Kameras Sony

Sony A7000: Serienbildgeschwindigkeit von 20 fps, EVF ohne Blackouts

Die Sony A7000 soll anscheinend mit einer Serienbildgeschwindigkeit von 20 fps aufwarten können. Außerdem soll der elektronische Sucher ohne Blackouts arbeiten.

Sony Präsentation im Oktober

Im Rahmen der photokina 2018 hat Sony zwar leider keine neue Kamera vorgestellt, doch angeblich soll ja noch im Oktober 2018 eine große Präsentation stattfinden, bei der dann auch eine neue DSLM präsentiert werden könnte. Bestätigt wurde das Oktober Event zwar noch nicht, doch es kursierten in der letzten Woche zumindest mal Gerüchte, dass am 16. Oktober eine Präsentation stattfinden könnte. Da würden wir im Moment aber mal noch ein dickes Fragezeichen hinter setzen.

Sony A7000 mit Sucher in der Mitte

Was würde Sony bei diesem Event präsentieren? Mit ziemlicher Sicherheit eine neue High-End-DSLM mit APS-C-Sensor. Wir nennen diese Kamera einfach mal Sony A7000, auch wenn dieser Name noch nicht von Quellen bestätigt wurde.

Nun gibt es ein paar neue Gerüchte zu dieser Sony A7000. Zuletzt war ja bereits durchgesickert, dass die Kamera mit einem überarbeiteten Design auf den Markt kommen soll. So wird Sony den Sucher nämlich in der Mitte platzieren, wie der Hersteller das bei den spiegellosen Vollformatkameras auch macht. Scheint also, als würde sich Sony bei der A7000 eher an der A7 Reihe und nicht an der A6500 orientieren wollen.

20 fps und EVF ohne Blackouts

Des Weiteren soll die Kamera anscheinend mit einer Serienbildgeschwindigkeit von 20 fps auftrumpfen, zudem soll der elektronische Sucher ohne Blackouts arbeiten. 20 fps, EVF ohne Blackouts? Das sind Angaben, die man natürlich von der Sony A9 kennt. Das passt ins Bild, schließlich hatten Gerüchte schon mehrfach angedeutet, dass die A7000 eine Art „Mini-A9“ mit APS-C-Sensor werden soll.

Des Weiteren spricht die Quelle noch davon, dass die Kamera bei dem kommenden Event zusammen mit einem neuen APS-C-Objektiv und dem 135mm GM vorgestellt werden soll. Wir sind gespannt! Die PhotoPlus finden in jedem Fall vom 25. bis zum 27. Oktober statt, wenn Sony dort die neue Kamera bewerben und zeigen möchte, müsste die Präsentation logischerweise vorher stattfinden.

Quelle: Sonyalpharumors

Mark Göpferich

Mark Göpferich

Gründer von Photografix und freiberuflicher Redakteur, der sich seit vielen Jahren immer wieder aufs Neue von Fotografie und Kameras begeistern lässt. Mit mehr als 2.500 Artikeln hier auf Photografix inzwischen so etwas wie ein Experte für neue Kameras.

44 Kommentare

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  • Na da bin ich mal gespannt. Ich suche noch einen kleinen Ersatz für meine a7iii. Hab ja schon erzählt dass ich gerne Konzerte knippse. Und manchmal mal mit der a7iii abgewiesen werde, wenn man keinen Pit Pass hat 🙂 und die a7000, nennen wir sie mal so, wäre besser zum schmuggeln 🙂

    Wenn ihr Lust habt, klickt mal auf meinem Link, da werdet ihr ein paar geile „Slash“ Bilder sehen, vorraus gesetzt hier ist jemand der Slash mag. Geknippst letzten Freitag, Pier 17 Manhattan. Hat voll Spaß gemacht. Knapp 2 Stunden haben sie gespielt, hab auch was draus gelernt. Man sollte eine 2te Speicherkarte dabei haben 🙂 hab nur im Serienbild Modus geknippst, man dass hat gefetzt lach

    • Echt hammer Bilder und natürlich gibt’s hier jemanden, der Slash mag. GN’R gehörten zu den Helden meiner Jugend und höre sie sogar heute noch. Abgesehen von Izzy habe ich die weiteren Solo Karrieren aber leider nicht mehr wirklich verfolgt, muss gleich mal auf YouTube nachsehen.

      Wieso hattest Du nur eine Karte dabei, die A7III hat doch 2 Slots:)

      So wie sich das liest, wird die A7000 noch eine ganze Ecke wachsen. Bin mir nicht sicher, ob sich dein „Schmuggelproblem“ damit löst:)

      • Vielen Dank erstmal:-) ich habe die Kamera erst seit 3 Wochen und zum ersten mal auf einem Konzert mit gehabt und damit Photos gemacht. Meine Karte war nicht leer, hatte noch einen haufen anderer Bilder drauf, und ja ich hatte im Slot 2 auch eine zweite, musste ich da noch irgendwas einstellen? Oh bitte nicht hauen, ich weiß ich hätte die Karte vorher formatieren sollen. Aber ich habe trotzdem noch 800 Bilder machen können. Oh ja ich liebe Lzzy, sie ist einfach großartig. Ich denke ich werde im November auf eines ihrer Konzerte gehen. Am 24 steht eins an. Man dass würden ein paar geniale Bilder werden lach bitte Link klicken, habe wieder ein paar neue gepostet.

      • Danke, aber nicht ganz war dritte Reihe, hatte die G-master 24-70 2.8 mit dabei 🙂
        ich hatte sie einer Socke und meiner jacke versteckt, ( hab beides getrennt versteckt ) der Türsteher hats natürlich gesehen und meinte was dass wäre? Naja, ein Objektiv für Landschaftsfotografie lach…alles klar, geh rein,,,,war ein gelungener Abend mit sehr vielen mega geilen Bildern

      • @Nina

        Tolles Bild! Respekt! Mir gefällt der Lichtstrahl. Macht das Bild noch interessanter. Und ich glaube in so einer Menschenmenge wie bei vielen Rockkonzerten, ist das sicher nicht leicht.

      • Die Lichtstreifen sind eine art Effect um ihn mehr hervor zu heben. Plus ich wolle sie anders machen, als andere. Sie mochten es:-) Normale Konzert Shots sind langweilig. Ich kenne jemanden der bearbeitet seine Photos teilweise mit Adobe after effects, da sind ganz viele bunte Punkte und lach, und sehen absolut klasse aus. Dass hat ihn dann aber den Job bei der band gebracht, und arbeitet jetzt Backstage für sie. Du musst heute different sein.

      • Ich habe mir gerade Deine Bilder angesehen, sehr schönes Edit, tolle Bilde, schön moody. Vielleicht fehlen da noch ein bischen Schärfe und Details. Ich hätte ein wenig mehr mit Licht gearbeitet und manche Models hätten mehr Ausdruck gebraucht ,,siehst Du …jeder ist so wie er ist

        Ich treffe einen Profi Ende October, er ist in der Fashion Industry, macht viel Portrait Shootings und kennt sich sehr viel mit Licht aus. Da bin ich sehr gespannt.

      • Hallo Nina, das war auch in allen Fällen nur ein persönliche Meinung. Früher wollte ich so sein wie Felix Rachor, heute eher wie Peter Lindbergh. Da hat jeder so seine eigene Passion.
        Mittlerweile benutzt ich kaum noch PS, fast nur noch Lightroom. Ich mag alles was einfach, echt und fast schon rudimentär ist.
        Es ist ja auch nicht das Problem seinen eigenen Stil zu haben, sondern erstmal diesen zu finden.

  • Die könnte mir gefallen. Wenn die Knöpfe und Einstellräder „alle“ da sind, die gewissen Größe und Druckpunkt haben .. dann wird die gut zu bedienen sein. Preis ist sicher immer ein Thema und ich hoffe das Sony die Objektiven richtig gut angeht. APS-C Objektive in GMaster Qualität die die 24Mpx auch „liefern“, dann kann ich mir das gut vorstellen.

  • Logischer Schritt!
    APS-C ist noch die vernachlässigte Schwester, aber es steckt viel Potenzial dahinter. Sowohl ich Bereich für Einsteiger, als auch für die Profis. Sollte eine solche Kamera kommen, dann wird diese bestimmt gut angenommen werden. Zumindest wenn anschließend auch noch weitere Objektive folgen.
    Canon und Nikon haben immer verpasst den APS-C Markt besser auszufüllen. Bis jetzt war Sony nicht besser. Sony müsste hier definitiv mehr tun!

    • Wenn die A7000 deutlich über die 2000 EUR marschiert und mit den Features auf A9 Niveau ist, wird es denn auch noch eine A6700 geben. Aber wie die Diskussion schon ergeben hat, APS-C + IBIS + 4K 60P haut im kleinen A6xx Gehäuse nicht hin. Also ist die Frage für mich als Videointeressierten, entweder ist die A7000 trotz hohem Preis interessant genug oder eben doch Blick Richtung X-T3

      • Ich bin ja Fuji-Liebhaber und kann mit Sony nicht so viel anfangen, daher ist meine Wahl klar. Bei mir kommt die XT3.
        Die Sony wird sicherlich ähnliche Specs zum ähnlichen Preis bieten, momentan macht sie aber nur Sinn als Ergänzung zu eine VF Kamera von Sony. Dann für den Halbformatbereich gibt es einfach nicht ausreichend Linsen im Gepäck.
        Fuji ist dahingehend leichter, erfahrener und günstiger. Aber für Filmer wäre vermutlich die XH2 interessanter, da diese mit Sicherheit einen IBIS hat. DIese wird allerdings auch teurer sein.

    • Da gebe ich dir auch recht. Vollformat ist schon toll, aber gerade dann, wenn man auf kompakte Systeme angewiesen ist, dann freut man sich schon über gutes Material mit kleinem Sensor. Bei mir landet die Kamera häufig im Rucksack, wo sehr wenig Platz ist, da es beim Sport in die Berge geht. Eine „kleine“ A9 wäre da wirklich eine willkommene Kamera. Wenn sie dann noch einen stabilisierten Sensor hat, dann wärec es perfekt. 🙂

      • Dem APS-C Kamerasystem fehlen einfach noch ein paar lichtstarke APS-C Objektive, welche der Qualität der Kamera gerecht werden. Es macht wenig Sinn, wenn man z.B. mit einem G-Master 24-70mm f2.8 aus dem Vollformatlager mit 886 Gramm!!! Lebendgewicht mit einer kleinen Sony 6300 arbeiten müsste. Kleine leichte Festbrennweiten wie Fuji sie schon hat müssen auch für die Sony her. Dann kaufen die die Semiprofis auch das insgesamt leicht und handliche System zu einem günstigeren Preis als es Vollformat bieten kann.

      • @ Ronikon

        Kleine leichte Festbrennweiten gibt es genügend, vor allem auch von Drittherstellern.

        Sigma 19, 30, 60mm f2.8
        Sigma 16, 30 mm f1.4
        Sämtliche, oft unterschätzte Samyangobjektive (mittlerweile auch mit Autofokus)
        Sonys SEL 16 und 20mm f2.8 (Pancake)
        Sony SEL 35 und 50mm f1.8
        Sony SEL 24mm f1.8 Zeiss
        Sony SEL 35mm f2.8 Zeiss

        Nur um mal einige zu nennen. Was definitiv fehlt, ist ein gutes „Immerdrauf“ 16-50mm f2.8 z.B.!
        Im Telebereich kenne ich mich nicht so aus, dass ist nicht mein Bereich.

  • Hallo zusammen

    Ich hoffe, ich bin hier richtig, denn ich bräuchte mal ein paar Ratschläge und Erfahrungswerte.

    Ich kenne mich zwar mit der Technik soweit aus, aber nicht konkret mit dem Thema Sportfotografie.

    Ich möchte Sportaufnahmen machen, American Football, vom Spielfeldrand, hobbymäßig, vielleicht später amateurmäßig.

    Ich habe kein Kamerasystem, welches ich ausbauen kann und daher in Sachen Hersteller und System ziemlich flexibel.

    Auf jeden Fall muss es ein Telezoom sein.

    Ich brauche also entweder so etwas wie eine Bridge-Kamera, z.B. eine Sony RX10, oder was mit Wechseloptik im Sensorbereich m43 bis APS.
    Das Telezoom sollte auf Kleinbild gerechnet irgendwas zwischen 70-400mm haben, Lichtstärke 2.8 bis 5.6, der AF der Kamera sollte schnell und treffsicher sein, eine erstklassige Abbildungsleistung steht nicht im Vordergrund.
    Bei den Objektiven dachte ich an die VF 70-200 2.8 oder 4.0 verschiedener Hersteller (auf APS wären das so 100-300 in etwa) oder ein Panasonic 50-200 2.8-4.0, ein Olympus 40-150 2.8. Vielleicht auch das 70-300 von Nikon oder 55-250 von Canon?

    Bei dem Gehäuse habe ich jetzt gar keine Vorstellung. Eine schnelle Nikon D500 wäre mir aber in jedem Fall zu teuer, da ja noch die Optik dazu kommt.

    Also, welche Kamera mit welchem Objektiv wäre zu empfehlen? Oder vielleicht doch eine Sony RX10, wenn diese schnell genug ist?

    Ich danke euch schon mal.

    • Hallo Bert,
      Für Sportfotografie würde vielleiucht eine Canon 7D MII mit dem 70-200er gut passen. Damit hat man schon ein sehr gutes System. Alternativ sonst auch die neue spiegellose von Canon. Wenn du schon zwischen MFT und APSC schwankst, eher APSC, da lichtstärker und von der Freistellung einfach besser.
      Ich habe häufig meine alte 7D Mark I im Laufrucksack dabei, allerdings schön leicht mit dem 24er Pancake Objektiv (Bilder siehe Link 😉)
      Bei den Spiegellosen würde ich mich für Sport dann aufgrund von APSC Sensor mal bei Fuji umschauen.
      Beste Grüße,
      Carsten

    • Hallo Bert!

      Wenn du neu einsteigen willst, dann ist die etwas billigere Nikon D7500 meiner Meinung klar zu empfehlen, und überlege dazu Objektive im Vollvormat zu verwenden. Ich z. b. Habe an der d7500 ein VF-Objektiv 70-300 das einer Brennweite von Ca 450mm entspricht, und ich bin sehr zufrieden damit. LG Kurt

  • Ich finde das Design der A6500 mit dem Sucher links oben in der Ecke eigentlich schöner als das oben mittig drauf. Ich frage mich, ob Sony dieses bei der A7000 nun wegen des Handlings oder wegen der Verkaufszahlen geändert hat.

  • Ich bin definitiv für „Entschleunigung“.
    Das nervt doch, den ganzen Serienbildmist zu sichten und nach Schärfe plus Szenenanordnung auszusortieren. Wer hat jedesmal soviel Zeit?
    Entweder gleich filmen oder 3 bis 5 Bilder die Sek. reichen völlig aus. Wer damit nicht auskommt, sollte mal „Fotografieren“ lernen. Bin ich froh, dass sich Canon mit diesem Unsinn weitgehend zurück hält.
    Sony wird mir immer unsympathischer.

    • Wenn dir das zu schnell ist, kannst du im Menü die Serienbildgeschwindigkeit verlangsamen.
      Somit kann sich jeder das einstellen, was er für richtig hält. 😉

      • Das spart in diesem Fall aber sicher keine bis zu 500 Euronen teurere Kamera ein.
        Weniger ist mehr (gespart) 🙂 Die wird bestimmt weit über 1200 € kosten.
        Nicht, dass ich darauf angewiesen wäre aber, ich gebe dann mein Geld eher für eine qualitativ hochwertige Optik aus.

      • Alle Optiken von Canon gehen an das M-System. EF und EF-S. Auch die mit dem roten Ring.
        Und die M-Optiken… ich mein wie viele brauchst du denn? Ein gutes 60er Macro, ein gutes 24-70er (in KB), ein extrem lichtstarkes Top 32er (ca.50KB), ein lichtstarkes 135er, ein gutes 100-300er, 150-600er und was noch? Wer ausschliesslich mit langen Brennweiten arbeitet nimmt sowieso einen entsprechend haptischen Body. Sonst kannst du alles von Canon oder andern Anbietern (Sigma, Tamron, Samyang etc.) an der M unterbringen und an den Adapter geht sehr gut ein Haltegriff und die langen Teile, die haben sowieso die Möglichkeit. Wer braucht mehr @Gustav?
        🙂

      • @Micky
        Nachdem ich derzeit auf der Suche nach der für mich idealsten Kamera bin (kompletter Neueinstieg) und animiert durch Deine positiven Äußerungen hinsichtlich EOS-M-Objektiven, muss ich Dir leider widersprechen.
        Nicht alle Objektive mit EF-M-Bajonett sind mit IS (=stabilisiert), wenn ich dem Wiki-Eintrag zum „EF-M-Bajonett“ glauben darf.
        Und wenn Du äußerst „Alle Optiken von Canon gehen an das M-System. EF und EF-S. Auch die mit dem roten Ring.“ könnte mancher denken, dass auch die neuen EOS-R Optiken – hier ist mir nämlich der rote Ring zum ersten Mal ins Auge gefallen – ans M-System adaptierbar sind. Sind sie das? Und wenn ja, wer besorgt sich zu einer M ein 3.200 euro Objektiv?

      • Ja Micky …
        Hier geht’s um Sony aber „Durcheinander“ esse ich auch sehr gern und darum ist es auch schnuppe was wo steht – oder ?
        Recht hast Du natürlich bei Canons Linsenauswahl – nur das adaptieren ist lästig bei kleinen Kameras – das kenne ich von meinen alten Minolta – Linsen an der A 6500 …
        Es grüßt Dich Gustav …

    • Stimmt @Marcus.
      Die neuen Optiken für das „R“ System natürlich nicht . soviel gibt’s da ja auch noch nicht. Möglicherweise gibt es später einen Adapter. Ich kann mir kaum vorstellen, dass Canon an weiteren EF-Optiken rechnet. Die sind alle ok. Jetzt wird das Augenmerk auf die neuen gerichtet.

      Und, das „alle“ M-Optiken eine Stabilisierung brauchen, hab ich auch nicht behauptet.
      Die etwas Lichtschwächeren haben natürlich ein IS. Die interne Digitale ist alleine zu vernachlässigen.

      Den „roten Ring“ gibt’s an den EF-Optiken allerdings schon ewig. Das sind die mit der Zusatzbezeichnung „L“. Und die passen wie jede EF und sind recht schwer, weil Staub und Feuchtigkeitsgeschützt.
      Die EF-S haben lediglich den Vorteil, leichter zu sein und sind sehr(!) preiswert im Verhältnis. Der Vorteil bei Canon: Man findet für jedes Budget eine ordentliche Optik. Da sind keine wirklichen Gurken dabei. Erstrecht nicht bei den neuen M-Optiken. Denn „lichtschwach“ bedeutet nicht zwangsläufig Qualitätsverlust sondern einfach nur das, was dieser Begriff aussagt. Willst du fast 2000,- für eine f1:2 Optik von Canon ausgeben, bekommst du die natürlich auch an das M System. Nur, viel Glas beinhaltet eben auch viel Gewicht und Grösse. Da tut es ein kleines M 32mm f1.4 für 480,- Euronen schon lange. Ich habe es und es ist fantastisch.

      • Achso: Die Optiken erstellen das Foto. Die Kamerakästen bieten nur die Möglichkeit der Reproduktion und Speicherung. Früher waren sie noch nichtmal dafür zuständig. Nur für die korrekte Belichtung. Da gab’s den Film.

      • „Die etwas Lichtschwächeren haben natürlich ein IS. “

        Das nenne ich gutes Marketing, f6.3 bei 45mm ist schon eine Leistung und wahrlich nur „etwas Lichtschwächer“ 😂 naja zumindest haben sagenhafte zwei Objektive kein IS, die kommen auch schon mal mit f1.4 bzw f2.0 daher 👍

      • Ja, z.Bsp. 45 (KB-72)mm (EF-M 15-45) – f 6,3 – 1/320 – ISO 200. Mit wahnsinns Bokeh, Freihand.
        Etwas Ahnung vom Fotografieren vorausgesetzt.
        Wenn du mehr Lichtstärke brauchst, gibts auch noch Samyang mit M Anschluss. Musst du aber selber scharf stellen. Mit focus peaking an der M aber kein Problem.
        🙂

  • @Micky
    Ich bezog mich auf Deine Anmerkung (adressiert @Gustav) „PS: …und alles stabilisiert bis ein zwanzigstel…“
    Das hat mich neugierig gemacht und mich zur Suche via „go…“ animiert.
    Nachdem mir ein anderer Eintrag hinsichtlich Hilfestellung für beabsichtigte Sportfotografieeinstieg aufgefallen ist, habe ich bei Dir nachgefragt bzw. Dir A biserl Widersprochen unter zur Hilfenahme des Wikieintrages. Nix für ungut und ich wollte nicht „Klugscheißend“ sein.

    Und Du bist Richtig zufrieden mit Deiner M? Ich frage deshalb weil die M50 noch hinter einer X-T10 gewertet wird (Quelle CF 10/2018).

    • Naja, irgendwas ist ja immer @Marcus, und wer Prioritäten in der Sportfotografie setzt, ist wahrscheinlich mit einer Sony am Ende besser bedient.

      Es ist allerdings immer eine Frage des Trainings, sonst hätte z.Bsp. in den 50ern kein Sportfotograf bei einem Fussballspiel in Wembley etwas vernünftiges hervorgebracht und niemand hätte in den 70ern Walter Röhrl auf einer Rally des Nachts ablichten können. Und da gibt’s schon legendäre Fotos.

      Ja, ich bin wirklich zufrieden weil, ich hatte noch nicht alle guten Gläser von Canon in der Bucht gelassen und kann die nun problemlos wieder verwenden. Zudem ist meine M6 schön kompakt und wie für die Stereofotografie geschaffen. Soweit ich bisher mit dem Teil gearbeitet habe, gibt es auch in anderen Bereichen (Produktfotografie, Landschaften usw.) keine Probleme – je nachdem welches Pferdchen du vorspannst. Das 14-45 passt wie die Faust auf’s Auge und das 32er ist natürlich der Hammer. Wer aber über fehlende Lichtstärke im Sortiment jault, hat noch nie mit einem 150-600 o.ä. gearbeitet und kennt sich nicht aus.

      • Hallo Micky,

        mit den M-(Objektiv)Preisen hab ich mich noch nicht so sehr beschäftigt. Aber ich habe heute mal die M50 und die M6 in die Hand genommen… Nun, nachdem ich keinerlei Canon-Objektive zuhause herumliegen habe, mir der Look nicht sonderlich gefällt und das Handgefühl auch nicht so zusagt, werde ich eher kein Canonier.
        Darf ich fragen welche Fujis es waren?

        Gruẞ Marcus

    • Achso, die Fujis. Davon hatte ich zwei. Und die haben mich überhaupt nicht überzeugen können – was vielleicht Geschmacksache ist. Ausserdem sind die Optiken für den Anschluss extrem teuer. Da kannst du gleich zu Sony gehen. Mir machten die Fujis keinen Spass. Weder von der Haptik, noch Solidität. Aber jeder sieht das natürlich anders. Mir macht das M-System mehr Freude auch, weil es den Geldbeutel nicht unnötig(!) belastet.

    • @Bert
      Ein paar Technische Tipps: Qualität MFT zu APS-C:
      Pixel Pitch: MFT 20 MP = 3,3 -> Panasonic G-9 oder Olympus M-1MkII
      Pixel Pitch: APS 24 MP = 3,9 -> Fuji X-H1 (oder andere APS-C Systeme)
      Diverenz : 18 % = Ausschnittsvergößerung diverenz = Vernachläsigbar.
      Weil, auf die Fäche sind dieser Unterschied sehr wenig.
      Rauschen ebenso. Geschwindikeit gleichwertig.
      Objektivauswahl: Vorteil MFT
      Gewicht inkl. Objektive: Vorteil MFT
      Beide System VORTEIL zu DSLR und zu SONY: Objektive sind super ausgelegt / angepasst an IHR System.
      Bei den APS-S DSLR und SONY keine Lichtstarken und gute Objektive für das System, bedeutet, brauche IMMER GROSSE VF Objektive.
      MEIN FAZIT: Ich bin von VF NIKON / CANON weg und fange mit SONY APS-C nicht an, weil ich ein System brauche was ich auch zum Fahradfahren / Wandern / Urlaub mitnehmen kann, OHNE an die HANDGEPÄCKSGRENZE zu kommen.
      Habe schon mal 3 Kameras und 4-6 Opjektive, Stativ und Blitze dabei. Früher waren es dann schnell mal mehr als 10 KG !?!
      Heute nicht mal die Hälfte.
      Wer wirklich MEHR Auflösung WILL! MUSS Doppelt so viel Pixel (24MP) haben um merkliche Vorteile in Sachen Ausschnitt zu haben. ODER eine 24MP VF nehmen um weniger Rauschen tu haben.
      Kompromisse von einer MFT zu APS-C sind NUR Zahlendreherrei und sonnst garnichts.
      Alleine die UNENDLCHE Diskusion der Schärfentiefe zeigt das der Unterschied von MFT zu APS-C Blödsinn ist
      (siehe oben Pixel Pitch).
      Meine Praxis zeigt das ich noch nie so ein flexibles und ausgewogenes System hatte wie mit MFT.
      Und wenn schon Profis von MF zu diesem Systen wechseln, KANN es nicht schlecht sein.