Kameras Panasonic

Panasonic stellt FZ1000 II und TZ96 offiziell vor

Panasonic hat zwei neue Kompaktkameras mit großem Zoombereich präsentiert, die FZ1000 II sowie die TZ96.

Neue Kompaktkameras von Panasonic

Vor einigen Tagen waren schon schon technische Daten und Bilder der Panasonic FZ1000 II und TZ96 durchgesickert, in der Zwischenzeit wurden die beiden Kameras nun auch offiziell präsentiert. Große Überraschungen gab es dabei nicht, beide Modelle kommen im Vergleich zu ihren Vorgängern mit kleinen Verbesserungen auf den Markt, neu erfunden wird das Rad hier von Panasonic allerdings nicht.

Panasonic FZ1000 II


Die Panasonic FZ1000 II wird ab März 2019 zum Preis von 850 Euro erhältlich sein. Die Kamera arbeitet mit einem 1-Zoll-Sensor und einer Auflösung von 20 Megapixeln, zudem steht hier ein vergleichsweise lichtstarkes Zoom-Objektiv (f/2.8 bis f/4.0) zur Verfügung, welches einen Brennweitenbereich von umgerechnet 25-400mm abdeckt. Verbessert wurde unter anderem der elektronische Sucher, welcher nun eine 0,74-fache Vergrößerung zu bieten hat und mit 2,36 Millionen Bildpunkten auflöst. Auch das Display ist neu und löst nun mit 1,24 Millionen Bildpunkten auf, darüber hinaus ist es berührungsempfindlich und schwenkbar.

Zu den weiteren Merkmalen der Panasonic FZ1000 II gehören eine Serienbildgeschwindigkeit von 12 Bildern pro Sekunde (7 fps mit Autofokus), 4K-Videos mit 30 fps, Full-HD-Videos mit 60 fps, eine 4K-Fotofunktion, ein Bildstabilisator, 440 Bilder pro Akkuladung sowie WLAN und Bluetooth.

Panasonic TZ96


Die Panasonic TZ96 kommt im Gewand einer klassischen Kompaktkamera daher und arbeitet im Vergleich zur FZ1000 II mit einem etwas kleineren Sensor, dieser ist nämlich „nur“ 1/2.3 Zoll groß, löst aber ebenfalls mit 20 Megapixeln auf. Das Objektiv deckt umgerechnet auf Kleinbild einen Brennweitenbereich von 24-720mm ab (bei f/3.3-6.4) und dank eines Bildstabilisators sollen auch im Telebereich noch verwacklungsfreie Aufnahmen möglich sein.

Auch bei der TZ96 bessert Panasonic beim Sucher nach, dieser löst mit 2,36 Millionen Bildpunkten nun nämlich doppelt so hoch auf und bietet darüber hinaus auch eine 0,53-fache Vergrößerung (anstatt 0,46-fach). Videos können in 4K mit 30 Bildern pro Sekunde aufgezeichnet werden, außerdem gibt es eine Serienbildgeschwindigkeit von 10 fps (5 fps mit Autofokus), die 4K-Fotofunktion, einen flexiblen Touchscreen, WLAN und Bluetooth. Erhältlich sein soll die Panasonic TZ96 ab Mai 2019 zum Preis von 450 Euro.

Mark Göpferich

Mark Göpferich

Gründer von Photografix und freiberuflicher Redakteur, der sich seit vielen Jahren immer wieder aufs Neue von Fotografie und Kameras begeistern lässt. Mit mehr als 3.000 Artikeln hier auf Photografix inzwischen so etwas wie ein Experte für neue Kameras.

11 Kommentare

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  • Eigentlich genau das was viele sich wünschen, alles in einer Kamera, wenn da nicht der 1Zoll Sensor wäre.

    Wer seine Bilder für den „Hausgebrauch“ verwendet kann trotzdem glücklich werden.

    Besserer Sucher besseres Display ist für Leute mit Brille ein Argument. Sonst wie die alte FZ1000, die hat sich gut verkauft, bei der neuen wird das auch so sein.

    Der TZ96 steht der neue Sucher gut zu Gesicht. Der Straßenpreis wird wohl auf 400 Euro sinken. Mit 330g und kompakten Maßen sicher eine immer dabei Kamera die im Gegensatz zum Smartphone ein stabilisiertes Zoom bieten kann. Dazu noch eine Menge interessante Funktionen, das wird für den Kunden und für Panasonic funktionieren.

    • 1“ Sensoren sind nicht das PÖroblem.
      Die kommen alle von Sony und leisten hervorragendes, so gut das Nikon mit der 1 nicht mitkam und schon mFT sich schwertut sich dagegen zu behaupten.
      Wirklich schwach sind nur innerlich Kameras mit 1 2/3“ Bildsensor.
      Dann kann man wirklich gleich ein aktuelles Smartphone nehmen.
      Für mich beginnt ernsthafte Fotografie heute schon mit 1“ Sensoren und da waren Panasonic und Sony Wegbereiter.

      • @Cat

        Seit ich nicht mehr beruflich Bilder machen muss sondern Fotos machen darf wie ich möchte sehe ich die Sensorgrößen Debatte viel entspannter.

        Mein Neffe hat eine Sony RX10III die ich mir ausgeliehen habe. Erstaunlich was dabei heraus gekommen ist. Klar kann man das nicht mit Vollformat/Mittelformat vergleichen. Mache ich auch nicht mehr! Aber ins Grübeln bin ich doch gekommen, weil die Ergebnisse für den Hausgebrauch locker ausreichen. Mein Neffe hat ein 50x70cm Poster von der RX10lll in seinem Büro hängen dem man den 1Zoll Sensor nicht anmerkt.

        Das die Panasonic FZ1000 II ähnliche Ergebnisse liefert ist anzunehmen. Verlockend ist das schon wenn man für 850 Euros eine „komplette“ Fotoausrüstung im Umhängebeutel dabei hat.

        Sobald die in den Startlöchern stehenden „organischen“ Sensoren auf den Markt kommen werden sich die Sensorgrößen Unterschiede weiter egalisieren. Dann wird es echt spannend welche Systeme davon am meisten profitieren werden.

      • So empfinde ich es auch, der 1“ Sensor in meiner G7x MII leistet sehr gute Arbeit und die Bilder sind nicht zu verachten. Natürlich hat diese Sensorgröße ihre Grenzen, aber als „Immerdabei“ Kamera ein wunderbares Preis/Leistungspaket. Bestimmt wie die anderen 1“ Kameras auch.

  • ich hatte die FZ1000 und 2000
    und war mit der FZ1000 eigentlich sehr zufrieden
    bis auf die Tatsache das man das interne Mikrofon nicht gebrauchen konnte
    wegen den störgeräuschen
    aber wenn sie das beseitigen sollten
    dann hat die FZ1000II einen neuen Besitzer 🙂

  • jetzt wird es nur noch interessant ob bei der tz96 die verzerrungen im weitwinkel unter kontrolle gebracht wurden, die einschaltzeit unter zwei sekunden und der autofokus bei allen brennweiten auf eine akzeptable geschwindigkeit gebracht wurde. damit meine ich schnappschusstauglich. wenn dann auch noch die chrimatischen abberationen im tele verschwunden sind, dann habe ich den nachfolger der tz31. 😉
    ich bin mal gespannt ob das irgendwann mal einer auf die kette bekommt. canon war bisher am nächsten dran, kann aber leider kein hdr und kein panorama liefern. schade und bedenklich, da das heutzutage jedes smartphone kann.

  • Kannte mal einen Lokalredakteur, der mit seiner Uralt-Fuji-Superzoom (sicherlich 1/1/2,3) alles aufnahm, Sport bis Kaninchenzüchter, Ratssitzung bis Schulaufführung usw.
    Profis sind die Armen, die mit ihren Bildern Geld verdienen müssen.
    Jedes Format taugt für Ernsthaftes, sogar für Kunscht.
    Wichtig ist Sie oder Er hinter der Kiste.
    Und die Nikon P1000 ist insgesamt Wahnsinn, trotz oder gerade wegen 1/1/2,3.
    Samsung hat ungefähr in der Größe auch wieder einen neuen Sensor auf den Weg gebracht. Der soll solche Sachen beherrschen, wie Pixel zusammenschalten.

    • Die gibt es heute noch, jetzt werden sogar die Smartphone Bilder in der „Rest Presse“ gedruckt. Fürs „Käseblatt“ reicht das immer. Heute ist doch in jedem Verein mindestens ein „Reporter“ für den Pressekontakt vorhanden.

  • Nun ja, da soll es große us amerikanische Zeitungen geben, die ihre Fotografen rausgeschmissen haben und ihren Redakteuren Photohandys in die Hand gedrückt.

    • Hallo Robin

      Nicht nur in den US Gazetten, mittlerweile betrifft dieser Trend die heimische Presse genau so. Über die Gründe zu jammern bringt nichts, schade nur das es die Fotografen betrifft die bisher zuverlässig das Bildmaterial für eine ausgewogene Berichterstattung geliefert haben.

      Präsidenten „twittern“ lieber, weil sie sich einer Presse Konferenz nicht stellen wollen (wegen beschränktem Wortschatz) oder können. Informationen werden nicht auf ihren Wahrheitsgehalt überprüft sondern einfach so weitergereicht.

      Die Fotoindustrie sollte in jedes Gehäuse ein integriertes Smartphone zum „herausnehmen“ integrieren, Wechsel Objektive gibt es doch auch! Oder statt des Displays einen universal Handy Halter entwickeln. Weil so ein Ding hat jeder von uns in der Tasche.

      Die Panasonic FZ1000smart wäre die Eier legende Woll- Milch- Sau !!!

  • Oppo hat das 10-fach Zoom für Smartphones und Nokia eine neue Superkamera im Smartphone.
    „Der Fotograf Kevin Abosch erklärt, wie Instagram die Fotografie verändert und warum teure Kameras kaum mehr bessere Bilder machen.“ süddeutsche.de/Simon Hurtz
    Ob ich das schön finde, egal. Die technischen Möglichkeiten sind jedenfalls faszinierend.
    Und dann gibt es da noch das Redcat 250 mm f/4,9 von William Optics.