Kameras Sony

Sony entwickelt Monster-Sensor mit 102 Megapixeln, 16-bit & 6K-Video

Sony arbeitet an einem neuen Vollformatsensor, welcher mit beeindruckenden 102 Megapixeln, 16-bit Farbtiefe und 6K-Videos punkten soll.

Sony: Marktführer bei Sensoren

Wenn es darum geht, wer derzeit die besten Sensoren auf dem Markt produziert, dann kann im Grunde nur ein Unternehmen genannt werden – Sony. Das belegen auch die Zahlen, denn Sony ist seit einiger Zeit Marktführer und bemüht sich wie kaum ein anderes Unternehmen darum, immer leistungsfähigere Sensoren zu entwickeln.

Neuer Sony Sensor geleakt

Nun sind Daten zu einem neuen Sony Sensor durchgesickert, der noch nicht auf dem Markt ist, aber vermutlich irgendwann in den nächsten Wochen oder Monaten vorgestellt werden soll. Wichtig ist zunächst einmal, dass es sich um einen Vollformatsensor für ganz normale Fotokameras handeln soll, es ist also kein Sensor, der ausschließlich im Industrie- oder Medizinbereich zum Einsatz kommen soll.

Die technischen Daten des neuen Vollformatsensors, der auf die Bezeichnung „IMX555CQR“ hört, sehen auf dem Papier durchaus beeindruckend aus. Das fängt schon bei der Auflösung von 102 Megapixeln an, auch wenn man natürlich darüber streiten kann, inwiefern solch hohe Auflösungen überhaupt noch Sinn machen. Doch man kann eben damit rechnen, dass sich Canon in den nächsten Jahren immer mehr in Richtung 100 Megapixel bewegen wird (Canon zeigt sich schon seit einigen Jahren engagiert im High-Megapixel-Bereich) und Sony möchte Canon dieses Feld anscheinend nicht kampflos überlassen.

Doch der neue Monster-Sensor von Sony scheint noch mehr zu bieten haben als nur eine hohe Auflösung. Da wäre zum Beispiel die Farbtiefe von 16-bit bei Fotos oder die Möglichkeit, 6K-Videos mit 12-bit aufzunehmen. Auch soll wohl ein neues Readout-System zum Einsatz zu kommen, denn anders würde es viel zu lange dauern, bis die Fotos mit ihrer enormen Auflösung von 12.288 x 8.192 Pixeln ausgelesen wären.

Hier abschließend die geleakten Dokumente des neuen Sony Sensors:

via: EOSHD

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Mark Göpferich

Mark Göpferich

Gründer von Photografix und freiberuflicher Redakteur, der sich seit vielen Jahren immer wieder aufs Neue von Fotografie und Kameras begeistern lässt. Mit mehr als 2.500 Artikeln hier auf Photografix inzwischen so etwas wie ein Experte für neue Kameras.

49 Kommentare

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  • War im Grunde ja klar, dass Sony da nachziehen wird. Als Fotograf macht mir das alles aber ein wenig Angst.
    Wenn ich mir überlege, die Daten müssen ja auch weiterverarbeitet werden,…
    Ein 30 Megapixel Bild belegt ca. 30-40 MB auf der Festplatte. Bearbeite ich es mit Photoshop sind es dann 300-400MB pro Bild. Wenn ich es mal auf 100 Megapixel hochrechne, oh je, das wird viel, und da wird sicherlich auch viel Rechnerleistung erforderlich sein.

    • Genau.
      Der PC muß erst noch erfunden werden, der mit solchen Bildmengen schnell umgehen kann. Vom Speicherstandpunkt her unsinnig.

      Auf meiner Sicht völliger Schwachsinn, aber es ist ja heute der 1. April.

      • Gibts schon:

        – Core i9-9900K
        – Geforce RTX 2070
        – Optional: Eizo CG319X (31″)

        Speicher gibt es tonnenweise und kostet praktisch nichts.

    • Solche Sensoren zielen auf keinen Fall auf die 95% aller Fotografen ab, welche fürs Web und kleinere Printmedien fotografieren. Dies wird aus meiner Sicht auf die 5% aller Fotografen entwickelt, welche grössere Ads realisieren und dazu momentan auf Hasselblad & co. zurückgreifen müssen. Ich für meinen Teil würde mir zbsp keine Mittelformat für 30-50k kaufen, aber wäre sehr interessiert an einer Sony, welche wohl in einer wesentlich günstigeren Preisklasse angesiedelt sein würde…

      Auf jedenfall alles spekulativ und auch diese Prozentsätze sind geraten. Bin auf jedenfall gespannt, was da noch so kommen wird.

      Zum Thema Computer: Habe auch schon Fotos „gemergt“ (Zusammengesetzt -> Photomerge) und bin so auf eine Auflösung von rund 150 bis 200MP gekommen. Mein Rechner konnte das gut verarbeiten und das Thema Speicher ist ja bei Fotografie immernoch ein sehr humanes. Wenn ich filme, kommt da in sehr viel kürzerer Zeit sehr viel mehr Speichervolumen zusammen 🙂

  • Naja, es wird wenn denn eine KB-Kamera mit 100 MP herauskommt ja auch noch welche mit weniger MP geben.
    Kaufen werden das dann nur diejenigen, die soviel MP brauchen oder wollen.
    Mann muss ja auch die entsprechenden Objektive dafür haben. Sprich entsprechend investieren.
    Eine 100MP Kamera mit alten Objektiven die nicht mehr als 30MP Auflösung wuppen ist ja recht nutzlos.

    • @georg

      Genau das ist auch der Punkt, welche Objektive sollen das auflösen und was sollen die dann kosten.
      Ich frag mich eh, wo der Punkt mal sein wird,… dass die Optiken dann eh nicht mehr mitkommen,…

      • unter idealen Bedingungen sind alle Sony GM Objektive für 100 MP gerechnet, Zeiss und Leica rechnen auch so und selbst Sigma Art, Sport sollten in der Region noch den Unterschied zum 48 MP Sensor-Bild zeigen können.
        Und es zeigt schon deutlich, dass alle vollmundigen Versprechungen von Fujifilm für sein Mittelformat nur Unterhaltung oder Quatsch sind, Mittelformat braucht kein Mensch mehr und so klein wie eine Sony Vollformat leider ist, braucht auch Halbformat kein Mensch mehr – allenfalls dem 1″ Sensor dazwischen gebe ich noch eine Chance, als Aufstieg zum Handy – für alle die bewußt Fotos und Filme machen wollen und nicht nur knipsen/teilen/verkümmern.

        Die Befürchtung, das die Fotos nicht hochauflösender und detaillierter werden, ist fast schon groteske Schutzbehauptung, das galt schon bei 12 MP, bei 24 MP, bei 48 MP und es ist ja eben gerade einmal die doppelte Auflösung von seit Jahren populären 24 MP Sensoren!

        Ob man das braucht, ob man jeden Meter mit dem Auto fahren muß und alles in Plastik verpackt haben will, ob man sich Versichern will und zu jedem Punkt auf der Erde reisen will – das muß der mündiger Bürger selbst entscheiden – und er wird falsch entscheiden, denn er weiß viel zu wenig und versteht viel zu wenig Zusammenhänge (mich eingeschlossen!).

      • Den sehe ich mir an, der mit diesem Sensor aus der Hand ein scharfes Foto zusammenbringt. Wird nicht mehr möglich sein, da auch die Stabis an ihre Grenzen stoßen.

        Auch der AF wird zum Problem werden. Bei einer DSLR wird das nicht mehr gehen, weil zu ungenau. Maximal auf dem Sensor direkt. Aber ob das der AF-Antrieb mitmacht ….

        Nächsten Problem die Auflösung der Objektive. Die wird sich auch keiner mehr leisten können bzw. technische Probleme bekommen.

        Fragen über Fragen. Meiner Meinung ein Aprilscherz.

  • Mir reichen die 50 Megapixel aus dem kleinen Mittelformat für alles was ich „oben“ herum fotografiere völlig aus.

    Selbst die 26 Megapixel von meinem APSC System decken fast alle Anwendungen ab. Dateien bis 100 Megapixel sind sehr gut mit einem modernen schnellen Rechner ohne Probleme zu handhaben. Speicherplatz ist nicht teuer, also alles im grünen Bereich.

    16-bit Farbtiefe bei Fotos sind ein Wort, wenn der Dynamikbereich bei 14-15 Blenden liegt wovon auszugehen ist wird der Sensor ein Renner. In einem Gehäuse von Nikon, Pentax oder einer Sony bei Preisen von 2.500 bis 3.800 Euro ist der Abstand zur normalen APSC Kamera wieder gewahrt und Mittelformat gerät unter Druck.

    Bleibt nur die Frage offen wie viele Kunden diese Leistung überhaupt brauchen oder unbedingt haben wollen. Wir lasen doch erst vor kurzem das der klassische Fotomarkt schrumpft und sich fast alle Hersteller um die wenigen Vollformat Kunden streiten müssen.

    • Genau, und wenn man bedenkt was das neue Huawei 30 Handy an Leistung bringt.
      Diese Handys haben Funktionen, die haben keine „normalen“ Kameras und ermöglichen eine neue Art der Fotografie. Meine Art ist es zwar nicht, aber man darf die Augen nicht verschliessen. Eine große Zahl an fotografen liebt diese „immer dabei kameras“.
      Die Smartphones sind die Pocketkameras von heute mit der Leistung einer „echten“ Kamera.
      Klar , sie werden in gewissen Bereichen einfach aufgrund der Sensorgröße den KB oder MF Kameras nicht das Wasser reichen können. Aber wenn man sich einfach mal den Nachtmodus des Huawei anschaut! Chapeau!
      Es bleibt spannend und in ein paar wenigen Jahren wissen wir, wieviele der bisherigen Hersteller noch dabei sind und ob es noch einen vielfältigen Kameramarkt gibt

      • Heute habe ich die erste Werbung eines Telefonie Anbieters gesehen bei dem das neue Huawei 30 Pro für EINEN einzigen Euro angepriesen wird. Klar bezahlt der Kunde es über sein Smartphone im Laufe der Zeit zum Großteil selbst ab, aber er kann es sofort ohne Kapitaleinsatz benutzen.

        Wenn es nur halb so gut ist wie die Werbeleute es behaupten, dann ist es schon heute besser als die meisten Kompaktkameras die es noch gibt.

        Jedenfalls läuft die Entwicklung immer besserer Smartphones schneller als die Entwicklung in der Kamera Industrie. Das ist unter anderem gemeinsam mit dem Marketing einer der vielen Punkte warum es bei diesen Multifunktionsgeräten so gut läuft.

        Ich für meinen Teil fotografiere lieber mit „anständigen“ digitalen Sensoren und mit Spitzen Objektiven im RAW Format um nachher bei der Bildverarbeitung die beste BQ und meinen eigenen Bildstil umzusetzen.

        Für bestimmt 80% der fotografierenden Menschen ist ein Smartphone Foto völlig ausreichend, sie speichern in der Datenwolke im besten Fall werden Urlaubsalben bestellt und ein Poster gedruckt, das war es dann.

        Schade das unter diesen Umständen eine harte Marktbereinigung stattfinden wird die ihre Opfer bei den klassischen Kamera Herstellern findet. Mal sehen wen es erwischt.

    • Zu beachten ist auch, das die förderliche Blende des Sensor sinken wird. Bei 45 Mpx an einer D850 / Z7 ist die förderliche Blende bereits runter auf 7,1. Wo wird dass dann bei 100Mpx sein? Bei einer so hohen Auflösung gehe ich mal davon aus dass Landschafts- und Architekturfotografen eine Zielgruppe sein sollen. Und die werden mindestens auf f8 abblenden müssen. Da ist es dann auch egal wie hoch die Objektive auflösen könnten. Rauschen wird sicher auch ein Thema sein. Aber vielleicht hat da Sony wirklich etwas spannendes im Köcher. Zum Zutrauen ist es Ihnen auf jeden Fall. Über 16bit Farbtiefe und 14-15 Blendenstufen Dynamikumfang wäre ich persönlich begeistert. 36Mpx würden mir schon ausreichend. Das reicht für größere Ausdrucke und Kalender in A3 (400ppi). Dafür Rauschverhalten und Schnelligkeit wie bisher. Müssten dann nur noch Canon drauf stehen … kleiner Aprilscherz 🙂

      • “ reicht für größere Ausdrucke und Kalender in A3 „… ich habe gestochen scharfe A2-Kalenderausdrucke von MicroFourThirds + gutem Objektiv, zum Einsatz kommen wegen des Seitenverhältnisses nur etwa 12 der 16 Megapixel. Manchmal erscheint mir das wie Selbstzweck mit diesen ständigen Steigerungen. Aber manche Kunden von professionellen Fotografen wissen vorher nicht, was sie mit den Bildern mal vorhaben und verlangen dann vorsorglich hohe Megapixelzahlen. Der Fotograf liefert halt aber schüttelt den Kopf.

  • Seit einigen Jahren habe ich ein Nokia 1020 Handy mit 42 Mpix. Die Optik, auch wenn sie von Zeiss ist, kann diese Auflösung in keinem Fall darstellen. Dennoch liefert dieses Händy eine erstaubliche Bildqualität. So sehe ich es auch mit diesem Sensor. Eine Steigerung von Tiefe und Dichte.

  • Neue Sensoren werden immer schon ewig vorgestellt :((
    Bringt mal neue Kameras raus Sony , Canon , Nikon …..
    und nicht schon ewig vorher einen Sensor mit was weiß ich wie viel Megapixeln 👎🏽 Der eh dann noch ewig braucht bis dieser in einer Kamera kommt ….

    • Hallo Daniel,

      es stimmt das schon weit im Vorfeld große Ankündigungen gemacht werden. In einem tatsächlichem Produkt sehe ich weit und breit nichts.

      Nicht nur Sony arbeitet an dem „Übersensor“! Nur mehr Pixel auf eine Fläche packen ist heute kein Problem, machen alle. Wo bleibt der „organische“ Sensor der schon seit einem Jahr immer wieder mal durch die Medienlandschaft getrieben wird?

      Bei mir sind nicht die schieren Pixelzahlen ausschlaggebend sondern es sind Dinge wie Dynamikumfang, Kontrastverhalten, Farbtiefe und Störpixelfreiheit. Wie „sauber“ eine Datei aus der Kamera kommt ist wichtig für deren Weiterverarbeitung.

      Anscheinend garantieren Ankündigungen dieser Art Aufmerksamkeit rund um den Globus. Was dann tatsächlich folgt interessiert anscheinend niemanden.

    • @Daniel

      Neue Kameras? Ähm ist das jetzt ein Aprilscherz oder meinst du das tatsächlich Ernst? Es gab noch nie so viele höchstwertige Kameras wie heute, wenn du mit denen keine wirklich guten Bilder hinkriegst, ja, dann empfehle ich Dir ein anderes Hobby!

  • Ich verstehe ehrlich gesagt nicht, was diese ganze Pixel-Schlacht soll. Gibt es derzeit Objektive, welche die 42 Megapixel einer A7RIII voll ausreizen? Sind diese Objektive scharf bis in die Ecken auch bei Offenblende? Haben sie ein schönes weiches Bokeh? Und gibt es diese Kriterien auch in einem Objektiv vereint? Hierdurch habe ich viel mehr Freiraum bei der Bildgestaltung als mit 100 Megapixeln…
    Die zweite Frage wäre, ob diese auch für den etwas ernsteren Hobbyfotografen bezahlbar sind!?
    Meiner Meinung nach fehlen vernünftige Objektive!
    Für welchen Anwendungsfall benötigt man 100 Megapixel? Für das Beispiel des Bildes an der Hauswand, zu der man dann aber doch nur 2m Abstand hat?

  • Hallo Mark, was soll dieses Thema?

    Vieles wurde hier schon geschrieben, dem ich zustimme. Nur macht SONY hier lediglich Werbung für sich bei Fotografen, die diesen 100MP+-Sensor gar nicht benötigen und wohl auch nicht bekommen, denn er ist für industrielle Zwecke. Was nutzt es da über die brauchbaren Objektive zu sprechen? Nichts! SONY sagt bloss: „Schaut auf uns, wir können das auch!“ Egomanie, mehr nicht!
    Sony: Sensoren mit 150 Megapixeln & 8K Video vorgestellt (17.11.2017!)
    (https://www.photografix-magazin.de/sony-sensoren-150-megapixel-8k-video/)
    Nichts mehr davon gehört!

    Canon hat vor einiger Zeit eine ebensolche Kampagne gefahren mit einem 120MP-Sensor, der auch nur für industrielle Zwecke entwickelt wurde; und was hört man jetzt nach einem Jahr davon? NICHTS!
    „Canon arbeitet inzwischen seit vielen Jahren an einem neuen 120-Megapixel-Sensor. Erstmals angekündigt wurde dieser Sensor bereits im Jahr 2010 …“ (30. März 2018)
    (https://www.photografix-magazin.de/canon-super-sensor-120-megapixel/)

    Falls dann doch in der Zukunft mal eine Fotokamera für die Öffentlichkeit mit diesem Gigantismus erwerbbar sein sollte, müsste sie 10 oder 20 Bilder / s in gigantischem Rechenaufwand in kürzester Zeit verarbeiten, damit nicht gleich wieder von allen Seiten die Meckerer die Kamera abwerten.

    Also, liebe Leser, kommt runter von dem Fantasieritt; mir kommt das nur albern vor!

      • Danke Markus für deinen Hinweis; die Phase One ist für mein Empfinden zu exotisch, äusserst selten, da extrem teuer, was für den „normalen“ Fotografen, insbesondere für Amateure keine wirklich nützliche Kamera ist. Also Industrie und Spezialfotografie ist das Anwendungsgebiet dieses Sensors, damit faktisch nicht für eine relevante Öffentlichkeit anwendbar.

  • Sony entwickelt also 100 Mp für eine KB Kamera. Sie hatten wohl in 2018 schon mit 150 MP getönt.
    Da ist sie, die Salamitaktik. Scheibchenweise also.
    In den letzten Beiträgen war ja genügend Stoff zu dem Thema, Die Kameraindustrie verkauft wohl nur noch um die 80 % in den nächsten Jahren. Ja was sollen die Kameras dennoch bieten?
    Joe har es ja richtig ausgedrückt: wenn du mit den heutigen Kameras nichts hinbekommst, wechsele das Hobby…

    Ich war immer ein MP-Freund, denn mit mehr MP kann ich mit weniger Arbeit zum Großdruck kommen.
    Ich stelle jedoch mit Bedauern fest: es fehlt mittlerweile der Platz zum Präsentieren.
    Ich bekomme schon mit meiner Frau Ärger, das alles zugekleistert ist.

    Also, käme eine solche Kamera in 2017/8 heraus, würde ich sie mir glatt gekauft haben und wäre stolz darauf.
    Die vielen Unkenrufe der Fotografen; „24 MP reichen doch hin“…habe ich mit einem Lächeln abgetan.
    Heute sehe ich ein, sie alle haben Recht. 24 MP reichen vollkommen aus
    Ich nehme heute meine 45 MP Kamera nur noch aus dem Schrank, wenn ich mir passende Motive verspreche.
    Was sollen die vielen Daten auf dem Rechner ??
    Ich darf gar nicht darüber nachdenken, was eigentlich ein 45 MP Foto kostet, wahrscheinlich über 10 Euro…
    Ja meistens kommt die kleine D500 zum Einsatz, ja ich stelle immer mehr fest, das ich immer weniger Fotos aufnehme. Wenn ein Bild nicht gleich gut ist, lösche ich es sofort.
    Hier höre ich mal auf einen Starfotografen, der am Tag manchmal nur ein Bild aufnahm (Natur) weil das Licht oder das Motiv oder oder .. nicht perfekt waren, während die Digitalen Fotografen schon über 500 Bilder im Kasten hatten, so er.
    Ja er hatte Recht, weniger ist deutlich mehr. Nur gut muß es sein.

    Ich schmunzele über die A9 Fotografen, schiessen wie mit einem Maschinengewehr eine Salve nach der anderen, um dann 2 Tage am PC Bilder auszuwählen.
    Arme Leute, ich habe Mittleid mit denen.

    Ja, wenn ich so an meine Erfahrung denke, komme ich zum Schluß, das ich wohl keine Kamera mehr benötige. Das schreibt ja so ähnlich der Alfred, seine Kleine reicht ja allemal hin. Die Große verstaubt, die Professionelle wohl auch.
    Bei Mirko mußte ich ebenso eine Weiterentwicklung feststellen. Seit dem er die „schnelle“ Neue X T3 hat, kauft er vermehrt manuelle Objektive. Sonderbar ?
    Nein, denn entschleunigte Fotografie macht wohl mehr Spaß. Das beobachte ich bei mir ebenso.
    Ja, es werden weniger Bilder in Zukunft. Hatte zuletzt noch 22,5 m“ Fotoabzüge bestellt, werden es heute wohl nur noch 10m“ werden.
    Ja liebe Fotoindustrie, ihr habt uns nun zu einer Art Endstation geführt, an wir wohl länger verweilen werden.
    Deshalb wohl Euer Umsatzeinbruch
    Ich für mein Teil kaufe mir diese MP Monster nicht mehr, da die Ausdrucke mit 45 MP mehr als genug sind.
    Das hätte ich vor 2 Jahren nie gedacht.
    Ev liegt das am ÄlterReifer werden ?? mann nimmt nur noch nach Abschätzen der mögl. Motive ein- zwei Objektive mit und ärgert sich ev, um ein durch die Lappen gegangenes Motiv, da das passende Objektiv nur im Auto lag.
    Wie gesagt, öfter ist die Kleine im Einsatz, die Große darf nur nicht verstauben, deshalb bin ich schon auf Motivsuche angewiesen.
    PS beide wiegen das gleiche, nur die Linsen sind halt unterschiedlich, da die Kleine noch den Batteriegriff mit 2. Akku dran hat, die Große das nicht mehr benötigt.

    • @Rinde
      Gefährliches Halbwissen? 150mp auf VF waren nie angekündigt, da wo es angekündigt war ist es auch in 2018 gekommen – im MF wie du bei der Phase One IQ4 sehen kannst.

      Der Rest von Dir klingt irgendwie wie eine Mischung aus minimi und Neid 😉

    • Hallo Rinde,

      die Beschränkung auf das Notwendigste ist sehr befreiend. Die X-T3 mit dem 23mm und dem 90mm das reicht. Beste Qualität im kleinen Format. Mehr brauche ich nicht wenn ich mal eben unterwegs bin. So wie die X-Pro3 auf den Markt kommt wird die X-T3 in Zahlung gegeben, weil die Pro3 Gehäuseform noch unauffälliger ist und die Art des Suchers gewählt werden kann. Außerdem entschleunigen zwei Brennweiten ungemein weil ich mir schon vor dem Auslösen mehr Gedanken wegen der Umsetzung des Bildes machen muss.

      Schleppen mache ich nur noch wenn ich weiß was ich fotografiere und wenn wenn eine außergewöhnlich gute Bildqualität gefordert ist.

      Megapixel werden im Vollformat anscheinend überschätzt, denn sie sind nur im Mittelformat auf einer größeren Sensorfläche von echtem Nutzen. Vollformat ist ein auf „Kante“ genähtes System je mehr Pixel auf dem Sensor verbaut sind. Dazu noch eine schnellere Signalverarbeitung (Seriengeschwindigkeit) und teure Objektive die ebenfalls am Limit betrieben werden. Stichworte förderliche Blende und Auflösungsvermögen.

      Nicht unterschätzen darf der Anwender das jeder noch so kleine Fehler bei hohen Auflösungen gnadenlos zum Vorschein kommt. Präzises, genaues Arbeiten ist Pflicht bei den Boliden. So aus der Hüfte geschossene 8 Bilder die Sekunde funktionieren nicht!

      Sony macht sicher sehr gute Sensoren, das steht außer Zweifel, nur ob der normale Anwender mehr als 50 Megapixel braucht und damit glücklich wird steht auf einem anderen Blatt.

    • @Rinde,
      „Bei Mirko mußte ich ebenso eine Weiterentwicklung feststellen. Seit dem er die „schnelle“ Neue X T3 hat, kauft er vermehrt manuelle Objektive. Sonderbar ?
      Nein, denn entschleunigte Fotografie macht wohl mehr Spaß. Das beobachte ich bei mir ebenso.“

      Da liegst Du vollkommen richtig 😀 Das wichtigste dabei, es macht ungemein Spaß, ein Manko gibt es mit den China Objektiven ….die lange Lieferzeit 😂 Das 7A 12/2.8 wurde als Geburtstagsgeschenk für mich geordert und hoffe das es auch pünktlich eintrifft.

    • Bei der A9 lassen sich drei verschiedene Geschwindigkeiten (20B/s, 10B/s, 5B/s mit elektronischem Verschluss) im Serienbildmodus wählen. Wer hier anschließend viel Material sichtet, wollte das so.

    • @ Rinde
      Du hast mit deiner Entschleunigung vollkommen recht, ich benötige die Serienbildfunktion praktisch überhaupt nicht, ausser ich fotografiere mal Vögel, aber die max. 7 Bilder reichen mir lange, viel schwieriger ist es Vögel mit einem 600mm Tele in der Luft zu verfolgen.
      Inzwischen fotografiere öfters mal mit meinem – lange geschmähten „Fehlkauf“ – manuellen 18mm Zeiss-Objektiv Landschaft. Allerdings hätte ich – zumindest für meine Landschaftsaufnahmen – gerne so richtig viele Pixel, aber brauchen tut man es wirklich nicht mehr, denn selbst bis 120 x 80 ist der Unterschied nicht sichtbar, da man ja nicht 5cm vom Bild entfernt steht.

      • @ joe
        …Inzwischen fotografiere öfters mal mit meinem – lange geschmähten „Fehlkauf“ – manuellen 18mm Zeiss…

        hallo joe, wie gut löst denn das Zeiss auf ?
        Ich habe gerade mal das 20 Art/ 20/1.8 von Nikon verglichen
        Das Art wiegt wie gewohnt 1 KG, das Nikon nur ca 380 Gr. !!!
        Aber die Auflösung bei Offenblende ist eigentlich lt den Tests sehr bescheiden beim Nikon
        Bei dem Art auch nur etwas besser.
        Abblenden wollte ich eigentlich nicht, da der Reiz ja verloren geht.
        Also beide wohl für mich nicht Empfehlendswert.
        Da schiele ich immer mehr auf das 14-24, wird ja von allen Seiten nur so gelobt.
        und mit dem KG muß ich dann wohl leben.

        Ich dachte immer, das Zeiss sehr hoch auflösen kann ??
        Aber das 18er wohl nicht ?

  • Man liest hier immer, das der Sprung von 24MP auf 48MP eine Verdoppelung der Auflösung sei.
    Es ist aber „nur“ eine Verdoppelung der Pixelanzahl.
    Eine Auflösungsverdoppelung ist der Sprung von 24MP auf 100MP…

  • Hoffentlich gibt es auch passend gute und einigermaßen günstige Objektive für diese Auflösung.
    Das grenzt an einem Wettkampf wer baut den größten SUV mit 500 PS

  • ,,Doch man kann eben damit rechnen, dass sich Canon in den nächsten Jahren immer mehr in Richtung 100 Megapixel bewegen wird (Canon zeigt sich schon seit einigen Jahren engagiert im High-Megapixel-Bereich) und Sony möchte Canon dieses Feld anscheinend nicht kampflos überlassen.,,?

    Canon hat bereits ein Sensor mit 120 MP und 250 MP in Aktion vorgeführt…..

    Sony hat auch ein neuen Sensor in der Vorbereitung, welcher über den Sensor (besser als ein Polfilter ) Reflektionen beseitigen kann. Bislang leider kein Bericht hier dazu…

  • Die Polizei wird sich freuen. Radar- und CCTV-Kameras mit 102 Megapixeln, Gesichtserkennung, …

    Die Datenmenge ist egal, der Steuerzahler zahlt’s ja.

  • Vor ein paar Jahren dachte ich noch, dass dieser MP Schwanzvergleich endlich mal ein Ende gefunden hat und die Hersteller sich darauf besinnen, die Qualität pro Pixel zu verbessern. Warum 100 MP, wenn die Qualität ab bestimmten ISOs so grottig wird, dass man sowieso wieder auf die Hälfte runterskalieren muss?
    Aber anscheinend geht das „Masse statt Klasse“ Rennen doch wieder munter weiter.

    Naja bis es soweit ist haben wir dann vielleicht auch die Speicherkarten, auf die genug dieser Gigabyte fressenden RAWs drauf passen. Ausgehend von der A7RIII, deren Fotos bereits 80MB verschlingen, kann man damit rechnen, dass bei einer 100 MP Kamera bereits mit 5-6 Fotos ein Gigabyte voll wird.

  • Weil gerade Sony mit Megapixel

    in das Vollformat drängt ist mir der Huawei Smartphone Sensoren mit der RYYB-Matrix eingefallen. Die Stärke des RYYB Sensors scheint wohl die Lichtempfindlichkeit zu sein. Das bedeutet bessere Bilder bei weniger Licht.

    Ein Partner ist doch Leica, ob die an der Neuentwicklung interessiert sind? Für Leicas kleinere Sensorformate wäre das doch ein echter Mehrwert.

  • Hallo Herr Göpferich,
    kein Kommentar, sondern eine Frage? Es gibt sehr unterschiedliche Aussagen zum physikalischen Sinn von weiteren Leistungssteigerungen bei Sensoren. Sind bei KB-Vollformat Auflösungen von mehr als 50 MP durch Optiken überhaupt reproduzierbar. Welche Drucktechniken würde ich brauchen, um solche Sensorleistungen sichtbar zu machen. Am Monitor würde es wohl kaum etwas bringen. Ich lasse die Fragen zur Alltagstauglichkeit bewußt außen vor, weil es immer Nischen geben wird, wo solche datenintensiven Lösungen gefragt sein können. Die Frage bleibt aber, ist ein 70, 80 oder 100MP-Sensor nur datenintensiver oder kann er auch sicht- und nutzbare Vorteile produzieren? Haben Sie Quellen oder Herstellermeinungen?

    • Meine Kunden verlangen oftmals Bilder mit den Angaben „…lange Bildseite mindestens 10000px Auflösung“ oder ähnlich. Nicht weil sie alle das große Banner im Flughafen gebucht haben wo die wartenden dann 2 Meter vor stehen.
      Sondern einfach weil es geht.
      Oftmals werden solche Bilder dann ewig lang ausgearbeitet um in der Datenbank des Kunden zu versauern oder vielleicht mal als 800px Banner auf einer Website genutzt zu werden.
      In der Werbung sollte man sich die Frage der sinnvollen Budget Nutzung nicht stellen. Da gibt es Budget für Projekt x und da wird dann alles versucht um das auszureizen.
      Abgesehen von den Irrungen in der Reklame gibt es immer Anwendungen für hohe Datenmengen.
      Sei es Kunstdruck oder Großdruck oder es werden Bilder stark gecroppt oder Ausschnitte werden in andere Bilder compost etc. Vor ein paar Jahren machte man 40MP noch mit digitalem MF. Heute mit KB.
      So geht es eben weiter. Die aktuellen Objektive schaffen das.
      Ob es immer nötig ist oder ob bei schwierigen Lichtverhältnissen die Bildqualität leidet ist ein anderes Thema.

      Ich finde hier auch immer die Reaktion vieler niedlich.
      Sobald eine 100MP Neuerung bekannt wird, entrüsten sich alle Hobbyfotografen, das das für „ihre Zwecke gar nicht nötig sei…“ oder was das denn soll, in ihren „Fotobüchern werden die Daten ja gar nicht sichtbar…“
      „Diesen Wahnsinn machen sie nicht mit…“ etcetc
      Dabei sind sie auch gar nicht die Zielgruppe. Mit der Einführung einer 100MP Kamera werden ja nicht alle 24MP Kameras verboten und eingestampft.
      Es geht um Marketing, um zu zeigen was geht und letztendlich geht es um ein paar Profis für die diese Kamera dann evtl. sinnvoll ist. Und die mieten sie sich dann oftmals auch nur im Profirent.
      So mache ich es momentan auch wenn ich große Bilddaten brauche…

      • Hallo Georg,
        es gibt Objektive, die 100 MP auflösen? Mich würde mal interessieren welche.
        Objektive die 40 MP schaffen sind mir auch keine bekannt.
        Darüber hinaus finde ich, dass man doch hochwertigere Optiken viel mehr Freiraum erhält als durch mehr Megapixel (Offenblende, scharf bis in die Ränder, Bokek…). Die Qualität der Pixel wird auch ganz sicher leiden, da ich ein schlechteres Rauschverhalten haben werde. Anders würde die A7s-Reihe ja auch keinen Sinn machen.
        „Einfach weil es geht“ oder „weil die Kunden es verlagen“ halte ich für schwache Argumente. Die Kunden haben auch einen 180 PS Dieselmotor verlangt, der 3,5 Liter/100km verbraucht… Ich denke hier wäre Aufklärung beim Kunden angebracht.
        Und ich denke, dass wenn ich stark croppen muss, ich einfach zu wenig Objektive dabei habe. Gerade bei einem echten Job würde ich persönlich immer ein Objektiv zu viel einpacken. Es sei denn du fotografierst ausschließlich in der Eiger Nordwand 😉

      • @Martin, die Leica SL und die Sigma Art Objektive sollen soweit kommen.
        Mit dem Croppen ist es heute so eine Sache. Du weisst nie was die Kunden im Nachhinein verlangen.
        Reserve ist heute in der Post immer gut…

      • Noch bis Nov. 2018 war ich mit meinem Studio in dem Wahnsinn Sachfotografie für werbliche Zwecke integriert. Diverse digitale Rückteile an der Fachkamera waren Standard. Ob es wirklich immer nötig war diesen Aufwand zu betreiben sei dahin gestellt, für die Rechnungsschreibung war es wichtig.

        Das viele Anwender glauben das viele Pixel aus einer Vollformat eine Studio Kamera machen würden ist ein gewaltiger Irrglaube. Viele Pixel sind nur auf einer größeren Fläche sinnvoll, weil sie in sich größer sein können und die digitalen Fach Objektive darauf gerechnet sind. Nur so kommen wunderbare, erstklassige Bilddaten zustande aus denen man auch sehr schön Details generieren konnte.

        Da ist dann wie Georg es schreibt fast alles damit machbar.

        Was zukünftig technisch möglich ist um bei diesen (100 Megapixel) Auflösungen im Vollformat Serien Geschwindigkeit und sauber Bilddateien zu erhalten weiß ich nicht. Der dafür nötige Aufwand wird jedenfalls nicht preiswert zu haben sein, denn die Objektive müssen das auch liefern können sonst macht das wenig Sinn.