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Ricoh WG-70: Wasserdichte Outdoorkamera präsentiert

Ricoh hat eine neue wasserdichte Outdoorkamera präsentiert, die WG-70. Große Neuerungen im Vergleich zur Vorgängerin sucht man allerdings vergeblich.

Ricoh WG-70 vorgestellt

Im Oktober 2018 hatte Ricoh die WG-60 präsentiert und schon damals musste man die Neuerungen im Vergleich zur Vorgängerin mit der Lupe suchen. Daran hat sich auch bei der neu vorgestellten WG-70 nichts geändert – auch hier gibt es keine wirklich nennenswerten Neuerungen.

Die wichtigsten technischen Daten

Wir können uns also kurz fassen: Die Ricoh WG-70 ist hart im Nehmen, sie ist wasserdicht bis zu einer Tiefe von 14 Metern, übersteht Stürze aus 1,6 Meter Höhe und funktioniert auch bei -10 Grad noch. Im Inneren der Kamera arbeitet ein 1/2,3 Zoll großer BSI-Sensor mit einer Auflösung von 16 Megapixeln, beim Objektiv haben wir es mit einem 5-fach Zoom (28-140mm f/3.5-5.5 bezogen auf Kleinbild) zu tun. Das Display ist 2,7 Zoll groß und löst mit 230.000 Bildpunkten auf.

Besonderheiten der Ricoh WG-70 sind die Mikroskop-Funktion sowie die ringförmige LED-Beleuchtung. Abgerundet werden die wichtigsten technischen Daten durch Full-HD-Videos mit 30 Bildern pro Sekunde, 20 verschiedene Motivprogramme und eine digitale „Shake Reduction“ gegen verwackelte Aufnahmen.

Ab März 2020 soll die Ricoh WG-70 im Handel erhältlich sein, der Preis wird bei 299 Euro liegen. Damit haben wir immerhin eine Neuerung gefunden, denn die WG-70 ist 50 Euro teurer als ihre Vorgängerin. Das muss wohl an den vielen Verbesserungen liegen.

Mark Göpferich

Mark Göpferich

Gründer von Photografix und freiberuflicher Redakteur, der sich seit vielen Jahren immer wieder aufs Neue von Fotografie und Kameras begeistern lässt. Mit mehr als 3.000 Artikeln hier auf Photografix inzwischen so etwas wie ein Experte für neue Kameras.

9 Kommentare

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  • Na, Outdoorkamera klingt schon mal nicht schlecht, das könnte was sein für mich.

    Sehr positiv finde ich die Brennweite: 28 – 140, das ist doch schon mal ganz was anderes als 23/2, oder? Dann einsatzfähig bis – 10 Grad und sturzunempfindlich, da sind wir doch schon auf der Höhe von Canon und Nikon, oder? Dazu wasserdicht bis zu einer Tiefe von 14 m … okay, ist jetzt nicht der Hammer, meine IWC Portugieser ist wasserdicht bis 30 m Tiefe. Aber zugegeben, ist auch eine andere Preisklasse.

    Die LED-Beleuchtung ist natürlich der Hit, denn ohne Licht geht ja unter Wasser gar nicht. Dann 20 Motivprogramme, da ist also vom Hering bis zum Walfisch alles vorhanden!

    Aber was mir jetzt wirklich gar nicht gefällt, ist die Shake Reduction. Die ist eigentlich, da die Hände unter Wasser inmitten von Seeungeheuern sowieso zittern und somit wie eine „Biolocical Shake Reduction“ wirken, sowieso überflüssig. Da hätte ich mir stattdessen ganz klar eine Shark Reduction und optional zuschaltbar ein WSWS gewünscht (Water Snake Warning System).

    Aber das ist wohl für nicht ganz 300 Euro nicht machbar. Schade eigentlich …

    • @Rolf
      Hallo Rolf, ich habe die Olympus TG 5, die ist sehr gut und die Nachfolgerin TG 6 soll noch besser sein. Vor allem wenn du Unterwasseraufnahmen machst ist die besser als alle anderen, weil sie „nur“ 12MP hat, deshalb werden bei dem kleinen Sensor die Bilder besser weil man dort in der regel kein zusätzliches Licht hat. Sie schneidet in Tests übrigens auch immer als beste ab.

      Rolf, meine Portugieser ist nur“ water resistent“, also ins Wasser würde ich mit der nicht gehen.

      • Mädels, „30m Wasserdicht“ bedeutet übersetzt nichts anderes als „Spritzwassergeschützt“. Das weiß natürlich jeder, der eine solche Uhr tatsächlich besitzt 😉

      • Danke für den Tipp, joe,

        ich denke, ich werde die TG 6 bei meinem nächsten Malediven-Urlaub mal testen. 12 MP reichen mir eigentlich, da ich selten grössere Poster als 100 x 150 cm mache.

        Deine IWC ist nicht wasserdicht? Dann hast du vermutlich ein billigeres Modell erwischt. Ich habe extra nochmals nachgeguckt; bis 30 m Tiefe, aber ehrlich gesagt habe ich das für 30 Riesen auch erwartet.

  • Ich bin der Meinung, wir können heute eigentlich froh sein, wenn es noch Hersteller gibt, die diese Kameraklasse weiter bespielen. Und Nischenprodukte – das war schon immer Pentax‘ Sache 😉