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Sony A7c: Alle Infos zu Sonys neuer Vollformat-DSLM

Sony wird doch keine A5 auf den Markt bringen, stattdessen soll eine gut 2.000 Euro teure Sony A7c vorgestellt werden. Wir fassen alle Infos zusammen.

Doch keine A5, dafür neue A7c

Wenn man in den letzten Wochen intensiv die Gerüchte rund um die angebliche Sony A5 verfolgt hat, dann konnte man schon erahnen, dass da irgendwas nicht so richtig zusammen passt. Auf der einen Seite wurde von einer wirklich günstigen Einsteigerkamera im Preisbereich von 1.000 Dollar berichtet, auf der anderen Seite war aber die Rede von technischen Daten, die ungefähr denen der Sony A7 III entsprechen sollen. Und die A7 III kostet ja bekanntlich rund 2.000 Euro, nicht 1.000 Euro.

Nun ist klar, warum die Gerüchte nicht so wirklich zusammengepasst haben. Sony wird nämlich gar keine A5 auf den Markt bringen, sondern stattdessen eine neue Vollformatkamera mit dem Namen Sony A7c vorstellen! Auf diese A7c treffen zahlreiche Gerüchte zu, über die wir in den letzten Wochen bereits berichtet haben. Gehen wir alles der Reihe nach durch.

Wofür steht das „c“ in Sony A7c?

Das C steht für „compact“, es soll sich hier also um eine besonders leichte E-Mount-Kamera in einem kompakten Gehäuse handeln. Das hatte sich ja in den letzten Wochen schon angedeutet. Das Gehäuse der A7c soll ungefähr so groß sein wie das Gehäuse der Sony A6600.

Gibt es einen elektronischen Sucher?

Ja, ein elektronischer Sucher soll in der linken Ecke in Form eines sogenannten Pop-Up-EVFs verbaut sein. Das kennt man bereits von Sonys Kompaktkameras der RX-Reihe. Des Weiteren soll die Kamera mit einem seitlich aus dem Gehäuse herausklappbaren Display, wie es auch die neue Sony A7s III erhalten hat, überzeugen. Außerdem soll der Griff vergleichsweise groß werden, da der leistungsstarke NP-FZ100 Akku darin Platz finden soll.

Sonstige technische Daten? Preis?

Die sonstigen technischen Daten sollen, zumindest zu Teilen, denen der Sony A7 III entsprechen. Es ist also gut möglich, dass der Sensor und der Autofokus von der A7 III übernommen werden. Des Weiteren ist bei der Sony A7c die Rede von einem USB C Anschluss, einem einzelnen SD-Slot, Anschlüssen für Mikrofon und Kopfhörer, WiFi 802.11 a/b/g/n/ac und Bluetooth.

Der Preis der Kamera soll im Bereich von gut 2.000 Dollar liegen, womit die Kamera etwas teurer als die A7 III zu werden scheint.

Kommen auch neue Objektive?

Ja, es soll auch neue Objektive geben und möglicherweise wird Sony auch eine ganz neue Reihe von Objektiven einführen. Das deutet zumindest eine Quelle an. Dabei soll es sich wohl um besonders kompakte Objektive handeln, die perfekt zur kompakten A7c passen.

Für wen ist die A7c gedacht?

Sony möchte mit der neuen spiegellose Vollformatkamera unter anderem Vlogger und YouTuber ansprechen. Außerdem wird die A7c natürlich für all diejenigen interessant sein, die sich eine wirklich kompakte und leichte Vollformatkamera mit Wechselobjektiven wünschen.

Wann soll die A7c vorgestellt werden?

Mit der offiziellen Präsentation der neuen Kamera rechnet man nach wie vor im September 2020, daran hat sich nichts geändert.

Was haltet ihr von den neuen Informationen rund um die Sony A7c? Wäre euch eine deutlich abgespeckte A5 ohne Sucher zum Preis von rund 1.000 Euro lieber gewesen?

Quelle: Sonyalpharumors

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CJuser

Teurer als die A7III? Und schon wird die Kamera uninteressant. Die neuen kompakten Objektive lassen sich ja bestimmt auch auf die normalen A7-/A9-Modelle setzen.

joe

Also wenn sie so kompakt und leicht ist wie beschrieben und entsprechend leichte und kleine Objektive kommen, könnte das die Edel Variante der Sony ZV-1 werden und möglicherweise Vloggers-Liebling. Aber vermutlich werden jetzt wieder einige bemerken, was nur ein Kartenslot, unmöglich, kann man nicht damit fotografieren. Das die A7c in der Preisklasse der A7III liegt, lässt vermuten, dass die A7IV in nicht weiter Ferne ist, höherpreisig und wohl auch ein paar MP mehr haben wird. 2020 ist trotz oder wegen Corona ein sehr interessantes Jahr für uns Fotografen. Bin gespannt was Nikon noch aus dem Hut zaubert!

ccc

@Joe: Offtopic, aber wichtig. 🙂
Darf ich fragen, wie so Du Deine EOS RP wieder verkauft hast?
Das interessiert mich da die Kamera für mich als Hobby Fotografen in Frage kommt. War das Rauschverhalten und der Dynamikumfang zu wenig?

joe

Ich habe die Kamera noch nicht verkauft, ich bin gerade daran alles zu katalogisieren und zu fotografieren, da ich auch die M5 und die beiden Samsungs mit allen Objektiven verkaufen werde. Bei der 5DIV bin ich mir noch nicht sicher ob ich sie behalte oder verkaufe, kommt darauf an wie gut die R5 noch wird und ob sie bessere Bilder macht als die 5DIV. Die RP ist in etwa so gut wie die 6DII was Bildqualität und Dynamikumfang angeht, nicht ganz so gut wie die 5DIV und das ist mein Problem, weil ich, wenn ich Bilder mache immer das Maximum möchte was möglich ist. Für Portraits ist die RP durch den Augen Autofokus sehr gut, besser als die 5D, weil man den Ausschnitt verschieben kann ohne den Fokus zu verlieren auch die Touchfunktion für den AF funktioniert super und die Batterien halten länger als ich befürchtet habe. Also wenn Du nicht unbedingt 4K in allerhöchster Qualität filmen willst, ist sie für den Preis eine tolle Kamera. Der EVF ist ok, aber nicht super wie bei der R. Was natürlich toll ist, ist das Fokusstacking für Makros oder Landschaftsaufnahmen, das hat weder die R noch die 5DIV. Ach ja, Rauschen war… Weiterlesen »

Ingo

joe,
eine schöne, klare Analyse.
Du hast die R5 noch nicht testen können, denke ich?
Auf DPReview rauscht die nämlich bei 100% Ansicht ziemlich stark schon bei 3200 ISO.
Wobei sie jetzt die fraglichen Fotos wieder gelöscht haben, eher ISO 100 Fotos verwenden und bei hohen ISOs einen starken Rauschfilter einsetzen.

Carsten Klatt

Ich hatte sie zum Test. So wie Joe es beschrieben hat, ist es. Das wäre auch meine Einschätzung. Die Kamera ist ein wirklich gutes Gesamtpaket. Aber sie ist nichts für High ISO. Wobei das auch relativ ist. Mit einem entsprechenden Konverter und RAW kannst Du noch was rausholen. Schlussendlich kommt es auch auf die richtige Belichtung an.

Carsten Klatt

Sony könnte hier wieder Wegbereiter für eine neue Kameraklasse werden. Nebenbei brauchen sie auch nichts gross neuentwickeln, da sie voll in den Baukasten der Alpha Reihe greifen können. Kompakte Linsen sind immer gut und gefragt. Durch die Systemoffenheit springen auch bald die Dritthersteller auf. Tamron hat jede Menge sehr kompakte Reisezooms im Köcher, warum wissen wir spätestens jetzt. Ich halte einzig die Preisvorstellung zu überzogen. Interessant ist jetzt, wie Canikon reagiert. Sollte das für Sony ein Erfolg werden, ziehen sie in ein paar Jahren auch nach.

joe

Die RP kostet in der Schweiz immer wieder mal unter 900.-€ inklusive Adapter, das gibt es bei Sony noch nicht! Ich denke, wenn man in einem System drin ist, ist wechseln schwieriger, aber nicht unmöglich. Ich finde, dass Sony tolle Kameras baut, aber ich bin da wie Chelsea Northrup, es sind diese kleinen Unzulänglichkeiten, die es mir vergraulen damit fotografieren zu wollen. Natürlich kann man sich daran gewöhnen und angeblich wird es in der A7SIII etwas besser, aber ich werde einfach nicht warm mit Sony. Canon nimmt man in die Hand und findet sofort alles und zu jederzeit – auch wenn man mal einen Monat die Kamera nicht in der Hand hatte, ist und bleibt es intuitiv. Aber das ist halt alles auch Geschmacksache. Alle Systeme haben inzwischen eine Bildqualität bei Foto und Video, von der man vor einigen Jahren noch nicht einmal geträumt hat. Selbst ich bin noch nicht sicher ob ich wirklich auf die R5 „upgrade“, denn die Bilder meine 5DIV und auch der RP kann man auch im Grossformat sehr gut anschauen und da muss die R5 schon um einiges besser sein, damit ich diese Investition in mein Hobby auch tatsächlich tätige. Würde ich ernsthaft filmen wollen… Weiterlesen »

Carsten Klatt

Das ist immer relativ. Wenn ich mal wieder mit einer anderen Marke arbeite, dann geht das Spiel von vorn los. Jene, die nie etwas anderes als Sony hatten, vermissen auch nichts. Ist das Gleiche wie mit den Menüs. Was wird da Sony kritisiert? Wenn ich in andere Kameramarken ansehe, ist es genau das Gleiche. Man fängt immer wieder von vorn an. Ohne Befassung mit einem Menü kann man praktisch keine Kamera bedienen. Canon hat noch die unangenehme Eigenschaft, in der Standardeinstellung alles zu deaktivieren. Da muss man wirklich alles durchgehen. Aber es ist reine Gewöhnung. Die Meisten kennen nur Canikon. Für die ist der Systemwechsel zu Sony wie ein neues Leben, in ein paar Wochen merken sie dann nichts mehr.

ccc

hi joe – danke für die ausführliche Antwort. Vielleicht sollte ich, als „Hobbyist“, die EOS RP nochmal testen. Ich komme von Canon, und habe auf einen kompletten Systemwechsel keine besonders große Lust. Die anderen größeren bekannten Firmen (Sony, Nikon, und Fuji, wenn auch APSC) wären mit manch ihrer Kameras durchaus auch interessant.
Dass Sony in der 1000€-Klasse (+/-) im Kleinbild keine interessanten oder guten Angebote hat, sehe ich nicht so. Man darf die Alpha 7 II (und die entsprechende R) nicht vergessen: schon in die Jahre gekommen, aber technisch nicht weit hinter einer RP.

Video interessiert mich nicht sonderlich, 4K-Video brauche ich nicht, danke für diesen Hinweis bezüglich der EOS RP.

joe

Also ich würde die Kameras vorher auf jeden Fall ausprobieren, eine A7II würde ich mir persönlich nie kaufen, denn erst aber der A7III sind die Sonys gut, nein sehr gut! Fuji finde ich da wesentlich interessanter, aber ist halt „nur“ APS-C. Möglicherweise gibt es bald gebrauchte A7III die auf den Markt kommen sobald die A7IV angekündigt wird!

Ingo

Ist APS-C, wenn du schon Fuji erwähnst, wollte ich nämlich auch kurz was zur Bedienung sagen.
Wenn du die Canon einen Monat nicht bedienst, fühlst du dich sofort wieder zu Hause.
Bei Fuji ist bei mir das Gefühl, wenn ich die Kamera Jahrzehnte nicht bediene, ist sie gleich wieder gewohnt. Sei es die Nikon F3 oder auch die F501, natürlich sind dann noch die Funktionstasten und das Menue da, aber es wirkt wirklich vertraut. Und ist ergonomisch irgendwie noch am schnellsten zu bedienen, alles ist logisch da, wo es hingehört (Blende am Objektiv, Zeiten und ISO als Drehrad auf der Kamera).
APS-C ist allerdings ein Argument, man muß die Objektive jeweils eine Lichtstärke höher wählen als bei Vollformat, z.B. ein 1,4/16 anstatt eines 2/24. Oder auch ein 1,1/50 anstatt eines 1,4/75.
Dann funktioniert APS-C eigentlich genau so gut wie Vollformat.
Aber wie du sagst, die Ergonomie ist wirklich sehr wichtig bei einer Kamera.

joe

Ingo, das mit der Lichtstärke und APS-C stimmt so nicht, das bezieht sich nur auf die Tiefenschärfe und die ist mir bei VF manchmal sogar zu gering!

Ingo

Hi joe,
Ja, bezieht sich auf die Tiefenschärfe und damit auf den Bildeindruck, damit hast du recht.
Aber eben auch auf die Lichtempfindlichkeit des Sensors. Jedenfalls bei gleicher Pixelzahl ist der Vollformatsensor eine Blende oder mehr im Vorteil durch die größeren Pixel.
Das ist so ein Mischmasch, lässt sich präzise nicht genau sagen.
Aber für APS-C hat Fuji schon einen wirklich guten Sensor, finde ich. Im Vollformat ist Nikon meines Erachtens immer noch mit den besten Sensoren unterwegs.

Steffen.Schöwel

Mit einem Sony Sensor

Ingo

Mit welchem Sony-Sensor?
Das ist ein nach Fuji Spezifikationen hergestellter Sensor, der auch nicht die üblichen Bayer-Pattern hat. Diesen Sensor wirst du auch in keiner Sony Kamera finden, oder Nikon Kamera.
Ja, er wird nach Fuji Spezifikationen in den Fabriken von Sony hergestellt. Deshalb ist das noch lange kein Sony Sensor. Sony hat noch nicht einmal Zugriff auf die Technologie, jedenfalls war das bisher bei den Nikon-Sensoren so.

Dominik

@Ingo – gab mal in der Vergangenheit einen interessanten Beitrag zu diesem Thema. Zusammenfassung: Ja, Fujifilm und Nikon geben Sony strenge Vorgaben und Baupläne für die Sensoren. Nein, Fujifilm und Nikon bekommen nur das, was bei Sony auch „im Regal“ liegt. Die beiden bekommen keine andere Technologie. Oft verhilft dies Nikon zu einem kleinen Vorsprung. Jedoch wird es nie ein großer Vorsprung sein

Ingo

Ok, hab das insofern etwas anders aufgefasst, weil es meines Wissens nach nur bei Fuji einen 26 Megapixel Sensor gibt.
Und eben auch die Anordnung der Farbpixel ist für Fuji exklusiv, ebenso die darauf folgende Weiterverarbeitung der Bilder.
Da sehe ich eigentlich nicht unbedingt die Handschrift von Sony.
Aber natürlich kann ich mich täuschen.
Jedenfalls gab es auch früher keine weitere Kamera, die z.B. den Nikon D3s Sensor hatte.
Was die Mittelformat-Sensoren von Sony betrifft, die bei Fuji und Hasselblad zum Einsatz kommen, denke ich, die werden tatsächlich so von Sony produziert.
Kameras wie die Nikon D5400 oder auch die D7000 werden ebenfalls wahrscheinlich direkt vom Sony Regal bedient. Was, nebenbei bemerkt, ja auch überhaupt keine schlechte Wahl ist.

Carsten Klatt

Nikon bekommt das, was Sony produziert. Der Rest ist ein bißchen Software von Nikon.

Dominik

@Carsten Klatt – ne… ist definitiv deutlich mehr. Sprich: Nikon „designt“ die Hardware und gibt vor wie der Sensor zu bauen ist. Die bestrifft die Anordnung der Komponenten und die Auswahl dessen. Das ist schon viel. Sprich: Der Sensor ist schon von Nikon. Jedoch muss sich Nikon begnügen mit der Elektronik, die im Hause Sony verfügbar ist.

Cabal

Das stimmt so ja leider auch nicht.
Es kann durchaus vorkommen das eine KB kleinere Pixel als eine APS-C. aber dadurch lässt sich sowieso keine Regel ableiten, denn wenn, dann gilt der Vorteil eh nur innerhalb der selben Sensorgeneration. Und außerdem muss man bei einer KB Kamera oft auch mehr ausblenden um die geringere Schärfentiefe auszugleichen. Es gibt also nur bedingt einen solchen Vorteil.

J.Friedrich

Ich habe ja 2 RP´s und bin überaus zufrieden, biiiis auf die Batterieleistung, ohne 2. Akku in der Hosentasche gehe ich nicht mal die Mülltonne vor der Tür fotografieren 😉 denn die Batterieleistung bricht wirklich Ratz-Fatz ein, eben noch 3 Balken, dann 2 und zack, noch 30-40 Bilder „Ich haben fertig“, Schluss!…die hat ja den gleichen Akku wie die EOS 250D meiner Jüngsten, 900-EF-Bilder vs. 250-RF-Fotos real. Das war es für mich an Kritik! Das „neue“ 4-Kompnenten-Fv-Programm, welches auch die bestellte R6 hat, ist für mich persönlich das Beste überhaupt an der Kamera, das da nicht früher schon einer drauf gekommen ist… Der Augenfokus/AF nach erstem Firmware also 1.2/1.4 jetzt Top. Wer nicht absolute Geschwindigkeit >6Bilder braucht ist super bis ISO 3200 nahezu rauschfrei bedient. EOS 6Dii ist absolut identisch, genau wie joe sagt, A2 bei leichten Ausschnitten auf meinem Epson Pro 3880 ohne jegliches Problem und ich habe mich ja schon mehrfach (werde jetzt wieder beschimpft) als RAW-Verweigerer geoutet. Die Handlichkeit ist genial, allerdings habe ich an beiden Body´s den „Griff“, sonst ist sie mir einfach einen Ticken „zu handlich“, selbst mit dem 24-240mm (meine unterm Autositz immer dabei FF-RP-Bridge zum Canon-Corona-Osterpreis von 1499,- als Bundle geshoppt) relativ globigen… Weiterlesen »

ccc

Hast Du, danke.
Weitere Gründe, warum ich die EOS RP nochmal testen werde (sollte).
LG.

Alfred Proksch

Sony Kameras sind nicht so mein Ding. Eine Sony A7c mit kleinen Vollformat Objektiven und einem Pop-Up-EVF klingt wiederum interessant. Mal sehen was das wird.

Robin

Schön, Sucher ist immer gut und voll artikulierbarer Monitor auch.
Nur hieß es nicht einmal revolutionär neues Kamera-Konzept?
Bitte, wo wäre dies?

Carsten Klatt

Mit Ankündigungen wäre ich nach Canon vorsichtig. Ich meine es irgendwo auch gelesen zu haben, aber ob das schon auf die A7c oder eine völlig neue Kameraklasse im nächsten Jahr zutrifft, müssen wir abwarten.

joe

Also, eine „neue Kameraklasse“ ist noch grossspuriger, als wir können 8K RAW intern. Wie soll denn die Klasse aussehen, was ich bis jetzt gehört habe gibt es das schon alles bei anderen Herstellern und zwar seit Jahren, um nur ein paar Beispiele zu nennen, Touchscreen, vollartikulierbarer Monitor, Popup sucher… was ist jetzt neu daran? Vielleicht meinten sie „neu bei Sony“! Nur dann macht die Aussage Sinn.

Carsten Klatt

Wir lassen uns überraschen. Die erste a7 war auch eine neue Kameraklasse, obwohl es seinerzeit schon fast alles gab. Sony selbst teilt mit, das sie Kamera und Smartphone immer enger verschmelzen wollen. Die Technologie haben sie als einziger Hersteller im Haus. Wir müssen nur geduldig sein, was demnächst kommt.

frb

Dann hat die RX1 oder RX1R wohl ausgedient!

Ingo

Wie kommst du darauf? Das sind ja völlig andere Kameras. Leider etwas teuer und es gibt ja auch schon länger keinen Nachfolger, aber ansonsten schon Spitzen Geräte.

Thomas Bube

Eine Art neue RXR II wäre echt genial. Für mich eine der besten Kameras der letzten Jahre mit der man komplette Hochzeiten oder Reisen fotografieren konnte. Genialer Sensor und Zentralverschluss.

Cheryll

Ich würde den Sucher nicht benötigen, da ich alle Fotos immer über das Display mache. Weiß aber nicht was der/ die ,,Fotograf/in,, so für Ansprüche hat- was unbedingt zu einer Kamera gehört.

Marco

Lol, wäre für mich ja gar nichts, aber es gibt bestimmt einige Sonyuser die von APSC oder 1″ jetzt upgraden können ohne auf den Formfaktors zu verzichten. Hoffentlich werden die Objektive besser als die kleinen alten VF Linsen wie das 28er und 35er

Dominik

Hoffentlich werden die Objektive besser als die kleinen alten VF Linsen wie das 28er und 35er“
wie meinen?
Was ist für dich eine gute Linse? Das 28er und 35er zähle ich zu den genialsten Objektiven im Fuhrpark von Sony. Gibt kaum was Besseres für Privat, Videographie, Reise, Urlaub, Familie und als B-Linsen in der Auftragsfotografie. Was ist also besser als das Beste, das du hier kritisierst?

Hex

Die Kamera finde ich nach wie vor interessant, aber für den Preis müsste sie gegenüber der A7III schon etwas mehr bieten als einen fehlenden Sucherhubbel und ein Dreh-Schwenk Display. Vielleicht eine bunte Fokuspunkt-Anzeige?

Jürgen Frings

Was bitte ist denn an dem 35mm SonyZeiss auszusetzen ausser Robustheit. Die Bildqualität ist Klasse und auch das 28mm ist nicht schlecht

TommyWasHere

Und in der Realität wird sie dann für Vlogger doch nicht sooo gut geeignet sein, weil sie super schnell überhitzen wird, wie die meisten kompakten.

Bernd

Da es eigentlich kein Grund gibt mit 4K@60 oder 4K@120 zu „vloggen“, sehe ich da kein Problem.

Viele vloggen in 4K@30 mit Sony APS-C oder VF und das funktioniert.

Thom.

Schade. Mir ist der alte DSLR Style bei den Mirrorless Cams mit mittig platziertem Sucher bereits ans Herz gewachsen. Auch ein Grund, warum ich mich vor einem Monat für Fuji und gegen eine Sony APS-C entschieden habe. Kann mit diesem Rangefinderstil irgendwie nicht warm werden… Pop Up Sucher ist auch irgendwie so gar nicht mein Ding, kompakte Abmessungen hin oder her.

Der Preis ist ein wenig happig, wenn auch in gewissem Maße verständlich. Bei um die 1000€ würde sich Sony mit deren APS-C Preispolitik wohl ein wenig selbst in die Parade fahren und beispielsweise eine A6600 obsolet machen.

Ich glaube für mich wird Sony wohl erst mit der A7 IV und mit mehr von den geplanten kompakten Sigma Primes relevant. Bis dahin bleibe ich bei Fuji und dem Crop.

BEN

War doch 100% klar, dass Sony keine Kamera für 1000 Euro bringen wird, die ungefähr auf dem Level der 7III liegt. Sony ist nicht bekannt für Preisdumping

BP1

Dann halt nicht, so wird das nichts mit uns! Also weiter umsehen wer die neuen Begleiter werden! Canon Problem zwei Bajonette also nur R möglich da M wahrscheinlich früher oder später eingestellt wird, Nikon ausreichend Objektive vorhanden! MfT genug Objektive vorhanden, Problem was wird damit werden nach Olympus Ausstieg! Also alles und nichts möglich!
Naja so war das wohl schon immer in der Kamerabranche! Immer wieder wurden falsche Wege gegangen, nicht lernfähig die Guten!

Matt

Was wäre für dich denn der richtige Weg? Wenn Sony dir eine a9 II für 1.000 Euro anbietet?

Tom

Vermutlich, denn viele Leute wollen die beste Technik und würden dafür am liebsten nur 500€ zahlen. Tja, so funktioniert das aber nicht. Lassen die Hersteller dann Features weg und machen Kameras günstiger, wird auch wieder gejammert. Also egal wie, es wird eh immer gejammert.

BEN

Wundert mich auch. Es gibt doch heute wirklich für jeden was und gar nicht mal so teuer. Ein guter Fotoapparat war nie billig.

joe

…Ein guter Fotoapparat war nie billig…

Das kann man ergänzen: Ein guter Fotoapparat war noch nie so billig wie heute. Heute ist doch die billigste digitale Wechselobjektivkiste besser als die teuerste Analogkamera es jemals war.

Wolfgang

Schon klar, dass die Preisprognosen nicht halten konnten. Wer setzt eigentlich solche Gerüchte in die Welt?
Stellt sich die Frage wer diese Kamera braucht.
Bei den kompakten Objektiven bitte nicht den Nikon – Fehler machen!
Wer kauft eine Vollformat-Kamera und schraubt sich dann ein Standardzoom mit maximaler Öffnung 6,3 drauf?

Carsten Klatt

Die gleiche Frage stellte sich bei der Einführung der DSLM auch?

Alfred Proksch

Es ist mittlerweile so das die Smartphones fast alles im Konsum Bereich unwiederbringlich an sich gezogen haben. Jede neue SP Generation bietet noch bessere Foto/Video Eigenschaften und das je nach Telefonie Vertrag für „umsonst“!

Selbst eine sehr gute Systemkamera für 500 Euro ist für diese Kundschaft noch zu teuer und für viele zu kompliziert in der Bedienung. Leider stimmt diese Feststellung vielfach.

Eine Sony A7c wird ihre Liebhaber finden. Die Idee dafür kleinere, leichtere Objektive anzubieten finde ich gut. Sollten es dazu noch bezahlbare Festrennweiten sein hat Sony das System richtig positioniert! Kamera und die drei wichtigsten Festbrennweiten so um die 2500 Euro fände ich angemessen.

Steffen.Schöwel

Ich gebe Alfred teilweise Recht. 80% knipst mit dem Handy und ist damit zufrieden bis die Bilder etwas größer ausbelichtet werden sollen, ab dann wird es kritisch! Sony ist Systemtechnisch gut aufgestellt in alles Formaten sollte sich um Ihre Mobilfunksparte Kümmern um Kunden den Einstig in Ihre Produkte zu bringen .

Dominik

„bis die Bilder etwas größer ausbelichtet werden sollen, ab dann wird es kritisch! „ vollkommen richtig… leider 10 Jahre veraltet. Mit dem Smartphone sind Ausbelichtungenin Tapetengröße möglich. Teilweise werden 24 MP APS-C Sensoren übertroffen. Insbesondere dann, wenn man eine 0-8-15 JPGs schießt und eine Kitlinse drauf hat. Urplötzlich ist das Smartphone höher auflösend. Und ich meine nicht die Megapixel, sondern wirklich die Detailauflösung. Sprich: Ich MUSS schon auf Rohdaten gehen und eine gescheite Linse drauf packen. Ja, dann ist APS-C um Welten überlegen. Aber NUR dann. Und genau das dürfte 99% aller Menschen zu viel sein. Inklusive den Leuten hier aus den Kommentar-Feldern. Auch die klingen alle nach 0-8-15 JPG, kleinen Systemkameras und Kitlinsen. Da wird es in den kommenden Jahren immer enger. Gestern habe ich erst mal die Bilder vom Samsung S20 Ultra gesehen. Wow… da muss sich sogar Apple warm anziehen. Das übertreffe ich nur noch mit einer Auswahl an guten Objektiven und gefühlvollen Aufbereitungen von Bilddaten aus den Systemkameras. Ansonsten vernascht das S20 Ultra mal eben alles was auf dem Markt ist. Und wenn Leute hier im Kommentarfeld mit 0-8-15 JPGs aus den Systemkameras argumentieren, dann ist Hopfen und Malz eh schon verloren. Ja, und mit den top… Weiterlesen »

joe

Die können in Mobiltelefonen keine besseren Kameras und andere Features bringen als die Marktführer, denn mit den Handysensoren, die sie an die verkaufen verdienen sie ihr Geld!

Markus B.

Die Hersteller schmeissen im VF Bereich immer mehr Nischen-Kameras auf den Markt. Wofür soll diese Kamera gut sein, wenn es schon eine A7III gibt? Ich stelle mir die Frage, wieviele Varianten sich ein Hersteller heute noch wirtschaftlich leisten kann. Die Branche steckt doch schon tief in der Krise. Bei sinkender Stückzahl kannibalisiert jede neue Variante das bestehende Portfolio…

Tom

Das mit den vielen Varianten gibt es mittlerweile fast bei allen Produkten. Wie sich das noch rechnet, verstehe ich auch nicht.
Bei Smartphones finde ich es besonders schlimm und bei Kameras wird es immer schlimmer.

Tim Glowik

Mir wäre eine etwas größere und besser in der Hand liegende Version eines Bodies deutlich lieber gewesen als noch eine weitere kleine Fummelkamera… Das machen Panasonic und Canon und sogar Nikon deutlich besser.

Nihat Parlatan

Wenn hier nur die A7III etwas kompakter, also mit schlechterem Bedienungskonzept angeboten wird, kann mann den Release getrost ignorieren.
Das interessante an der Ankündigung ist eigentlich die Info, dass entsprechend kompakte Objektive dazu mit veröffentlicht werden.
Die Qualität dieser Objektive ist daher das interessante Merkmal an der ganzen Geschichte.

Robin

Die „Massenfotografie“ gehört bereits den Smart Phones. Eine neue klasse Strategie und damit doch eine neue Kameraklasse? Die A7c wird sehr kompakt und eine neue kompakte Objektivlinie V erhalten. Flippy screen, Pop Up Sucher, IBIS, Micro Jack und Earphone Jack, FF, Super AF, Touch Menü, jede Menge Software Tricks, wenn dann noch eine superschnelle Internetverbindung über SIM-Card oder Smart Phone vorhanden wäre. APS-C könnte die A7c realisieren, indem sie die genutzte Sensorfläche verringert. Traut sich Sony? Sowas könnte die Kompaktkameras und APS-C Kameras aus dem Rennen kicken. Wobei Sony sich alle Spielarten von Kameras, wohl nebeneinander leisten könnte. Canon auch? Oder Kompaktkamera und APS-C raus. FF nur noch 2 bis 3 Kameras. Sonst Cine RT-Cams und EF/RT-Objektive für TV und Kino. Bei Nikon wird es interessant. Hinter das übergroße Bajonett passt doch ein Mittelformat-Sensor mit 100 MP. Der könnte seine Fläche für FF und APS-C beschränken. Die Z Objektive sind relativ groß, passt bereits ein MF Sensor dahinter? Hat Nikon noch die Power und Visionen? Pentax bedient die DSLR-Nische. Panasonic will Nr.1 bei Video werden. Hat mit FF und mFT eine tolle Video-Basis. Sie haben auch bereits eine Video-Kamera mit organischem 8K Sensor vorgestellt. Es dürfte noch gelten, dass bis… Weiterlesen »

Alfred Proksch

Robin das sind schöne Nikon Träume. Die Frage warum Canon, Nikon, Sony nicht schon lange in das „kleine“ Mittelformat eingestiegen sind habe ich mir schon vor 4-5 Jahren gestellt.

Canon, Sony als Sensor Produzenten hätten da beste Voraussetzungen.

Alpha 7S III oder die Alpha 9 II liegen beim Preis schon über einer Fuji GFX 50R für 3.400 Euro eine GFX 50s kostet 5.300 Euro! Für Canon gilt ähnliches!

Da zukünftig Sport Bilder aus Videomaterial gewonnen werden braucht es die schnellen Boliden nicht mehr. Diverse Events lassen sich locker mit APS-C oder dem Mittelformat ablichten. Folgenden Satz bitte als kleine freche Provokation auffassen, er ist nicht wirklich ernst gemeint: Wozu braucht es noch das Vollformat?

OlyNik

Wenn ich mir eine BlackMagic Pocket Cinema 6k ansehe mit Gimbal ansehe frage ich mich schon ob man überhaupt noch eine Fotokamera für Sport oder auch vieles andere braucht. Ich kann aus jedem Video jederzeit ein 22 MP Foto im DNG Format machen. Filmen endlos bis alle Speicherkarten voll sind und das im besten RAW, der auch für die Nachbearbeitung perfekt ist!

Das Ding nimmt in RAW mit 50 fps bei dieser Auflösung auf und kostet 1.800 Euro (Gehäuse).
Da ist alles was sich hier „Videokamera“ nennt, auch die neuesten Produkte, ein Witz dagegen.

Robin

Und da liegt der Pfeffer im Hasen. Hier geht es nicht um „Videokameras“, sondern um Hybridkameras.

OlyNik

Wenn ich mir das Gesudere bei der R5 anhöre, geht es scheinbar nur um Video. Und dann ist das einfach die falsche Kamera für die Kollegen.

Du kannst mit der 6k auch Fotografieren. Ist aber etwas umständlicher (genau so wie das Filmen mit Hybridkameras) aber es geht.
Und wer sagt das eine Hybridkamera hauptsächlich ein Fotogerät sein muss.

Robin

Der Witz bei Nikon und A7c wäre eine Kamera für mehrere Formate.
Denkbar wäre auch Pixel zusammen zu schalten, zur Steigerung der Lichtempfindlichkeit.