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Profoto A1X: Neuer Kompaktblitz für Canon, Nikon und Sony präsentiert

Profoto hat mit dem A1X einen neuen Blitz vorgestellt, der erstmals nicht nur mit Canon und Nikon, sondern auch mit Sony kompatibel ist.

Profoto A1X jetzt auch für Sony Kameras

Mit einem Gewicht von 560 Gramm bezeichnet Profoto den A1X als den „kleinsten Studioblitz der Welt“. Er beerbt den A1 und bringt verschiedene kleinere Verbesserungen mit sich. Besonders wichtig für Sony Nutzer: Der A1X ist erstmals auch mit A7 & Co. kompatibel und nicht mehr nur mit Canon und Nikon Kameras.

Die wichtigsten Merkmale

Der Profoto A1X kommt mit einem größeren Akku daher als der A1, konkret konnte der Hersteller die mögliche Anzahl an Aufnahmen von 350 auf 450 steigern. Auch die Blitzfolgezeit wurde verbessert, nämlich von 1,2 Sekunden auf nur noch 1 Sekunde. Profoto spricht zudem noch von rund 30 weiteren Verbesserungen, die aber nicht konkret kommuniziert werden.

Zu den weiteren technischen Merkmalen gehören eine Air Remote mit 20 Kanälen, HSS, AirTTL, ein größeres Display und flimmerfreies Einstelllicht.

Der Profoto A1X ist ab sofort erhältlich und kostet 1.075 Euro. Verfügbar ist er beispielsweise bereits hier bei Calumetphoto.

Mark Göpferich

Mark Göpferich

Gründer von Photografix und freiberuflicher Redakteur, der sich seit vielen Jahren immer wieder aufs Neue von Fotografie und Kameras begeistern lässt. Mit mehr als 2.500 Artikeln hier auf Photografix inzwischen so etwas wie ein Experte für neue Kameras.

9 Kommentare

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  • Es wird immer einfacher zu guten Ergebnissen zu kommen, so etwas hätte ich noch vor wenigen Jahren gerne verwendet. Einfach in der Handhabung, klein, leicht und Leistungsstark. Schön das es so etwas gibt.

    • @Alfred

      was kann der besser als ein entkoppelter Blitz von Canon, der erheblich weniger kostet? Kannst Du mich da aufklären, da ich nur beschränkte Kenntnisse in diesem Bereich habe?
      Dafür dass der Made in China ist, ist er doch recht teuer, oder täusche ich mich da?

      • @ joe,

        wer es wirklich preiswert möchte kann auch ein Yongnuo Speedlite YN685 Blitzgerät für 150,- Euro verwenden. Der ist auf den ersten Blick ein interessantes Angebot ähnlich dem Canon Speedlite 600 EX II-RT für 530 Euro.

        Was dem dann fehlt ist das Einstelllicht, die speziell dafür vorgesehenen Reflektoren mit Magnethalterung für die präzise Lichtführung und er braucht längere Ladezeiten bei weniger Blitzauslösungen. Einen Lithium Ionen Akku hat er auch nicht.

        Der Profoto A1X kostet wie erwähnt 1.075 Euro. Das ist eine Ansage, bei genauerer Betrachtung und beim täglichen beruflichen Umgang sind die technischen Vorteile und die unproblematische sichere Handhabung diesen Preis aber wert.

        Für Leute die 3x im Jahr Aufgaben außer Haus mit Blitz abarbeiten wollen wird sich der Einsatz von 2-4 Profoto A1X nicht rechnen, das sind selbst die originalen Blitzgeräte schon zu teuer.

      • Hi Joe,
        Profoto ist eine Schwedische Firma, die höchstens (wie z.B. Apple oder Zeiss) ihre Geräte in China fertigen lässt (wo der A1 produziert wird, weiß ich allerdings nicht).
        Der A1 ist sicher für den Profimarkt produziert worden, insbesondere für Fotografen, die schon mit Profoto arbeiten.
        Ich hatte den A1 mal auf der Photokina in der Hand. Das Ding ist definitiv eine Nummer höher verarbeitet als Nikon oder Canon Blitze. Die Firma hat mal gesagt, daß sie 4 Jahre an dem Blitz entwickelt hat und einen recht großen Teil des Gewinns in die Entwicklung investiert hat (ich glaube über 10%).
        Ob man durch den runden Kopf und die Fresnell-Linse tatsächlich Vorteile hat, wäre zu probieren. Meistens sitzt ja doch ein Lichtformer auf dem Blitz und dieser nicht direkt auf der Kamera, wenn sich das einrichten lässt.
        Aber die Bedienung ist schon spitze und der Blitz kann eben perfekt in das Profoto System eingebunden werden, incl. Air Remote.

  • Über den Preis habe ich mich schon etwas erschreckt.
    Daher wollte ich wissen welche Leitzahl dieser Blitz hat.
    Mir war vorher nicht bekannt das Studio-Blitze meist keine LZ angeben.
    Der Hersteller gibt dieses auch nicht an, sondern stattdessen die max. Energie von 76 Ws.
    Dieser Wert ist der Verbrauchswert und nicht der „sichtbare“ Leistungswert.

    Ich habe anschließend eine Interessante Seite gefunden über Erklärungen der Blitzleistung.
    http://fotovideotec.de/leitzahl/index.html

  • Die Lichtleistung vom A1x wird zwischen dem Godox AD200 pro (330€) und dem AD 400 pro (660€) liegen, wenn man die Angaben vergleicht.
    Für 1000 € bekommt man bei Godox ein AD600 pro mit Funkauslöser mit wesentlicher mehr Leistung und bis zu 800 Auslösung unter voller Leistung.
    Vorteil vom ProfotoA1x ist die direkte Montage auf der Kamera, wenn man nicht entfesselt Blitzen möchte.
    Alle genannten Teile werden in China hergestellt.
    Man muss nur wissen, wie viel Leistung man wirklich benötigt, bevor man derartiges kauft. Mit dem Godox AD600 pro oder einem Profoto B1x 500 Air (1800 €) kann man auch schon mal gegen die Sonne „arbeiten“.
    Derartige Leistungen und Entfernungen erreiche ich mit den bekannten Aufsteckblitzen nicht.

    • A: für alle er kommt aus Thailand.
      B: auf der Kamera macht weniger Leistung mehr Sinn. Sind alle maximal 9 Stufen in der Lichtmenge ab stufbar. Wenn du mehr Leistung brauchst kannst du die die Leuchtfläche auf ca 20% reduzieren. Was einer Verfünfachung gleich kommt mit ca 400 Ws.

      • Kannst du mir mal für B ein Beispiel nennen, wann es Sinn macht die Leichtfläche zu reduzieren? Mir fällt nun zumindest in der People Fotografie keins ein 🤔

  • Die gebotene Leistung in Verbindung mit den kompakten Abmessungen treiben den Preis nach oben. Profoto zählt ja ohnehin nicht zu den günstigen am Markt.