Objektive Sigma

Sigma: Diese 5 Objektive kommen zur photokina 2018

Sigma wird auf der photokina 2018 schwere Geschütze auffahren und gleich fünf neue Objektive präsentieren.

Sigma auf der photokina 2018

Im Grunde war es schon klar, dass Sigma im Rahmen der photokina 2018 neue Objektive vorstellen würde, auch weil es in den letzten Wochen mehrfach entsprechende Gerüchte gab. Doch nun haben wir endlich Gewissheit und dürfen uns auf fünf neue Objektive freuen, die der Hersteller mit nach Köln bringen wird.

Fünf neue Objektive geleakt

Die Objektive werden für verschiedene Kameras erscheinen, so wird es selbstverständlich Versionen mit Canon und Nikon Anschluss geben, zudem sind wohl auch Sony E-Mount Versionen geplant. Des Weiteren wird eines der fünf neuen Objektive anscheinend exklusiv für spiegellose Systemkameras erscheinen.

Das sind die fünf Objektive, die Sigma in Kürze vorstellen wird:

  • Sigma 28mm f/1.4 DG HSM Art
  • Sigma 40mm f/1.4 DG HSM Art
  • Sigma 56mm f/1.4 DC DN (für spiegellose Systemkameras)
  • Sigma 70-200mm f/2.8 DG OS HSM Sports
  • Sigma 60-600mm f/4.5-6.3 OS HSM Sports

Weitere Details zu den neuen Gläsern sind noch nicht bekannt, dafür wurden aber schon zahlreiche Bilder geleakt. Die offizielle Präsentation wird sicherlich irgendwann in den nächsten Tagen stattfinden.

Mark Göpferich

Mark Göpferich

Gründer von Photografix und freiberuflicher Redakteur, der sich seit vielen Jahren immer wieder aufs Neue von Fotografie und Kameras begeistern lässt. Mit mehr als 2.500 Artikeln hier auf Photografix inzwischen so etwas wie ein Experte für neue Kameras.

40 Kommentare

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  • Entscheidend für mein Interesse werden Gewichte u Erreichbare Abbildungsmassstäbe – beste BQ setze ich voraus.
    Das 1.4/40 mm finde ich als idealen, echten Kompromiss zwischen 35 mm und 50 mm.
    Die Formatdiagonale beträgt ja rund 43 mm und nicht wie viele meinen 50 mm.

    Das Sports 60-600 mm soll dann den mäßigen Erfolg des 150-600 mm Sports ablösen um sich auch deutlicher vom 150-600 mm C zu unterscheiden!
    Brennweitenbereich ist jedenfalls sehr willkommen, fürchte nur es bleibt nicht unter 2 Kilo…
    Aber spannende News.

    Ein 28iger brauche ich nicht, ein 56iger sowieso nicht und ein 70-200 mm ausschließlich vom Kamerahersteller. Da hätte SIGMA schon ein 2.8/50-200 mm oder 4.5/50-300 mm ausreizen können.

    Immer noch kein 2.8/300 mm?
    Kein 4.0/300 mm
    Kein 5.6/600 mm in Leichtbauweise?
    Schade.

      • Schon ein 35iger und ein 50iger braucht kaum jemand zusammen, eins reicht plus Fuß-Zoom.

        Ein 40iger finde ich eine spannende Alternative – am dichtesten an der Formatdiagonale.
        Man kann alles übertreiben und mit mehreren Festbrennweiten unterwegs zu jonglieren ist selten zufriedenstellend.
        Ich kann mit lichtstarken 24 mm und 85 mm fast alles machen.

    • Finde ich auch schade, dass im Telebereich nicht mehr kommt, dass es Sigma kann, habe sie ja mit dem 500 f4 bewiesen. Ergänzend zur Liste würde mit ein 4/400 noch gefallen.

      • Ufuk,

        leider muss ich dir mitteilen, dass du vergebens auf eine Antwort warten wirst, denn es gibt keine vernünftige …

    • Wird wie meistens im mittleren Bereich am ehesten sehr gut sein, am kurzen Ende eher nicht und am längsten Ende bis heute auch noch nie.
      Selbst die beliebten 2.8/70-200 mm sind bei 200 mm nicht mehr perfekt, sondern eher bei 135 mm.
      Das zeigen unzählige akribische Tests.

      Die 150-600 mm ist bei 400 mm gut nutzbar, danach verlieren sie.
      Kommt am Ende immer auf den eigenen Anspruch an.
      Feste Brennweiten können mehr zeigen und besser differenzieren.

      • Ist ja klar, dass ein Zoom immer ein Kompromiss ist, eine Festbrennweite ist viel einfacher zu optimieren. Die Stärke des Zooms ist die Flexibilität und der günstigere Preis, dies natürlich auf Kosten der BQ.

      • aus Kostengründen scheiden lichtstarke Festbrennweiten für den Telebereich bei mir leider aus, dafür nutze ich tele bislang zu wenig. Die Flexibilität ist schon ein gutes Argument, aber wenn ich schon 3 bis 4 kg durch die Gegend schleppe, möchte ich möglichst keine großen Einbußen in der Qualität. Bei diesen Megazooms bin ich sehr skeptisch.
        Wenn schon Zoom, tendiere ich eher zu kleineren Zoom- Bereichen. Bei dem Nikon 200-500 würde ich meinen, eine durchgäng gleiche Qualität zu haben, obwohl das mit Sicherheit auch auf eine Brennweite optimiert ist. Bei einem 60-600mm könnte ich mir vorstellen, dass es am kurzen Ende schon recht extrem Verzeichnet und somit auch starke Randunschärfe mit sich bringt.
        Wie seht Ihr das: kann man sagen, je kleiner der Zoombereich, desto geringer die Qualitätsverluste, oder desto besser ist es über den kompletten Bereich nutzbar?

      • es gibt Knackpunkte bei der Zoom-Qualität, in den allermeisten Fällen sind Zoom-Objektive, die im WW-Bereich beginnen und in den längeren Telebereich reichen, weniger zufriedenstellend (16-300 mm – 18-400 mm – 28-300 mm etcpp).
        So lange sich ein Zoom nur im Tele oder im WW-Bereich tummelt, ist es besser zu rechnen, at weniger starke Verluste (200-500 mm, 150-600 mm, 200-400 mm etc).
        Ich würde nicht mehr sagen, das ein Nikon 200-500 mm deutlich besser ist als ein Sigma 150-600 mm, die tun sich nicht viel.
        Selbst ein teures 200-400 mm ist nicht so deutlich besser, nur weil sein Bereich kleiner ist.
        Ein 60-600 mm 10fach Zoom, dient ja zuerst einmal auch dazu sein Motiv schnell zu finden – was ja bei 600 mm keineswegs immer einfach ist und wenn es sich bewegt – auch noch lange „mithalten“ zu können – und dann ist die richtige Fokussierung weit wichtiger als die schiere Auflösung/Schärfe der Linsen.
        Überhaupt ist immer alles abhängig vom Licht und wie präzise der Fokus sitzt, viele BQ-Schwächen sind verzeihbar, wenn das Motiv scharf ist.
        Ich würde ein 10fach Tele keineswegs ablehnen – nur eben nicht dazu anschaffen um meistens bei 60-100 mm oder bei 500-600 mm damit zu arbeiten.
        Aber man ist eben sehr flexibel, wenn genug Licht auf dem Motiv ist und die richtige Kamera im Einsatz. Canon eher schwächer, Nikon eher besser, Sony derzeit am besten.

      • Tamron hat im Januar drei interessante Linsen patentiert: Canonrumors damals: Tamron has filed several new super telephoto prime lenses in Japan. These lens patents are Tamron 300mm f/2.8 Lens, Tamron 400mm f/4 Lens, Tamron 500mm f/4 Lens. Zu deiner Linsen Theorie, Cat, habe ich eine andere Empfindung, welche Linsen die schönsten Ergebnisse erzielen. Zeiss und Leica Linsen, die aus eigener Produktion, sind japanischen nach wie vor überlegen. Es ist nicht nur die Schärfe, die diese Linsen auszeichnen, die Bilder sind einfach schöner und haben ihren besonderen Schmelz. Allein für diese habe ich mir die Sony A7 gekauft. Kameras ohne Spiegel habe ich von Olympus und mit von Nikon. Auch hier scheiden sich die Geister. Man kann nicht sagen, daß Festbrennweiten am 35mm System grundsätzlich bessere Ergebnisse ermöglichen. Kein Nikon 50mm erreicht die Leistungen des Olympus 1,2/25 (was übrigens dem Sigma 1,4/50 gelingt). Ebenfalls kann man nicht sagen, daß ein kleiner Zoombereich immer besseres als ein großer liefert. Mein Nikon 28-300 ist verblüffend gut, deutlich besser als das grausame Nikon 70-300 und auf einem Niveau mit dem Tamron 100-400. Auch im Telebereich sehe ich die Olympus mit dem, von vorne bis hinten scharfen 2,8/40-150 und dem 4/300 nebst Konverter ganz weit vorn. Um diese Combo zu übertreffen, braucht es im Kleinbild schon schwerste Artillerie mit Lafette. Kaliber, wie womöglich die im Januar patentierten Tamron´s.

      • Das würde ja bedeuten, dass du anhand des Bildes erkennen kannst, was für eine Linse verwendet wird…zumindest Leica und CZ zuordnen.
        Sehe ich das richtig PGS?

      • @Maratony Das erkennen von Objektiven anhand des Bildes ist nahezu unmöglich. Zumal sich die Eigenschaften eines Objektives schon mit variierender Blende ändern. In vielen Fällen kann man jedoch bestimmte Eigenschaften erkennen und in einigen Fällen hatte ich mit meinem Tip recht. Zumal sich insbesondere Tamron sich dem Leica Look annähert. Im Fernsehen hätte ich in jüngster Zeit schon ein paar mal gemeint, sie verwenden das Sigma 1,4/35 – es kann aber auch täuschen, da es sehr nah am Zeiss 1,4/35 ist.

      • Es ist alles Theorie, vor allem das Zeiss und Leica per se bessere Bilder liefern!

        Das gilt vielleicht für einige wenige Festbrennweiten bei bestimmter Blende.

        Und ja, Olympus und Leica mFT sind am besten mit Fantasie zu schlagen und dem untrüglichen Glauben – dass Vollformat irgendwie bessere Fotos bringt.

        Tamron nähert sich keineswegs dem Leica-Look,
        Aber einige neuere Tamron Berechnungen werden von einem Könner ausgeführt: PENTAX.

        Im Übrigen korrigieren Leica und Zeiss ihre Objektive geradezu gegensätzlich, wer Zeiss mag, wird Leica kaum schätzen und umgekehrt.

      • Also ich persönlich halte dieses Gerede um den Zeiss und den Leica Look für totales Marketinggehabe, um die Preise hoch zu halten und den Käufern eine Exklusivität vorzugaukeln. Ich erinnere mich an einen deutschen Naturfotografen, der anfangs immer Zeiss-Festbrennweiten verwendete und später auf MFT umstieg, wahrscheinlich auf Grund des Gewichts. Die Bildserien erschienen beide in der Zeitschrift „Naturfoto“. Einen Unterschied in der Bildqualität konnte ich bei den gedruckten Bildern nicht erkennen. Jemand mit einer rosaroten Zeissbrille sieht vielleicht noch einen Grashalm mit dem typischen Zeisslook.

        Sorry, aber für mich sind das Märchengeschichten, die den hohen Preis rechtfertigen sollen. Wobei die Fertigungsqualität der Objektive ist natürlich schon herausragend. Wer das braucht, bitte schön. Ich finde die Sigma Art genau so wertig, laufen auch so butterweich wie die Zeiss, und dies zu einem Bruchteil des Preises.

      • Bei mir ist es keine Theorie, Cat. Ich kann nur sagen, was ich auf den Fotos sehe, die ich mit diesen Objektiven mache. Natürlich kann ich nicht für alle, sondern für die, die ich kenne, sprechen. Ich habe auch nicht gesagt, daß Leica und Zeiss gleich wären (obwohl manche Leica-Linse auf Zeiss Rechnungen basiert). Leica typisch ist eine große Schärfe, die sich in einer gewissen, ich weiß nicht wie ich es besser sagen soll, Cremigkeit auflöst. Das empfinde ich auch beim Tamron 1,8/45 und 2,8/24-70. Zeiss zeigt eine große Schärfe, die sich in einer Klarheit auflöst. In dieser Richtung folgt Sigma Zeiss. Motivabhängig ist mal das eine oder das andere schöner. Außerdem ist es wie beim Essen, mal möchte man Nudeln, ein anderes mal Kartoffeln und beides ist lecker.

  • schaue ich mir die maße und die werte des 56mm f1.4 an, so glaube ich bei einem filterdurchmesser von 55 mm, daß es sich hier um ein aps-c-format handelt. wird sigma hiermit in aps-c einsteigen? ich bin mal gespannt. 🙂

  • Sigma “ verartet “ nun alles….

    Schön, das Sigma sich wieder meldet, jedoch alles unwichtige Brennweiten.
    Wer hat nicht schon diese Brennweiten mehrfach ??
    Was soll ein 40 mm, wenn das 50er schon nur im Schrank liegt ??
    Was soll ein 56er ??
    Was soll ein 70-200 Art ?? Jeder hat doch schon 2 Stück davon. Die letzten 70-200er sind doch bei beiden (CaNikon) sehr gut

    Ich glaube, das man in der Sigma Entwicklungsabt. öfter mal einen hebt.

    Was fehlt denn ??
    ein leichtes 400 er und ein leichtes 500er
    Ich habe das 150-600 S, das ist gut, sehr gut für Rotwild. Jedoch hat es 3,5 KG. Das könnte leichter werden.
    Aber ein 60-600 ??
    Hier veräppelt Sigma endlich seine Kundschaft. Damit ist die ART – Serie inflationär geworden.
    Würde das 60-600 wirklich scharf abbilden, wären ja alle anderen Tele überflüssig
    Was sollen aber die 60mm ??? Wenn ich ein Tele benötige, brauche ich das Lange Ende. Also ab 400mm aufwärts.

    Ich kann wirklich nur noch den Kopf schütteln. So ein Blödsinn, schade, das kann Sigma sich ersparen.

    BSP 56 er – wer läuft denn alles bei Fuji damit herum ??
    Die wenigsten !!!
    Und diejenige, die es haben, wie oft setzen sie es ein ??
    Berufsfotografen-Aufträge ausgenommen ! ! !

    Miene Frau erzählte mir heute beim Frühstück… weiß Du eigentlich, der Bekannte.. trinkt jeden Morgen vor dem frühstücken einen Uso…
    In diesem Sinn

    • Von den 5 Objektiven sind nur 2 ART-Objektive dabei (und das 70-200mm gehört nicht dazu).

      Und mit minimaler Recherche könnte man auch wissen, dass es alternativ zum 150-600 S auch noch eine Contemporary-Variante gibt, welche je nach Test den man ließt, ähnlich gute oder fast identische Abbildungsleistung bietet wie die Sports-Variante – bei halbem Preis und fast einem Kilo weniger. Du müsstest also gar nicht so viel schleppen 😉

      • ja – das stimmt allerdings!
        Das Sport 150-600 mm hat nur die bessere Abdichtung, optisch leistet es keinen Strich mehr – beide ausprobiert.
        Und auch das neue wird vermutlich sauschwer – Sigma ist im Qualitätswahn völlig entfallen das alle leichtere Kameras und Objektive wollen.
        Viele ART-Objektive sind einfach zu schwer, zu fett.
        Und selbst ein 4.0/500 mm ist heute schon wieder veraltet, weil Sony und Canon bald cleverere, leichtere Lösungen anbieten – Sigma sollte sich endlich umorientieren – Macro, leichte Tele, mittlere Lichtstärken
        und für die jetzt modernen spiegelfreien Kameras besser nur noch Festbrennweiten mit f:1.8 – damit die leicht und schlank werden.
        Die f:1.4 kann man getrost den Filmern überlassen, Fotografen bringt das selten den entscheidenden Kick vor einem f:1.8 oder f:2.0.
        Wo bleibt endlich mal ein lichtstarkes Porträt-Zoom (2.0/35-100 mm etwa) wann kommt endlich ein Macro-Zoom zurück, wann wagt sich Sigma mal an DO-Glas?

        Nach den Kamera-System-Neuvorstellungen sollte sich Sigma klar hinter Sony positionieren und seinen Canon-Schwerpunkt überdenken. Canon zeigt die dümmste Strategie mit 4 Bajonetten die letztlich nicht kompatibel sind. Dann ja sogar lieber Nikon.

      • @ Markus
        …Und mit minimaler Recherche könnte man auch wissen, dass es alternativ zum 150-600 S auch noch eine Contemporary-Variante…
        ich werde mir nach dem 150-600 S nicht mehr die C Variante zukaufen.
        Dann wäre ich ja blöd. Soviel nutze ich die Rohre auch nicht.
        Die -S -Variante hat lt Sigma Ing. die schellere Auslösung und das Quäntchen mehr Schärfe, deshalb habe ich mir das C geleistet. Dafür steht Sport
        Ich hatte hier Sigma intern extra mal dazu angerufen.
        Alternativ wäre noch Tamron oder das Nikon 200-500, manchmal reicht auch das 80-400, hat nur 1,6 KG
        Alle haben aber leider die Blende 5.6 oder 6,3

        Ich bleibe dabei – wenn man nicht mehr weiß, was man bringen soll ,ist immer ein
        70-300
        70-200 / 2.8
        85/1.8 dabei

  • Hallo,
    ich finde es gut, wenn Sigma das 70 – 200 mm raus bringt (für E-Mount). Bis lang gibt es da nur das G-Master.
    Alle denken immer nur an N und C.

    Ich habe nur das alte 70 – 200 mm von Tamron G1. Ich nutze es für meine Canon und meine Sony. Bei der Sony muckt es aber oft auf.

    LG

  • Also ich hätte mir gern ein neues 105mm und 150mm Makro gewünscht. Ich komme mit f/2.8 sehr gut klar – sowohl am APS-C – also auch am KB-Sensor.
    Ich mag die Abbildungsleistung des Sigma 70mm Art Macro – was mich jedoch ein wenig stört ist der Fokus-Ring, der leider nur elektrisch zu betätigen ist und ich finde dass er etwas breiter hätte sein können. Es ist allerdings leicht – leichter als sein Vorgänger aus 2005, der noch mit Strukturlack versehen war.
    Das Sigma 150-600C benutze ich auch an beiden Sensoren. Ich meine sogar, dass es schärfer als das Canon 28-300L ist.

    Die Abbildungsleistung zwischen den 150-600 S und C Versionen irritiert jedoch ein wenig. In einigen Tests (u.a. Traumflieger) schneidet das Contemporary besser ab als die Sport-Variante. Ich hab das mal so hingenommen – wir wäre die Sport Variante eh zu schwer und zu teuer.
    Ich würde mir von Sigma noch ein WW Zoom a la 16-35 Art wünschen. Es würde mir f/2.8 völlig ausreichen. Jedoch müsste es ein Sigma-Preis haben und nicht einen Canon-Megapreis von 2300.- aufrufen.

    Ich fand hier in den Kommentaren leichte Kritik zum Thema Art/Contemporary „Verlinsung“.
    Mir gefällt es schon gut, dass man mit einem DOCK und etwas Zeitaufwand die C&A-Objektive in Sachen Front-/Back-Focus anfassen kann. die Firmware-Updates die sich man eben mal selber durchführen lassen, sparen auch viel Zeit. Über eines muss man sich wohl keine Gedanken mehr machen und dass gilt ganz besonders für Tamrom und Sigma. Deren Linsen haben derart hohe Fokus-Streuungen und die Firmware für Stabi, Fokusmotor und Kamera-Schnittstelle, dass man wohl ohne schlechtes Gewissen behaupten kann, dass Tamron und Sigma die Feinkalibrierung und das Dauertesten der letzten Firmware-Version beim Kunden durchgeführt wird. Das Dock hält den Aufwand des Herstellers in Grenzen. Mein Eindruck ist, dass die Streuung bei den neueren Linsentypen a la Art und Contemporary zugenommen hat. Einzig das Art 30mm f/1.4 DC hat nur Updates der Firmware bekommen – Probleme hatte ich auch vorher nicht damit. Das 50 hat einen Backfocus „-2“ und der Stabi des 150-600 machte teuflische Piepgeräusche vorm Update auf V2.0.
    Das 70mm Art Macro hatte Probleme mit dem manuellen Fokus (der ja nur elektrisch zu bedienen ist) und erst das Umstellen im Dock konnte das Problem erledigen. Sowohl das 105mm f/2.8 EX Macro als auch das 180mm f/2.8 EX Macro sind tadellos. Das 18-200 Cont. hab ich bis Heute nicht wirklich hinbekommen. Ich werde es wohl einschicken da es nur ein paar Monate alt ist und ich es nur auf Reisen gern nutze.

    Ich denke dass beide Hersteller auch die neuen Linsen für Nikons Z und Canons R Systeme liefern wird.
    Mal sehen was die Photokina noch bringt.

    • Ich finde, die beiden Sigma Makros 105 und 150 OS sind sind immer noch auf dem neusten Stand der Technik und bringen eine gute Abbildungsleistung. Der Ersatz des 70ers war dringender, denn es ist auch älter als die beiden grösseren Makros. Vor allem der Autofokus des 70 mm Makros ist schon sehr veraltet und macht einen ordentlichen Krach.

      Ich wünschte mir auch schon lange ein 16-35 mm, meinetwegen sogar mit f4. Aber irgendwie habe ich die Hoffnung aufgegeben, dass noch etwas kommt (von Sigma oder Tamron). Das Nikkor ist mir zu wenig gut und zu teuer, und auch das Tokina überzeugt nicht.

      Fokusstreuungen ab Werk kann ich so bei Sigma nicht bestätigen. Sämtliche 4 Makros waren schon ab Werk perfekt justiert, und auch meine 3 Art Objektive waren perfekt. Mit der lebenslangen Servicekarte kann man ja die Objektive einmal jährlich reinigen, kontrollieren und nachjustieren lassen (gratis). Bis jetzt habe ich auf jeden Fall noch kein USB-Dock gebraucht.

      Anders bei meinem neueren Tamron Tele 100-400. Da war schon die Streuung zwischen den einzelnen Aufnahmen relativ gross und ich habe es eingeschickt. Die AF-Einheit war anscheinend auch noch defekt und das Objektiv wurde repariert und nachjustiert. Jetzt bin ich beim normalen Fotografieren zufrieden. Bei sich schnell bewegenden Motiven sind die Nikkore und auch Sigma aber überlegen.

  • Entscheidend für mein Interesse werden Gewichte u Erreichbare Abbildungsmassstäbe – beste BQ setze ich voraus.
    Das 1.4/40 mm finde ich als idealen, echten Kompromiss zwischen 35 mm und 50 mm.
    Die Formatdiagonale beträgt ja rund 43 mm und nicht wie viele meinen 50 mm.

    Das Sports 60-600 mm soll dann den mäßigen Erfolg des 150-600 mm Sports ablösen um sich auch deutlicher vom 150-600 mm C zu unterscheiden!
    Brennweitenbereich ist jedenfalls sehr willkommen, fürchte nur es bleibt nicht unter 2 Kilo…
    Aber spannende News.

    Ein 28iger brauche ich nicht, ein 56iger sowieso nicht und ein 70-200 mm ausschließlich vom Kamerahersteller. Da hätte SIGMA schon ein 2.8/50-200 mm oder 4.5/50-300 mm ausreizen können.

    Immer noch kein 2.8/300 mm?
    Kein 4.0/300 mm
    Kein 5.6/600 mm in Leichtbauweise?
    Schade.