Sony Kameras

Sony A7 V: Anschlüsse werden überraschenderweise verbessert

Sony wird einem neuen Leak zufolge die Anschlüsse der kommenden A7 V im Vergleich zur A7 IV und auch A7R V in einem Punkt verbessern.

Geleakte Bilder der Sony A7 V

In den letzten Tagen und Wochen wurden verschiedene Bilder der Anfang Dezember erwarteten Sony A7 V geleakt. Die Bilder zeigen, dass Sony bei der kommenden Vollformatkamera im Großen und Ganzen das Gehäuse der A7R V übernehmen wird. Das bedeutet unter anderem, dass die A7 V das besonders flexible Display der A7R V erhalten wird. Dieses kann sowohl links neben das Gehäuse geklappt als auch klassisch hinter der Kamera gekippt bzw. geneigt werden.

Hier nochmal die bisher geleakten Bilder der Sony A7 V auf einen Blick:

Zweiter USB-C-Anschluss statt Micro-USB

Wenn Sony bei der A7 V das Gehäuse der A7R V übernimmt, dann könnte man eigentlich davon ausgehen, dass auch die Anschlussmöglichkeiten unverändert übernommen werden. Das scheint jedoch nicht der Fall zu sein. Ein neues geleaktes Bild deutet nämlich an, dass die Sony A7 V zwei USB-C-Anschlüsse besitzen wird:

Zum Vergleich: Sowohl die Sony A7 IV als auch die Sony A7R V arbeiten mit einem USB-C-Port und einem Micro-USB-Port. Da der Akku jeweils über den USB-C-Port geladen wird, kann die EU-Richtlinie zur USB-C-Pflicht nicht der Grund gewesen sein, warum Sony den Anschluss aktualisiert hat.

Man darf gespannt sein, ob es für den zweiten USB-C-Port technische Einschränkungen geben wird oder ob es zum Beispiel möglich sein wird, die Kamera über einen Port mit Strom zu versorgen und über den anderen Port Daten auf eine externe SSD zu schreiben.

Andrea Pizzini – die Quelle des neuen geleakten Bildes – hat zunächst fälschlicherweise berichtet, dass die Sony A7 V auf einen HDMI-Ausgang verzichten und stattdessen einen zweiten USB-C-Anschluss besitzen wird. Der HDMI-Ausgang sitzt aber an einer anderen Stelle (weiter links oben) und dürfte zu 99,9 % auch bei der A7 V wieder mit von der Partie sein. Dort, wo jetzt der zweite USB-C-Anschluss zu sehen ist, wurde früher wie schon erwähnt ein Micro-USB-Port verbaut:

Anschlüsse der alten A7 IV.
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Uneternal

Sony hat sich wohl gedacht: “Wenn wir schon am Sensor nix großartig verbessern, machen wir wenigstens nochn paar USB Ports dran.”

AndyW

Der Sensor muss nicht verbessert werden, der ist tadellos!

Pia

Nicht ganz er hat viel Rolling Shutter allerdings würde ich auf das was ein Canon User schreibt gar nicht soviel geben

Alfred Proksch

Vielleicht können so mehrere Kameras verbunden arbeiten, da gäbe es noch viele neue Anwendungen. Mit einer kostenpflichtigen App Funktionen die kaum jemand benötigt steuern.

Jeder Foto/Videograf wünscht sich eine schnelle einfache intuitive Bedienung an seiner Kamera. Je mehr Anschlüsse je mehr Kabel. Die Funktionen müssen natürlich mittels Menü vorher aufwendig konfiguriert werden, was für ein Aufwand. Bilder/Videos fertigen bringt Geld, Computerspiele in der Kamera nicht, die halten auf.

Otto

Prima Sony.

WRDS

Vielleicht kommt ja endlich auch ein Kabelfernauslöser für USB-C. Andere Hersteller können das ja auch. Nur Sony hat das bis jetzt nicht fertiggebracht.

Rene Stämpfli

Wozu auch? Die haben ja einen Kabelauslöser und den entsprechenden USB Anschluss. Auch BT, WiFi und LAN

WRDS

Den Kabeläuslöser gibt es nur mit Micro USB Anschluss, den die A6700 und alle A7C Modelle nicht mehr haben.

Rene Stämpfli

Da gibt es ja auch Adapter. No big Deal.

Rene Stämpfli

Alle meine Kameras (A1, A9III, A9, A7RII und A7S) haben Micro USB Multiport. Die A7C und A6700 habe ich nicht.

Marius

Ich schätze, das wird eher wieder Richtung Video interessant. Viele externe Monitore haben mittlerweile die Möglichkeit die Kamera über USB-C zu steuern und Blende, Verschlusszeit, ISO, Weißabgleich etc. einzustellen. Über einen zweiten Anschluss kann die Kamera dann auf SSD aufzeichnen, oder sogar geladen werden.

Rolf Kleinert

die “Schätzung” ist richtig. Das USB – C kabel hat derzeit 24 PINs / Kabel die zukünftig auf 48 Informationseinheiten auf gleicher Schaltung geschaltet werden können. Für das Stehbild völlig unbedeutend. Jedoch bei Video/Film entscheident.Die Kommunikation wird über Vconn / CC – Kabel gebündelt. Die Kamera/Obtiksteuerung wird primär extern ausgeführt. Es ist zu beachten, das USB – C nicht gleich USB – C ist. Die Belegungen sind nach Gerätetyp und Aufgabe unterschiedlich. Es gibt derzeit nur eine Konstante – die Abschirmung.

Einstein

Wenn es auch noch so wenig ist was Sony da bietet…
Immer noch besser als die Dauer – Verarsche die Canon mit Informationen, Gerüchten und Fake – Nachrichten betreffend der EOS R7 II veranstaltet.

Otto

Ob das Einstein so formuliert hätte wage ich zu bezweifeln. Kommt die “Dauer – Verarsche” wirklich von Canon oder von den Klickgeneratoren?

ChrisC

Man braucht halt einfach mindestens einen guten Sündenbock für …was auch immer.. nur nicht, was mir dem Thema zu tun hätte..

explore-shoot-share

Hätte Einstein solch flachen und fehlerhaften Aussagen konstruiert, würde ihn heute keiner mehr kennen. Vielleicht überlegst du mal vorab, wer die Gerüchte streut und schreibt. Canons offiziellen Informationen und Ankündigungen waren/ sind zuverlässig und nicht irreführend.

joe

Bei Deinem Post fällt mir tatsächlich eine Theorie von Einstein ein: “Das Universum und die Dummheit der Menschheit sind unendlich, beim Universum bin ich mir allerdings nicht ganz sicher”. Danke dass Du diese Theorie von Einstein hiermit betätigst, ohne jegliche Ahnung von Physik oder Astronomie zu haben.

Stefan Zimmermann

Beim alten Sony Multiport war das alles total unkompliziert. Das war im Grunde ein Micro USB-Stecker mit ein paar extra Kontakten, und die Kamera hat auf simple analoge Signale reagiert. Wenn zwei Pins kurz verbunden wurden, hat sie ausgelöst. Wenn ein anderer Pin geschlossen blieb, lief Bulb weiter. Das war so banal, dass jede kleine Firma oder auch nur ein einziger Entwickler sowas in ein paar Tagen hinbekommen konnte. Deshalb gab’s Lichtschranken, Gewitter-Trigger, akustische Auslöser, Highspeed-Trigger, alles Mögliche. Die Hersteller mussten nichts digital verstehen, sie mussten nur, Kontakt schließen, Kamera macht Bild, nachbauen. USB C ist dagegen wirklich die Hölle für sowas. Da kannst du keinen Kontakt mehr einfach überbrücken. USB C erwartet immer erst eine digitale Unterhaltung zwischen Gerät und Kamera. Wer bist du? Was willst du? Soll ich Host sein oder Device? Welche Rolle spielt die Kamera?. Das klingt kompliziert, ist es leider auch. Und das Problem ist, die Protokolle, mit denen man der Kamera sagen müsste, Bitte löse jetzt aus, sind nicht öffentlich. Sony verrät es nicht, Canon verrät es nicht, Nikon auch nicht. Jeder kocht da sein eigenes Süppchen, niemand will, dass der andere tief in die Kamerasteuerung schauen kann. Und für kleine Zubehörhersteller ist das… Weiterlesen »

Alfred Proksch

Hallo Stefan

so etwas ist stellvertretend ein negatives „Alleinstellungsmerkmal“ um eben diese findigen Mitbewerber auszuschließen.

Ein Mitarbeiter von uns ist Hobbybastler. Zwei Jahre hat er geschraubt bis er seinen individuellen autarken Reise-Container fertig hatte. Der kann jetzt auf jeden dafür konstruierten LKW gesetzt werden. Vom „Satelliten-Telefon“ bis zum Wassererhitzer ist alles vorhanden, funktioniert ohne das er auf Fremdenergie angewiesen ist. Technisch ein Meisterwerk, jedenfalls für meine Begriffe.

Denke ich an die Linhof Technikardan S 6×9 so ist diese ein mechanisches Meisterstück. Funktioniert analog ohne Strom mit Film oder mit per Adapter angesetzten digitalen Aufzeichnungsgeräten von Fuji bis Sony, besonders gut aber mit digitalen Rückteilen. Für unterwegs sind die Master Technika classic Geräte gedacht. Viel preiswerte könnte man z.B. mit einer Nikon FM ohne elektronischen Schnick-Schnack Bilder machen, dürfte mit einer fast geschenktem M42 Praktika aus der DDR ebenso funktionieren.

Ob sich Sony mit immer aufwendigeren Hobby-Geräten selbst einen Gefallen erweist wage ich zu bezweifeln.

Rene Stämpfli

Ja, da gebe ich dir vollkommen recht. Daran hatte ich gar nicht gedacht, da ich bei allen meinen Kameras immer einen Multiport hatte, an die ich den Kabelauslöser und das Hähnel Capture Zeug anschliessen konnte. Ja das wäre für die zukünftigen Produkte schlecht.

joe

USB-C für alle und alles war die einzige wirklich sinnvolle Entscheidung der EU, alles andere war meist Mist und wenig sinnvoll. Nur weil Du jetzt ein Kindergarten Problemchen mit der Sony wegen USB-C hast, ist das trotzdem super dass es jetzt an allen Geräten USB-C gibt, auch an Sonys!

Stefan Zimmermann

Bitte denke über deine Antwort nach und überlege, was das für die vielen kleinen Entwickler bedeutet! Alle neueren Kameras der letzten Jahre haben sowohl USB-C als auch Multiport. Das ist bei Nikon oder Canon nicht anders. Sag mir bitte, wie man den LRTimelapse-PRO-Timer 3 zukünftig nutzen soll oder wie Gunther Wegner, der Entwickler, das für USB-C umsetzen soll. Schließlich hat jeder Hersteller hierfür seine eigene USB Kommunikation entwickelt. Der Timer ist genial: Er wiegt unter 100 Gramm, hat einen 500-mAh-Akku und eine trotzdem tolle Laufzeit. Er ist offiziell für bis zu -20 °C spezifiziert. Mit seinem einzigen Drehrad lässt er sich sogar mit dicken Handschuhen bedienen. Soll Gunther das zukünftig für alle möglichen Kamerahersteller neu entwickeln, auch weil jeder Hersteller sein eigenes USB Protokoll nutzt? Das ist aber richtig schwer, siehe mein erster Beitrag. Was ist außerdem, wenn die Kamerahersteller das Protokoll nach einem Jahr ändern? Geht dann beim nächsten Firmware-Update in der Kamera monatelang gar nichts mehr, bis Gunther hier nachgearbeitet hat? Überleg mal, was so ein aktueller LRTimelapse-PRO-Timer-3 für 200 € in Zukunft kosten wird, vielleicht 500 oder 600 €? Wenn es überhaupt je auf den Markt kommt. Ich glaube, Gunther steigt dann aus. Und nein, es gibt… Weiterlesen »

Jürgen K.

Sehr gut geschrieben.
Es ist in der Tat eine teure Herausforderung für das Zubehör.
Oder, man kauft in 2 Jahren eine A1ii…..wenn man das passende Kleingeld hat und nicht alle 2 Jahre ne neue Kamera haben muss.

Rene Stämpfli

Beim USB-C ging is primär um die Netzteile und nicht für alles.

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