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Sony A9 II: Erstes Bild des neuen Flaggschiffs geleakt

Es wurde das erste Bild der neuen Sony A9 II geleakt! Die Kamera scheint das Gehäuse der A7r IV zu übernehmen, allerdings mit (mindestens) einer Änderung.

Überraschend viele Infos zur A9 II

Normalerweise weiß man bei Sony bis wenige Tage vor einer Präsentation nicht, welches neue Produkt genau vorgestellt werden soll. Und manchmal schafft es das Unternehmen auch, Informationen komplett geheim zu halten. Die Präsentation der A7r IV in diesem Jahr hatte beispielsweise niemand kommen sehen.

Bei der Sony A9 II ist das dieses Mal anders. Schon jetzt weiß man mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit, dass Sony diese neue Kamera in Kürze vorstellen möchte. Im Oktober soll die offizielle Präsentation stattfinden und das neue Flaggschiff soll dann Ende Oktober auf der PhotoPlus Show in New York zu sehen sein. Da die Show am 24. Oktober startet, wird das A9 II Event spätestens bis dahin stattgefunden haben.

Erstes Bild geleakt

Dass Sony an der A9 II arbeitet und diese bereits in den Startlöchern steht, zeigt auch die Tatsache, dass nun bereits ein erstes Bild der DSLM geleakt wurde. Dieses Bild zeigt die Rückseite der Kamera und eine A9 II, die anscheinend das Gehäuse der A7r IV übernehmen wird. Das erkennt man unter anderem an dem überarbeiteten Joystick und dem nach oben gewanderten Einstellrad über dem AF-ON-Button:

Einziger Unterschied zur Sony A7r IV: Das Einstellrad links neben dem Sucherbuckel, welches von der A9 übernommen wird. Aber auch hier gibt es eine kleine Änderung, so ist nämlich der kleine Button verschwunden, mit dem sich das Rädchen für die Auswahl des Autofokus-Modus blockieren lässt.

Man könnte anhand des Bildes vermuten, dass Sony der A9 II kein neues Display spendieren wird. Wenn das so ist wäre das schade, hier hätte man hoffen können, dass das neue Flaggschiff auch ein neues „Flaggschiff-Display“ mit mehr als 1,4 Millionen Bildpunkten, verbesserter Helligkeit usw. erhalten würde.

P.S.: Das Beitragsbild über dem Artikel zeigt die alte A9, nicht die A9 II.

Quelle: Sonyalpharumors

Mark Göpferich

Mark Göpferich

Gründer von Photografix und freiberuflicher Redakteur, der sich seit vielen Jahren immer wieder aufs Neue von Fotografie und Kameras begeistern lässt. Mit mehr als 3.000 Artikeln hier auf Photografix inzwischen so etwas wie ein Experte für neue Kameras.

33 Kommentare

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  • Das war ja so weit logisch, denn die 7R4 ist in vielen Details verbessert und davon wird auch eine 9II profitieren!
    Auch der Sucher wird noch mal etwas besser. Aber der Monitor lässt bei Sony bisher wirklich Wünsche offen, Auflösung und Gelenk fehlen.
    Entscheidend werden aber für den Profi-Erfolg vor allem auch 2 Dinge – Auflösung bei gleicher Geschwindigkeit/Performance und Preis.
    Und da will ich noch nicht an 30-32 MP glauben… dazu ist ein komplett neuer Sensor und Prozessor und vermutlich auch ein noch höherer Preis als 5400€ nötig…

    Dann wäre das ja praktisch eine 9R und die 9 bleibt einstweilen für rund 3600€ im Sortiment…

    • Bei der A7RIV konnte aber auch die Serienbildgeschwindigkeit von 10B/s gehalten werden und der Puffer massiv vergrößert. Ausschließen würde ich es daher nicht das sie es hinbekommen. Als Sensor liegt wohl der IMX554 nahe, der 30MP auflöst und 37B/s bei voller Auflösung schaffen soll.

  • Flaggschiff ?

    Für ein Flaggschiff fehlt aber noch einiges (im Vergleich zur Mittelklasse (preislich) wie D500 oder E1MX):

    Für DLSM sind folgende Punkte gut:

    * Sucherauflösung: Sehr gut
    * Batterielaufzeit: Gut bis sehr gut für DSLM
    * Geschwindigkeit vermutlich bei 20 Bildern / sec.
    * Auflösung gut 30 MP
    * Bildqualität eher überzeichnet und geschärft aber optisch auf den ersten Blick gut
    * Speicherkartenschächte / Performance muss man noch abwarten

    eher schwach sind vorausichtlich wie immer folgende Punkte:

    * Platzverschwendung auf der Oberseite mit Leerflächen / kein Display oder Beleuchtung der Tasten
    * Display ein Witz mit der alten Auflösung, kein RGBW-Display wie bei Nikon mit 2,36 Mio Punkten
    und lichtstark bei Tageslicht
    * Abdichtung vermutlich eher wieder schlecht, ein Blick in das Kartenfach / Abdeckung wird es zeigen
    * keine Abdichtung der Funktionsknöpfe oder Räder, erkennbar an wackeligen Knöpfen
    * keine Dichtringe an Objektiven / Bajonett
    * für viele überzeichnetet Bildqualität und zu viel geschärft
    * kein vollständig beweglicher Monitior
    * zu hoher Preis für das Gebotene
    * Bildstabi brauchbar aber nicht spitze, vor allem bei Video
    * alles unter 4k/60p bei Video ohne Crop wäre schwach im Jahr 2019/2020
    * keine Sonderfunktion a la Olympus wie Graufilter, LiveComposite, Verzeichniskorrektur, PreCapture
    * keine Kühlung des Sensors oder des Gehäuses mit Wärmeableitung oder ähnliches
    * kein GPS oder andere Sensorsysteme

    Nur ein VF-Sensor und ein guter Sucher alleine ist heute zu wenig, sorry Sony. Das wird nichts.

    • Interessant, wie Laien sich eine Profi-Kamera vorstellen. Offenbar muss von allem das Beste verbaut sein. Etwa zwei Drittel der Liste oben würde ein Profi streichen – nur (!) – es wären nicht immer dieselben Punkte.
      Wer Pressefotos schießt, kann mit 4k/60 nichts anfangen und braucht eine Kamera, mit einem AF, der bei jedem Licht sitzt. Und zwar schnell. Apropos Geschwindigkeit… Viele Profis arbeiten nur in JPG. Da werden Fotos selektiert, statt bearbeitet und müssen so schnell wie möglich in die Agentur.
      Ganz anders bei Mode oder Natur. Die einen brauchen wiederum hochwertige Optik, einen guten Stabi usw und die anderen externe Geräte, wie Blitz, Tethering ohne Kabel etc.
      Redet doch mal nicht so viel von Technik-Superlativen, wenn es um eine Profi-Kamera geht. Z. B. könnte die nächste A7S u. U. viel eher eine Profi-Kamera sein, als die A9. Warum: weil sie konsequent ein spezielles Anwendungs-Szenario bedient. Aber auch bei ihr muss Wetterfestigkeit, Geschwindigkeit und Handling passen.
      Letztendlich entscheidet der Fotograf, wer gute oder die besten Bilder liefert. Die Kamera eher, wer sie am schnellsten liefert, was oft entscheidend ist.

      • @Motenidan:
        Du hast recht. Es gibt nicht die EINE perfekte Kamera.

        Aber es gibt jetzt schon Kameras, die dem (für mich) sehr nahe kommen. Und wenn sich die Sony A9II als Flaggschiff sieht, dann muss Sie sich mit Kameras vergleichen lassen, die diese Funktionen (bis auf die Auflösung des Sonsors) schon jetzt haben.

        Weil sonst ist die A9II kein Flaggschiff sondern nur eine Kamera unter vielen anderen und nicht besser als die gehobene Mittelklasse zu einem völlig überteuertem Preis.

    • Also ich bin ja nicht bekannt als Sonyfanboy, aber wenn die A9II so kommt wie bisher beschrieben und vermutet, wird sie eine Killerkamera, da müssen sich Nikon und Canon warm anziehen um das zu kontern!

      Hätte sie wirklich 36MP bei gleicher Geschwindigkeit wäre sie der Oberhammer!

      • @joe
        yep, ist so, OlyNik schreibt so ein Zeugs nur damit er es los ist, fühlt sich danach vermutlich besser und somit sei es ihm gegönnt 😉

        Allerdings ist:
        – keine Dichtringe an Objektiven / Bajonett – falsch, Zeigt aber sehr deutlich das er sich extrem wenig bis gar nicht damit beschäftigt hat 😉

        – keine Abdichtung der Funktionsknöpfe oder Räder, erkennbar an wackeligen Knöpfen – falsch, den wackelnden Knopf habe ich jetzt an meinen beiden vergeblich gesucht, finde sie nicht, habe aufgegeben 😉

        – für viele überzeichnetet Bildqualität und zu viel geschärft – auf Meinungen anderer beziehen…. habe ich zwar auch noch nie gehört bzw. gelesen – bringt mich aber wieder an den Anfang meiner Ausführung, wenn es ihm danach besser geht 😉

        Fakt ist, die A9 ist immer noch ein Game changer – immer noch und die A9II wird es wieder werden – wie du schon sagst, sollten es 20fps beim 30-36mp wären der Knaller. Alles andere wird sich zeigen.

      • @Rene und alle Sony-Freunde:

        Auch ich bin lernfähig uns schwöre jetzt feierlich, dass ich das Thema Dichtheit bei den Sonys nicht mehr ansprechen werde. Vor allem die Alpha 7 und die Alpha 9 und zukünftige werden auch einen guten Dichtschutz haben. Obwohl ich immer noch keinen Gieskannentest von Sony gesehen habe 😉
        Bin halt in diesem Thema ein gebranntes Kind, da ich bei einer Bachüberquerung vor Jahren ein D800 inkl. 24-70/2.8 versenkt habe. Kamera und Objektiv war nach ca. 5 sec. im Wasser Schrott. Darum lege ich vermutlich zu viel Wert auf solche Sachen wie Dichtheit.

        Wegen der Überzeichnung beziehe ich mit auf die neue Septemberausgabe von Fotomagazin wo ein großer RAW-Test gemacht wurde. Hier wurden ein Canon EOS-R, die Fuji GFX100, die Z6, die Panasonic S1 und die Alpha 7III getestet. JPG vs. RAW mit ACR und Capture One.

        Grundtenor bei der Sony: „Zusammen mit Canon hat Sony die aggessivste Detailaufbereitung von über 100% Wirkungsgrad“ – bei JPG. Kann man sicherlich zurückdrehen oder abschalten und gut ist´s.

        JPG Eingangsdynamik 9,1 Blenden sehr gut.
        Rauschen im JPG besser als mit RAW.
        RAW-Dynamik bis 9,5 Blenden noch besser und bei Landschaftsaufnahmen bei starken Farb- oder Helligkeitsänderungen zu verwenden. No na.
        Für besseres Rauschen eher die JPGs verwenden vor allem über ISO 1600 …
        Also wenn jemand schreibt 14-15 Blenden dann ist das vermutlich die ahnungslose Marketingabteilung.

        Das deckt sich übrigens mit meinen Erfahrungen bei der D500 und bei der E1MX. JPG hat wesentlich rauschfreiere Ergebnisse wie RAW. RAW mache ich nur auf die 2. Speicherkarte bei Landschaftsaufnahmen bei extremen Kontrasten oder für HDR.
        Sonst reichen mir (für Alltagsaufnahmen und Sport) JPGs vollkommen (nach vorheriger Abstimmung in den Picture Profiles).

    • Schon die A9 hat ggü. der Profikonkurrenz von Canon und Nikon allerlei Vorteile wie:

      – Bildstabi mit allen Objektiven (bei 85 mm habe ich 5 Blendenstufen Gewinn mit ruhiger Hand festgestellt)
      – Augen-AF (sehr wertvoll)
      – AF-Feld über den ganzen Sensorbereich (ich verwende praktisch nur noch AF-C)
      – Geräuschloses Auslösen (erstaunlich wertvoll in vielen Situationen unter Menschen)
      – Filmen mit Sucher (großer Vorteil, wenn man zwischendurch filmt)
      – Elektronischer Sucher (dadurch, dass er blackoutfrei ist, hat er ggü. dem optischen Sucher praktisch nur noch Vorteile, z.B. Live-Kontrolle von Weißabgleich, Belichtung etc.)

      Ich sehe schon die A9 als genial an. Als sie jedoch herauskam, war das Objektivangebot noch nicht gerade profimäßig und zuletzt war sie natürlich weniger in den Medien als bei der Neuvorstellung. Genau das ist nun auch die Chance der A9 II: Neuvorstellung mit aktuell großem Objektivangebot. Dabei ist schon die A9 ohne II für sich betrachtet eine herausragende Kamera und ein Gamechanger. Persönlich finde ich auch das kleine Gehäuse (mit Minigriff) perfekt, würde mir keine fette Cam mit Hochformatgriff wünschen, aber das ist natürlich eine individuelle Sache.

  • Habe gerade ein Bild von Samsungs 8K Riesendisplay gesehen was sie gerade bei der IFA 2019 vorstellen:
    https://www.golem.de/news/the-wall-luxury-samsungs-micro-led-display-kostet-450-000-euro-1909-143695.html

    In 5 Jahren wird 8K normal sein wie formals FullHD und man wird Inhalte dafür benötigen.
    Selbstverständlich ist das Ziel der Kamerahersteller diesem Bedarf auch die Technologie zur Verfügung stellen zu können. Daher nehme ich stark an, dass die A9II mit 8K Videofunktionen ausgestattet ist un den entsprechenden 36MP Sensor mitbringt. Entsprechend wird man auf dem Kamerasektor einen Sensor unter 36MP in einigen Jahren auch nicht mehr auf dem Markt ernst nehmen.

    Was insbesondere M4/3 Kameras und insbesondere Olympus ins Bedrängnis bringen wird.

    Andererseits denke ich wiederum, dass man um die 8K Auflösung wirklich im Vergleich zu 4K bemerken zu können die Entsprechende Display-Diagonale und den Raum dafür benötigt. Das werden die wenigsten haben.
    Bin mal gespannt, ob der Markt hier auch mit ziehen wird, wenn die Konsumenten dafür eigentlich mehrheitlich keinen Bedarf haben. Zudem steigt ja auch der Aufwand für die IT und vor allem für den Datenverkehr in den Netzwerken.
    Aber das wiederum kurbelt den (eigentlich nicht benötigten) Konsum von Gütern (IT/Kameras/Medien).

    • Zu 8k gäbe es technisch sicher viel zu schreiben. Zum menschlichen Sehen könnte ich genau so viel schreiben, sollte jeder nachlesen bevor er sich monetär verausgabt!

      Fazit wenn der Anwender das gemacht hat ist, die Gerätschaften sind nur für spezielle Anwendungen nötig!

      Volkstümlich ausgedrückt: Man könnte mit einem Tieflader morgens die 800m zum Bäcker fahren, die 6 Semmeln auf die Ladefläche legen und den Heimweg antreten.

      Das MfT System hat bis dahin Sensor technisch aufgerüstet, keine Sorge.

      • Ohne eine kleine Revulotion bringt die schlichte Verkleinerung von Sensoren wenig. Man verliert schlichtweg die Lichtmenge die die Konkurrenz mit dem VF Sensor locker jetzt schon einsammeln können.
        Daher meinte ich, dass Olympus in dieser Beziehung langsam in Bedrängnis kommen könnte.

    • @ Nihat Parlatan

      schon beeindruckend „Die Mauer/Wand“, aber in wenigen Jahren wäre ich froh wenn überall wenigsten FHD angeboten würde. Im TV sind etwa 90% der Inhalte HD, nur wenige (z.B. BBC I sendet FHD senden in FHD), 4K ist ganz rar, wird bei einigen Bezahlsendern für wenige Inhalte, z.B. einzelne Fussballspiele angeboten. Darüber hinaus ist der Unterschied von einem guten FHD TV zu einem 4K TV praktisch nicht erkennbar. Wir haben eine 55″ FHD Samsung und einen 65″ 4K Sony, aus 2m Abstand erkennt man nicht welcher 4K und welcher FHD sendet. Mit ein Grund sind natürlich auch die fehlenden Inhalte, und die werden nicht so schnell kommen weil man hunderte von Kameras austauschen müsste und zwar vor allem auch Studiokammeras und die kosten echtes Geld!

      • @Joe,
        Deine Einwände sind alle korrekt. Brauchen tut derzeit niemand die viel höhere Auflösung.
        Aber die Industrie möchte neue Anreize zum Konsum ihrer Produkte schaffen. Darunter gehört die immer bessere Darstellungsqualität der Displays. Natürlich kann man nun darüber streiten, ob 8K jetzt tatsächlich die Darstellungsqualität gegenüber 4K bei gleicher Displaygröße verbessert. Das kann man kleineren Diagonalen getrost verneinen.
        Aber der Punkt ist eben der, wenn es für angemessenes Geld möglich ist eine ganze Wand od. evtl. sogar alle Wände mit einem Display zu verkleiden, spielen höhere Auflösungen eine wesentliche Rolle.
        Daher ist das Thema „höhere“ Auflösung auch in der Zukunft bestimmt eine „never ending story“.

        Wenn solche „Wall-Displays“ wie die von Samsung für den Normalverbraucher erschwinglich werden,
        kann ich mir sogar vorstellen, dass sie das Zeug dazu haben, die Architektur verändern können.
        Früher haben Fernseher ja auch die Möbel verändert. Es gab und gibt extra Möbel nur für Fernseher.
        Jetzt werden es eben Wände.

        Aber hey, das wäre aus der Sicht der Fotografie Freunde keine negative Entwicklung.

        Was gäbe es adäquateres als solch eine Wand wie kürzlich von Samsung vorgestellt für seine Bilder?
        Mehr Inhalt braucht es auch erstmal nicht von uns aus gesehen.

        Man kann sich bei dieser Größe und Detailqualität auch vorstellen, dass man eben doch noch Fotografen mit guter Ausstattung und Kenntnis für ansprechende Inhalte benötigt. Das was Samsung als Beispielbilder zeigt, sind bestimmt keine Amateuraufnahmen die mit einem Smartphone entstanden sind.

        Daher würde zumindest diese Entwicklung dem Profi Kameramarkt sehr gut tun.

      • @Nihat
        Du hast natürlich recht, dass das für sehr grosse Flächen schon eine Rolle spielt, alleine die Umsetzung wird extrem teuer für diejenigen die die Inhalte anbieten. Im Übrigen denke ich dass in Zukunft weniger „Leinwände“ eine Rolle spielen werden, sondern eine intelligente Projektion. Ist billiger und kann man jederzeit Verschwindenlassen oder wieder und anderswo reproduzieren.

      • @…
        4k, das wird wohl für Jahrzehnte reichen! Mehr werden Normalverbraucher wohl nie benötigen, aber sinnloserweise kaufen, wie jetzt die 4k-Geräte. Und noch mehr? Keiner hat soviel freie Wandfläche, schon garnicht Fotografen, die sich eigene Bilder an die Wand hängen.

  • Sony veröffentlicht ein Bild vom Gehäuse. Mehr auch nicht. Es ist begrüßenswert, wenn die Gehäusearchitektur und das Bedienlayout identisch oder sehr vergleichbar ist. Das erleichtert den Alltag, weil man sich beim Griff in die Tasche nicht jedesmal umstellen muß. Alles andere ist Spekulation. Ein größerer Sensor ist gerade – sorry – bei den Fastfood-Kollegen des Sports kaum vorrangig. Für Internet- und Tagesprintmedien kann man problemlos in Ausschnitte gehen und selbst für ein DIN-A4-Magazin kann man noch hineinzoomen. Die High-ISO-Performance ist vorrangig, gerade bei Hallenveranstaltungen. Da bin ich von der aktuellen A9 im Vergleich zur R III mäßig begeistert.
    Tatsächlich ist die A9 weniger anfällig für Bending, aber je nach Lichtquelle ist auch sie nicht streifenfrei. Ein Global Shutter würde diese Probleme lösen. Aber bei der Salami-Taktik von Sony kann man fast nicht damit rechnen. Immerhin gibt es jetzt – nach 5 Jahren Beschwerden- auch bei der A9 II den Sicherungsknopf für die Blendenkorrektur auf der rechten Kamera-Schulter. Damit wird eine nervende Fehlerquelle behoben. Möglicherweise ist die Sperrtaste am linken unteren AF-Verstellrad verzichtbar, weil sich hier durch einfaches Tragen der Kamera keine versehentliche Verstellung ergibt. Die Praxis wird es zeigen.

  • schade schade schade… ich dachte Sony würde uns endlich mal einen Ersatz für eine Nikon DSLR a la D800 oder gar D4, D5, D6 geben. Ich hatte mir eine Sony E1 MX gewünscht. Also… nicht mit dem tatsächlichen Namen E1 MX, aber das Gehäuse von Olympus ist echt toll. Das Gehäuse hätte man doch nehmen können und hätte da den Vollformatsensor rein geschraubt. Und was haben wir jetzt? Eine Sony A7 in der 4. Generation. Geändert hat sich nie viel. Eher nur kleine Detailverbesserungen. Diese sind zwar super gelungen und die A7er Serie ist mittlerweile recht „erwachsen“, aber es fehlt immer noch ein „richtiges“ Gehäuse für harte Presseeinsätze, Safaris oder Einsätze mit fetten Teleobjektiven. Ja ok ok… man kann einen Batteriegriff dran machen. Ok… dennoch schade

    • Stimmt genau
      Die Gehäuse der 7ner Reihe sind für kleine Hände gemacht…..
      Und mit Griff ist der Gewichtsvorteil flöten.
      Schulterdisplay und einvoll schwenkbares Klappdisplay a la A77 bzw 99 würd‘ ich mir wünschen.
      Von den technischen Möglichkeiten der Kamera…..lasst sie man erst vorgestellt sein, dann sehen wir weiter

      • @cat
        wie Du sicherlich selbst auch bemerkt hast, reden die Leute berechtigter Weise von unergonomischen Gehäuse der Alpha Serie.
        Um das zu verstehen würde ich einfach mal die Fernbedienung von ferngesteuerten Fahrzeugen im Profibereich od. sogar Kränen mir mal anschauen. (Od. Autos).
        Dort geht es schlichtweg um maximale Ergonomie. Technisch könnte man die Bedienfelder sicherlich schick und transportabel alles auf engstem Raum od. gar in eine App für Smartphones unterbringen.
        Aber es geht einfach darum, „blind“, schnell und intuitiv die Kamera mit allen verfügbaren Fingern bedienen zu können. Doch dafür benötigt man eben einen sicheren Griff und Bedienelemente dort, wo die Finger dann liegen.
        Danach kämen erst die Designer. Die Kritik hier sagt ja nur aus, dass es bei Sony anscheinend anders herum gelaufen ist.
        Bei der E1 MX ist das richtig herum gelaufen aus der Sicht der Ergonomie.
        Die Gewichtung ist eben abhängig von der firmeninternen Philosophie und Marktbeurteilung.
        Da Sonys Design gerade am meisten verkauft wird, haben sie was den Bedarf angeht anscheinend alles richtig gemacht. Das muss eben aber nicht heissen, dass sie nicht absichtlich die Ergonomie vernachlässigt haben. Sicherlich könnten sie ergonomischere Kameras bauen. Das möchten sie aber nicht.
        Kurz: Design ging vor Ergonomie.

    • Dummes Zeug – ein fest integrierter Hochfomatgriff macht eine Kamera nicht professionell, nicht haltbarer – sondern groß, schwer und auffällig.
      Wem der Zentimeter unter der Kamera fehlt, schraubt einen Griff an.
      Und ein Vergleich zur E-M1X mit dem schwachen Sensor – im Vergleich zu VF – und dem Sucher – hinkt total.

      • @Cat:
        Echt jetzt: Warum haben dann die Profigeräte von Canon und Nikon ( D5 und D6) solche Kamera´s ?
        Weil sie professionell sind und die höchste Stabilität und Dichtheit nur mit einem solchen Konzept umsetzen können. Das ist nun mal das stabilste Kameragehäusekonzept. Punkt.

        Jeder Griff zum anschrauben ist ein Notlösung (vor allem mit dem 2. Akku im Gehäuse oder im Batteriegriff. Das ist die Amateurlösung.

        Ausserdem hast du eine bessere Balance bei großen Objektiven, dass solltest gerade du am besten Wissen.

  • Auf den ersten Blick…

    die Taste WB fehlt schon wieder !!
    Was sollen denn 4 C Tasten, wenn man nicht mal das nötigste per Knopf sofort einstellen kann ??
    Wieder erst durchs Menu, ja ja ich weiß, Ihr Sonnys,
    man kann ja die WB auf die Taste C1 oder C 4 legen
    Was für ein Schwachsinn bei einer 6000 Euro Kamera.

    2. 20 Bilder/Sekunde
    da wurde ja schon ausreichend darüber geschrieben
    Gute Fotografen mach nur wenige Bilder
    Ich bin auf dem Weg hin zu wenigen Bildern
    Also ein Maschinengewehr wird nicht mehr von mir benötigt.

    Die armen Fotografen, die immer wieder zwischen tausenden Bildern auswählen möchten, was denn das wirklich Beste ist…….

      • @ Mirko
        ….nur weil Du es nicht anders kennst muss es „Schwachsinn“ sein …
        doch Mirko, es ist Schwachsinn
        bei einer 229,00 Euro Kamera kann man darüber hinwegsehen
        aber bei einer 6000 Kamera – Nein –

        Eine WB Taste kennt jeder, ein Iraner, ein Deutscher, ein Österreicher, ein Schweitzer, sogar ein Bayer !!
        Er braucht nicht erst durchs Menu
        Überlege einmal, Du leihst die Kamera Deiner Schwester, da hast Du ihr eine Arbeit erspart.
        Sie kann sofort den WB einstellen !!
        Klasse oder ?
        Bei ab 2000 Euro hört der Spaß auf, bei mir zu mindestens

        Ich möchte hier ausdrücklich !! Sony nicht schlecht reden,
        aber das Menu, puhh

      • @Rinde
        kennst Du eigentlich die Fn Taste bei Sony und deren Funktion?
        Mehr brauchst Du eigentlich nicht……..
        Alles was schnell geändert werden werden könnte, für mich jedenfalls, liegt auf der Fn Taste
        Da muss man nicht durch’s Menue scrollen. Und auf 2 von den 4 variablen Tasten.
        Ich gebe da dem Mirko recht!

      • ob der Taster WB heißt oder eben C3 ist mir ziemlich Latte und letztendlich musst Du nur 1x im Menü festlegen wo du diese Funktion „hinlegen“ möchtest, ganz flexibel wo es einen passt und nicht wo der Hersteller der Meinung „hier ist es optimal“
        Beispiel, ich halte meine Kamera vor „dem Auge“, drücke die rechte Taste des Steuerkreuz und sehe sofort wie der WB eingestellt ist und kann des Weiteren ihn sofort abändern inkl Farbverschiebung und dies ohne die Kamera vom Auge zu nehmen , ich glaube Du musst im Gegensatz die Kamera absetzen um im Schulterdisplay deine Einstellung überprüfen zu können 👍

      • Also Rinde,

        zuerst mal: Schweizer schreibt man ohne tz, eben halt einfach Schweizer.

        Dann finde ich auch, dass man bei den Kameras Knöpfe von C1 bis C25 auf der Kamera verteilt haben sollte, die individuell konfiguriert werden können. Das nimmt dann halt einige Tage Programmiererei in Anspruch, aber der Mehrwert ist unbestritten.

        Okay, deine Schwester wird damit halt nicht fotografieren können, aber jetzt mal ehrlich, wer leiht schon einer Frau ein technisches Gerät ausser einem Smartphone? Eben …

        Übrigens ist die individuelle Konfigurierung auch der beste Schutz gegen Diebstahl, denn wer ausser dem Besitzer kann so eine Kamera schon bedienen.

        Aus diesem Grunde finde ich auch, man sollte auf den Objektiven noch Knöpfe anbringen, Platz genug hat es ja, und meistens hat man sowieso eine Hand am Objektiv. Aber eben, die Ingenieure haben eben von Praxis keine Ahnung …

    • Ich denke ihr Profis arbeitet alle in RAW…
      Was zum Henker soll dann eine WB-Taste?
      Wird hier RAW nicht verstanden?
      Und selbst im JPEG brauche ich die WB-Einstellung einmal vor der Session.

      • @Cat:
        Eine eigene WB-Taste kann nie schaden.

        Und Profis arbeiten unterschiedlich. Sportfotografen und Eventfotografen eher JPG, Natur- und Tierfotografen eher RAW, Mode- und Portraitfotografen RAW, Studiofotografen (bei genormten Licht) eigentlich egal, meist aber RAW.

        Nach den neuesten Erkenntnissen des RAW vs. JPG Tests müsste man eigentlich alle Fotos, wo es um Rauschfreiheit geht und schnell gehen muß, in JPG machen. Wenn man Zeit hat und seine Fotos extrem verfremden will, kann man in Raw herumspielen.

        Kennst ja den Spruch: Wer JPG nicht beherrscht, kann nicht fotografieren.

    • Eine WB-Taste habe ich noch nie vermisst. Nutze ich wenn nur beim Blitzen.
      1. Liegt der WB der Kamera in 95% der Fälle richtig, wozu dann eine Taste verschwenden?
      2. Im Raw einfach korrigierbar, wenn er mal daneben liegen sollte.
      3. Über die FN Taste trotzdem schnell einstellbar, nix Menü.

      Der Bedarf an hohen Serienbildgeschwindigkeiten mit 10+x B/s muss ja da sein, sonst würden sich solche Kameras ja nicht verkaufen. Gerade im Sport-Bereich wird der Fotograf wohl eher auf dem Auslöser bleiben um die bestmögliche Auswahl zu haben. Er verdient ja sein Geld damit, dazu gehört dann auch das sortieren.