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Sony 100-400mm GM: Das schärfste Telezoomobjektiv auf dem Markt

Das Sony 100-400mm GM Objektiv schneidet in verschiedenen Tests hervorragend ab. Laut DxOMark ist es das derzeit schärfste Telezoomobjektiv auf dem Markt.

Sony: Nachholbedarf im Bereich der Teleobjektive

Vor allem im Bereich der Teleobjektive klaffen im Objektiv-Portfolio von Sony noch einige Lücken. Man hat hier längst nicht so viele Modelle im Angebote wie Canon oder Nikon, dementsprechend muss man sich als Kunde gut überlegen, ob man denn in Sony investieren sollte, wenn man gute Teleobjektive für seine Arbeit benötigt.

Als Sony zusammen mit der Sony A9 im April 2017 das Sony FE 100-400mm f/.4.5-5.6 GM OSS Objektiv vorgestellt hat, schien das ein Schritt in die richtige Richtung zu sein. Doch wie gut schlägt sich das Objektiv eigentlich in der Praxis? Hat es in bisherigen Testberichten gut abgeschnitten?

Sony 100-400mm GM Testberichte

Ja, das hat es. Es hat sogar außerordentlich gut abgeschnitten! Der Test von DxOMark hat beispielsweise ergeben, dass das Sony FE 100-400mm zum aktuellen Zeitpunkt (Stand August 2017) das schärfste Telezoomobjektiv auf dem Markt ist. Gemeint ist hier also nicht nur das schärfste SONY Telezoomobjektiv auf dem Markt, vielmehr lässt das Sony in Sachen Schärfe auch die Konkurrenz von Canon, Nikon und Sigma hinter sich. Beeindruckend!

Auch Imaging Resource ist begeistert von Sonys 100-400mm:

“The Sony 100-400mm GM is a home run for E-Mount sports & wildlife photographers!”

Imaging Resource bescheinigt dem 100-400mm GM ebenfalls eine erstklassige Bildqualität mit einer unglaublichen Schräfe und spricht darüber hinaus von einem robusten und gut verarbeiteten Gehäuse sowie einem guten Zoom-Mechanismus. Kritikpunkte sind ein etwas schweres Gewicht, vor allem wenn man das Objektiv an einer APS-C-Kamera wie der Sony A6500 nutzen möchte, sowie ein etwas langsamer Autofokus bei nahen Objekten.

Schlussendlich muss natürlich festgehalten werden, dass das 100-400mm alles andere als ein günstiges Objektiv ist, denn es schlägt mit 2.899 Euro zu Buche. Trotzdem kommt Imaging Resource zu folgendem Fazit:

“Wenn ihr euch dieses Objektiv leisten könnt, kauft es.”

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Nico Nic

Habs damals bei einem Händler mit 10% Preisnachlass bestellt … da hatte es nur 2600 Euro gekostet. Dennoch saftiger Preis, hoffe es lohnt sich wirklich.

Cat

Sorry Mark, aber schon die Überschrift impliziert etwas falsches – ein ZOOM wird nie das schärfste Teleobjektiv am Markt sein. Wie du bei erfahrenen Testern und Fotografen nachlesen kannst, haben Tele-Zoom-Objektive IMMER bei der Anfangsbrennweite oder im besten Falle bei einer mittleren Brennweite die höchste Auflösung. Im Vergleich mit einer festen Brennweite verliert jedes Zoom, erst recht bei Endbrennweite und offener Blende. Ich habe jetzt seit 30 Jahren mit allen Tele-Zooms und Tele-Festbrennweiten aller Marken intensiv gearbeitet. Habe meine Kameras immer noch den bestmöglichen Objektiven gekauft und nicht umgekehrt, wie es sonst gemacht wird – für mich ist völlig irrelevant welcher Markenname an der Seite steht. Das Schärfenergebnis und die Fehlerfreiheit hängen auch in hohem Maße vom Autofokus, vom Sensor, von der Bildstabilisierung, (bzw verwendetem Stativ, Kopf, Befestigung, Untergrund), der Atmung und nicht zuletzt der Erfahrung mit Tele-Objektiven, ab. Wer mit einem Tele arbeiten und höchste Schärfe/Auflösung will und die Kosten nicht scheut, wird sich heute die beste und schnellste Kamera am Markt kaufen (D500 mit Abstand) und wird eher als zweite wohl ein Vollformat-Gehäuse nutzen (EOS 5DIV – Nikon D810) und dann zeigen 2.8/400 – 4.0/500 – 4.0/600 mm – 5.6/800 mm ihre Stärken. Wer leichter und freihand arbeiten… Weiterlesen »

Alfred Proksch

Endlich jemand der klar und deutlich alle wichtigen Fakten für lange Brennweiten auf den Punkt bringt. Besonders den das ein Zoom niemals die Leistung einer Festbrennweite bringen kann.

Je länger eine Brennweite ist desto wichtiger wird das saubere und konzentrierte Arbeiten. Der Gedanke ein Vollformat Objektiv an einer APSC Kamera zu verwenden ist der richtige Weg. Persönlich könnte ich mir bei diesem Thema sogar MFT vorstellen.

Der einzige Vorteil den ich an Zooms akzeptieren muss ist deren Flexibilität bei „schnellen“ Motiven wie Sport, Hochzeiten, Pressearbeit und ähnliches.

Für das geforderte Geld kann man nämlich auch mehrere feine Festbrennweiten erwerben.

cat

Hallo Alfred, oft wenn Motive ihre Entfernung zur Kamera ändern sind Zooms ein wichtiger Foto-Partner. Im Tierpark und auch in der Wildnis ist ein Zoom eine sehr wichtige Zusatzausstattung zum 2.8/300 mm oder 4.0/500 mm. Mehrere schwere Festbrennweiten kann man oft nicht mehr mit nehmen und es wird auch zu teuer, da man für jede letztlich ein Kameragehäuse braucht, da der Objektivwechsel sich häufig schwer bis unmöglich gestaltet. Sinnvoll ist es aber 1.8/135 mm – 2.8/300 mm und ein 4.0/500 mm mit Konvertern zu besitzen, wenn man sich intensiv mit Tierfotografie beschäftigt. Die neuesten Zoom-Objektive, insbesondere von Canon, haben aber noch einen ganz anderen Vorteil, sie fokussieren erheblich schneller als die Super-Tele-Festbrennweiten – da in denen viel mehr Glas bewegt werden muß und auch durch die Lichtstärke und reduzierte Schärfentiefe Fokusfehler schneller auffallen und präziser korrigiert werden muß. (Nikon, Sigma, Tamron, Sony sind bisher leider eher langsam mit der Fokussierung in den Zooms) Lichtstärke f:4.0 finde ich meist erstrebenswert, aber das haben viele Entwickler noch nicht erkannt, es fehlt unbedingt ein 4.0/50-300 mm und aus dem 4.0/200-400 mm sollte besser ein 4.0/100-400 mm oder sogar ein 4.0/100-500 mm werden. MFT ist sicherlich Tagsüber auch sehr gut einsetzbar, vor allem an… Weiterlesen »

cat

und das –
das Canon und Nikon unbedeutender werden –
dass kann letztlich niemand ernsthaft wollen, der schon mit den Marken oder mit Sony intensiv gearbeitet hat.

Willi

Präzision?
Ich schätze dass ich mit den Sony A7… und A9 bei allen Objektiven keine Fokusjustierung (hinsichtlich Eliminierung von Front-/Backfokus) mehr zu machen brauche wie bei den SLR’s und SLT’s, da sie schon systembedingt im AF-Modus die beste Schärfe einstellen (bei langen Teles für SLR, SLT ist diese Justierung essentiell). Zwar bietet Sony für die A7/A9 noch keine langen Teles, doch beim FE 100-400 kommt diese automatisch beste Schärfe Präzision auch schon mal zum tragen, was eine tolle Erleichterung ist.
Kommt bei der A9 noch die momentan ungeschlagene Geschwindigkeit hinzu sowie eine stark verbessertes Motiv-Haltevermögen (bewegte Objekte).
Mein Canon 5.6/100-400 L IS II hat da an einer EOS 5DIII deutlich Mühe, mitzuhalten, vor allem bei der Auflösung.

Bin so gespannt, wie sich das Objektiv auf Hochzeiten so macht 🙂

Ironie?

Florian Reisinger

Der Autofokus ist wohl nicht nur bei nahen Objektiven sondern allgemein bei nahen Objekten langsam. 😛

Florian Reisinger

Gibt schlimmer Fehler. Schönen Urlaub und danke für die Nachrichten

cat

wo kann man in Europa wunderbarer den Urlaub geniessen als in Portugal!
Wünsche tolle Entspannung – Lagos ist immer eine Reise wert und Lissabon auch, wenn man die Großstadt mag.
Überall fantastische Motive und sehr angenehme Einwohner.

René

Woher kommt denn diese Weisheit….
Es stellt bei 20fps an der A9 scharf….finde das jetzt nicht so langsam….

Florian Reisinger

Steht so im Artikel, hab nur einen Tippfehler gemeldet 🙂