Sony bringt mit dem FE 100-400mm f/5.6-8 OSS ein kompaktes und leichtes Supertelezoom für unter 900 Euro auf den Markt. Der Clou: Es ist mit Telekonvertern kompatibel.
Wir hatten es bereits angekündigt, nun ist es offiziell: Sony hat heute das FE 100-400mm f/5.6-8 OSS vorgestellt. Das neue Supertelezoom richtet sich ganz bewusst an Einsteiger, die zum Kitobjektiv eine kompakte Ergänzung mit viel Reichweite suchen, etwa für Tierfotografie, eine Safari oder Sport.
Leicht, kompakt und bezahlbar
Mit nur 654 Gramm und Abmessungen von 78 x 165 mm fällt das neue 100-400er deutlich kompakter und leichter aus als die meisten Alternativen. Es wiegt beispielsweise nur rund halb so viel wie das Sigma 100-400mm f/5-6.3 DG DN OS oder das Tamron 50-400mm f/4.5-6.3. Der Preis liegt bei 899 €, die Gegenlichtblende gehört zum Lieferumfang.
Klar muss man bei diesem Preis Kompromisse eingehen. Die offensichtlichste Einschränkung ist die Lichtstärke, die am langen Ende gerade mal bei f/8 liegt und laut PetaPixel bereits ab 220mm erreicht wird. Damit ähnelt das Objektiv dem Canon RF 100-400mm f/5.6-8 IS USM, das in Sachen Preis-Leistung bisher eine echte Benchmark in diesem Segment war.

Optik und Autofokus
Der optische Aufbau besteht aus 15 Linsen in 10 Gruppen, darunter zwei ED-Elemente und zwei asphärische Linsen. Die Blende setzt sich aus 9 abgerundeten Lamellen zusammen. Für den Autofokus kommen zwei Linearmotoren zum Einsatz, wobei es sich laut DPReview nicht um Sonys neuere und leistungsstärkere “XD”-Motoren handelt. Dennoch soll der AF selbst bei 120 Bildern pro Sekunde mit der Alpha 9 III noch mithalten können.
Die Naheinstellgrenze liegt bei 1,13 Metern am kurzen Ende und bei 86 Zentimetern am langen Ende, was einen maximalen Abbildungsmaßstab von 0,41x (1:2,4) ermöglicht. Damit lässt sich das Objektiv auch für Nahaufnahmen einsetzen. Das Filtergewinde misst derweil 67 mm.
Ausstattung und Telekonverter
Trotz der Einsteigerpositionierung hat Sony beim Gehäuse nicht übermäßig gespart. Es gibt einen Spritzwasser- und Staubschutz, einen Lock-Schalter am Zoomring gegen unbeabsichtigtes Ausfahren des Tubus, eine Fokus-Haltetaste (über die Kamera umprogrammierbar) sowie zwei Schiebeschalter für den optischen Bildstabilisator und den Fokusbegrenzer. Auf eine Stativschelle muss man allerdings verzichten.
Ein echtes Highlight für die Preisklasse ist die Kompatibilität mit Sonys Telekonvertern SEL14TC und SEL20TC. Mit dem 1,4-fach-Konverter verwandelt sich das Objektiv in ein 140-560mm bei ca. f/8-11, mit dem 2-fach-Konverter sind 200-800mm bei f/11-16 möglich. Das ist zwar lichttechnisch ambitioniert, bei Sonnenschein aber durchaus eine spannende Option für Fotografen, die mit wenig Budget und langen Brennweiten experimentieren wollen.
Das Objektiv lässt sich natürlich auch an APS-C-Kameras nutzen, wo sich ein Äquivalent von 150-600mm ergibt.
Preis und Verfügbarkeit
Das Sony FE 100-400mm f/5.6-8 OSS soll noch im August 2026 zu einem Preis von 899 € auf den Markt kommen.
Was denkt ihr über das neue Objektiv? Ist es eine sinnvolle Ergänzung im Einsteiger-Segment?


Gut das es solche Objektive gibt. So haben nun viele Hobbyisten die Möglichkeit diesen Brennweitenbereich auszuprobieren ohne sich verschulden zu müssen. Die Nachteile halten sich in Grenzen oder können mit höheren ISO Werten abgemildert werden, vielleicht entdecken einige der Anwender das sie noch ein altes Stativ/Einbein herumliegen haben, das soll angeblich ebenfalls helfen die Blende 8 bei weniger Licht nutzbar zu machen.
Ich kann dir nur zu stimmen… es ist für einige Fotografen eine lohnenswerte Investion!
Genau. Das Telezoom des armen Fotografen. Ich würde aber auch sagen es ist das Telezoom der Fotografen, die keine Lust haben 1,2kg oder mehr durch die Gegend zu schleppen.
Nicht nur für Hobbyisten. Manch einer schleppt auch lieber 650gr mit sich rum, statt nen 1.5-2kg Klopper. Bildqualität und hoher ISO ist mit heutigen K.I. Rausch- und Schärfefiltern kein K.O. Kriterium mehr für professionelle Bilder.
Du vergisst die Freistellung.
Interessiert bei 400mm doch keine Sau. Die Freistellung ist dort auch mit f8 noch gut genug, wenn gewünscht. Etwas Abstriche muss man logischerweise machen aber das Objektiv ist 650 Gramm leicht und kostet in der Schweiz läppische 749 Stutz. Grad bei Insekten habe ich eigentlich immer das Problem, dass die Schärfentiefe zu klein ist und ich eh stark abblenden muss.
Das Canon 100-400 ist nicht umsonst ein Verkaufsrenner.
Mich interessiert die Freistellung schon, es gibt ja nicht nur Insekten, da reicht f8 in der Regel, aber bei vielen Motiven eben nicht. F6.3 ist das äusserste, das ich bei 400 mm in Kauf nehme, Preis hin oder her. Aber für den Anfang reicht es, Uneternal redet aber von einem professionellem Anspruch, und das ist bei diesem Tele totaler Unsinn.
Hallo Rolf, das 5 6-8,0 100-400 IS von Canon ist ja das Gegenstück dazu, ich habe schon öfters geschrieben, dass ich persönlich es dem 100-500 vorgezogen habe – zum Schluss meiner Canonzeit lag es, an meiner ersten R6, griffbereit direkt unter dem Fahrersitz. Bei einer Autofahrt gg. 18:00 Uhr im März und fast vollständiger Dunkelheit ist das ausgewählte, nicht beschnittene Foto an einer Baustelle bei 400mm, Offen-Blende 8, ISO 25600 und 1/50 aus der Hand entstanden – es zeigt ganz gut, was geht und was eine, zwei oder gar 3 Blenden mehr bringen würden …
https://ibb.co/gLWk7fn4
Hallo J.F. Sehr schön, bei diesem Motiv passt es, dass der Hintergrund nur ganz leicht unscharf ist. Bei Manchen Motiven ist das aber sehr störend, vor allem, wenn der Hintergrund nicht homogen ist.
Exakt, deshalb bewusst ein Motiv gewählt, bei dem alle Parameter wirklich am Anschlag, bzw. eben “drüber” sind, das Sigma 100-400 hat z.b. 2/3 Blende mehr Offen-Potenzial, dafür wiegt es dann aber 500g mehr als das Canon/Sony – die beste Ausrüstung ist immer die, die man dabei hat 😉 LG
Wenn ich z.b. sehe wie das Sigma 2,8 70-200 bei Offenblende und 200mm auflöst und freistellt, dann sind da schon Sprünge möglich:
https://ibb.co/5g8CjQ97
Zum Foto: wohltuend für die Seele.
Sehr schönes Bokeh! So funktioniert es natürlich auch. Kommt ja auch immer auf den Abbildungsabstand an.
Ich weiss nicht wie gut diesess Sony ist aber zumindest das Canon RF 100-400mm 5.6-8 liefert eine Top Bildqualität, das ist kein totaler Unsinn. Ein Objektiv braucht nicht schwer und teuer zu sein um eine hochwertige Bildqualität zu liefern. Bildqualität hat auch nichts mit Lichtstärke zu tun und schon gar nicht mit Freistellen. Der Freistellwahn ist sowieso eine Hobby-Fotoclub-Mitglieder Krankheit. Finde solche Aussagen wie “für den Anfang reicht es” einfach nur überheblich.
Wenn dir Freistellung nicht wichtig ist, dann wäre es genau das richtige Tele für dich. Für mich wäre es total das falsche.
“Der Freistellwahn ist sowieso eine Hobby-Fotoclub-Mitglieder Krankheit.” In der Portraitfotografie ist Freistellung sogar sehr wichtig. Und andre Sparten profitieren auch davon…. sind sie sicher, da sie sich mal mit dem Thema überhaupt befasst haben? Schauen sie sich mal alte Bilder an wo Freistellung bedeutende Fotografie Geschichte geschrieben hat!!!
Also wirklich, da muss man nur noch mit dem Kopf schütteln.
Hier geht es aber nicht um ein Porträtobjektiv, sondern um ein günstiges Telezoom.
Ehrlich gesagt, ist die Freisellung, die ich in C1 und RAW gesehen habe, für dieses Objektiv bei Blende 8 und 400mm, mit und ohne 1.4x Teleconverter gar nicht so schlecht. Natürlich ist sie nicht so gut, wie beim 100-400mm F/4.5 bei 400mm. Aber die liegen preislich auch etwas weiter auseinander.
Also ganz ehrlich, 2.0 Telekonverter an so einem Objektiv zu verwenden halte ich nicht für sinnvoll, eventuell noch den 1.4, aber schon das mache ich zum Beispiel an der R5 mit dem RF100-500 nur im äussersten Notfall, da halte ich es für sinnvoller in das RF 200-800 oder das entsprechend Sony Objektiv zu investieren.
Genau. Oder in das 100-400 f4.5. Da dürfte der 2fach Tk noch gut benutzbar sein mit f9.
Schon bei einer Festbrennweite mit 2-fach TK ist der Verlust bei der BQ mindestens 20 %, bei einem Zoom kracht der Kontrast komplett zusammen.
Was Du da immer für einen Mist erzählst, ohne jemals selbst getestet zu haben. Hier sind 2 Test Beispiele mit meinem SONY 100-400mm F/4.5 + 2x Viltrox, 800mm Blende 9 und SONY A1. Von wegen “kracht der Kontrast komplett zusammen”.
Lieber Rene Stämpfli, ich erzähle keinen Mist. Colorfoto hat einmal einen umfangreichen Test gemacht, bei dem nur die Sahnestücke unter den Telefestbrennweiten dabei waren. Schon beim TK 1.4-fach war die Einbusse bei der BQ mindestens 10 %, oft auch mehr. Beim TK 2-fach war das Resultat verhehrend, da war die Einbusse mindestens 20 %, oft aber einiges mehr. Und da waren keine Telezomms dabei. Wer da Quatsch erzählt, das bist du. Denn du bringst auch keine Testresultate, sondern deine eigenen Eindrücke, und die sind mit der rosa Sonybrille sowieso rein gar nichts wert.
Eben, da waren damals keine Telezooms dabei. Ich brauche keine Tests von irgend einem Magazin um die BQ und den Kontrast zu beurteilen. Ich teste selbst und finde die Resultate praxistauglich. Nur das zählt für mich. Dazu habe ich auch zwei Beispiele gezeigt. Das 100-400mm F/4.5 ist den damaligen Festbrennweiten bei gleicher Brennweite bei der BQ und Kontrast ebenbürtig. Das gleiche gilt beim 50-150mm F/2. Einfach ohne TC.
Ah Colorfoto selig hat das vor 50 Jahren mal getestet?
Die RAW Bilder, die ich erhalten hatte, verwendeten beim SONY und Canon Objektiv nur den 1.4x TC.
Persönlich verwende ich ab und zu den 2x TC von Viltrox mit guter BQ am 100-400mm F/4.5 bei F/9 und 400-800mm. Das erspahrt mir das Mitschleppen des 200-600mm.
Hier ist noch der Link, hätte ich beinahe vergessen:
https://pixocloud.org/s/YkkY394opeLHS7Q
Ja das was ich gesehen habe, hat mich eigentlich auch durchaus überzeugt. Meine Bestellung ist platziert. Soll ja bereits am 19.8. geliefert werden. Es wird mein 70-350 für APS-C ersetzen.
Bei 400mm?
Sieht aus wie ein Tamron! – Ups, ich hoffe, ich habe jetzt nicht zu viel verraten.
Das war auch mein erster Gedanke aber ist ja egal. Gut möglich, dass Tamron der OEM Hersteller ist.
Ja das dachte ich auch.
Bei Fuji gibt es mit dem XF70-300mm f4-5,6 ein KB äquivalent ähnliches Objektiv, das auch TC kompatibel ist, schon seit einigen Jahren und es ist da sehr beliebt. Daher überrascht es mich nicht, dass Sony da nachzieht.
Ich glaube nicht, dass Sony sich um Fujifilm sorgt, die haben das eher als Antwort auf Canons 100-400mm Budgetobjektiv, was für viele ein Grund ist, zu Canon zu greifen.
Ein 70-350 für APS-C und ein 70-300 für Vollformat hat Sony schon lange. Sind nur nicht Tk kompatibel.
An ein 70-300er hängt man auch keinen TK.
Wer ist “man”? Es gäbe sicher Leute, die das machen würden, wenn es möglich wäre..
Man sind Leute, die minimale Ansprüche an die Bildqualität haben.
Absolut korrekt!
Aber an das SONY 100-400mm F/4.5 durchaus jederzeit mit 2x TC bei 800mm F/9. Auch für minimale Ansprüche geeignet. Ausser für jene, die es noch nie ausprobiert haben. Da kracht natürlich der Kontrast bereit beim Gedanken an eine 2x TC komplett zusammen.
https://pixocloud.org/s/YkkY394opeLHS7Q
29 Gramm schwerer als das 70-350 für APS-C und CHF 748 in der Schweiz. Ein guter Ersatz für das 70-350, wenn man Vollformat und APS-C gemischt verwendet und gerne ein leichtes Setup hat.
Mark Galer vergleicht das neue 100-400mm in Sachen Gewicht und Abmessungen mit allen potentiellen Konkurrenten.So muss man es nicht selber machen. Es ist etwa 20mm länger als das APS-C 70-350mm.
Das Objektiv ist fast exakt identisch mit dem Canon Objektiv, quasi ein Nachbau. Absolut verständlich, wenn man betrachtet wie viele Canon hiervon verkauft. Nahezu identisch: Gewicht: Sony: 654 gr – Canon 635 Canon (das Canon mal leichter baut als Sony, Wahnsinn…) Abmessungen: Sony 78×165 Sony – Canon: 78x 164,7 Canon —> 0,3 cm Unterschied…Wahnsinn… Naheinstellgrenze: Sony: 86cm und 113 cm Canon: 88cm und 112 cm Exakt identisch: Max. Abbildungsmaßstab (0,41) Blende identisch Zoombereich identisch TC Kompatibilität ebenso Lock switch Unterschiede: Sony: fokus lock switch – Canon: nur über die Kamera möglich Sony: Fokusbegrenzer vorhanden – Canon: Fehlanzeige Sony: Spritz-Staubwasser geschützt – Canon: laut Beschreibung fehlt das —> manche US Seiten sprechen bei diesem Objektiv oft von „Partial weather sealing“ z.B. durch Gummringe (rubber gaskets). Zumindest war lensrentals beim lens-tear down diesbezüglich überrascht. In der offiziellen Beschreibung von Canon steht nichts diesbezüglich. Preis: Sony: UVP 899 € bei Einführung Canon: UVP 729 € bei Einführung Hier hat das „teure“ Canon die Nase deutlich vorne. Die Unterschiede im Straßenpreis werden sich in zwei Jahren angeglichen haben. Hinweis an die Redaktion: Ich kann das Kommentarfeld nicht anklicken (trotz Neustart des PCs). Es scheint als wäre eine Werbebanner drüber gelegt. Zumindest öffnet sich dieser jedes… Weiterlesen »
Danke für den Hinweis mit dem Kommentarfeld. Ich leite den Bug direkt an die Technik weiter, das soll so natürlich nicht sein.
Ja mag sein. Sony hat schon das 100-400 GM von 2017 sehr stark an das Canon EF Pendant angelehnt. Da ich das vorher hatte, ist mir das sofort aufgefallen.
Nur nützt den Sony E Usern ein RF Objektiv nichts und umgekehrt auch nicht.
Ich habe soeben die RAW Bilder von der Canon EOS R6 Mark III mit RF100-400mm F5.6-8 IS und SONY ILCE-7M5 mit FE 100-400mm F5.6-8 OSS mit und ohne TC 1.4 in C1 miteinander verglichen. Da sieht man keinen Untrschied.
Ich würde eine Brille von Fielmann empfehlen.
Im Gegesatz zu Dir, habe ich die RAW Files dieser beiden Kameras, aufgenommen mit den vergleichbaren Objektiven. Entwickelt und ausgedruckt vor 2 Stunden. Da bauche ich keine Brille von niemanden.
Gut zu wissen, dass beide objektive bei 30 MP plus noch abliefern. Bei 45mp ist das Canon etwas weich und mich würde interessieren wie das Sony bei 50 mp auflöst.
Ich habe dieses Objektiv nicht. Ich habe lediglich die RAW Files, aufgenommen mit den oben beschriebenen Kameras und Objektiven.
Ich habe das alte 100-400mm F/4.5-5.6 und das 100-400mm F/4.5 von SONY. Möglicherweise teste und kaufe ich das 100-400mm F/4.5-8 weil es sehr klein, leicht und lediglich CHF 750 kostet. Könnte eine Alternatve im Hochgebirge sein.
Korrektur: F/5.6-8
Ist auch nicht möglich, ist ja eine Kopie 😉❤️
“Ein echtes Highlight für die Preisklasse ist die Kompatibilität mit Sonys Telekonvertern SEL14TC und SEL20TC.”
Das Canon RF 100-400mm F5.6-8 IS USM ist vollständig kompatibel mit den Canon RF-Extendern (sowohl dem Extender RF 1.4x als auch dem Extender RF 2x). Also nichts neues.
In der Sony E Welt ist das durchaus etwas neues.
Freue mich für die Sony-Shooter, dass sie endlich auch in den Genuss eines bezahlbaren 100-400mm Zoom-Objektivs kommen, wenn auch für 300€ mehr als bei Canon. Dann fehlen ja nur noch das 45mm f/1.2 und die 600mm und 800mm f/11 Budgetobjektive, um zu Canon aufzuschließen. 😉
300 Euro mehr? Also hier kostet es 749 Schweizer Piepen und auch das Canon hat vor fünf Jahren 729 gekoste und ist jetzt für 591 erhältlich. Der Preis des Sonys wird auch noch sinken. Sony kann auch nichts dafür wenn der Euro nichts mehr wert ist. Und dass ein 5 Jahre altes Objektiv nicht mehr zur UVP verkauft wird, ist auch keine Überraschung. Die Sony User interessiert im übrigen herzlich wenig, was Canon Objektive kosten oder was die sonst noch anbieten. Den 1,4 kg 28-70 f2.0 Klopper möchte ich jedenfalls nicht. Mir passt das 500 Gramm leichtere Sony 28-70 f2 besser.
Das 600mm Budgetobjektiv bei Sony ist das 200-600.
In DE ist der Bestpreis für das RF 100-400 zur Zeit 659 €, die UVP lag wohl auch bei 650 €. Das Sony kostet 899 €. Sind also 240-250 €, keine 300 €
Tiefstpreis vor einigen Wochen war 599€, Ende Mai sogar 559€. Momentan nochmal stark gestiegen wegen dem Sommerloch.
Ach ja im Preis des Sony 100-400 ist selbstverständlich eine Streulichtblende enthalten wie bei praktisch allen Sony Objektiven (ausser einigen Pancakes). Bei Canon offenbar nicht. Die muss dort für teures Geld nachgekauft werden.
Canon UVP Oktober 2021 bei Marktrelease war € 729,– plus Streulichtblende € 49,– macht 778,00 eq Sony-Ausstattung – der aufgerufene Sony-Release-Preis geht 5 Jahre später mehr als in Ordnung …
Nein, geht er nicht, denn inzwischen kostet das Canon 659.-€, das ist die Refferenz!
Du magst Sony nicht – okay – und wenn Du meinst die Preis-Referenz ist ein Obi nach 5 Jahren, alles klar @drjoe, Du warst der BWL-Fachmann von uns beiden – dann würde also Canon bei heutigem Release das Pendant oder Mark ii für € 659,– verkaufen, na da bin ich mal gespannt … 😂
Das stimmt nicht, ich finde Sony hat sehr gute Kameras und Objektive, was ich nicht mag ist Dunkelzoom, Luftpumpe, Plastikteil und jetzt? Plötzlich ist das identische Objektiv, mit dem Namen Sony drauf, fantastisch! Nix gegen Sony,, sondern gegen Fanboy-Gehabe.
Ich gebe Dir da tatsächlich recht – Canon war tatsächlich hinsichtlich der G&G “Dunkelzoom, Luftpumpe, Plastikteil” Linie den anderen weit Voraus – Sigma, Leica, Nikon und die TT/7ARTISANs “hinken da böse hinterher” … 😂😎😉
Es wird Käufer nicht interessieren, ob das Sony neu ist und das Canon 5 Jahre alt. Was Käufer sehen ist: Ich kriege dasselbe Objektiv mit vermutlich derselben Abbildungsleistung für 250-300€ weniger.
Nur blöd, dass das Canon nicht an E-Mount passt. Schwachsinniger Vergleich.
Es soll auch Leute geben, die sich Kameras neu kaufen und Objektive in Betracht ziehen, oder den Hersteller wegen nicht vorhandener Objektive wechseln. Bisher gabs auf Sony nur das Sigma Contemporary was erstens ein 1,15kg Klopper ist und zweitens auf 15fps beschränkt.
Äh wie nur Sigma Contemporary? Da bist du ziemlich falsch informiert. Es gibt auch ein Tamron 50-400 und das Sony GM 100-400 von 2017. Diese drei Objetive sind miteinander vergleichbar in Sachen Gewicht. Unterschied um 200 Gramm. Das neue 100-400 ist 500-700 Gramm leichter.
Begrüssenswert, dass mal was bei bezahlbaren Teles passiert.
Für APS-C, als potentielles “600mm Objektiv” sind mir F8 leider zu wenig. Für Vollformat (APSC-äqui -> F5.6) Ok, wenn einem das bewusst ist.
Hab das 70-350 F6.3 und bin mit der BQ voll zufrieden. F6.3 bei APS-C ist aber meiner Meinung nach schon ein harter Kompromiss.
Aber die eierlegende Wollmilchsau gibts bekanntlich nicht. Da nehm ich dann doch lieber kleiner und leichter als lichtstärker.
Jedenfalls eine neue Alternative und das kann man nur gut heißen.
Nein!!! wie oft muss man das noch wiederholen! F8 ist und bleibt F8 an JEDEM Format, denn die F8 “steckt” im Objektiv und nicht in der Kamera! Was sich ändert ist eben wegen der Sensorgrösse, die Freistellung, denn der Sensor “steckt” in der Kamera. Ist das so schwer zu verstehen? 🙈🙈🙈
Das musst du mir nicht erklären 😉
Aber am Ende verhält es sich so als wäre es ein 260mm F5.6 in APSC was Bildlook und Bildrauschen bei selben Einstellungen (Verschlusszeit) betrifft.
Sorry, ich denke halt nur in Äquivalenzen, damit man immer einen Vergleich zwischen den Systemen hat, auch wenn es fachlich nicht ganz korrekt ist.
Sollte mal ein APS-C Sensor dasselbe Rauschverhalten bei gleichen ISO Werten als ein Vollformatsensor haben, würd ich anders denken, aber daran wird sich physikalisch ebenso wenig ändern als am Konstruktionsbedingten Blendenöffnungs-/ und Brennweiten -Verhältnisses des F-Wertes.
Wenn du es oben nicht verstanden hast ist jede weitere Erklärung sinnlos. Ich probiere es trotzdem nochmal mit einem Beispiel. Wenn du eine Brille hast mit 2,5 Dioptrien, dann bleibt die Dioptrienzahl immer gleich, egal wer sie anzieht, weil die Schärfe in den Gläsern liegt. Beim Objektiv liegt die Lichtstärke im Objektiv, egal wo du es draufsteckst, die Lichtstärke ändert sich nicht, nur das sichtbare Ergebnis, in Form veränderter Ausschnitt, veränderte Tiefenschärfe wie bei der Brille. Nicht jeder sieht das Gleiche mit der Brille, aber die Dioptrie ändert sich NICHT! Wenn es jetzt noch nicht klar ist, dann verstehe ich die Welt nicht mehr. Besser kann ich es nicht erklären
@ TKI… Habe das “nicht” überlesen, also Du hast es verstanden!👍😉❤️
ich habe das Canon RF 100-400 und es ist gut-nicht super, aber es hat gegen das 100-500 gewonnen, einfach vom Gewicht her . Ich werde mir das Sony holen-einfach weil ich das canon durch den ständigen Gebrauch schon recht gebeutelt habe
Was bin ich froh, dass Sony dieses Objektiv rausgebracht hat, jetzt können die Sonyaner nicht mehr über Canons Dunkelzooms lästern! 😂😂😂
Ja, sehr komisch… als das Canon erschien lästerte gefühlt jeder über den “Dunkelzoom”, das gänzlich unbrauchbar ist und lediglich bei gutem Tageslicht im Zoo funktioniert. Das Plastikteil wäre zudem zu leicht, zu schlecht und einfach ein n billiges Telezoom. Es wurde ja noch viel mehr kritisiert, aber da nun Sony auf dem Objektiv scheint alles auf magische Art und Weise in Ordnung zu sein 🙂
Zum Glück lasse ich mich von so nem Geschwätz nicht beeindrucken 🙂
Ja, sehr komisch. Bis vor 2 Tagen wusste ich nicht einmal, dass Canon bereits ein vegleichbares Objektiv hat. Meine etwas rudimentären Canon Kenntnisse haben sich bis anhin auf die R5, R1, R6III und einige grosse Objektive eines Freundes beschränkt. Mit der R1 hatte ich sogar schon fotografiert. Ich kann mich also nicht als ‘jeder’ bezeichnen.
René, egal ob du das Canon kennst oder nicht, behaupte jetzt bloss nicht, dass hier nicht von deinen Markenkollegen entsprechend gelästert wurde, ach ja und noch was anderes, wie war das noch mit den Luftpumpen von Canon? Auch schon wieder vergessen, jetzt hat Sony eine und, was höre ich, tolles Objektiv. Mir geht es wirklich nicht um Marken, aber was wirklich auffällig ist, Dinge die man bei Canon lächerlich macht, sind, sobald sie Sony auch hat, fantastisch. ich finde Sony übrigens sehr gut, aber das Fanboy Gehabe ist schon sehr speziell, vor allem weil zum Beispiel dieses Objektiv auch noch eine direkte Kopie des Canon Objektivs ist. Bei der 28-70/2.0 Kopie haben sie sich wenigstens angestrengt und das Gewicht nach viereinhalb Jahren immerhin um ein Drittel reduziert im Vergleich zum RF Original.
Joe, das Fangehabe finde ich auch doof. Das ist leider zum Teil der Anonymität geschuldet. Persönlich ignoriere ich es. Was ich oft nicht ignoriere, sind offensichtlich Falschaussagen von jenen die nicht über das nötige Wisse verfügen.
Und mft Objektive liefern kein Boket, und sind auch sonst… .Aber f5,6 – f8 bei Sony ist super?
Ein klarer Fall von Werbung alias Marketing funktioniert außerhalb von Logos, aber funktioniert.
Was soll Boket sein?
Bei mFT wäre das 2.8 – 4. Gilt dort ja schon als lichtstark. Es gibt bei OM System auch Pro Objektive mit durchgehend f4. Z.b. das 40-150 f4, das nur 382 Gramm leicht ist. Preislich zumindest in der Schweiz recht ähnlich zum neuen Sony 100-400.
Keiner hat behauptet, dass 5,6 – 8 bei Sony super ist. Das Objektiv ist günstig und sehr leicht. Da muss man eben irgendeine Kröte schlucken. Sonst muss man deutlich mehr Geld ausgeben. Immerhin hat Sony mittlerweile drei verschiedene 100-400 im Sortiment. Da findet jeder etwas passendes.
Sobald das mal im Angebot ist landet es vielleicht bei mir. Es scheint vernünftig scharf zu sein und auf einer längeren Wanderung hat man dann auch eine Brennweite dabei, die ansonsten Zuhause bleibt.