Fujifilm Kameras

Schade: Fujis ultimative APS-C-Kamera wurde gestrichen

Schade: Fujis ultimative APS-C-Kamera, zu der es bereits einige Gerüchte gab, wird nicht auf den Markt kommen – zumindest nicht in nächster Zeit.

High-End-Kamera von Fujifilm

Im März und April 2017 hatten einige Gerüchte zu einer „ultimativen APS-C-Kamera“ von Fujifilm die Runde gemacht. Diese sollte wohl zum Preis von rund 3.000 Euro auf den Markt kommen und die Tatsache, dass Fuji an einer solchen Kamera arbeitet, wurde bereits durch verlässliche Quellen bestätigt.

Ultimative APS-C-Kamera gestrichen

Nun hat Fujirumors neue Infos zur ultimativen APS-C-Kamera veröffentlicht – und diese lesen sich leider nicht so wirklich positiv. Denn Fujifilm scheint sich dazu entschieden zu haben, die Arbeiten an der neuen High-End-Kamera einzustellen. Ist es möglich, dass diese Arbeiten früher oder später wieder aufgenommen werden und die Kamera in einigen Jahren auf den Markt kommen wird? Definitiv, genau dieses Vorgehen haben wir auch schon in der Vergangenheit bei Fujifilm gesehen, zum Beispiel bei der X70. Doch zumindest in nächster Zeit darf man nicht mit Fujis ultimativer APS-C-Kamera rechnen.

Warum wurde die Entwicklung eingestellt?

Insgesamt kann man natürlich nur mutmaßen, warum Fuji die Arbeiten an der neuen High-End-Kamera eingestellt hat. Man konnte zuletzt jedoch anhand der Gerüchte beobachten, dass sich Fujifilm derzeit verstärkt auf die X-T2s zu konzentrieren scheint.

Außerdem waren nicht alle Nutzer begeistert von der Idee, dass Fujifilm eine extrem teure APS-C-Kamera auf den Markt bringen könnte. In den Augen vieler hat die X-T2 grundlegend alles zu bieten, was sie brauchen. Und eine APS-C-Kamera zum Preis von 3.000 oder gar 5.000 Euro wäre zahlreichen Kunden sicherlich zu teuer gewesen – schließlich erhält man in diesem Preissegment auch absolut erstklassige Vollformatkameras.

Wie seht ihr das? Denkt ihr, Fujis ultimative APS-C-Kamera hätte sich auf dem Markt mit einem Preis von mehr als 3.000 Euro durchsetzen können?

Mark Göpferich

Mark Göpferich

Gründer von Photografix und freiberuflicher Redakteur, der sich seit vielen Jahren immer wieder aufs Neue von Fotografie und Kameras begeistern lässt. Mit mehr als 2.000 Artikeln hier auf Photografix inzwischen so etwas wie ein Experte für neue Kameras.

6 Kommentare

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  • APS C, hier müßte die Fuji die Nikon D500 deutlich in den Schatten stellen.
    Warum sollte ich sie sonst kaufen ??
    §000 Euro sind eine Hausnummer, da heute auch andere Hersteller gute APS Kameras bauen.
    Dann das ewige Problem der vorhandenen Gläser. Wer erst einmal gut bestückt ist, überlegt 3x
    Die Neue muß also etwas bieten, was wir noch kennen, bzw heute noch nicht kennen.
    Da die Neuerungen vielleicht doch nicht so groß sind, sieht Fuji keine genügenden Marktchancen.
    Denn alle anderen haben ja auch gute Verbesserungen, selbst Nikon hat doch schon Probleme die D500 zu töten.
    Und nur auf Video herumzureiten, da braucht die Masse nicht.
    Man muß mal genau überlegen: 8K, Du drehst ein Video und schneidest Dir das passende heraus.
    Theoretisch gut, praktisch ?? Wieviel Speicherplatz wird da verglüht ??
    Ich möchte persönlich gar nicht damit anfangen. Ich kaufe doch immer noch eine Fotokamera. Und diese muß für mich ein tolles Foto machen, bei gutem Handling und guter Menuführung. Also keine Uzzi, um nur noch draufzuhalten und das best heraussuchen.

    Je mehr Fotos ich mache, umso wählerischer werde ich, meine pers, Erfahrung. Denn nicht alle Motive sind es wert, abgelichtet zu werden. Da ich gerade wieder über 500 Fotos zu Papier brachte, sehe ich das Problem, das eben nicht alles es Wert war, auf Papier zu kommen. Warum dann aber überhaupt esst noch ablichten? Diese Frage stelle ich mir immer öfters.
    Also, wenn die Kamerahersteller immer mehr Wert auf Video legen, brauche ich diese Kameras nicht.
    Deshalb wird wohl die „Kundschaft“ auf Dauer kleiner als gedacht, meine Meinung. Da wohl auch andere so denken.

    Schade aber grundsätzlich, das Fuji einen Rückzieher machte, denn vielleicht würde die Kamera mit ihren Verbesserungen dann auf 1800 Euro abgerutscht sein ?? Und so doch noch eine Käuferschicht gefunden haben.

    • Genau…die Griffigkeit einer Fuji XT… müsste sich etwas ändern in Richtung mehr Substanz..und die Akkulaufzeit erhöhen…und es dürfte keine Rede mehr von oft aufgetauchten Blackouts…Ausfällen und dergleichen sein… Also, verbesserte Hausaufgaben sind zu erledigen. Ausserdem möchte ich ebenfalls eine in der Hauptsache..Fotokamera und keinen Videokünstler*..;)

      Nebenbei,..mit einer leichter gewordenen Canon 5DM4 und einer demnächst bald erscheinenden leichter gewordenen Nikon D850, zeigt sich für mich immernoch, dass CaNikon attraktiv bleiben wird und es lange nicht vorbei ist. Ich bin engagierter Hobbyfotograf..und mir sind wirtschaftliche/politisch motivierte Gründe von Profis relativ auf dem Wege egal, weshalb sie die *Großen kritisieren und geneigt sind zu wechseln..Wobei ja immer noch viele* von Sony beispielsweise nicht überzeugt sind..;) Und auch Fuji wird mittlerweile relativiert, wenn man zwischen die Zeilen glotzt* hähä..:) Heißt klarrr…Canikon wird für bestimmte Sessions weiterhin von Jenen genutzt…bleiben wir doch mal ehrlischhhh* ;)))

      Cheers und viele Grüße 😉

  • Ich habe die X-T2 seit Anfang an im Einsatz (und davor X-E1 und X-T1) und nutze sie für 10-24 mm – 18-55 – 100-400 und feste Brennweiten.
    Fuji hat es verstanden, neben einigen der besten japanischen Objektiven sehr kleine, leichte und weitgehend bedienfreundliche Kameras mit der führenden Sensortechnik zu vereinen.
    Was ich so weder von Canon, noch von Sony noch von einem anderen Anbieter geboten bekomme – bei allen sind die Kompromisse größer.
    Doch wenn ich mit 100-400 mm und 1.4x Konverter Tiere oder Sport ablichten will, oder ausgiebige Porträt-Sessions freihand mit 56 oder 90 mm habe – werden zwei wesentliche Mankos offensichtlich:
    geringe Akkupapazität und für meine normalgroße Hand – viel zu wenig Griffigkeit.
    Klar, ich kann das etwas beheben, indem ich den Batteriepack einsetze – aber wirklich überzeugend ist das dann nicht. Die Kapazität verdoppelt sich rund – was dann aber bei weitem immer noch nicht mit DSLR mithalten kann und mich zum dritten Akku in der Tasche bringt.
    Die Griffigkeit wird kaum verbessert. Die bessert sich erst etwas mit dem Metallgriff unter der Kamera, doch der lässt sich nicht gleichzeitig mit dem Akku-Griff einsetzen.

    Für mich ist Fujifilm hier in der Sackgasse – mit allen bisherigen APS-C Kameras.
    Es fehlt eine deutlich professionellere Kamera, besonders für den Telebereich, für Vielfotografierer – in dem Sinn, das man sie ergonomisch lange und schmerzfrei auch mit schwereren Objektiven bedienen kann (ohne Stativ).
    Außerdem fehlt ein IS in der Kamera!
    Das lässt sich aus meiner Sicht mit einer X-T2s kaum zufriedenstellend lösen – bei gleichem Gehäuse.
    Daher ist mir weiter eine X-ProS Entwicklung sehr wichtig.
    Idealerweise mit austauschbaren, unterschiedlichen Griffen, mit IBIS und doppelter Akkukapazität in der Kamera ohne zusätzlichen Batteriegriff – wie das die Sony 9 vorgemacht hat.
    Nur kennen die kein Maß und kein Ziel und sind überzogen teuer – so etwas muß sich auch für 3000 – 3500€ realisieren lassen.

    Also die neue Spekulation, dass die schnellere, bessere Fuji verschoben ist, missfällt mir sehr. In der Preisklasse jenseits 1500€ kann „kleinklein“ nicht mehr die Zielsetzung sein – da zählt nur Griffigkeit und Schnelligkeit – Panasonic und Sony machen ja gerade vor, dass Kameras und Akkus wieder größer werden sollten.

    • Ich kann dir nur zustimmen, ich hab jetzt 2 Wochen lang die X-T1 getestet und es gibt ein paar dinge die mich dazu bringen die Kamera wieder zu verkaufen. Das ist die im Gegensatz zu meiner Olympus OM-D E-M1 schon mangelhafte Griffigkeit, der Griffstummel ist einfach deutlich zu klein und die teilweise nachlässige Verarbeitung, sowie fehlende Stabilisierung.
      Die Bildqualität ist top auch das Bedienkonzept finde ich klasse, aber das reicht nicht um sich gegen meine OM-D oder andere Kameras dieser Klasse durchzusetzen. Fuji muss noch viel lernen und ich hoffe sie setzen künftige Kameras professioneller um.

      • Fuji muss noch viel lernen ??? Also Fuji hat in kurzer Zeit ein Objektivsortiment auf die Beine gestellt welches ich bis heute nicht bei CaNikon finde ( APS Format)
        Nikon hat eine hervorragende D 500 und ein 17 -55 f2.8 ansonsten x fache Varianten an 18 – bis Objektiven 🙂
        Laut Roadmap bringt Fuji wohl nächstes Jahr eine 200 Festbrennweite auf dem Markt vielleicht sogar f 2.0 dann könnte die “ Supercam“ für Pressefuzzis Sinn machen

  • Kommt drauf an was die kann…..

    Vor Jahren waren vielversprechende Sensor Rumors von Fuji, der Sensor sollte extrem hohen Dynamikumfang haben und gleichzeitig extrem gut in Lowlight.

    Bislang gibt es keinen von den Supersensoren in einer Kamera weder von Fuji noch von anderen Herstellern…..