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Sony A7r III mit 15 Blendenstufen und 10 fps offiziell vorgestellt

Sony stellt die neue A7r III vor und stattet die DSLM mit 15 Blendenstufen Dynamikumfang und einer Serienbildgeschwindigkeit von 10 fps aus.

Sony A7r III offiziell vorgestellt

Wow! Bis gestern war noch völlig unklar, welche neue Kamera Sony bei dem heutigen Event vorstellen würde. Es gab Gerüchte zur Sony A7s III, A7 III, A7r III und letztendlich war man sich noch nicht einmal so wirklich sicher, ob Sony überhaupt eine neue Kamera präsentieren würde.

Nun ist die Katze aus dem Sack: Sony enthüllt die neue Sony A7r III, bei der der Hersteller nicht auf eine höhere Auflösung setzt, sondern vielmehr die Geschwindigkeit der Kamera sowie viele weitere Details verbessert.

42,4 MP und 15 Blendenstufen Dynamikumfang

Der rückwärtig belichtete Sensor der Sony A7r III löst weiterhin mit insgesamt 42,4 Megapixeln auf und liefert laut Sony nun einen Dynamikumfang von 15 Blendenstufen. Damit wäre die A7r III die Vollformatkamera mit dem größten Dynamikumfang und würde selbst die Nikon D850 mit ihren 14,8 Blendenstufen übertreffen.

In Sachen ISO-Empfindlichkeit deckt die A7r III einen Bereich von 100 bis 32.000 ab, erweitert werden kann auf ISO 50 bis ISO 102.400. Des Weiteren ist der Sensor der Kamera beweglich gelagert, das heißt Sony liefert hier einen 5-Achsen-Bildstabilisator, der insgesamt 5,5 Blendenstufen kompensieren soll.

Serienbildgeschwindigkeit & Autofokus

Sonys Fokus lag bei der Entwicklung der A7r III vor allem auf mehr Geschwindigkeit, so wird unter anderem ein neuer Bionz X Prozessor verbaut und die Kamera liefert nun eine Serienbildgeschwindigkeit von 10 Bildern pro Sekunde inklusive Autofokus-Nachführung. Das ist mehr als beachtlich, denn mit der Vorgängerin waren (bei gleicher Auflösung) nur 5 Bilder pro Sekunde möglich. Die maximale Serienbildgeschwindigkeit kann für 76 JPEGs bzw. RAWs und 28 unkomprimierte RAWs gehalten werden. Außerdem kann man als Nutzer frei entscheiden, ob man für die maximale Serienbildgeschwindigkeit den mechanischen oder den lautlosen elektronischen Verschluss nutzen möchte.

Auch beim Autofokus hat Sony nachgebessert. Die A7r III arbeitet nun mit 399 Phasendetektions-Punkten, die insgesamt rund 68 Prozent des Bildbereichs abgedecken sollen, und 425 Kontrastautofokus-Punkten. Bei schlechter Beleuchtung soll die Kamera nun dopptelt so schnell arbeiten wie die Vorgängerin, auch Gesichter und Augen soll sie deutlich schneller erfassen und verfolgen können.

Sony A7r III Rückseite
Die A7r III kommt mit einem beweglichen Touchscreen und kleinen Neuerungen wie beispielsweise einem Joystick daher.

Sucher und Display

Sony spendiert der A7r III einen Quad-VGA-OLED Tru-Finder mit hoher Lichtstärke und insgesamt 3.686.000 Pixeln – Nutzern der A9 wird der EVF also bekannt vorkommen. Die Bildwiederholrate des Suchers kann auf 60 oder 120 Bilder pro Sekunde eingestellt werden. Auch beim beweglichen Display bessert der Hersteller nach, hier steht mit 1,44 Millionen Pixeln nämlich nicht nur eine höhere Auflösung zur Verfügung, vielmehr ist der Bildschirm auch berührungsempfindlich und soll sich dank der WhiteMagic-Technologie bei hellem Tageslicht besser ablesen lassen. Der Touchscreen kann auch zur Auswahl des Autofokusfeldes genutzt werden, wenn man gerade durch den Sucher schaut, zusätzlich steht bei der A7r III allerdings auch ein Joystick zur Verfügung.

4K-Videos, Full HD mit 120 fps

Videos nimmt die Sony A7r III in 4K mit 30 Bildern pro Sekunde auf, dabei wird der gesamte Sensor ausgelesen. Wenn man in den Super 35 Modus umstellt, zeichnet die A7r III sogar mit 5.176 x 2.924 Pixeln auf und rechnet die Videos auf 4K herunter. So soll eine noch bessere Bildqualität geliefert werden. Full-HD-Videos können außerdem mit 120 fps aufgenommen werden, zudem liefert die Kamera Hybrid Log Gamma für HDR-Aufnahmen, SLog-3 und weitere interessante Videofunktionen.

Deutlich längere Akkulaufzeit

Ein großer Kritikpunkt bei Sony Kameras war in der Vergangenheit immer die geringe Akkulaufzeit, mit der alten A7r II ließen sich beispielsweise nur 290 Bilder mit einer Akkuladung schießen.

Bei der Sony A7r III wird diese Laufzeit nun ungefähr verdoppelt, so sind im LiveView nämlich maximal 650 Bilder mit einer Akkuladung möglich, wer den Sucher nutzt, kann laut Sony etwa 530 Bilder schießen. Damit erreicht die A7r III natürlich nicht die Werte einer klassischen DSLR, doch das sind Zahlen, mit denen ein entspanntes Arbeiten möglich sein sollte.

Oberseite der neuen Sony A7r III

Neuer Pixel-Shift-Modus mit 170 Megapixeln

„Wieder nur 42 Megapixel? Ja wie soll ihr denn damit noch fotografieren, ich brauche doch mehr Megapixel, wenn ich bessere Fotos schießen will!“. Keine Sorge, auch wenn der Sensor der A7r III „nur“ mit 42 Megapixeln arbeitet, dann hat Sony doch eine neue Möglichkeit integriert, wie man deutlich hochauflösendere Bilder erstellen kann.

Diese neue Möglichkeit nennt sich Pixel-Shift-Mehrfachaufnahmemodus. Das kennen einige vielleicht schon von Olympus oder Pentax Kameras. Bei diesem neuen Modus nimmt die A7r III insgesamt vier minimal verschobene Bilder auf und setzt diese anschließend zu einem extrem hochauflösenden Bild zusammen, bzw. sie können im Nachhinein mit der neuen Imaging Edge Software Suite zusammengesetzt werden. Das Ergebnis ist ein Bild mit ca. 170 Megapixeln, welches mit „extrem hoher Auflösung und einer nie dagewesenen Farbgenauigkeitüberzeugen soll.

Bei Pentax und Olympus hat der Pixel-Shift-Modus immer überzeugen können, die Bildqualität ist fantastisch. Wer gerne Architektur oder Landschaften fotografiert, darf sich auf den neuen Modus also definitiv freuen. Wenn sich bewegende Motive fotografiert werden sollen, ist der Pixel-Shift-Modus allerdings ungeeignet.

Dual-SD-Slots und weitere Details

Das Gehäuse übernimmt Sony im Kern von der A7r II, es wird allerdings wie bereits erwähnt ein Joystick ergänzt, auch ein AF-on-Button ist jetzt mit von der Partie. Bei den Speicherkarten setzt Sony auf einen Dual-SD-Slot, wobei ein Slot UHS-II-Speicherkarten und der andere UHS-I-Speicherkarten unterstützt. Außerdem gibt es einen USB 3.1 Typ C Anschluss und einen microUSB-Port. Neu ist auch eine sogenannte Anti-Flimmer-Funktion. Das Gewicht der Kamera beträgt rund 670 Gramm.

Preis und Verfügbarkeit

Der Preis der Sony A7r III wird bei 3.500 Euro liegen, genau Infos zur Verfügbarkeit hat Sony noch nicht herausgerückt. Die A7r III soll aber wohl noch im Jahr 2017, genauer gesagt im November, auf den Markt kommen.

Update: Die A7r III soll definitiv ab Mitte November im Handel erhältlich sein und kann schon jetzt in Deutschland vorbestellt werden.

Neben der Sony A7r III hat Sony im Übrigen auch ein neues 24-105mm f/4 G OSS Objektiv vorgestellt und ein neues 400mm f/2.8 GM OSS für Sommer 2018 in Aussicht gestellt. Details zu den neuen Objektiven findet ihr in diesem Artikel.

Was haltet ihr von der neuen Sony A7r III?

Mark Göpferich

Mark Göpferich

Gründer von Photografix und freiberuflicher Redakteur, der sich seit vielen Jahren immer wieder aufs Neue von Fotografie und Kameras begeistern lässt. Mit mehr als 2.500 Artikeln hier auf Photografix inzwischen so etwas wie ein Experte für neue Kameras.

37 Kommentare

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  • Ich behaupte einfach mal, dass Sony alles richtig gemacht hat. Die A7r II war ja eher eine Krücke, dies betreffend wurde nachgebessert. Auch die Akkulaufzeit wurde verbessert, das war der zweite große Kritikpunkt. 60 FPS bei 4k spart Sony sich wohl für die A7s III, ist ja irgendwie auch verständlich. Den Preis finde ich auch angemessen, hoffentlich kriege ich die Kamera von irgendwoher für 1000 Euro weniger importiert. 😀

  • Die Sony A7r III gibt einem Mittelformatler eine Denkaufgabe.

    Mit 15 Blenden Dynamikumfang erreicht sie das Mittelformat.
    Der Pixel-Shift-Mehrfachaufnahmemodus bringt die erforderliche Farbtiefe ins Bild.
    Das bedeutet zusammengerechnet einen enormen Bearbeitungsspielraum in der Weiterverarbeitung der RAW Daten.

    Dafür ist der geforderte Preis enorm günstig.

    Ich glaube das wird Auswirkungen auf die Sony Präsenz im Studiobetrieb haben.

  • Und schon ist die Nikon wieder weg vom Thron. Vorallem weil Sony liefern wird. Bei der D850 wird das wohl das selbe Trauerspiel wie bei der Fuji X100F. Kaum lieferbar…

    • @ Bernd
      …Und schon ist die Nikon wieder weg vom Thron. ..Kaum lieferbar…
      Das hatt ich schon vor einiger Zeit geschrieben, das genau dieser Zustand eintreten wird. Nikon ist eigentlich blöd, das sie nicht liefern können.
      Meine Vermutung liegt jedoch in den fehlenden Chips, die die „Neue“ Firma nicht ausreichend liefern kann.
      Wer ist denn so dumm, das er zu lange wartet, im besseren Wissen, das Sony bald etwas auspacken wird, wo man wieder überholt wird ??
      Es ist nur leider ein falsches Signal, das ihren Kunden nicht zu sagen. So entwickelt man Unsicherheit.

      Mich freut es jedoch riesig, Sony jetzt liefern will !! und wird so unweigerlich den Nikonpreis der D850 nach unten drücken, obwohl diese noch gar nicht so richtig auf dem Markt ist.
      Die Firma Nikon ist wahrlich blöd !!
      Ich denke, das auch die A7R2 noch rutschen wird, das kann nur gut für uns sein.

      Die A7R3 ist nun eine tolle Kanone, soweit die Daten betrachtet, nun müssen nur noch die Tests das richtig untermauern. Da wird sich sohl mancher Nikorianer zusätzlich zu einem Umstieg bewegen lassen ??
      Das kostet dann wieder Marktanteile für Nikon.

      @ Benjamin Noch nicht erschienen, und schon Ausschau nach 1000 Euro drunter, stark.
      Ich für meinen Teil kann noch warten, und werde mir erstmal den Preisverfall der D850 mitansehen.

      Das Sony hier noch ein 400 mm Tele mitbringt, ist sicherlich eine gute Sache, jedoch ist bei dieser Kombi der Vorteil der Handlichkeit auch dahin.
      Wer möchte denn diese kleine Kamera auch noch mit Handschuhen bedienen, n e i n da bleibe ich bei Nikon.
      Sonys Vorteil liegt hier eindeutig bis 100mm, also mal schnell aus der /gr Jackentasche kl Fototasche und abdrücken. Die Bilder sind bestimmt ein Wolke,
      jedoch das mit Pixelshift ist auch wieder nur ein „halbes Pferd“ für mich als Allrounder also nur ein kleiner Vorteil.

      Laßt uns also sehen, wieviele Canonier / Nikorianer nun umsteigen und ihre alte Ausrüstung verscherbeln. Ebay wird`s ja in Bälde zeigen.

      • „ Sonys Vorteil liegt eindeutig bis 100mm“ 🙄???
        Egal ob Spiegel oder Spiegellos, wenn ich die Objektivgröße eines 50 mm f1.4 oder 85mm 1.4 betrachte dann frage ich mich, wie groß sind ihre Jackentaschen 🙂

    • Die spiegellosen Kameras haben eine Menge an Vorteilen. Mit meiner 43er Olympus bin ich sehr zufrieden. Mit meiner Sony A7, erstes Modell, welche ich nur für meine Sammlerstücke an Objektiven nutze, bin ich für diesen Zweck, auch zufrieden. Orginal Linsen für die Sony habe ich nicht, da diese sehr groß, viel größer als ihre Nikon Pendants, sind. Ebenso ist es mit dem Preis der Sony Linsen, welcher ebenfalls 1/3 höher ausfällt als bei Nikon. Viele Linsen gibt es von Sony auch nicht und auch kaum welche von Drittherstellern. Gegenüber, beispielsweise, einer Nikon D750 ist man, so ab 3 Linsen, in Gewicht und Volumen mit der Sony A7/9 im Minuns. Insbesondere mit größeren Linsen ist die Nikon auch deutlich ergonomischer. Hinzu kommt der sehr schwache Akku – mehr als gute 300 Bilder schafft er nicht. Ich finde, die A7/9 ist nicht Fisch und nicht Fleisch: Unter den kleinen ist sie, als System betrachtet, zu groß und unter den 35mm Kameras kann sie ihre Vorteile nicht entsprechend einbringen. Dennoch ist die hier vorgestellte Kamera eine tolle Maschine – keine Frage. Aber schickt man dafür seine Nikon in den Ruhestand?

  • Klingt alles sehr ausgereift und wenn die Objektiv-Adapter ohne Aussetzer arbeiten, dann gibt’s die Sony bald für meine Canon-Ausrüstung. Das jetzt auch Pixelshift verbaut wird, ist klasse. Wer aber wirklich damit arbeiten möchte, wird schnell feststellen, dass der Einsatz recht beschränkt ist, so auch in diversen Foren (Olympus) zu lesen. Wer richtig Architektur fotografiert, mit Filtern und langen Verschlusszeiten, wird bei Pixelshift mit Bewegungen im Bild so seine Schwierigkeiten bekommen. Es sei denn, die Belichtungszeit ist so lang gewählt, dass z. B. ziehende Wolken auf jedem Bild die gleiche Struktur ergeben, was aber eher unwahrscheinlich ist. Pixelshift ist nach Nutzermeinung eher etwas für Stils bei Dauerlicht.

    Warten wir mal ab, bis mehr Einzelheiten bekannt sind. Ich bleibe mal an dem Thema dran 😉

  • Die Specs sind auf jeden Fall vielversprechend!
    Aber wenn ich mir mal das Gewicht anschaue, ist bei den neuen Sonys der Gewichtsvorteil gegenüber einer DSLR, wie z.B der Canon 6D auf jeden Fall hinfällig. Wer wirklich Gewicht sparen will, muss wohl auf APSC ausweichen.
    Nichtsdestotrotz gibt es ja auch viele weitere Vorteile einer Spiegellosen Kamera…

  • Kleine Sache, die mich persönlich noch freut: Die A7r III Leaks, über die wir hier berichtet hatten, haben sich ja jetzt im Nachhinein als wahr herausgestellt! Hat außer uns glaube ich niemand etwas dazu geschrieben. Ab und zu lohnt es sich eben doch, einen Blick auf kleine Hinweise und etwas unwahrscheinlichere Gerüchte zu werfen 🙂

  • 15 Blendenstufen!!! wer braucht den so was?
    Mal ehrlich, auf dem Papier kann ich eine Rangliste erstellen, aber in der Praxis?
    Ob nun 13,9 oder 15,0 Blendenstufen wird über die Qualität des Fotos nicht entscheiden.
    Dies ist in jedemfall eine Kamera welche nur für Berufsfotografen interessant ist.
    OK es gibt natürlich auch Hobbyisten die alles haben müssen ob diese einen Mehrwert an Möglichkeiten u. vorallem Fotofreude bekommen wage ich zu bezweifeln.

    • Da hast du meiner Meinung nach verdammt recht! Auch dieser vermeintliche Unterschied zu der Nikon D850 von 0,1 Blendenstufen mehr. Das macht den Braten überhaupt nicht fett. Für Hobbyfotografen macht der Untschied so wenig aus. Allerdings finde ich die Kamera für Sportfotografen deutlich attraktiver als die vorherigen.

  • Glaube das mit der Pixelshift Technologie muss man nochmal beleuchten. Meiner Meinung nach gibt es kein 170 MP Foto (so wie du geschrieben hast) sondern die Farbinformationen pro Pixel werden erhöht.

    • Ich glaube korrekt ausgedrückt enthält das Foto die Daten eines 170-Megapixel-Fotos, die eigentliche Auflösung des fertigen Bildes beträgt aber nicht 170 Megapixel, richtig.

  • Ich finde etwas witzig, dass jetzt wieder jede Menge „Nikon ist blöd“ Kommentare kommen 😉 Bis zum heutigen Tag ist die D850 die beste Kamera, die dxo jemals getestet hat. Klar ich kann mir vorstellen, dass die Sony A7r III die Nikon nochmal um 1-2 Punkte toppen wird … aber genau … wir reden hier über 1-2 Punkte und wir reden über Laborwerte und Theorie 🙂

    Die beiden Systeme sind komplett Unterschiedlich … eben mit Spiegel und ohne Spiegel … komplette Geschmackssache.

    Ich frage mich eher, was nun so mit Canon passiert. Scheinbar haben Nikon und Sony hier zwei außergewöhnliche Kameras vorgestellt, die um den Thron kämpfen. Canon scheint da aktuell nicht mithalten zu können. Für den FC Bayern unter den Kameraherstellern ist das nicht akzeptabel.

    • @ Ben
      …jede Menge „Nikon ist blöd“ Kommentare kommen…
      hallo Ben, das bezieht sich n i c h t auf die Kamera !! sondern auf die „Liefereinstellung“ seitens Nikon.
      Würden Sie eine Traumbombe bauen und Ihren Kunden sagen, hallo, ich liefere aber noch nicht ??
      Das allein ist blöd. Oder was meinen Sie, wird diese neue Sony an Nikon-Umsatz kosten ??

      • Da Nikon wohl nicht alle Teile selber baut, sondern wohl eher nur zusammenschraubt gibt es sicherlich bei irgendeinem oder mehreren Zulieferern einen Engpass. Und dass die Kamera so einschlägt, hat doch vorher auch niemand von uns erwartet! Also, locker bleiben und wenn man die Kamera erst einen Monat später erhält währt die Vorfreude – die eh die schönste Freude ist – noch länger!

    • @Ben:
      Wird sie mit ziemlicher Sicherheit, die 100Punke klingen erstmal gut, sind aber nur 2 mehr als der 2.5 Jahre alte Sensor der A7rII, das relativiert das ganze wieder 😉

      Wir werden sehen 😉

    • Naja also Canon jetzt als „FC Bayern“ unter den Kameraherstellern zu bezeichnen finde ich schon sehr übertrieben. Ich denke Nikon und vor allem auch Sony sind in den letzten Jahren viel aktiver und haben auch einen höheren Umsatz durch den Verkauf ihrer Kameras erzielt, als Canon. Meine Meinung dazu.

  • Ich bin ehrlich gesagt von Sony enttäuscht.

    Das betrifft nur einen einzigen Punkt, der mir aber sehr wichtig ist.

    Ich bin professioneller Filmer und Fotograf. Ich wünsche mir seit langer Zeit eine Kamera, die extrem gut für Fotos geeignet ist und genauso für Videos … also eine Kamera für beides. Wenn ich so viel Geld ausgebe, dann ist das für mich eine Investition für die Zukunft … bzw. für die nächsten 3-4 Jahre.

    Für Fotos bietet mir die Kamera alles was ich brauche … darüber muss ich nicht sprechen. Aber warum um alles in der Welt, wird der Videomodus immer künstlich beschränkt? Jedes moderne Top-Handy kann 4K in 60fps. Die Zukunft ist 4K und ich brauche einfach 50 bzw 60 fps. Ich weiss auch, dass das sehr viele andere Videografen auch so sehen.

    Sony zwingt mich eine a7s III zu kaufen, die eine beschissene Fotoauflösung hat aber 4K 60fps kann. Und zusätzlich soll ich mir für die Fotos eine a7 r III kaufen. Das gefällt mir gar nicht gut.

    Die perfekte Film/Fotokamera bleibt nun wohl die Canon 1 dx II

    • Wenn Sie das professionell machen, wieso ist es dann schlimm zwei verschiedene Kameras zu haben? Abgesehen davon, dass die zukünftige A7S III und die A7R III zusammen nicht viel mehr Kosten als die 1DX II und Sie sind in beiden Bereichen besser ausgestattet. (Vom Video-AF mal abgesehen)

      • Weil es das Ziel eines Unternehmers ist, mit möglichst wenig Einsatz den größten Ertrag zu erzielen. Sony zwingt mich nur für die 4k 60fps Funktion 3500 Euro für eine Extra Kamera zu bezahlen. Das finde ich sehr schwach

      • @Mat – bitte sag mir bitte wo du deine Sonys kaufst, dort werde ich in Zukunft auch kaufen, die Canon 1DX II erhält man für 5550.- CHF = 4’800.-€ , die beiden Sonys werden so auf ca. 6’800.- € kommen. Also für 2’000.-€ kriegt man schon super Objektive – und noch sind die wichtiger als der Body.

        Und eins nicht vergessen, für Profis ist der Service mindestens genauso wichtig, und der ist bei Canon erstklassig!

    • Ich glaube, dass das Problem nicht bei Sony, sondern in der ganzen Branche liegt. Ich verstehe nicht, warum man nicht diese Ganzen Software Elemente, um die man die Kameras heute beschneidet, einfach für Geld als Zusatzmodul anbietet. Dann würde sich der Pur-Fotograf nicht ärgern, Videofunktionen mitkaufen zu müssen und der Videograf verzichtet vielleicht auf eine Fotofunktion mehr. Das sollte doch heutzutage im Bereich der Software supereinfach sein und wäre sicherlich ein Erfolgskonzept. So würde in der Hardware nur der Sensor und Paar Anschlüsse variieren und die Software wäre frei wählbar. Um ehrlich zu sein ist Sony mit seinen Apps auf dem Bereich schon viel weiter als die Platzhirsche der Industrie.

  • Na ich denke Nikon hat durchaus auch alles richtig gemacht. Auch wenn sie Lieferprobleme haben, dass ist nun einmal so. Ansonsten liegen sie gleichauf mit Sony hinsichtlich Bildqualität. Canon wird sich mit der 5D M IV eher Gedanken machen müssen…oder mit der möglichen neuen 5DRs…. wenn sie an der Sensortechnologie nichts geändert haben.
    Was Handlichkeit der A7R II bzw jetzt III angeht..sobald ich lichtstarke Objektive nutze ist diese dahin. Ich habe die R II und das FE 2,8/24-70 GM… das ist in punkto Handlichkeit schlechter als mit meiner 5D MK III..mit dem 12-24 G gehts jedoch wieder..Insgesamt ist die Kombi mit schweren und lichtstarken Objektiven unausgewogen, auch beim Transport am Gurt oder in der Hand… Aber ein Übel hat an halt immer…dafür ist die Bildquali und Bearbeitungsmöglichkeit deutlich besser als bei der 5D Mark III

  • Kleine Korrektur bezüglich des Bodys. In fast allen bisher veröffentlichen Youtube Videos und Blogs wird von der gleichen Gehäusegröße (vergl. a7RII) gesprochen. Es hat jedoch die nahezu gleiche Bodygröße der a9. Die Tiefe im Bereich des Handgriffs ist von 60,3mm auf 73,7mm gewachsen. Außerdem wird auf der Sony Deutschland Seite der Batteriegriff der a9 (VG-C3EM) in der Zubehörauflistung der neuen a7rIII gelistet.

    • Hallo Haris! Gute Ergänzung, danke dir. Ich habe mir das gerade nochmal genauer angeschaut, siehe Bild hier. Da erkennt man recht gut, dass die A7r III (rechts) etwas dicker ist, aber es ist jetzt nicht so, dass der Griff wesentlich größer wäre. Vielmehr kommen auch im hinteren Bereich, also der Seite vom Display, einige Millimeter drauf. Im Übrigen ist die A7r III auch dicker als die A9, die kommt auf nur 63mm, finde ich interessant.

  • ich nutze immer noch die a-99 I. ich haette gerne eine kleinere sony systemkamera. wen ich in den schweizer alpen wandern gehe. doch leider verbaut sony bei den systemkamera, nicht den voll bewegliche monitor, wie bei der a-99 und co. ich bin vielleicht zu verwoehnt. doch missen will ich in nicht mehr. ich vermutte mal, dass es zur zeit technisch nicht moeglich ist. oder sony bringt es in zukunft doch noch. ich habe nicht den drang eine neus kaufen zu muessen, deshalb kann warten.

  • Ja, eine klasse Kamera, die Sony A7 III. Das beste an ihr ist der Autofokus im Vergleich zur Nikon D850. Und der angepriesene Dynamikumfang von 15,5 Blendenstufen wäre gut zu gebrauchen, weil dieser auch für die Bildnachbearbeitung neue Dimensionen erschließt.

    Aber die Nikon braucht eben keinen Strom, wenn man stundenlang durch den Sucher schaut, um bspw. ein Tier abzupassen, das sich nur kurz auf einer Lichtung oder am Nest zeigt. Die Nikon D850 liefert immer das reale Bild, ohne die geringste Zeit-Verzögerung auch bei 9 Bildern pro Sekunde.

    Was die Sony A7 III zudem als Manko bei sehr hellem Licht hat, ist ihre Basis ISO von 100. Da bietet die Nikon mit Basis ISO von 64 etwas mehr Spielraum, die Blende möglichst weit zu öffnen, um die Schärfentiefe zu reduzieren.

    Darüber hinaus liegt die Nikon D850 besser in der Hand, sie ist dank ihrer Größe sicherer mit schweren Objektiven zu halten, vor allem im Hochformat.

    Die Nikon D850 kann 53 RAW-Bilder in Serie aufnehmen, die Sony A7 III lediglich 28. Diese 28 sind zu wenig für Action-Fotografie, wie ich es in diesem Sommer bei einem Laufwettbewerb erfahren durfte. 5 Sekunden Burst sollte eine Spitzenkamera heutzutage schon zulassen. Davon ist die Sony weit entfernt.

    Mehr Megapixel hat die Nikon D850 auch zu bieten, um eventuell noch ein bisschen mehr Beschnitt bei einer Perspektiv-Korrektur am Computer vornehmen zu können. Auch andere Korrekturen lassen dank der höheren Auflösung mehr Möglichkeiten zu.

    An das sehr große Objektiv-Sortiment bei Nikon darf der Besitzer einer Sony A7 III nicht einmal denken. Nikon bietet z. B. zwei extrem lichtstarke Spitzen-Objektive, das 1.4/105 mm und das 2.0/200 mm, die eine Reduktion der Schärfentiefe zulassen, von der jeder Sony-Fotograf nur träumen kann.

    Nein, Sony hat noch einen weiten Weg vor sich. Da können ein paar technische Highlights bei der Sony A7 III nicht drüber hinwegtäuschen.

    Wer unbedingt spiegellos fotografieren möchte, dem sei empfohlen, auf die Nikon-Ausgabe zu warten, die von Nikon in Aussicht gestellt wurde. Da hätte man aller Voraussicht nach alles in einer Kamera und beim Objektiv-Sortiment vereint.

    • Ja das stimmt. Ich ziehe auch eine D850 aus den genannten Gründen vor.
      Nur wenn Canon und Nikon kommenden Herbst ihr Bajonett im Auflagemaß anpassen und Objektive nur noch adaptiert werden können – verliert Sony seinen Hauptnachteil – denn dann werden die künftigen Objektive von Tamron, Sigma, Tokina und Co auch für Sony produziert und es gibt kaum noch einen Grund bei Canon oder NIkon zu bleiben.
      Sie würden besser im Halbformat angreifen und das Vollformat-Auflagemaß unverändert lassen – wenn sie es verändern, ist Sony mit dem System Jahre voraus – das holen die nicht mehr auf.
      Außerdem wäre ein Hybrid-Sucher die richtige Entscheidung um sich von Sony abzusetzen.
      Ich fürchte aber, beide etablierten DSLR-Anbieter werden ab Herbst alle Fehler auf einmal machen und sich nur schwer gegen Sony behaupten.
      Sony hat jetzt 3 Kameragenerationen gebraucht um halbwegs ausgereifte Produkte zu schaffen – das wird bei Canon/Nikon kaum anders sein, wenn sie spiegelfrei beginnen.
      Der Fotograf braucht sich kein Vollformat um den Hals zu hängen um professionelle, beste Bildqualität zu liefern und Spaß an der Fotografie zu haben.

    • Rainer,
      ihre Zeilen könnten auch von Nikon stammen….
      Bezüglich der ISO Werte, so schreibt Sony ‚ Standard ISO 100 bis … Erweiterbar ISO 50 bis …., siehe da die Sony ist auch in der Lage.

      Man soll auf die spiegellose Kamera von Nikon warten, ganz ehrlich da liegt Nikon wohl ein paar Jahre zurück und es steht in den Sternen ob es dann beim FX/DX Anschluss bleibt oder ob Nikon noch eine neue Objektiv Serie bringt und wer weiß wie lange da man auf ein 200 f2.0 warten muss ( ohne Adapter)
      Und wenn ich mir anschaue was Fuji in KURZER ZEIT an Pro Linsen rausgebracht hat oder auch Olympus und diese dann mit Nikons DX Objektiven vergleiche da frage ich mich was hat Nikon in den letzten 16 Jahren gemacht. Richtig das APS Format stiefmütterlich behandelt und deswegen bin ich auch nicht mehr bei Nikon

      • Hallo Mirko,

        die ISO 50 der Sony A7 III sind keine Basis-ISO, das heißt, sie hat dann eine schon etwas schlechtere Abbildungsleistung als bei ISO 100. – Im Übrigen kann die Nikon D850 das auch, aber runter bis ISO 32, womit ihr Vorsprung gegenüber der Sony erhalten bleibt.

        Wenn Sie sich allein an Fakten orientieren, werden Sie gewiss auch wissen, dass die Sony für ihren klappbaren Bildschirm eine eher maue Auflösung von ca. 1,4 Millionen Pixel bietet, das ist bei dem Preis und beim Stand der heutigen Technik schon schlecht zu nennen. Ich weiß, wovon ich schreibe, denn 1,2 Millionen Pixel löst der Bildschirm an meiner Kamera auf. Das ist viel zu wenig, wenn man bei Vergrößerung des Motivs auf 100 % exakt die Schärfe beurteilen will. Denn die ist bei jedem genutzten Objektiv anders ausgeprägt, bei jeder Blende, bei großen ISO-Differenzen usw.

        Die Nikon D850 bietet auf dem rückwärtigen Bildschirm eine deutlich höhere Auflösung von 2 Millionen Pixel, zeitgemäß.

        Was heißt das im Falle von Sony? Sieht man sich Erfahrungsberichte im Internet an, die weltweit gleich ausfallen, dann fährt Sony auch mit der A7-Baureihe eine Tour, die reichlich Professionalität vermissen lässt. Das fängt bei übergroßen Dateien an, weil sich solche nicht verlustfrei komprimieren lassen. Zudem ist da ein, wie schon gesagt, sehr mageres Objektiv-Angebot bei Sony. Selbst Drittanbieter wie Sigma und Tamron können oder wollen das nicht ergänzen, weil sie offenbar wissen, das bei Sony zwar die Sterne hell leuchten, aber eben trotz des hellen Scheins keine durchgehend professionelle Linie zu erkennen ist.

        Sony liefert meines Erachtens Kameras, die zu wenig in die Breite gehen. Sie glänzen mit vielen technischen Highlights, lassen es aber nicht zu (auch wegen der Objektive), sie so vielseitig einzusetzen wie die Kameras von Canon und Nikon.

        Und ich schreibe deshalb so über Nikon, weil ich aus eigener Erfahrung sagen kann, was deren Kameras leisten können. Nur ein Beispiel: Versuchen Sie einmal die Sony ohne Hochformatgriff mit einem 500er Tele im Hochformat zu halten, ohne dass sie seitlich wegdreht. Solche Aufnahmen werden Ihnen mit Canon und Nikon-DSLR’s erheblich leichter gelingen.

        Auf eine spiegellose Kamera von Nikon sollte nur warten, wer so etwas für seine Aufnahmen unbedingt braucht (geräuschlose Auslösung, Video-Fähigkeiten oder ähnliches). Ansonsten ist es allemal besser eine DSLR zu kaufen, denn vom Gewicht her haben die Spiegellosen zusammen mit dem Objektiv auch bei Sony bislang keine spürbaren Vorteile. Wie Nikon eine spiegellose Kamera an ihr aktuelles Objektiv-Angebot anpasst, sollte nicht Gegenstand von Spekulationen sein. Da hilft doch der Blick in die Vergangenheit: An die professionellen Nikon-Kameras lassen sich die uralten Schätze der Analog-Zeit anschließen. Davon können Sony-Besitzer bei derem Objektiv-Angebot nur träumen.

        Sony-Kameras kann man gegenüber denen von Canon oder Nikon nicht ernsthaft vorziehen, wenn man auf Verlässlichkeit wert legt. Sony baut für mein Gefühl die Kameras, die trendig sind. Und was machen die, wenn der Trend, ihre Sterne verglühen? Dann bekommen deren Produkte eine völlig neue Ausrichtung und das alte wird nicht mehr gepflegt (siehe Sony-Minolta). Samsung war auch mal so ein Trendy-Kamera-Hersteller.

        Meine Ausführungen klingen für einige sicherlich nicht neutral. Aber ich möchte gern anmerken, dass ich bei der Vorstellung der Sony A7 III ernsthaft erwogen habe, diese Kamera zu kaufen. Die zwei hier von mir verfassten Kommentare machen mir aber deutlich, was bei allem Enthusiasmus nicht außer Acht gelassen werden darf: Ich habe meine Nikon deshalb gekauft, weil sie mir von der Landschaftsfotografie bis zur Sport- und Tierfotografie alles ermöglicht. Die Nikon kann fotografisch nahezu für alles eingesetzt werden, sie macht mich frei bei der Arbeit, setzt mir keine Grenzen bei der Gestaltung meiner Aufnahmen. Die Technik kann bei einer guten Nikon in den Hintergrund treten. Bei der Sony A7 III hingegen, mal ehrlich, muss doch jeder Fotograf wissen, wo sie ihre Grenzen hat. Zu wenig Sony-Objektive, sehr begrenzte Akku-Kapazität (sollte bei der Arbeit im Auge behalten werden), irgendetwas glimmt bei der Kamera immer, wenn man sie schussbereit halten will. Das Glimmen erzeugt einen Leuchtfleck im Gesicht des Fotografen, es muss in der Dämmerung schon mal abgedeckt werden, wenn man keine Tiere verschrecken will. Es fällt nach Sonnenuntergang in der Stadt auf, es zieht Aufmerksamkeit an. Aus dem Grund mag ich auch keine weißen Tele-Objektive. Die Sony-Kameras erfordern zu viel für sich selbst. Ich aber will mich auf der Arbeit nicht um Technik kümmern, meine Kamera muss von dieser Art sein: Ärmel hochkrempeln und laufen.

  • Höher, weiter, schneller.
    Nur die Kamera welche ich dabei habe ist das Topgerät wenn die entsprechende Qualität passt.
    Hierfür ist die größen u. gewichtsreduzierte erste Wahl.
    Wenn ich mir Canon so ansehe haben diese APSC Kameras im Sortimen welche durch Ihr kleines Auflagemaß und Bajonett auch kleine leichte Objektive zuläst.
    Bewust werden hier keine Objektive gebaut welche in Konkurenz zu EF-S stehen.
    Also: Wenn gute EF-M Objektive gebaut würden, welche leichter und ähnlich lichtstark wie die anderen aus gleichem Hause sind… dazu die EOS -M Gehäuse etwas größer, würde Canon Sony einfach weghauen.
    Ich fürchte darauf können wir ewig warten.
    Es werden ja auch die Objektivleistungen in der EF-S Klasse künstlich kleiner gehalten damit diese den EF-Objektiven keine Konkurenz machen.
    Was solls.

    • Ich habe mir gestern!!! bewusst die Canon M5 gekauft obwohl ich all diese Neuigkeiten hier lese. Mit dem 22mm Pancake wiegt das Ding gerade mal 490g, und passt in jede Jackentasche. Selbst mit meinem 17-40mm L Objektiv inklusive Adapter bin ich unter 900g. Habe bereits hunderte Bilder gemacht auch vom Mond (mit meinem 600er also 960mm bei der M5) einfach Klasse – ohne Stativ (leider kann man die Bilder hier nicht hochladen). Ich bezweifle, dass die Bilder mit einer A7rIII besser wären. Ausser man macht viel mit Videos und möchte 4K, dann ist das die falsche Kamera. Vor allem ist die Kamera auch preislich hochinteressant. Mit Adapter, 22mm Pancake und 15-45mm kostet die Kamera abzüglich 125.- CHF Canon Cashback (sofort beantragt, sofort Antwort erhalten, 3 Stunden später Bestätigung, dass das Geld innerhalb der nächsten 4 Wochen überwiesen wird – das ist SERVICE!) 1018.-CHF = 877.-€ und ich kann alle meine L-Objektive verwenden. Hier sieht man wieder, dass „real life tests“ zeigen was die Kamera kann und diese ganzen theoretischen Werte, nett sind, aber nicht unbedingt eine signifikante oder sichtbare Verbesserung bringen.

      P.S.: niemand muss irgendjemanden weghauen, Sony baut sicherlich gute Kameras, aber bessere Bilder bekomme ich trotzdem nicht als mit meiner aktuellen Ausrüstung 5D MK IV / M5 / Olympus tough TG-5

  • Wenn es Kunden gibt, die bereit sind, diese Kamera mit diesen Objektiven zu diesem Preis zu kaufen, dann hat Sony alles richtig gemacht.

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    Pixelshift wäre etwas, was Canon in die nächsten EOS-M APS-C-Modelle integrieren könnte.

    Da könnte Canon aufgrund der sehr guten Objektive ebenfalls so um die 170.000 Mpx rauskitzeln.

    In einer Kleinbildkamera ist das sinnlos, weil man da viel stabilere Stative braucht, die es im handlichen Fahrradtaschenformat derzeit nicht gibt.

    Für mich ist die Sony nichts. Viel zu groß.

    Und wenn ich wieder diese einseitige Werbung mit der Schnelligkeit des Autofokus lese, dann erinnert mit das an die A6000: schnell, aber ein großer Teil der Fotos nicht besonders scharf.

    Ne – nichts für mich!

  • Hallo zusammen, ich habe meine Sony a7rii beim Händler meines Vertrauens gegen die a7riii eingetauscht. Was mir als erstes positiv aufgefallen ist, dass der Handgriff sich vergrößert hat und für mich, wie bei der a7rii, ein Batteriegriff nicht mehr erforderlich ist. Bereits die ersten Aufnahmen haben überzeugt. Der Autofokus war bereits beim Vorgängermodell spitze, aber jetzt ist er phänomenal schnell und genau. Das setzen des Fokuspunktes per Touch oder dem zusätzlichen Joystick überzeugen ebenfalls. Das Menü wurde an den Style wie bei der a99ii und der a6500 angepasst, jedoch um etliche Punkte, welche die Feinjustierung der Kamera betreffen, erweitert. Spitze, sinnvoll und praxisgerecht für eine Profikamera finde ich auch das selbst konfigurierbare Favoritenmenü sowie die neuen Möglichkeiten die Kamera in ein WLAN-Netz zu hängen. Wo Licht ist, ist auch Schatten. Diejenigen welche mit APPS gearbeitet haben, müssen auf diese verzichten. Ebenso und das gefällt mir persönlich weniger, ist dass die Panoramafunktion entfallen ist. Hierfür wurde auf dem Drehrad die Videofunktion S&Q implementiert. Alles in Allem muss ich sagen ein gelungener Upgrade. Es muss sich jedoch jeder überlegen, ob ihm die neuen Features es wert sind derzeit einen Aufpreis zwischen 1200-1600€ zu zahlen und nicht ein paar Monate wartet in der Hoffnung, dass der Marktpreis für die a7rii stabil bleibt, welche nach wie vor eine spitze Kamera ist zumal der Hersteller für 500.000 Auslösungen wirbt und der Preis für die a7riii fällt.