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Endlich: Präsentation der Panasonic LX100 Mark II in Kürze

Nach ziemlich genau vier Jahren hat das Warten bald ein Ende: Panasonic wird in Kürze die neue LX100 Mark II vorstellen!

Rückblick auf die Panasonic LX100

Die Panasonic LX100 war eines der Highlights der photokina 2014. Ja, es handelt sich hier „nur“ um eine Kompaktkamera, doch die hat es auch heute noch in sich. Denn die Kombination aus einem vergleichsweise großen Four-Thirds-Sensor und dem lichtstarken 24-75mm f/1.7-2.8 Objektiv ist nach wie vor eine Besonderheit in der Kompaktkameraklasse.

Trotzdem ist die Panasonic LX100 inzwischen natürlich ein wenig in die Jahre gekommen. Sony hat in der Zwischenzeit verbesserte Modelle der RX100 Reihe auf den Markt gebracht und auch Canon war nicht untätig und hat Kompaktkameras mit großen APS-C-Sensoren vorgestellt. Da wird es nun für Panasonic langsam aber sicher Zeit nachzuziehen. Und das werden die Japaner neusten Gerüchten zufolge auch tun, denn die Präsentation der Panasonic LX100 Mark II soll noch in diesem Monat, sprich im August 2018, stattfinden!

Panasonic LX100 II Präsentation am 23. August

Konkret haben gegenüber 43rumors mehrere Quellen bestätigt, dass die neue LX100 II am 23. August 2018 vorgestellt werden soll. 23. August – war da nicht irgendwas? Richtig, an diesem Tag wird aller Voraussicht nach auch Nikon eine neue Kamera präsentieren, die erste spiegellose Vollformatkamera des Unternehmens nämlich. Ein bisschen merkwürdig, dass Panasonic sich anscheinend gerade diesen Tag für die Präsentation des neuen Kompaktkamera-Flaggschiffs ausgesucht hat, da die LX100 Mark II ein wenig um Trubel um die neue Nikon DSLM untergehen könnte. Doch das soll uns eigentlich nicht weiter stören, wichtig ist nur, DASS endlich ein Panasonic LX100 Nachfolger auf den Markt kommt.

In den nächsten Tagen werden hoffentlich erste technische Daten der LX100 II durchsickern. Wir halten euch da natürlich auf dem Laufenden.

Was wünscht ihr euch von der neuen Panasonic LX100 II?

Quelle: 43rumors

Mark Göpferich

Mark Göpferich

Gründer von Photografix und freiberuflicher Redakteur, der sich seit vielen Jahren immer wieder aufs Neue von Fotografie und Kameras begeistern lässt. Mit mehr als 2.500 Artikeln hier auf Photografix inzwischen so etwas wie ein Experte für neue Kameras.

26 Kommentare

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      • Leider fehlt noch ein wenig dazu. Oder auch viel. Sie darf kein Staubsauger sein, muss eine gewisse Wasserdichtheit vorweisen können, braucht ein sehr gutes Engine und darf sich bei Available-Light nicht die geringste Blöße geben. Auch bin ich mir da in Bezug auf das Sensorformat nicht ganz sicher ob es zum Profistatus reichen würde.

  • Hochwertiges 24-100mm Objektiv mit der gleichen Blende wie vorher, kleiner Megapixelsprung und ein paar Eigenschaften der G9 wie 6k Foto, High Res Mode, ähnlichen Autofokus und guten Bildstabi.
    Wenn Sie gut wird, hole ich sie mir als Zweitkamera zur G9 zum immer dabei haben.

  • Das Kompaktkamera-Flaggschiff

    muss sich gegen die neuen und zukünftigen Edel Smartphones durchsetzen. Dem entsprechend ist ein wirklich gutes Lichtstarkes Zoom (3-4Fach) und ein rauscharmer Sensor mit schnellem Prozessor erforderlich. Dazu muss das Flaggschiff RAW bieten und von den Konvertern erkannt werden. Die Bildqualität muss auf gleichem Niveau mit APSC liegen, weil sonst hat die neue LX100/200 keine Chance auf dem Markt. Der akzeptable Preis wäre 400-500 Euro, die besten Smartphones kosten 600-1000 Euro.

    Ich denke das sich Leica da sehr gut einbringen wird, weil die haben ja auch etwas davon.

    • Leica hat sich damals nicht umsonst Panasonic ausgesucht. Die wussten schon, was sie taten.
      Also, wozu apsc wenn’s schon längst mft tut. Klein und kompakt. Da lechzen doch alle selbst bei VF nach.
      Nur nicht bei den PKW’s. Da geht’s genau anders rum :-))

      • Ich weiß nicht wie der Mythos mFT = „Klein und Kompakt“ entstanden ist 🤔 Eine G9 hat die Ausmaße einer Nikon D7500 und in der Tiefe ist die G9 sogar ein kleines Pumelchen 😉

      • Wer wen heraus gesucht hat, steht auf einem anderen Blatt. Aber die Kooperation ist nicht die schlechteste. Ich finde auch, MFT ist ein in sich schlüssiges System, welches den Vergleich zu den anderen Systemen keines Wegs scheuen muss. Wir arbeiten hier mit allen drei Systemen und bei der Veröffentlichungen schneidet das MFT-System mit seinen Qualitäten gar nicht so schlecht ab.

      • Was die Sensor Größen und deren Bildqualität betrifft wird sich sowieso noch jede Menge tun. Die Kamera interne Signalverarbeitung (Software) wird immer besser, siehe Spitzen Smartphones. Ich fotografiere mit Mittelformat, Vollformat aber ebenso mit einem Huawei P10pro, richtig deutliche Unterschiede werden erst ab größeren Formaten sichtbar. Oder wenn man ganz genau bei 100% nachsieht.

        Deswegen behaupte ich das 1-Zoll, MFT Sensoren noch lange nicht qualitativ ausgereizt sind. Meine Fuji GFX liefert Bilddateien der Extraklasse, mein VF auch, aber was ist das schon gegen die Minisensoren des Huawei Smartphones mit seinen drei Objektiven! Das Verhältnis von Sensorgröße und BQ hat sich nach unten verschoben (siehe Panasonic LUMIX DC-G9).

        Meine Meinung ist: Mittelformat und APSC/MFT reichen für alles, Vollformat ob mit oder ohne Spiegel sind eine aussterbende Art. Jetzt könnt ihr meinetwegen lospoltern, für mich ist mit der neuen Fuji XT-3 das Vollformat vom Tisch.

      • Olympus hat das mft-System eingeführt und schon immer kleine kompakte Geräte in ihrem Portfolio gehabt @Mirko.
        Das ist Realität und kein „Mythos“ (z.Bsp. E-420 SLR und Pen). Natürlich haben sie auch Zugeständnisse an die „Profi“-Fraktion gemacht. Mit einer EM-5 ging es ja auf Dauer nicht wirklich. Ebenso Panasonic um ernstgenommen zu werden 🙂 Letztlich ging es da ums Handling (M1) für die abgedichteten Metall/Glas Prof.-Optiken. Die Qualität der Aufnahmen unterscheidet sich allerdings kaum.
        Ist wie bei den Autos…?

        Ich stelle mich da mal auf Alfred’s Seite. Daumen hoch.

      • Richtig Finny, wer APS-C und Kompaktheit als wichtigste Kriterien ansetzt, der findet neben der Ricoh auch aktuelle Fujis und Canons, beispielsweise die XT20, X-E3 und die EOS M100.

      • @Thomas Diese Kameras sind aber auch alle nur kompakt, wenn sie kein Objektiv drauf haben. (Außer vielleicht die XE3 mit dem 27mm) Die einzige wirklich kompakte APSC Kamera wäre glaube ich die G1X Mark III.

      • Maximilian,
        ich habe mir mal die Mühe gemacht, gleiche Blende und fast identische Brennweite….gigantische Unterschiede kommen da zum Vorschein / Größe und Gewicht 😉

      • @Mirko Wenn du mir jetzt noch erklärst, was die Tabelle mit der obigen Kamera zu tun hat, wäre ich dir sehr dankbar.

      • Maximilian,
        NICHTS hat die Tabelle mit der oben genannten Kamera zu tun, ich bezog mich hier rauf


        @Thomas Diese Kameras sind aber auch alle nur kompakt, wenn sie kein Objektiv drauf haben. (Außer vielleicht die XE3 mit dem 27mm)“

        …und scheinbar habe ich Deine Aussage falsch verstanden

      • Micky 13. August 2018 um 19:51 Uhr
        „Olympus hat das mft-System eingeführt und schon immer kleine kompakte Geräte in ihrem Portfolio gehabt @Mirko“

        Waren die ersten MFT-Kameras nicht die Panasonic G1, GH1 und GF1?

      • hallo basic instinct,
        die erste four thirds war die olympus e-1 aus dem jahr 2003. (mit spiegel)
        die erste micro four thirds war dann die panasonic lumix dmc-gm1 aus dem jahr 2008. (spiegellos)

      • Die G1, GH1 und GF1 kamen zuerst. Etwa 2009, wenn ich mich recht erinnere.

        An eine GM1 in 2008 kann ich mich nicht erinnern. Kennt die jemand?

        Die Olympus E-1, E-3, E-5 waren keine MFT-, sondern Four Thirds Spiegelreflexkameras. Danach war hier aber nicht gefragt.

        😉

      • hallo basic instinct,
        mit der g(m)-1 habe ich mich vertippt. und sie kam 2008 auf den markt.
        und was die olympus betrifft habe ich nichts anderes geschrieben. ich habe sogar speziell darauf hingewiesen.

  • mal abwarten was kommt. ich habe mich zwar erst in die fuji xf10 verguckt, aber noch ist nicht weihnachten. die lx100 hat mir schon sehr gut gefallen. wenn das objektiv nicht schlechter wird, die bildqualität einen schritt nach vorne macht, die auflösung etwas angehoben wird und die kamera das format halten kann oder kleiner wird, ist sie tatsächlich einen genaueren blick wert. auch hoffe ich, daß die manuellen einstellmöglichkeiten nicht abgeschafft und der preis nicht zu hoch ausfällt.

  • Vielen Dank für diese Infos, sowohl zum bisherigen als auch zum kommenden Modell! Vielleicht täusche ich mich ja, aber die Kombination aus 24-75 mm und Blende f1.7-2.8 ist ja nur einen Tick lichtstärker als das P20 Pro. Und mit dem dreifach Zoom kann man denk ich mehr Brennweite herausholen. Insofern bin ich schon auf die Neuigkeiten zur LX100 II gespannt. Und auch auf den Preis.

  • Was ich mir als LX100-Besitzer wünsche – keine großen Features oder Spec-Updates, sondern wichtige Kleinigkeiten:

    – Laden per USB
    – Klappdisplay
    – Eingebauter Blitz statt optischem Sucher
    – Entfall der Gummilippe um den Sucher (macht die Kamera das entscheidende bisschen zu dick für die Hosentasche)
    – Bessere App
    – Anschluss für externes Mikrofon
    – Aufhebung der Längenbegrenzung von Videos auf 20 Minuten

  • Wie einer der Vorgänger schon geschrieben hat: Sie darf kein weiterer Staubfänger (durchs Objektiv) sein!!! Ich habe sie (als Leica D-Lux) deshalb nach 3 Reparaturversuchen zurückgegeben. Auch eine LX100 (Vorgängerin) war dafür anfällig.
    Ebenso die Streuung bei der Abbildungsleistung der Optik sollte beseitigt werden. Es gab sehr gut zentrierte und fürchterliche Gurken (Randunschärfe).

    So ist die Kamera vom Handling genial, bei der Wertigkeit bedarf es einiges an Feintuning. Das gibt es vielleicht jetzt. Mit etwas mehr Auflösung wird aus der sehr guten BQ vielleicht eine Topqualität. Da kann auch Sonys RX100 mit 1 Zoll-Sensor nicht mit.