Kameras Sony

Sony ist jetzt weltweit die Nr. 2 und überholt Nikon

Sony kommt seinem Ziel Marktführer zu werden einen Schritt näher. Das Unternehmen ist inzwischen die Nr. 2 auf dem globalen Markt und überholt Nikon.

Sonys ambitionierte Ziele

Sony will bis zum Jahr 2021 Marktführer werden, das hat das Unternehmen vor einiger Zeit selbst so kommuniziert. Das ist ein sehr ambitioniertes Ziel und es darf durchaus angezweifelt werden, ob Sony es in dieser relativ kurzen Zeit schaffen wird, am langjährigen Marktführer Canon vorbeizukommen. Doch wenn man sich die neusten Entwicklungen anschaut, dann ist Sony seinem Ziel nun zumindest einen kleinen Schritt näher gekommen.

Sony weltweit jetzt Nr. 2 mit 23% Marktanteil

Ende Mai hatte Sony bei einem großen Event mit Investoren und Analysten diverse Zahlen herausgegeben, wie sich das Unternehmen in den letzten Monaten entwickelt hat. Dabei konnte Sony zahlreiche Erfolge vermelden, unter anderem die folgenden:

  • Marktanteile bei Fotokameras: 24% (Vorjahr: 20%)
  • Marktanteile bei Kameras mit Wechselobjektiven: 23% (Vorjahr: 19%)
  • Marktanteile bei Kompaktkameras: 29% (Vorjahr: 26%)
  • Marktanteile bei Videokameras: 29% (Vorjahr: 29%)

Der Sprung von 19% auf 23% bei Kameras mit Wechselobjektiven katapultiert das Unternehmen auf dem weltweiten Markt an Nikon vorbei auf den zweiten Platz hinter Canon. Im Bereich der Kompaktkameras ist Sony mit 29% zudem nun neuer Marktführer.

Verkaufszahlen allgemein weiter schlecht

Insgesamt geht es der Branche weiterhin schlecht, da hat sich auch in den letzten Wochen nichts geändert. Die Märkte schrumpfen, es werden immer weniger Kameras verkauft und die Hersteller müssen weiter umdenken und Umstrukturierungen vornehmen.

Wenn Sony wirklich Canon vom Thron stoßen möchte, müssen sie in den nächsten Monaten weiter Gas geben. Es braucht Neuheiten im APS-C-Bereich, damit man Fujifilm hier nicht zu viele Marktanteile überlässt, außerdem muss Sony der Konkurrenz bei spiegellosen Vollformatkameras immer einen Schritt voraus bleiben.

Was denkt ihr? Könnte es Sony schaffen, bis 2021 neuer Marktführer zu werden? Was braucht es dafür?

Via: DPReview

Mark Göpferich

Mark Göpferich

Gründer von Photografix und freiberuflicher Redakteur, der sich seit vielen Jahren immer wieder aufs Neue von Fotografie und Kameras begeistern lässt. Mit mehr als 3.000 Artikeln hier auf Photografix inzwischen so etwas wie ein Experte für neue Kameras.

113 Kommentare

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  • Schade,

    das der allgemeine Trend weiterhin nach unten läuft. Das bedeutet das die Finanz schwächeren Unternehmen enorm unter Druck geraten, besonders wenn sie von Sony als Sensoren Lieferant abhängig sind.

    Im Zuge einer „Marktbereinigung“ werden Fusionen anstehen oder Insolvenzen stattfinden.

    Das Getöse bei einem Event mit Investoren dient der Geldbeschaffung, da wird immer dick aufgetragen. Das Investoren gebraucht werden deutet auf diverse Übernahmen hin, weil sonst könnte der Sony Konzern das selbst stemmen.

    Da möchte ich einmal bei den Aufsichtsrat Sitzungen Zuhörer sein!

    • @ Alfred
      hallo Alfred,
      ist wohl im Moment schwer vorstellbar, wie es mit Fusionen aussehen wird
      – Der Markt schrumpft stärker als er darf
      – welche Firma will in einem schrumpfenden Markt eine andere übernehmen ?
      – um ev Patente ?
      – die Technik läuft schneller als allen lieb ist, somit sind heute vorgestellte Kameras morgen ein alter Hut
      – Sony hätte sich aus heutiger Sicht die Übernahme von Minolta sparen können, schade ums Geld

      Sony braucht heute keinen mehr zu übernehmen, da ist es billiger ihn kaputt gehen zu lassen.
      Jeder hat heute die benötigte Technik, sie muß sich nur oft genug verkaufen lassen.
      Ja, ich sehe leider schon die eine und die andere Firma nicht mehr am Markt.
      Wer wird dann nur die vielen produzierten Gerätschaften für einen Apfel und ein Ei kaufen ?
      Und die nicht mehr benötigen Objektive ??
      Beispiel Nikon 1
      die Objektive gibt es fast umsonst, will keiner mehr haben. Einfach nur noch Schrott.
      Ebenso geht es mit den anderen Linsen.
      Wenn ich mal darüber nachdenke, ein 300/2.8 für 200-300 Euro ??
      Ich darf gar nicht darüber nachdenken
      Ich komme dann nämlich zu der Erkenntnis, ich darf jetzt gar nichts mehr kaufen, einfach nur warten.

      Sie sind jetzt Fotografen-Rentner, können sich also entspannt zurücklegen
      Mir geht es ähnlich, da ich alle benötige Technik habe, kann mich also auch entspannt zurücklegen.

      • Kann vieles unterschreiben.

        Wie ich unten schrieb wird die Entwicklung davon abhängen, was Sony vor hat. Preiswerter ist natürlich, Nikon sterben zu lassen. Es könnte aber auch sein, das sie Nikon als Marke weiterleben lassen wollen? Die Übernahme von Minolta war für Sony quasi der Ritterschlag. Die hatten schon Jahre vorher Digitalkameras im Kompaktbereich gebaut und schon früh mit Zeiss kooperiert. Minolta war der Einstieg in das ernstzunehmende Kamerageschäft. Seit der a900 geht es stetig aufwärts.

      • nicht vergessen – die fähigen Arbeitskräfte werden gebraucht…
        Sony hat Minolta wegen der Objektiv- & Kamera-Spezialisten gekauft – die gibt es nur sehr begrenzt auf dem Arbeitsmarkt.
        Und inzwischen haben sie zeitversetzt ja auch in Germany wichtige Manager von Nikon eingekauft um im Profi-Markt den Fuß richtig in die Tür zu bekommen.
        So einfach, wie mancher sich das denkt – ist es bei leibe nicht.
        Man braucht unbedingt die Men-Power.
        Ich sehe da noch keine Fusionen.
        Pentax/Ricoh und Leica machen KleinKlein weiter, Nikon hat letztlich einen Sonderstatus, zu bekannt um kaputt zu gehen und Canon muss nicht von Foto/Video leben, Olympus wird noch kleiner und Panasonic könnte sich ganz ordentlich verheben, Fuji hat eine klare Strategie und ist wie Sony auch zu groß zum scheitern.
        Ich frage mich ja nur was aus Sigma und Tamron wird – jetzt wo sie volle Konkurrenz aus China und Rest-Asien haben, jetzt wo sie auf neue Bajonette praktisch nur zu spät reagieren können.
        Wer braucht denn noch Sigma ART – ja allenfalls wenn sie besonders Innovativ sind. Mich stört alleine schon Gewicht und Größe, die ART-Objektive für E, Z, R, L müssen erheblich kompakter, leichter, bei gesteigerter Leistung und zum günstigeren Preis werden.

      • Bei @Cat kann ich nur zustimmen. Die Art-Optiken sind zwar gut, aber einfach schwer. Zu schwer. Das läuft voll gegen den Trend. Wobei, Sigma war schon immer schwer und Profilike. Die Dinger – also die ich hatte, waren verdammt gut. Da gibt’s nix. Dennoch, Tamron baut etwas leichter und ist inzwischen auch preiswert und gut. Glas hat halt sein Gewicht. Wer da jammert sollte gleich zu MFT gehen. (…oder Canon M) 🙂

      • @ Cat

        EMI war der weltgrößte Musik-Konzern.
        Und dann waren die plötzlich insolvent und ist aufgeteilt worden vor allem an Universal, und Warner.

    • Wie sich jetzt herausstellt, hat ja Sony offenbar ihre Statistik schöngerechnet. Die offiziellen weltweiten Zahlen vom Nikkei sind hier und die besagen, dass Sony immer noch hinter Nikon rumdümpelt – mit weitem Abstand zu Canon:

      https://www.canonrumors.com/canon-increased-its-global-market-share-of-still-cameras-in-2018/

      Top 5 Kamerahersteller nach globalen Marktanteilen:

      Canon 40.5% (+ 3.9)
      Nikon 19.1% (- 2.7)
      Sony 17.7% (- 0.7)
      Fujifilm: 5.1% (+ 1.3)
      Olympus: 2.8% (+ 0.1)

  • Es macht ja schon einige Jahre die Runde, das Sony so wie seinerzeit Minolta irgendwann auch Nikon übernimmt. Würde auch Sinn machen, da sie bei den Sensoren schon lange kooperieren. Nikon dürfte es inzwischen sehr schwer haben, da sie nicht breit aufgestellt sind. Das bisschen Steppertechnik und ihr Engagement im Medical Bereich dürfte nicht ausreichen, um Nikon dauerhaft am Leben zu erhalten. Dazu geht der Markt zurück und die Entwicklungskosten steigen.

    Ob es tatsächlich so kommt, werden wir sehen. Für die Vielfalt der Marken ist diese Entwicklung nicht gut. Sony hingegen würde enorm an Expertise zugewinnen.

  • Ich bin ja immer wieder beeindruckt, mit wie wenig Marktanteil es Pentax schafft, ein derartig interessantes Produktportfolio zu pflegen. Insofern: Jammern auf hohem Niveau!

    • @N1USER,

      Pentax ist ein Sonderfall mit vielen Alleinstellungsmerkmalen. Ich schrieb schon mal das mein „Biologie Freund“ mit seinen zwei Pentax Modellen bei jedem Wetter im Gelände unterwegs ist und um nichts in der Welt etwas anderes benutzen möchte.

      Ich kann mir vorstellen das einige Fotografen ebenso denken. Wenn Pentax sich auf die Situation eingestellt hat kommen sie gut über die Runden. Das Portfolio deckt alle Sparten ab. Und nicht jeder möchte einen elektronischen Sucher wenn er einen hellen 100% Prismen Sucher hat der das Bild „in echt“ zur Kontrolle zeigt.

    • Pentax hat Ricoh im Rücken.
      Nikon, Canon und Olympus?
      Ich denke, dass Pentax die nächsten 5 Jahre nicht überleben würde wenn sie weiter auf DSLR setzen.

      Aber solange Ricoh diese Sektion aus Freude an der Sache betreibt, muss Pentax anscheinend nur die Fixkosten wieder reinholen.

      • @Nihat,

        einmal nachgereicht. Pentax bietet mit der Spiegelreflex KP einen Hybriden an. Man kann sobald der Spiegel oben ist einen rein elektronischen Verschluss 1/24.000 Sek. bis 30 Sek. (stufenlos) nutzen.

        Oder mit der Funktion „Pixel Shift Resolution“ wird die Gesamtzahl der Pixel nicht erhöht sonder es werden bei 3x 14 Bit (RAW) die Farben deutlich besser belichtet weil jedes einzelne Pixel die kompletten Farben einschließlich der Luminanz aufzeichnen kann. Auch die K1-ll kann das!

        Es gäbe noch weitere für Fotografen wichtige Funktionen die sich deutlich von anderen Systemen unterscheiden, aber dann würde wohl eine Seite zum erklären nicht ausreichen.

        Meine Entscheidung für das Fuji Mittelformat hatte nichts mit dem elektronischem Sucher zu tun sondern mit mit der Größe und der Schnelligkeit im Vergleich zur Pentax. Weil auch die X-T3 fast gleich in der Bedienung ist (kein umdenken), ist sie es geworden. Ansonsten hätte ich mich für die APS-C KP von Pentax entschieden.

        Das werden viele nicht verstehen (wollen) aber mir persönlich sind eben andere Ausstattungsmerkmale und ein flüssiges Handling wichtiger.

        Deswegen sehe ich Pentax als nicht sehr gefährdet an, die haben sich bisher klug verhalten, nur das Marketing ist stark Verbesserungsbedürftig!

  • Der Hype gilt nur für Leute, die nie mit Canon gearbeitet haben. Jeder Dödel meint doch heute; Ey, kauf dir mal ’ne Sony. Die ist geil !
    Ist ja auch was dran. Brauchst nicht viel lernen, steckt alles schon drin. So ’n Augenfokus und so. Und der wusste noch nichtmal, dass man auf die Augen fokussieren sollte, wenn… Und er weiss heute noch nicht auf welches und wieso….
    …hoffentlich sind immer ein Paar Augen vorhanden 🙂

    • …und wenn Sony dann endlich das Monopol hat, bist du gezwungen, noch eine Spielekonsole mit zukaufen. Weil, ohne Konsole bekommst du deine Bilder nicht mehr aus der Kamera. Hatten die nicht mal so eine Nummer mit ihren komischen Memory Sticks, die nur mit Sony funktionierten ?

    • Ich kenne so einige, die von Canon (und Nikon) zu Sony gewechselt haben und kaum einer ist wieder zurück gegangen. Das hat nichts mit Hype zu tun. Sony steckt nur alles an verfügbarer Technik in seine Kameras und macht von Generation zu Generation vergleichsweise große Sprünge.
      Während bei Nikon das Geld für eine große Offensive zu fehlen scheint, hat man bei Canon schon seit Jahren das Gefühl eines Stillstands.
      Wem der Augenfokus zu unprofessionell ist, kann den Fokuspunkt auch mittlerweile per Joystick verschieben.

      • War auch nur eher scherzhaft @Fleischwolf. Andererseits kenne ich einige, die auch wieder zurück gewechselt haben. Aus unterschiedlichen Gründen. Den einen passte das Menü nicht, den anderen die Bedienung, wieder andere fanden Sony für ihre Zwecke zu „undicht“ oder von der Haptik nicht optimal oder irgendwas fehlt einfach.
        Eins scheint klar. Sony spielt vorne mit. Und nicht ohne Grund.
        Für mich sind viele Dinge allerdings unwichtig, weil ich weiss, wie ich an mein Ziel komme. Ich mag’s handlich und preiswert. Deshalb muss es vor allem durchdacht sein. Und da haben für mich Nikon und Canon einfach die Nase vorn. Sie sind Handschmeichler und man findet sich schnell zurecht.
        Aber jedem seine Sony. Meine Frau hat auch eine. 🙂

      • Naja, festzustellen ist, daß es einen qualitativ schlechten Kamerahersteller nicht gibt. Noch viel schlimmer. Selbst mit 10 Jahre alten Kameras kann man immer noch hervorragend fotografieren. Das führt ja zum Niedergang der Kameraindustrie, weil die qualitativen Sprünge trotz hoher Entwicklungskosten kaum bemerkbar sind. Jetzt kommen noch die Smartphones dazu. Meine erste Digitalkamera war eine D200. Die wurde durch die D300 abgelöst. Glücklich war ich nie damit, bis Sony die a900 herausbrachte. Die Kamera habe ich heute noch und werde sie behalten. Einzig Gewicht und Größe stören mich inzwischen. Der Grund eine A7III anzuschaffen war nicht die Bildqualität, sondern das handliche System, was ich außerordentlich genieße.

      • Das mit dem Joystick hat Canon zur Freude seiner Kunden weg gelassen und die seltsame Touchbar eingeführt.
        Canon weß eben, wie man Kunden vergrault.

      • Ihr Kommentar ist dermaßen an der Realität vorbei – ich erwähne nur den Dualpixel-Autofokus – oder die bei Sony immer wieder mal fehlende Wasserwaage (und über bezahlbare Sony-Objektive schweigen wir mal gleich) – dass man wohl davon ausgehen muss, dass Sie für Ihre Posts bezahlt werden.

      • @ Sabrina

        Wir wissen ja alle, dass du schlechte Erfahrungen mit der A6000 gemacht hast. Aber vergleiche den Autofokus doch mal mit den Aktuellen Kameras. Da ist der Dualpixel-AF kein Argument mehr.
        Und eine Wasserwaage haben die auch.

      • @Sabrina

        „oder die bei Sony immer wieder mal fehlende Wasserwaage“

        Welche Kamera seit der A6000 hatte eine Wasserwaage? Jede hat eine. Troll.

      • @Robin: Touchbar geb ich dir Recht, die ist wirklich eher überflüssig.
        Viele Kameras, selbst einige Sony’s haben keinen Joystick. An der R vermisse ich ihn nicht, die hat eine hervorragende Touch Funktionalität, mit der man den Fokuspunkt um einiges schneller verschieben kann als mit einem Joystick.
        Zumal die Touch Funktionalität sehr intuitiv ist, dass sieht man immer wieder wenn man die Kamera aus der Hand gibt wie die Leute wie beim Smartphone in die Bilder rein zoomen oder zum nächsten Bild swipen.

        Ach stimmt das kann Sony ja noch nicht, da muss man sich mit dem geliebten Joystick oder den Tasten durchs Menü klicken. 😀

      • Ich kenne sehr viele Leute die von Sony nochmal zurückgewechselt sind.

        Und das liegt nicht an Sonys Technik sondern wegen der Ergonomie, Benutzerfreundlichkeit und den Canon Farben. Alleine schon, dass man die komplette Canon Kamera über den Touchscreen bedienen kann – nicht wie bei Sony, wo der Touchscreen anscheinend nur 1 Funktion hat > für das Auswählen des Fokuspunktes.

  • …er kam,sah und siegte…ich gönne diesen Erfolg Sony. Über Jahre wurde diese Firma belächelt und nicht für ernst genommen (wie einst die dt Kameraindustrie die aufkommenden Japaner belächelte) und nun werden die Früchte abgeerntet.

    • Meiner Meinung nach bauen die schon seit vielen Jahren ganz ordentliche Kameras. Ich hab die nie belächelt. Wieso auch? Jemand der seine Sensoren an Nikon verkauft, kann nicht wirklich belächelt werden. Der hat damit schon ein Pfund. Es war immer die Frage, wann sie wirklich „alles“ in ihre Kameras bekommen. Und mit der A9 oder 5600 sind sie wohl schon am Ziel. Die A7III wird ja auch viel gelobt. Aber nur die A9 schafft den Blackout, soweit ich informiert bin. Das wäre für mich das einzige, was mich bisher an den Spiegellosen immer störte.

      • Nicht ganz richtig und sogar kurios. Die a7III hat bei 10 Bildern/s keinen Blackout. Gehst Du aber mit der Serienbildrate runter, dann hast Du kurze Blackouts. Mich hat es bisher nicht gestört.

      • Ach, das wusste ich jetzt nicht. Danke für die Info. Dann hat es die 7III auch?! Mich hat das bisher massiv im Motorsportbereich gestört. 10 Bilder/Sek. würden mir locker reichen. Und das ist natürlich ein fantastisches Argument für die Kam. Muss ich mir genauer anschauen.

      • Warum das so ist weiß der Geier. Normalerweise ist es umgekehrt. Bei Motorsport kann ich das verstehen, da kann man das gut brauchen. Wobei es mit den Spiegelklappern ja auch ging. Ich mache Landschaft und Bahn. Die Kamera betreibe ich grundsätzlich nur mit 5 Bilder/s. Sonst wird mir der Datenmüll zu viel.

      • Man ist wirklich schon verwöhnt von diesem spiegellosen Sch… Klar, mit Spiegel kein Problem. Hast du völlig recht. Leider hab ich meine Spiegel abgeschafft und Zack, stehe ich an der Piste im Dunkeln 🙂 Das macht keinen Spass, weil man immer nur diesen einen Moment hat. Wie in Analogzeiten. Und ich will wieder ins VF.
        Hab natürlich gerade mal geguckt und … der Preis ist durchaus heiss. Muss also unbedingt in diesem Herbst mal bei Calumet vorbei und Nägel mit Köpfen machen. Vielleicht lass ich mich (dank Carsten) weichklopfen 🙂
        …Oder Canon haut noch etwas raus, das überzeugen kann…

      • Habe eine A9 und Serienbilder ohne Blackout sind unheimlich angenehm. Dazu kommt dann noch der höher auflösende Sucher. Hatte auch über die A7III nachgedacht, hatte aber dann ein recht gutes Angebot für die A9.

  • warum schrumpft der Markt wohl? Weil auf Dauer niemand bereit sein wird, ständig sein Fotogerät zu erneuern wegen vermeintlich neuer Entwicklungen. Früher war ein Fotoapparat für ein Leben lang gut, in den letzten Jahren nur noch für bis zu drei Jahren, wenn man den Marketing-Leuten glauben sollte. Alles Quatsch, mit älteren Geräten kann man genauso gut fotografieren, denn dazu braucht man vor allem den richtigen Blick, der durch neues Gerät bestimmt nicht besser wird.

  • Also meiner Meinung nach liegt die Marktmacht von Sony nicht darin, dass sie die besten Kameras der Welt bauen. Denn eine Canon R oder Nikon Z ist auf Augenhöhe mit einer A7, eine Fuji GFX sicherlich besser. Genauso ist jede Fuji mindestens einer A6xxx ebenbürtig oder besser. Die Gründe liegen vielmehr darin, dass Sony erstens viel früher in den DSLM-Markt eingestiegen ist als die Mitbewerber (Canon, Nikon) und zweitens darin, dass sie insbesondere im APS-C Markt im Vergleich zu Nikon und Canon ein besseres Angebot haben. Die Bedienung spricht vor allem das jüngere Klientel an und sie haben meiner Einschätzung nach bessere Vertriebskanäle. Aus Marketing-Sicht ist die Marke „modern“, während das lange Verharren von Nikon und Canon im DSLR Sektor sicherlich viele Kunden gekostet hat.
    Daher würde ich diese Statistiken nicht überwerten. Es braucht einen gesunden Wettbewerb im Fotomarkt, denn die Preise von Sony sind saftig.

    • Mir hätte es gefallen, wenn Nikon, vor ca. 10 Jahren, die erste DSLM gebracht hätte. Haben sie aber nicht. So bin ich seit der GH1 bei Panahonig und bleibe auch da. VF ist für mich kein Thema, denn nicht die Sensorgröße macht das Bild.

    • Die Kameras sind sicher ganz in Ordnung. Nimmt man aber die Objektive hinzu – ich spreche von bezahlbaren Objektiven mit Autofokus und Bildstabilisator – dann hat man mit Sony voll die Arschkarte.
      Deswegen bin ich wieder weg von Sony.

      Ich meine sogar, dass Sony aufgrund des Objektiv-Dilemmas erhebliche Marktanteile an Canon abgeben musste, konkret an die EOS M50. und da ich das ein wenig auf Amazon beobachte, kann ich sagen, dass der Trend zur EOS M50 und guten Objektiven anhält. Mittlerweile steht die EOS M50 manchmal sogar vor den Sonys. Und dann hat Canon auch noch die DSLRs. Berücksichtigt man diese auch noch mit, dann hat Canon immer noch einen guten Vorsprung vor Sony. Und den wird Sony in der angepeilten Zeit nicht wettmachen. Im Gegenteil. Der Marktanteil von Sony wird sinken.

      • Sony hat wenigstens Objektive 😉
        Schau Dir mal die neuen Objektive für die R an und erzähl mir noch mal von „bezahlbar“

      • APS-C ist bei Sony tatsächlich eine einzige Baustelle. Abgesehen von den 1,8er Festbrennweiten ist die Bildqualität höchstens durchschnittlich. Da ist selbst meine alte D7100 mit den noch älteren Objektiven teilweise deutlich überlegen.
        Neben der Überarbeitung des aktuellen Angebots (ganz besonders der 4,0 Zooms) würde ich mir noch etwas lichtstärkere Zooms wünschen. Bei den Festbrennweiten und Teles kann ich dagegen sehr gut mit den KB Objektiven leben.
        Und eine wetterfeste A7000, die auch gerne etwas größer sein darf, wäre auch ganz nett:)

      • Sabrina 8. Juni 2019 um 00:17 Uhr
        „Ich meine sogar, dass Sony aufgrund des Objektiv-Dilemmas erhebliche Marktanteile an Canon abgeben musste, konkret an die EOS M50.“

        Bullshit.

        Es gibt weit mehr als hundert Objektive mit Sony E Mount, billige und teure, leichte und schwere, gute und exzellente, aber es gibt von Canon keine zehn Objektive mit M Mount. Immerhin gibt es jetzt auch welche von Drittanbietern, aber dieselben gibt es ja auch mit Sony E Mount.

  • Sony hat bislang alles richtig gemacht, ich habe mich damals als die erste VF-DSLM von Sony gebaut wurde gefragt, warum die anderen da nicht mitziehen und etwas entsprechendes anbieten. Aber alle waren von ihren Konzepten überzeugt. Canon als Marktführer hätte dieses Loch in das sie jetzt gefallen sind vermeiden oder abmildern können, hätte man damals schon in diese Richtung gedacht. Dass der Gesamtmarkt so extrem schrumpft hängt damit zusammen, dass er Anfangs der 2000er Jahre extrem gewachsen ist und zwar vor allem durch mittelmässige Kameras. Das verlangsamte sich mit den ersten Smartphones, deren Kamerafunktion sich von Jahr zu Jahr verbessert hat und diese ersetzen heute nahezu alle Kameras bis 1″ und vielleicht in Zukunft noch mehr, weil man damit schnell und ohne Umwege seine Bilder auf Plattform X, Y oder Z zeigen kann. Der Markt für hochwertige Kameras ist in dieser Zeit sogar eher angestiegen, aber auch dieses Marktsegment ist inzwischen gesättigt. Wie viel bessere Bildqualität will man den noch? In 95% der Fälle muss ich meine Bilderdateien verkleinern. Originalgrösse kommt vielleicht in 2 von 100 Fällen zum tragen. Bräuchte ich in den nächsten 5 Jahren einen Ersatz für meine 5D4? Wenn sie nicht kaputt geht nicht wirklich. Werde ich mir etwas Neues kaufen? Sicher, ab es muss besser als EOS R oder RP sein (aber auch besser als A7III). Meine ideale Kamera wäre eine Sony A9 II mit 36MP – 40MP im Canon oder Nikon-Gehäuse mit Canon Menü. Vielleicht kommt das ja noch!

      • „Meine ideale Kamera wäre eine Sony A9 II mit 36MP – 40MP“

        …und dann verkleinerst du deine Dateien wieder in 95% aller Fälle.
        Ja, das macht Sinn…
        🙂

      • Der Smart Phone Markt schrumpft seit 6 Jahren jährlich um 2%.
        So stand es jedenfalls irgendwo geschrieben.

    • Was für Bildqualität man für mehrere tausend Teuro bekommt, ist im Grunde völlig irrelevant, weil das außerhalb des Budgets der meisten Normalverdiener liegt.

      Maßgeblich ist, was die Kombi aus Kamera, UWW für Architektur, Normalobjektiv und Tele bis 200 oder 300 mm im Preisbereich für alles zusammen von maximal 1500 Euro (heute eher weniger) bringt.

      Und da geht es doch schon los, dass von den Kameraherstellern sogar Selbstverständlichkeiten nicht geboten werden.
      – fehlende Wasserwaage
      – dezentrierte Objektive (fehlende Qualitätskontrolle)
      – UWW-Objektive gleich mal für 900 bis 1500 Euro bei Panasonic/Olympus
      – Pixelshift – hätte längst in jeder 600 Euro Kamera drin sein müssen.
      – ausreichende Autofokusempfindlichkeit fehlt bei den meisten Kameras. 2 LW – danke
      – veraltete Autofokusmodule in der 3000 und 5000er Serie bei Nikon
      – Objektive mit viel zu kleiner Anfangsblende bei Nikon 1 , die den Sensor der 1 J5 nicht bedienen kann.
      – Canon hat ein EF-M 18-150 (so in etwa ohne nachschlagen) mit Anfangsblende 6,3 rausgehauen. Canon – das war gar nichts. Klar – Superzoom sind schwer zu konstruieren, man nutzt möglichst nur die Mitte, weil sonst das Bild zu den Rändern unansehnlich wird. Aber mit 6,3 ist man einerseits am Beginn der Beugungsunschärfe bei 24 Mpx an APS-C und andererseits funktioniert der Autofokus Nachts schon nicht mehr (EOS M3), weil er zu wenig Licht bekommt.
      – bei Spiegellosen wie der Sony A6000 oder der Canon EOS M3 sind von der Werkseinstellungen derart viele Verbraucher aktiv, dass man erstmal deaktivieren muss.
      – Fokus-Reihe – hätte längst in jeder 600 Euro Kamera drin sein können.
      – Belichtungsreihe mit gerade mal 3 Bildern bei der EOS M3 – ich kann zwar damit leben, aber es wäre höflicher gewesen, etwas mehr zu bieten, solange das noch nicht durch bessere Sensoren obsolet ist.
      – Zu klein bemessener Pufferspeicher, so dass die Kamera durch langsame Speicherkarten ausgbremst wird. Darf heute bei der 7er Struktur in der Chipproduktion nicht mehr vorkommen.
      – bei manchen Kameras sind die Displays nur eingeschränkt beweglich.
      – fehlende Mikrofonanschlüsse
      – fehlendes GPS
      – dürftiges WLAN / Blootooth
      – Kamera-Software, die hinter dem Mond ist, verglichen mit Smartphones

      So gibt es zahllose Nickligkeiten, die die Herstellungs-Kosten der Kameras nicht wesentlich in die Höhe treiben würden, die aber aus politischen Gründen beibehalten werden.

      Nur – warum soll der Kunde das akzeptieren? Der Kunde kauft dann eben nicht. Und das kann man an den Zahlen der Unternehmen sehen.

      • Was mir noch alles „fehlt“ würde Seiten füllen!

        Mein Freund Herbert wurde unverschuldet das Opfer nicht vorhersehbarer Umstände. Er könnte sich heute keine Kamera, den dazu gehörigen PC oder ein Smartphone leisten. Von mir bekam er jetzt mein nicht mehr benötigtes Canon VF Zeugs und den dazu passenden PC damit er wieder seinem alten Hobby Fotografie nachgehen kann.

        Wer ein kleines Einkommen hat kauft auch keine preiswerte Kamera weil diese reiner „Luxus“ wäre.

        Das der Kunde heute weniger Fotogeräte, Systemkameras kauft hat nicht unbedingt mit fehlenden Ausstattungsmerkmalen zu tu, sondern mit dem nach folgendem Handling der Bilder/Videos.

        Für das Urlaubs Album oder das Poster über dem Büro Schreibtisch reicht die BQ von modernen Smartphones allemal. Auf einem 4k Bildschirm sehen die Dinger super aus. Sofort ohne Umweg Bilder/Videos teilen, das ist gefragt. Mit der passenden App auf dem Smartphone wird „kreativ“ verfremdet, das reicht!

        Wir Hobbyisten, Fotografen sind eine aussterbende Spezies weil wir die falschen Ansprüche haben. Wer hätte zum Beispiel gedacht das Giganten wie Kodak oder Agfa den Weg in die Digitalisierung nicht finden? Wer von den alten Platzhirschen (Kameraherstellern) überleben wird? Von uns älteren Bildermachern werden immer weniger, mittlerweile stellt sich das „Mittelalter“ auf die Gegebenheiten ein und für die Jugend gibt es keinen Grund sich mit Foto Equipment zu belasten.

      • @Alfred
        Spiegelreflex mit Weitwinkelzoom, Schirmkappe nach hinten gedreht und mit 7 Bildern die Sekunde (ratatatatatatata) „shooten“ sieht natürlich deutlich cooler aus, als mit ausgestreckten Armen ein Handy oder Pad zu halten:-))

      • @Sabrina

        Die A6000 hat keine Wasserwage, alles was danach kam hat eine. Also den Punkt kannst du echt streichen.

        Ich hab eh das Gefühl, das du alles was du von der A6000 gesehen hast, auf das Komplett Sony System überträgst. Das ist nicht falsch. Du solltest mal wieder auf die Höhe der Zeit kommen und dich mit den aktuellen Sonys beschäftigen. Du bist noch aus dem Jahr 2013-14

      • @ Alfred Proksch

        … Mein Freund Herbert wurde unverschuldet das Opfer nicht vorhersehbarer Umstände. Er könnte sich heute keine Kamera, den dazu gehörigen PC oder ein Smartphone leisten…

        hallo Alfred, das liest man gerne.
        Es kommt aber zu selten vor, das jemand so edel agiert.
        Danke von meiner Seite. Das würde ich ebenso tun

    • @Micky
      Ja – natürlich werde ich wieder alles verkleinern, das ist doch klar, ich wohne zwar grosszügig, aber nicht in einer Fabrikhalle mit 20’000m2 an Wandfläche. Es geht ja letztlich darum, kann ich die Bilder, wenn ich will auch in Grossformat in überragender Qualität ausdrucken lassen oder nicht und nicht ob ich das bei jedem Bild tue!!! Ist das dann trotzdem sinnvoll? Ja, weil mir fotografieren Spass macht und als Hobby rein gar nichts mit Vernunft zu tun hat!

      @Robin
      Natürlich sinkt auch der Smartphone Verkauf, weil auch hier langsam eine Sättigung eintritt. Allerdings reden wir von weit über eine Milliarde Smartphones pro Jahr. Das ist eine ganz andere Grössenordnung als Fotokameras. Sony, Canon , Nikon und Co. wären schon froh 5% davon zu verkaufen.

      @Sabrina
      Jeder Normalverdiener kann sich eine Super Kamera leisten – man muss halt nicht der erste sein und man kann auch gebraucht kaufen. Ich habe zum Beispiel bis auf ein Objektiv alle anderen gebraucht gekauft zu etwa der Hälfte bis ein Drittel des Preises, das könnte sich jeder leisten. Bei Kameras kaufe ich persönlich neu, weil ich da das Allerneueste will, allerdings warte ich auch bis der Preis dort ist wo ich denke, das ist es mir Wert!

  • Natürlich hat Sony die Möglichkeiten zur Nr.1
    Narürlich ist Sony besser als Canon und Nikon.
    Weil eben Canon und Nikon immer noch mit ihren alten Zöpfen spielen.
    Und was heißt Altkunden-Pflege. An die hat Canon mit Einführung des EOS Bajonett auch nicht gedacht. Nikon war natürlich immer sehr kompatibel, nur haben die Objektive mal nicht hier und nicht dort gepasst.
    Natürlich kann Sony auch billig, man bekommt noch fast alle alten Modelle.
    Bei der aktuellen Generation haben sie ziemlich schnell gelernt, z.B. Akkulaufzeit.
    Und Sony hat seine neuen Spielzeuge noch gar nicht ausgepackt.

    • So natürlich ist Sony nicht besser als Canon oder Nikon. Wenn es um die reine Technik geht, stimme ich dir da zu. Was meine Bedürfnisse wie Bedienung, Haptik oder Wetterfestigkeit angeht, sehe ich Sony wiederum hinten. Deswegen würde ich zur Zeit Nikon Z vorziehen, da ich hier auch eigentlich auf nichts verzichten muss.
      Abgesehen davon kann ich mir Sony aber gut als Nummer 1 vorstellen, sie müssten nur mal richtig in APS-C investieren.

      • @Fleischwolf
        Haptik ist etwas sehr subjektives.
        Bedienung ist etwas sehr subektives.
        Wetterfestigkeit ist besser als die der User, bevor eine aktuelle Sony absäuft hat der User zusammengepackt 😉

      • @René
        Alles richtig, deswegen habe ich es ja auf mich bezogen und nicht für die Allgemeinheit gesprochen.

        Wie es mit den aktuellen Modellen ist, kann ich nicht sagen, aber im Gegensatz zur Nikon hat die a6300 schon nach leichtem Regen den Dienst verweigert. Hat sich zwar erholt, bin aber trotzdem vorsichtig geworden.

      • Réne Unger,

        „Bevor eine aktuelle Sony absäuft, hat der User zusammengepackt“.

        Genau so ist es, aber nur bei Sony-Usern, die anderen packen den Regenponcho aus.

        Der Nikon- oder Canonfotograf fotografiert weiter und freut sich über die wetterfesten Kameras. Bei Eis, Schnee und Regen möchte ich lieber nicht mit Sony unterwegs sein.

      • @Rolf Carl
        Bei Eis und Schnee hält die Sony alles aus – auch bei knapp -20 Grad auf 3000m und Schneesturm.

        Woher wisst ihr den alle wie viel eine A7r3 wirklich aushält, wem ist denn schon eine abgesoffen?
        Was fotografiert man denn schönes wenn es wie aus Kübeln schüttet, auch da packen die Profifotografen ihre 1Dx mk2 und D5 plus Optik in einen Regenschutz, warum sollte man das nicht auch mit einer Sony machen?

      • @ Rene Unger

        Wahrscheinlich spricht er wieder von seinen „Profis“ oder „Top Shots“ die am Spielfeldrand stehen. Für die wäre so etwas evtl. wichtig. Oder vielleicht wenn er auf der Lauer liegt und im Wald seine Rehe und Füchse fotografiert. Ansonsten wüsste ich nicht was man bei Regen fotografieren sollte. Das Modell hat da meist nicht so den Spaß, Landschaften bei Regen, sieht auch eher selten schön aus.
        Ich war mit meiner, damals noch alten, A6000 bei stürmischen -25 grad in der Sächsischen Schweiz und hatte weder Probleme mit Verschluss, Akku oder sonstiges.

      • Wenn links und rechts, bei tosendem Sturm, die Fichten herniederkrachen, nimmt der wahre Nikoniak seine D5 und stellt fest:
        Ui abgesoffen.
        Gibt ein Video im Parallel Universum You Tube, wo ein Profi sich von seiner D5 verabschiedet und zur E-M1X wechselt, wegen der Wasserfestigkeit. Grund irgend so ein asiatisches Regenfest.
        Ich denk, Sony schafft das auch locker.

      • Also liebe Mitschreiber und Fotoexperten,

        anscheinend ist bei Sony noch einiges nicht im Lot, nicht nur die Bauweise.

        Habe heute den Grand Slam Finale in Paris geschaut (Tennis). Für eine kurze Zeit wurden die Fotografen am Spielrand eingeblendet, und ich habe genau hingeschaut: Etwas mehr Canon als Nikon, aber keine einzige Sony! Und das sogar bei einem Schönwettersport (bei Regen wir im Tennis unterbrochen).

        Und nun meine Frage an euch „Profis“: Ich nehme jetzt mal an, dass an so einem wichtigen Anlass nur die besten Sportprofis aufgeboten werden. Und all diese Profis fotografierten ausschliesslich mit Canon oder Nikon VF! Wenn Sony so gut wäre, wie hier immer behauptet wird, wieso fotografieren diese Profis nicht mit Sony???? Geld sollte ja in dieser Topliga keine Rolle spielen, also was ist es dann? Wieso fotografieren die nicht mit Sony?????????????? Nicht mal bei einem Schönwettersport???????????????

        Bin gespannt, ob da noch eine vernünftige Antwort kommt, vermutlich gibt es gar keine …

      • Jürgen K

        Vielleicht weil Menschen mit hohem IQ in der Minderheit sind?

        Meine Frage wurde von dir übrigens nicht beantwortet … vielleicht versuchst du es ja für den Anfang mal damit …

      • @ Rolf Carl
        für mich hast Du keine logische Frage gestellt, sondern eine emotionale Interpretation einer kurzfristigen Beobachtung von dir gegeben…….
        Die Frage nach den Profifotografen, die mit Sony fotografieren würde hier schon mehrfacher diskutiert…….Sony hat die Profis noch nicht erreicht……CaniKon war zu lange ohne Konkurrenz. Schoen, dass ich Dir Deine doch im Prinzip Recht einfache Frage so schnell beantworten konnte.
        Übrigens, ich freue mich über jedes schöne Foto……egal welche Kamera zum Zuge kam.
        Vielleicht musst Du Mal etwas gelassener werden……..
        In diesem Sinne……..Frohe Pfingsten und immer genügend Licht.

      • Jürgen K

        das war keine kurzfristige, sondern eine repräsentative Beobachtung, die sich über mehrere Sportsendungen erstreckt und auch die praktische Fotografie im Feld berücksichtigt. Immer das gleiche Bild, Sony fehlt weitgehend im Bereich der schnellen Fotografie und ebenso im Bereich der Extremfotografie.

        Ich freue mich auch über jedes schöne Foto, egal womit es fotografiert wurde. Meine Beobachtung ist einfach, dass gute Fotos (auch an Wettbewerben) nur selten mit Sony gemacht werden. Profis bevorzugen weiterhin andere Kameras (Canon und Nikon), und Sonys scheinen eher für junge und Hobbyknipser zu sein. Und gelassen bin ich immer, ich fotografiere ja schliesslich mit Nikon …

        In diesem Sinne … Frohe Pfingsten und weniger Regen.

      • Habe jahrelang bei Winter(Auto-)rallys fotografiert. Im Schneetreiben, bei widrigsten Bedingungen, Schneeregen, Eis und Schneeböhen (durch die Autos aufgewirbelt).
        Und kann bestätigen, dass ich, neben den paar Profifotografen mit Presseausweis, die nur mit Nikon und Canon unterwegs waren, noch Fotos gemacht habe. Sony hat´s damals vermutlich noch nicht gegeben bzw. waren die bei diesen Bedingungen nicht zu sehen.

        Hatte damals immer Nikon und heute Olympus E1MarkII und E1MX. Habe die Erfahrung gemacht, dass jedes Objektiv, dass ich in der Länge verändert über kurz oder lang Probleme mit der Dichtheit bekommt (Lufthub). Nur spezielle Optiken, (meist Festbrennweiten oder seltene Zooms) die sich in der Länge nicht verändern, können entsprechend abgedichtet werden und sind wirklich Feuchtigkeitsdicht oder Staubdicht.

        Das Sony gute Kameras baut ist unbestritten. Aber für Profianwendungen unter Extrembedingungen sind sie noch immer nicht geeignet. Und damit meine ich mehr das Gehäuse als die Optiken. Hier haben noch immer Canon, Nikon oder Olympus die Nase vorne.

      • @Rolf Carl
        Das Thema professionelle Sportfotografie ist immer dann sehr speziell, wenn man unbedingt eine Akkreditierung benötigt. Hier sind dann fast nur noch große Bildagenturen vertreten, bei denen der Fotograf nicht mehr das Material auswählt. Diese Agenturen verwenden traditionell Canon und Nikon und werden dies aus bestimmten Gründen auch weiterhin tun. In ferner Zukunft wird man hier auch Spiegellose sehen – allerdings ebenfalls von Canon und Nikon. Sony findet seinen „Markt“ bei den Profis, die außerhalb dieser und anderer Zwänge stehen. Außerdem dürfte das Hauptabsatzvolumen ohnehin nicht im Profibereich zu finden sein. Ich hoffe, mit meiner (subjektiven) Einschätzung nicht komplett daneben zu liegen und wünsche allzeit gut Licht.

      • @ Rolf Carl

        Mal wieder ein sinnfreie Beitrag ohne Sachverstand.

        Sony hat noch nie wetterfeste Kameras angeboten. Gleichwohl habe ich noch nie gebört, das eine Sony wegen Feuchtigkeit ausgestiegen ist. Meine a900 hat chinesische Tage Aue bei – 35 C und tropische Wälder bei 45 C ohne Murren bis heute überstanden. Im Gegensatz zu einigen Canon Modellen, die bei -5 C aussteigen. Finde immer lustig, wenn die Super Wetter Experten mit ihren wetterfeste Canikon Kameras ankommen, aber die Objektive nicht wetterfest sind. Nicht mal einen Dichtungsring zwischen Kamera und Objektivbajonet. Völlig sinnlose Diskussion.

      • @ an alle!

        kriegt ihr Geld von Nikon, Canon, Sony oder sonst wem? Weshalb dieser erbitterte Streit wer besser oder schlechter ist, das geht doch auch einen Ticken freundlicher!!! Ausser ihr werdet für diese Posts bezahlt!
        Bei der Fotografie ist doch eh alles Subjektiv, dem einen gefällt wenig Tiefenschärfe (ich weiss es heisst für manche Schärfentiefe), dem anderen mehr, die einen machen lieber Sport, die anderen Makro, andere machen nur Landschaft oder fotografieren die Familie. Entspannt Euch, das Wetter ist – zumindest bei uns – im Moment eh bescheiden genug – genau richtig um einen Dichtigkeitstest mit der Kamera zu machen!

      • …geht doch einfach mal mit diesen Spritzwasser und was auch immer geschützten Kameras zu einer Demo, wo Wasserwerfer und Schlagstöcke zum Einsatz kommen. Aber bitte mit Weitwinkel nah dran und nicht mit 100-400 Telezoom aus dem dritten Stock. Danach kann man die Diskussion dann mit echten Erfahrungsberichten fortsetzen…:-))

      • Über Sony rumhacken ist doch das Ritual jeden Tages eines Rolf Carls. Früher konnte er sich wenigstens noch über schlechte Laufzeit und wenige Objektive beschweren, heutzutage gibt es in so gut wie jeden Artikel auf dieser Webseite von einen Rolf Carl nur mit einem einzigen Thema: Profis am Rand vom Fußballplatz benutzen keine Sony!!!!!!!1111elf11. Da kann man ja hoffen, dass er nicht jede Nacht davon Alpträume bekommt, wenn er mit seiner Nikon kuschelt.

        Kommentar von einem eher schweigenden Mitleser.

      • @Matthias
        …einer Demo, wo Wasserwerfer und Schlagstöcke zum Einsatz kommen.

        Matthias wo wohnst Du? Ist es schon so schlimm in D? Also zur Not kannst Du für den Übergang bei uns wohnen?

      • Joe,
        leider werden Gummiknüppel und Wasserwerfer nicht mehr zu häufig eingesetzt man nimmt lieber brennende Autos von Privatpersonen in Kauf oder geplünderte Geschäfte wenn der linke Mop durch die Straßen zieht wie beim letzten G20 Gipfel in HH, passt besser ins Weltbild 👍

      • @joe
        In NRW mit Verwandschaft in Hamburg.
        Wenn dann von links der schwarze Block kommt, von rechts das braune Pendant und vor Dir stehen die Blauen, dann versuchst Du gar nicht erst, mit einer der Parteien zu verhandeln. Und da ist es dann ganz wichtig, dass Dein Kamerasystem nicht versagt….:-))

      • @Mirko
        Wessen Weltbild? Als Fotograf hast Du dann die Aufgabe, aussagestarke Fotos zu machen, ohne den neutralen Aspekt zu vernachlässigen. Die Kollegen, die dann nicht wegrennen, kannst Du aber an 10 Fingern abzählen. Und da verschwendet keiner auch nur einen einzigen Gedanken an den Spritzschutz seiner Kamera. Nur das Bild zählt. Und wenn das Bild nicht gut ist, warst Du nicht nah genug dran (Zitat von einem alten Pressefotografen, dessen Name mir gerade nicht einfällt)….

      • joe,
        danke für das Angebot:-)) Aber wir kommen schon klar. Denn man hat ja noch Rechte (und damit meine ich jetzt die gesetzlichen). Wollte ja nur sagen, dass das mal ein praxisbezogener Kameratest wäre. Oder doch nicht so?

      • Herrlich,

        einfach alles dabei …

        Wieder die Geschichten der unzerstörbaren Sony; bei Sturm, tropische Wälder mit 100 % Luftfeuchtigkeit, – 30 Grad bei Schneesturm, – 35 Grad in China, chinesisches Essen inbegriffen, und Sonyobjektive sind auch die einzigen mit Dichtungsringen … ahhh, wie ich das liebe. Also wenn Gott neu erfunden werden müsste, wäre er wahrscheinlich eine Sony.

        Und dann Wasserwerfer, Schlagstöcke bei Demos … den Sonyfotografen gehen anscheinend auch die Motive nicht aus, je nässer, desto besser. Nur an einem hundskommunen Fussballspiel sind die nirgends zu sehen. Wahrscheinlich bin ich einfach an den falschen Orten unterwegs, um jemals eine Sony zu Gesicht zu bekommen … (das heisst, ich habe schon einige gesehen, die aus 100 m Distanz Stockenten in der prallen Sonne fotografiert haben (oder besser gesagt geknipst)).

        Danke für die Unterhaltung, übertrifft jede „Muppet Show“!

      • ….nur das Du die Muppet Show tagtäglich eröffnest und somit der Initiator der Show bist und dabei den Kermit abgibst ist Dir noch nicht in den Sinn gekommen 👍

      • Ach so,

        was ich ja noch vergessen habe, Matthias … der Fotograf, den du gemeint hast, war Robert Capa.

      • Rolf,
        nur mal so zur Info: immer, wenn ich bei Presseterminen einen Sonyfotografen sehe, fällt mir auf, dass er sich relativ lange mit seiner Kamera beschäftig, bevor er startbereit ist. Wenn man sich dann durchs Menü gearbeitet und alle Einstellungen gemacht hat, ist die Demo schon 500m weitergezogen und man befindet sich nicht mehr in der Gefahrenzone. Sony hat also auch Vorteile :-))
        Ja Ihr habt recht. Das war jetzt böse….

      • @Rolf
        Genau Capa. Bei den D-Day Feiern fällt es mir wieder ein. Jetzt aber mal zu Deinen Beobachtungen bei Sportereignissen: Canon und Nikon habe sich ihren Ruf in Jahrzehnten erarbeitet und waren da auch alternativlos. Auch wenn die Karten jetzt neu gemischt sind, heißt das nicht, daß die Sportprofis ihre sauteuren Teleobjektive verschleudern, um mal eben schnell das System zu wechseln. Das sehe ich momentan als einzigen Grund der Systemtreue. Denn die Newcomer, wie z.B. Sony, können auch gut.
        Habe mir gerade über die Pfingsttage eine d500 mit 35mm 1:1,4 im Rent geliehen, weil ich eine Kamera für saumässige Lichtverhältnisse suche. Der AF ist wirklich schnell, liegt aber manchmal ein wenig daneben (Lichtstärke 1,4). Da haben die Spiegellosen dann doch ihre Vorteile. Ist jetzt aber nur meine persönliche Erfahrung mit genau dieser d500 und diesem 35mm….

      • @joe
        ich unterstütze Deinen Aufruf zur Freundlichkeit in der Diskussion ohne Wenn und Aber! Viele dieser „Markendiskussionen“, die hier immer wieder viel zu hitzig geführt werden, liessen sich vermeiden, wenn der ein oder andere sich damit zurückhalten könnte, bestimmte Hersteller schlechtzureden und herabzuwürdigen, weil er/sie meint, damit die eigene Marke in ein besseres Licht rücken zu können. Das ist einfach komplett unnötig und provoziert andere.

        Was Dein Angebot an Matthias für eine vorübergehende Unterkunft in der Schweiz bei Dir wegen Polizeieinsätze in D angeht, Du solltest ihn aber auch darüber informieren, dass er sich nie im Bereich der „Reitschule“ in Bern und niemals never am 1. Mai in der Innenstadt von Zürich aufhalten sollte. Auch dort kann er auf eine (oder gleich mehrere) Hundertschaft(en) der Polizei, Gummigeschosse, Schlagknüppel sowie auf deren Wasserwerfer treffen. Auch Davos während des WEF sollte man meiden, wenn man auf massive Polizei- und Armeepräsenz allergisch reagiert. Man sollte auch vor allem im Raum Zürich an dem ein oder anderen Wochenende mit massiven Polizeikontrollen (einschliesslich Polizisten mit Maschinenpistolen im Anschlag) auf Hauptverkehrsstrassen und Autobahnabfahrten umgehen können Aber sonst ist es natürlich bei uns in der Schweiz wunderbar und sehr idyllisch, da gebe ich Dir absolut recht 😉

      • Hi Thomas,
        hört sich interessant an und wir sollten unseren nächsten Adventure-Urlaub vielleicht neu planen:-))

      • Hi Matthias,
        falls Du weitere „Tipps“ benötigst, kannst Du Dich vertrauensvoll an mich wenden 😉 . Die Schweiz ist eben sehr vielfältig, von „Adventure“, Massenansturm bestimmter Lokalitäten über „Wellness“ bis hin zu absoluter Ruhe und Erholung wird alles geboten. Auch den ganz normalen Alltag kann man erleben und das ist dann wirklich die Regel und alles andere eher die Ausnahme, vor allem wenn man die grossen Städte meidet. Alles nicht ganz günstig, aber trotzdem sehr zu empfehlen, ähnlich wie Canon, Nikon, Fuji, Sony, mFT …………..

      • Thomas,
        werde darauf zurückkommen. Ich war schon in der Schweiz als Kind. Meine Eltern waren begeisterte Italienurlauber und nach 4 Wochen bei gefühlten 40 Grad im Schatten konnte ich es kaum erwarten, auf dem Rückweg in der Schweiz zu übernachten und dann frühmorgens diese wunderbar kühle Bergluft einzuatmen. Der Blick ins nächste Tal war natürlich auch beeindruckend, aber mit Fotos hatte ich da noch nix im Sinn. Kann mich jedoch noch daran erinnern, als wäre es gestern gewesen….

      • @Thomas Müller

        dann sind wir ja schon zwei die versuchen etwas Schärfe aus der Diskussion rauszunehmen! Und zum Thema schlechtreden und in besseres Licht rücken. Ich erinnere mich noch an meine Zeit in den USA Anfang der 90er Jahre, als GM und Ford in den USA versucht haben ihre Vorzüge gegenüber BMW und Mercedes und deren angebliche Nachteile in riesigen Anzeigen „darzulegen“. Die Reaktion von Mercedes und BMW: Keine! Die Auswirkungen auf die Verkäufe? BMW und Mercedes haben mehr verkauft denn je, weil die Kunden ja doch nicht ganz so blöd sind – selbst in Amerika. Wer gut ist muss niemanden schlecht reden!

      • Matthias,

        ich kann dir nicht genau sagen, was das Problem mit deiner D500 und dem 35er 1.4 war, aber ich würde eher auf das Objektiv tippen. Meine D500 trifft bei normalen Motiven immer (fotografiere meistens mit dem Einzel-AF-Feld), und auch bei schnellen Motiven habe ich eine sehr gute Ausbeute an scharfen Bildern.

        Die D500 hat zwar ein gutes Rauschverhalten, aber wenn du den schnellen AF nicht brauchst, würde ich in der gleichen Preisklasse eher zur D750 greifen, die ist ab ca. ISO 400 nochmals besser. Wenn es denn überhaupt eine Nikon sein soll. Versuch doch mal die D750 zusammen mit dem 35er 1.4 Sigma Art … ein Traum!

      • Also ich bin gerade schwer am überlegen, APS-C den Rücken zu kehren und liebäugele mit der Nikon D850. Ich habe den ganzen Hype um DSLM und Klein-und-Handlich einfach satt. Ich weiß nicht warum, klassische SLR haben lange Tradition, egal ob analoge oder digitale Fotografie. Und die Nikon Z finde ich einfach nicht schön! Das Design gefällt mir nicht! Bei Fujifilm sieht es anders aus. Tolle Kameras und Objektive, aber ich möchte Vollformat haben und das haben sie leider nicht. Dafür rollen sie den Mittelformat-Markt gerade richtig auf mit den GFX-Modellen. Aber hach, leider nichts für meinen Geldbeutel!

  • Hallo Leute euch ist ein Denkfehler unterlaufen !

    Es ist richtig Sony hat in ihren Geschäftsbericht FY2018 24 Prozent Marktanteile für Still Camaras ausgewiesen.
    Es gibt zwei Torten mit je 100 Kuchenstücke zu verteilen.
    Von der ersten Torte ( DSLR Kameras ) hat Sony 1 Kuchenstück bekommen
    Von der zweiten Torte ( DSLM Kameras ) hat Sony 23 Kuchenstück bekommen

    Jetzt hat man bei Sony die Kuchenstücke gezählt, Ergebnis : 24 Stück.

    Diese Angaben spiegelt die Marktverhältnisse besser wieder ( Canon 49,1 %, Nikon 24,9 % und Sony 13,3 % ! )

    https://photorumors.com/2018/08/01/2018-canon-nikon-and-sony-market-share-latest-nikkei-bcn-and-cipa-reports/

    oder

    https://www.bcnaward.jp/award/gallery/detail/contents_type=251

    Bitte Beitrag ändern, da Sony weiterhin auf Platz 3 klebt!

    • Gefakte Statistiken die dann großmundig beworben werden und an alle Newsagenturen geschickt, um bei den Kunden ein falsches Beliebtheitsbild zu schaffen. Sodaß die Leute denken „Oh spiegellose Kameras sind so beliebt, ich brauche auch sowas“. Ähnlich läuft es bei Fuji, die ja auch hauptsächlich vom Hype leben.

      • @Uneternal
        Denke mal der Hype zu VF-Kameras ist deutlich größer als der zu Fuji X. Kritikpunkte gibt es zu jedem System. Die sollte man aber erst verbreiten, wenn man dieses System gekauft und vielleicht ein halbes Jahr intensiv damit gearbeitet hat. Die Marktführerschaft an den Verkaufszahlen festzumachen, sagt aber noch nix über die Qualität und Langlebigkeit aus. Momentan befinden sich viele Käufer in einem Zwischenstadium: mit oder ohne Spiegel, VF oder APS-C, Systemwechsel (aber zu welchem System) usw. Wenn ich heute kaufe, ist die Technik nach Pfingsten schon wieder veraltet (oder doch nicht?). Dazu kommen dann die Ankündigungen neuer Modelle und Objektive, die eigentlich nur Absichtserklärungen sind (Marketing und geschickt gestreute Influencer-Beiträge). Und in der Zwischenzeit kauft man erst mal gar nicht. Also geht auch der Umsatz in den Keller. Canon und Nikon haben das Problem des Umstiegs auf spiegellos (besonders Nikon). Und alle warten schon auf Z8, Z9 oder was auch immer, wobei Z6 und Z7 schon richtig gute Kameras sind, mit denen man sogar Fotos machen kann….

      • Fuji und Hype? Von welchem Hype sprichst Du, ich habe davon noch nichts mitbekommen? Für mich lebt Fuji von der gelieferten Qualität der Kameras und der Objektive. Nachdem ich einige der Fuji-Objektive ausprobieren konnte, habe ich mir nun mehrere angeschafft und bin von diesen überzeugt bis begeistert. Mit das Beste, was ich an Objektiven je besessen habe (wobei ich auch Objektive anderer Marken besitze, die ich weiterhin genauso schätze). Dabei kann ich im Internet und speziell auf youtube nur einen Bruchteil der Videos und Mitteilungen erkennen, die dort zu anderen Marken existieren. Von einem Hype ist für mich also weit und breit nichts zu sehen. Ich sehe momentan eigentlich für gar keine Kameramarke einen Hype und dafür sprechen auch die ziemlich stabilen Marktanteile, wobei die Veränderungen sehr rational durch die angebotenen Produkte und nicht durch einen irrationalen „Run“ auf eine bestimmte Marke zu erklären sind.

      • Thomas,
        nur mal so nebenbei: ich fotografiere seit gut 2 Jahren ausschliesslich mit Fuji. Zuerst parallel mit Nikon genutzt, immer wieder die Fotos verglichen und dann der komplette Wechsel. Fuji kann Objektive bauen und hat keine Altlasten. Auch die Preise bewegen sich im bezahlbaren Rahmen mit hervorragender Qualität. Ein ganz wichtiger Grund: man kann diese Objektive auch offenblendig nutzen. Das sind alles rationale Gründe für das System. Auch wenn einige Kommentierer da einen Hype sehen, habe ich das nie so betrachtet.

    • Jetzt muss man aber noch dazu sagen, dass die eine Torte eine einfache „Sahnetorte“ und die andere eine “ Schwarzwälder-Kirschtorte“ ist;) Letztlich reden wir hier über über Stückzahlen verkaufter Kameras. Das sagt aber noch nichts darüber aus, wie teuer die verkauften Kameras waren und wieviel Gewinn man letztlich damit erwirtschaftet hat. Umsatz und Gewinn wären hier entscheidende Kenngrössen bevor wir über den Niedergang von Unternehmen philosophieren. Oder wie wäre es mit Rendite pro Kamera. Da wir die Zahlen niemals komplett sehen werden, bleibt viel Raum für Spekulationen. Trotzdem eine spannende Diskussion…

    • Milliway,
      wenn Du schon von Torten sprichst,
      0,0 Tortenstücke für Nikon im Bereich der DSLM Torte mit DX Sensor
      1Stück Torte im Bereich FF DSLM Japan ( Sony knappe 7 Stücke)
      Und laut Nikon Finanzreport starke Einbrüche bei DSLR (Einsteiger/ Mittelklasse)

    • Hier geht es um 2/3 der „retail sales“, das sind Verkäufe von Einzelhändlern – in wie weit und ob Online Verkäufe mit gezählt werden ist nicht ersichtlich!

      Und nochmals – es ist Wurscht wer mehr verkauft – das hat nichts mit der Qualität der Kameras zu tun – sonst wäre Fuji viel weiter vorne! Für die, die es noch nicht wissen, ich fotografiere mit Canon 5D4, M5 und Olympus TG5

  • Lustigerweise ist die Angabe ja von Sony selbst. Und mich hat etwas sehr stutzig gemacht.
    In einem kleinen Text im hellblauen Feld steht „ILC (including lens)“ also Wechselobjektivkameras (mit Objektiv)

    https://www.dpreview.com/files/p/articles/7319905698/Sony_financial_report_2.jpeg

    Ich frage mich jetzt ehrlich gesagt, ob Sony anscheinend nur Kamerakits gezählt haben, zu denen ein Objektiv dazugehört, für die Zahlen ein wenig zu pimpen.
    Nach dem Thema „traue nie einer Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast.“

    • Und im Sternchentext der Digitalkameras gibts ebenfalls noch eine Stolperfalle. Anscheinend wurden nur Digitalkameras gezählt, deren Sensor größer als 1/1.7 Zoll ist oder einen höheren Zoom haben als 20x.

      Sony hat sich wohl gedacht „Ich mach mir die Welt, widde-widde-wie sie mir gefällt.“ 😀

      • @Uneternal
        Grundsätzlich hast Du Recht, aber wenn die Daten des Vorjahres auf der gleichen Basis beruhen und gleich erhoben wurden ist es dennoch korrekt was Sony schreibt. Ich bin eher verwundert, dass sie noch nicht zu Canon aufgeschlossen haben.
        Im Übrigen spielt der Marktanteil doch gar keine Rolle, Fuji ist Nummer vier oder fünf und baut hervorragende Kameras. Es werden auch 5 mal mehr VWs als Mercedes verkauft, trotzdem will nicht nur ich lieber einen Mercedes!!!!!!
        Die Frage ist doch die – bist Du mit deiner Kamera zufrieden? Dann ist doch alles gut! Wieso macht sich die ganze Welt so abhängig von anderen Meinungen? Seid ihr alles Schafe, die irgendeinem Trend hinterherlaufen damit sie „dazugehören“ oder seid ihr gestandene Leithammel mit einer eigenen Meinung?

      • Ich mag Panahonig mFT oder Olypussi mFT un Canon PowerSpot

        Is wohl Japan

        43Rumors:

        BCNretail published the market shares data between April 2018 to March 2019.

        Canon did hold 37.3% of the overall camera market shares (fixed lens plus system cameras)
        Nikon did hold 26,7% of the overall camera market shares
        Sony did hold 13,1% of the overall camera market shares
        Olympus did hold 6% of the overall camera market sharesa
        Ricoh did hold 5.8% of the overall camera market shares

        Compared to the previous year:

        Canon sold -1,3% cameras (units of sales)
        Nikon sold -15% cameras
        Sony sold -6,6% cameras
        Olympus sold -13,8% cameras
        Fuji sold +19,4% cameras

        Overall value:

        Canon camera sales value dropped -11,4%
        Nikon camera sales value dropped -28,5%
        Sony camera sales value increased +14,5%
        Olympus camera sales value dropped -21,3%
        Fuji camera sales value increased +0,6%

      • @joe
        …habe etwas weiter oben was dazu geschrieben. Fuji ist meiner Meinung nach momentan schon auf einem sehr hohen Level, welches andere noch erreichen müssen. Natürlich immer noch mit kleinen Einschränkungen der Spiegellosen, allerdings mit vielen kleinen Detailverbesserungen. Das sind meine persönlichen Erfahrungen. Und dann zum Thema andere Meinungen und Schafe: auf Veranstaltungen kommen immer wieder Kollegen zu mir, die sehr interessiert an den Fujis sind. Frage Nummer 1 ist dann meistens, was die Kunden dazu sagen. Und das interessiert mich mal eben gar nicht. Denn die Fotografen müssen ja entscheiden, mit welchem System sie ihr Geld verdienen können, und nicht was erwartet wird (inkl. Schirmmütze und Kappe nach hinten)…

      • Robin,
        ja die Zahlen….interessant ist wie jede „Fan Seite“ diese Zahlen auslegt, während Canon oder Nikon ihre Marktstellung feiern so feiert Sony den Umsatz den sie mit höherpreisigen Kameras einfahren. Während Canon ihre erfolgreiche M 50 6x verkauft so verkauft Sony seine erfolgreiche A7 eben nur 1 mal bekommt aber letztendlich den besseren Gewinn dafür.
        Letztendlich zeigen die Zahlen zwei Gewinner, Sony und Fuji (auch wenn hier das erfolgreiche Instax System mit einfließt was wiederum zeigt das die Jugend nicht nur mit Handy fotografiert) … von mir aus können die zwei Großen weiter auf Marktanteile aus produzieren stärkt letztendlich nur die „kleinen“ Hersteller

      • FUJI mag nur @Mirko – wenn er dann irgendwann den Einschaltknopf an seiner Kamera findet 🙂 Aber der Händler seines Vertrauens wird ihm sicherlich noch ein paar Tips geben können. *Lol*

      • Micky,
        wieder lange Weile ? Wusste garnicht das ich den Einschaltknopf suchen musste, redest Du gerade von Dir ?

  • Es kann nicht viel dazu gehören Canon vom Spitzenplatz zu guiotinieren. Hier zwei Beispiele aus der Servicewüste dieses Unternehmens. Meinem Kollegen ist sein 24-mm heruntergefallen. Eingeschickt zur Reparatur des 2,5 Jahren altes und 2500 Euro teuren Objektiv. Keine Ersatzteile kann nicht repariert werden.
    Vor einem Jahr kaufte ich für meine Mark 3 einen wft-e7b transmitter, um meine Fotos schnell in die Redaktion uu senden. Ich versuche seit Monaten, dieses Kabel als bekommen. Habe mehrmals beim Support angerufen, die haben mir drei Firmen in Deutschland genannt, die mir weiterhelfen würden. Keine Antwort. Diese Zubehörpolitik ist Firmenpolitik, um uns Fotografen das Geld aus der Tasche zu ziehen. Die erwarten allen Ernstes, das ich eine Mark 4 mit integriertem Wlan für 4000 Euro anstatt eines Kabels für 49 Euro kaufe. Das ist pervers.

  • Sony geht das ganze taktisch ausgeklügelt und mit großer Vehemenz an. Um im Apsc sektor viel zu verkaufen scheuen sie sich nicht davor eigene Kunden zu verärgern. Bringen als erstes eine top A6400 mit neuem Autofokus heraus, um dann kurz nach dem Hype bzw nach den geweckten Begierden die alternativen dazu anzubieten. Aus Marketing Sicht sehr schlau, aber zur Kundenbindung und zufriedendheit trägt das nicht unbedingt bei.