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Panasonic G7: Neue DSLM mit 4K-Videofunktion vorgestellt

Panasonic hat die neue G7 bzw. G70 als Nachfolgerin der DMC-G6 präsentiert. Sie kommt mit 4K und weiteren Verbesserungen daher.

Panasonic G7 bzw. G70 präsentiert

Vor rund zwei Jahren hat Panasonic die G6 präsentiert und nun wurde die Nachfolgerin offiziell enthüllt. In zahlreichen Ländern wird diese als DMC-G7 verkauft werden, bei uns in Deutschland sowie in Österreich und der Schweiz wird Panasonic aber auf die Bezeichnung DMC-G70 setzen. Das muss man vermutlich nicht verstehen.

Die technischen Daten der neuen Kamera

Doch letztendlich spielt der Name ja auch keine Rolle, werfen wir lieber einen Blick auf die technischen Daten! Dort finden wir zunächst einmal einen Micro-Four-Thirds-Sensor mit 16 Megapixeln sowie die Venus-Engine – sprich einen Quad-Core-Prozessor. Diese beiden werden im Zusammenspiel eine Lichtempfindlichkeit von ISO 200 bis 25.600 (erweiterbar auf ISO 100) sowie die Möglichkeit, Videos in 4K mit 25 Vollbildern pro Sekunde aufzunehmen, ermöglichen. Des Weiteren hat die Panasonic G7 Verschlusszeiten von bis zu 1/4.000 Sekunde zu bieten, mit elektronischem Verschluss ist auch 1/16.000 Sekunde möglich. Zudem verfügt die neue DSLM über ein neues System zur Rausch-Unterdrückung sowie über die Depth From Defocus Technologie, die man schon von der GH4 kennt.

Autofokus bis -4 EV & 4K-Fotomodus

In einer Hinsicht hat die G7 im Vergleich zur GH4 sogar die Nase vorne, der Autofokus verrichtet nämlich bis -4 EV seine Arbeit – damit kann man sogar auf Sterne fokussieren. In Sachen Serienbildgeschwindigkeit schafft die Panasonic G7 ganze acht Bilder pro Sekunde, inklusive Autofokus-Nachführung sind sechs fps möglich. Zudem hat die Kamera auch einen speziellen 4K-Serienbildmodus zu bieten, bei dem mit 8 Megapixeln bis zu 30 Bilder pro Sekunde geknipst werden können.

Panasonic G7 Bild 2
Über das Einstellrad auf der linken Seite kann man blitzschnell zu Serienbildmodus oder 4K-Fotomodus wechseln.

Sucher & Display

Der elektronische OLED-Sucher der G7 arbeitet mit 2,36 Millionen Bildpunkten und ist überraschend groß, darüber hinaus steht dem Nutzer auch ein 3-Zoll-Touch-Display (ebenfalls OLED) mit einer Auflösung von 1.040.000 Pixeln zur Verfügung. Kipp- bzw. klappbar ist der Bildschirm ebenfalls.

Wer gerne Videos aufnimmt wird sich nicht nur über 4K und Full HD mit bis zu 50 fps freuen, sondern auch über den 3,5mm Klinke-Anschluss, über den ein externes Mikro angeschlossen werden kann. Darüber hinaus ist die Panasonic G7 die erste Kamera neben der Fuji X-T1, die UHS-II-Speicherkarten unterstützt. Das Design sowie die Bedienung der spiegellosen Systemkamera wurden punktuell überarbeitet und verbessert und zu guter Letzt verfügt die G7 auch über ein integriertes WLAN-Modul.

Preis & Verfügbarkeit

Auf den Markt kommen soll die Panasonic G7 bzw. G70 Ende Juni 2015, ein Preis steht aktuell noch nicht fest, er wird aber schätzungsweise bei ca. 700 Euro liegen.

Mark Göpferich

Mark Göpferich

Gründer von Photografix und freiberuflicher Redakteur, der sich seit vielen Jahren immer wieder aufs Neue von Fotografie und Kameras begeistern lässt. Mit mehr als 2.000 Artikeln hier auf Photografix inzwischen so etwas wie ein Experte für neue Kameras.

2 Kommentare

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    • Das könnte schon sein, aber die G7 X von Canon heißt ja überall auf der Welt G7 X. Dann wäre es nur logisch, wenn die Panasonic G70 auch überall G70 heißen würde. Verstehe nicht warum man nur in Deutschland, Österreich und der Schweiz eine Ausnahme macht.