Kameras Panasonic

Panasonics Vollformat-DSLM nimmt Sony A9 & Nikon D850 ins Visier

Panasonics spiegellose Vollformatkamera wird anscheinend im absoluten High-End-Bereich angesiedelt sein und soll außerdem mit deutlich mehr als 30 Megapixeln arbeiten.

Vollformat-DSLM von Panasonic auf der photokina 2018

Canon und Nikon haben inzwischen ihre spiegellosen Vollformatkameras enthüllt, fehlt also nur noch die Vollformat-DSLM aus dem Hause Panasonic. Diese soll am 25. September 2018 im Vorfeld der photokina 2018 offiziell angekündigt werden, die Markteinführung soll dann angeblich im März 2019 erfolgen.

Konkurrenz für Sony A9 und Nikon D850?

In den letzten Tagen sind einige neue Gerüchte und Infos zur Panasonic Vollformat-DSLM durchgesickert und die wollen wir euch natürlich nicht vorenthalten. Interessant ist zunächst einmal, dass Panasonic anscheinend keine Vollformatkamera für „Einsteiger“ präsentieren möchte. Die DSLM soll also nicht mit der Nikon Z6, Sony A7 III und Canon EOS R konkurrieren, vielmehr möchte Panasonic wohl High-End-Kameras wie die Sony A9 und Nikon D850 ins Visier nehmen.

Wenn Panasonic mit einem Modell wie der Nikon D850 konkurrieren möchte, dann braucht es natürlich auch eine hohe Auflösung und einen erstklassigen Sensor. Und zumindest die hohe Auflösung wird wohl auch definitiv kommen, denn eine Quelle hat verlauten lassen, dass die Vollformat-DSLM mit „deutlich mehr als 30 Megapixeln“ auf den Markt kommen wird. Ob auch der Sensor im Gesamten zu überzeugen weiß, müssen wir natürlich abwarten.

Weitere Gerüchte, Preis von 3.000 Dollar?

Zudem soll es auch wirklich erstklassige Video-Funktionen geben, nicht bestätigte Gerüchte sprechen beispielsweise von 4K-Videos ohne Crop Faktor, die selbst bei 10bit und 4:2:2 intern aufgenommen werden können. Weitere ebenfalls nicht bestätigte Gerüchte deuten an, dass die Kamera mit einem wetterfesten Gehäuse, zwei Kartenslots und ohne IBIS auf den Markt kommen soll – und zwar zum Preis von nur 3.000 Dollar.

Eine Vollformat-DSLM, die mit erstklassigen Video-Funktionen, einer hervorragenden Bildqualität bei Fotos und vielleicht sogar hohen Geschwindigkeiten (die man bräuchte, wenn man wirklich mit der A9 konkurrieren möchte) zu überzeugen weiß? Und das zum Preis von nur 3.000 Dollar? Das klingt schon fast zu schön, um wahr zu sein. Warten wir ab, was die nächsten Wochen bringen werden.

Quelle: 43rumors

Mark Göpferich

Mark Göpferich

Gründer von Photografix und freiberuflicher Redakteur, der sich seit vielen Jahren immer wieder aufs Neue von Fotografie und Kameras begeistern lässt. Mit mehr als 2.500 Artikeln hier auf Photografix inzwischen so etwas wie ein Experte für neue Kameras.

130 Kommentare

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  • Allerdings ist ohne IBIS schade, denn das war ja bisher bei mFT durch die Kombi von Body und Objektiv Stabiliserung eine der Stärken von Panasonic. Es zeigt aber wohl, dass die Schwierigkeiten des Themas Stabilisierung für alle gelten und die anderen da nicht ohne Grund am kämpfen sind
    Panasonic sieht sich wohl sehr unter Zugzwang wenn sie schon jetzt etwas präsentieren was ja erst zur nächsten Messe auf den Markt kommen soll

  • Panasonic kann tun und schalten wie sie möchten, sie müssen nicht auf „Altkunden“ achten, sie müssen nicht darauf achten das eine andere Serie kastriert wird….also volle Kanone und scheinbar zu einen guten Preis/ Leistungsverhältnis und bis 2020 hat man noch Zeit für Objektive. Weiterer Vorteil, gute Kameras im „kleinen“ Vormat inkl. Objektive und bald eine große Kamera wo man getrost im eigenen Hause bleiben kann.

  • Wenn Olympus beim VF/KB auch bald nachziehen sollte, muss man sich schon fragen, ob mFT tatsächlich, wie von vielen propagiert, die beste digitale Lösung ist. Im Moment scheint es bei VF/KB und MF mehr Bewegung zu geben.
    Auch wenn mFT ein hohes Leistungsniveau an den Tag legt, so kann dieses rein physikalisch und technisch gewisse Eigenschaften des größeren Formats nicht erfüllen, wie z.B. das Rauschverhalten oder das Freistellungspotential. Natürlich ist das höhere Freistellungspotential nicht automatisch immer ein Vorteil bzw. wird von vielen gar nicht gewünscht oder benötigt. Man muss aber schon berücksichtigen, dass der technische Fortschritt, welcher das Rauschverhalten bei mFT verbessert, gleichermaßen auch dem VF/KB zugute kommt, so dass hier immer ein Vorteil des größeren Sensors bleiben wird.
    So wird letztlich nur die persönliche Vorliebe, der Geldbeutel und das Fotothema bestimmen, welches System zum Zuge kommt.
    Das Beste als solches gibt es einfach nicht.

    • …naja Panasonic hat ja nun nicht seinen Rücktritt aus mFT erklärt, nur wer zufrieden mit der Marke „Panasonic“ ist und gerne sich noch zusätzlich „vergrößern“ (Sensor) möchte braucht sich zukünftig nicht mehr bei der Konkurrenz umzuschauen 😉 Ein Punkt den CaNikon total verschlafen haben, man kann sich zwar zusätzlich zu der KB Kamera noch eine APS Cam holen aber mit „klein&handlich“ wird es trotzdem nichts also schaut man sich notgedrungen bei OlyPanFu um …

    • Ich denke, dass „mFT“ genau wie auch „1 Zoll“ und „APS-C“ in vielerlei Hinsicht tatsächlich auch weiterhin eine sehr gute Lösung für viele, wenn nicht gar die meisten Amateurfotografen ist.

      Wenn ich mir die dicken Objektive bei den Vollformatbodies angucke … neee, muss ich so nicht haben.

    • Ich denke, dass der Hype um größere Formate eher wirtschaftlich als technische Gründe hat.

      Wenn man die Stückzahlen zurückgehen muss man den Preis pro Stück erhöhen, um die Rendite zu erhalten.
      Das macht man, da wesentliche Verbesserungen bei Sensoren und Signalverarbeitung derzeit nicht möglich sind, durch die Flucht in ein größeres Sensorformat.

      Wer genug Geld hat und wen die Schlepperei samt sperrigem und besonders stabilem Stativ nicht stört, der kauft das dann halt und die Hersteller sowie die Händler freuen sich.

      • -dub- und Sabrina
        Ich denke auch……. und deshalb ist meine Meinung, dass die Größe der Sensoren unterhalb APS-C in naher Zukunft nur mehr in Smartphone´s oder Smartphone ähnlichen Geräten zu finden sein werden.
        Diese Geräte sind zum Knipsen völlig ausreichend, aber es gibt halt technische und optische Grenzen.
        Um sich in der Fotografie von derartigen Geräten abzuheben und den immer besser werdenden Anzeigegeräten gerecht zu werden setzen die Hersteller auf größere Sensoren.
        Im Gegensatz zu Sabrina bin ich Meinung, dass sich die Sensoren in letzter Zeit „wesentlich“ verbessert haben und weiterhin verbessern werden.
        Um diese Verbesserungen auch sichtbar zu machen, ist es jedoch erforderlich, parallel dazu, die optische Abbildungsleistung zu erhöhen. Deshalb bieten die Firmen zu diesen Kameras auch entsprechende Objektive dazu an. Und diese Objektive sind aus optischen Gründen nun mal groß und schwer (und teuer).
        Der Markt bietet alles, ob „klein und leicht“ oder „groß und schwer“ und welche Marke muss jeder selbst entscheiden.
        Ich persönlich benutze „groß und schwer“, für ein Foto bei einer Wanderung nehme ich aber auch mal die kleine Spiegellose meiner Frau.
        Der Unterschied ist aber schon gravierend.

      • Stimmt irgendwo, aber der Grund ist IMO ein anderer. Der Markt von APS-C und MFT ist langsam gesättigt, früher wurden diese Formate als Novum propagiert, kleinere und günstigere Geräte und Objektive wären damit möglich. Fakt ist günstig ja, aber eher für die Hersteller, die an Qualität und Herstellungskosten sparen. Diese Einsteigerkonsumenten sind jetzt bedient und suchen nach etwas besserem, da bleibt nur das Vollformat übrig, da die Sensortechnologie irgendwo ihre physikalischen Grenzen hat (auch wenn Fuji uns durch geschicktes Marketing weismachen will, dass das mit ein paar anders angeordneten Senseln nicht der Fall wäre).

  • Wenn es der „Markt“, d.h. der Käufer, hergibt, dann liegt die Industrie richtig: Kamera hin, Geld her!
    Wenn ich mir früher mal eine SLR im KB-Format gekauft habe, dann deswegen, weil es damals kaum eine vernünftige Alternative für Amateure gab.
    Wenn ich mir aber heute die vielen sehr guten Alternativen anschaue und mit meinen alten SLR-Argumenten vergleiche, dann gibt es für mich nur weniges, was für das Kleinbildformat spricht.
    Wenn es mal eine wirklich innovative Kamera gäbe, die meinen Vorstellungen entspräche, wäre es fast unabhängig vom Sensorformat, ob ich sie mir kaufen würde.

    • @renus,

      das genau ist der Punkt. Wer es klein, handlich, nicht all zu teuer aber Sau gut braucht kommt an Panasonic fast nicht vorbei. Dazu die vielen nützlichen Funktionen die sonst keiner hat, verkehrt machen kann man dabei nichts, Sensorgröße hin oder her.

      Klar können „Auflösungsgiganten“ mit ihrer Sensorgröße punkten. Das war es dann auch schon. Wer sich mit dem mittlerweile großen Objektiv Sortiment im mFT auskennt kann sich erstklassige Sahne Stücke aussuchen, die stehen dem Vollformat in nichts nach, sind aber trotzdem etwas kleiner und nicht ganz so teuer.

      Vollformat bei Lumix wird eine interessante Sache, weil wie schon beschrieben keine Rücksicht auf Altkunden genommen werden muss. Das wird bestimmt eine Kamera wie aus einem Guss, keine Adapter Kacke und alles auf dem neuesten Stand. Dazu Partner wie Leica und TowerJazz ein Sensor Hersteller, das muss etwas werden.

  • Da bin ich Mal gespannt. Eine G9 /GH5 als VF für 3000€. Wenn Panasonic das hinbekommt müssen sich vor allem Canon und Nikon ins Zeug legen. Mit deren gar nicht so schlecht aber leider keine Kracher DSLM. Sony ist für mich momentan etwas besser aufgestellt als die beiden. Da könnte Panasonic der lachende vierte werden. Aber man muss natürlich ersteinmal abwarten was wirklich kommt. Schön wäre es ja wenn Panasonic den Kracher bringen würde.

      • basic instinct, eine ricoh griii mit kleinbildsensor und 40mm f2.8 pancake. das wäre wirklich mal was und man weiß auch, daß die es können.

      • Die Ricoh GR hat eine festverbaute 28er Optik. Was soll die mit ’nem Pancake, heilige Sch…?
        Die wird garantiert dann wesentlich grösser und mit einem 40er nichts mehr gemein mit einer klassischen GR haben.

  • Hier schreiben ja wirklich viele, die keine Ahnung haben. Qualität hat seinen Preis und Physik ist ein Naturgesetz. Nikon hat eine sehr gute Kamera auf den Markt gebracht aber was Panasonic fehlt Sind objektive. Mft ist vielleicht Tod. Da kam in letzter Zeit nicht mehr viel. Und von was für kracherkameras wird hier dauernd gesprochen? Was soll das sein? Der Mensch hinter der Kamera ist der entscheidende Faktor. Dann kommt das objektiv und als letztes die Kamera. Und vom Preis her kann ich jedem Anfänger nur die dx Kameras vo Nikon empfehlen. Sind sehr günstig und es gibt gebrauchte objektive für kleines Geld. Kaufe doch keine mft und gebe dann für das objektiv soviel aus wie für eine vollvormatlinse.

    • Naja, zu sagen, bei MFT kam nicht in letzter Zeit nicht mehr viel, stimmt ja so nicht. Bei Panasonic kam zum Jahreswechsel 2017/18 die G9 und danach die GX9. Und sie bekommen schon gute Objektive, die in der Preisklasse deutlich unter Vollformatlinsen liegen

      • Richtig MaVi (!), und nicht zu vergessen, die GH5s gab es ja auch noch ……. Ausserdem sollte man Ralle Art auch noch darauf hinweisen, dass praktisch alle mFT Objektive, selbst die höher preisigen mFT Objektive, deutlich unter den Preisen vergleichbarer Nikon VF-Objektive liegen. Oder was muss man zB ausgeben, um bei Nikon eine 800mm Linse sein eigen nennen zu können?

        Und wenn Ralle Art hier anderen „keine Ahnung“ vorwirft, dann sollte er, der selbst ernannte einzige Ahnungsvolle hier, doch einmal beantworten, an welcher Stelle Nikon einen IBIS bereits hat, der mit Objektivstabilisierungen zusammen wirkt, so dass in Blendenstufen gerechnet, eine besonders grosse/hohe Stabilisierung stattfindet? Panasonic/Olympus können die Hände erst einmal in den Schoss legen, bis Nikon dies im DSLM-Bereich erreichen wird. Gleiches gilt für die Qualität des EVFs der G9, ob Nikon den bei seinen zumindest (fast) doppelt so teuren eigenen DSLMs erreicht? Wohl eher nicht…… Das zeigt, Qualität muss nicht seinen Preis haben, jedenfalls nicht die Nikon-Preise, also selbst damit liegt der „ahnungsvolle“ Ralle Art daneben!

    • Na, Ralle Art,

      Hauptsache du hast eine Ahnung … Panasonic fehlen Objektive? Ja, die fehlen bei Nikon DSLM aber auch. Bei Panasonic MFT findet man von günstigen bis zu Profiobjektiven alles, für jeden Geldbeutel etwas. Und bei Nikon DX? Ja, die Kameras sind ja nicht schlecht, aber die Objektive??? 18-55-200, kannst du nicht brauchen, auch die neue AF-P- Linie, die nicht mal kompatibel mit älteren Kameras ist, ist unterirdisch. Das 70-300 AF-P DX 70-300 möchte ich da grosszügigerweise mal ausnehmen.

      Mit anderen Worten, bei Nikon hat man nur die Wahl zwischen grottenschlechten DX-Objektiven, überteuerten und mittelmässigen DX-Objektiven oder man braucht gleich VF- Linsen, das ist wahrscheinlich das, was Nikon gerne hätte. Und was macht man nun mit einer Nikon DX? Richtig, man kauft Sigma oder vielleicht noch Tamron und Tokina Objektive, wenn wann auf BQ wert legt.

      Nikon DX ist jetzt wirklich ein ganz schlechtes Beispiel, da sind Pana und Oly massiv besser geeignet für Anfänger.

    • @Ralle Art

      Wer sagt denn dass hier Anfänger sind. Meine Anfänger Kamera war eine Pentax me super. Tolle Anfänger Kamera kann ich nur jedem ANFÄNGER empfehlen. Außerdem geht es ja nicht um eine MFT Kamera sondern um eine VF Kamera von Panasonic. Und eine Kombination aus d850/a9 für 3000€ wäre (Achtung jetzt kommt’s) ein PREISKRACHER😉

      • dennis,
        ja die pentax me super ist wirklich klasse. aber ich glaube heutige anfänger kommen damit nicht mehr klar. ich nutze sie noch immer sehr gerne. 🙂

    • Wenn wir schon bei der Physik sind, dann ist eine größere Ausgangsfläche für eine Vergrößerung besser als eine kleine, auch wenn sie „nur“ 50 Megapixel bietet genau so wie der kleinere Sensor mit der selben Megapixel Zahl. Weitere Ausführungen zu diesem Thema erspare ich mir, ich möchte keine 10 Seiten Erläuterungen schreiben müssen.

      Zu den Objektiven für APSC Sensoren ist viel Wahres und noch öfter sehr viel Scheiß geschrieben worden. Qualität kostet eben. Selbst wenn die Kamera interne Signalverarbeitung zig Objektiv Fehler herausrechnet verschlechtert sich immer die Bildqualität. Weniger physische Fehler ist gleich weniger Korrektur ist gleich wesentlich bessere Bilddaten. Gilt für alle Sensorgrößen und alle Objektive.

      Einen wesentlichen Teil zum technisch besseren Bild trägt der Fotograf bei. Das beginnt mit der RAW Aufnahme, wenn möglich vom Stativ, der Beherrschung des RAW Konverters und der professionellen 16bit Bildverarbeitung im richtigen Farbraum und endet mit einem durch kalibrierten System von der Kamera bis zum Drucker.

      Alles andere ist ein, vorsichtig ausgedrückt, nicht reproduzierbares Zufallsprodukt und nur eine unqualifizierte Aussage (Halbwissen) von selbst ernannten Fotospezialisten.

      Persönliche Meinungen, Erfahrungen über Foto Equipment finde ich gut. Nur mit Meinungsmache möchte ich nichts zu tun haben. Es ist leicht in einem Forum gegen eine Firma oder Personen anzugehen, aber dann bitte mit belegbaren Messdaten oder mit Fakten.

  • Als Fotograf sehe ich mich als Fotograf und nicht als Videofilmer. Ich kenne nur ganz wenige Leute, die sensationell Fotos machen und im nächsten Augenblick auch kreativ und aufregend einen Film drehen.

    Ich wünsche mir eine Panasonic für FOTOGRAFEN mit mechanischen Verschluss und einem Autofokus der bei Offenblende arbeitet. Sony hat beim E-Mount (anders als beim A-Mount) sich sehr darauf ausgerichtet für Videos optimal zu sein. Mit den entsprechenden Nachteilen für Fotografen. Ich bin also sehr gespannt, ob Panasonic sich eher in Richtung Sony E-Mount bewegt oder wirklich einen Versuch mit Tiefenwirkung in Richtung Nikon D850. Da trennen sich aus meiner Sicht die Dinge. Leider war hier zu lesen, es geht wohl Panasonic um 8k Videos.

      • Hallo Herr Klatt,
        auch nach Rücksprache mit Sony arbeiten A-Mount und E-Mount beim Autofokus sehr unterschiedlich. Beim A-Mount erfolgt wie z.B. bei Nikon/Canon die AF-Findung bei max. geöffneter Blende des Objektives („Offenblende“). Bei E-Mount wird die eingestellte Arbeitsblende zwar für den Vorgang „AF“ ein wenig geöffnet, aber eben nicht vollständig. In der Praxis kann (und so habe ich es selbst festgestellt) es dazu führen, dass der AF nicht zu 100 % trifft (Schärfentiefe kommt mit ins Spiel). Im Sony Forum gab es im Jahr 2016 dazu über sehr vielen Seiten eine ausführliche Analyse und Diskussion. Ich hatte 14 Tage ein Sony System aus A7RIII, 24-70 2,8, 100-400.

      • Hallo Herr Schulz,

        ob sich die Blende öffnet, wie stark oder ganz hängt vom Umgebungslicht ab. Ist es dunkel öffnet die Blende zum Focussieren voll, ist mehr Licht, dann geht sie nicht ganz auf. Der Autofocus der A7III funktioniert auch Nachts oder bei extrem wenig Licht perfekt. Das können Sie mir glauben. Technologisch ist es völlig egal wie gemessen wird.

      • Hallo Herr Klatt,
        Sie treffen mit dem Hinweis „Ist es dunkel öffnet die Blende zum Focussieren voll, ist mehr Licht, dann geht sie nicht ganz auf. Der Autofocus der A7III funktioniert auch Nachts oder bei extrem wenig Licht perfekt.“ ins SCHWARZE. Nehmen Sie z.B. ein 24-70 mit Anfangsöffnung 2,8 und nehmen als Arbeitsblende 8,0. Der AF einer A-Mount Kamera stellt den AF bei Blende 2,8 ein (Offenblende des Objektives). Der AF einer E-Mount Kamera (ich hatte zwei Body A7R III) stellt den AF bei -nein, nicht Blende 8- sondern etwa bei Blende 5,6 ein. Und was passiert? Genau! Der AF des E-Mount erreicht bei nicht voll geöffneter Blende nicht die Genauigkeit wie ein Body mit A-Mount. Oder anders: wenn Sie viel mit wenig Licht und offener Blende arbeiten, dann werden Sie auch beim E-Mount einen erstklassigen AF vorfinden. Jetzt alles klar?

      • Hallo Herr Schulz,

        in etwa ist es so. Ich hatte bisher auch einige Klapperkisten von Sony und Nikon. Die haben bei Offenblende gemessen. Ich kann zur A7III keinen Unterschied ausmachen. War wenig Licht, trafen die DSLR oft nicht oder pumpten sich tod. Mit der A7III habe ich kürzlich mal testweise ein Nachtshooting in Prag gemacht. Durchweg Blende 5,6, 3000-5000ISO und 150s. Focusprobleme gab es nicht, weder im Nachführ- noch Einzelbildfocus. Diese Präzision kannte ich bisher von keiner Kamera. Ich hatte nur geantwortet, weil immer wieder behauptet wird, der Focus funktioniert nur bei Offenblende gut. Die A7III beweist das Gegenteil

    • Gerade die A7III und A7sII sind absolute Low-Light-Cameras. Ohne IBIS würde man die neuen Möglichkeiten überhaupt nicht nutzen können.

      Vielleicht taugt der Sensor von Panasonic nicht für Low-Light. Dann wäre es verständlich. Stabilisierung gehört aber unabhängig davon in eine Kamera des Jahres 2018!

      • naja carsten,
        gerade wenn ein sensor bei schlechtem licht funktioniert braucht man keinen stabi. was will ich mit einem stabi, wenn meine kamera mit bsp. iso51200 ohne qualitätseinbuße ablichtet? ein bildstabilisator der nicht in der lage ist zwei in unterschiedliche richtungen bewegende objekte festzuhalten? oder schnelle bewegungen werden auch beim stabi immer unscharf, sei es auch nur der hintergrund. einen stabi wird man in zukunft nur noch für teleobjetive benötigen um die zitternde hand er überalternden gesellschaft verstecken zu können. aber reicht da nicht der stabi im objektiv? 😉

    • Laut 43rumors.com soll die VF-Panasonic kein Leica-Bajonett haben, sondern ein eigenes und neues Bajonett von Panasonic selbst. Die Objektive werden wohl zunächst von Panasonic selbst kommen. Da ist Panasonic in keiner schlechteren Position als Nikon und Canon mit ihren VF-DSLMs sind, zumindest wenn man keine Adapter zur Adaption von Objektiven anderer Hersteller oder von anderen Bajonettserien verwenden will.

    • Was ich noch zum Thema Objektive für die VF-Panasonic vergessen habe, auf 43rumors.com kann man nachlesen, dass Panasonic angeblich einen Adapter plant, mit dem man die mFT-Objektive an die VF-Panasonic adaptieren kann. Ich kann mir zwar nicht vorstellen, wie das mit einer hohen BQ vereinbar sein könnte, denn letztendlich wird man damit vergleichsweise wenig Licht auf eine viel grössere Sensorfläche als mFT verteilen, für welche die Objektive ja eigentlich gerechnet sind. Zudem dürfte diese Lösung vorraussetzen, dass die mFT-Objektive einiges an „Reserven“ haben, wenn bei der Aufweitung der optischen Abbildungen der mFT-Objektive weder Abbildungsschärfe noch Abbildungsinformationen verloren gehen sollen. Ob die aktuellen mFT-Objektive dies hergeben? Trotzdem, für mich als ua mFT-Nutzer wäre dies immerhin ein überlegenswerte Option um mit wenig Aufwand (abgesehen vom Kamerapreis selbst) auch mit Panasonic VF fotografieren und filmen zu können.

      • hallo thomas,
        wenn die einen adapter herstellen, heißt das ja nicht, daß der komplette sensor ausgelesen wird. vielleicht wird nur eine m4/3-fläche von dem kb sensor ausgelesen.

      • Du hast völlig recht daniel, dass der Adapter dazu führt, dass die Kamera auch nur den Bildkreis der mFT-Objektive benutzt und eine entsprechend kleinere Sensorfläche ausliest, daran habe ich nicht gedacht. Aber genau so könnte es sein. Allerdings wäre das nur eine Krücke, beispielsweise um die Zeit bis zum Erscheinen der gewünschten Lumix VF-Objektive zu überbrücken, und keine reine VF-Fotografie mehr. Andererseits könnte man dadurch mit nur einer Kamera und Objektiven aus dem VF- und dem mFT-Bereich die Vorteile beider Systeme nutzen und deren jeweiligen Nachteile vermeiden. Das ist vielleicht auch eine interessante Überlegung.

  • Eigentlich ist das Problem die CMOS Sensortechnik.. die ist einfach ziemlich ausgereizt scheint mir und die kleinen m4/3 Sensoren werden damit immer zu stark rauschen, als das Sie bei Lowlight Aufnahmen gut mithalten könnten..eigentlich finde ich schon die Bilder bei leicht schwierigen Lichtverhältnissen bei genauerer (pixelpeepender) Betrachtung etwas rauh und die Detailauflösung von größeren Sensoren bekommt man damit auch nicht ganz.. nur wird das bei 80 % der Bilder nicht unbedingt den großen Unterschied machen, aber bei manchen Genres sieht man die Nachteile schon deutlicher.. bei Street im Tageslicht ist M4/3 sicher super.. bei Landschaftsaufnahmen eher nicht so…jedenfalls wenn man wirklich ins Detail schaut… und dann hängt es natürlich alles vom Betrachtungsmedium ab.. auf einem wirklich großen Monitor oder Fernseher oder einem wirklich großformatigen Abzug sieht man die Schwächen dann halt schon deutlicher… meine Handybilder sehen auf dem Handy auch alle noch recht gut aus….das ist natürlich alles meckern auf hohem Niveau…Fotografen andererer Äras hätten sich die Finger geleckt nach so was leistungsstarkem wie einer heutigen M4/3 Kamera…

    Auswege sind im Prinzip Methoden aus der Handyfotografie… schnelle Mehrfachaufnahmen die verrechnet werden, KI Entrauschung usw. oder eben der Aufbruch zu anderen Sensortechniken.. hat Panasonic nicht vor einiger Zeit einen organischen Sensor entwickelt ? Haben die nicht Patente zu einem Sensor mit Globalshutter (den man so schnell auf einen Schlag auslesen, kann das Mehrfachaufnahmen und damit mögliche Fortschritte in Computational Fotographie ganz easy sind) ?
    Ich hoffe für Panasonic das die mit einer ganz neuen und überlegenen Technologie kommen.. denn sonst müssen sie sich hinten anstellen.. Canon, Nikon, Sony sind schon sehr marktbeherrschend und die neuen DSLMs sind trotz kleiner Schwächen hie und da beileibe keine Gurken…nur wenn Panasonic was bietet das die anderen nicht haben und das echte grundsätzliche Vorteile bietet werden Sie eine Chance haben in diesem engen Markt an Boden zu gewinnen.. hinzu kommen die Gerüchte das Panasonic letztes Jahr schon größere finanzielle Probleme hatte usw.. da muss man schon viel bieten um die eher Markenkonservativen Fotographen zu bewegen das Risiko einzugehen in ein System von einem sonst eher als Nischenproduzenten wahrgenommenen Hersteller massiv zu investieren. Daran ist schon Samsung mit seiner damals technologisch der Konkurrenz um Jahre vorauseilenden NX1 und NX500 gescheitert…

    Also

    • „Daran ist schon Samsung mit seiner damals technologisch der Konkurrenz um Jahre vorauseilenden NX1 und NX500 gescheitert…“

      Das Problem war das eben nicht Canon oder Nikon auf der Kamera stand sondern Samsung 😉
      Canon/Nikon haben über Jahre den Markt und die Preise bestimmt, die Namen sind in den Köpfen einfach eingetrichtert. Das mFT lief nebenbei und Sony hatte man wohl unterschätzt und dann tauchte auch noch Fuji auf und alle zusammen machen nun den Dinos das Leben schwer. Dann kommt Sony und kratzt auch noch mit einer KB Kamera an der 2000€ Marke und scheinbar Panasonic mit einer KB Kamera, vermutlich mit Schwerpunkt Video, an der 3000€ Marke. Wird interessant werden wo CaNikon ihre DSLM Spitzenmodelle preislich platzieren werden und was diese bieten werden….

    • Solch einen Sensor mit Global Shutter Eigenschaft hat jedenfalls Sony bereits marktreif entwickelt, auch im 4:3 Format, und es geht deshalb das Gerücht um, dass Olympus diesen Sensor für seine nächste OMD verwenden wird.

      • Thomas,
        bereits im Februar hatte uns Panasonic seinen „Global Shutter Sensor“ vorgestellt, ich glaube da sprach man auch von +-35 MP und 8k Foto/Video. Vielleicht haut Panasonic nun das Ding raus würde ja zu den gemunkelten Daten passen 🤔

    • hallo martin,
      also ich würde panasonic auf keinen fall unterschätzen wollen. selbst bin ich zwar kein fan vom menü der kameras, weiß aber die qualität panasonics produkte zu schätzen. so viele hersteller empfand ich bisher als enttäuschend was das qualitätsmanagement etc betrifft, aber mit panasonic bin ich immer gut gefahren. allein schon aus diesem grund sehe ich panasonic als starke konkurenz für die alteingesessenen kamerahersteller. das unternehmen hat aus dem nichts ein neues system eingeführt und damit das eingeleitet, von dem wir heute im vollformat reden. ich würde sagen, sie sind die profis für spiegellose systemkameras.
      was allerdings doch spannend werden könnte ist, daß man ein f3.5 schneller und einfacher schafstellt als ein f1.2.
      was ich damit sagen will, mit tiefenschärfe/schärfentiefe hatte panasonic bis dato kaum zu tun.

  • Naja, wenn ich mit MFT Fotografiere ist der Abstand zum Smartphone-Bild nicht so groß außer ich kaufe ein Top-Objektiv mit Öffnung F1,….welches dann so teuer ist das ich locker ein VF-Objektiv kaufen kann. Beispiel ein Canon 85f1,8 ca. 370,00 € mit fantastischer Freistellung im Vergleich ein Oly 45f1,2 für ca.1200,00 € mit welchem ich höchstens eine ähnliche Freistellung erreiche. Als Hobbyist bringt mir eine MFT nicht so viel, da greife ich doch ehr zu APS-C oder VF und schleppe, wenn mir danach ist. Sonst habe ich mein Smartphone dabei.

    • Das sehe ich nun vollkommen anders. Gerade als Hobbyist hat man von mFT sehr viel, denn als solcher freut man sich über das mögliche geringe Gewicht einer mFT-Ausrüstung besonders, beispielsweise bei Wanderungen in der Natur. Bei Landschaftsfotografie oder in der Makrofotografie ist dann die Freistellung auch eher unerwünscht, hier ist die Freistellung kein „Feature“ sondern ein „Bug“. Im übrigen gehen die Preise für mFT-Objektive mit max. Blendenöffnung von 1,….. bereits bei ca 170 (!!!) Euro los. Bereits mit dem Olympus 45mm 1,8 (ca 250 Euro) kann man wunderschöne Freistellungen erzielen. Im übrigen stelle ich auch mit einem mFT-Kit-Objektiv 14-140mm problemlos frei. Natürlich hat das VF bei Freistellungen seine Vorteile, es gehört aber in den Bereich der Märchen, dass man für eine mFT-Kamera Wahnsinnssummen für Objektive ausgeben muss, damit man auch hier schöne Freistellungen erzielen kann.

  • Die Panasonic-KOmmentare sind ja lustig.
    Hier soll eine Kamera kommen, die ca 3000 Euro kosten soll. Dazu gibt es keinen Adapter, bedeutet, Panasonic muß alle Objektive neu entwerfen, bzw gleich welche herausbringen.
    Das bedeutet für den Fotokunden, er gibt sofort ca 5000 Euro und mehr aus, wenn er sich für diese Panasonic entscheidet.

    Da hier etliche Leute „gemeckert “ haben, z. B. die Nikon D850 ist zu teuer, kostet ja nur 3850 Euro, in der Schweiz nur 3150 Euro, kommt man leicht in`s Grübeln.
    Objektive gibt es zu Hauf gebraucht und billig.
    Mit einer D850 hat man heute so ziemlich das Beste, was es gibt. (Aus Hobby-Sicht)
    Man hat eine wahnsinnige Dynamik, / AF; /Auflösung / eine Kamera, die in den Krieg ziehen kann…

    Bei Sony A7R3 sieht es ähnlich aus

    Sind nun mind 5000 Euro billiger ? ?
    Macht die Panasonic bessere Bilder ? ?

    Wenn man nun bedenkt, dass sie meisten Fotografen mir 24 MP genug haben
    und fast nur im Netz unterwegs sind, wo eigentlich 12 MP reichen…..

    „Mein Drucker“ Lidl hat den Großdruck eingestellt, er macht nur noch Shirts/Tassen/Fotobücher usw, die bringen ja mehr Geld in die Kasse, also alles nun noch „teurer Quatsch“
    Das ist Schade.

    Ich wünsche allen Käufern dieser Panasonic viel Freude
    Hoffentlich wird es keine Enttäuschung.

    • Da ist etwas Wahres dran….

      nämlich, was passiert mit den Fotos nach der Aufnahme? Bildschirm, Fernseher oder doch vielleicht Fotoalbum oder Poster an der Wand?

      Ich habe, weil ich es wissen wollte, bei WhiteWall von meiner MF, VF und von meinem Neffen mit einer 1Zoll Sony entstandenen Bild Dateien jeweils ein 50×70/75 Poster in ultraHD ausdrucken lassen.

      Was soll ich sagen? Alles im super grünen Bereich! Wenn ich mit der Lupe über die Bilder schnüffele kann ich mit Phantasie kleinste Unterschiede feststellen. Könnten aber auch Unterschiede im Produktionsprozess gewesen sein.

      Das jetzt auf die Kamera Hersteller zu übertragen gelingt mir nicht. Volker hat das richtig im Blick. Eine Nikon 850, Canon, Sony Bolide im Vollformat machen erstklassiges Ausgangsmaterial für eine professionelle Weiterverarbeitung. Neueinsteiger wie Panasonic müssen das erst beweisen.

      Und ja, wer eine älteren Vollformat DSLR mit preiswerteren Objektiven kauft hat nichts verkehrt gemacht wenn es um die Bildqualität geht und gleichzeitig den Geldbeutel geschont.

    • Das sehe ich ähnlich. Nachdem alle geschlafen haben, ist plötzlich der Hype auf DSLM ausgebrochen. Jetzt werden völlig halbfertige und teure Systeme regelrecht auf den Markt geworfen. Sony hatte den Vorteil, das sie es erfunden haben und im Verlaufe der Jahre ein sehr ordentliches Objektivprogramm für alle Geschmäcker aufbauen konnten. Das fehlt allen neuen DSLM Einsteigern. Der Kamerapreis ist daher das Eine, völlig neue Objektive zu kaufen, die es vielleicht irgendwann in ein paar Jahren gibt, das Andere. Billig sind diese Systeme mit Sicherheit nicht. Sony ausgerechnet bei der A9 anzugreifen ist auch Blödsinn. Wenn die Panasonic nächstes Jahr mit wenigen Objektiven rauskommt, dann ist im übernächsten Jahr der Zyklus für die A9II fällig. Die wird dann mit Sicherheit wieder Benchmark und hat dann auch noch die breite Objektivpalette. Das Rennen kann Panasonic nur gewinnen, wenn sie preislich in den Einsteigerbereich gehen.

    • Volker,
      alles richtig aus deiner Sicht, Du hast in einen neuen Body eines bestehenden Systens investiert, warum sollte man da auch wechseln?
      Aber es gibt auch „Wiedereinsteiger“ und die müssen so oder so in Objektive investieren von daher ist es egal.
      Oder der fotobegeisterte Azubi der sich vom ersten Lehrlingsgehalt eine „Einsteiger DSLM“ gönnte aber nun sein erstes richtige Gehalt in eine KB DSLM investieren will auch dem kann es egal sein.

    • Volker,

      wozu brauchst du eine D850, wenn doch dein Lidl keine Grossausdrucke mehr macht? Da hätte eine D90 mit 12 MP doch auch gereicht. Ich meine ja nur so, für Hobbyisten … und mit dem gesparten Geld hättest du ein richtig gutes Sigma-Objektiv kaufen können, wäre doch gescheiter gewesen, oder nicht?

      • @ Rolf Carl
        …..

        wozu brauchst du eine D850, wenn doch dein Lidl keine Grossausdrucke mehr macht?…
        ich suche halt nur wieder einen entsprechend günstigen Guten.
        denn 40/60 mit ca 5,99 Euro oder 50/75 mit ca 7,99 Euro macht bei 10 Fotos 60 bzw 80 Euros
        bei 20-30 Fotos….
        So kann ich im Sommer/Winter die Fotos auch mal wechseln, und muß nicht ständig das gleiche ansehen….. besonders meine zahlenden Gäste.

    • Man munkelt ja das Panasonic vor allem wegen Video 8K ins VF einsteigt, da es mit mft technisch nicht umsetzbar ist. Für 8K im 16:9 benötigt man 37,7MP. 8K mag zwar bei uns quasi keine Rolle spielen, in Japan sieht das aber wieder anders aus. Im Video-Bereich hat Panasonic im Gegensatz zu Nikon viele Freunde. Für Leute die das System wechseln wollen, könnte sie auch interessant sein. Nikon Z und Eos R kamen ja nicht unbedingt gut weg. Abwarten was kommt, noch ist ja nicht viel bekannt.

  • Panasonic begibt sich m.M. nach mit dem Gerät ins Nischendasein.
    Wie einige schon richtig schrieben; wo sollen die Optiken von Pana herkommen. Am Anfang vielleicht ein Zoom, Festbrennweite und der Rest mit Adapter – für was?
    Das MFT-System wird weiter leben. Es gibt dort genug hochwertige Optiken mit denen man durchaus – wenn unbedingt nötig auch freistellen kann.

    Es ist und bleibt der Markt gesättigt. Es ist für jeden Bedarf und für jede Qualität ausreichend vorhanden. Es scheint geradezu zwanghaft für die Firmen zu sein, ins spiegellose Vollformatgeschäft einsteigen zu wollen. Für den Verbraucher in Zukunft ein grosser Vorteil, weil die Preise weiterhin sinken werden.
    Qualitativ wüsste ich im Moment aber nicht, wo das enden sollte, wo doch schon alles vorhanden ist. Eine Nikon 5600 erreicht z.Bsp. mit ihren 24MP inzwischen locker die Bildqualität einer D610.
    Ich bin gespannt, wie Olympus als Innovationsvorreiter darauf reagiert.

    • Ach übrigens, mit den Stabilisatoren von MFT inklsv. lichtstarker Optiken brauchtest du nie in hohe ISO-Werte vorzudringen. Wer es dennoch macht, hat keine Ahnung von diesen Produkten und der Art, damit zu Fotografieren.

    • @Micky,

      eine Nische kann auch funktionieren. Siehe Leica, alle MF Anbieter oder die oft tot gesagte Pentax, von den Scanner Kameras will ich gar nicht erst sprechen.

      Die Massenprodukte haben alle einen extremen Nachteil. Sie sind einfach strukturiert unterliegen dem Live Streame und außerdem befinden sie sich wegen der schnellen Produktzyklen unter ständigen Preisdruck.

      Schon zu analogen Zeiten hat zum Beispiel Fuji Fotogeräte in der Nische angeboten und sie hatten Erfolg damit.

      Panasonic begann seinen Aufstieg mit Bridge Kameras die sonst keiner im Programm hatte. Warum soll das mit einer durchdachten Vollformat nicht funktionieren?

      Wenn der Preis stimmig ist, am Anfang gleich zwei der üblichen Zooms angeboten werden kann ich mir einen Erfolg vorstellen.

      • Ja natürlich @Alfred. Ich gönne es Panasonic von Herzen. Ich hatte vor vielen Jahren selbst mal eine, die sehr gut funktionierte und eine hervorragende Belichtung und realistische Farben produzierte.

        Aber davon ab; Ich frage mich immer, warum Leica immer noch ein Alleinstellungsmerkmal mit ihren Messsucherkameras hat. Ich hätte so etwas mal von Panasonic oder auch Olympus erwartet. In einem etwas preiswerteren Segment. Da besteht für mich echter Nachholbedarf für Leute, die gerne manuell arbeiten aber nicht gewillt sind, ab 4500 Euro auf den Tisch zu legen. Sie muss ja nicht so ausgeklügelt perfekt sein. Die Leute begeistern sich ja auch für eine Lomo 🙂
        Ich hatte mal die Epson lange „im Auge“. Hab lange abgewägt, aber dann doch die DSLRs weiter betrieben.
        Für richtig Spass an der Fotografie finde ich ein Messsuchersystem genial.

      • Mensch Micky,

        sprich nicht von so etwas, das macht bei mir schöne Fototräume! Ein klares helles Messsucher Bild ohne Energieverbrauch, keine Multifunktionstasten, kein verschmiertes Display, alles fürs Bild wichtige von Hand eingestellt.

        Alles für die Bildverarbeitung wichtige einschließlich RAW Konverter (JPEG macht sie nicht) auf der beiliegenden Software DVD. So schön könnte das sein. Vorstellen kann ich mir das von Panasonic Fuji oder einem cleveren chinesischem Unternehmen.
        500 würde ich dafür ausgeben.

      • micky und alfred, da wäre ich auch dabei. kleinbild, messsucher, minimum 12mp und alles manuell (vielleicht eine zeitautomatik) für 500,-€. aber das wird es nicht geben. 🙁

      • Ihr seid eine Nostalgikertruppe! Eine herkömmliche Bedienung wie bei Fuji finde ich ja auch gut, aber eine wirklich veraltete und unpraktische Messsucherkamera, bei der das Scharfstellen an sich schon ein Problem ist (vielleicht noch mit , wo man kaum sinnvoll mit Teleobjektiven arbeiten kann, weil der Bildausschnitt im Sucher viel zu klein wird, kann doch in die Mottenkiste stecken.
        Die besten Kameras dieser Art sind wohl noch die Fujis mit den Hybridsuchern, aber nur 500 € für diese Technik auszugeben macht Eure Antikkameratechnikfantasie zur reinsten Fiktion, und das zurecht!
        Da wärt Ihr besser beraten mit einer alten SLR mit Film und manuell zu fotografieren, damit kann man wirklich was machen.

      • @renus, in analoger form habe ich bereits ein paar spielzeuge dieser art. es macht auch spaß damit zu photographieren. trotzdem hätte ich auch spaß an einer digitalen, sagen wir mal, canon canonet oder yashica electro. auch eine agfa optima würde mir spaß machen in digitaler form. eine lichtstarke festbrennweite in 35 oder 40mm kann einem da schon spaß machen.

      • Den ganzen System Kram mit zig Objektiven

        hat man doch schon in mehrfacher Ausführung. Ebenso einen Zweitwagen.

        Eine bezahlbare „Monochrome“ mit einem 35iger und einem 90iger fehlt in meinem Sortiment. Sie muss nicht so perfekt wie das Original sein, sie soll einfach nur schöne SW Bilder machen und gut transportabel sein.

        Wie entspannend Technik ohne Digital sein kann sehe ich bei den Ausfahrten mit meinem Cabriolet. Keine elektrischen Fensterheber, Sitz- Spiegelverstellung, kein Display für Navi oder Entertainment, kein Smartphone Halter, nichts blinkt vor sich hin und piept oder spricht mich blöd an, ich soll gefälligst dieses oder jenes machen. Himmlische Ruhe, man hört die Vögel pfeifen und riecht die Umwelt. Ich fahre gemütlich weil der Fahrtwind sonst die Frisur meiner besseren Hälfte zerzaust, es ist ein anderes Lebensgefühl.

        Klar kann man analoge Technik für Fotos verwenden, diese Art der Fotografie mit einem Sensor statt einem Film würde mir Spaß machen. Nur weil weil es digitale Spielereien gibt muss man sie doch nicht überall einbauen oder verwenden. Alles mit Maß und Ziel!

        So bin ich gezwungen für SW Fotos mein Huawei Smartphone mit Leica Objektiv zu benutzen, spitzen Bilder aber ich muss über ein Display tappen und wenn es hell ist sieht man echt fast nichts. Wie schön ist da ein heller klarer Messsucher.

      • …oder zumindest eine Art „Baukasten System“ das ganze Videogedöns würde ich schon mal garnicht mit dazu bestellen 😂

    • Vielleicht wird Panasonic im KB ein Nischendasein bekommen, vielleicht aber auch nicht, man sollte es abwarten.

      Ich glaube aber, dass Sie mit der Kamera guten Profit einfahren werden, da kleinere Sendungen oder Reportagen im Fernsehen des öfteren nicht mehr mit den sehr teuren „Schulterkameras“ gedreht werden, sondern mit Kameras, welche eine sehr gute Videoqualität bieten, und ob die Kamera und die Objektiv ein paar tausender mehr kosten, als z. B. eine Gh5 ist denen auch egal.

      Die Frage stellt sich mir nur, wie oft die Gh5 und Gh5s dann noch verkauft wird?

    • Wahrscheinlich hat Pana Optiken im Rohr und Olympus auch. Mit der momentanen Sensortechnik gerät MFT besonders bei schwierigen Lichtverhältnissen ins Hintertreffen. Ich hab die Annahme, dass der Startschuss ins VF für MFT ein Abschied auf Raten sein könnte, obwohl dafür sehr gute Optiken existieren. Nur ist in der Auflösung bei 20 MP Schluss. Es ist nun mal ein System hauptsächlich für Amateure, die gewerblichen benötigen höhere Auflösungen, weil wahrscheinlich die zahlende Kundschaft das fordert. Nicht umsonst quetscht Fuji bei der X-T3 26 MP aus dem APS-C Sensor. Und Pana holt denn gleich die große Keule namens Vollformat raus. Es ist wie beim Autohandel, hat der Wagen keine Klimaautomatik, keine E-Fensterheber, keine weitreichende Vernetzung hat der Händler die berühmte Standuhr auf dem Hof.

  • In diesem Link wird weiter über die Specs der neuen VF-Panasonic spekuliert.
    https://www.43rumors.com/ft2-some-more-unverified-panasonic-ff-specs/
    Wenn das stimmen sollte, was hier spekulationsweise angekündigt wird, dann ist das eine „Hammer“-Kamera. So soll sie Fotoeigenschaften wie etwa die G9 aber Videoeigenschaften mit beispielsweise 8k 30p, 6k 60p oder 4k mit 120p haben. Ausserdem sollen mFT-Objektive adaptierbar sein. Schliesslich soll es einen speziellen Schwachlichtmodus geben, wie der aussieht und realisiert ist, wird allerdings nicht beschrieben. Besonders gute Schwachlichteigenschaften bei VF fände ich besonders interessant, da könnte ich sogar bei dem für mein persönliches Fotobudget zu hohem Preis schwach werden. Jedenfalls wären das für sich alleine oder zumindest in Kombination miteinander, momentan absolute Alleinstellungsmerkmale. Einzige Wermutstropen: Sie soll keinen IBIS besitzen und über die Objektive ist noch nichts bekannt. Wenn aber zumindest die Objektive stabilisiert sind, wäre das ja dann doch ok, wenn auch aus meiner Sicht nicht unbedingt optimal. Man darf weiterhin sehr gespannt und auch darauf, ob Sony evtl ebenfalls einen solchen Knaller in nächster Zeit präsentiert.

    • …da bin ich mal gespannt….der 25.9 ist ja bald 😉
      Der Sensor wird interessant werden, ob es der „organische“ ist ? Von den Daten her würde es passen und könnte die nächste Generation einleiten, vielleicht auch schon für die kommende Fuji XH2 ???

    • Neue Strategie bei Fuji ?

      Das wäre wirklich clever. Zwei Produkt Linien zu fahren. Eine für Fotografen die ab und an vielleicht ein Filmchen machen möchten, die andere Linie Für die Video Kundschaft die mal ein Bildchen schießen will.

      Beide Geräte in den fast selben Gehäusen, wird sich wahrscheinlich gut rechnen. Macht die Automobilindustrie genau so.

      • Falls es sich um den Sensor handeln sollte, so stammt dieser aus der Zusammenarbeit Panasonic/ Fuji und würde bei einer XH2 Sinn machen. Auf der anderen Seite zeigt es auch wie man zusammen arbeiten kann und nicht alleine die Entwicklungskosten tragen muss und somit den Kunden einen „besseren“ Preis anbieten kann, klappt im übrigen auch wunderbar bei schwedischen Mobilfunkanbieter 😉

      • ….oh gerade auf FujiRumors gelesen ,das laut einer koreanischen Seite, Samsung neuer Sensorlieferant von Fuji werden soll….28MP/ BSI Sensor vielleicht stammt der Sensor der XT3 bereits von Samsung 🤔🤔🤔

      • Daniel,
        Fujis eigene Sensorproduktion ist Geschichte nur entwickeln tun sie noch „XTrans“ oder eben die „organische Filmschicht“ des Panasonic Sensors

      • mirko, das verstehe ich nicht. der artikel ist von 2018. aber wer weiß was da recherschiert wurde. ich finde jedenfalls garnichts über sensorlieferanten von fuji, außer beiträge in foren.
        zusammenarbeiten gibt es ja, wenn man veröffentlichungen trauen kann, mit panasonic und mit samsung. das problem mit dem sensorhersteller für fuji ist für mich einfach, daß ich keine verlässlichen quellen finde. ich liebe es schwarz auf weiß und konnte nur diesen artikel mit entsprechenden hinweisen auf sensorhersteller finden (mit verweisen).

      • Daniel,
        letztendlich ist es MIR egal wer den Sensor produziert Hauptsache die Qualität stimmt. Eine „eigene“ Sensorentwicklung dürfte einiges an Geld kosten, schätze mal Canon kann davon ein Lied singen. Lustiger finde ich das manch einer zB. über XTrans lächelt aber auf der anderen Seite beklagt das es bei den Sensoren nicht weiter geht. Mir fällt da nur Fuji oder Foveon ein die andere Wege erforschen ansonsten setzen doch alle auf das von Kodak stammenden „Bayer Patter“ aus dem Jahre 1975 !!!

      • Hallo Alfred,

        momentan und bereits in der Vergangenheit scheint dies zumindest die Strategie von Panasonic zu sein. Die GH-Modellreihe für vor allem videoaffine Kunden, die trotzdem eine hohe Fotoqualität haben möchten und die G-/GX-Modellreihe(n) für Fotografen, die auch auf Videoqualität und auf kompakte Maße Wert legen. Von den Sensortypen 16MP/20MP und vielleicht einem Mikroanschluss einmal abgesehen, dürften die allermeisten Unterschiede alleine durch unterschiedliche Software/Firmware realisiert sein. Aus Vermarktungsgründen mag es ganz geschickt sein, jeweils eine Modellreihe anzubieten, die sich vor allem an Fotografen oder vor allem an Videografen richtet. Noch geschickter bzw. für den Kunden vorteilhafter würde ich es aber finden, wenn man eine Eierlegendewollmichsau anbieten würde, die man sich durch Abwählen oder Herunterladen von Softwaremodulen zur eigenen individualisierten „Spezialkamera“ konfigurieren könnte. Brauche ich nicht zig verschiede Videocodecs, Framerates, Videoauflösungen, etc, dann werfe ich einfach diesen Teil des Menues hinaus, aber mit der Option, es bei Bedarf wieder herunterladen zu können. Auf diese Weise könnte man an die eigenen Bedürfnisse angepasste Kameras mit schlankem Menue erhalten, das auch entsprechend schnell und sicher zu bedienen ist. Mich stören die bei fast allen neueren Kameras festzustellenden ausufernden Menues mit sehr vielen Auswahlmöglichkeiten, die ich gar nicht benötige. Mit meiner Idee, wäre das zu umgehen und die Anzahl der Modelle und damit die Kosten für den Hersteller, könnten reduziert werden.

      • Wer mit wem?

        Was wirklich belastbares habe ich auch nicht finden können. Im Prinzip auch egal wenn die Vollformat von Panasonic besser als die der Mitbewerber funktioniert.

        Die Idee von Thomas Müller mit den Software Modulen die man kaufen kann um sich SEINE Kamera individuell zu konfigurieren finde ich gut. Aus „taktischen“ Verkaufsgründen würde ich die Programme auf einer Mikro SD hinterlegen (ein zusätzlicher Mini Schacht in den Kameras) um gleichzeitig einen Kopierschutz zu bieten oder eine Verwendung in anderen Geräten zu vermeiden.

        Den Vorteil von „schlanken“ Menüs würde ich sehr befürworten.

  • Panasonic kann sich dann aber warm anziehen.
    Bei dem Backlash was Canon dieses Jahr schon für die Semi-Pro EOS R bekommen hat für den fehlenden IBIS, wollen die ein Profimodell veröffentlichen, dem das fehlt?
    Insbesondere, bis diese Kamera nächstes Jahr rauskommt, steht das nächste Canon Profimodell ebenfalls in den Startlöchern.
    Desweiteren, mit welchen Objektiven wird diese Kamera funktionieren? Panasonic meint hoffentlich nicht, wenn sie ihr eigenes Süppchen mit 3-4 Objektiven zum Start kochen, kämen sie auf irgendeinen grünen Zweig. An dieser Taktik ist ja schon Samsung zugrunde gegangen mit den besten Kameras.

    • „An dieser Taktik ist ja schon Samsung zugrunde gegangen mit den besten Kameras.“

      Du sagst es ja schon selber 😉 Canon und Nikon werden nächstes wieder „nachliefern“ aber bestimmt nichts „vorliefen“ wo einem der Atem stockt.
      Die „besten Kameras“ (deine Worte) hätten von Canon/Nikon müssen und nicht von Samsung aber die können schlafen und sich auf ihre Namen ausruhen, die Fans erfreuen sich an einen kleinen Upgrade und an der Salamitaktik.

      Panasonic wird wohl eher seinen Schwerpunkt im Bereich Video bei dieser Kamera legen und dort ist IBIS eher kontraproduktiv, Leute die Omas Geburtstag filmen oder den Besuch im Zoo sind bestimmt nicht Panasonic‘s Zielkundschaft ( zumindest bei diesem Modell )

    • Samsung ist an den unrealistisch hohen Zielen gescheitert, die man als „Einsteiger“ innerhalb kürzester Zeit erreichen wollte und an nichts anderem. Es war beispielsweise sehr vermessen, in 2014/2015 die NX1 als DSLM mit ihrem APS-C Sensor als Profikamera zu positionieren und zu meinen, man könne damit sofort Marktführer werden. Erst recht damals waren die allerwenigsten Profis bereit auf DSLM zu wechseln und dann auch noch von in der Regel VF auf APS-C. Sony zeigt hingegen, dass man selbst mit anfangs wenig überzeugenden Produkten, aber mit dem langen Atem und dem Willen, seine Produkte stetig zu verbessern und das Objektivangebot sukzessive auszbauen, selbst die bisherigen Platzhirsche angreifen und überflügeln kann. Panasonic kennt den Markt und wird sicherlich nicht die gleichen Träume träumen wie damals Samsung. Ausserdem hat Mirko recht, die erste VF-DSLM von Panasonic scheint für eine andere Zielgruppe positioniert zu werden als Canon seine DSLRs und DSLMs positioniert.

      • So Jungs und Mädels,jeder Hersteller hat sein Pulver verschossen,der eine mit mehr Erfolg,der andere mit weniger.
        Unterm Strich brauchen wir nichts wirklich davon und können uns unseren bestehenden Ausrüstungen widmen und schöne Fotos machen. Alles gut😉

      • Das habe ich gestern bereits gemacht, zusammen mit meinen Zwillingen in einem japanischen Garten. Jede Menge Motive (Garten + Zwillinge), da kann man fast nicht anders als mit schönen Bildern zurück kommen. Einer meiner beiden Jungs zeigt dabei grosses Interesse am Fotografieren. Er sucht ständig nach Motiven und will mir deshalb genau so oft meine Kamera abnehmen. Mit seiner kindlichen Herangehensweise erzielt er hin und wieder ganz überraschende Ergebnisse, die mich richtig ins Staunen bringen, was man mit „Knipsen“ auch erreichen kann. Leider hat er letztes Jahr meine Kompakte geschrottet, als sein Bruder ihn durch den Zoo gejagt hatte und er meine Kompakte dabei hat fallen lassen. Will ich nun nicht zwei Ausrüstungen (Canon und Panasonic) mitschleppen, muss ich mir also in Zukunft für meine mFT entweder einen zweiten Body zulegen, oder aber dem Kleinen eine neue Kompakte kaufen. Deshalb lange Rede kurzer Sinn, sollte mein kleiner weiterhin Interesse am Fotografieren und ich weiterhin keine Lust am Teilen der Kamera haben, benötige ich neues „Material“. Ich bin deshalb mehr als sonst auf die Photokina und die Neuerscheinungen gespannt, denn endlich habe ich (vor allem für mich) eine plausible Ausrede, weshalb eine neue Kamera her muss 😉

      • Petra,

        wir sind keine Jungs, sondern gestandene Männer und zugegebenermassen ein paar Mädels.

        Und richtig, schöne Fotos machen wir schon, aber wir sind immer bestrebt, unsere Ausrüstung und unseren technischen Kenntnisse zu optimieren. Denn wer will schon wegen ein paar Pixel zu wenig den Schuss seines Lebens vermasseln? Wir sicher nicht … und daran arbeiten wir!

    • ….mal andersrum gefragt. Ich fotografiere ja bekanntlich mit Fuji, besitze somit KEINE einzige FX bzw EF Linse, nun packt mich das FF DSLM Virus und frage Dich warum sollte ich mir ein Modell von CaNikon holen ? Weil sie schon eine komplette Objektiv Serie am Start haben ? Weil sie mir was bieten was mir die anderen nicht bieten können?

      • Mirko, lass Dich nicht kirre machen,

        heute hat mich ein Fotografen Kollege gefragt ob ich nicht sein PhaseOne IQ-3 Rückteil mit 100 MP kaufen möchte oder jemanden wüsste der es benötigt. Er MUSS aufrüsten auf XF IQ4 150MP. Nein, ich brauche es nicht mir reichen meine 50 MP in der Fuji GFX.

        Nebenbei habe ich erwähnt das ich das Vollformat sein lasse und mir dafür lieber die APSC DSLM Fuji XT-3 kaufen werde. Seine Antwort: Hast du es schön!

        VF ist lange Zeit das Maß der Dinge gewesen. Als ich mir für die EOS 5 DSR teils neue Objektive kaufen musste weil manche „alten“ den Sensor nicht bedienen konnten hat es mir gereicht.

        Ob das jetzt Canon Nikon, Panasonic oder Sony ist, bei den angebotenen Auflösungen wird jede geeignete Festbrennweite, Zoom richtig teuer. Groß und schwer außerdem. Da dann lieber gleich das „kleine“ Mittelformat weil das ist dann nicht auf Kante genäht.

      • Servus Alfred,
        war nur ein Beispiel, das Virus KB hat mich nicht befallen 😉 Die Vorteile die das KB Format auf dem Papier bringt ist mir der Aufpreis nicht wert. Canon EOS R = 2.499€, da hole ich mir lieber die XT3+56/1.2 zum gleichen Preis und kann „loslegen“ (als Beispiel)
        Ich finde es aber sehr spannend was uns Panasonic vorstellen wird und glaube das es Canon/Nikon dadurch nicht leichter haben wird besonders wenn die gemunkelten Daten der Panasonic stimmen sollten.

      • Alfred,

        das Vollformat IST das Mass aller Dinge! Analog war VF und MF, und nichts anderes. Erst mit dem Digitalmüll ging es beim Sensor abwärts, weil sie anfangs nicht genug Pixel zusammenbrachten, um einen VF-Sensor zu füllen. Also … was hat man gemacht? Den Crop erfunden. Das Wort sagt es ja irgendwie schon, tönt so nach Krücke, verkrüppelt. Und vielleicht sollte man mal allen jungen Digitalfotografen hinter die Ohren schreiben: jetzt sind wir langsam mal da in der digitalen Welt, wo wir vor 50 Jahren in der analog Fotografie waren!!

        Ich erfreue mich an der Wiedergeburt der Vollformat Kameras (früher hiess es ja Kleinbild).

      • Mirko,

        vergiss Canikon und hol dir eine Fuji-MF, wenn es dich mal jucken sollte, würde ich auf jeden Fall machen (aber dann nicht nur deinen Hund fotografieren, gelle).

      • also Rolf APS Format stammt noch aus der analogen Zeit, ich glaube der Formatfaktor lag bei x1.4 ( analoges APS C Format)
        Also wie Du siehst hat man sich zur analogen Zeit schon Gedanken gemacht 😉

      • Mirko,

        auch wenn es in der analog Zeit noch ein APS-C Format gegeben haben sollte, das VF war das Mass aller Dinge. Jeder hatte eine, auch ich. APS-C hatten nur Amateure und Unterbemittelte, also ein absolute Minderheit und von daher auch nicht erwähnenswert.

      • Rolf – „Unterbemittelte“ ist diskriminierend …
        mein Freund Werner bekam mal in unserer Jugendzeit von „Karl dem Maurer “ an der Theke einen aufs Auge als er diesen so ansprach ….
        Denke aber er meinte dessen Geist ….

      • Hallo Gustav,

        du hast recht, es hätte minderbemittelt heissen müssen. Zum Glück habe ich niemanden persönlich gemeint damit (wenn sich jemand betroffen fühlen sollte, ist er/sie selber schuld). Jetzt weiss ich auch, wieso mein Auge so komisch juckt heute morgen. Also wenn man mit einem Maurer an der Theke sitzt, sollte man natürlich schon jedes Wort vorher auf die Goldwaage legen …

      • Rolf,
        Du solltest mal von deinen hohen Ross wieder runterkommen!!!
        Das Maß der Dinge war auch zur analogen Zeit das MF Format, das Kleinbildformat reichte von der Knipse über Messsucherkamera bis hin zur SLR. Es war das „Massenformat“ und nicht das Format der Profis.
        Naja ich hatte eine SLR und holte mir auch noch eine APS Kompaktkamera weil ich total „Unterbemittelt“ war/bin, deswegen fotografiere ich immer noch im APS Format 👍

      • hallo rolf carl,
        eigentlich war das aps-format gerade erst im kommen, als die digitale welt trumpfte. aber viel früher, halbformat genannt, versuchte man ein ähnlich-großes format einzuführen. man nahm den kleinbildfilm und belichtete einfach nur die hälfte. der erfolg blieb vermutlich hauptsächlich deshalb aus, weil man keine kleineren kameras baute. man nahm kleinbildkameras, verringerte den bildausschnitt und kürzte den „ladeweg“. dadurch verlor man einen großen teil des vorteils dieses formates, weil die kameras nicht kleiner wurden. eingeführt wurde das format, weil die filme inzwischen derart hoch auflösend waren, daß die auflösung für den heimgebrauch reichte.

        1996 wurde aps-film erst eingeführt und war auf dem vormarsch. man erreichte bei diesen bereits bis zu 2000lp, was man mit heutigen sensoren erst erreicht.

        so wie kleinbild in den 50ern das mittelformat, hat aps-c das kleinbild in der masse abgelöst. nicht mehr nur amateure setzen es ein, sondern auch profis. die qualitätsuntschiede schwinden mit der entwicklung der technologie und wird irgendwann nicht mehr von belang sein.

        man sollte sich dem fortschritt nicht in den weg stellen. er kommt sowieso. 😉

      • Daniel,

        in der analogen Zeit war der Unterschied zwischen VF und MF klar ersichtlich (sattere Farben). Der einzige Grund, wieso damals fast niemand Mittelformat fotografierte, war der extrem hohe Preis der Kameras und Objektive. Das ist mit den heutigen APS-C gegenüber VF Kameras nicht vergleichbar, auch die BQ ist zwischen diesen beiden Formaten heute nicht mehr so gross. Da müsste man heute auch VF und MF vergleichen, auch preismässig, dann sieht es schon etwas realistischer aus.

      • Hallo Mirko,

        ich hab gar kein Ross, nur einen Klappstuhl.

        Und eben, du sagst es ja gleich selber, die APS-C war nur deine Ersatzknipse für die Hosentasche, du hattest ja noch eine bessere. Und heute geht der Standard halt wieder Richtung VF, wie früher. Du muss ja nur die Neuheiten anschauen, alles Vollformat. Das APS-C Format war nur eine Notlösung, bis die Kamerabauer in der Lage waren, genügend Pixel für das Vollformat auf den Sensor zu kriegen …

      • Rolf,
        ich hoffe das Du deine D500 noch verkaufen kannst bevor es zu Spät ist, schätze mal einen Nachfolger wird es nicht mehr geben.

      • Mirko,

        wieso soll ich die verkaufen? Die Tiere im Schweizerischen Nationalpark warten schon darauf, von mir abgelichtet zu werden. Habe schon mal ein SMS geschickt und sie gebeten, noch etwas Posieren zu üben, damit es dann auch auf Anhieb klappt …

      • hallo rolf carl,
        dann frage ich mich aber, warum kleinbild so lange brauchte um sich durchzusetzen, wenn das der grund war. 1913 wurde kleinbild für photokameras eingeführt und setzte sich erst in den 50er jahren durch. das heißt, es war rund 40 jahre eben „nur“ kleinbild. aps ist erst seit rund 20 jahren auf dem markt, und wird heute schon in größeren mengen verkauft.

        früher war mal kleinbild marktführend. dem ist aber nicht mehr so. kleinbild ist eine marktlücke.

      • Daniel,

        das kann ich dir ganz einfach erklären: Früher gab es viel weniger Fotografen, da es ein teures Hobby war. Die meisten mit VF Kameras waren Profis oder ambitionierte Amateure. Die wenigen, die auch noch knipsten, hatten Kompakt- oder Sofortbildkameras.

        Die Profis und ambitionierten Amateure haben heute auch wieder Vollformatkameras. Da die Fotografie heute aber sehr günstig geworden ist (keine teuren Filme mehr) ist die Fotografie ein Massenhobby geworden. Und die grosse Masse kauft eben vom Händy bis zum noch erschwinglichen APS-C. So einfach ist das!

      • rolf carl, aber die kompaktkameras waren doch auch kleinbildkameras. daneben gab es noch irgendwann pocketilfm und viel später aps. zwischendurch natürlich noch andere formate die sich aber nie durchsetzten.

      • Daniel,

        ja und? Die Kompaktkameras waren auch VF, kosteten zwischen 5 und 20 CHF und waren für einen engagierten Fotografen unbrauchbar. Und genau deshalb haben sie sich zusammen mit den anderen komischen Formaten auch nur beim Fussvolk durchsetzen können (für billigste Ferienfotos). Ein Profi oder Amateur hatte eine VF Spiegelreflex, wenn er es sich leisten konnte eine MF, Punkt!!

      • rolf carl,

        aber bei dem gespräch ging es doch um kleinbild oder aps, oder habe ich was verpasst? die kompakten waren meist kleinbild, richtig?

        außerdem wurden die kompaktkameras auch von profis verwendet. die yashica t3 war zum beispiel sehr beliebt bei profis.

        was ich eigentlich sagen wollte, aber irgendwie nicht angekommen ist, kleinbild war nicht immer das absolute meisterwerk und wird es auch nicht bleiben. die welt dreht sich, das wasser läuft noch immer berg ab und die entwicklung geht weiter.

        (punkt brauch ich nicht zu schreiben, der steht da.)

      • Daniel,

        eigentlich ist es mir schnurzegal, wer Marktführer war und ist oder es noch werden will. Analog habe ich VF fotografiert, weil es kaum etwas anderes gab ausser teurere MF und GF. Heute gibt es mehr Auswahl mit Wechselobjektiven: mft, APS-C, VF und MF (und wahrscheinlich noch andere). Ich nehme, was ich brauche und dabei ist es mir scheissegal, ob jetzt das gerade Trend oder ein Nischenprodukt ist. Ich kaufe das, was für mich das beste ist! Und nicht das, was irgendwelche glauben, für mich das beste sei.

        Meine Devise und Überzeugung ist:

        Nicht VF oder APS-C, sondern beides!! (und mft kommt wahrscheinlich auch noch dazu).

      • Rolf, was die Diskussion der Sensorformate angeht, sehe ich das ebenfalls so, wie Du es für Dich in Deinem letzten Post beschrieben hast. Es geht nicht darum, welches Format angeblich das technisch Beste ist, es geht darum, für sich und seine Art des Fotografierens den geeignetsten Sensor zu finden und das können auch gleich mehrere auf einmal sein. Ich fotografiere, man darf es momentan eigentlich gar nicht mehr zugeben, mit APS-C und VF-DSLRs von Canon, wobei ich nicht die neusten Canon-Modelle habe, und mit mFT. Meine Canons haben mich nie im Stich gelassen, hatte nicht einmal einen Defekt oder ein dejustiertes Canon-Objektiv. Die Kameras funktionieren auch nach Jahren noch problemlos. Ich verwende sie einfach hin und wieder weiter und warte ab, was Canon in den nächsten Jahren noch anbieten wird. Momentan bin ich aber vor allem von meiner mFT begeistert und benutze vorwiegend diese (übrigens SPRITZWASSERGESCHÜTZT!!!!! 😉 ). Trotzdem, beispielsweise für Portraits ist es mit meiner VF idR einfacher, das von mir gewünschte Ergebnis zu erzielen. Aber auch mit den mFTs geht dies problemlos und je nachdem, in welchem Umfang mit freistellen will und welche Brennweite für die jeweilige Situation in Frage kommt, kann dann sogar eine mFT selbst in der Portraitfotografie hin und wieder Vorteile haben.

        Ich kann deshalb nicht verstehen, weshalb man sich die Köpfe heissreden kann, nur wegen der Sensorformate. Jedes Format hat seine Vorteile und mit jedem Format kann man tolle Bilder erzielen, man muss nur wissen, wie man die jeweiligen Eigenschaften der Sensoren und Systeme für sich am besten nutzt.

      • rolf carl, dann hoffentlich einen rothschild.

        ich stehe da eher auf deutsche weißweine. ein schöner trockener moselriesling im schiefersteilhang gewachsen…
        was weinbrände angeht, sind allerdings die franzosen noch ungeschlagen. ein schöner armagnac oder einen cognac… 😉

      • Na, Thomas,

        da bist du mir ja noch ein Sensorformat voraus! Aber ich hoffe nicht mehr für lange.

        Es ist genau so, man beginnt mal zu fotografieren und merkt dann, was einem fehlt und ergänzt es dann. Schön ist es doch, wenn man in die Vitrine greifen und genau die Kamera herausnehmen kann, die man für die bevorstehende Aufgabe braucht.

        Deine alten Canon sind wahrscheinlich wie meine D7000. Gegenüber den neueren Kameras sehe ich den Unterschied hauptsächlich beim Rauschen und dem Autofokus. Die BQ im niederen ISO-Bereich ist genau so gut. Aber dennoch werde ich die ältere Kamera gelegentlich verkaufen, da sie nur noch im Schrank rumsteht. Dafür kommt dann fast sicher eine MFT dazu, bin echt gespannt auf die Bilder, aber eigentlich bin ich ziemlich zuversichtlich (SPRITZWASSERGESCHUETZT sind sie ja auch noch). Für die besonderen Aufgaben habe ich ja noch meine „Luxuskameras“.

        Das mit dem Freistellen der Tiere und MFT (Portrait mache ich eher selten, aber technisch ist es etwa dasselbe) muss ich dann erst mal ausprobieren und schauen, wie das in der Praxis aussieht. Das wäre dann aber eher für zufällige Begegnungen mit Tieren. Wenn ich mit dem Ziel losziehe, Tiere zu fotografieren, nehme ich natürlich meine Topkameras mit. Eben genau wie du es auch sagst: für jeden Einsatz die passende Ausrüstung.

      • Daniel,

        aber klar doch Rothschild; Mouton oder Lafite? Ich persönlich bevorzuge den Mouton, und zwar wegen den Künstleretiketten. Vorzüglich sind beide.

        Und natürlich mag ich auch die deutschen Weine. Die Rieslinge von der Mosel sind Weltklasse, ausserdem mag ich auch die Grauburgunder und Blauburgunder aus dem Kaiserstuhl (von Salwey z.B.).

        Weinbrände mag ich nicht so, die brauche ich nur zum Verfeinern von Saucen usw.

      • Hallo Rolf,

        ja richtig, vor allem beim AF fällt mir bei meinen Canons jedesmal sofort wieder auf, was sich in der Zwischenzeit auf diesem Gebiet getan hat. Meine G81 hat bereits einen Augenfokus und deckt in einem anderen AF-Modus fast den gesamten Bildausschnitt ab. Aber selbst dieser AF wird ja von den aktuellen Top-Kameras vollständig in den Schatten gestellt. Trotzdem, von den Merkmalen des G81-AF kann man bei meinen Canons nur träumen. Erstaunlicherweise habe ich aber mit den Canons selbst bei sich schnell bewegenden Objekten hohe AF-Trefferquoten. Mit der BQ bin ich mit diesen Kameras immer noch zufrieden, vor allem die Farben der jpegs gefallen mir weiterhin gut. Ich werde sie deshalb behalten, auch wegen meinen Canon-Linsen, über die lasse ich auch nichts kommen. Zumal ich sie neuerdings auch hin und wieder an der mFT mit einem Viltrox-Adapter verwende.

        Was die mFTs angeht, nicht alle sind spritzwassergeschützt. Meine G81 ist es, die G9 und die GH5 sind es auch. Die GX80 und die GX9 sind es hingegen nicht. Gleiches gilt für die Objektive, auch hier muss man aufpassen, denn bei weitem nicht alle habe die Dichtungen.

        Freistellen in der (Wild-)Tierfotografie sollte eigentlich auch mit mFT problemlos funktionieren, denn hier kommen ja bei Dir sicherlich lange bis sehr lange Brennweiten zum Einsatz. Wenn man dann noch ein einigermassen lichtstarkes Objektiv wählt sollte das absolut kein Problem sein. Aber ein solches Objektiv fehlt mir für mFT noch, weshalb ich hierzu keine eigene Erfahrung beisteuern kann. Da mir aber selbst mit dem 14-140mm Freistellungen gelingen, zwar nicht mit dem besten aller Bokehs, aber immerhin, sollte das unter den genannten Bedingungen erst recht möglich sein. Wenn man also nur eine mFT eingepackt hat, geht selbst dies, wenn es dafür auch besser geeignete Sensorformate gibt.

      • rolf carl, da die alte benkiersfamilie überwiegend rotweine macht, kam ich noch nicht in den genuss diese zu vergleichen. rotwein vertrage ich leider nicht. aus diesem grund wird dieser bei mir in den soßen verwendet.

      • Guten Abend Thomas,

        wenn du den Augenautofokus ansprichst, würde mich mal interessieren, ob das wirklich funktioniert. Ich kann mir das gar nicht vorstellen. Stellt der Autofokus auf das nähere Auge scharf? Und wie ist es, wenn sich das Motiv bewegt, funktioniert es dann auch? Canon hat auch eine lange Tradition mit dem CAF, deshalb kann ich mir gut vorstellen, dass bewegte Motive gut scharf gestellt werden können. Bei meiner alten D7000 bin ich diesbezüglich etwas enttäuscht, seit ich sehe, was mit der D500 möglich ist. Aber ehrlich gesagt ist das ein ziemlich doofer Vergleich.

        Wetterschutz ist mir vorerst noch nicht so wichtig, da ich eigentlich nur bei gutem Wetter in die Berge gehe. Deshalb wäre die GX 9 für den Anfang gar nicht so schlecht. Leider gibt es die Kamera nicht mit dem Kit 12-60 mm, dafür aber mit dem 14-140, das wäre für den Anfang mal sehr gut und würde das meiste abdecken. Das Freistellen müsste eigentlich bei 140 mm schon möglich sein, der Trick ist sowieso, einfach näher ran zu gehen. Aber ich müsste es einfach mal ausprobieren und dann schauen, was ich noch an Objektiven brauche. Teles hat es ja vom Feinsten, wie ich gesehen habe, dazu noch lichtstark und einigermassen bezahlbar und auch gewichtsmässig im grünen Bereich.

      • Hallo Rolf,

        ja, der Augen-Autofokus funktioniert tatsächlich. Bei meiner G81 hat dieser sicher keine 100%ige Treffsicherheit, manchmal muss man ein zweites mal zum Fokussieren ansetzen. Die Treffsicherheit ist umso grösser und auch schneller, je mehr Fläche das Gesicht im Bild einnimmt. Auf welches Auge er scharf stellt ist mir unklar. Man sieht im Sucher, wie bei der Suche nach dem Gesicht/Auge nacheinander Fokusfelder aktiv und wieder inaktiv werden, bis er ein Auge gefunden hat. Das geht allerdings blitzschnell. Ich habe den Eindruck, die Kamera stellt schlicht und einfach auf das Auge scharf, das zu erst gefunden wird. Bewegt sich die Person wird der Fokus auf das Auge auch nachgeführt. Allerdings kann es dabei passieren, dass das Auge zwischenzeitlich „verloren“ geht, die Kamera sucht aber selbstständig, bis das Auge wieder fokusiert ist. Da die GX9 eine Kamera der – im Vergleich zur G81 – nächsten Generation ist, wird der AF der GX9 vermutlich auch nochmals etwas besser sein. Ich verwende den Augenautofokus eher selten, bei Portraits stelle ich meisten manuell scharf. Sonst verwende ich auch häufig den Touchscreen zum Scharfstellen, auch das funktioniert einwandfrei. Den AF verwende ich eigentlich nur bei sich schnell bewegenden Objekten/Subjekten, wie bei Street, spielenden Kindern oder hin und wieder Sportaufnahmen.

      • rolf carl,
        danke für den tip, aber ich bin kein so guter koch. auch als nachkomme einer sehr alten winzerdynastie, wird einem immer nahegelegt den wein nicht zu alt werden zu lassen. nach vier jahren in der flasche wird er wieder schlechter. alte flaschen sind dann eher was für sammler. 😉 sicher gibt es ausnahmen die die regel bestätigen.

        bei dem augenautofokus kann ich dazu sagen, daß man bei verschiedenen kameras aussuchen kann welches auge fokussiert werden soll.

      • Gerne, Daniel,

        bei den deutschen Weinen hast du recht, die sollte man nicht zu lange lagern. Die Rieslinge haben das grösste Potenzial und können sich über 10 – 15 Jahre gut entwickeln. Allerdings entsteht bei den Rieslingen nach etwa 5 Jahren ein Petrolgeschmack, den Kenner lieben. Ich mag den Geschmack allerdings nicht und trinke ihn lieber jung.

        Hochwertige Weine aus Bordeaux, dem Burgund und auch Teilen Spaniens aus guten Jahrgängen können hingegen bestens altern. In jungen Jahren sind sie hart und abweisend und brauchen teils Jahrzehnte zur Entwicklung. Um beim Beispiel Rothschild zu bleiben: der 86er Mouton kommt eben erst langsam in die Trinkreife und wird sich dann mindestens 2 – 3 Jahrzehnte auf dem Höhepunkt halten, bis er langsam abgibt. Du siehst also; so einen Wein zu früh zu entkorken, wäre eine absolute Todsünde!

        Das mit dem Augenautofokus scheint eine coole Sache zu sein! Da bin ich ja mal echt gespannt. Freue mich schon auf meinen ersten Bartgeier mit Augenautofokus!

      • rolf carl, dann ist das bei deinen weinen wie bei einem guten weinbrand. der muss auch erst mehrere jahre im fass reifen, bevor er richtig gut wird.

        bei dem augenautofokus weiß ich aber nicht, ob das auch bei tieren funktioniert. um das auge erkennen zu können muss da die elektronik nicht zuerst das gesicht erkennen um dann das auge wählen zu können? abseits der primaten könnte es da eng werden.

    • Unit,

      du hast es wahrscheinlich noch nicht gemerkt; fehlender IBIS ist der neue Trend.

      Profis arbeiten immer noch ohne IBIS.

      Auch Sony hat gemeint, sie können mit 3 – 4 Objektiven zum Start ein eigenes Süppchen kochen.

      Samsung ist zugrunde gegangen, Sony nicht.

      Was sagt uns das?

      Richtig, nichts ist so sicher wie die Unsicherheit …

      • Rolf Carl,
        Du hast noch einiges zu lernen, MF (Mittelformat) war die Norm auch bei preiswerten Kameras mit Objektiv zum rausziehen). Der Vorteil war die benoetigte Aufloesung der Objektive musste nicht so hoch sein und die Anforderungen an das Filmmaterial waren niedriger. Es gab aber auch die Profikameras Rollei und dann Hasselblatt. Man muss bedenken es gab keine Computerunterstuetzung zur Berechnung von Objektiven. Es gab ein paar Genies und der Rest hat abgekupfert. Dann hatte Leica die Idee den fuer Filme benutzten 35mm Film als Format fuer das Fotografieren zu benutzen (um 90 Grad gedreht daher das dumme Seitenverhaeltniss) und es auch geschaft entsprechende Objektive zur Verfuegung zu stellen, Das KLEINBILDFORMAT war erfunden. Nur Zeiss, Leica und Voigtlaender waren am Anfang in der Lage entsprechende Objektive die den Anspruechen der Profis genuegten zu liefern. Was ich sagen will, das ganze Geschwafel ueber Formate ist ziemlich daemlich. Viele von uns sind einfach Technikverliebt und es sammelt sich so einiges an mich eingeschlossen. Ich habe ne zweiaeugige Rollei Mittelformat, ne Leica M3, Konica SLR, Olympus four thirds usw. Eine Sony A7S mit 12 MP, Nikon D7100 und Olympus OMD EM1 und was soll ich sagen ? die OMD EM1 macht den meisten Spass weil einfach allesprofimaessig durchdacht und entsprechend ausgefuehrt ist.
        Noch viel Spass beim Knipsen
        Henry

      • Hallo Henry,

        daran soll es nicht scheitern, denn ich würde mich als sehr lernfähig bezeichnen.

        Geschichte interessiert mich eigentlich nur am Rande, dennoch finde ich deine Erläuterungen spannend. Ich wusste gar nicht, wie sich das mit den Formaten so entwickelt hat. Ich habe erst später mit Fotografieren begonnen, als das Vollformat schon etabliert war (so um die Zeit der Nikon F4). Deshalb habe ich einfach meine persönlichen Beobachtungen geschildert. Und es gab zu dieser Zeit, im Gegensatz zu heute, nur wenige Fotografen mit einer teuren Ausrüstung. Da musste man schon etwas angefressen sein und nicht nur Urlaubsbildli knipsen.

        Die Olympus schaue ich mir gelegentlich auch mal an.

  • Viel zu wenig Objektive gibts da im Line-Up, bis das System so ausgereift und tiefgreifend interessant ist, vergehen doch ein paar Jahre. Da sehe ich kein Grund zu wechseln, die anderen sind da deutlich weiter und was die Kameras betrifft jetzt nicht explizit schlechter.