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Panasonic S1H: 6K-Kamera mit erstklassigen Low-Light-Eigenschaften präsentiert

Panasonic hat mit der S1H die erste spiegellose Vollformatkamera vorgestellt, die in der Lage ist, 6K-Videos aufzuzeichnen. Auch sonst hat die DSLM einiges zu bieten.

Panasonic S1H offiziell vorgestellt

Es hat sich in den letzten Tagen bereits angedeutet, nun ist es offiziell: Panasonic hat nach der Vorankündigung im Mai nun die neue Vollformatkamera S1H final präsentiert. Die Kamera ist speziell auf die Bedürfnisse von Videographen zugeschnitten und punktet unter anderem mit 6K-Videos und scheinbar exzellenten Low-Light-Eigenschaften, die die Kamera natürlich auch für den ein oder anderen Fotografen interessant machen könnte.

Vollformatsensor mit 24 Megapixeln

Der Sensor der Panasonic S1H löst zwar wie der der S1 mit 24 Megapixeln auf, es handelt sich hier aber nicht um den gleichen Sensor. Vielmehr arbeitet der Sensor der S1H mit einem Tiefpassfilter zur Unterdrückung von Moiré-Effekten und verfügt darüber hinaus auch über zwei analoge Schaltkreise zur Signalverstärkung. Einfach ausgedrückt heißt das, dass das Rauschen der S1H in höheren ISO-Bereichen deutlich reduziert wurde – ein Merkmal, das auch für Fotografen interessant ist!

Erstklassige Videofunktionen

Als erste Vollformat-DSLM bietet die Panasonic S1H 6K-Videos mit 24p und 5,9K-Videos mit 30p an. 4K-Videos werden mit 60p aufgezeichnet, in Full-HD sind 180p möglich. Zudem stehen 10 Bit bei 4:2:2, V-Log, HLG, 14 Blendenstufen Dynamikumfang und die Möglichkeit, anamorphes 4K mit 50p aufzuzeichnen, zur Verfügung. Eine zeitliche Begrenzung für Videoaufnahmen gibt es dank eines integrierten Lüfters nicht.

Das sind nur die wichtigsten Eckdaten der Videofunktionen, wenn man sich noch intensiver mit den Funktionen und Möglichkeiten der S1H beschäftigt (was zum Beispiel hier in der offiziellen Pressemitteilung zur S1H möglich ist), dann wird schnell klar, dass Panasonic hier ein erstklassiges Werkzeug für Videographen entwickelt hat.

Weitere Merkmale und Spezifikationen

Neu ist auch das Display, welches 50 Prozent heller ist als bei der S1 und S1R und sich zudem seitlich aus dem Gehäuse herausklappen lässt. Der Autofokus funktioniert bis -6 EV, was die Low-Light-Ambitionen der S1H erneut unterstreicht, und arbeitet mit einem Takt von 480 Hz. So soll der AF wirklich schnell reagieren.

Der 5-Achsen-Bildstabilisator der S1H ermöglicht 6,5 Blendenstufen längere Verschlusszeiten – beeindruckend! Zudem gibt es einen 96-Megapixel-Modus, 9 fps Serienbildgeschwindigkeit (6 fps mit Autofokusnachführung) sowie eine verbesserte Objekterkennung. Der elektronische Sucher arbeitet nach wie vor mit einer Auflösung von 5,76 Millionen Bildpunkten. Verbessert wurde außerdem das kleine Schulterdisplay an der Oberseite der Kamera.

Preis und Verfügbarkeit

Der Preis der Panasonic S1H wird bei 4.000 Euro liegen, sie wird ab September im Handel erhältlich sein.

Mark Göpferich

Gründer von Photografix und freiberuflicher Redakteur, der sich seit vielen Jahren immer wieder aufs Neue von Fotografie und Kameras begeistern lässt. Mit mehr als 3.300 Artikeln hier auf Photografix inzwischen so etwas wie ein Experte für neue Kameras.

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