in Kauf. Ich habe schon gestackte Fotos von kleinen Insekten gesehen. Die waren schon ziemlich beeindruckend. Allerdings hat sich mein Stil in die entgegengesetzte Richtung entwickelt. Ich mag minimale Schärfeebenen und wunderbare Bokehs. Oder anders gesagt eher Kunst als detailtreue Abbildung.

Mit Teles habe ich auch gute Erfahrungen gemacht, ist halt dann auch nicht mehr 1:1, aber das ist mir egal, wenn das Resultat stimmt. Nachträglich verändere ich meine Bilder nicht mehr. Das heisst, dass bei mir alles out of cam ist, selbstverständlich aber entwickle ich die Fotos im RAW-Konverter. Dabei halte ich mich jeweils an die Richtlinien der Naturfotografie-Wettbewerbe. Stacking ist übrigens bei den meisten auch nicht erlaubt.

Rolf Carl

Genau das was du sagst über die höheren Herausforderungen bei Massstäben über 1:1 hat unser Makro-Spezialist im Verein auch gesagt. Er hat das Canon Lupen-Makro.

100carat

Jenseits von 1:1 potenzieren sich mit jeder Vergrößerungsstufe die möglichen Probleme und Herausforderungen geradezu, die es zu lösen gilt. 5:1 und größer ist ausschließlich Spezialisten mit viel Erfahrung und Geduld zu empfehlen. Sonst ist man schnell frustriert. Nicht unterschätzen sollte man den nötigen finanziellen Aufwand, will man Fotos mit solchen Abbildungsmaßstäben regelmäßig in professioneller Qualität machen möchte.

Thorsten

Stimmt,
aber was will ich als Fotograf? Ein Motiv in einer bestimmten Größe abbilden, z.B. ein Insekt und dann ist bei gleicher Abbildungsgröße im fertigen Bild, bei einem 90er Objektiv an MFT, der Abstand als wenn es im KB- Bereich 180mm wäre.
Also ein 3.5/90 entspricht kleinbildäquivatent einem 7/180 mm Objektiv, mit der Möglichkeit des doppelt so großen Abbildungsmaßstabes.
Im Makrobereich für mich ein klarer Vorteil für MFT.

Rolf Carl

Sehe ich nicht so, APS-C ist für Makro der perfekte Kompromiss.

Übrigens, das mit der Blende hochrechnen kannst du vergessen, f3.5 bleibt f3.5, nur die Unschärfeebene verändert sich. Aber mir wäre f3.5 bei MFT auch zu wenig, denn die Offenblende steht bei 1:1 nicht zur Verfügung, ist vermutlich etwa f4-4.2. Wenn man nur schon ein bisschen weiter weg geht vom Motiv, reicht das für eine schöne Freistellung nicht mehr. Rein theoretisch müsste bei MFT ein Makro Lichtstärke 1.8 bis 2 haben.

Thorsten

Natürlich ändert sich auch die wirksame Blende. Das kann man sich geometrisch klar machen: Mit einem Objektiv und einer festen gleichen Blende und dahinter unterschiedlich große Sensoren. Durch den kleineren Sensor und der damit verbundenen knapperen Perspektive (Bildausschnitt) ändert sich auch der Bereich der als scharf wahrgenommen wird, weil eben die Randstrahlen dann dichter beisammen liegen und sich damit bei einem kleineren Sensor der Schärfebereich vergrößert. Anders ausgedrückt: Der Winkel des Schärfekreuzungspunktes auf dem Sensor wird kleiner, und damit vergößrert sich die Schärfentiefe, Dazu kann ich dir die Objektivreihe des Objektivsachverständigen Anders Uschold bei Krolop und Gerst empfehlen. In einer der Folgen erklärt er an der Tafel sehr anschaulich, warum bei einem kleineren Sensor die Tiefenschärfe zunimmt. Natürlich ist ein 3.5/90 MFT äquivalent bei FF ein 7/180. und zwar in allen Belangen: Brennweite durch Ausschnitt: 90>180mm Wirksame Blende: 3.5>7, wie oben erläutert Lichtausbeute: 3.5>7, ein Sensor mit doppelter Diagonale, hat die 4- fache Fläche und fängt 4 mal mehr Photonen ein. Also ein FF- Sensor ist 2 Blenden empfindlicher, oder ein MFT Sensor vergleichsweise 2 Blenden unempfindlicher. Das ist ganz einfach Physik Aber natürlich bleibt ein 3.5/90 Objektiv, ein 3.5/90, egal an welchem Sensor, aber die Bildqirkung ist äquivalent eine… Weiterlesen »

Rolf Carl

Ich kenne manche Videos von Krolop & Gerst, das sind absolute Experten. Von der Schärfentiefe habe ich aber gar nicht gesprochen. Es ist ja klar, dass die Sensorgrösse einen Einfluss darauf hat, wie auch auf die Unschärfeebene bei gleicher Blende. Aber das ist, wie du selber sagst, nur die Bildwirkung.

Dann nehmen wir mal an, dass ein f3.5/90 in der Bildwirkung einem f7/180 entspricht. Mir leuchtet jetzt wirklich nicht ein, wo da die Vorteile von MFT sein sollen. Bei VF habe ich ja noch den Blendenbereich von 3.5 bis 7, wenn ich z.B. mit einem 3.5/180 fotografiere, was insbesondere wichtig ist, wenn ich mehr Abstand zum Motiv brauche, da das Bokeh dann eher brauchbar ist. Ausserdem rauscht MFT mehr als VF. Das ist wohl auch der Grund, wieso die meisten Makro-Profis mit VF fotografieren und eine MFT höchstens als Ergänzung haben. Ich selber habe VF und APS-C. Letzteres wähle ich, wenn ich mehr Distanz zum Motiv brauche, z.B. bei Schmetterlingen und Libellen, Vollformat für alles andere, insbesondere bei schwachem Licht.

Thorsten

Stimmt, was du schreibst, aber MFT hat für mich bei der Makrofotografie zwei Vorteile. Um bei unserem Beispiel zu bleiben: Ein 3.5/90 Objektiv ist deutlich kleiner als es ein 7/180 wäre, beim Gewicht käme es ca. auf das gleiche heraus. Anderes Beispiel: Für FT gab es ein sehr gutes 2.0/50 Makro, sehr kompakt. Die 4/100 Makros, die es früher für FF gab, sind ca. doppelt so groß, aufgrund der längeren Brennweite. Mein 2.0/FT ist leichter und halb so groß wie mein 4/100 Makro von Pentax, das ich wegen des schönen Bokehs besitze. Wenn man aus der freien Hand fotografiert, (beibt bei Verhaltenaufnahmen von Insekten nicht aus, mit einem Stativ ist man viel zu langsam) ist ein kleinerer deutlich masseärmerer Sensor viel effektiver zu stabilisieren als ein größerer Sensor. Also ein klarer Vorteil bei der Bildstabilisierung und da man meist wegen der Schärfentiefe abblenden muß, aber MFT 2 Blenden weniger stark, wegen der größeren Schärfentiefe und damit ist der Vorteil der Lichtempfindlichkeit des größeren Sensors exakt aufgebraucht. Aber ich habe bei MFT den Vorteil der effektiveren Bildstabilisierung. Das angekündigte 3.5/90 ist mir aber doch zu lichtschwach, manchmal möchte ich bei der Blümchenfotografie auch eine bessere Freistellung. Dann verwende ich oft meine… Weiterlesen »

Rolf Carl

Es ist natürlich unbestritten, dass MFT kompakter und leichter ist. Wenn dies das Hauptkriterium ist, spricht alles für MFT. Tatsächlich habe ich mich aus diesem Grund auch einmal für das kleine Format interessiert, habe es aber wieder verworfen, weil ich mir dann ein komplettes 2. System hätte anschaffen müssen. Deshalb fahre ich jetzt mit APS-C und VF von Nikon zweigleisig. Das hat den sehr grossen Vorteil, dass die Objektive kompatibel sind. Im Makro- und Telebereich fotografiere ich ausschliesslich mit VF-Linsen. Da ich wie du auf Berg- und Schneeschuhtouren sowie bei Hüttenübernachtungen auf leichtes Material angewiesen bin, habe ich mir für APS-C eine zweite Garnitur Objektive gekauft: leicht und kompakt, aber dennoch von sehr guter Qualität. Bei der Makro- und Tierfotografie in den NSG habe ich aber immer die erste Garnitur dabei, da stört mich das Gewicht nicht gross, denn ich bin in eher flachem Gelände zu Fuss unterwegs. Ich fotografiere Makro auch immer freihand aus den von dir genannten Gründen. Kann gut sein, dass MFT besser stabilisiert. Ich habe aber mal gelesen, dass die Stabilisierung im Nahbereich sowieso nicht so effektiv ist wie im Telebereich. Deswegen hatte ich auf jeden Fall noch nie Probleme, sondern eher wegen Bewegungsunschärfen auf Grund… Weiterlesen »

Thorsten

Weitgehende Zustimmung.
Auch ich habe, als ich noch mit Nikon fotografierte, FF und Vollformatkameras und Objektive genutzt. Von Sigma gab es ein paar gute APS-C Objektive, aber leider wenig.
Da ich bei MFT mehr und mehr Panasonic Kameras nutze (G9, GX9) ist die Bedienung zu meinen Pana L- Mount Kameras sehr ähnlich, so das man sich nicht so stark umgewöhnen muß. Von Oly schaff ich mir wie gesagt erst einmal nichts mehr an, wegen nachlassender Qualität und unterirdischem Service seit dem Verkauf der Kamerasparte an einen Finanzinvestor.
Zu inzwischen ca 80% nutze ich meine FF- Ausrüstung, die ich inzwischen komplettiert habe.
Ja mit 2 Systemen zu arbeiten hat auch Nachteile, aber ich schleppe fast nie 2 Systeme mit.
Makros erstelle ich meist, wenn es irgend geht mit Stativ, auch meine Landschaftsaufnahmen, aber tagüber bei Verhaltensaufnahmen von Insekten meist aus der freien Hand, mit Stativ ist man zu unflexibel und langsam und dann ist ein effektiver Stabe wirklich sehr vorteilhaft. Aber früh morgens, immer mit Stativ und ausgeschaltetem Stabi.

Cat

Das Objektiv ist schon seit vielen Jahren in Gespräch und in Planung – hoffe es wird endlich wahr!
Es wird dann 2:1 können und im Vergleich zu KB Sensoren dann 4:1 bieten – mit Abstrichen.
Das Preis sollte um 2000€ landen, mit etwas Vernuft vielleicht bei 1500€.
MFT hat es 13 Jahre versäumt uns Macro zu bieten – denn weder 60 mm PlasteOlympus noch 45 mm Leica sind wirklich toll. Man kann damit arbeiten, aber mehr auch nicht.
Erst seit Chinesen und Koreaner manuelle Macros bis 2:1 bieten kommen endlich wieder Innovationen bei den Japanern. Canon hat es auch erkannt – erlaubt aber die Konverter mal wieder nicht!
Also zu Weihnachten bitte her damit, an der OM-1 bestimmt ein Kracher!

Rolf Carl

Stimmt, her damit!

Mal eine scheue Frage: Welche Weihnachten meinst du? Diese, die nächste oder die übernächste?

Thorsten

Ich vermute Weihnachten in 3-4 Jahren…

Sperber

„MFT hat es 13 Jahre versäumt uns Macro zu bieten – denn weder 60 mm PlasteOlympus noch 45 mm Leica sind wirklich toll. Man kann damit arbeiten, aber mehr auch nicht.“

Unfug!

Cat

Belege für deine These?

Ich habe seit 13 Jahren, seit der G1 mFT, alle wichtigen Kameras und Objektive durch und alles ausprobiert.
Ich rede nichjt von scharfen Fotos – die kann schon sehr lange jedes Macro-Objektiv im Nahbereich und kaum eins ist jemals deutlich schwächer gewesen!
Aber ein 2.8/60 mm Oly ist einfach ein Plaste Krampf-Kampf – das kann man anders sehen, mein Ding war es nie und auch das Leica hat beim AF, bei der Brennweite etc mich nicht lange genug zufrieden gestellt.
Ein 90 mm war bei Olympus immer in der Diskusion und wurde doch nie real konstruiert.
Aber genau da kann mFT Vorteile ausspielen. Genauso fehlen Lupenobjektive, 2.0/90 mm Macro, 2.0/50 mm Macro, 2.8/21 mm Makro und vieles mehr gab es schon und hätte es längst wieder geben müssen!
Macro-Menschen denken nicht selten einseitig nach dem Motto, AF brauch ich nicht, Stativ ist ein Muss, f:2.0 ist Unsinn etc. MITNICHTEN – AF ist sehr hilfreich im Wind, Stative braucht man nicht mehr zwingend bei alen Motiven, Macro bedeutet nicht ausschließlich Blende f:16-45!
Deswegen kein Unfug!

Thorsten

Volle Zustimmung

Thorsten

Ein Preis von 1500- 2000@ wäre völlig überteuert, trotz IS. Das optisch wohl zur Zeit beste Makro des Marktes, lt diverser Tests, das Sigma 2.8/105 dg dn für spielellose Kameras (L- Mount und Sony FE) kostet aktuell 750€ und es besitzt Anfangsblende 2.8, allerdings nur bis zum Abbm. 1:1 und besitzt kein IS. Aber für L- Mount gibt es sogar passende Konverter! Oder das exzellente Tamron 2.8/90 VC USD kostet mit Canon EF Anschluß und IS, aktuell knapp über 600€. Ich besitze den Vorgänger und adapiere es auch an MFT. Es ist optisch besser als mein Zuiko 2.8/60 Macro. Bessere Randschärfe bei Offenblende und deutlich schöneres Bokeh. Nutze ich oft vom Stativ, das FT 2.8/105 Sigma, mehr aus der Hand. Das Tamron ist optisch besser, das Sigma aber über ein Adapter mit allen Funktionen. Es gibt von Viltrox einen sehr guten Adapter von Canon EF auf MFT, sogar der AF funktioniert, allerdings langsam, an meiner EM1-3 besser als an der G9. statt des 3.5/90 von Oly, würde ich lieber das 2.8/90 von Tamron mit EF- Anschluß mit Hilfe des Viltrox Adapters fremdabapieren, auch der AF und der interne IS funktionieren dann mit meinem Tamron 4/70-210, auch eine Alternative, wegen der… Weiterlesen »

Thorsten

Muß in der vorletzten Zeile natürlich 3.5/90 heißen.

100carat

Ich würde die Aussage (für Canon-Fotografen) präzisieren:

Derzeit (!) bestes Makro-Objektiv mit AF am Markt: Canon RF 100mm Macro
AF Makro-Objekiv mit dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis am Markt: Sigma 105mm DG DN Macro (gäbe es das Canon RF 100mm Macro nicht, hätte ich das Sigma behalten).
Derzeit bestes MF Makro-Objektiv: Laowa 90mm Macro

Ausgenommen sind die besten Mikroskopobjektive am Markt, die jedes der „konventionellen“ Makro-Objektive in der Abbildungsleistung hinter sich lassen, aber für bestimmte Aufnahmesituationen weniger oder gar nicht geeignet sind.

Thorsten

Wenn man auch MF Objektive dazuzählt, würde ich noch das extrem gute, aber leider nie geupdatete alte MF Zuiko 2.0/90 hinzuzählen, ich besitze es. Es ist selbst bei Offenblende knackscharf, mit einer springenden Schärfe und wunderschönem Bokeh, ähnlich dem Zeiss 2.0/100 Macro, das ich auch hinzuzählen würde.
Mein ehemaliges Nikkor 2.8/105 AF-D Makro viel denen gegenüber stark ab. (Gegenlicht, Schärfe bei Offenblende und Schärfe nahe unendlich.)
Für mich das Makro mit dem besten Preis/Leistungsverhältnis, von allen die ich bisher besaß: Das 2.8/90 von Tamron.
So hat jeder seine Lieblinge. Mir sind neben der Schärfe auch Bokeh und Gegenlichtverhalten wichtig. Das mit dem schönsten Bokeh ist übrigens mein 2.8/150 Macro Sigma gefolgt vom alten MF 2.0/90 Zuiko Macro. So tolle Objektive baut Olympus leider schon lang nicht mehr……
Ja das Canon hat einen sehr guten Ruf, ich besitze es aber nicht und hab es nie besessen, da früher Nikon- Fotograf.

Rolf Carl

Endlich mal jemand mit Geschmack! Mein Lieblings-Makro ist auch das Sigma 150 f2.8 OS, das ich schon 10 Jahre besitze. Und das Bokeh und die Schärfe beeindrucken auch mich immer wieder aufs Neue, nicht umsonst fotografieren unter anderem Top-Shots wie Radomir Jakubowski damit. Meine Partnerin, auch eine erfolgreiche Makro-Fotografin, hat andere Makros, unter anderem auch das 105er Sigma, aber sie beneidet mich jeweils, wenn sie meine Bilder sieht und sagt häufig: „Wie kriegst du das Bokeh so hin?“

Cat

Wunschdenken oder Unerfahrenheit?
Wie oben geschrieben sind fast alle Macros einer Generation gleich scharf u8nd die Unetrschiede minimalst. Wir man da ein Sigma herausfischen kann, ist mir ein Rätsel, im übrigen ist Sony’s eigenes 2.8/90 mm G Macro keinen Mü schlechter!
Und auch Nikon-Anwender und Nikon behauptet mit dem 2.8/105 mm Z das beste Macro für sich und Canon (mit Recht, weil innovativer!) das gleiche für sein 2.8/100 mm L IS RF.
Was wohl gemeint ist sind die Preise…
Das kann aber kein Kriterium für Qualität sein. Wer sparen will, soll eben sparen.
Und wir werden ja sehen, wie teuer das 3.5/90 mm Macro OMS wird und den Preis mit VF 2.8/90 mm gleich zu setzen ist ein bischen absurd, erst recht in dieser Hochpreisphase, in der wir uns befinden.
Und nein, ich mag da keinen Chinakram und auch kein Tamron/Sigma adaptieren und alles aufgeben was Olympus geschaffen hat.

Thorsten

Erfahrung! Bei Makros kommt es ja nicht nur auf die Schärfe an, die man gut in Vergleichstests nachlesen kann, sondern auch auf gleichmäßige Qualität bei unterschiedlichen Abbm. bis unendlich und eine gleichmäßie Leistung übers Bildfeld (ein Schwachpunkt nicht weniger Macroobjektive, das Zuiko 2.8/60 hat da zum Beispiel eine Randschwäche bei Offenblende. Mein Sigma 2.8/105 dg dn und mein Tamron 2.8/90 AF sind da klar besser. Auch im Bokeh sind sie weicher-harmonischer (Geschmacksache) Ebnenso kommt es auf das Gegenlichtverhalten an, wie ist der Kontrast, wie sehen die Flares aus, erzeugt es welche? Und eben auf das Bokeh, da ist z.B. das MFT Pana 2.8/30 klar besser als das Oly 3.5/35 in der Schärfe sind sie ebenbürtig, das Oly habe ich nach einem Vergleich verkauft. Das Oly besitz aber einen größeren max. Abbm. Das Pana erzeugt viel schönere Unschärfekreise. Aber das ist auch alles Geschmacksache. Meine Lieblingsmakroobjektive die ich noch besitze sind das Sigma 2.8/105 dg dn für L- Mount (tolle Schärfe, traumhaft schönes Bokeh und schöne Blendensterne kann es auch noch. Für MFT das FT 2.8/150 Sigma (Arbeitsabstand, Bokeh- Unschärfekreise) und als kürzere Brennweite, wenn mehr Umgebung auf Bild soll das Pana 2.8/30. Fremdadaptiert noch das ältere FT 2.0/50 Zuiko (bessere… Weiterlesen »

Rolf Carl

Gleich scharf sind die Makros vielleicht schon, aber das ist nicht die ganze Miete. Bei Fototest und Colorfoto kam bei den Tests der Sigma Makros jeweils noch der Nachsatz: „Der optische Eindruck ist massiv besser, als es die Testdaten vermuten lassen. Das sagt wohl alles. Ist übrigens auch mein Eindruck. Vor allem bei Makroobjektiven ist nicht nur die Schärfe das Kriterium, sondern vor allem auch das Bokeh.

joe

Also von Canon gibt es das RF 2.8/100 Makro 1.4:1 und kostet mit IS im Angebot in der CH 979.-CHF. Trotzdem bin ich der Meinung dass MFT das besser kann!

Rolf Carl

Also ich würde dir empfehlen, deine R5 und den ganzen Krempel zu verkaufen und eine Oly zu bestellen. Kannst mir ja mal eine Auflistung und ein Angebot deiner überflüssigen Ware machen.

joe

Also die R5 wird schon behalten, aber man kann mit MFT wirklich sehr gute Fotos machen, die bei manchen Motiven KB oder APS-C überlegen sind. Du wartest jetzt brav auf die Z8! Die wird eine R5 im Nikon-Kleidchen und vielleicht sogar noch etwas besser (und billiger).

Rolf Carl

Schade, naja, eine Z90 soll ja auch noch kommen, da tippe ich auf die Nachfolgerin der D500.
Ja, mal schauen, aber ich denke auf Grund dessen, was ich bisher über die Z8 gelesen habe, wird es eher nicht die meine.

Joschuar

Ich denke auch das die 4:1 wieder mal Marketing sind, bei Kleinbildäquivalenter Brennweite. Diese Scheiße kotz mich wirklich an, dito Crop. 1:1 sind wie hier schon gesagt bei allen Formaten 1:1 !!

Thorsten

Seit meinem Umstieg vor ca 9 Jahren, von Nikon auf MFT, aus mehreren Gründen (Vor allem IBIS und Klappdisplay), warte ich auf ein langbrennweitiges Makro- Objektiv. Früher besaß ich das sehr gute 4/200 AF-D Micro Nikkor, davor das noch bessere Pentax 4/200 SMC-A Macro, ein phantastisches Objektiv, dem Nikkor in Arbeitsabstand (echtes 200er-keine Innenfokussierung) , Bokeh und Gegenlichtverhalten überlegen und einen passenden 1.4 Konverter gab es von Pentax auch, In der Schärfe waren sie ebenbürtig. Und ich Dödel habe dieses phantastische Objektiv beim Wechsel zu Nikon verkauft, heute werden 30 Jahre alte Objektive zu Preisen von über 2500€ gehandelt, wenn man eines bekommt..Ein echtes Highlight von Pentax, ansonsten waren die Nikkore durch die Bank besser als die Pentax Objektive. Zurück zum angekündigten 3.5/90 Macro: Meine erste Reaktion: Was soll das denn? Anfangsöffung 3.5? Das entspricht kleinbildäquivalent einem 7/180 Macro mit Innenfokussierung, meint eine deutliche Verkürzung der Brennweite im Makrobereich. O.k. heute werden sämtliche Makros so gebaut, hat ja auch Vorteile, vor allem beim AF. Aber für mich als Libellenspezi im örtlichen Naturschutzverein zählt bei den scheuen Insekten Arbeitsabstand. Und bei Großinsekten, oder auch Amphibien, muß der Abbildungsmaßstab oft gar nicht so groß sein, dann zählt Lichtstärke für eine gute Freisstellung.… Weiterlesen »

Thorsten

Nachtrag, auch wenn es nicht ganz zum Thema passt:
Auch mit zwei Nikkoren hatte ich Probleme, entgegen meiner Aussage oben. Mit dem besagten 4/200 Mikro und dem 2.8/70-200 AF-D, bei beiden ist der umlaufende Kunststoffring für die AF/MF Umschaltung gebrochen, war damals eine echte Fehlkonstruktion, die viele Objektive aus der AF-D Serie betraf. Wurde beim 4/200 Makro leider auch nie geändert. (War zwei mal deswegen in Rep) Aber obwohl ich viel länger mit Nikon fotografierte ( über 20 Jahre Naturfotografie- GDT) hatte ich bei Nikon deutlich weniger Defekte als bei Olympus, das kann Zufall sein, glaub ich aber nicht.
Mit Nikon hatte ich später auch viele Probleme mit unausgereiften Kameras, aber die Objektive waren, von Ausnamen abgesehen, sehr robust.

Cat

Kann ich für mich auch bestätigen. Und dazu kam, dass ab der D300 und AF-S der bisherige AF-Motor in Nikkoren häufig defekt war – bei mir. Schon damals war sonnenklar, wenn eine neue Technik kommt, braucht man auch neue Objektive, es sei denn man will bei MF bleiben. Deshalb, adaptieren aus Not, schön und gut – abwer sonst lieber nicht!
Ja, das 2.8/200 mm ist erste Sahne, besser als 4.0/300 mm und selbst mit Konverter viel kompakter und leichter und schärfer – unterschätztes Objektiv.

joe

„…bei Nikon deutlich weniger Defekte als bei Olympus… “ ich bin seit 2008 bei Canon und hatte bislang einen einzigen Defekt. Und zwar Undichtigkeit bei der 5D II, die Reparatur war nicht zu 100% erfolgreich (der Schweizer Reparatur Dienst war damals eine Katastrophe), weshalb Canon die Kamera anstandslos trotz abgelaufener Garantie gegen eine 5DIII eingetauscht hat. Seither, weder bei meinen zahlreichen Objektiven noch den anderen Kameras (5DIII/IV, M3, M5, RP, R5), irgendeinen Defekt. Außer einem von mir verursachten massiven Sturz, den aber sowohl die Kamera als auch das Objektiv (nahezu) schadlos überstanden haben.
Ich weiss nicht was ihr mit euren Kameras anstellt oder haben Nikon/Olympus tatsächlich eine schlechtere Qualität oder Endkontrolle?

joe

Leider (nur bezüglich Libellen) bist Du nicht bei Canon. Das RF100-500 ist geradezu ideal dafür, denn die BQ kann mit dem RF100Makro mithalten, man kommt nur nicht so nah ran, was in diesem Fall ja auch nicht notwendig bzw. erwünscht ist. Nahgrenze liegt bei 90 (100mm) bis 120 (500mm).

Uwe

Ich bin persönlich vom Canon R System auf Olympus gewechselt. Gerade in der Naturfotografie für mich bestens geeignet. Am liebsten nutze ich das 40-150mm f2.8 mit zweifach Konverter. Naheinstellgrenze 70cm mit KB Äquivalenten Blinkwinkel von 160-600mm. Ideal für Libellen, Insekten und Blüten. Falls ich nebenbei mal einen Vogel sehe, habe ich direkt die passende Brennweite auf meiner OM-1. Einen defekt hatte ich bisher noch nicht an meiner Olympus/OM System Ausrüstung. Mein früheres RF 24-105mm f4 L musste ich damals mal einschicken. Der Tubus hat ohne ende gewackelt. Nach den Service saß dieser wieder perfekt.
Das OM System 90mm Makro wäre für mich noch die perfekte Ergänzung.

Thorsten

Das 2.8/40-150 nutzen viele auch mit dem 1.4K für Makros, die Qualität soll sehr gut sein, ich habe auch einmal mit dem Objektiv geliebäugelt, ein Freund besitzt es, so konnte ich es ausprobieren, an meiner EM1-3. Vom Kauf hat mich letztendlich der fehlende Objektiv- IS abgehalten. Die Panakombi G9 mit dem 2.8-4/50-200 kann den effektiveren Dual- IS. Letztendlich habe ich mich dann aber fürs 2.8/200 PanaLeica an der G9 mit Dual- IS entschieden und es nicht bereut. Gerade im Makrobereich ist der Dual- IS ein echter Gewinn.
Aber mein Freund ist mit der Kombi auch sehr zufrieden, so hat jeder seine Vorlieben. Ein Zoom ist natürlich deutlich flexibler, als eine Festbrennweite.
Außerdem gefällt mir für Makros die G9 besser als die Oly- Kameras, aus mehreren Gründen.

Uwe

Habe beide Konverter 1,4 und 2 für das 40-150mm f2.8. Beide perfekt einsetzbar für die Naturfotgrafie. Einen IS habe ich persönlich noch nicht vermisst. Der IBIS von meiner EM-1 MKlll und OM-1 sind schon sehr gut. Die OM-1 kompensiert damit bis zu 7 Stops und bei Sync IS wären es gerade mal 0,5 Stops mehr. An meiner Canon EOS R hatte ich vorher das RF 100mm f2.8. Hatte auch eine super Abbildungsleistung aber die Fluchtdistanz war bei vielen Insekten dann doch etwas zu kurz. Die einen schwören halt auf Panasonic bei Makro und die anderen halt auf Olympus. Mir gefallen die Olympus Objektive im großen und ganzen besser. Aber eins ist dann doch ein Panasonic geworden. Das 15mm f1.7 habe ich dem Oly 17mm f1.8 vorgezogen.

Thorsten

Bis zu 7 Stops lt. Herstellerangabe. Die werden dann im WW- Bereich erreicht, IBIS- Systeme werden im Telebereich immer uneffektiver. Ich muß bei meinem Tatter von den Herstellerangaben bei Olympus und Pana ca. 1 Stufe abziehen, im Telebereich etwas mehr in der Praxis. Bei der Sony (A7-2) sogar 2 Stufen. Ich besitze die EM1-3 auch, der IBIS, also der kamerainterne Stabi, ist ca. 1 Stufe besser als bei meiner G9. Aber Pana bietet deutlich mehr Objektive mit internem IS an, bei denen dann der Dual- IS möglich ist (heißt bei Oly Synch- IS. Der Dual- IS ist gerade im Telebereich dem kamerainternen IBIS bei Oly deutlich überlegen. In vielen Fällen ist der alleinige IS im Objektiv, dem IS in der EM1-3, also in der Kamera überlegen. Bei Oly- Kameras kann man im Menue ja wählen, welcher IS Prio haben soll, wenn ein Pana- Objektiv angeflanscht ist. Die Dual- bzw. Sychn-IS Systeme zwischen Pana und Oly sind ja leider nicht untereinander kompatibel. Meine Erfahrung mit Pana- IS Objektiven an Oly- Kameras: Ab ca 100- 150 mm, je nach Objektiv, wird der IS im Objektiv effektiver als derjenige in der EM1-3. Z.B. bei meinem Pana 2.8/35-100 ist bei der Endbrennweite also 100mm… Weiterlesen »

Thorsten

Ja, es gibt bestimmt in jedem System gute Kombinationen die sich für Libellen besonders eignen. Jeder hat ja auch andere Herangehensweisen und Vorlieben. Ich fotografiere schon seit Jahrzehnten Libellen mit unterschiedlichen Ausrüstungen. Früh morgens vom Stativ am liebsten mit einem 200er Makro auf FF gerechnet, auch wegen des knappen Ausschnitts und damit verbunden harmonischem Hintergrund. Nur die gibt es kaum noch. Nikon hat die Produktion des sehr guten 4/200AF-D für F- Mount eingestellt, das Überragende 4/200 SMC-A von Pentax wird schon ewig nicht mehr gebaut und gebraucht fast in Gold aufgewogen, auch das 200er von Minolta gibt es nicht mehr. Gibt es das 3.5/180 Canon EF noch ? Ich habe mich damals für Pentax, später Nikon (Nikon wegen der besseren Kameras) entschieden weil der Arbeitsabstand bei den 200er größer war und es außerdem passende 1.4 Konverter gab, fürs Canon leider nicht. Sehr gut war auch ein 4/300 Macro von Sigma (bis 1:3) Das hatte aber deutliche Schwächen im Gegenlicht. Letztes Jahr habe ich mir gebraucht das alte mechanische und auch sehr gute Nikkor 4/200 MF zugelegt, das ich fremdadaptiere, vom Stativ eine praktikable Lösung, das Pentax hatte ich ja mal und hab es bei meinem Systemwechsel zu Nikon vor vielen… Weiterlesen »

Joschuar

… wenn wir schon beim Thema Rep. anfälligkeiten sind, wer hat denn Erfahrung mit SONY ? Frage für ein Freund 😉 reine Neugierde 😉

Thorsten

Bevor ich bei KB mit L- Mount fotografierte, hatte ich 2 Sony Kameras: Die A7 und später die A7-2. Die A7 hat ein bekanntes Problem mit dem Bajonett, eine Zwischenlage am Gehäuse ist aus Kunststoff, der mit der Zeit schrumpft, so das die Objektive nicht mehr richtig festsitzen und Licht eindringen kann, meine hatte das Problem auch. m
Bei der A7 und allen nachfolgenden Kameras wurde das Problem behoben, keine Kunststoffzwischenlage mehr, man hat also reagiert.c
Ich hatte nur ein Systemobjektiv, wegen der ueberragend schoenen Blendensterne, das Zeiss 4/24-70. Besitze ich mit der A7-2 immer noch, eben wegen der tollen Blendensterne. Im WW Bereich muss man dieses Objektiv Aber 2 Stufen abblenden, die G- Master Objektive sollen aber sehr gut sein.
Bin von Sony auf Panasonic L- Mount umgestiegen, in 1. Linie wegen der deutlich besseren Handhabung, besseren Klappdisplays und deutlich besserem IBIS, sowie besseren Suchern.
Neben dem besagten Zeiss habe ich nur Fremdobjektive adaptiert. Jetzt bei L- Mount habe ich eine sehr umfangreiche Ausrüstung, das beste System das ich je besass, ist aber alles Geschmacksache.
Bei Sony gefaellt mir das konkurrenzlos umfangreiche Objektivangebot, auch von Fremdhersteller n.
Ansonsten kann ich nichts negatives über Sony berichten.

Thorsten

In der 4. Zeile muß es natürlich A7-2 heißen, ab der Kamera hat Sony das Problem behoben

joe

Wäre da in bestimmten Situationen nicht die AF Problematik bei Panasonic, würden die ganz andere Marktanteile haben, aber irgendwie scheint das das Management zu ignorieren. Eigentlich schade, hatte 5 oder 6 Lumixe und war sehr zufrieden.

Thorsten

In einem Vergleichstest der neuesten Kameras war es 2021 oder 2020?, (das Heft habe ich hier, müsste ich heraussuchen, falls es interessiert)
Beim AF Tracking hat die Lumix S5 sehr gut abgeschnitten.
Unterschiedliche Situationen in der Objektverfolgung, mit einer schnellen Inlinerin, auch abrupte Richtungs- und Tempowechsel, dabei war sie eine der besten Kameras, nach der Sony A9-2 und der Canon R5 und die sind mehr als doppelt so teuer. Sie war besser als Fuji XT4 (die schlechteste), Olympus EM1-3 und Nikon A7-2.

In der Sparte Portrait/Augenerkennung verschiedene Situationen, z.B. Profil; ein Auge verdeckt; komplett umgedreht, Verfolgung bei Bewegung usw war sie sogar Testsieger und zwar noch vor Sony A9-2 und Canon R5.
Pana hat den AF deutlich verbessert mit verschiedenen Updates, die früheren Urteile stimmen längst nicht mehr.
Ein Schwachpunkt soll nach wie vor das Tracking beim Filmen sein, der inzwischen aber durch Firmwareupdates verbessert wurde.
Ich filme nicht, also kann ich es nicht beurteilen.
Ich setze die S5 auch für Portraits ein, deutlich besserer AF als bei meinen Oly- Kameras, besonders bei der Augenerkennung und bei wenig Licht, da hat der Oly- AF massive Schwächen.

Thorsten

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