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Samyang: Leichtes 18mm f/2.8 FE für Sony E-Mount präsentiert

Samyang hat ein kompaktes und leichtes 18mm f/2.8 mit Autofokus für die spiegellosen Vollformatkameras von Sony präsentiert.

Neues Samyang 18mm f/2.8 für Sony Kameras

Wenn ein Hersteller einer Objektivreihe den Namen „Tiny“ (also „winzig“) gibt, dann darf man davon ausgehen, dass die Objektive mit kompakten Abmessungen und einem leichten Gewicht zu überzeugen wissen.

Beim neuen Samyang 18mm f/2.8 FE ist das der Fall, es ist nämlich gerade mal 56mm lang und bringt lediglich ein Gewicht von 170 Gramm auf die Waage. In der Tiny-Reihe ist es inzwischen schon das vierte Modell, wobei das 18mm nun neben dem 24mm, 35mm und 45mm die kürzeste Brennweite zu bieten hat.

Die wichtigsten Merkmale

Der Aufbau des Samyang 18mm f/2.8 FE besteht aus neun Linsen in acht Gruppen, mit dabei sind drei asphärische Linsen, zwei hochbrechende Linsen sowie drei Linsen mit niedriger Dispersion. Es handelt sich beim 18mm um ein Objektiv inklusive AF-Motor, lediglich auf einen Blendenring muss man aufgrund der kompakten Bauweise und des eher niedrigen Preises verzichten. Eine elektronische Steuerung der Blende ist aber natürlich ganz normal möglich. Die Naheinstellgrenze beläuft sich auf 25cm, der Bildwinkel beträgt 100 Grad.

Ab Anfang Oktober 2019 soll das neue Samyang 18mm f/2.8 FE für 420 Euro im Handel erhältlich sein, vorbestellt werden kann es unter anderem hier bei Foto Walser.

Mark Göpferich

Mark Göpferich

Gründer von Photografix und freiberuflicher Redakteur, der sich seit vielen Jahren immer wieder aufs Neue von Fotografie und Kameras begeistern lässt. Mit mehr als 3.000 Artikeln hier auf Photografix inzwischen so etwas wie ein Experte für neue Kameras.

7 Kommentare

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  • 56mm für ein 2,8/18 und v.a. 170 g (riecht nach Plastik!) klingt gut. Aber, dass dadurch kein Platz für einen Blendenring übrig ist wundert schon. Ich hatte mehrere analoge Superweitwinkel-Objektive von Pentax, Nikon und Leica, alle um die 20mm, die etwa halb so lang waren (das smc-m Pentax 4,0/20 mm war sogar sehr leicht mit 149 Gramm und begnügte sich mit 49mm-Filtern), aber (natürlich) „echte“, mechanischen Entfernungs- und Blendenringen hatten. Warum werden diese Ringe heute meistens wegrationalisiert? Weil sie viel zu teuer sind!
    Schade.

    • Die Samyang-Linsen sollen ja möglichst günstig sein. Einen Blendenring würde ich hier gar nicht erwarten. Bei den Sony GM Festbrennweiten gibt’s einen Blendenring 😉

    • Nicht mal das dreimal so teure Zeiss Batis 2.8/18 hat einen Blendenring. Das Samyang könnte eine echte Alternative dazu werden, wenn es auch für die Astrofotografie bei Offenblende geeignet ist (Coma!).

    • Das schöne ist, dass diese leichten und bezahlbaren Samyang-Optiken auch an den APSC-Sonys verwendet werden können. Da macht man nicht viel falsch, wenn man sich die Option offen halten möchte, später ggf. aufs Vollformat umzusteigen.

      • Habe eine 6000 ,die ist wenig geeignet fürs fremdeln ,das 135-er Samyang & auch adaptierte (LAEA3) Tamronobjektive lassen sich nicht auf Unendlich focussieren , an A7R2 funktioniert es . Irgenwie erwächst in mir der Verdacht das es bei Sony`s zum Teil lausige mechanische Qualität gibt , z.B. klapprige Bajonette , Auflagemaßtoleranzen jenseits von gut&böse & eben auch schlecht justierte Optiken werden oft erwähnt . Die beiden ersten Mängel habe ich vorliegen , schade eigentlich .

      • Das klapprige Bajonette ist bei der A6000 Standard, ist bei meiner alten auch so.
        Allgemein ist die Verarbeitung der A6000 ziemlich miserabel, gute Fotos habe ich mit ihr trotzdem machen können.