Kameras Pentax

Pentax kündigt silberne Version der K-1 an

Pentax K-1 in der Farbe silber, limitiert

Die Pentax K-1 ist nun auch in einer silbernen Version verfügbar. Insgesamt wird es nur 2.000 Modelle mit der neuen Farbe geben.

Neue Farbe für die Pentax K-1

Die Pentax K-1 ist bereits seit einiger Zeit auf dem Markt, besticht aber nach wie vor mit einer außergewöhnlich guten Bildqualität, trotz ihres vergleichsweise geringen Preises.

Nun hat der Hersteller eine neue Version der K-1 in der Farbe Silber angekündigt. Der Preis wird 2.399 Euro betragen und die silbernen Modelle sind auf 2.000 Exemplare limitiert.

Lesetipp: Pentax K-1 Test: „Das Vollformat-Wunder“ (DxOMark)

Kleine persönliche Anmerkung: Dass Pentax eine silberne Version der K-1 vorstellt, ist eine nette Sache. Und natürlich ist es ein Vorteil für Pentax, eine Kamera wie die K-1 mit einer solchen Ankündigung auch Monate nach der offiziellen Präsentation nochmal ein wenig in den Fokus rücken zu können. Doch warum in alles in der Welt sucht sich Pentax für diese Ankündigung den Tag aus, an dem die Nikon D850 präsentiert wird? Da geht die K-1 Meldung doch vollkommen unter. Aus meiner Sicht unverständlich.

Mark Göpferich

Mark Göpferich

Gründer von Photografix und freiberuflicher Redakteur, der sich seit vielen Jahren immer wieder aufs Neue von Fotografie und Kameras begeistern lässt. Mit mehr als 2.500 Artikeln hier auf Photografix inzwischen so etwas wie ein Experte für neue Kameras.

6 Kommentare

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  • Wann immer Pentax eine silberne oder champagnerfarbene Variante einer populären Kamera vorgestellt hat, läutete das ein rasches Ende der Kamera ein.
    Offensichtlich wird bald eine K1n erscheinen.
    Ich habe mit Pentax angefangen, aber da der AF mir mit den Objektiven bisher keine schnellste Arbeitsweise erlaubt, ist auch diese wunderbare K1 keine ernsthafte Option für mich. Zusätzlich würde ich mir andere, besser Objektive wünschen.

  • Aus nostalgischen Gründen möchte ich mich für Pentax äußern. Im vorigen Jahrtausend konnte ich trotz wenig Geld als Lehrling meine eigene Kamera benutzen. Es war eine Asahi Pentax Spotmatic. Eine m42 System Kamera mit eingebautem Belichtungsmesser. Was für ein praktischer Luxus.

    Ansonsten gab es noch diverse Praktika (DDR) oder die Russen Teile welche für wenig Kohle zu haben waren. Es waren diese Firmen welche die Fotografie „sozialisiert“ haben.

    Heute ist wie schon erwähnt der Autofokus der Pferdefuß im System. Wer es aber nicht so eilig hat ist mit der K1 oder der neuen Hybrid Kamera KP bestens bedient. Alleinstellungsmerkmale wie Pixel Shift, Bildstabilisierung über den beweglichen Sensor für jedes Objektiv. 100% Sucher, Wetterfest um nur die wichtigsten Dinge zu erwähnen sind für mich Kaufkriterien.

    Leider ist schon ewig keine wirklich gute Werbe Mannschaft im Hause Ricoh / Pentax zu Gange. Da gibt es sehr gute technische Produkte und in der Öffentlichkeit weiß niemand etwas davon.

    Die silberne K1 mit den passenden Objektiven finde ich wegen dem Design verlockend obwohl ich mit einem anderen System meine Arbeit verrichte.

    • War Pentax nicht immer schon eine Kamera für „Individualisten“? Ich erinnere mich an Analogzeiten, da gab es die tollen Pantax MX/ME/Super ME; wunderbare, kleine Kameras mit tollen Objektiven; aber wer auf sich hielt, kaufte Canon oder gar Nikon; selbst Minolta war Außenseiter, aber noch „vor“ Pentax… Eigentlich hat sich daran nie wirklich was geändert; außer, dass die schönen Minoltas durch Sony ersetzt wurden.

      • Ja, so ein individuelles Teil habe ich besessen nämlich eine Pentax Asahi 6×7. Sie hat wunderschöne Dias gemacht und trotzdem hatte sie seinerzeit keine echte Chance gegen die Mamiya RB/RZ oder gegen Hasselblad. Das erging anderen Herstellern wie Bronika, Contax und Rollei ebenso.

        Momentan findet ein ähnlicher, ebenso undurchsichtiger Wettstreit in der Bild schaffenden Industrie statt. Da konkurrieren plötzlich mit CGS erstellte virtuelle Bilder mit echter Fotografie und nebenbei auch noch die verschiedenen Sensorgrößen untereinander. Aus der bewegt Bild Szene sind bereits Entwicklungen auf dem Markt wo man aus Videosequenzen das passende Bild in bester Qualität generieren kann.

        Das die bewährten Hersteller momentan vorsichtig sind und selbst nicht genau wissen welche Variante der Bild Erstellung sich durchsetzen wird ist klar. Die früher stabile Amateur Sparte mit Kompakt Kameras hat die Foto Industrie bereits an die Smartphones abgegeben.

        Das wird auch bei uns bisherigen Fotografen deutliche Spuren hinterlassen. Wer nicht schon vor Jahren rechtzeitig vom Fotografen Meister zum „Bild schaffenden“ umgeschult hat wird die neueste Entwicklung beruflich nicht überleben.

        Trotzdem wünsche ich Pentax alles Gute.