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Sony A77 III: Erste Gerüchte zu den technischen Daten

Es gibt erstmals Gerüchte zur Sony A77 III! Die neue A-Mount-Kamera soll anscheinend mit dem Sensor der Sony A6500 ausgestattet werden.

A-Mount-Kameras von Sony

Mit der Präsentation der Sony A99 II auf der photokina 2016 hat Sony deutlich gemacht, dass man sich weiterhin auch um A-Mount-Nutzer kümmern möchte. Insgesamt dürfte zwar klar sein, dass Sonys Fokus aktuell auf den spiegellosen Vollformatkameras mit E-Bajonett liegt, doch solange im A-Mount-Bereich zumindest regelmäßig neue Kameras vorgestellt werden, kann man damit denke ich einigermaßen zufrieden sein.

Gerüchte zur Sony A77 III

Nun gibt es die ersten Gerüchte zur Sony A77 III, die die im Jahr 2014 vorgestellte Sony A77 II beerben soll. Die A77 II wurde damals mit einem 24,3-Megapixel-APS-C-Sensor, einem 79-Punkt-Autofokus mit 15 Kreuzsensoren sowie einer Serienbildgeschwindigkeit von 12 Bildern pro Sekunde präsentiert. Außerdem gab es – wie bei Sonys A-Mount-Kameras mit halbdurchlässigem Spiegel üblich – einen elektronischen Sucher. Der Preis der A77 II ist inzwischen auf unter 1.000 Euro gefallen:

Die Entwicklung der Sony A77 III soll nun Quellen zufolge bereits abgeschlossen sein, aktuell befindet sich die Kamera anscheinend in der finalen Testphase. Das könnte darauf hindeuten, dass die Kamera noch im Jahr 2017 präsentiert werden könnte, wobei ein Erscheinungsdatum im Jahr 2018 insgesamt wohl wahrscheinlicher ist.

Sensor der A6500 & 4K Videos

Die Quelle gibt außerdem an, dass die Sony A77 III „wirklich, wirklich schnell“ und „außergewöhnlich gut“ sein soll. Scheint, als würde Sony auch bei der Sony A77 III den Fokus auf die Geschwindigkeit legen.

Eine weitere Quelle hat außerdem durchsickern lassen, dass die neue Kamera mit dem Sensor der Sony A6500 arbeiten soll. Zum Autofokus gibt es außerdem die folgende Information:

Same A77m2 AF-phase detection module combined with a new Hybrid-AF (on sensor AF of the A6500)

Des Weiteren soll man mit der Sony A77 III definitiv Videos in 4K aufnehmen können.

Das liest sich insgesamt nicht allzu schlecht! Warten wir ab, welche neuen Informationen in den nächsten Wochen auftauchen werden.

Quelle: Sonyalpharumors

Mark Göpferich

Mark Göpferich

Gründer von Photografix und freiberuflicher Redakteur, der sich seit vielen Jahren immer wieder aufs Neue von Fotografie und Kameras begeistern lässt. Mit mehr als 2.500 Artikeln hier auf Photografix inzwischen so etwas wie ein Experte für neue Kameras.

3 Kommentare

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  • Das wäre ja endlich mal eine gute Nachricht, nach 3.000 EUR für eine 99 II und überteuerten Zeiss-eMount-Objektiven

    Wenn die Alpha A77 II etwa zum Preis der Alpha 6500 zu haben sein wird, wechsele ich zurück auf a-mount! Ich habe die Nase voll von diesem Adapter-Theater und von Mini-6000er-Kameras, bei denen man sich fast die Finger abbricht. Ich warte darauf, dass eine aMount-Kamera mit den etwa gleichen Features herauskommt, außerdem werde ich Sony nicht den Gefallen tun und mir deren überteuerte eMount-Zeiss-Objektive anlachen.

    Außerdem möchte ich endlich einen unkomplizierten Dual-Adapter, auch eMounts an aMounts anschließen zu können und umgekehrt!

    • Moin,
      das würde allerdings an ein physikalische Wunder grenzen wenn dies wie oben gewünscht klappen sollte. Generell gilt hier allerdings wohl:
      Spiegel= tiefere Bauart. Man kann also die aMount oder auch andere SLR/DSLR Objektive mit einem Adapter (welcher letztendlich auch die Tiefe des Gehäuses nachempfindet) an eine flache, spiegellose klemmen. Andersherum hat man dann aber ein richtiges Problem, da man keine Objektive, die fast am Sensor sitzen, auf eine Kamera stecken kann, die bauartbedingt den Sensor tiefer verbaut hat. Man müßte ja dann das Objektiv der spiegellosen Kamera tief in die DSLR Kamera reindrücken um den Abstand zum Sensor einhalten zu können. Also Klartext: Objektive von spiegellosen Kameras auf „dickere“ Brüder funktioniert, andersherum eher nicht.