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Panasonic G9: Detaillierte technische Daten geleakt

Es sind neue technische Daten der Panasonic G9 geleakt worden! Die Gerüchte der letzten Wochen scheinen sich zu bewahrheiten.

Präsentation der Panasonic G9 in Kürze

Am 6. November wird Panasonic aller Voraussicht nach die neue G9 vorstellen. Vor einigen Tagen hatten erstmals einige konkrete technische Daten die Runde gemacht, dort war unter anderem die Rede von 80-Megapixel-Fotos, außerdem gab es Hinweise auf eine Serienbildgeschwindigkeit von 60 fps. Ganz eindeutig waren die Angaben von Fotograf Ken Duncan, von dem diese Infos stammten, allerdings nicht.

Gut, dass 43rumors nun von einer verlässlichen Quelle weitere Informationen zur Panasonic G9 erhalten hat. Natürlich muss man auch diese Infos noch mit Vorsicht genießen, doch es scheinen sich zumindest die Angaben zu den 80-Megapixel-Fotos und zur Serienbildgeschwindigkeit von 60 fps zu bewahrheiten.

Neue Infos zu den technischen Daten

Zunächst einmal spricht die Quelle davon, dass die Panasonic G9 mit einem 20,3-Megapixel-Sensor ohne Tiefpassfilter ausgestattet sein soll. Dabei würde es sich dann vermutlich um den Sensor der Panasonic GH5 handeln. Des Weiteren ist die Rede von einem 80-Megapixel-Modus, bei dem acht einzelne Bilder zusammengesetzt werden können, sowie einem 6K-Fotomodus.

Außerdem spricht die Quelle von einer Serienbildgeschwindigkeit von 60 fps – und zwar mit kontinuierlichem Autofokus! (Update: 43rumors hat die Angaben zum Autofokus inzwischen korrigiert, nun ist nicht mehr von einem kontinuierlichen Autofokus die Rede, was bei dieser Geschwindigkeit auf jeden Fall Sinn macht.)

Auch einen gigantischen Zwischenspeicher „with no slow down“ soll es geben. Klingt fast schon zu schön, um wahr zu sein. Gespeichert werden sollen die unzähligen Aufnahmen, die bei einer solch enormen Geschwindigkeit entstehen würden, auf zwei SD-Speicherkarten.

Zu den weiteren technischen Daten werden wohl ein elektronischer OLED-Sucher mit einer Auflösung von 3,68 Millionen Pixeln, ein Joystick, ein zweites Display auf der Oberseite und ein Magnesium-Gehäuse gehören. Letzteres soll bis zu einer Temperatur von -10 Grad gute Dienste leisten.

Insgesamt scheint die Panasonic G9 also – wenn man diesen neusten Informationen Glauben schenken möchte –  eine interessante und verdammt schnelle Kamera zu werden!

Mark Göpferich

Mark Göpferich

Gründer von Photografix und freiberuflicher Redakteur, der sich seit vielen Jahren immer wieder aufs Neue von Fotografie und Kameras begeistern lässt. Mit mehr als 2.500 Artikeln hier auf Photografix inzwischen so etwas wie ein Experte für neue Kameras.

18 Kommentare

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    • Und was soll man dann mit diesem „Kinder“Sensor anstellen?
      Ab ISO 800 ewiges Rauschen und schlechte Bildqualität.
      Mal ehrlich…das ist doch nix für ernsthafte Fotogtafie.

      • Wenn man kane Ahnung hat, Bernd, macht Schweigen dich zum Philosophen… Ich habe mir kürzlich meine Nikon D850 gekauft und habe eine Olympus EM1 MK2, die warscheinlich den gleichen Sensor, wie die hier thematisierte Lumix hat. Die Unterschede zwischen diesen Kameras sind in der effektiven Bildqualität sehr gering. Zudem hat die Olympus einen Stabi im Gehäuse und manche Objektive haben auch einen. Diese werden kombiniert und erlauben Nachtbilder, bis 10 Sekunden aus der Hand, denen Nikon rein gar nichts entgegenzusetzen hat.

      • PGS…laber doch nicht herum,du fotografierst für den Hausgebrauch,ich verdiene seit 20 Jahren mein Geld damit. Für Fotos von Omis Geburtstag mag das reichen,aber nicht für ernsthafte Bilder. Träum du mal weiter und schaff es erstmal in den National Geographic, dann reden wir weiter.

      • Nur zu Info !!

        Sogar ein IPhone Foto hat es schon mal auf ein bekanntes Cover geschafft..!!
        Soviel zum kleinen Sensor..

  • Bernd – deine Arroganz kotzt mich an!
    Fotografiere erst mal mit einer mft Kamera bevor du hier irgendwelchen Schwachsinn verzapfst!
    Es gibt genug Profi-Fotografen die auf z.Bsp. Olympus umgestiegen sind und damit auch ihr Geld verdienen!
    Ich hatte kurz mal neben meiner mft Ausrüstung eine A7 II in Verwendung und war enttäuscht und darum musste die A7 II auch wieder gehen! Der Unterschied zwischen dem 24MP Sensor der Sony und dem 16MP Sensor von mft war minimal.
    Eine Canon 60D, welche ich auch mal mit den mft Kameras vergleichen konnte, hat gegenüber den von dir genannten „Baby“ Sensoren auch das nachsehen!
    ISO 1600 ist überhaupt kein Problem und Bilder mit ISO 3200 sind auch noch gut brauchbar!

  • Übrigens ich glaube Jay Dickman fotografiert mit MFT. Der fotografiert seit vielen Jahren für den National Geographic. Von dem kannste bestimmt was lernen BERND

    • Schaut man sich bei Panasonic um so gibt es die GH5….
      Ich glaube es wird eine neue Reihe von Kamera sein mit Fokus auf die Fotografie nicht Videografie !!

    • Zumindest von der Bezeichnung her dürfte der Vorgänger die G7 sein, ein Link dazu gibt es hier:
      http://www.panasonic.com/uk/consumer/cameras-camcorders/lumix-g-compact-system-cameras/dmc-g7m.html
      Soweit mir bekannt ist, gibt es kein Modell mit der Bezeichnung G8.

      Panasonic hat jedoch ein wenig Durcheinander mit seinen Modellbezeichnungen. Zum Teil heissen völlig gleiche Modelle in unterschiedlichen Ländern unterschiedlich. Bei der G7 handelt es sich vermutlich um die bei uns als G70 angebotene Kamera. Nach der G70 wurde bei uns die noch gar nicht so lange am Markt befindliche G81 eingeführt, die in anderen Ländern G80 heisst. Sowohl die G70 als auch die G81 werden momemtan weiterhin angeboten und sind, was die Specs und das Gehäuse betrifft, zumindest von der äusseren Erscheinung her ziemlich ähnlich. Die GX8 hat jedoch im Gegensatz zur G7, G70, G80, G81 eine Gehäuse im Messsucherkamerastil. VG, Thomas

      • und die GX8 hat als einzige (!) Kamera auf dem Markt den integrierten Klappsucher (gut, mal abgesehen von der Fuji GFX50s, dort ist es aber Zubehör…)

  • Ich weiß dazu auch noch etwas als E-M1II-Nutzer:
    Am Limit, bei wenig Licht/Kontrast ist mFT einfach deutlich unterlegen – auch gegenüber APS-C!
    1-2 Stufen sind je nach Motiv und Licht doch schon sehr viel!
    Die Bildstabilisierung von Olympus ist erstaunlich, ich konnte absolut verwacklungsfreie Fotos freihand mit 2 Sekunden bei Verwendung des 12-100 mm und meiner E-M1II machen – 10 Sekunden halte ich für Träumerei – zumal in der Landschafts-Fotografie.

    Der Panasonic Sensor in der GH5 ist etwas überlegen, da er keinen Tiefpassfilter mehr hat!
    Somit sollte auch die G9 mit gleichem Sensor einer E-M1II mit Tiefpassfilter – etwas überlegen sein!
    Aber das ist natürlich in der Praxis letztlich Theorie.

    Bernd hat etwas zu locker geschrieben – aber im Prinzip auch nicht wirklich komplett unrecht!
    Allerdings ist ernsthafte Fotografie heute unabhängig von der Sensorgröße – dafür um so abhängiger vom Fotografen!
    Und klar sollte auch sein, das sowohl Nikon D500 als auch Fuji X-T2/Pro2 sichtbar mehr Reserven haben!
    Das sollte man auch als Olympus-Fan nicht wirklich anzweifeln – denn es wird im echten Vergleich sehr schnell deutlich! Und mit noch größeren Sensoren wachsen diese Reserven noch!

    • Danke Cat für diese Klarstellungen. Sehr neutral geschrieben und in der Sache sicherlich absolut richtig. Da ernsthafte Fotografie auch ausserhalb der Limitbereiche stattfinden kann, in denen grössere Sensoren sicherlich ihre Vorteile haben, ist meiner Ansicht nach auch mit mFT ernsthafte Fotografie möglich. Das nehme zumindest ich für mich, als Nicht-Profi, in Anspruch. Für die Low-Light Situation oder für Fälle mit hohem Kontrast, kann man ja trotzdem auf APS-C oder VF zurückgreifen.

    • Ich nutze eine Olympus E-M1 und eine Fuji X-T1 (hat vor kurzem meine Sony A77II ersetzt) und kann sagen, dass alle Systeme bzw. Sensorgrößen ihre Vor- und Nachteile haben. Im Bereich Wildlife ist die Olympus klasse, da hat der Cropfaktor seine Vorteile, genau wie in der Makrofotografie. Für Portrait oder Lowlight sind die größeren Sensoren besser, vor allem der Fuji Sensor hat mich beim Thema Rauschverhalten überrascht.
      Man muss aber auch sagen, das die Sensoren heute so gut sind, dass man auch mit einer MFT Kamera sehr gut fotografieren kann. Die Bilder meiner E-M1 sind bis ISO 3200 problemlos nutzbar. Klar liegen die nicht auf heutigem Vollformat-Niveau, können aber älteren Vollformat-Kameras das Wasser reichen und von denen war man ja auch mal absolut überzeugt.
      Welches System man wählt liegt denke ich eher daran, womit man seine Art der Fotografie am besten umsetzen kann.

  • Alle, die Mft als Welten schlechter einschätzen, sollten mal die SNR 18% Kurven bei Dxomark der Olympus Em1 Mark II und der Sony A6500 vergleichen, sie liegen sehr dicht beieinander und die Kurve der 100 % Bildschirmansicht kratzt bei der Em1 Mark II die 20 DB bei einer ein bisschen höheren ISO als bei der A6500!!!

    Klar ist die Em1 mark II im Mft Umfeld anscheinend die einzige Kamera die noch an Apsc Kameras rankommt.

    Ich selbst hatte eine Gx80 und wollte nicht schnelles Glas für eine solche Kamera ausgeben, desweiteren gefiel mir das 4:3 Format nicht und die Jpeg Entwicklung entrauschte zu stark (ich entwickle nicht alles als Hobbyfotograf).

    Aus diesen Gründen bin ich zur Fuji Xt2 gewechselt mit ein paar Objektiven.

    Die größte Reserven von Apsc gegenüber Mft liegen meiner Meinung nach bei Großdrucken, vorallem wenn man bei beiden das 3:2 Format verwendet.

    Und Profis machen auch mit einem Smartphone oder einer Gopro Fotos die Wettbewerbe gewinnen: auf den Fotografen und die Techniken die er beherrscht kommt es drauf an!!!