Objektive Pentax

Pentax: Neues 70-210mm f/4 Objektiv präsentiert

Pentax hat ein neues Objektiv enthüllt, das 70-210mm f/4 für die Spiegelreflexkameras der K-Serie. Es wird 1.200 Euro kosten.

Neues Objektiv von Pentax

Ricoh Imaging erweitert das eigene Objektivangebot um das neue Pentax HD DFA 70-210mm f/4 ED SDM WR. Da der Hersteller hier „nur“ auf eine durchgängige Lichtstärke von f/4 setzt, ist das Objektiv mit einem Gewicht von 820 Gramm bei einer Länge von 17,5cm relativ kompakt. Außerdem ist es mit einem Preis von 1.200 Euro deutlich günstiger als das Pendant mit einer Lichtstärke von f/2.8.

Weitere Merkmale

Die optische Konstruktion des neuen Objektivs besteht aus 20 Elementen, die in 14 Gruppen angeordnet sind und selbstverständlich ist das Objektiv komplett wetterfest – so wie man das von Pentax gewohnt ist. Zu den weiteren technischen Daten gehören ein Ultraschall-Autofokus-Motor, eine elektronische Blendensteuerung, eine Frontlinse mit SP-Vergütung, eine HD-Vergütung und eine Naheinstellgrenze von 95cm.

Ab Februar 2020 soll das neue Objektiv im Handel erhältlich sein, bestellt werden kann es z.B. hier bei Foto Koch.

Mark Göpferich

Mark Göpferich

Gründer von Photografix und freiberuflicher Redakteur, der sich seit vielen Jahren immer wieder aufs Neue von Fotografie und Kameras begeistern lässt. Mit mehr als 3.000 Artikeln hier auf Photografix inzwischen so etwas wie ein Experte für neue Kameras.

11 Kommentare

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  • So eines wünsche ich mir für die Nikon Z. Blende 4 reicht doch für die allermeisten Fälle. So ein tonnenschweres 2,8er bleibt doch meist im Schrank.

  • wieder nur ein verändertes Tamron im Pentax-Design – wie schon 18-270 mm, 18-200 mm, 2.8/15-30 mm und 2.8/24-70 mm und das 1.4/50 mm kommt von Tokina.

    Das passiert oft, das Dritthersteller für Kamerahersteller Objektive fertigen – das ist eigentlich nicht schlimm.
    Mich stört hier aber speziell die Geschichte mit dem Bildstabi –
    Tamron entwirft Berechnungen mit internem VC – den braucht Pentax wegen seines IBIS nicht zwingend – er wird also deaktiviert (obschon der Fotograf durch ein ruhigeres Sucherbild davon profitieren könnte, wenn beides parallel arbeitet) – es bleiben aber 4-7 zusätzliche Linsen im Objektiv – die sonst in einer Rechnung ohne IS/VC nicht drin wären und so vielleicht ein besseres Bildergebnis zu liesen.

    Also wenn Pentax, die immer berühmt waren für Takumare, für SMC, für Limited-Objektive jetzt seine wichtigen Vollformatobjektive von Tamron/Tokina bezieht und Premiumpreise dafür aufruft – dann weiß ich nicht ob sich Pentax-Nutzer über zusätzliche Alternativen freuen oder die Marke verlassen.
    Und das nicht weil Tamron schlechte Objektive herstellt…
    Pentax scheint keine eigenen Kapazitäten – ausreichend Optikrechner mehr zu haben.

    Und diese Tamron-Konstruktion will mir gleich doppelt nicht gefallen, auch nicht an Canon oder Nikon – in dem Bereich kann Canon es am besten.

    • Ist das erwiesen, mit den 4-7 zusätzlichen Linsen für den Stabi, Cat? Sei mit bitte nicht böse, daß ich da so meine Zweifel daran anmelde. Denn in neueren Objektiven finden sich immer mehr und mehr Linsen – zur Fehrlerkorrektur. Eigentlich neige ich zu Originalobjektiven. Dennoch habe ich mir vor Jahren das 24-70/2,8 von Tamron gekauft, da es mit Stabi dennoch schärfer, leichter und kleiner als das Nikon ist. Zum halben Preis. Weiter habe ich auch das 1,8/45, welches stabilisiert und dennoch weit besser aber auch teurer als die, mir bekannten, 50er für Nikons F ist, die erstaunlich schlecht sind. Warum sollte eine relativ kleine Firma wie Pentax wertvolle Ressoursen binden, an ein gutes Produkt, welches man zukaufen kann? Dafür bauen die richtig schöne Kameras. Ist doch gut, wenn so eine Firma auch noch da ist.

      • klar ist es gut, das Pentax noch da ist.

        Ja, das ist bisher sicher, nicht ganz umsonst werden hochlichtstarke Festbrennweiten weiterhin ohne Stabi konstruiert. Ich bin kein Objektivkonstrukteur – es scheint aber klar, je weniger Linsen zur Korrektur benötigt werden, desto besser das Ergebnis.
        Und nein, für IS werden nicht einfach einige Linsen schwimmend gelagert oder durch optische „Flüssigkeiten“ ersetzt, das ist ziemlich komplex.
        Man kann nicht generell sagen, das Tamron oder Sigma bessere Rechnungen als Canon oder Nikon bieten – denn die Serienschwankung ist deutlich höher, mal hat man Glück und bekommt ein besonders Gutes… und der AF ist eigentlich fast immer in Schnelligkeit und Präzision bei DSLR unterlegen – oft deutlich spürbar bei Tamron.

      • Bin jetzt etwas enttäuscht, Cat! Die besseren Objektive haben immer mehr Linsen, da sie damit die Fehler besser korrigieren. Das 50/1,8 für die F hat 6 Linsen und für die Z 12 Linsen und ist (ohne Stabi) ganz klar besser. Das Olympus 25/1,2 hat sage und schreibe 19 Linsen (ohne Stabi) und ist wirklich phänomenal gut. Ein Zeiss Tessar 50/2,8 hat nur 4 Linsen. Vollkommen Recht hast Du natürlich, daß man nicht sagen kann, Sigma, Tamron oder Zeiss wären automatisch besser als Nikon oder Canon. Es kommt immer auf das einzelne Objektiv an. Recht hast Du auch mit der fehlenden Möglichkeit hochlichtstarke Objektive zu stabilisieren, da ein Stabi bei der Arbeit, ein Objektiv immer etwas dezentrieren muß (könnte man eventuell durch noch größere Linsen ausgleichen). Was ich zum Ausdruck bringen möchte, ist, daß ein Stabilisator ein Objektiv nicht daran hindert, scharf zu sein.

      • @PGS

        du vergleichst Äpfel mit Nüssen –
        also vergleich zwischen DSLR Berechnung und DSLM Berechnung hinkt total.
        Lies dich mal etwas ein über Physik und Optik (war Teil meines Studiums) dann legt sich deine Enttäuschung.
        Sicher hindert ein Stabi nicht, das ein Objektiv eine hohe Schärfe und Auflösung liefert – ich sage nur, wenn du den aus der optischen Berechnung heraus lässt – kannst du das Objektiv komplett anders – und eher besser als gleich gut – berechnen.
        Die werden schon wissen was sie tun – den Käufern zumuten können, ich würde so eine Konstruktion bloß nicht kaufen.

      • Oh nein, Cat! Alle optischen Systeme haben Fehler, welche durch mehr Linsen korrigiert werden. Daher haben die besten optischen Systeme, wie Ferngläser, Mikroskope und Objektive für gewöhnlich die meisten Linsen. Insbesondere bei besonders lichtstarken Objektiven oder welchen mit großem Zoombereich fallen derart viele Fehler an, die korrigiert werden müssen, daß man mit dem zählen der Linsen kaum nachkommt. Daher werden heute auch vielfach spezielle Gläser verbaut, deren optische Eigenschaften helfen die Linsensammlung kleiner zu machen. Natürlich sind Objektive für Reflexkameras anders konstruiert, als die für ohne. Doch die optischen Effekte sind die selben. Beim Stabi ist es sogar gut möglich, wenn er sauber zentriert fixiert ist, daß das Objketiv besser ist. Denn für die Stabilisiertung werden eine oder mehrere Linsen schwimmend gelagert, daher müssen diese auf einen größeren Bildkreis gerechent sein. Fixiert leuchten sie mit ihrer Schokoladenseite…

    • also die objektive sehen gleich aus und haben die gleichen lesbaren eigenschaften. aber sicher, daß an dem objektiv nichts geändert wurde? ich meine der fast dreifache preis wäre wirklich eine bodenlose frechheit.

      • Tamron und Sigma haben riesige Qualitätssprünge vollzogen. Alles was neu gerechnet ist, dürfte den Orginalherstellern ebenbürtig, oft sogar besser sein. Insofern liegt es nahe, das beide Hersteller Auftragsarbeiten für Fremdmarken umsetzen. Das gibt es übrigens schon seit Jahren. Stichwort Cosina und Zeiss. Es ist nicht die Frage der Produktion, sondern der Rechnung und Qualitätsüberwachung. Nicht umsonst liegt jedem Zeiss Objektiv ein hanschriftlich unterzeichnetes Zertifikat dabei.

      • carsten, du liegst etwas neben dem was ich schrieb. das passiert mir hier irgendwie öfter. ich beziehe mich darauf, sollte das neue pentax identisch mit dem tamron sein, wie cat oben schrieb, ist es eine frechheit dreimal so viel dafür zu kassieren als bei canon oder nikon. und das nur weil pentax drauf steht. also, stimmt cats aussage, bezahle ich bei pentax dreimal so viel für das selbe teil wie bei canon oder nikon. identisches gerät, dreifacher preis (sollte cats aussage stimmen).

  • Ich frage mich, warum manche Leute hier über einen höheren Preis wettern, als zum Pendant mit Canon- oder Nikonanschluss.
    Wobei wettern das richtige Stichwort ist. Es darf nicht vergessen werden, dass es sich hierbei nicht einfach um einen Aufdruck mit dem Namen Pentax und einem anders geriffelten Zoomring handelt. Wer sich bei Pentax auskennt weiß, dass die hochpreisige Objektivlinie wetterfest konstruiert ist. So ist auch dieses Objektiv speziell abgedichtet, dass ich es ruhigen Gewissens im Starkregen mit meinem Pentaxbody nutzen kann. Das erhöht den Preis zusätzlich.