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Sony A7r II vs. Canon 5D Mark IV: Welche Kamera ist besser für Porträts?

Welche Kamera eignet sich besser für Porträts, die Sony A7r II oder die Canon EOS 5D Mark IV? Fotograf Manny Ortiz ist der Frage nachgegangen.

Welche Kamera für Porträts?

Sony Nutzer sind begeistert von ihrer A7r II, Canon Fotografen schwören auf die 5D Mark IV. Doch welche Kamera ist denn eigentlich besser für Porträts geeignet? Dieser Frage ist Fotograf Manny Ortiz nachgegangen und hat zum Thema ein 10 Minuten langes Video veröffentlicht, welches ihr euch am Ende dieses Beitrags anschauen könnt.

Zunächst einmal muss erwähnt werden, dass Ortiz im Video nicht ganz objektiv an die Frage herangeht. Vielmehr ist er der Meinung, dass sich die Sony A7r II besser für Porträts eignet und diese Meinung vertritt er auch – was ja sein gutes Recht ist.

Warum Ortiz die A7r II vorne sieht

Er begründet diese Meinung mit drei Argumenten:

  1. Elektronischer Sucher
  2. Augen-Autofokus
  3. Bildstabilisator im Gehäuse

Der elektronische Sucher ist laut Ortiz im gesamten Shooting mit natürlichem Licht ein großer Vorteil, da man schon vor dem ersten Bild sieht, wie sich die Einstellungen auf das fertige Bild auswirken werden. Man muss hier also keine Testbilder schießen, diese „auswerten“ und anschließend Änderungen an den Einstellungen vornehmen, wie es bei einer klassischen DSLR der Fall ist.

Ein weiterer großer Vorteil der Sony A7r II gegenüber der Canon EOS 5D Mark IV ist seiner Meinung nach der Augen-Autofokus, der immer automatisch auf die Augen des Models scharf stellt. Das ist vor allem dann nützlich, wenn man als Fotograf die Position ändert oder von Hoch- auf Querformat wechselt. Wenn man als DSLR-Nutzer die Position wechselt und mit Single-Point-AF fotografiert, ist das nicht so schnell und unkompliziert möglich wie mit der Sony A7r II.

Zu guter Letzt führt Ortiz noch den in der Sony A7r II integrierten Bildstabilisator als Vorteil im Vergleich mit der Canon EOS 5D Mark IV an, da es ihm dieser erlaubt, auch bei wenig Licht mit vergleichsweise geringen ISO-Zahlen zu arbeiten.

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Canon mit besseren Hautfarben

In Ortiz Augen darf bei der Frage, welche Kamera besser für Porträts geeignet ist, also nicht ausschließlich die Bildqualität berücksichtigt werden, vielmehr spielen viele weitere Faktoren für den Fotografen eine wichtige Rolle.

Stichwort Bildqualität: Canon ist bekannt dafür, erstklassige Farben bzw. Skin Tones zu liefern und insgesamt dürfte die Canon EOS 5D Mark IV der Sony A7r II in dieser Hinsicht überlegen sein. Wobei man natürlich auch argumentieren kann, dass RAW-Dateien im Anschluss ja bearbeitet werden können und sich die Hautfarben, die die Kamera direkt liefert, in erster Linie nur auf JPEGs auswirken.

Welche Erfahrungen habt ihr in dieser Hinsicht gemacht? Und könnt ihr den Argumenten von Ortiz zustimmen oder seht ihr die 5D Mark IV für Porträts vorne?

Mark Göpferich

Mark Göpferich

Gründer von Photografix und freiberuflicher Redakteur, der sich seit vielen Jahren immer wieder aufs Neue von Fotografie und Kameras begeistern lässt. Mit mehr als 2.300 Artikeln hier auf Photografix inzwischen so etwas wie ein Experte für neue Kameras.

30 Kommentare

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  • Den Augen-AF seh ich zwiespältig:
    Es ist toll, wenn er funktioniert, aber grade bei Offenblende hätte ich zumindest immer das mulmige Gefühl, ob ich mich nun wirklich 100%ig drauf verlassen kann.
    Da heißt es wohl erstmal testen und Erfahrung sammeln.

  • Also nervig ist es immer wenn die Argumente kommen in jpg sind die Farben so schön! Ich persönlich kenne keinen ernsthaften Fotografen der in jpg fotografiert

    • Was hat das Datei-Format mit ernsthafter Fotografie zu tun?
      Wenn ich meiner Sache sicher bin kein verwegenes Mischlicht habe – was soll ich dann bei Porträts mit RAW-Dateien?
      Ich mache ernsthafte Mode- und Modell-Fotografie und dabei entstehen schnell 500-2000 Aufnahmen auch in Bewegung, also da wirkt RAW bei den meisten Kameras wie eine Vollbremsung – sogar meine Blitze kommen mit Bildserien gut zu Recht.
      Aber dazu sollte man seine Kamera eben richtig einstellen und kennen – dann braucht man bei den allermeisten Motiven kein RAW und keinen Platz zu verschwenden.
      Und je besser die Farben/Belichtung/Kontraste/Schärfe/Fehlerfreiheit meine Kamera liefert – desto besser ist die Kamera. Für Porträts Fuji und Canon.

    • @Bobi – also ich habe Jahrelang ausschliesslich in RAW fotografiert, der Unterschied zu JEPG ist minimal ich garantiere Dir, dass Du bei zwei Fotos nicht erkennst welches mit RAW oder JEPG gemacht wurde. RAW ist nur sinnvoll, wenn Du viel korrigieren musst/willst. Zumindest bei der Canon 5D Mark IV lohnt der Korrekturaufwand nicht, da die JEPGs meiner Meinung nach hervorragend sind.

    • Hallo Peter! Absolut richtig, jeder darf seine Meinung haben 🙂 Warum genau würdest du die 5D Mark IV denn nicht gegen die Sony eintauschen wollen? Ganz generell oder speziell im Hinblick auf Porträts?

      • Hallo Mark, ich antworte mal für Peter. Ich muss bei der 5D Mark IV bei Portraits nichts, aber auch gar nichts korrigieren und sie ist extrem einfach zu handhaben. Die Bilder werden unter normalen Bedingungen perfekt. Ich bezweifle nicht, dass die Sonys gute Bilder machen, der Farbton ist ja Geschmacksache und das Mehr an Pixeln wird höchstens bei sehr grossen Ausdrucken (ich mache maximal 90 x 120cm) relevant. Also warum etwas Gutes austauschen?

      • Eine Kamera ist einfach ein Werkzeug, ein Werkzeug zum Fotos machen. Für Aufträge braucht man einfach eine Kamera auf die man sich immer verlassen kann. Ich arbeite seit 2002 (Canon 10D) mit der Canon-Technik und sie hat mich nie im Stich gelassen. Kennt man eine Canon, kennt man von der Menüführung alle Canons. Ich brauche keinen EVF, mit der Spiegeltechnik bin ich immer bestens gefahren. Ich brauche keinen Augen-AF. Wenn ich Portraits mache, möchte ich den Punkt festlegen, wo es scharf sein soll.
        Der Single-Point-AF wechselt auch automatisch auf Hoch/Querformat, wenn man es einstellt und gebrauchen möchte. Die Sony-Menüführung finde ich grausam. 🙂
        Wenn man 20 Jahre mit einer Hilti Löcher bohrt, dann braucht man nicht plötzlich eine Bohrmaschine, oder?

  • Sorry, ich halte das für einen absoluten Schwachsinn, der Fotograf hinter der Kamera, egal ob X oder Z macht das Foto und man kann heutzutage per Photoshop so unendlich viel manipulieren!

    Es mag ja sein, das der Herr Ortiz mit seiner SONY besser fotografieren kann, aber verallgemeinern kann man das nicht!

  • So lange der elektronische Sucher der Sony-Kameras so grieselig, klein und kontrastarm darstellt und man ständig Akkus wechseln muß – ist das keine echte Option für mich.
    Fujifilm hat zwar auch das Akku-Problem, aber der Sucher ist erheblich besser und die Farben erst recht.
    Und Fujinon 1.2/54 mm; 2.0/90 mm sowie 18-55 mm und 16-50 mm sind herausragend gute Objektive zum fairen Preis. Man hat die Blende und die Zeit immer unter Kontrolle und die Bedienung gibt auch beim Blitzbetrieb keine Rätsel auf, alles manuell – kein Problem und hier auch einer Canon weit überlegen.
    Canon hat ein sehr gutes AF- und Blitzsystem und die Farben sind auch einwandfrei, aber die wichtigen Festbrennweiten 50 mm, 85 mm, 100 mm sind veraltet und wären heute viel besser möglich.
    Die CA sind sehr ausgeprägt und nicht zu vergessen, jede nachträgliche Korrektur kostet Auflösung.
    Canon hat hier Verbesserungsbedarf. Ein 1.4/85 mm L IS wird da ja vermutlich bald im Angebot sein und es lässt sich auch sehr gut mit dem Tamron 1.8/85 mm VC mit Bildstabi arbeiten.
    Ich mag die Canon-Blitztechnik, auch im Freien arbeite ich nur mit Aufhellblitz bei kurzen Zeiten – was jetzt endlich auch bei Fujifilm einwandfrei klappt.
    Die Notwendigkeit auf Sony 7RII umzusteigen sehe ich nicht, Preise und Leistung scheinen mir da am wenigsten in Einklang.

  • In jedem Video von Hr. Ortiz sehe ich ihn nur mit Sony fotografieren. Da wird er schlecht sagen wollen, dass Canon die bessere Kamera ist. Ist mir letztendlich aber egal. Ich bin froh, das ich mich im Februar gegen Sony entschieden habe. Was ich an meiner 5D MK IV wirklich vermisse, ist der Augen-Autofokus.

  • Also, das geht doch nicht! Das ist doch jetzt schon wieder eine Gotteslästerung, Mark! Und Sony ist doch ein – Nein, DAS – Schmuddelkind schlechthin, ein Bolschewik oder ein Terrorist mindestens, wenn nicht schlimmeres!

    Ernsthaft, das folgende Bild ist mir nicht zu drastisch: Die Canonleute verhalten sich wie die vom Altersstarrsinn längst versprödeten Greise bzw. wie die fanatisierten, infantilen Kinder des Volkssturms im Frühjahr ’45 in Berlin. Da stehen die Russen und die Amis längst mit überlegenem Gerät und ausgeruhten, gut ernährten Soldaten im Hof und unsere von Läusen, der Bakterienruhr, Hunger und Kälte geplagten Opfer halten weiterhin zitternd ihre Panzerfaust hoch und warten auf die angebliche Wunderwaffe oder dass ihr Führer sie raushaute. Die paar, unter größten Opfern zu bezahlenden und zu fertigenden Königstiger und Me262 machen das Kraut halt auch nicht mehr fett, zumal diese mit so vielen weiteren Primadonna Allüren gestraft, auch nur viel zu eingeschränkt nutzbar sind. Was stimmt denn mit euch nicht? Die 5 Blöd Mk IV ist eine viel zu teure, völlig unzeitgemäße, minderleistende Kamera aus einer technologisch überholten Zeit! Ja, wenn man auf Glas und Ausrüstung sitzt, bleibt man erst mal darauf sitzen, schon klar. Sagt auch keiner was dagegen, nur wo ist der Sportsgeist und die Fairness im Umgang mit voranscheitender Technologie? Ihr schießt euch doch selber ins Bein, macht es euch unnötig schwer! Wieso?

    Beim Werkzeug oder der Masse des Werkzeuges beider Seiten beginnt das obige Bild vom Volkssturm nämlich genau ins Gegenteil zu verkippen. So wie man innerhalb der fanatisierten Canon Sekte – mit ihrer jede Innovation erstickenden, erzkonservativen Übermacht und einer zum Himmel stinkenden Selbstgerechtigkeit und Borniertheit – nämlich bislang argumentiert hatte, dass das masse-seitig unbedeutende ‚New Kid on the Block‘ eh nicht ernst zunehmen sei und ob seiner angeblich unausgereiften Technik doch mit intolerablen Kinderkrankheiten zu kämpfen hätte, so schwer tut man sich heute, überhaupt noch eine Rechtfertigung für den eigenen Spiegelkasten und düsteren Prismensucher zu finden. Entsprechend unsportlicher ist auch der Ton geworden. Fällt das nur mir auf? Der anfängliche Spott auf Sony ist vielerorts einer Art fanatisierten, frustrierten Hasses gewichen! Wer aber seriös ist, wer also wirklich ernsthaft und erwachsen ist, einer der nicht nur mit seiner narzisstischen Kränkung oder Fanatisierung bzw. Frustration ob seines Glasberges und der Betrügereien seines Herstellers hadert, der hat doch eh längst eingesehen, dass professionelles Arbeiten heute nur mit einem EVF/HUD – und abhängig vom Setting (über Kopf oder am Boden) mit einem Schwenkbaren Monitor wirklich gut von der Hand geht und zukünftig Sinn machen dürfe, auch bei bewegten Zielen. Kein Jagdflieger würde heute auf sein HUD verzichten können, das ihm Betriebszustände der Triebwerke, Fluglage, Lage- und Radarinformationen und sogar den Vorhaltewinkel ins Blickfeld einspielt.

    Ich betrachte die Sache also nur noch aus einer psychologischen, vielleicht soziologischen Perspektive, weil die 5D Mk IV eben eine ausreichende klassische Allround DSLR zu sein scheint, aber eben längst keine zeitgemäße Kamera mit zeitgemäßen Leistungen mehr wäre. Mir persönlich war als landschafts- und rohdatenaffinem Hobby!!!shooter schon die IQ der mehrmals geliehen gehabt habenden 5D MkIII viel zu schlecht – und jetzt kommt es – gemessen an meiner APS-Knipse gleichen Erscheinungsdatums, für weniger als die Hälfte des Preises! Aber ja, ich war nur ein Basis-ISO-Shooter und hatte nicht den Anspruch an die grobschlächtige Baustellen-High-ISO-Hilti, mit der man tatsächlich echte Nägel einhauen und sie unter Wasser tauchen konnte, ohne sie damit zu beschädigen! Aber das war eben nicht mein Anspruch, ich fand das Canon Ding nur zu schwer, zu vulgär, zu grobschlächtig. Ich hatte aber ob älterer Minoltagläser Bedarf an IBIS, einem Schwenkmonitor, tollen revolutionären Funktionen, Fokuspeaking etc. pp., vor allem aber hatte ich Ansprüche an Banding-Artefakt- & Fixed-Pattern-Noise- & Ampnoise-Freiheit wie Bezahlbarkeit. Die kleine lieferte bei Basis-ISO auch noch mehr Details als die ‚Mutter aller Kameras‘. Ich hab’s einfach erst nicht verstanden, was der Canon Hype bedeutet haben und woher er gekommen sein mag. Bei Apple hatte ich das gleiche Problem. Wir reden ja nicht von Lauren oder Lacoste Poloshirts, wo man tatsächlich nur dafür zahlt, dass die anderen sehen sollen, dass man es sich leisten kann, bzw. dass man ein selbstwertgestörter Depp sein könnte. Es geht hier um Technik! Da kann man was messen und objektivieren! Die komplementäre Canon Knipse dieser Zeit zu meiner wäre eine 60D gewesen, halbe Geschwindigkeit, halbe Auflösung, halb so guter Sensor, halbe Leistung und Ausstattung, aber 100 bis 200€ mehr….für viel weniger! Wtf* Und ab da wurde es immer schlimmer mit den Unterschieden in Preis und Leistung!

    Das ist doch genau der Elefant im Eck! Wie kann man, wenn die Fotografie so ein weites Land ist, sich so fanatisch in einen Hersteller verbeissen, der einen auch noch betrügt, der gemessen am Wettbewerb, ab der 5D Mk III (einschließlich) nur noch in Lowlight-, Tele-, Jpg-, also meinetwegen Pressefotografie Nägel einzuhauen im Stande war und das immer zu fast schon sittenwidrig zu nennenden Preisen. Der Kerl im Video hat die Kamera noch nicht einmal in ihrem natürlichen Habitat, der Landschaft und unter schwierigem Licht getestet. Hier würde die 5 Blöd Mk IV nämlich erst richtig Federn zu lassen anfangen. Wieso zahlen also so viele ff-affine Laien, Amateure und Hobbyisten so viel mehr Geld für weniger Leistung, um sich dann auf Presse- und Berufsfotografen Argumente zu stützen, die für sie gar nicht gelten?

    Was hat Sony euch böses getan, außer euch die Erkenntnis zu verpassen, dass ihr seit der 5D MkIII nur noch geblendet und verarscht wurdet, während alle anderen Hersteller, Nikon eingeschlossen vorbeizogen. Haben die Loewe- und Grundig-Fernsehbesitzer seinerzeit etwa auch mit Scheiße geworfen, als dieser japanische Konzernkrake Sony bewiesen hat, dass bessere und größere Bildröhren sogar billiger sein können und damit endlich auch die einfachen Leute ein gutes Bild genießen dürfen? Wahrscheinlich schon! Haben in dieser Zeit die Hifi-Voodoo-Kaspern auch so eine arrogante, angegriffene Kotzigkeit an den Tag gelegt, weil ihre Marantz-, Denon- und Röhrenverstärker Anlagen für mehr als den dreifachen Preis eben am Ende vom Tag auch keine besseren und oft sogar schlechtere Leistungen gebracht haben, als die sogar durch junge Menschen bezahlbaren Sony Anlagen? Hat man sich dann etwa auch an seiner Nussholzseitenverkleidung oder dem wertigeren ‚Drehgefühl‘ des überdimensionierten Lautstärkereglers hochgezogen und sich am fehlenden Klavierlack oder der billig wirkenden Fernbedienung der Sony Anlagen erbaut?

    Wie kann ich mit Dreck auf einen Hersteller werfen, der sich wenigstens bemüht, der wenigstens 4k implementiert, obwohl er wissen muss, dass das ab und an zu thermischen Problemen führen mag, der aber seinen Kunden zumindest die Möglichkeit nicht vorenthalten möchte. Ja, meine A77 II beginnt im Hochsommer des Nachts zum Plejadenschauer bei Langzeitserienbelichtungen in höheren ISOs (800) Hotpixel zu produzieren, nicht zu knapp. Das hat mich erst unglaublich geärgert, denn die alte Kamera hatte das bei gleicher Megapixelzahl, aber eben schlechteren Hochisoleistungen und erzielbarer Auflösung nämlich gar nicht gehabt. Das passiert aber nur einmal im Jahr. Aber bei Canon hatte ich sogar mit 12MP Rebels oder 20MP 6Ds von Fotofreunden (also mit einer unglaublich großzügigen Sensorauslegung/Pixelpitch/Packungsdichte) schon bei wesentlich kleineren Temperaturen und kürzeren Serien Hotpixel in intolerabler Zahl gesehen. Filterte ich diese nachher selbst weg, dann hätten aber meine Kanten noch mehr gelitten, als sie es ob der geringen Sensorauflösung eh schon getan haben. Ich als anspruchsvoller Sonykunde hätte die entspr. Kameras schlicht gewandelt, genau wie eine 5D MkIII. Von Canonseite hat man niemals Beschwerden gehört!

    Wieso beschwert ihr euch nie, nehmt alle Zumutungen eures Herstellers viehisch hin, beginnt aber bei der kleinsten Kleinigkeit völlig überzogen mit Dreck nach Sony zu werfen? Das ist wie mit den Rechten, die sich von der Herrschaft und vom Kapital seit ewigen Zeiten ausbeuten lassen. Sobald man ihnen aber einen Sparringspartner und Mitbewohner anderer Hautfarbe ins Gehege setzt, beginnen sie dankbar ihren Hass auf diesem, armen Opfer zu entladen. Sie würden sich nie gegen das, sie vernutzende und schlachtende Herrchen auflehnen, aber wehe da hat ein Mitschaf eine andere Hautfarbe, eine andere Technologie. …“Wir haben schon immer mit Spiegel geschossen“ – „Wir wollen das nicht! Es gibt Tradition und Sitte! Die halten sich da nicht dran, gefährden unser Brauchtum! Gold gab und gebe ich für Eisen, aber mein Essen teilen! Niemals!“

    Apropos, ich hätte heute gerne eine Fuji! Das wäre heute meine Marke.

    • Ein Kommentar erübrigt sich. Jedes Wort hierzu lohnt nicht. Ich werde mich in Zukunft an solchen Diskussionen cht mehr beteiligen und meine Zeit besser mit fotografieren nutzen.

    • @ Tobi B – was willst Du uns mit dieser vielzulangen schwerverständlichen Nachricht sagen? Alle Canon User sind Dummbeutel und Du bist wahnsinnig schlau weil Du Sony und Fuji besser findest? Ok, in dem fall sind wir offensichtlich etwas zurückgeblieben und Du, freu Dich, bist bei den Schlauen.

  • Ich mag meine Olympus und bitte jetzt steinigen. Den größten Unterschied macht immer der Typ hinter der Kamera. Wen der weiß, was er tut, kommen bei den meisten aktuellen Kameras gute Bilder raus. Wenn nicht, kann ihm weder Sony noch Canon noch Fujifilm helfen.

  • Muss einfach mal wieder meine Ansicht zu der völlig überzogenen einseitigen Aufmerksamkeit und Konzentration bezüglich der Firma Sony äußern. Ich kann mich nur der Meinung von CAT anschließen. Ich fotografiere seit mehr als 30 Jahren mit Kameras und Objektiven aller Hersteller (einschließlich Minolta XD 7) und denke, dass vor allen die Person hinter der Kamera verantwortlich für die Bildergebnisse ist. Es gibt keine perfekte Technik und somit auch die Kamera und das Objektiv, unseren Vorstellungen und Wünschen entsprechend. Also auch nicht Sony und deshalb werde ich auch nicht deswegen zu diesem Hersteller wechseln. Bei meinen sehr guten Fotogeschäften ist es mehr problemlos möglich alles aus zu probieren, aber ich muss nicht. Inzwischen lehne ich den Kauf von Fotozeitschriften ab, wenn auf dem Titelbild der Name Sony auftaucht. Mehr möchte ich dazu nicht sagen.

    Herbert F.

      • Dann ist die Sony in den richtigen Händen. Ich kann mit Sony einfach nichts anfangen und habe daher eine Canon EOS 80D mit Sigma ART gewählt und glaube fest daran, dass die Bilder auch recht ordentlich werden.

  • Ich möchte derzeit nicht auf eine DSLR verzichten wollen. Ich mag es durchs Objektiv, mit Spiegel und Sucher zu schauen. Ist aber so ganz mein persönliches Ding, daher kein elektronischer Sucher für mich – egal wo der herkommt.
    Augen-AF, na ja, also muss ich nicht haben. Bisher hab ich es auch Ohne gut hinbekommen – mag sein das ich dafür etwas länger benötige aber das macht die Fotografie ja aus – es ist halt ein Teil der auch spass macht. Einfach nur Knopf drücken finde ich langweilig. Einscharfes Bild von Hand gemacht – das ist doch der Lohn der Arbeit, oder nicht?

    • und man kann heutzutage per Photoshop so unendlich viel manipulieren!steht so in einen Kommentar!
      zum Glück gibt es viele Leite,welche F0tos aus den PC S…finden.
      Ich würde lieber eine Canon EOS EOS 5DS nehmen.
      Meine Lumix GH3 liegt immer noch rum.

      • Man konnte auch früher schon viel an den Bildern basteln, war mehr fotochemischer- und weniger digitaler Natur.
        Eine Lumix GH3 gegen eine EOS 5Ds würde ich auch nicht tauschen wollen, ob gleich ich weniger Rauschen bei Dunkelheit von der GH3 erwarten würde. In allen anderen Belangen ist die 5Ds einfach eine völlig andere Klasse – der Preis allerdings auch.
        Schöne Bilder lassen sich bestimmt auch mit der Lumix machen. Es ist wohl mehr eine Frage der verwendeten Objektive. Die Auswahl an verfügbaren Objektiven ist für eine Canon DSL“R“ wohl auch deutlich größer als fpr eine Lumix.
        Man kommt mit einem guten Objektiv, solider Fachkenntnis, viel Übung und Gedult auch ohne viel Manipuliererei aus, wenn man naturgetreue Abbildungen anfertigen möchte.
        Manchmal ist es eben auch ein „kreativer Aspekt“, der das Bearbeiten von Bildern im Computer nötig macht.
        Ich nutze Lightroom zum Exportieren der RAW-Bilder und zur Linsenkorrektur. Nicht jedes meiner eingesetzten Objektiven ist so hochwertig dass ich darauf verzichten möchte. Im Grunde ist dies ja auch schon eine Manipulation. Es ist nicht unbedingt alles Teufelszeug, was man mit Hilfe eines Computers einem Foto antun kann. Manchmal ist keine naturgetreue Abbildung gefordert, manchmal rettet man ein Bild, manchmal lässt man einfach alles sein. Es kommt immer auf die Situation an.
        Eines dürfte wohl auch nicht neu sein – Lightroom oder andere Software kann ein handwerklich schechtes Bild auch nicht besser machen. Es ist alles eine Frage der Dosis und des Zwecks.

    • Sie sieht aus wie eine alte analoge Canon F1 – halt die beiden mal nebeneinander – Du kannst sie kaum unterscheiden. Und die fand ich immer todschick !
      Aber die Diskussion hier ist eher was für Starrsinnige jeder Couleur ……. 🙂

  • Mir hat noch in meiner ganzen Laufbahn kein Kunde gesagt das Bild ist scheiße das haben sie bestimmt mit einer Canon Sony oder Nikon gemacht……mehr gibt’s dazu wohl nicht zu sagen!

    • Ja ja, es gibt für alles ein Problem. Ich benutze Canon EOS 5DMk4 und EOS 80D nicht weil mich die vielen Features oder dessen Qualität überzeugten, sondern weil man für diese Systeme eine breitere Palette an Linsen und anderem Zubehör bekommen kann. Letztenendes war es einfach eine Frage des Preises und der Verfügbarkeit der Optionen für das Gesamtsystem. Hat man drei gute Linsen gekauft, überlegt man sich schon ob man das System wechseln will. Dafür muss es schon wirklich ausserordentlich gute Gründe geben und die sehe ich weder bei Sony oder Nikon – von anderen ganz abgesehen.
      Ich benutze eigentlich nur RAW als Dateiformat. Wäre ich Profi und das Fotografieren mein tägliches Brot, würde meine Dateiformatwahl sicherlich anderen Kriterien folgen und durchaus mal das eine oder andere JPG dazukommen. Ich verdiene meine Brödchen anders und kann mir den Luxus erlauben, mit dem Speicherplatz verschwenderisch umgehen. Dafür habe ich die Option der intensiveren Korrektur, die ich als Hobby-Knipser benötige, „damit meine Bilder meinen Vorstellungen entsprechen“.