Kameras

Report: Wie stehen die Kamerahersteller finanziell da?

Wie stehen die Hersteller von Kameras finanziell da? Unser Report beleuchtet die aktuellen Zahlen von Canon, Nikon, Sony, Fujifilm, Olympus und Panasonic.

Die Kamerabranche in der Krise

In den letzten Monaten und Jahren konnte man an verschiedenen Stellen immer wieder lesen, dass sich die gesamte Kamerabranche in einer Krise befindet. Die immer besser werdenden Smartphones machen allen Herstellern zu schaffen und sorgen in Kombination mit weiteren Einflussfaktoren dafür, dass die Verkaufszahlen und Umsätze bei allen Kameraherstellern rückläufig sind.

Die wichtigsten Hersteller im direkten Vergleich

Wir haben hier auf Photografix immer mal wieder einen Blick auf die aktuellen Quartalszahlen von einzelnen Unternehmen geworfen. Momentan finden sich dazu wieder diverse Meldungen im Netz, weil bei vielen Herstellern gerade das letzte Quartal zu Ende gegangen ist und entsprechende Berichte veröffentlicht wurden.

Was mich in diesem Zusammenhang interessiert hat: Wie stehen die Hersteller denn eigentlich im direkten Vergleich da? Wem geht es am schlechtesten? Wer hält sich einigermaßen wacker?

Um diese Fragen beantworten zu können, habe ich mich mit den aktuellsten Quartals- und Halbjahreszahlen von Canon, Nikon, Sony, Fujifilm, Olympus und Panasonic beschäftigt. Das war aus verschiedenen Gründen nicht gerade unkompliziert:

  1. Ich bin kein Wirtschaftsexperte. Operating Profit, Operating Income, Revenue, Operating Revenue, EBIT, Net Income, Profit before tax – überall finden sich andere Zahlen und Angaben.
  2. Nicht alle Hersteller geben ihre Quartalszahlen auf die gleiche Art und Weise an.
  3. Nicht alle Hersteller geben detaillierte Zahlen nur für die Kamerasparte heraus.
  4. Nicht alle Hersteller liefern Zahlen für den gleichen Zeitraum.

Trotzdem wollte ich gerne einen bestimmten Wert finden, den man wirklich 1:1 vergleichen kann. Ich habe mich hier für den Operating Profit entschieden. Das ist im Deutschen mit dem Betriebsergebnis zu vergleichen, Prof. Dr. Hans-Joachim Bücking von der Uni Frankfurt (Lehrstuhl für BWL und Wirtschaftsprüfung) findet dafür folgende Definition:

Operating Income, Operating Profit: Gewinn (Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit) vor Zinsen (Finanzergebnis) und Ertragsteuern.“

Ich nenne das im Folgenden der Einfachheit halber „Gewinn“.

Die Gewinne und Verluste der Kamerasparten im Vergleich

Ich habe mich dafür entschieden, zunächst einmal nur den Gewinn der Kamerasparten miteinander zu vergleichen. Alle Hersteller haben zudem noch andere Bereiche, die im Gesamtunternehmen eine mehr oder weniger prominente Rolle einnehmen. Damit beschäftigen wir uns dann weiter unten im Artikel.

Alle Zahlen in den folgenden Tabellen haben die Einheit „Milliarden Yen“.

Hersteller Gewinn (letzte 6 Monate) Gewinn (Vorjahreszeitraum)
Canon 22,8 56,2
Nikon 2 13,2
Fujifilm 10,1 21,6
Olympus -5,7 -9,2

Bemerkungen zu dieser Tabelle:

  • Größter Einbruch des Gewinns bei Nikon
  • Canon und Fujifilm mit gut 50 Prozent weniger Gewinn als im Vorjahreszeitraum
  • Fujifilm verdient nach wie vor am meisten Geld mit dem „Photo Imaging“ Bereich, zu dem unter anderem die Instax Sofortbildkameras gehören. Dieser Bereich macht ungefähr zwei Drittel des Umsatzes aus, „normale“ Kameras etwa ein Drittel
  • Olympus steht am schlechtesten da, kann aber als einziger Hersteller im Vergleich zum Vorjahreszeitraum eine positive Entwicklung vorweisen
  • Positiv: Auch wenn die Zahlen rückläufig sind, sind alle Hersteller bis auf Olympus aktuell noch im Plus

Sonderfall Sony und Panasonic

Wie ihr sicher gemerkt habt, tauchen Sony und Panasonic in der Tabelle nicht auf. Das liegt daran, dass Panasonic traditionell keine Zahlen zum Kamerageschäft ausweist. Und auch Sony gibt den Gewinn für die Kamerasparte inzwischen nicht mehr gesondert an. Diese fällt inzwischen in den Bereich „Electronics Products & Solutions“, zu dem natürlich auch Geräte wie Fernseher usw. gehören. Diesem gesamten Bereich ging es im letzten Quartal sehr gut, der Gewinn ist im Vergleich zum Vorjahreszeitraum von 16,5 Milliarden Yen auf 41,4 Milliarden Yen gestiegen. Auch der Sensorsparte geht es gut, hier stieg der Gewinn im letzten Quartal von 47,9 auf 76,4 Milliarden Yen.

Einzig und alleine die verkauften Stückzahlen und den Umsatz der Foto- und Videokameras gibt Sony noch gesondert an. In den letzten sechs Monaten wurden etwa 21 Prozent weniger Kameras verkauft als im Vorjahreszeitraum, der Umsatz ist gleichzeitig aber nur um etwa 7,5 Prozent gesunken. Zum Gewinn der Kamerasparte macht Sony wie gesagt leider keine Angaben.

Jahresprognosen für die Kamerasparten

Schauen wir uns als nächstes an an, wie die aktuellen Gewinn-Prognosen der Hersteller für das gesamte Geschäftsjahr aussehen. Die Zahlen oben zeigen ja nur die letzten sechs Monate, bei den meisten stellen diese sechs Monate die erste Hälfte des aktuellen Geschäftsjahres da. Ich beziehe mich hier wieder nur auf die Kamerasparten, zudem ist wieder die Einheit „Milliarden Yen“ zu ergänzen

Hersteller Prognose aktuelles Jahr Gewinn Vorjahr
Canon 50,8 126,7
Nikon -10 22
Fujifilm 40 53
Olympus -7 -18,3

Ergänzende Angaben zu dieser Tabelle:

  • Canons Geschäftsjahr endet früher als das der anderen Hersteller, hier war zuletzt schon das 3. Quartal abgeschlossen
  • Nikon wird das Geschäftsjahr voraussichtlich am schlechtesten abschneiden und erstmals ins Minus rutschen
  • Canon hat absolut gesehen den meisten Gewinn, aber enormer Einbruch im Vergleich zum Vorjahr
  • Fujifilm hält sich gut, Olympus kann die Verluste deutlich reduzieren, bleibt aber im Minus

Gewinne aller Sparten (gesamte Unternehmen)

Wie eingangs bereits erwähnt ist keiner der Hersteller ein reiner Kamerahersteller, alle Unternehmen beziehen auch Einnahmen aus anderen Bereichen – manche mehr, manche weniger. Deshalb möchte ich abschließend noch einen Blick darauf werfen, wie viel Gewinn die Unternehmen mit all ihren Geschäftsbereichen in den letzten sechs Monaten erwirtschaften konnten. Daraus kann man gut ablesen, wie wichtig die Kamerasparten für die einzelnen Hersteller sind und ob es genügend andere Standbeine gibt, die die sinkenden Verkaufszahlen von Kameras auffangen können.

Hersteller Gesamtgewinn letzte 6 Monate Gesamtgewinn Vorjahreszeitraum
Canon 81,5 166,3
Nikon 17,5 30,6
Fujifilm 92 83,9
Olympus 50,9 3
Sony 509,9 434,5
Panasonic 140,3 195,2

Ich habe hier farblich hervorgehoben, welche Unternehmen sich im Vergleich zum gleichen Zeitraum im Vorjahr positiv bzw. negativ entwickelt haben.

Besonders bemerkenswert ist dabei die enorme Steigerung bei Olympus, von 3 Milliarden Yen auf 50,9 Milliarden Yen. Das größte Minus hat Canon zu verzeichnen, absolut gesehen steht derzeit Nikon am schlechtesten da. Panasonic und allen voran natürlich Sony beeindrucken mit enormen Zahlen, da wird deutlich, dass es sich hier um große Elektronikkonzerne handelt, bei denen die Kamerasparten nur einen sehr kleinen Teil ausmachen.

Ich hoffe, dass ich euch mit diesem Artikel einen guten und leicht verständlichen Überblick geben konnte. Trotz stundenlanger Recherchen können sich irgendwo natürlich Fehler eingeschlichen haben. Falls euch etwas auffällt, macht mich bitte unbedingt in den Kommentaren darauf aufmerksam.

Quellen: Canon | Nikon | Fujifilm | Olympus | SonyPanasonic

Wie beurteilt ihr die finanzielle Situation der verschiedenen Hersteller?

Mark Göpferich

Mark Göpferich

Gründer von Photografix und freiberuflicher Redakteur, der sich seit vielen Jahren immer wieder aufs Neue von Fotografie und Kameras begeistern lässt. Mit mehr als 3.000 Artikeln hier auf Photografix inzwischen so etwas wie ein Experte für neue Kameras.

116 Kommentare

Hier klicken zum kommentieren
  • Es ist interessant zu sehen wie die Kamera-Hersteller so im Vergleich dastehen. Außerdem bin ich gespannt ob und wie zukünftig eine Zusammenarbeit/Kooperation dieser Hersteller mit den Smartphone Firmen stattfindet.

  • was hier noch fehlt ist der gesamte umsatz des zeitraums. dabei wären auch die entwicklungskosten interessant. bei olympus zum beispiel wird der umzug der produktionsstätte sicher auch noch im kommenden jahr zu sehen sein. es müssen schließlich neben den umzugs und evtl. baukosten ja schlielßlich die arbeitskräfte eingearbeitet werden.

    bei nikon kann ich mir vorstellen, daß da zur zeit viel in die entwicklung gesteckt wird.

    wenn ich das richtig verstanden habe, ist fujifilm sehr stark im kosmetikgeschäft und hat durch jahrzehnte lange erfahrungen in der chemischen photographie eben auch hier entsprechende erfahrungen die in anderen bereichen umgesetzt werden können. dazu kommen die medizinischen geräte, frafische systeme, optische geräte, industrieprodukte,… ich glaube auch, daß sie weiter stark in die entwicklung investieren, da die produkte u. a. aus der photographie auch anderweitig eingesetzt werden können.

    anders gesagt im gewinn/verlust sehe ich keine investitionen. wenn ich heute eine halbe milliarde gewinn erziele, aber nicht in die entwicklung investiere, kann es sehr schnells ein, daß ich vom markt verschwinde.

    ich bin zwar kein betriebs- oder volkswirt, aber ich denke, daß dies bereits mit dem normalen menschenverstand zu erfassen ist.

  • Vor ein paar Tagen wurde auch ein Artikel veröffentlicht wie die Marktanteile bei DSLM aussehen,
    1) Sony 42%
    2) Canon 20% (der Hauptanteil dürfte die M Serie ausmachen)
    3) Fuji 18%
    dann weit abgeschlagen im einstelligen Prozentbereich
    4) Olympus
    5) Panasonic
    6) Nikon (ich glaube es waren ganze 4,5%)

    Da sieht man Nikons Problem, wer zu Spät kommt bestraft das Leben/ Umsatz.

    • ist olympus so weit abgefallen? aber das könnte sich mit der em 5 iii ändern. schließlich war es in letzter zeit sehr still bei olympus außer der x.

    • Sehr interessant, Mirko.
      Da kann man verstehen, daß Nikon und Canon auch noch in den DSLR Markt investieren.
      Olympus hätte ich nicht gedacht, daß sie so wenig Marktanteil bei DSLM noch haben, schließlich sind sie ja schon so lange dabei.
      Naja, die X und eine sich nach Plastik (vermutlich zu leicht) anfühlende 5 Mark 3 mit dem alten Sensor werden ja auch nicht neue Kunden anlocken.
      Was bei Olympus sicher fehlt ist eine OMD EM-1 Mark III mit neuem Sensor und vom Smartphone übernommene Features.

      • hallo ingo, ein smatcam würde ich persönlich nicht wollen. außerdem hat kunststoff viele vorteile gegenüber metall. und zu leicht, wenn man sie den ganzen tag umhängen hat, gibt es fast garnicht. 😉 ok… es sei denn das gleichgewicht zum objektiv wird gestört. aber das sollte ja bei den olympus-objektiven kein problem sein. 🙂

      • Ingo,
        hier hatte jemand mal über das Vertriebsnetz von Olympus sich geäußert, das dürfte der größte Fehler von Olympus, zumindest hier in Europa, gewesen sein. Im asiatischen Raum ist Olympus bzw. mFT stark vertreten, ob das Sensorformat immer noch vor APS-C dort liegt ….keine Ahnung, obwohl Olympus + Panasonic kämen ja zusammen auf 15,4% (der Anteil von Panasonic KB DSLM dürfte bestimmt noch nicht so hoch sein 🤔)

    • @Mirko: Die Marktanteile habe ich auch gesehen, nur kleine Ergänzung dazu: Die beziehen sich auf das Gesamtjahr 2018. Die Vollformat-DSLMs von Canon, Nikon und Panasonic kamen erst Ende 2018. Dementsprechend sind die Zahlen Stand 11/2019 nicht mehr so aussagekräftig.

      • In der Schweiz ist in 2019 die Canon EOS R beim grössten Online Händler der Schweiz (Digitec) im Verkaufsrang die Nummer 1 vor der Sony A7 III

    • Den Artikel würde ich gerne einmal lesen. Auf welchen Markt bezieht er sich? Für Japan sieht es ganz anders aus, nämlich so:

      Canon: 31%
      Sony: 30%
      Olympus: 21%
      Panasonic: 10%

      Die beliebtesten Modelle im Verkauf (in Japan:

      1) Canon EOS Kiss M (Canon EOS M50)
      2) Sony A6400
      3) Olympus PEN E-PL9
      4) Canon EOS M100
      5) Olympus PEN E-PL8
      6) Panasonic Lumix GF9 (Panasonic Lumix GX800 / GX850)
      7) Sony A7 III
      8) Olympus OM-D E-M10 Mark III
      9) Sony A6000
      10) Panasonic Lumix GF10

      Stand: Juni 2019; Quelle: https://bit.ly/35e9EFr

      Zur Lage der Hersteller gibt es einen interessanten Artikel von/auf CNBC (Stand: Juli 2019; hier: https://cnb.cx/2qa3kQt), in dem auf die Bedeutung des Konzernmixes und der anderen Sparten hingewiesen wird.
      Zu Olympus und Nikon ist dort zu lesen, dass Unternehmen wie Olympus und Konica-Minolta so große Business-to-Business-Geschäftsbereiche haben, „dass sie ihr Kamerageschäft fast als Hobby fortsetzen können.“ Für Nikon dagegen hat das Kamerageschäft eine größere Bedeutung und damit sind die einbrechenden Verkäufe eine deutlich größere Bedrohung für Nikon als für die anderen Hersteller, insbesondere weil versäumt wurde, (vernünftige) „Videofunktionen frühzeitig zu integrieren.“ Und deshalb Modelle fehlen, die sich verkaufen lassen und mit denen auch noch Geld verdient wird…

      • Hallo Roland,
        das Thema BNC wurde bereits erschöpfend als nicht relevant für eine Marktbetrachtung besprochen. Das ist ein Onlinehändler in Japan. Mit wöchentlicher Betrachtung der Verkäufe. Offensichtlich nach Stückzahl, was Gummibärchen auf Platz 1 bringen würde, wenn man damit fotografieren könnte.
        Der Artikel von CNBC ist schon eher lesenswert.
        Gruß
        Bernhard

      • Roland,
        die Zahlen von Dir bzw. von der verlinkten Seite zeigen doch auf wie unterschiedlich die Märkte sind. Wie gesagt im asiatischen Raum war mFT das Sensorformat Nr.1 (ob es immer noch so ist weiß ich nicht) aber man sieht das Olympus sehr gut die Stellung hält und Fuji zB erst garnicht vorkommt

      • Es gibt mittlerweile viele Zahlen und Statistiken zum Thema. Hier sind ein paar Links:

        1. https://bit.ly/358Gvet
        Hier sind die Zahlen von Mirko, für das Jahr 2018, wahrscheinlich auf den Weltmarkt bezogen.
        2. https://bit.ly/32WfQjy
        Hier sind Marktanteile für spiegellose Vollformatkameras angegeben: Sony: 67%, Canon: 22.1%, Nikon: 10.4% für Japan von 10/2017 bis 10/2018

        Interessant ist auch die unterschiedliche Entwicklung der Marktanteile der verkauften Einheiten und der Marktanteile an den Erlösen/Umsätzen: Der Marktanteil von MFT ist von 10/2017 zu 10/2018 von 36,4 auf 28,6 geschrumpft. Das ist ja schon wenig erfreulich für die Hersteller. Die MfT-Hersteller konnten von den gesamten Markt-Erlösen in 10/2017 noch 36,7% kassieren, 10/2018 jedoch nur noch 22,2%: Der Markt bricht weg, die finanziellen Ergebnisse aber noch schneller.

        Dazu eine interessante Prognose des BCN Research Institutes: „Bis zu den Olympischen Spielen 2028 in Los Angeles wird der Markt für digitale Spiegelreflexkameras praktisch verschwinden“. […]. Der Kameramarkt nach 2020 wird Ausnahme von einigen DSLR-Flaggschiff- bzw. Sitzen-Modellen schnell spiegellos werden.“

        Quelle: https://www.bcnretail.com/market/detail/20180918_85853.html

        Das sollte man vllt. im Hinterkopf behalten, bevor man sich in größere Investitionen stürzt. 2020 ist nicht mehr weit weg & es könnte ja sein, dass es stimmt… 😉

        PS: Interessant, dass sich hier – bei einem Foto(-technikgerüchte)blog Impfgegner und -Trolle trollen… Unglaublich! 😉

      • Sehr geehrter Herr Reiske,

        Wer sich nicht auf allseitig informiert, informiert sich gar nicht. Und der ist auch nicht informiert, sondern eine manipuliert.
        Dass Sie die Bundesbehörden RKI und PEI jetzt als Impfgegner und Trolle bezeichnen ist zweifellos eine intellektuelle Glanzleistung.

      • @Sabrina

        „Sehr geehrter Herr Reiske,
        Wer sich nicht auf allseitig informiert, informiert sich gar nicht. Und der ist auch nicht informiert, sondern eine manipuliert.“

        Das ist eine unerwartete, wenn auch syntaktisch nicht fehlerfreie (alter Bot???), Selbstkritik. Hätte ich gar nicht erwartet…. 😉

        „Dass Sie die Bundesbehörden RKI und PEI jetzt als Impfgegner und Trolle bezeichnen ist zweifellos eine intellektuelle Glanzleistung.“

        Danke! Allerdings habe ich das nicht getan. Sie sind der Fake-News-Troll! Außer komplettem Unsinn habe ich von Ihnen hier noch nichts gelesen. Und ich habe hier – unter diesem Post – alles von Ihnen gelesen. Leider…

        Nehmen wir mal die Aussagen zum (angeblich vom) RKI:

        „3. die Impfungen sind wissenschaftlich widerlegt“

        Impfungen sind Handlungen, die kann man nicht widerlegen. Aussagen kann man widerlegen… 😉

        „Wenn Sie bei Google eingeben „RKI BCG-Impfung gegen Tuberkulose nicht mehr empfohlen“ “

        Habe ich getan. Beim RKI ist zu lesen (hier: https://bit.ly/2qZT1hJ):

        „Die BCG-Impfung gegen Tuberkulose wird von der Ständigen Impfkommission (STIKO) am Robert Koch-Institut seit 1998 nicht mehr empfohlen. Gründe: günstige epidemiologische Situation in Deutschland mit geringem Infektionsrisiko in der Bevölkerung, eine Schutzeffektivität von 50-80% in Abhängigkeit von Alter und der Art der Erkrankung, sowie nicht selten unerwünschte Nebenwirkungen (attenuierter Lebendimpfstoff). Dies entspricht den Empfehlungen der WHO, die vorgeschlagen hat, in Populationen, deren Infektionsrisiko für Tuberkulose unter 0,1% liegt, keine generelle BCG-Impfung durchzuführen. Ein Impfstoff ist in Deutschland nicht mehr für diese Indikation zugelassen; international ist Impfstoff verfügbar. Aufgrund unterschiedlicher epidemiologischer Gegebenheiten ist diese Situation in anderen Staaten anders zu bewerten“.

        Wenn man das versteht, kann man den Unsinn, den Sie hier verbreiten, eindeutig als solchen identifizieren und benennen: Es ist Schrott.

        Bye!

      • „Herr Reiske, Sie tun mir einfach nur leid.“

        Tja, bei allen intellektuellen Defiziten, die bei Ihnen auszumachen sind, ist das immerhin ein Lichtblick: Danke und weiter so! 😉

        PS: Nur weil ich lesen und das Gelesene auch verstehen kann, muss ich Ihnen nicht leid tun… Das können recht viele.

      • Herr Reiske, Sie tun mir noch ein wenig mehr leid.

        Sie gehören zu jener Gruppe:
        – Verarmung ist Wohlstandssicherung
        – Zensur ist Meinungsfreiheit
        – Krieg ist Frieden
        – Sklaverei ist Freiheit
        – Rüstungsexporte sind Klimaschutz
        – Glaube ist Wissen
        – Gesundheitsschädigung ist Therapie
        – dezentrierte Objektive sind exklusive Kamera-Highlights

      • „Herr Reiske, Sie tun mir noch ein wenig mehr leid.“

        Hurra!

        „Sie gehören zu jener Gruppe:
        – Verarmung ist Wohlstandssicherung
        – Zensur ist Meinungsfreiheit
        – Krieg ist Frieden
        – Sklaverei ist Freiheit
        – Rüstungsexporte sind Klimaschutz
        – Glaube ist Wissen
        – Gesundheitsschädigung ist Therapie
        – dezentrierte Objektive sind exklusive Kamera-Highlights“

        Zu welcher Gruppe? Sie beherrschen weder die deutsche Sprache noch einfachste Argumentationen, von Logik und verstehendem Lesen ganz zu schweigen. Sie faseln hier zusammenhanglos und käuen unverstandenes Zeug wider…. Entweder haben wir es bei Ihnen mit einem gelangweilten (und nicht besonders hellen) Teenager zu tun, ober mit einem nervigen, schlecht programmierten Bot. Escape! 😉

      • Herr Reiske
        Sie versuchen permanent von der sachlichen auf die persönliche Ebene zu schwenken.
        Das ist übliches Verhalten, wenn man auf sachlicher Ebene auf verlorenem Posten steht – ganz nach dem Motto:

        „Der ist ja nur Milchwirt“

        Nur ist Ihr Verhalten doch reichlich größenwahnsinnig, weil Sie meine Qualifikation gar nicht kennen.

  • Sehr geehrter Herr Göpferich, Sie bescheiben sich selbst als Wirtschaftslegastheniker, daher erspare ich Ihnen wohlwollend an dieser Stelle das bekannte Dieter Nuhr Zitat.

    Ich darf Ihnen jedoch als studierter Betriebswirt versichern, dass die von Ihnen genannten Kennzahlen, welche beiläufig bemerkt, bei Ihrer eher freien Interpretation im Detail durchaus kontrovers betrachtet werden können, bei allen börsennotierten Unternehmungen nur analytisches Beiwerk darstellen.

    Am Ende des Tages zählt nur der Shareholder-Value, Zielgröße ist daher ausschließlich das Aktionärsvermögen.

    Geschäftseinheiten, deren Renditen unterhalb der durchschnittlichen Kapitalkosten der Unternehmung liegen werden veräußert und die Erlöse an die Shareholder ausgeschüttet, da es andernfalls zur Wertvernichtung kommt.

    • Also Lieber Kingo, ich bin seit über 30 jahren Wirtschaftswissenschaftler, wir könnten jetzt trefflich diskutieren was und wie eine Firma in der jeweiligen Situation handelt und sich verhält. Nur eines, bitte keine Lehrbuchweisheiten mit der Realität verwechseln!

    • @King Go

      ich vermisse in Ihrem Textauszug die Vokabeln
      Verantwortung, Kultur und Menschlichkeit.
      Den Seitenhieb auf Mark Göpferich hätten Sie sich wohlwollend ersparen können.
      Zumindest war es Ihnen ja wichtig, allen mitzuteilen, dass Sie studiert haben. Abschliessend noch ein Dieter Nuhr Zitat:
      Bachelor ist ein anderes Wort für Studienabbrecher:-))

      • Eine Anmerkung habe ich noch zum Olympus-Konzern (Corp.):

        Mark hat herausgestellt, dass „die enorme Steigerung bei Olympus, von 3 Milliarden Yen auf 50,9 Milliarden Yen“ bemerkenswert ist. Als Zahl ist sie das auch 😉

        Es wird aber plausibel erläutert, es fallen nämlich Einmal-Aufwendungen in Höhe von of ¥38 Mrd. weg, die das Ergebnis 2018 belastet haben. Stellt man die in Rechnung, dann war das Ergebnis 2018 nicht sooo schlecht (ca. ¥41 Mrd.), und trotzdem gab es eine gute Steigerung, vor allem durch Kostensenkungen, höhere Gewinne in den Sparten „Endoscopic Solutions Business“, „Therapeutic Solutions Business“ und „Scientific Solutions“.
        Die Einmalaufwendungen in 2018 resultierten aus (der Beilegung von) Rechtsstreitigkeiten und Schadenersatzzahlungen (damages claim securities litigation settlements, damages resulting from the judgment regarding a lawsuit involving a Chinese production subsidiary, costs associated with entering into a plea agreement with the U.S. Department of Justice) und der Restruktierung der Kamerafertigung.

        Berücksichtigt man dies, sehen die Zahlen schon etwas normaler aus. Und: Angesichts der guten Entwicklung in den anderen Sparten ist Olympus technisch offenbar durchaus in der Lage Spitzentechnik zu liefern. Ich würde die Kamerasparte also nicht voreilig abschreiben.

        Generelle Anmerkung:
        Auch wenn ich nicht verstehe, warum die Kamerahersteller keine wirklichen Innovationen liefern. Warum lassen sich hochwertige Kameras und Drohnen nicht ordentlich koppeln? Wo bleiben die Tiefeninformationen („3D“) bei den Kameras? – Handys können das…. Wo bleibt eine vernünftige Einbindung von Handys und Tablets – außer von mehr oder minder primitiven „Fernsteuerungen“?
        Auch die Benutzer- bzw. Bedienungsfreundlichkeit ließe sich noch viel weiter steigern – warum muss man im Winter (draußen!) kalte Finger beim Fotografieren bekommen – ist das ein Naturgesetz? Beleuchtete Tasten gibt es ja schon – ist ja auch ganz nett… Aber eher ein Gimmick. Wie sieht es mit Brillenträgern aus? Sucher und Displays sind für diese durchaus verbesserungsfähig (erheblich!). Usw. usf.

        Was die Kamerahersteller nicht hinbekommen, werden die Smartphonehersteller schaffen. Da das absehbar ist, sollten die Hersteller hier mal zeigen, was sie können. Sonst bleiben tatsächlich nur noch das Profi- und das Semiprofi-Segment übrig…

      • Matthias, unser „studierter Betriebswirt“ hier hat ja mit keinem Wort erwähnt, dass er in Betriebswirtschaftlehre überhaupt einen Hochschulabschluss hätte. „Studiert“ ist man auch, wenn man sich einfach mal bei einer FH oder Uni eingeschrieben hat. „Betriebswirt“ ist wiederum keine Berufsbezeichnung, die eindeutig auf einen bestimmten Abschluss schliessen lässt, es existieren auch nicht-akademische Betriebswirte. Insofern ist völlig offen, welche angebliche Fachkompetenz uns der „nette“ Beitragsschreiber mit „studierter Betriebswirt“ über sich mitteilen möchte, abgesehen davon, dass er in seiner Anonymität alles mögliche über sich behaupten kann.

        Und noch eine Anmerkung zu Kingo und seinem Beitrag: Wer hier völlig grundlos so polemisch, herablassen, arrogant und meiner Ansicht nach an der Grenze der Beleidigung gegen einen Artikel und dessen Verfasser schreibt, sich dann der angeblich eigenen Kompetenz rühmt, um schliesslich einen im Zusammenhang mit der Aussage des Artikels substanzlosen Einwand zu bringen, der lässt zumindest bei mir Zweifel aufkommen, ob er tatsächlich diese Kompetenz inne hat und sich hier nur produzieren möchte. Tatsächlich kompetente Leute haben dies jedenfalls nicht nötig.

        Wirklich Grösse zeigt hier Mark, der es nicht nötig hätte den Beitrag von Kingo publik zu lassen, die Kritik an sich und seinem Artikel aber trotzdem stehen lässt. Deshalb mein Respekt für Mark, seine Arbeit und seinem Umgang mit Kritik!

      • Thomas,

        Kingo wollte auch mal was sagen und hat dann mit seinem arroganten
        Schlausprech eine saubere Bauchlandung hingelegt.
        Mark hat´s mal kommentarlos so stehen lassen, denn jeder muss ja selbst wissen,
        womit er sich lächerlich macht…

    • Ohhhjehhh.

      „Sehr geehrter Herr Göpferich, Sie bescheiben sich selbst als Wirtschaftslegastheniker, daher erspare ich Ihnen wohlwollend an dieser Stelle das bekannte Dieter Nuhr Zitat.“

      Ich glaube 1. dass Herr Göpferich sich nicht als Legastheniker besch[r]ieben hat. Falls doch, hätte ich gerne den dazugehörigen Link. Zudem sollten Sie sich vllt. selbst an D. Nuhr halten, jedenfalls wenn Sie dieses Zitat meinen: „Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal Fresse halten“. 😉

      Ich möchte lieber nicht wissen, was Sie wo und wie schlecht studiert haben, dass aber die Kennzahlen „Operating income“ und „Income before income taxes“ „nur analytisches Beiwerk darstellen“, ist wohl ein schlechter Scherz! Hoffe ich. Verbreiten Sie es bloß nicht weiter – Ihrer „Karriere“ wird es ja nicht schaden können, bei dem Wissensstand… 😉 – aber es gibt ein Bild des Unwissens ab….

      „Am Ende des Tages zählt nur der Shareholder-Value, Zielgröße ist daher ausschließlich das Aktionärsvermögen.“

      Danach beruht die Steuerung eines Unternehmens auf dem Operating Cashflow, der mit diversen Schwierigkeiten behaftet ist. Keineswegs werden damit die anderen Kenngrößen obsolet. Ich weiß auch nicht, wozu Sie hier posten – oder doch, Sie sind der Typ von dem H. Frankfurt in „On bullshit“ geschrieben hat. Da ich schon soviel über Sie gelesen habe: Hallo! 😉

      Und weiter: „Geschäftseinheiten, deren Renditen unterhalb der durchschnittlichen Kapitalkosten der Unternehmung liegen werden veräußert und die Erlöse an die Shareholder ausgeschüttet, da es andernfalls zur Wertvernichtung kommt.“

      Tja, von welcher Frist(en) reden Sie? Woher ist Ihnen bekannt, anhand welcher Kenngrößen das Sony-Management entscheidet? Welche (Zukunfts-) Annahmen stehen dahinter? Investitionen, die sich auszahlen? Neue Geschäftsfelder, die entwickelt werden? …
      So wie Sie das hier schreiben, ist es Schrott. Sorry, aber das ist wahr. So gäbe es keinen Mercedes, keinen Otto-oder Dieselmotor, keinen Tesla und auch sonst nix…

      An alle anderen:

      Ich selbst würde die Tendenzen (2018 verglichen mit 2019) auch nicht überbewerten. Bei Sony entwickelte sich das Operating income 434,517 Mrd. Y (2018) auf 509,880 Mrd. Y (2019).
      Das sieht gut aus. Noch besser, wenn man die Erklärung liest: Das Operating income in der Sparte Game & Network Services ist gefallen, dafür ist es gestiegen in den Sparten Imaging & Sensing Solutions, Pictures und Electronics Products & Solutions. In der zuletzt genannten Sparte sind die Kameras enthalten. Es sieht also ganz gut aus… Aber: Der Gewinn-Anstieg (Operating Profit) in dieser Sparte ist vor allem auf Kostenreduzierungen (reductions in operating costs) zurückzuführen, vor allem bei Handies & Co (Mobile).

      Andererseits ist die Kennzahl „Net income attributable to Sony Corporation’s stockholders“ von 399.4 Mrd. Y auf 340.0 Mrd. Y gesunken. Wenn man also das Unternehmen damit bewerten will, ist es jetzt billiger geworden. Eine Kaufgelegenheit! (Für „studierte[.] Betriebswirt[e]“ und Internet-Trolle, oft in Personalunion.) 😉

      • @Reiske Gut geschrieben! Die Verblödung breitet sich immer mehr aus.
        Der gesunde Menschenverstand und der Realitätsbezug ist seltener geworden in Deutschland.
        Der Deppenzirkus, den hier einige angehören, ist nur ein Spezifikum einer Gesellschaft, wo die Verdummung schon in der Schule beginnt. Mit auswendig lernen kommt man sogar schon seit längerem durch ein wissenschaftliches Studium gut durch. Die Mär vom „blöde studierten Menschen“ ist schon lange real geworden und diese Blöden bilden wieder andere aus. So potenziert sich noch der Schwachsinn. Ich sehe schwarz für Deutschland. Wir werden in Zukunft ein „Billiglohnland“ für China werden.
        Der Artikel von Herrn Göpferich sollte doch vermutlich nur ein Lückenfüller sein, damit man dies Portal regelmäßig besucht. Mehr nicht!

    • Deutschland verblödet immer mehr, der Beitrag von Ihnen beweist es! Würden Sie des Lesens mächtig sein, dann würden Sie merken, das der Administrator dieser Seiten einfach ein paar Zahlen aneinandergereit hat, ohne sie zu werten.

      Zwischen dummen Beiträgen und Verstehen liegen in diesem Land offenbar Welten…

  • Was sagen eigentlich solche Gewinnzahlen aus?
    Wenige Kameraverkäufe, dafür teuer = viel Gewinn.
    Viele Kameraverkäufe, dafür günstig = viel Gewinn.
    Welches Unternehmen, steht dann mit welcher Strategie besser da.
    Und ganz so klar, scheint es bei Olympus nicht zu sein.
    https://www.43rumors.com/official-olympus-statement-we-will-continue-to-work-on-the-improvement-of-profitability-and-efficiency-in-the-imaging-business/
    Interessant auch, dass Fujifilm mit Instax sein Hauptgeschäft macht, wo doch seine Aufstellung in APS-C und Mittelformat immer so angepriesen wird.
    Trotzdem haben auch sie einen starken Einbruch.
    Bei Panasonic hieß es, Kamerasparte ok, nur der Haushaltswaren-Bereich schwächelt.
    Sony, als Ganzes, fehlt ein Geldbringer, wie einst der Walkman.
    War von einem Experten zu lesen.
    Nikon ist der kranke Mann im Yen-Land.
    Bei Canon kann die Lage auch nicht gesund sein.
    Fazit, so schlau, wie vorher.
    Warten wir es einfach ab.

  • Also, wie Mark schon erwähnt hat sind die Zahlen mit Vorsicht zu geniessen. Denn es macht einen erheblichen Unterschied wie der Gewinn ausgewiesen wird, ob vor Steuern, nach Steuern, aus dem operativen Geschäft oder wie auch immer. Die Zahlen zeigen eigentlich nur eines deutlich, dass es der Kameraindustrie nicht gut geht und meiner Meinung nach sieht es am Schlechtesten für Nikon aus, weil die auf das Kamerageschäft mehr angewiesen sind als alle anderen.

    Also Rolf, auf geht’s, Nikon Kamera(s) kaufen!

    • Joe,

      ich kaufe eine Kamera, wenn ich eine brauche. Deshalb interessieren mich auch die Zahlenspielereien hier überhaupt nicht. Mich interessieren nur die Zahlen der Unternehmen meiner grössten Aktienpakete, also Logitech z.B. Oder denkst du, dass es sinnvoll ist, wenn jemand, der zu Hause mit einer Logitech-Tastatur arbeitet, die Geschäftsberichte studiert und täglich die Börsenkurse dieses Unternehmens nachschaut??

      Deshalb finde ich es auch eine ziemliche Zeitverschwendung, hier über Zahlen zu diskutieren und sich Sorgen darüber zu machen. Ich mache mir dann Sorgen, wenn Nikon Konkurs geht und es niemanden gibt, der das Unternehmen übernehmen möchte. Das ist früh genug, und bis dann fliesst noch eine Menge Wasser den Rhein hinunter …

  • Weil wir gerade über Aktien notierte Firmen sprechen, die besten Renditen erzielt die Rüstung erzeugende Industrie und deren Zulieferer.

    Zwar fotografiere ich sehr gerne, in die Fotoindustrie würde ich momentan aber trotzdem keinen Cent investieren.

    Nikon sehe ich zukünftig in der selben Nische in der sich Pentax schon lange befindet und die sich dort bestens eingerichtet haben. Da helfen selbst die neuen Spiegellosen nicht weiter. Wie lange sich Canon noch über Wasser hält kann ich nicht sagen. Sony und Panasonic sind Elektronik Giganten, da gelten andere Strukturen.

    Es bleibt spannend.

    • Alfred,

      schon mal was von Netflix, Tesla, Nvidia, Facebook oder XING gehört?

      Gegenüber den Renditen dieser Aktien über die letzten Jahre sind die der Rüstungsindustrie geradezu unterirdisch, also sozusagen Geldvernichtungsmaschinen …

  • Solche Zahlen sind ganz interessant, aber viel spannender finde ich die strategische Aufstellung der Hersteller.

    Was wird aus Micro Four Thirds?

    Kann Panasonic im Full Frame Markt etwas ausrichten?

    Können sich Canon und Nikon langfristig auch im Markt der Spiegellosen an die Spitze setzen?

    Ist die Taktik der zwei Bajonette und Formate (Canon EOS M und EOS R, Panasonic G und S, Fujifilm X und GFX) besser als die von Sony und Nikon, die auf ein Bajonett sowohl für APS-C wie auch für Full Frame setzen?

    Was wird aus Pentax / Ricoh? Haben die wirklich keine Ideen für Spiegellose und kein Interesse an diesem Markt? Oder gaukeln sie das nur vor?

    Was wird aus Olympus? Können die mit so einem schmalen Sortiment überleben?

    Wie entwickelt sich Sony? Werden wir immer nur RX1, RX10, RX100, A7 und A9 in immer neueren Versionen Mark III, Mark IV, Mark V, Mark VI, Mark VII … sehen, oder gibt’s da auch mal etwas ganz anderes?

    • @Basic Instinkt

      Dein Strategie Gedanke wird sicher die entscheidende Rolle spielen wenn es ums Überleben auf niedrigem Niveau geht, denn für eine wirkliche Besserung im Systemkamera Markt haben sich die Nutzung und die Kundeninteressen zu stark verändert.

      Ich möchte das mit der Situation im Automobilbau vergleichen. Unsere aktuellen Verbrenner sind die besten die wir jemals hatten, trotzdem erkennt jeder wohin die Reise gehen wird. Deswegen kauft auch kein privater Nutzer ein neues herkömmliches Fahrzeug, genau so gut könnte er das Fenster aufmachen und die 30tausend Euro hinauswerfen. In 3-4 Jahren ist sein gebrauchter Verbrenner unverkäuflich und somit wertlos, das Geld ist verbrannt.

      Wer offenen Auges und wertfrei die Fototools in den Smartphones begutachtet erkennt wohin die Reise in den nächsten 2-3 Jahren gehen wird. Meine beiden Fujis (APS-C und Mittelformat) werden dann nur noch einen Bruchteil ihres heutigen Wertes auf dem Gebrauchtmarkt erbringen. Die Frage welche Sensorgröße sich durchsetzen wird hat sich erledigt.

      Für professionelle Fotografen, begeisterte Hobbyisten werden nach wie vor hochwertige DSLR/DSLM Boliden (Manufakturen) lieferbar sein, wer diese bauen wird wissen wir noch nicht.

      • Eben.

        Sicher werden die ohnehin bilden Billigkompaktknipsen obsolet.

        Auch Einsteiger-DSLRs mit 18-55er Kitobjektiv braucht schon heute niemand wirklich.

        Gleiches gilt wohl auch für Einsteiger-DSLMs ohne Sicher mit 12-32mm Nicht-Fisch-nicht-Fleisch-Billigobjektiv.

        Für die Hersteller mögen alle diese Kameras Geschäft bringen, aber aus fotografischer Sicht ist das eh alles Plastikschrott.

  • Ein Lehrbeispiel für die moderne, globalisierte Wirtschaft. Die Schulbuchregeln gelten nicht mehr.
    25% Umsatzeinbruch, 100% Gewinneinbruch, fortlaufende Verluste. Was vor 30 Jahren zur sofortigen Pleite geführt hätte ist heute eine Randnotiz.

    Weil der Einfluß der Medien auf unternehmerische Entscheidungen einen immer größeren Raum einnehmen. Die Realität tritt immer mehr in den Hintergrund.
    Sowohl von Seiten des phantasievollen Marketing der Konzerne, den (mehr oder weniger bezahlten) Forenten, Bloggern, Youtubern, Journalisten, Magazinen und Mediengruppen.

    Beispiel: Um die DSLR Umsätze (und Gewinne) zu stützen hat die Canon und Nikon Medienarbeit DSLM so lange schlecht geredet bis sie es offensichtlich selber geglaubt haben. Verhaftet in der selbstgeschaffenen Informationsblase, haben es diese Unternehmen verpaßt sich der Realität zu stellen. Selbst als die eigenen Truppen reihenweise zum Feind (SONY & Fuji) überlaufen kommt keine adäquate Reaktion. Einsparungen statt Kampf um den Markt. Weil dieser angeblich zusammenbricht. Blöde Ausrede. Wie könnten dann andere Unternehmen erfolgreich sein!?

    Und dann immer dieses saublöde Gerede vom Fotografen, der die Bilder macht.
    Als würden wir Bilder noch mit Hammer und Meißel in Ägyptische Tempel klopfen.

    Was fehlt ist eine echte Innovation, wie es die Digitalisierung der Fotografie vor 20 Jahren war.
    Die junge Kundschaft wird ignoriert. Weil die alle schon ein Smartphone haben!?
    Richtig, haben Sie. Aber sie hätten bestimmt auch eine geile, hippe Kamera, wenns die gäbe.
    Wobei sich Fuji gerade mit ihren Instant-Kameras dumm und dämlich verdient.
    Aber das sind ja keine richtigen Kameras! Sagen zumindest Canon und Nikon Jünger.

    Was so gesagt und geschrieben wird ist wohl wichtiger als die Wirklichkeit.

    • ….sehe ich ähnlich nur ein wenig in die andere Richtung verschoben. In einen Kommentar zur „heutigen Fotografie“ stand im Fazit „bald benötigt die Kamera keinen Fotografen mehr“
      Natürlich ist es überspitzt geschrieben da ja jemand die Kamera noch halten muss 🙄 Für mich gibt es zwei Gruppen, die Eine begrüßt den Fortschritt und begnügt sich damit das die KI soweit alles übernimmt und man großartige Bilder bekommt ohne dabei „nachdenken“ zu müssen. Die andere Gruppe legt immer noch gerne selbst Hand an, möchte selber und gezielt mit Blende und Co. arbeiten usw.
      Ich bin immer wieder überrascht wenn ich bei DM Filme eintüte das ich dort auch immer wieder junge Menschen treffe die dort ihre Filme eintüten.
      Ansonsten langweilt mich auch mittlerweile der digitale Einheitsbrei, Tier AF , Eye AF usw gehen mir ziemlich am Arsch vorbei….wenn Fuji aussteigen sollte bzw. Kameras nach Smartphone Konzept herstellen sollte kaufe ich noch 2 „alte“ und Tüte die ein ….reicht dann für mich 📸

      • nö, das war schon einige Monate vorher klar.

        Dazu muss man sich in der tat nur die Entwicklung (leider nicht-Entwicklung) bei Olympus anschauen.

        Und genau diese Entwicklung schmeckt mir gar nicht.

    • @Pa Teese
      …Olympus ist sogut wie tot…
      Bevor du so etwas schreibst, solltest du besseres Englisch lernen und genauer zuhören. Das wird NIRGENDS gesagt! Es wird darüber diskutiert wie wahrscheinlich es ist und dass gerade solche Gerüchte dazu führen können, dass eine Kamerafirma in Schwierigkeiten kommt! Natürlich ist es möglich, dass Olympus die Kamerasparte aufgibt, aber das ist zu diesem Zeitpunkt nur Spekulation – es kann zur Zeit wirklich jeden treffen, selbst Canon kann sich nicht in Sicherheit wiegen und falls die Sensoren von Samsung tatsächlich besser sein sollten als die von Sony, dann könnte bei Sony ein einträglicher Geschäftsbereich wegfallen und es stünde dann gar nicht gut um Sony. Aber das sind alles nur Spekulationen und hat wie das Gerücht um Olympus zu diesem Zeitpunkt weder Hand noch Fuss.

    • @Pa Teese
      …Olympus ist so gut wie tot!…
      Also das wird in diesem Video NIRGENDS gesagt, bitte besser zu hören oder besseres Englisch lernen! Es wird darüber diskutiert was an dem Gerücht dran sein könnte und dass eben gerade solche Gerüchte dazu führen können, dass eine an sich gesunde Firma in Schwierigkeiten geraten kann. Eines ist aber klar, dass es zur Zeit wirklich jeden treffen kann. Selbst Canon ist nicht über jeden Zweifel erhaben und auch Sony könnte sehr schnell in Schwierigkeiten kommen, wenn der Samsung Sensor tatsächlich besser wäre. Allerdings ist das nur ein Gerücht und genauso wahr bzw. falsch wie die Geschichte mit Olympus. Natürlich ist nicht ausgeschlossen, dass sie im nächsten Jahr die Segel streichen, aber das trifft auf Nikon, Panasonic, Canon und Fuji genauso zu.

  • Glaube keiner Statistik die du nicht selbst gefälscht hast. Was sagen uns die Zahlen ?? Genau nichts! Einige Firmen entwickeln gerade neue Modelle. Sony versucht noch schnell mit mittlerweile veralteter Technik Geld zu verdienen die es schon seit fünf Jahren gibt. Wirklich neues kommt seit Jahren nicht mehr. Also das sind eher Äpfel und Birnen. Schönes Wochenende

    • Solange Nikon sehr gute Kameras und Objektive baut und sie fünf Jahre Garantie auf Objektive geben, sind mir deren Zahlen eigentlich wurscht. Solange sie nicht anfangen, an der Qualität zu sparen oder in China oder Thailand montieren zu lassen wie andere Premiumhersteller, bin ich zufrieden. Damit sage ich nicht, dass man in China schlechter montiert, als ein japanischer Kollege das tut. Aber es ist ein Ausdruck, wie man mit dem Kostendruck umgeht und welche Reserven ein Unternehmen hat und vielleicht auch, welche Bedeutung man einem Modell beimisst!

      Mich würden auch mal die Verkaufszahlen der einzelnen Kamerasparten interessieren, also wieviel Prozent gehen DSLM und DSLR bei Canon und Nikon über den Tisch.

      • Also Nikon produziert in Japan, Thailand, China und Laos. Ausschließlich „Made in Japan“ ist schon lange Geschichte.

  • Nahezu alle namhaften Objektiv-Hersteller bedienen das offene E-Mount-System von Sony. Warum Nikkor nicht? Seit Jahren fehlte gerade im APS-C Bereich ein 16-55 f/2.8. Da hätte Nikkor eine Menge Geld mit verdienen können. Sony hat nun selbst ein APS-C 16-55 f/2.8 präsentiert, welches allenfalls noch über den Preis angegriffen werden könnte. Ich meine: Wenn ich ein Objektiv-Hersteller bin, und es geht mir wirtschaftlich sehr schlecht. Dann werfe ich meine Eitelkeiten über Bord und produziere dort, wo ich viel Geld verdienen kann. Dank an Sony, für das offene E-Mountsystem… möge der Bessere gewinnen!

    • Das ist jetzt aber ein Witz, oder???

      Du meinst allen Ernstes, Nikkor sollte für den Konkurrenten Sony Objektive produzieren??? So einen Quatsch habe ich schon lange nicht mehr gelesen!

      Das Nikon DX System ist übrigens auch offen:

      Von Nikkor gibt es:

      – 16-80 f2.8-4
      – 17-55 f2.8

      Dann von Sigma:

      – 17-70 f2.8-4
      – 17-50 f2.8

      Und falls dir das zuwenig lichtstark ist:

      – 18-35 f1.8

      Übrigens steht es Sony offen, den Nikon Aktionären eine Übernahmeofferte anzubieten …

      • Sony ist nicht nur ein Konkurrent, sondern ein Partner. Sony liefert an Nikon Sensoren, Displays, elektronische Sucher. Warum sollte man also nicht in die andere Richtung auch Partner sein?

  • Also wenn ich mir das hier so durchlese … Das wirkt doch schon ein wenig wie das Altersheim, wo man sich gegenseitig erzählt, wie toll das früher so war. Es wird von manchen überhaupt gar nicht die aktuelle Entwicklung reflektiert, die vor allen bei Smartphones stattfindet.

    Auch wird völlig verkannt, dass Smartphones keineswegs jetzt schon gut genug sind.

    Das Problem ist vielmehr, dass die traditionellen Kameras nicht gut genug sind,
    – weder von der BildQualität gemessen am Preis,
    – noch von den Funktionen her z.B.
    – fehlendes Tagging mit GPS-Daten,
    – Immer noch Objektivwechsel nötig, statt automatischer Wechsel der Objektive bzw. Kameras beim Zoom
    – Zu viel Schlepperei gemessen an den bescheidenen Vorteilen bei der Qualität.
    – immer noch erhebliche Bildnachbearbeitung nötig
    – kein Sensor zur Entfernungsmessung (Time of Fly)
    – moderne HDR-Technologien nicht verfügbar
    – und speziell bei Kleinbild und Größer auch die geringe Schärfentiefe bzw. Auflösung

    Auf Kleinbild oder gar Mittelformat zu setzen ist sicher nicht falsch, solange man damit Geld machen kann.
    Aber man verkennt, dass das nur vorübergehend funktioniert(e), weil die Smartphones qualitativ eben doch noch deutlich hinter den Systemkameras liegen.

    Alle Kameras einschließlich mFT, die groß und schwer sind, werden vom Massenmarkt verschwinden – nicht nur wegen dem hohen Preis, sondern weil sie eben groß und schwer sind.

    Das heißt aber eben auch, dass viele
    zahlungskräftige Kunden auf kleine Kameras umsteigen werden.

    Und da es was anderes als die Smartphones nicht gibt, werden die natürlich auf Smartphones umsteigen.

    Die Hersteller der traditionellen Kameras werden in der Nische oder ganz vom Markt verschwinden, weil sie immer noch an dem alten Müll festhalten, statt auf zukunftsfähige Kameras mit mehreren (2 bis 3) Objektiven mit kleinerem Sensor und modernen Technologien wie HDR oder Time of Fly Sensor zu setzen.

    Vielleicht haben diese Hersteller weder die Forschungskapazitäten noch das Geld, sich diese Technologien
    zu kaufen. Vielleicht ist auch der Ausstieg aus dem Kamera-Geschäft längst beschlossen und man verkauft nur noch das Alte, solange sich damit noch Geld machen lässt.

    Ich weiß es nicht. Ich weiß nur, dass das Angebot von gestern und preislich viel zu teuer ist, jedenfalls für einen Massenmarkt.

    • Sabrina,
      der Vorteil von kleinen Kameras ist der, dass man sie in die Hosentasche stecken kann. Und da sollten sie auch bleiben. Geotagging wird wie beim SP auch gewissen Leuten ermöglichen, Bewegungsprofile des Nutzers zu erstellen. Was man damit anrichten kann, bleibt Deiner Phantasie überlassen. Autos werden trotz der Hochpreis-UVP`s wie blöd gekauft. Die dort verbauten Elektronikteile kann man gar nicht reparieren, werden ausgetauscht (darum jetzt auch KFZ-Mechatroniker). Demnächst sollen die dann auch automatisch fahren. Macht das noch Spass? Nein! Und wenn sich dann jemand überlegt, der Fahrer ist ja schon 5 Jahre in Rente, den lassen wir jetzt mal mit Tempo Hundert automatisch vor die Mauer fahren? Problem gelöst und nur Tempo Hundert, damit die Mauer nicht beschädigt wird..
      Sorry bin vom Thema abgewichen

      • keine Sorge
        In Deutschland hat man den Impfzwang beschlossen. Ist zwar rechtswidrig, wird aber trotzdem durchgesetzt. Da kann man die Alten gleich tot spritzen. Ist deutlich billiger.
        Oder man erklärt sie für geistig verwirrt, schon hat man sie aus der Wohnung raus gekündigt.
        Wir haben ein grundlegendes Rechtsstaatsproblem.

        Ich bin im übrigen davon ausgegangen, dass GPS-Daten nicht über die Standortermittlung über das Funknetz ermittelt werden sondern über den Empfang der Signale von den Satelliten. Und diese sind anonym.

      • ….habe vor ein paar Jahren zufällig mit open-source-software auf meinem iphone gesehen, wo ich bundesweit überall gewesen bin und wann. Wozu sind diese Daten gespeichert worden und warum verdeckt?
        Gab damals richtig Ärger bei Apple. Man war auch nicht in der Lage, das so ganz genau zu erklären.
        KI vom iphone? :-))

      • sabrina, wenn ich das richtig verstehe, gilt der impfzwang nur für kinder ab einem gewissen alter und deren erzieher. und das ist absolut richtig so. träger könnten nämlich alte mensche und säuglinge anstecken und diese können daran sterben. das heißt nicht geimpfte sind potentielle totbringer. hier heißt es, daß unschuldige geschützt werden müssen. wenn die masern dann ausgerottet sind, wird niemand mehr geimpft werden müssen.

      • @ Matthias

        Der Schuhmacher Foto+Design schreibt davon, dass die Smartphones selbst dann beobachtet werden, wenn keine SIM-Karte drin ist.

        Das man also also nur verhindern, wenn die Kamera elektrisch und Funkmäßig abschirmt.
        elektrische Abschirmung durch Verstauung in elektrisch isolierendes Material, zum Beispiel Tennissocken – wird es wohl aus diesem Grund bald nicht mehr geben – und funktechnische Isolation durch Abschirmung mittels einer metallenen Verpackung, die die Funkstrahlen nicht durchlässt – wird es wohl auch bald nicht mehr geben.

        Vor allem sollte man sich mal Gedanken machen, wie glaubwürdig Parteien, die für diese Spitzelpraxis verantwortlich zeichnen, sind, während sie gleichzeitig politische Wettbewerber als Nazis zu verleumden.

        Da scheint ein großer Teil der Bevölkerung sich von Rechtsverletzern sagen zu lassen, was sie zu denken und zu wählen haben.

      • @ daniel

        Nein das ist nicht richtig so.

        1. aus rein rechtlichen Erwägungen
        Es kann niemand das Recht haben, mich an der Gesundheit zu schädigen

        2. die Impfungen sind keine wissenschaftlich begründete Behandlung.
        Das können Sie schon an der Art und Weise der Berichterstattung erkennen, die mittels Suggestion von Fachkompetenz die Frage nach dem Beweis unterdrücken sucht und selbst auch jeden Beweis schuldig bleibt.

        3. die Impfungen sind wissenschaftlich widerlegt
        Wenn Sie bei Google eingeben „RKI BCG-Impfung gegen Tuberkulose nicht mehr empfohlen“ oder „Tuberkulose-Impfung in Deutschland? Welche Möglichkeiten gibt es, wenn die Impfung für einen Auslandsaufenthalt gefordert wird?“ bekommen Sie den Treffer „Navigation – Tuberkuloseimpfung in Deutschland …. – RKI“ den Sie anklicken.

        Dort lesen Sie:
        „Schutzeffektivität von 50-80%“
        also ungefähr so wie bei einem Münzwurf

        „nicht selten unerwünschte Nebenwirkungen“
        Da diese vertuscht werden, hat man damals, als diese Impfung durchgeführt wurde, davon auch nichts gehört.

        Da alle Impfungen auf derselben Behauptung beruhen, nämlich dass eine Infektion mit dem Erreger – also faktisch der Krankheit – gegen die Krankheit immunisieren würde, sind die Ergebnisse der tbc-Studie natürlich auch auf die anderen Impfungen grundsätzlich übertragbar.

        Darüber hinaus hat Herr Tolzin beim Paul-Ehrlich-Institut die Zahlen zu Impfschäden erfragt und öffentlich gemacht. Das finden Sie indem Sie nach „impfkritik Todesfälle“ suchen. Die Todesfälle und weitere Schäden sind sehr hoch, bei einer extrem hohen Dunkelziffer.

      • Sorry Sabrina, das ist hochgradiger Quatsch was Sie da schreiben. Es ist weder ein Impfzwang beschlossen worden, noch existiert eine einzige tatsächlich wissenschaftliche Studie, welche „Impfungen (generell) wissenschaftlich widerlegen“ würde, schon gar nicht jene, um die es hier bei dem angeblichen Impfanzwang geht. Trotz des Beschlusses wird niemand zwangsweise beim Arzt vorgeführt und geimpft und nur das wäre ein Impfzwang. Solch einen Unsinn über die Nutzlosigkeit von Impfungen hört man meistens von jenen, die sich dann irgendwann später als Globulijünger outen und an die therapeutische Wirkung von „NIchts“ glauben.

      • Noch eine kleine Ergänzung. Der von Sabrina erwähnte Hans Tolzin ist laut Angaben im Internet ein Molkereifachmann !!!!
        https://daserste.ndr.de/panorama/archiv/2015/Das-wirre-Weltbild-der-Impfgegner,impfgegner102.html
        und begründet seine für ihn komplett fachfremden Thesen zu Humanimpfung vor allem damit, an was er „glaubt“, was im Körper hinsichtlich der Entstehung von Krankheiten wie Masern passiert. Die Krönung ist dabei, dass er anscheinend abstreitet, dass Masern eine virale (hochansteckende) Erkrankung sei. Er betreibt einen Verlag und erzielt, soweit ich das in der Kürze recherchieren konnte, damit Einnahmen, dass er versucht andere von der Impfung abzuhalten. Naja, da kann sich jeder selbst ein Bild darüber machen, was von Behauptungen zum Impfen aus dieser Ecke zu halten ist.

        Ich hoffe, Mark unterbindet die weitere Verbreitung auf seiner Seite von solchen esotherischen und gerade nicht wissenschaftlich belegten gefährlichen Behauptungen, wie jene von Sabrina.

      • ja ich schließe mich da thomas an. ich habe langsam das gefühl, daß sabrina die seite nutzen will um pseudorealitäten zu verbreiten. nichts von dem was sie schreibt hat hand und fuß. von photographie schreibt sie auch kaum noch was. und wenn dann doch, ist dieses ebenfalls an den haaren herbei gezogen.

        ich kann ja verstehen, daß man mal vom thema abkommt. das mach ich auch sehr gern. aber da werden ja nur noch moderne mythen in die welt gesetzt.

      • mal ehrlich, wer steckt denn sein smartphone in eine socke um elektrische strahlung davon abzuhalten? oder metallene hüllen? (kleiner tip. da hilft blei).
        aber bevor wir jetzt alle aluminiumhüte aufsetzen und für den rest des lebens im keller verschwinden, …

      • Daniel,
        wie sieht es eigentlich aus wenn Sabrina in die bald nicht mehr erhältlichen Tennissocken ein Loch für ihre Smartphonekamera schneidet, ist sie dann noch geschützt ?
        Einigen Leuten hätte eine Impfung wohl nicht geschadet 😉

      • Gut recherchiert, Thomas,

        vielleicht empfiehlt der gute Hans Tolzin in seinem Buch statt einer Impfung täglich einen l Milch zu trinken – würde irgendwie noch passen …

      • mirko, ich glaube das loch muss fünf oder drei ecken haben. dann muss man die kanten mit wachs bestreichen und dreimal in die luft werfen und drunter durch laufen. dann geht es auch mit kameraloch.

      • @ daniel

        Welche Koaxialkabel haben einen Bleimantel?
        Die haben alle eiin Kupergeflecht oder Aluminium als abschirmenden Außenleiter verwendet.

      • Ich möchte mal eines klar stellen:

        1
        Ärzte haben bei Contergan, Lipobay, Amalgam, der Psychopathologisierung von Schwulen in den ICD-9 (auf der Webseite der Bundesbehörde DIMDI nachzulesen) und zahlreichen anderen Dingen, zum Beispiel auch Impfungen wie der Hepatitis-C-Impfung in der DDR, der Behandlung von Wunden mit Blei (beim Musiker Beethoven) allen vorgeführt, wie fundiert deren Kenntnisse tatsächlich sind.

        2.
        Eine Sachdiskussion erfolgt immer auf der Basis von Sachargumenten.

        3.
        Wer versucht zu definieren, wer sich zu einem Thema äußern darf, sich zum Beispiel zu der Frage ob es Gott gibt nur Fachleute für Gott, also Kirchenvertretet und niemals Atheisten, zum Thema Krieg nur Kriegsführer aber niemals die Laien Kriegsüberlebenden Krüppel oder Kriegsgegner, der versucht Informationen zu unterdrücken.

        4.
        Es spielt in einer Sachdiskussion überhaupt keine Rolle, wer etwas sagt. Interessant ist, wie die Leute ihre Position begründen.

        Beispiel Arzt:
        „Also dafür ist hier nicht die Zeit da, da draußen (im Wartezimmer) ist die Hölle los“
        Wobei dann viele Ärzte nur noch 16 Stunden Sprechzeit in der Woche anbieten.

        5.
        Wollte man den Leuten, die hier Herrn Tolzin abzuqualifizieren versuchen folgen, dann dürfte auf dieser Plattform so gut wie niemand schreiben, weil außer mir kaum einer eine fundierte Ingenieurwissenschaftliche Ausbildung hat, kaum einer über wirtschaftswissenschaftliche Kenntnisse verfügt.

        6
        Es ist schon sehr schizophren, einerseits sich selbst die fachliche Kompetenz in einem Bereich abzusprechen und aus dieser Position heraus die fachliche Kompetenz eines anderen beurrteilen zu wollen – die von Herrn Tolzin.
        Da ist bei einigen in der Sozialisierung ganz gewaltig was schief gelaufen.

        7
        Herr Tolzin hat lediglich das Wissen und die Aussagen der Bundesbehörden und der Fachliteratur zusammen getragen. Das reicht offensichtlich schon, um ihn anzugreifen – er sei nur Milchwirt. Und was sind diejenigen, die ihn angreifen?

        8
        Ich darf also bitten, sachlich zu bleiben.

        9
        Übrigens habe ich nur reagiert auf die Aussage, wie gefährlich doch GPS sei, man könnte doch mal jemand gegen Wand fahren lassen, wenn er seine selbst finanzierte Rente in Anspruch nimmt.
        Das geht mit Zwangsbehandlung oder Hirntot-Diagnostik weit effizienter.

        10
        Die Diskussion zeigt, dass viele gar nicht mehr auf dem Schirm haben, was unter dem Nationalsozialismus Zwangsbehandlung – natürlich nur zum Gemeinwohl wie heute auch – für Folgen hatte. Ich erinnere beispielhaft an die Aktion T4.
        Es fängt immer harmlos an – immer zum Wohle der Entrechteten und endet immer in der totalen Katastrophe. Die Geschichte lehrt es.

        11
        Aber manche sind nicht belehrbar. Die betrachten Entrechtung als Wohltat.

      • ärzte haben bei contergan… , die kirche hat im mittelalter… , die belgier haben im kongo… , die engländer haben in australien … , die amerikaner haben die uhreinwohner … , …

        man muss aus fehlern lernen. das ist ganz klar. aber eine masernimpfung auf diese weise zu vergleichen ist ja wirklich totaler schwachsinn. es ist auch richtig, daß man informiert sein sollte. aber wenn es dann aus foren und websites zusammengetragene pseudowissenschaften sind,…
        aber bei dir ist die leicht zu erkennende veränderung unserer umwelt ja auch nur erfunden. klar… die cdu uns spd geben auch gerne freiwillig wahlstimmen an die grünen ab.

        sabrina, lass mal gut sein und wir kümmern uns wieder um unsere spartphones, damit wir damit auch photographieren können, wenn die großen sensoren mal als obsolet anerkannt sein werden.

        ich bin inzwischen ohnehin schon völlig verwirrt. einerseits stören die elektirischen strahlen, andererseits soll gps in die kamera? also wenn ich die kamera in blei und socke einpacke kann ich auch nichts mehr mit gps anfangen.

        sabrina, ich gratuliere dir zu deinem diplom, bachelor, master oder was auch immer. aber das macht deine aussagen nicht richtiger. es lässt nur noch eher am deutschen schulsystem zweifeln. nur weil ich ein paar schulen besucht und ein paar schulabschlüsse habe, bin ich nicht der weisheit ende. das sollte man spätestens nach der schallmauer gemerkt haben.

      • @ daniel

        Wie oft wollen Sie denn noch die von den Bundesbehörden Robert-Koch-Institut und Paul-Ehrlich-Institut stammenden Informationen als pseudowissenschaftlich bezeichnen?

      • Und noch was Daniel

        Wie Sie ebenfalls beim Robert Koch – RKI Ratgeber Masern – nachlesen können ist der normale Masernverlauf völlig harmlos. Der ist dort detailliert beschrieben.

        Nur bei einer von 1000 Masern-Erkrankungen kommt es überhaupt zu Komplikationen.

        Hätten Sie wie ich eine wissenschaftliche Ausbildung, dann wüssten Sie, dass man das in der Statistik einen Ausreißer aus dem normalen Verlauf der Masern bezeichnet, den man gesondert betrachten muss weil davon ausgegangen werden muss, dass es außer den Masern selbst weitere Faktoren gegeben haben muss, dass ausgerechnet dieser eine Fall von tausend mit Komplikationen verlaufen ist.

        Bekannte Faktoren die zu Komplikationen führen sind:
        – Fiebersenkungen (Masernerreger wird durch Fieber vernichtet, was durch Fiebersenkung verhindert wird)
        – Impfungen in einen Infekt
        – Fehlender Nestschutz bei Säuglingen, den es erst als Folge der Impfungen gibt – siehe die Informationen beim Robert Koch institut
        – Fehlende Immunität bei „Alten“ – auch eine Folge der Impfungen, denn bei Personen, die die Masern dank Geburt vor Einführung der Impfung natürlich durchgemacht haben – wie ich zum Beispiel – liegt laut Aussagen des Robert Koch Instituts lebenslange Immunität vor (Google Wer soll sich impfen lassen RKI)
        – Impfungen trotz Kontraindikation
        – Obdachlosigkeit, Armut – unbeheizte Wohnungen, extreme soziale Lebensumstände

        Kontraindikationen sind:
        – noch nicht ausgebildetes Immunsystem bei kleinen Kindern/Säuglingen
        – Altersschwäche
        – Erkrankungen (wie beispielsweise bei dem kleinen Jungen in Berlin der dann offiziell an Masern gestorben war, tatsächlich aber trotz Vorerkrankung laut dem damaligen Gesundheitssenator Mario Czaja gegen alles geimpft war außer Masern)

        Darüber hinaus ist darauf hinzuweisen, dass in der Bundesrepublik den offiziellen Zahlen zufolge pro Jahr etwa 1 Mensch von ca. 82.000.000 stirbt, der auch an Masern erkrankt war.
        Es besteht also überhaupt keine epidemiologische Situation, die einen Impfzwang auch nur im entferntesten legitimieren würde.

        Während pro Jahr 1 Mensch verstirbt, bei dem auch eine Masernerkrankung vorlag, sterben im Jahr 25 Menschen an Impfungen (PEI Datenbank mit Verdachtsfällen von Impfkomplikationen (DB-UAW)).

        Da frage ich Sie, wie Sie eigentlich zu der Behauptung kommen, die Impfpflicht habe irgendeine Legitimation.

        Zum Vergleich:
        An Krankenhauskeimen sterben je nach Quelle zwischen 15.000 und 40.000 Menschen im Jahr.

        Das Thema Impfungen beweist, wie wirksam Propaganda ist, wenn Menschen darauf konditioniert wurden, sich ihre Meinung nicht auf Basis von Sachargumenten zu bilden sondern auf der Basis eines Glaubens an in der Propaganda als Experten präsentierte Leute.

        Man könnte zynisch sagen:
        Impfungen erhöhen die durchschnittliche Intelligenz der Bevölkerung, weil die Impfkomplikationen in erster Linie mal die weniger Gebildeten, die einfachen Gemüter, die vermeintlichen Experten glauben, treffen.

      • so sabrina, ich habe mir die zweite nachricht nicht mehr durchgelesen, da du ja deine eigenen quellen nicht prüftst. so die aussage des rki:
        „Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt eine Erweiterung der Stan-dardimpfung gegen Masern auf jüngere Erwachsene. Zusätzlich zur zweima-ligen Impfung von Kindern und Jugendlichen bis zum 18. Lebensjahr empfiehlt die STIKO allen nach 1970 geborenen Personen ≥ 18 Jahre eine einmalige Imp-fung gegen Masern, wenn sie bisher nicht gegen Masern geimpft sind, nur ein-mal in der Kindheit geimpft wurden oder der Impfstatus gegen Masern unklar ist. Zur Impfung soll vorzugsweise ein Kombinationsimpfstoff gegen Masern, Mumps, Röteln (MMR) verwendet werden. “

        https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/EpidBull/Archiv/2010/32/Art_01.html;jsessionid=517A4A2EA67503FA17640B18FCA1CE61.1_cid381?nn=2375548
        und
        https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/EpidBull/Archiv/2010/Ausgaben/32_10.pdf?__blob=publicationFile

        in der wissenschaft ist es schon immer wichtig gewesen seine quellen zu prüfen, wenn man keine eigenen beweise vorweisen kann.

        ich werde meine zeit jetzt nicht weiter verschwenden.
        und im gegensatz zu dir habe ich zwei wissenschaftliche ausbildungen mit abschluss. und wie gesagt, sagt das überhaupt nichts aus wie man bei dir ja sehr gut erkennen kann.

      • @ daniel

        es kann jeder tun und lassen was er will, aber eben nur mit sich selbst und nicht mit anderen.
        Das sind die Regeln, die zu akzeptieren sind und die die Impfgläubigen nicht bereit sind, zu akzeptieren.

        Wer frisch geimpft ist mit Lebenderregern, der ist entsprechend auch einige Wochen hochinfektiös und stellt damit ein Infektionsrisiko für andere dar – gerade für die immer so gern ins Feld geführten kleinen Kinder, die nicht geimpft werden können.

        Nach der Logik jeder Leute, die Schulverbote für Ungeimpfte verhängen wollen, müsste das Verbot aber gerade nicht für Ungeimpfte gelten, weil diese ja niemanden infizieren oder sowieso krankgeschrieben zu Hause sind, sondern für die Geimpften.
        Frisch Geimpfte dürften keinen ÖPNV und keine Schwimmhallen nutzen, keine Kino, kein Theater , kein Konzert besuchen, keinem Sportereignis beiwohnen, müssten in Arztpraxen in separaten Wartezimmern sitzen.

        Den Impfgläubigen fallen in ihrer blinden Expertengläubigkeit nicht einmal solche offensichtlichen Ungereimtheiten auf.

        Sie können sich gern dem Impfschadensrisiko aussetzen, und dem Risiko, im Alter an Masern mit schweren Komplikationen zu erkranken. Das ist eine Folge der Impfungen, wie sie im RKI-Ratgeber Masern nachzulesen sind (Zunahme von Masern bei Säuglingen und Älteren).

        Aber es ist auch zu akzeptieren, dass andere Menschen nicht bereit sind, mit ihrer Gesundheit dieses Quacksalber-Harakiri spielen zu lassen.

      • Es muss schon als schizophren bezeichnet werden, dass hier ausgerechnet das RKI und seine Veröffentlichungen für eine frei erfundene Begründung verwendet wird, dass nicht gegen Masern geimpft werden soll. Genau das Gegenteil ist die Aussage des RKI. Sabrina verwendet auch hier völlig frei erfundene Zahlen. Tatsächlich geht das RKI für Deutschland bei Masern von einer Letalität von 1:1000 aus. Das RKI stützt sich auch auf Zahlen der WHO wonach in entwickelten Ländern die Sterblichkeit bei Masernfällen zwischen 0,05% und 0,1% liegt. Die esotherische Rechenarithmentik der Impfgegner, wie beispielsweise der angeblich 1 Tote bei 82 Millionen Menschen, stützt sich zudem auf Länder mit einer hohen Impfrate, die Impfgegner profitieren dabei nämlich von den bereits Geimpften. Gäbe es diese hohe Impfrate nicht, würden bei weitem mehr Menschen durch Masern bleibende Schäden erlangen oder gar sterben. Alles andere ist Mumpitz.

      • @ Thomas Müller, & Daniel

        nochmal die Zahlen:

        Je nach Quelle 15.000 – 40.000 Tote pro Jahr durch Krankenhauskeime.

        1 Todesfall durch Masern im Jahr
        25 Todesfälle durch Impfungen
        wobei geschätzt wird, dass nur ca. 5% der Impfkomplikationen überhaupt gemeldet werden.

        1 von 1000 Masernerkrankungen mit Komplikationen
        Das heißt wissenschaftlich formuliert:
        Wenn von 1000 Erkrankungen 999 komplikationsfrei ablaufen, dann sind bei dem verbleibenen 1 Promille mit Komplikationen die Masern entweder überhaupt gar nicht ursächlich für die Komplikationen oder nur mitursächlich.

        Wissenschaftlich ist der Impfzirkus längst widerlegt.

        Wobei hier gesagt werden muss, dass die Beweislast nicht auf der Seite derer liegt, die den Nutzen der Impfung bezweifeln, sondern der Gesundheits-Schädiger, der Impfer muss beweisen, dass seine Impfung einen Nutzen hat und keine Gesundheitsgefährdung darstellt.
        Die Gesundheitsgefährdung ist durch eine sehr hohe Zahl an Impf-Toten und weiteren Impfschäden bewiesen, der Nutzen der Impfung hingegen ist nicht bewiesen.

        Wenn RKI und Stiko dann entgegen aller wissenschaftlichen Erkenntnisse trotzdem für die Masernimpfung trommeln (übrigens nicht für den Impfzwang), dann spricht das eine klare Sprache:

        Es geht nicht um Gesundheit, sondern um Geld und beim Impfzwang um totale Kontrolle über die Bevölkerung.
        Berücksichtigt man weiter, dass das Impfzwangsgesetz für Nichtimpfer drastische Zwangsgelder vorsieht, zeigt das einmal mehr, mit welchen durch und durch kriminellen Methoden hier versucht wird, Kasse zu machen.

        Das ist Totalitarismus. Und Sie jubeln noch.
        Und lassen sich in Ihrer Naivität noch vor deren Karren spannen und singen deren Lied mit.

      • Sabrina, Ihre Zahlen sind schlicht und einfach falsch und durch das RKI widerlegt. Der Link zum RKI ist hier schon eingestellt. Sie sollten sich besser mit der Primär- als mit der Sekundärquelle, wie dem Herrn Tolzin, beschäftigen, das war doch sicherlich auch eine der Grundlagen Ihrer wissenschaftlichen Ausbildung.

      • Die Zahlen über Impfkomplikationen sind korrekt und auf der Seite des Paul-Eehrlich-Instituts aktuell hier nachzulesen:
        http://52625146fm.pei.de/fmi/webd/#UAWDB

        Vieleicht erklären daniel und Thomas Müller mal, woher eigentlich ihre Motivation kommt, diese Informationen zu unterdrücken? Woher kommt Ihre Motivation, Übergriffigkeiten jener Leute, die gerade regieren, zu stützen?

      • Aha, erst soll das RKI die angebliche Quelle sein, dann schaut man sich das genauer an, was das RKI tatsächlich veröffentlicht und behauptet, stellt fest, dass die Behauptungen ja gar nicht zutreffen und nun soll das Bundesamt PEI die Quelle dafür sein, welche den Grund für die Masernimpflicht angeblich widerlegen soll. Sorry Sabrina, Sie werden mit diesem hin- und herspringen mit ihren Quellen nicht gerade glaubwürdiger. Erst recht, nachdem auch keine der von Ihnen behaupteten Zahlen aus den Statistiken des PEI hervorgehen. Bevor Sie auf die Zahlen der Statistiken des PEI verweisen, sollten Sie sich zudem zuerst einmal den Hinweis anschauen, den das PEI zu den Zahlen selbst veröffentlicht. Es handelt sich nämlich dabei lediglich um Verdachtsfälle, bei denen weder die Kausalität zwischen dem Impfstoff und der Komplikation bekannt ist, noch ob überhaupt eine solche Kausalität in Frage kommen kann, weil beispielsweise eventuell mehrere Wirkstoffe verabreicht wurden oder weil eine Vorerkrankung existiert. Das ist hier alles nicht erfasst. Im Gegensatz zum Nachweis des massiven Rückgangs von ausgebrochenen Masernfällen durch Impfung – bis hin zum Verschwinden der Erkrankung bei Durchimpfung – beispielsweise durch die WHO, geben auch die Zahlen des PEI nicht das her, was die Impfgegner und Sie behaupten.

        Meine Motivation der Zustimmung zur Masernimpfpflicht liegt dann auch genau darin begründet, dass eine persönliche Verantwortung nicht nur für sich selbst sondern auch für alle anderen Personen besteht, mit denen man in Kontakt kommt und die sich an einer ungeimpften infizierten Person anstecken können. Solange Leute wie Herr Tolzin dann nur esotherischen Quatsch hinsichtlich der Masernerkrankung, ihrer Entstehung, Verhinderung und Verbreitung liefern und ausgebildete Mediziner und Epidemiologen die Impfnotwendigkeit wohlbegründen, stimme ich eben letzteren zu. Wäre die Krankheit nicht ansteckend wäre mir das alles mehr oder weniger gleich und es läge auch nach meiner Meinung ganz alleine in der Verantwortung nur jeder einzelnen Person, ob man sich impfen lässt oder nicht.

      • Für das, was Thomas Müller oder daniel schreiben, bin ich gewiss nicht verantwortlich. Ich muss mich auch nicht für die gravierenden Wissenslücken anderer rechtfertigen.
        Wer sich weiter informieren will, der kann das auf den Seiten des RKI, des PEI, bei Impfkritik und anderen Seiten, die die Impfgeschichten auseinanderpflücken oder in Büchern wie „Impfen – das Geschäft mit der Angst“ https://www.amazon.de/Impfen-Das-Gesch%C3%A4ft-mit-Angst/dp/3426870312 tun. Auch ein Studium des Beipackzettels wäre Impfgläubigen dringend anzuraten.
        Ansonsten beende ich das Thema an dieser Stelle. Es ist immer noch eine Photoplattform.

        Es ist schon erstaunlich, was GPS für Folgen hat.

    • Sabrina,
      nehme es nicht persönlich aber Du erinnerst mich an die gute alte Schallplatte die immer und immer wieder das gleiche Gedudel hier im Altersheim abspielt 🎶🎶🎵🎶

      • @Mirko: Sabrina IST diese Schallplatte! 😉

        Tja, „Impfzwang“ „[i]st [.] rechtswidrig“.

        Den Tumor lobe ich mir. 😉

        „Da kann man die Alten gleich tot spritzen. Ist deutlich billiger. Oder man erklärt sie für geistig verwirrt, schon hat man sie aus der Wohnung raus gekündigt.“

        Da scheint jemand verbittert zu sein, das tut mir natürlich leid, aber „ein grundlegendes Rechtsstaatsproblem“ haben wir hier definitiv nicht. Der Klageweg steht doch jedem offen, oder nicht? Sogar Trollen und Trollinen und auch den diversen Troll****en. Und ob es wirklich billiger ist, hängt natürlich vom Gift und den Kosten der Verabreichung ab. Gift ins Trinkwasser wäre eine Lösung. Explodierende Rollatoren eine andere. 😉

      • Herr Reiske, solche Fälle sind alle schon sogar in den Qualitätsmedien aufgedeckt worden, insbesondere beim SWF / SWR. Schauen Sie sich lieber an, wie Alte Menschen in Heimen behandelt werden, insbesondere, wenn sie körperlich sehr hilfsbedürftig sind.

        Man kann sich immer in Realitätsflucht üben. Am Ende steht die Realität dann doch vor der Tür und man ist meist unvorbereitet.

    • Mir sind die SP immer noch nicht gut genug, und sie werden es auch niemals sein, weil ich nicht vorhabe, mit einer so einem klapprigen, flachen Scheibe Fotos zu knipsen. Denn ich will fotografieren, und nicht knipsen!!! Dann vorher noch mit einem Sony Backstein, falls Nikon irgendwann mal Konkurs gehen sollte, wie das hier die Oberpessimisten und Weltuntergangspropheten tagtäglich weismachen wollen.

      Ja, das mit den Alten ist wirklich ein Problem; die schwärmen noch gerne von uralten Canon M Kameras mit ebenso alten Schrottobjektiven und entdecken dann plötzlich, dass die SP ja auch genügen. Und dann weibelt Frau fortan für die Händys und macht auf jung. Hat natürlich noch den Vorteil, dass Frau nebenbei noch etwas die Rente aufmotzen kann, da sie nur noch ein Gerät braucht.

      Aber damit beginnen die Probleme erst: Um die sozialen Kontakte noch einigermassen aufrecht zu erhalten, motzt Frau dann gegen alles, was fotografieren kann (präzisiere: fotografieren, nicht knipsen!!), denn Frau kann sich leider nur noch Knipsscheiben leisten. Denn Fotoapparate sind leider nur noch Millionären und kernigen Naturburschen vorbehalten (Schweizern z.B.).

      Und ja, in einem Punkt gebe ich dir recht: Für Aldikinder sind Kameras nicht gemacht …

      • Das schone an dieser Plattform ist, dass es immer was zum Schmunzeln gibt.

        Das ist ein bissel wie mit den Leuten, die noch richtige mechanische Uhren tragen, weil sie eben echte Uhren haben wollen und nicht soein Quarz oder Funk-Dingens, das man nie stellen muss, dass einem die Arbeit abnimmt. Da fehlt doch einfach das Erleben. Fertige Uhrzeit ohne Nachbearbeitung – wie langweilig. Nichts für Liebhaber echter Uhren.

      • Ach ja… das hier ist schon eine lustige Plattform.
        Alle versuchen aus dem Zahlengewirr irgendwelche Zukunftsprognosen raus zu lesen.
        Sabrina gibt nicht auf und versucht weiterhin krampfhaft alle von den vermeindlich riesen Vorteilen des SP`s zu überzeugen. Und jetzt wird auch noch eine Gesundheitsecke aufgemacht. Schon echt lustig hier.
        Liebe Sabrina: Gib´s endlich auf. Hier geht es um die Fotoapparat-Liebhaber. Du hast es ja ganz treffend mit dem Uhrenvergleich dargestellt.
        SP werden immer besser und werden alle „Knipser“ vereinnahmen PUNKT.
        Das wissen wir alle. Es gibt also keinen Grund mehr näher auf das Thema einzugehen.
        Jetzt zu den Liebhabern von mechanischen Uhren.
        Es gibt auch erschwingliche mech. Uhren auf dem Markt. Und es gibt auch ganz normale Durchschnittsmenschen, die sich solche Uhren kaufen,
        Exakt genauso ist es bei den Kameras. Abgesehen von Jenen, die Fotografie beruflich ausüben wird es immer Hobbyisten geben die nicht ein von KI kreiertes Bild haben möchten. Das wird hoffentlich auch in Sabrina`s Kopf rein gehen.
        Letztendlich geht es doch nur darum dem Kunden was „Neues“ zu verkaufen um weiterhin Gewinne zu erwirtschaften. Natürlich ist man aber auch immer ein Stück weit gezwungen „up to date“ zu bleiben um den technischen Anschluss nicht zu verpasssen. Der Kundenkreis schrumpft spürbar auf diejenigen die sich dieses Hobby leisten können. Sabrina´s gedudel vom Massenmarkt ist also obsolet. Gleichzeitig versucht jeder Hersteller neue Kunden zu gewinnen und ihnen „mechanische Uhren“ schmackhaft zu machen.
        Eigentlich kommt es jetzt auch auf die Hobbyisten an. Wenn immer mehr auf Z umsteigen und fleißig neue Objektive kaufen, wenn mehr Hobbyfotografen versuchen zB. durch kleine Ausstellungen, Gespräche im Freundeskreis, posten von wertigen Bildern… anderen die Augen für die Quallität von guter Fotografie zu öffnen und für „mechanische Uhren“ zu begeistern oder kurzum die Leidenschaft von Fotografie zu vermitteln, dann wird uns Nikon und Co sicher noch lange erhalten bleiben.

      • Florian,
        wo ich meine Uhr zum Service abgab schaute ich mir mal die neue Seiko Sports Serie an. Fazit : mechanisch, preiswert, gute Qualität und auch noch chic.
        Sabrina hat wohl bei mechanischen Uhren nur Omega, Rolex und Co im Kopf 😉

      • Sabrina,

        tatsächlich bin ich auch Besitzer einer mechanischen Uhr, und ich kann dir auch erzählen wieso: Früher hatte ich immer billigste Quarzuhren und habe mich jeweils genervt, dass die Batterie immer im dümmsten Moment leer war (okay, jetzt kommen dann Kommentare wie: „Wieso hast du keine Ersatzbatterie dabei gehabt?“). Ich wollte also eine Uhr, die zuverlässig ihren Dienst verrichtet, auch wenn ich mal 3 Wochen in der Pampa bin. Eine mechanische Uhr also. Zugegeben, diese ist etwas weniger genau als eine Quarzuhr, aber, wenn gut justiert, hält sich dies im Rahmen. Ausserdem haben gute Uhren eine Gangreserve von mindestens 1 bis 2 Tagen, der Aufwand hält sich also im Rahmen.

        An alle,

        es gibt durchaus Unterschiede zwischen den günstigeren und teureren mechanischen Uhren. Die Uhrwerke der günstigeren sind anfälliger auf Strahlen, z.B. durch Händys oder auch nur schon im Auto. Die Uhr kann blockieren und muss beim Uhrmacher wieder entmagnetisiert werden. Erst vor ein paar Monaten waren meine Partnerin (sie hat eine Uhr von Glashütte) und ich genau wegen diesem Problem beim Uhrmacher. Ich fragte ihn dann, wieso ich dieses Problem bei meiner IWC nie habe, und er erklärte darauf, dass bei letzterer das Automatik-Uhrwerk anders aufgebaut ist und ihr Strahlung nichts anhaben kann. Genauer kann ich euch leider den Unterschied nicht mehr erklären, ist schon zu lange her.

      • Rolf,
        das meistverkaufte Chronographen Uhrwerk ist das Valjoux/ ETA 7750 welches in unterschiedlichen Qualitätsstufen angeboten wird. Dieses Uhrwerk tickt nun in vielen bekannten Marken von der mittleren bis exklusiven Preisklassen, einige Marken gravieren nun was feines ein und preisen es als „Manufaktur Kaliber“ an. Auch IWC greift teilweise auf dieses Kaliber zurück ( Qualitätsstufe Chronometer) tauscht aber einen Großteil des „Massenkalibers“ durch eigene Bauteile aus, was ja nicht schlimm ist aber es hat auch nichts mehr mit schweizer Uhrenromantik zu tun.
        Interessant kann es werden da ja die Swatch Group ihre ETA Uhrenwerke nicht mehr an Drittanbieter ausliefern will….
        https://www.armbanduhren-online.de/branchennews/eta-liefert-weniger-werke/

      • @ Tobi
        Zitat:
        „vermeindlich riesen Vorteilen des SP`s zu überzeugen.“
        Ich gebe freimütig zu, ich bin machmal wirklich etwas konservativ, schreibe beispielsweise vermeindlich mit t wie vermeintlich.

      • Zitat Florian:
        „wird es immer Hobbyisten geben die nicht ein von KI kreiertes Bild haben möchten“

        Mal abgesehen davon, dass man wegen der stark veränderten Farben zunächst mal immer ein Foto ohne KI macht, gibt es auch noch Fotografen, denen Qualität wichtiger ist, als „etwas in der Hand“ zu haben und genau aus diesem Grund der qualitativ (Auflösung, Schärfentiefe, Nachtmodus, Autofokus, Video, Time of Fly) limitierten Großformat-Fotografie (Mittelformat, Kleinbild, APS-C) den Rücken gekehrt haben.

      • Mirko,

        interessanter Link! Wenn Swatch das durchsetzen kann, wird es eng für ein paar Luxusuhrenhersteller. Die Frage wäre dann noch; betrifft es nur ganze Uhrwerke oder auch die Einzelteile?

        Es ist mir schon bekannt, dass fast alle Uhrenmanufakturen auf ETA Uhrwerke oder Teile zurückgreifen. Aber das „Swiss Made“ ist dennoch gerechtfertigt, da die ETA SA den grössten Teil der Uhrwerke und die Teile in der Schweiz fertigt. Kleinere Manufakturen wären gar nicht in der Lage, Kleinteile wie z.B. Federn selber anzufertigen, da dies sehr kostspielig ist und sich nur bei grösseren Stückzahlen rechnet (Quelle Wikipedia).

        Betreffend Anfälligkeit auf Strahlung frage ich den Uhrmacher (hat lange bei IWC gearbeitet) beim nächsten Besuch nochmals. Es fällt mir einfach nicht mehr ein, worin der Unterschied zwischen den Uhrwerken liegt.

      • Rolf,
        ich hatte mal einen Artikel über IWC gelesen, wie gesagt sie tauschen sehr viele Teile aus und ersetzen diese durch eigene, leider weiß ich auch nicht mehr um welches Material es sich dabei handelt aber es ging dabei auch um Magnetfelder und Co

      • Mirko,

        das kann gut sein, was du sagst. Auf jeden Fall handelt es sich bei IWC um eine kleine, feine Manufaktur mit grosser Tradition, auch wenn ab und an mal der Besitzer wechselt. Ich wohne ca. 7 km vom Hauptsitz entfernt und bringe meine Uhr jeweils auch persönlich dort in den Service. Dieses Jahr wurde im Randgebiet von Schaffhausen eine neue Werkhalle gebaut und bezogen, weil es in der Altstadt langsam zu eng wurde. Dass IWC Standardteile durch eigene ersetzt, kann ich mir sehr gut vorstellen, denn das Unternehmen hat einen sehr hohen Qualitätsanspruch.

        Übrigens gibt es in Schaffhausen, das ja nicht gerade als Uhrenhochburg bekannt ist, noch eine zweite feine Manufaktur, nämlich die Uhren von Moser & CIE, zwar etwas teurer als IWC, aber absolute Klassiker für Leute, die nicht mit der Uhr protzen wollen.

  • Hallo Sabrina,

    warum versuchst du nicht mal bei fb deine Themen zur Diskussion zu stellen? Dort gibt es genügend „Pseudoesotheriker“, die dir dankbar folgen. Ich habe keine Ahnung, was du uns mit deinen Beiträgen eigentlich sagen möchtest. Für mich ist das einfach am Thema vorbei.

    Ja, du hast recht, der Vergleich mit dem Altenheim könnte passen: die Masse derer, die hier diskutieren ist sicherlich jenseits der 50, leicht ergraut, weise und manchmal sturköpfig und schwer zu überzeugen. Aber wir machen das hier aus tiefster Leidenschaft und Liebe zur Fotografie. Und das hat nichts, aber auch gar nichts mit den kleinen leuchtenden Dingern zu tun!

    Und falls Du mal wissen willst, wie es in einem Altenheim läuft, lade ich dich gerne mal ein, Kaffee inbegriffen.
    Danke für dein Verständnis! LG Uwe

    • Hallo Rolf und Mirko,
      ist ja schön, dass ihr auch so „tickt“😀👍🏻 Ich hab leider keine IWC .
      Ich steh auf Uhren mit dem etwas abgeänderten Valjoux 7751 für Uhren mit Mondphase.
      Hab eine von Du Bois (1910) von Altima und Epos. Die bewegen sich noch in erschwinglichen Preisklassen. Hatte aber auch mit den etwas preiswerteren Uhren die letzten 20 Jahre keinerlei Probleme.
      Der Vergleich Uhren zu Kameras ist wirklich sehr treffend.

      • Hallo Florian,

        was heisst hier leider? Du Bois ist ein Hersteller der Spitzenklasse! Gratuliere … und ja, du hast recht, auch die preiswerteren Uhren sind ziemlich gut, ähnlich wie bei den Kameras.

  • Mal zu dem Artikel selbst.
    Ich bin der Auffassung, dass ich aus diesen Zahlen nicht beurteilen kann, wie die Lage der Unternehmen wirklich ist, weil diese nur Teilaspekte beleuchten.

    Eher macht mir Sorgen, dass die Hersteller nur die alten Kameras (und Objektive) mit relativ kleinen Verbesserungen herausbringen, aber keine wirklichen Innovationen.

    Da stellt sich die Frage, was diese Firmen später noch für Stückzahlen verkaufen können und wie lange die das noch durchhalten, bzw. wie lange der Kunde das noch mitmacht, insbesondere auch zu den Preisen.

    Ich denke, dass die Aussichten viel trüber sind, als es die Zahlen der zurückliegenden Zeit vermuten lassen. Das ist aber nur meine subjektve laienhafte Spekulation.

    Auf jeden Fall präsentiert der hier postende Geldadel von Kameraliebhabern nicht die breite Masse der Fotografen und noch nicht einmal den Geldadel selbst, der Reichtum noch lange nicht als Verpflichtung sieht, schwere Kameras durch die Gegend zu buckeln.

    • Hi Sabrina,
      ja ich glaube grundsätzlich auch dass es für die Hersteller weitaus schwieriger wird. Es fehlt einfach an wirklich weitreichenden Innovationen. Das Problem liegt wohl auch daran, dass die Qualität am Markt eine derart hohes Niveau erreicht hat. Ich bin aber auch der Meinung , dass softwareseitig noch einiges stark verbesserungsfähig ist.
      Und nun wieder zu den Uhren;
      Nur weil man mechanische Uhren sein eigen nennt, gehört man weiß Gott nicht zum Geldadel. Ich war letzte Woche mit meiner Frau in Mallorca. Zum ersten Mal seit 15 Jahren wieder ohne Kinder. Wir haben die Zeit genutzt um die Insel mal richtig zu erkunden. Und wenn du da die zig zehntausend millionenschweren Villen siehst, dann weißt du welch kleines Lichtlein du selber bist. Ich hab mir zB. noch nie eine neue Cam oder Objektiv gekauft. Immer nur neuwertig Gebrauchte. Genauso bei den Uhren. Und eine gute gebrauchte kann sich wirklich jeder leisten. Schau mal wie dir momentan die d750 gebraucht hinterher geschmissen wird. Den Leuten gehts einfach allen , und ich meine auch wirklich alle, viel zu gut.
      Egal ob kleiner Angestellter oder überbezahlter Manager. Alle jammern auf unverschämt hohem Niveau und sind mit ihrer jeweiligen finanziellen Situation unzufrieden.
      Ich behaupte dass du selbst mit einer mittlerweile billo d600 und einem Satz f/1.8er Objektive unglaublich gute Ergebnisse erzielen kannst. Alles andere an qualitativ und preislich hochwertigerem Equipment ist einfach nur Luxus und die Lust noch ein Stück mehr künstlichen Spielraum und noch einen Ticken mehr Qualität heraus zu holen.
      Ja, fotografieren ist ein Hobby in das man sehr viel Geld investieren kann.
      Aber das lebt man dann auch mit voller Leidenschaft und Liebe und Hingabe und Erfüllung aus. Und im Vergleich zu anderen Hobbys wie Skifahrern Mountainbiken , Reiten, Motorradfahren, Segeln, Gleitschirmfliegen, Sportschiessen oder in der ganzen Welt herumreisen usw. ist Fotografieren auch nicht kostspieliger. Der Unterschied liegt letztlich daran wieviele Hobbys man hat.
      Also „Geldadel „ ist definitiv eine dumme Bezeichnung. Du solltest vielleicht einfach mal reflektieren warum du so verbittert und unzufrieden mit dir bist, und was du dagegen tun kannst.

      • Die Innovationszyklen mancher Hersteller könnten länger dauern. Das macht es dem Fotografen vielleicht auch einfacher, richtig zu investieren und zu planen. Jedes Jahr ein überarbeitetes Modell mit geringfügigen Modifikationen ist vielleicht dem Konkurrenzdruck geschuldet, sorgt aber auch nicht gerade für Wertstabilität und schafft Verunsicherung beim User. Vielleicht ist es das, was Sabrina kritisiert und da gebe ich ihr recht! Früher haben wir fünf und mehr Jahre mit einer Nikon FM2 oder Minolta X700 fotografiert und waren zufrieden. Heute ist das nahezu undenkbar und wenn, dann nur Puristen vorstellbar. Sehe ich das falsch?

      • Hi Turi,
        also bei Nikon sind 4-5 Jahre zum Modell Upgrade immer noch normal. Und anscheinend sind doch recht viele der DLSM- und DLSR-Nutzer ganz zufrieden mit ihren Cam`s.
        Sonst gäbe es nicht so ein Gejammer der Hersteller wegen der schlechten Verkaufszahlen.
        Ich würde es vorziehen wenn öffter mal ein Softwareupdate mit neuen oder verbesserten Funktionen nachgeschoben wird.

      • Hi Florian,

        hast recht, bei einigen Herstellern dauert es erfreulich lange zum Upgrade. Ich meine, dass die X-T Serie von Fuji recht schnell entwickelt wurde (2012, 2015 und 2018). Gut, bei der Pro3 musste man auch 7 Jahre warten. Aber die wird ja auch in verhältnismäßig geringer Stückzahl produziert. Bei Sony war es wohl ähnlich getaktet. Bin aber nicht so sicher.

      • Ehrlich gesagt hat sich an den Zeitabständen reichlich wenig geändert, vielleicht wurde vor ein paar Jahren nur nicht so viel darüber gesprochen 😉 Beispiel,
        Nikon D70 2004
        Nikon D70s 2005
        Nikon D80 2006
        Nikon D90 2008
        Nikon D7000 2010
        Nikon D7100 2013
        Nikon D7200 2015
        Nikon D7500 2017

        …also einen gemütlichen 4-5 Jahreszyklus kann ich hier auch nicht erkennen 😉

      • Hallo Mirko,
        wohl wahr. Gesamt gesehen hast du recht. Aber es sind immer wieder Ausreißer dabei.
        D300 2007 – d300s 2010 – d500 2016
        D700 2008 – D750 2014 – D770 2020
        D800 2012 – D810 2014 – D850 2017
        D4 2012 – D5 2016 – D6 2020
        Hängt anscheinend von der technischen Qualität des jeweiligen Modells ab.
        Trotzdem bin ich der Meinung, dass die wirkliche Inovation derzeit mehr und auch leichter Softwareseitig die aktuellen Modelle weit nach vorne pushen könnte.
        Aber das ist ja wohl gar nicht gewünscht. Man will halt lieber neue Cam`s verkaufen.

  • Ich mache die Kommentare hier zwischenzeitlich mal dicht und lösche einige Kommentare, da es inzwischen nicht mehr um das eigentliche Thema geht.