Objektive Sony

Sony: Noch ein neues Objektiv – für schlappe 14.000 Dollar

Sony wird in Kürze nicht nur das bereits geleakte 200-600mm, sondern noch ein weiteres Objektiv vorstellen. Der Preis: ca. 14.000 Dollar.

Zwei neue Objektive von Sony

Eigentlich hatte man schon gestern mit der Präsentation des neuen Sony 200-600mm f/5.6-6.3 Objektivs gerechnet, welches vor einigen Tagen bereits geleakt wurde. Doch die gestrige Präsentation war lediglich für Journalisten und Blogger gedacht, damit diese sich bereits vorab einen Eindruck von dem neuen Objektiv machen und ihre Artikel schreiben bzw. Videos drehen können.

Inzwischen steht aber ein neues offizielles Erscheinungsdatum im Raum, Montag der 10. Juni 2019 nämlich. Und die große Überraschung ist, dass Sony an diesem Tag nicht nur das 200-600mm, sondern noch eine weiteres neues Objektiv enthüllen wird.

Sony 600mm f/4.0 für 14.000 Dollar

Bei diesem weiteren Objektiv soll es sich um das bisher teuerste Objektiv im Lineup von Sony handeln. Der Preis wird anscheinend bei ungefähr 14.000 Dollar liegen und dementsprechend ist hier natürlich die Rede vom 600mm f/4.0, zu dem es quasi schon seit Jahren immer mal wieder Gerüchte gab.

Mit einem Preis von 14.000 Dollar richtet sich dieses Objektiv natürlich ausschließlich an Profis, genauso wie es die 600mm Objektive von Canon und Nikon auch tun. Diese kosten übrigens weniger als 13.000 Dollar und sind damit nochmal etwas günstiger als das kommende Sony Objektiv. Man darf gespannt sein, ob das Sony Objektiv dann auch mit einem geringeren Gewicht oder einer etwas besseren Bildqualität überzeugen wird (Achtung: Das Beitragsbild oben zeigt nicht das neue 600mm f/4).

Das neue 200-600mm f/5.6-6.3 soll Gerüchten zufolge übrigens 2.000 Dollar kosten. Am Montag folgen dann hoffentlich endlich die offiziellen Informationen. Eine neue Kamera soll im Übrigen nicht vorgestellt werden, da müssen wir uns wohl noch ein paar Wochen oder Monate gedulden, bis die Sony A7s III, Sony A7000 oder Sony A9 II kommen.

Quelle: Sonyalpharumors

Mark Göpferich

Mark Göpferich

Gründer von Photografix und freiberuflicher Redakteur, der sich seit vielen Jahren immer wieder aufs Neue von Fotografie und Kameras begeistern lässt. Mit mehr als 3.000 Artikeln hier auf Photografix inzwischen so etwas wie ein Experte für neue Kameras.

81 Kommentare

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  • Was soll der Geiz?
    Her mit dem Ding und bitte unter 3.000g Gewicht und die Daten von Canon Version IS III toppen.
    Und bitte lieferbar bis September – denn das 2.8/400 mm hat nein sony immer noch wahnsinnige Wartelisten u Canon kann liefern!

    • @Cat

      wozu denn? Es gibt doch Konverter!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! Hast zumindest noch vor kurzem behauptet! Deine A9 schafft das doch locker! Alles Aussagen von Dir!!!!!!!!!!!

      • @Ingo
        Oh Ingo, hättest Du geschwiegen wärst Du Philosoph geblieben! Du kennst die Vorgeschichte doch gar nicht! Weshalb müssen sich Leute ohne Hintergrundwissen immer in eine Diskussion einmischen? Er behauptet Blende 11 (mit Konverter) wäre absolut kein Problem und gleiche Qualität wie eines ohne Konverter usw. Und jetzt soll es plötzlich das 4.0 für 14’000.- werden? (Siehe seinen Beitrag bei neue Sony Objektive). Aber lassen wir das, es ist einfach seltsam wie plötzlich doch alles anders ist als gestern behauptet!

      • @joe
        Erstmal vielmals sorry, daß ich mich in ein öffentliches Forum einmische.
        So, das geklärt, „her mit dem Ding, was soll der Geiz“ ist wohl auch als Scherz für den verständlich, der völlig ohne Humor aufgewachsen ist.
        Also, hör auf, andere Foren-User wegzubeissen, oder schreibe eben per PM mit Cat.
        Abgesehen davon, zum Thema, sollte es klar sein, daß mehr Linsen im Strahlengang zu sichtbaren Qualitätseinbußen führen. Je höher die Pixelzahl des Sensors, desto deutlicher die Einbußen bei der Auflösung.
        Alte 12MP Kameras kamen noch ganz gut sogar mit 2,0 Konvertern klar (Canon seinerzeit sogar besser als Nikon), aber alles was jetzt darüber ist, würde ich definitiv croppen, wenn nötig. Gibt sicher Seiten, wo das ganze mathematisch nachvollziehbar ist, ich kann das nur anhand der Fotos bestätigen.
        Allerdings sind Ausnahmen vermutlich die neuen 200-400 (Canon), das 180-400 (Nikon), bei denen der 1,4 Konverter ja schon eingebaut ist und per Hebel in den Strahlengang eingeschwenkt werden kann oder das 2/200 von Fuji und das 2,8/200-500 von Sigma, bei denen speziell gerechnete Konverter mitgeliefert werden.

      • @Ingo
        Ich habe mich nur und direkt auf Cat bezogen und an Cat gewandt !!!! und Du mischt Dich ein ohne den Hintergrund zu kennen und gefragt zu sein und beziehst Stellung – darum geht es. Und ich beisse hier auch niemanden weg, wenn du dich ungefragt einmischt musst du schon die Antwort aushalten. Und dass Konverter eine Qualitätseinbusse bringen, musst Du mir auch nicht erklären, das erkläre bitte Cat der hat so gross getönt in dem Post von Mark Göpferich bezüglich neues 200-600 von Sony, dass ein Konverter keinen Qualitätsunterschied ausmacht und die Verdopplung auf Blende 11 von seiner A9 super kompensiert wird und jetzt das! Aber hättest Du dich kundig gemacht, hättest du das gewusst!
        Übrigens Cat und Ironie ist ein Widerspruch in sich selbst!
        Du darfst gerne noch eine Replik senden, aber erwarte keine Antwort!

      • @joe
        Will mich doch wegen eines kurzen Kommentars nicht streiten, Joe. Das ist die Sache doch gar nicht wert.
        Nur, da du das so oft erwähnst, irgendwie bist du hier im falschen Tread gelandet.
        Wenn ich rauf und runter lese, kann ich hier beim besten Willen keine laufende Diskussion zwischen euch finden, sorry.
        Hier steht nur ein Kommentar von Cat. Punkt. Also bitte nicht immer von Einmischung reden, das scheint jedenfalls hier ja wohl nicht angebracht zu sein.
        Mein Kommtar bzgl. Konvertern war auch tatsächlich eher an Cat gerichtet, hätte ich vielleicht noch schreiben sollen. Wollte damit deine Position unterstützen.
        Aber lassen wir das, ich denke, es gibt hier spannendere Themen wie den unten von dir angeführten Audun Rikardson. Über den unterhalte ich mich gerne weiter, macht jedenfalls mehr Spaß.

  • Respekt für die Leute, für die sich so eine Investition lohnt.
    Für meinen letzten Auftrag habe ich noch stolze 1.600 € bekommen. Vor Steuern. Für ein knappes Wochenende. Eigentlich so 16 intensive Stunden insgesamt . Das war eher eine Ausnahme, zu der ich mich hinreissen lies. Ein Gefallen. 🙂

  • Mich würden die gesamten Jahres Stückzahlen von Sony, Canon, Nikon für solche Objektive interessieren.

    Hier wird immer ein Wind gemacht als gäbe es nur noch Sport-, Event-, Wildtier Fotografen. Es ist wie bei den Mittelformat Benutzern, die sind eher eine seltene Spezies.

    Wer in diesen Nischen tätig ist muss eben die kleinen Stückzahlen beachten und dafür bezahlen, also Leute bleibt auf dem Teppich die Preise sind gerechtfertigt!

    • die Stückzahlen von Nikon sind weitgehend bekannt (rund 4000 Stück weltweit pro Objektiv (400 mm/600 mm)) und die von Canon dann Faktor 2-3 höher. Vom 2.8/300 mm mehr und vom 2.0/200 mm noch einmal halbiert.

      Aber der Bedarf steigt, da man sich fast nur noch damit (oder Ideen und besondere Hingabe) von allen anderen unterscheiden kann und gefühlt Lichtjahre vom Smartphone weg bleibt.

      Ja es sind besondere Exoten – aber nicht wenige der weltbesten Teleaufnahmen werden seit Jahrzehnten damit realisiert. Es ist zu befürchten, das die ganzen Zoomobjektive und Weitwinkelkonstruktionen bald Opfer neuer Smartphones und Actioncams werden – das kann hier so nicht passieren – vermute ich.

      • @ Cat
        @ Alfred

        sollte ich schwach werden nach einem 4/600, kommt es gebraucht für ev 4000 aus der Bucht
        Also die 5 Kg Version und niemals neu !!!
        Einmal gekauft, hält es viele Jahre, und den Spaß gibt es billiger
        Schleppen muß man eh !!! und ein Stativ muß eh her.
        Also nicht meckern über das 1 KG/1,5 KG mehr.

        Mir ist schon klar, dass die Sportwagenfahrer nicht rechnen müssen, höchstens im Beruf/Firma
        Privat geben die schon immer unvernünftig Geld aus.
        So sind die 14000 Euro schon ein Vogelschiss, dafür gibt es gerade mal 4 Silberfelgen für den….
        Sony macht alles richtig

        PS: Micky für 1600 am WE x 4 = 6400
        In der Woche schwarz = 12000, gesamt 18400
        ja ein Fotografenleben kann schön sein….
        Habe da noch nie drüber nachgedacht

  • Mir scheint, also ob Sony sich fit macht für die olympischen Spiele 2020. Jetzt noch eine neue A9 und sie können die Profis ins Visier nehmen.

  • Ein 600mm f/4.0 mus sman haben, wenn man mitspielen will. Preis? Fast egal, denn wer sich so ein Objektiv besorgt, setzt es von der Steuer ab oder finanziert es über Leasing oder Kredit.

    Wie bei den 600mm f/4.0 von Nikon oder Canon eben auch. Und nun 1000 oder 2000 oder mehr Euro? Egal. Wer kann, der kann und wer will, der will auch.

    Wer als Basis Sony hat, der wird nicht umsteigen auf Nikon etc., nur weil es dort ein 600mm f/4.0 günstiger gibt.

  • An apple a day, keeps the doctor away.
    mFT every day, keeps problems away.
    PanaLeica 2,8/200 @ FF 2,8/400 ca. 2300 €
    Olympus 4,0/300 @ FF 4,0/600 ca. 2300 €

    Also haben Olympus mit seiner E-M1X und Panasonic mit seiner G9
    ziemlich recht.

    Die Pros und Cons mFT, dürfen stecken bleiben.
    Schließlich wurden sie bereits 100 000fach durchgehechelt.

    Und natürlich bereitet sich Sony auf die Olympiade vor,
    noch die neue Alpha 9 und es passt.

    • Wenn mindestens 2 Stufen oder 2 facher Belichtungszeit-Nachteil (4x weniger Licht) durch wesentlich stärker rauschenden und/oder detailärmere Bildergebnisse kein Problem sind, ist mFT eine brauchbare Lösung.
      Vor allem bei gutem Licht und vielleicht mittelschneller Sport ist mFT auch eine Möglichkeit zu sehr guten Fotos zu kommen.
      Bei Tierfotos trifft das aus meiner Erfahrung in der Dämmerung, bei bedecktem Himmel und bei schnellen Tieren jedoch so nicht zu, dann sind doppelt so große Sensoren oder gar 4x mehr SensorFläche mit modernstem AF immer im Vorteil – zumindest wenn man keine Kleinstfotos posten will.
      Ich habe mFT immer dabei – aber Vollformat zum Glück auch.
      Eine E-M1X bringt mich nicht unbedingt dem Ziel bester Bilddateien näher, auch nicht mit dem kommenden 4.5/150-400 mm.
      Außerdem, wer mit Bildausschnitt 600 mm fotografiert, wünscht sich nicht selten auch 900-1200 mm Brennweite oder zumindest einen vergleichbaren Bildausschnitt.
      Wer mFT als billigen, leichten Jakob begreift, zieht vielleicht den Kürzeren. Für mFT fehlen dringend 2.8/300 mm und zumindest 3.5/400 mm.
      Aber reisen mit mFT + Macro, 12-200 mm, 12-100 mm, 8 mm ist einfach genial.

      Bei solchen ECHTEN Superteles wie 2.8/400 mm und 4.0/600 mm sind Kamera und System fast zweitrangig, man kauft das beste Objektiv und dazu die beste verfügbare Vollformatkamera.
      Die Umrechnung der Brennweite in Bildausschnitt ist ein unfairer Vergleich, da ein 4.0/600 mm Canon an Olympus adaptiert ein 4.0/1200 mm ergibt!

      • Provokation meinerseits…..

        Mit längeren Brennweiten habe ich wenig am Hut, bei VF reichen mir 200mm / F 2,8, mehr benötige ich nicht.

        Wenn doch, für die 2x im Jahr, leihe ich mir von meinem Neffen seine Sony RX10III 24-600 mm F2,4-4 Objektiv. Wackel Dackel ist eingebaut, die Ergebnisse mit dem Teil sind erstaunlich gut und ich muss ja nichts veröffentlichen. Kostenpunkt für ein „komplettes System“ 1.300 Euro. Selbst große Poster sind ohne Probleme möglich.

        Wenn ich so überlege, wofür betreibe ich eigentlich meinen Aufwand mit MF und APS-C ?? Ist jetzt Provokation pur, ein Funken Wahrheit ist aber Trotzdem an der Sache!

      • Alfred,

        Provokation meinerseits …

        Wer 2 x im Jahr ein Tele braucht, bewegt sich auf Anfängerniveau, auch wenn er professioneller Studiofotograf war. Und dafür reicht auch eine Anfängerkamera, da ist eine Investition in ein solches Tele reine Geldverschwendung. Denn was insbesondere bei der Telefotografie gilt: Übung macht den Meister! Wer nur ab und zu mal z.B. ein Tier in schneller Bewegung fotografieren will, kriegt kaum ein brauchbares Bild hin, und ein gutes schon gar nicht …

        Wer meint, er müsse nur eine gute Kamera (A9) und dieses Objektiv kaufen und dann kriegt er super Bilder, der liegt leider total falsch. Bei ruhigen Motiven kann das ja noch aufgehen, bei schnellen Motiven ist der Frust aber schon vorprogrammiert.

      • @ cat
        So ein Quatsch.
        Wo ist es unfair, wenn man für ein 600er für 24×36 den ca. äquivalenten Bildwinkel für Micro Four Thirds sucht und den gibt es eben bei mFT mit 300 mm. Blende ist Blende egal bei welcher Brennweite. Für mFT ergibt sich sogar noch ein Vorteil, wenn man die gleiche Schärfentiefe erreichen will, dann muss eine Stufe aufgeblendet werden. Wenn das nicht möglich ist, weil man mit der Anfangsöffnung fotografiert ist es eben nicht möglich.
        Nachhilfe erteilt gern, wie immer Wikipedia:
        https://de.wikipedia.org/wiki/Micro_Four_Thirds#%C3%84quivalenzen
        Nach 10 Jahren Fotografie mit Micro Four Thirds kann ich sagen, mFT eignet sich für alle Lichtarten und Beleuchtungsstärken, diesigen Himmel und wenig Licht eingeschlossen.
        Die Geschichte mit dem Rauschen ist Mumpitz.
        Wenn es rauscht, gibt es geeignete Gegenmaßnahmen oder es rauscht eben.
        Wer das nicht hinbekommt, darf nicht dem Sensorformat die Schuld geben und muss sich an die eigene Nase fassen.
        Außerdem soll es Lichtsituationen geben, wo normale Fotografie nicht mehr möglich ist. Dann hilft der Griff zum Restlichtverstärken, wobei ich die Wärmebildkamera im SW Modus vorziehen würde.
        Natürlich gibt es Konstruktionen, die Bildaufnahmen bei Sternenlicht zulassen, etwa kostenkünstig SiOnyx von Aurora.
        15 000 € für ein 4,0/600 sind ebenso überzogen, wie 2500 € für ein 4,0/300.
        Da fällt mir die Geschichte von den Sneakers ein, die für 5$ hergestellt werden und für 300$ verkloppt und dann kommt ein Sammler und zahlt 1500 $ dafür.

      • @Robin,
        na, Blende ist Blende? Ich habe auch eine MFT Kamera, die kann sicher mehr, als ich MFT bisher zugetraut hatte.
        Aber so richtig ernst gemeint ist dein Posting nicht, oder? Beim Sport will man nunmal häufig den Hintergrund ausblenden, auch bei weiter entfernten Motiven (du kommst bei Olympia nunmal nicht so dicht an die Sportler heran, abgesehen von wenigen Fotografen bei den Probeläufen, wie z.B. die Unterwasserfotos von den Schwimmern oder eben Remote Fotos vom Reiten).
        Ein 4/300 hat nunmal die Tiefenschärfe eines 4/300 und ist kein 4/600 von der Tiefenschärfe her, nichtmal annähernd.
        Klar kann dir die Blende egal sein, und du kannst ein 2x Konverter ansetzen und was auch immer. Nur, erwarte dann nicht, mit den Profis bei Olympia mithalten zu können (wenn du denn überhaupt an eine Akkreditierung kommst).

      • @ Robin
        Was fotografierst du denn so, daß du Schärfentiefe brauchst?
        Ich z.B. benötige oft Linsen, die den Hintergrund eher unscharf mit einem schönen Bokeh zeichnen, damit die Motive sich mehr abheben vom Hintergrund und nicht im unruhigen Hintergrund verschwinden.
        Dabei ist MFT sicher nicht besonders hilfreich.
        Landschaften dagegen könnten natürlich profitieren von einer großen Tiefenschärfe, klar.

      • @ Robin

        dann hast du offensichtlich 10 volle Jahre keinen Vergleich mit Vollformat-Sensoren gehabt!
        Es eignet sich meinetwegen für alle Beleuchtungsstärken – aber eben NICHT gleich gut!
        Wenn Rauschen Mumpitz ist – dann scheint wieder der direkte Vergleich zu fehlen
        und wenn man Bildrauschen einfach in der Bildbearbeitung VERLUSTFREI bei gleichem Schärfeneindruck glattbügeln könnte – dann gäbe es längst kein Mittelformat, Vollformat, APS-C mehr und vermutlich auch kein mFT – dann reicht jedes Smartphone.
        Dem ist nicht so. Jedes Bearbeiten und erst recht jedes Bearbeiten des Bildrauschens kostet deutlich sichtbar Schärfe und Details!
        Da hilft dann auch kein Restlichtverstärken 🙂

        immerhin gut erkannt, das der von Olympus verlangte Preis für ein 4.0/300 mm überzogen ist, wenn es andere für unter 1500€ anbieten können – allerdings ist auch dabei zu bedenken, dass Olympus einen deutlich höheren Aufwand bei der Objektivberechnung und Güte treiben muss um den erheblich kleineren Sensor mit entsprechend hochauflösenden Daten zu versorgen – daher sind viele Preise letztlich doch gerechtfertigt.

        Aber noch mal, Zitronen mit Ananas zu vergleichen – also 4.0/300 mm und 4.0/600 mm ist eben sehr einfältig – weil ich ein 4/600 problemlos an die Olympus adaptieren kann und eben dann der Bildeindruck entsteht, ich fotografiere mit 4.0/1200 mm Ausschnitt!
        Man kann das Oly 4.0/300 mm letztlich nur mit Canon/Nikon 4.0/300 mm vergleichen – denn die liefern beide adaptiert auf Olympus dann eben auch 600 mm Bildausschnitt bei f:8 Schärfentiefe-Verhalten und Lichtstärke f:4.0!

        Auch Wikipedia kann gesunden Menschenverstand und Ausprobiere-Erfahrung nicht ersetzen!

    • Robin,

      ich gebe Cat absolut recht: MFT ist im Telebereich eine Schönwettekamera, bei bedecktem Himmel wird es schon schwierig und in der Dämmerung unmöglich, gute Bilder hinzukriegen.

      Wenn du dich mit Schönwetterbildern zufrieden gibst, dann ist alles in Butter.

      Leider sind die Ansprüche bei Profis und engagierten Amateuren einiges höher, denn Bilder in der Morgen- und Abenddämmerung sind einiges attraktiver als solche in der prallen Sonne, und deshalb ist VF ein Muss!

      Da kannst du noch so lange predigen, gegen Naturgesetze lässt sich nur schwer angehen.

      • Robin,
        siehe Bence Màtè der beweist das ein RC mal wieder nur provozierenden Quatsch von sich gibt

      • Also, lieber Robin,

        es geht bei der Tier- und Sportfotografie auch um FREISTELLUNG! Wenn du den gleichen Effekt wie bei einem 4/600 erzielen möchtest, brauchst du bei MFT ein 2/300!!!! Viel Spass beim Sparen und Schleppen!

        Also ihr zwei: nehmt einfach mal ein Tele in die Hand und übt mal 2 Jahre, dann könnt ihr euch wieder melden und mitreden. Theoretiker haben wir hier schon genug …

      • …wieso üben? Habe mit Tele nichts am Hut … aber B.M. beweist das man unabhängig vom Format spitzen Wildlife Fotografie abliefern kann, im Gegensatz zu anderen die nur schnacken und trotz „Best by Test“ Gerätschaften nichts gescheites abliefern können, siehe zB. deine Teleaufnahmen von Blümchen….also übe noch mal zwei Jahre denn Theoretiker haben wir hier schon genug, sogar ein Schweizer ist dabei 🇨🇭🇨🇭😳

      • Mirko,

        du möchtest wieder ein kleines Streitgespräch starten? Tolle Idee, aber ich habe leider Gescheiteres zu tun.

        Schöne Festtage dir …

      • Rolf,
        wieso sollte ich ein Streitgespräch mit Dir suchen? Es ist doch nur eine Feststellung das B. M. bessere Wildlife Fotos mit mFT schießt wie Du mit Vollformat. Das hat doch nun wirklich nichts mit Streit zu tun sonder mit können…..auch Dir noch schöne Pfingsten

      • Hallo Mirko!

        Du hast absolut Recht, dass ein guter Fotograf auch mit Mft super Ergebnisse hinbekommt, dennoch bin ich auch bei Rolf, der sagt, dass man das mit VF einfacher hinbekommt und in schwierigen Lichtsituationen eine bessere Bildqualität erhält. Rolfs Bilder mit Bence Mate zu vergleichen ist etwas unfair, da wir einen Hobbyfotografen mit einem Vollprofi vergleichen. Entscheidend für mich ist das Gespür für den Augenblick und ich bin mir sicher auch Bence Mate hat genügend Ausschuss. Letztendlich sollte man das Ganze etwas gelassener angehen, hier geht es uns allen ja um das Gleiche – um das Hobby fotografieren – und nicht darum wer am Ende Recht behält!

      • Servus Joe,
        eigentlich sind solche Bildvergleiche nicht mein Ding aber wer sich permanent so weit aus dem Fenster lehnt sollte damit zurecht kommen. Solche „Könner“ gibt es doch überall auch in den Fujigruppen, eins haben sie meistens gemeinsam wenn man das Profil aufsucht…0 Bilder vorhanden 😉

      • @ Robin,
        tu mir doch bitte mal einen Gefallen. Fotografiere mal mal mit (hochwertigen) Vollformat Linsen an einer, keine Ahnung, D850 oder einer Canon 5D MK 4, und vergleiche die mal mit deinem 4/300 in der Dämmerung. Vorzugsweise schneller Action. Und dann poste bitte deinen ehrlichen Kommentar hier im Forum.
        Du wirst ganz sicher nicht mehr „So ein Quatsch“ schreiben.
        Das macht MFT nicht schlechter, aber es zeigt dann doch die Unterschiede zu Vollformat deutlich.

      • @Hotte
        Ja, einige Fragen hätte ich da schon. Schöne Bild-Beispiele, aber auch schöne Beispiele dafür, wo die Diskrepanz zwischen MFT und Vollformat Anhängern liegt.
        Sorry, Blende 4, 1/8000 und 800 ISO ist für mich Schönwetter-Fotografie. Wo da das Rauschen bleibt? War die Frage jetzt ernst gemeint? Bei Lowlight Sport reden wir z.B. von Blende 2,8, 1/640 und ISO 12800 und dann noch eine Blende unterbelichtet. Dämmerungsaktive Tiere dürften, abgesehen von der Belichtungszeit, ähnliche Ansprüche haben. Und das möchte ich mit MFT vergleichen, nicht eine Silhouette eines Vogels voll in die Sonne fotografiert.
        Und die Action-Fotos, obwohl sehr schön fotografiert, sind nicht so besonders anspruchsvoll an das Kamera-System. Der Vogel müsste schon formatfüllend direkt auf die Kamera zufliegen. Obwohl ich denke, die Olympus OMD EM1 X sollte das auch packen. Das wäre dann aber ein Beispiel, das überzeugen würde.
        Von daher gesehen, ja, noch Fragen.

      • Hi Ingo (und Hotte)

        Soeben wollte ich einen Kommentar an Hotte schreiben und sah deinen Beitrag.

        Ich sehe das haargenau gleich; ISO 800 und dann noch mit dem Spitzenmodell E-M1MarkII. Es wäre wirklich traurig, wenn das noch sichtbar rauschen würde!

        Der zweite Link: Von 12 Bildern bewegt sich bei 10 gar nichts. Und wie du sagst, sind die beiden Raubvögel einfach zu fokussieren, weil sie im selben Abstand zur Kamera fliegen und relativ gross sind. Das kriegt man auch mit einer durchschnittlichen Kamera und Kitobjektiv hin. Allerdings habe ich schon Bilder von Flussseeschwalben in schnellem Flug gesehen mit dem 300 f4, die waren gut. Ich denke aber, dass dieses Tele das einzige ist, das bei solchen Motiven mithalten kann. Das Leica 100-400 gehört z.B. nicht dazu.

        Mir sind bei den Bildern noch andere Dinge aufgefallen: einige sind (aufgenommen mit ISO 1600 und 3200) ziemlich verrauscht, obschon der Fotograf geschrieben hat, dass er die Bilder schon enttauscht habe. Zudem wird bei einigen Bildern ein gewichtiger Nachteil von MFT deutlich; nämlich die mangelnde Freistellung. Bei mindestens 3 oder 4 Bildern ist der Hintergrund zu unruhig und lenkt vom Motiv ab. Mit VF wären die eine Klasse besser. Bei einigen Bildern stört es weniger, weil die Motive in Dschungelpflanzen eingebettet sind.

        Nachdem ich diese Bilder gesehen habe, muss ich leider feststellen, dass MFT bei den meisten Tierbildern gegenüber VF chancenlos ist …

      • Wer von den Usern hier hat wohl je so eine Schwalbe im Direktanflug abgelichtet?

        Hier sind überwiegend Amateure unterwegs, die sich so ein Objektiv nicht kaufen werden,
        und die sind, entgegen Deiner Äußerungen lieber R.C., auch mit mfT gut gewappnet, sogar bei Dämmerung (denn da ist heutiges mfT eindeutig besser, als Vollformat vor einigen Jahren) und bei sich schnell bewegenden Motiven. Und eine E-M1X hat noch den Vorteil, dass man ggf. aus der Hand fotografieren kann, was mit den Vollformattrümmern eher schwer sein dürfte.

        https://www.oly-forum.com/gallery/image/33449-mauersegler-im-flug-detailstudie/
        https://www.oly-forum.com/gallery/image/31399-gewitterstimmung/
        https://www.oly-forum.com/gallery/image/30554-abflug-ins-wochenende/

        Die Aussage in der Dämmerung sei es unmöglich mit mfT gute Bilder hinzukriegen ist
        definitiv falsch und so etwas kann nur behaupten, wer es nie probiert hat.

        Vollformat ist kein Muss.

        Das gleiche gilt für das ewige runterleiern der selben Tiefenschärfe Sprüche.

      • Lieber Hotte,

        die Bilder sind gut, aber die sind nicht von dir, und der Hintergrund ist ein blauer Himmel, ausser bei der Eule, und da ist das Bokeh wieder grenzwärtig. Ich will ja jetzt nicht unbescheiden sein, aber ich finde meine Uferschwalbenbilder im Flug, die ich diesen Frühling gemacht habe, eine Klasse besser.

        Du machst ja eher Reisefotografie und liebst es, den Farbsättigungsregler rechts an den Anschlag zu schieben. Ein gutes Tierfoto habe ich von dir noch nie gesehen. Aber ist ja klar, dass man gute Bilder im Netz findet, wenn man genug lange danach sucht. Und eben, wie gesagt, die Aufnahmen, die du da verlinkst, sind praktisch alle vor blauem Himmel.

        Also Hotte, es sagt ja niemand, du sollst deine Reisebilder nicht mit einer MFT machen, aber mir und 99 % der Tierprofis ist das einfach nicht genug, da schleppe ich lieber ein paar Gramm mehr und muss nachher nicht das Gefühl haben, etwas verpasst zu haben. Übrigens habe ich in einem Olympusforum mal folgenden Satz zu einem Tierfoto gesehen: „Da wäre VF besser gewesen“.

        Deine verlinkten Bilder überzeugen mich nicht, eher vom Gegenteil …

      • @Hotte nochmal,
        das klingt vielleicht auch zu negativ von mir. MFT ist ja nicht gleichzusetzen mit schlechten Bildern, und nicht jeder, der auf der Autobahn schnell fahren will, kauft sich gleich einen Ferrari (sorry für den Auto-Vergleich).
        Die älteste Vollformat, die ich kenne, ist die D700 von Nikon. Bin mir da nicht so sicher, wie die sich im Vergleich zu den neuesten MFT Kameras schlägt.
        @ Rolf Carl,
        du wirst lachen, als die OM-D E1 MK II vorgestellt wurde, hatte ich glaube ich Werbefotos bei einer Seite gesehen. Leider finde ich die nicht wieder. Was mich aber wirklich überrascht hatte, war ein Foto eines Skifahrers mit Helm im Schnee (klar). Bei 800 ISO. Mit einer 100% Vergrößerung, konnte man im Helm so ein deutliches Farb- und Helligkeitsrauschen erkennen, daß ich nicht mehr mit dem Gedanken gespielt hatte, MFT zu kaufen. Ob der Helm im Postprozessing so extrem aufgehellt wurde, kann ich leider nicht sagen. Aber das war schon sehr deutlich zu sehen.

      • Hallo Rolf, da haben wir ja etwas gemeinsam, ich habe auch noch kein gutes Tierfoto von Dir gesehen.
        Aber ich zeige meine Bilder wenigstens, während Du bis auf die Blümchen und Wasservogel-Tümpelbildchen nie was postest, was Deine hohen Ansprüche als Bild wiederspiegelt, also nur zu, lass mal was sehen, um deine Theorien zu bestätigen.

        Im übrigen liegt mein Schwerpunkt auf der künstlerischen Fotografie, diese Bilder werde ich hier aber nicht zeigen, da Sie das Verständnis einiger User überbeanspruchen würden 😉 Spass beiseite, ich möchte darüber dann einfach nicht diskutieren.

        By the way, ich habe davon schon Ahnung, da ich mal an der, damals noch Hochschule der Künste genannten, Uni in Berlin studiert habe.

        Und die von Dir farblich kritisierten Reisebilder werden fast ausnahmslos über Getty Images vertrieben und die nehmen garantiert nicht jeden Mist …

        Letztlich bist Du ein Amateur, der sich hier ganz schön wichtig macht, noch kein eindrucksvolles Bild von sich gezeigt hat und über Dinge schreibt, von denen er keine praktische Erfahrung gemacht hat und sich dennoch erdreistet dann Tatsachenbehauptungen zu posten.

  • Mir fehlen einfach die Worte. Ohne das aktuellste, neuste ist man nicht mehr in der Lage gute Fotos zu machen.
    Ich bin ein Amateur, anspruchsvoll, kaufe oft gebraucht Objektive und Kameras (das Kind im Manne), ansonsten kann ich mein Hobby nicht finanzieren, da ich eigentlich vor allem für mich fotografiere. Die Resonanz auf meine Ergebnisse ist nicht unbedeutend. Ich freue mich natürlich, dass meine Fotos gefallen, aber davon leben könnte ich nicht. Will ich eigentlich auch nicht. Ich bin mehr als zufrieden, was ich so erziele. Weniger ist doch so oft im Leben ein „Mehr“, nur als Erinnerung. Ich mache es deshalb so beim Fotografieren, wie ich meine und die Ansichten von euch interessieren mich nur am Rande.

    • Es wundert mich nicht, dass dich das Thema nur am Rande interessiert. Diese Tele ist für die Sport- und Tierfotografie gedacht, und zwar für Profis und sehr engagierte Amateure.

      Zu diesen zählst du ganz offensichtlich nicht …

      • Rolf Carl,
        und du zählst dich dazu.
        Eigenlob stinkt.
        Übrigens interessiert mich das Gequake von einigen hier auch nur sehr am Rande, um nicht zu sagen, gar nicht.
        Besonders, wenn es mit Beleidigungsversuchen garniert wird.
        Ist natürlich weder persönlich, noch bös gemeint.
        Abgesehen davon schießen manche mit diese Tele ganz andere Sachen ab. Natürlich immer alles ganz legal.

      • Lieber Robin,

        es reden hier zu viele Leute mit, die noch nie ein Tele in der Hand hatten und keine Ahnung von Sport- und Tierfotografie haben, und dich zähle ich auf Grund deiner Aussagen auch dazu.

        Schöne Festtage wünsche ich …

      • Lieber Rolf
        24 mm bis 1000 mm
        40 Jahre SLR, zuletzt mit Nikon Profi Scanner Bilder digitalisiert
        10 Jahre DSLM/mFT
        Bei Tele, Makro bin ich um jedes bisschen Schärfentiefe froh
        Was ist in der Dämmerung so schnell, dass man mit mFT nicht mehr mitkommt – Mäuse?
        Ist der Jagddruck hoch kommen Fuchs, Hase, Wildsau, Reh erst, wenn es stockdunkel ist und ist der Jagddruck niedrig reicht auch immer das Licht.
        Also alles reiner theoretischer Schwachsinn, von wegen mft reicht nur für Wochendend und Sonnenschein.
        Richtig eingesetzt sind selbst noch kleinere Sensoren wunderbare Bildermaschinen.

      • Robin,

        ich bin beeindruckt …

        Im Gegensatz zu dir bin ich bei der Tele- und Makrofotografie nicht um jedes bisschen Schärfentiefe froh, sondern um jedes bisschen FREISTELLUNG! Dazu hast du dich noch nicht geäussert, fällt dir wahrscheinlich nichts dazu ein.

        Vergleich Rauschverhalten MFT und VF … schon mal darüber nachgedacht?

        Nächste Frage: Wieso fotografieren 99 % der weltbesten Wildtier- und Makrofotografen mit VF? Weil sie keine Ahnung haben?

        MFT ist höchstens als Ergänzung interessant …

      • Herbert F.

        Eigentlich müsste man für dich weinen.

        Du schreibst ja, dass du mit deinen alten Sachen zufrieden bist, weil du dir sowieso nichts neues leisten kannst. Das ist ja soweit nachvollziehbar.

        Was mich aber stört ist die Aussage, dass dich unsere Ansichten nur am Rande interessieren und du trotzdem deinen Senf dazu geben musst.

        Es gibt eben noch Leute, die an neuen Kameras und Objektiven interessiert sind und sich dies auch leisten können. Und diese Seite ist da, um sich darüber auszutauschen.

        Ich schlage vor, du fotografierst mit deinem alten Zeug weiter und postest wieder, wenn du etwas zu sagen hast, das zum Thema dieser Newsseite passt und das dich mehr als nur am Rande interessiert.

    • @Herbert F.

      Genau deshalb mache ich auch Fotos – für mich – und um jeden Tag besser zu werden! Für mich ist das allerdings extrem schwierig, bis nahezu unmöglich, da ich noch mit Canon fotografiere.

  • Viel heiße Luft um so etwas unwichtiges wie das Sony 200-600mm f/5.6-6.3 Objektiv!

    Die sündhaft teuren Gerätschaften für eine sehr schmale Nische der Fotografie werden wohl bald der Vergangenheit angehören.

    Ich habe gelesen das die Entwicklung zur Bilderzeugung aus professionellen Videos schon fast fertig sei. Ein Vorbote diese Entwicklung ist ja mit der 6k Fotofunktion einer Panasonic G9 bereits im praktischen Einsatz.

    Es ist auf jeden Fall viel billiger die Bilder aus einer professionellen Spielaufzeichnung zu generieren als einen Fotografen dort hin zu schicken. Die Videokameras haben die entsprechenden Zooms mit größeren Brennweitenbereichen. Da kann der Kameramann ebenso gut den Kolibri filmen und das daraus erzeugte Bild zusätzlich verkaufen.

    Also sollte sich jeder der aus beruflichen oder Hobby Gründen Bilder in diesem Segment fertigt noch schnell das Sony 200-600 für 14.000 Dollar kaufen bevor es wieder in der Versenkung verschwindet.

    • Lieber Alfred,

      du willst dich jetzt aber nicht noch vollends blamieren, oder?

      Ein 200-600 für 14’000 Dollar? Oder war es doch etwa das 600 f4?

      Tja, wer zweimal im Jahr ein Tele ausleiht, hat wohl kaum die Übersicht, was auf dem Markt so läuft. Und ein Zoom von einer Festbrennweite zu unterscheiden, ist dann wohl ein Ding der Unmöglichkeit.

      Schuster, bleib bei deinen Leisten.

      • Hast recht, da kannst Du mal sehen wie viel mich solche Dinger interessieren. Blamage perfekt! Muss selbst darüber lachen……

        Trotzdem ändert das nichts am „Fortschritt“ der zukünftigen Bildergewinnung und der aktuellen Honorar Situation für Sportfotografen.

      • @Rolf Carl, gut das Du mich ertappt hast…

        Das ich nicht alle Tassen im Schrank habe belegen noch andere Umstände. Für wenige Tage im Jahr benutze ich ein 35 Jahre altes Auto mit zwei Sitzen ohne Dach, für den Winter und für unsere Hütte in den Bergen ein adäquates Allradfahrzeug, damit das Umweltgewissen befriedigt wird fahren wir im täglichen Bedarf rein elektrisch.

        Alle diese Dinge sind so unnötig wie der viel besagte Kropf, ABER sie machen echt Spaß und darauf kommt es mir an. Am Vergnügen hat die Fotografie ebenfalls einen großen Anteil, daran hat sich bis heute nichts geändert.

        Das sind grob beschrieben meine „Schusters Leisten“, mein „Dolce Vita“!

      • Alfred,

        es war ja auch schon ziemlich spät …

        ich denke aber, dass das Raussuchen des perfekten Moments aus einem Film ziemlich aufwändig sein dürfte, also ehrlich gesagt hätte ich dazu keine Lust, höchstens mal ausnahmsweise, wenn es sich lohnt.

        Ja, eine Hütte in den Bergen, das wär noch was. Dafür würde ich auch noch auf einen Allrad umsteigen.

    • @Alfred
      …Ich habe gelesen das die Entwicklung zur Bilderzeugung aus professionellen Videos schon fast fertig sei…

      das gibt es bei der viel gescholtenen Canon 5D4 schon seit 2016 – halt nur aus 4K, es funktioniert einwandfrei aber es ist mühsam bei schnell bewegten Motiven das richtige (scharfe) Bild zu finden. Ich sehe das eher als Zusatznutzen denn als Alternative zum Foto. Und damit die Ausbeute hoch wird muss man mit mindestens 60B/Sek filmen oder nur statische Szenen fotografieren, also ganz so einfach und schnell wird das mMn nicht kommen.

  • Abseits der großartigen Diskussion, wer ein Tele braucht, schon mal eines in der Hand hatte, schon mal eines ausgeliehen hat u. s. w. interessiert mich ja die Frage, ob man bei dem hier vorgestellten Objektiv aufgrund der vielen Tasten und Schalter nicht ohnehin den Überblick verliert und es gar nicht sinnvoll zum Einsatz bringen kann 😉

    Da muss es doch andere Möglichkeiten geben, oder habe ich mich jetzt vollends als Amateur geoutet?

    • Es ist nicht so kompliziert, wie es aussieht. Es sind verschiedene Schalter für AF/MF, meistens 3-stufige Fokusbegrenzung und die Antiwackeleinstellung: Aus, Normal (horizontal) und Sport (horizontal und vertikal). Vielleicht hat es bei diesem Supertele noch ein oder zwei zusätzliche Einstellmöglichkeiten.

      In der Praxis weiss man ja, was man fotografieren möchte und stellt die Schalter wie gewünscht ein, das muss man nicht dauernd änderen und ist reine Übungssache, genau wie du bei deiner Kamera jeweils die wichtigsten Parameter einstellst.

      • Hi Rolf Carl,
        wenn ich richtig zähle, sind da sieben Schalter und ein Set-Knopf. In denke, daß ein Schalter und der Set-Knopf für einen Pre-AF zuständig sind. Da sind auch die vier schwarzen Knöpfe vorne rund um das Objektiv zu sehen, die den Pre-Af sicher aktivieren können.
        Trotzdem eine ziemliche Anzahl an Schaltern, kenne ich so noch von keinem anderen Tele.

      • Hi Ingo,

        ja, das mit dem Pre-AF macht Sinn. Dieses Tele ist sicher über jeden Zweifel erhaben, da lässt Sony nichts anbrennen. Ich denke aber schon, dass man sich schnell an die vielen Knöpfe gewöhnt, einige muss man vermutlich gar nie umstellen.
        Aber eben, nicht gerade meine Preisklasse …

  • Ich bin ja – wie die meisten hier – davon überzeugt gute Bilder zu machen. Habe jetzt gerade Wildlife-Bilder von Audun Rikardson angeschaut, das relativiert dann wieder alles und man wird ganz klein! Wenn man gut sein will braucht man mehr als eine gute Kamera und ein gutes Objektiv.!

    • Ja, Joe,

      das ist einer der ganz grossen der Szene. Er ist seit Jahren in den ganz grossen Wettbewerben erfolgreich, vor allem auch mit seinen teils unter Wasser Bildern. Ganz grosse Klasse!

    • Sehr geile Fotos,
      wer auf dem Level fotografiert, wird wohl nicht mehr in allzuvielen Foren posten.
      Da würde ich gerne mal ein paar Hintergrund-Videos sehen, was das für Vorbereitung erfordert und wieviele Jahre es dauert, jeweils da passende Motiv richtig in Szene zu setzen.
      Wenn hier einer dabei ist, der das schafft, sollte hier mal etwas Wissen hinterlassen, das mehr als die Meinungsmache über die verschiedenen Kamerasysteme beinhaltet.
      Der für mich bisher beste Wildlive-Fotograf ist allerdings Nick Brandt, der mit seinem Band „On this earth, a shadow falls“ nicht jedes einzelne Bild großartig in Szene gesetzt hat, sondern die Bilder auch noch durchgehend so konzipiert hat, daß jedes zu den anderen von der Bildästhetik genauso wie von der Bildtechnik her passt.
      So hat jeder eben seine Idole.

  • War das Wetter so schlecht?
    Zum Glück hatte ich Motive.

    Den allermeisten fehlt tatsächlich der Vergleich. Und Fotos von Menschen zitieren sagt gar nichts über deren Arbeitsweise.
    Sicher könnte ich mich nur mit mFT Teles abmühen, aber warum, wenn ein größerer Sensor mit geeigneten Objektiven das Limit dramatisch verschiebt?

    Wenn ich solchen Unsinn über Bildrauschen und Objektiv-Brennweitenvergleiche lese – dann sind die Bretter noch zu dick für den Durchblick.
    Das mit jeder Endrauschung Details, Farben und Auflösung verloren gehen, scheint hier manchem noch nicht klar zu sein.
    Seis drum keiner wird das 4.0/600 mm hier kaufen – es sei denn Sony konzentriert sich mal auf einen realistischeren Preis, was aber dadurch nicht gelingen kann, weil solche Objektive in kleinsten Stückzahlen mit Handanlegen gefertigt werden und teuer bleiben, wie auch das alte Olympus 2.8/300 mm FT.
    Was gerne auch vergessen wird, die Preise für solche Lichtriesen bleiben 8 Jahre stabil und man kann damit kaum eine Unsumme Geld verlieren.

    • @Cat
      Ich denke auch, daß das Stimmt. Nur, wenn ich mir den Markt an 4/600 und 2,8/400 Objektiven anschaue, dann vermute ich mal, daß in 8 Jahren das 4/600 sicher weniger als die Hälfte, eher ein Drittel des Neupreises kosten wird. Und ja, das sind schon ziemliche Summen, ist ja nicht das einzige Objektiv. Für Sport hast du sicherlich beide Linsen, dazu noch ein 70-200, ein 24-70 und zwei Gehäuse (vermutlich A9).
      Gerade auch die Gehäuse werden am ehesten an Wert verlieren und nutzen auch am schnellsten ab. Jedenfalls sind das schon ganz schöne Summen, die da investiert werden müssen.
      Von daher gesehen ist es ja kein Wunder, daß Fotografen sich auch mal MFT anschauen oder Fuji 2/200 mit Konverter (zwei X-T3, 50-140, 16-50). Damit kommt man schon ziemlich weit zu einem völlig anderen Preis.

      • @Ingo
        das kann ich so nicht bestätigen, die Preise für Supertele fallen nicht wirklich, im Gegenteil, neuere werden immer deutlich teurer.
        Und die Hälfte ist auf keinen Fall richtig, wenn man sie gut behandelt, kann man sie nach 6-7 Jahren rechtzeitig mit allenfalls ⅓ Verlust verkaufen – was so viel verliert, sind die Generationen davor – die nach 10 Jahren dann kaum noch repariert werden können, also Canon Generation 1 und 2 (I) würde ich heute keineswegs mehr kaufen, auch nicht günstig.
        Für Sport werden die Objektive bisher meist von Agenturen gekauft und den Fotografen geliehen.
        Allenfalls Tierfotografen kaufen sie selbst – und dann auch keine 2 davon – sondern das zweite ist ein Zoom.

      • @Cat,
        ok, ich kenne den Markt nicht so genau. Habe nur mehrmals ein Nikon 200-400 für 3000 Euro und ich glaube sogar darunter gesehen. Das war vor der Ankündigung des 180-400 ers.
        Die Erfahrung mit dem Service habe ich übrigens damals bei Canon selber gemacht. Exakt drei Monate nachdem beenden der Produktion des 1,8/200 wurden keine Ersatzteile mehr angeboten. Klar, war ein Exot, aber das fand ich schon etwas extrem.

  • Tut mir ja leid (eigentlich nicht), wenn euch mFT so verunsichert.
    Es ist nun mal kein Wochenend und Schönwetter System.
    Wenn ihr mit anderen Systemen besser zurecht kommt,
    nur zu.

    • Wen sollte mFT verunsichern?
      Wichtig ist doch es sinnvoll und optimal zu nutzen.
      Ich hatte nach FT, mFT von den ersten Kameras an. Und nutze es fleißig weiter.
      Warum nur dieses sinnlose, peinliche verteidigen des eigenen Systems? Kindisch.

  • @ alle, die mit mFT Schwierigkeiten haben

    Sind die Parameter Blende, ISO, EV, Zeit bei Objektiven, Sensorformaten gleich, resultiert die gleiche Belichtung.
    Blende 4,0 bleibt Blende 4,0, ob an mFT, APS-C, 24×36, Large Format u.s.w..
    Schärfentiefe:
    24×36 (VF):
    Brennweite 600 mm
    Blende 4,0
    Entfernung 40 m
    Schärfentiefe 101 cm (39,5 m – 40,5 m)

    mFT:
    Brennweite 300 mm (entspricht 601 mm bei 24×36)
    Blende 4,0
    Entfernung 40 m [20 m ]
    Schärfentiefe 2,03 m (39,0 m – 41,0 m)
    [50 cm ] [19,75 m – 20,3 m]

    Nun, wer mir erzählt, dass er bei 2 m Schärfentiefe in 40 m Entfernung und bei 50 cm Schärfentiefe in 20 m Entfernung bei mFT Schwierigkeiten mit der Freistellung hat, der sollte sich wirklich nochmal mit den Grundlagen der Fotografie auseinander setzten.

    Bleibt noch das Rauschen. Gegenmittel Stativ, Blitz, Aufheller, 7-Achsen-Bildstabilisierung. Oder es rauscht halt, die Bildaussage zählt.

    Quatsch bleibt also Quatsch und mFT ist kein „Schönwetterformat“, man muss halt sein Handwerk verstehen.

    Und alle, die nicht ohne 24×36=Kleinbild=Vollformat können, nur zu.

    Außerdem ist 24×36 nicht zufällig entstanden, Oskar Barnack hat lange Überlegeungen und intensive Berechnungen angestellt, bis er sich entschieden hat.
    Bis heute hat 24×36 nur überdauert, weil es viel mit unserem natürlichen Sehen zu tun hat.

    • Robin – Wie ist denn dein fotografischer Werdegang, dass du hier über mFT referierst?
      Mir erscheint das nicht schlüssig.
      Das beste an MFT ist 4:3 und die Innovationskraft der Objektive und IBIS und Kamerahaptik bei Panasonic – aber sicher kaum die Lowlight oder Highspeed-Fähigkeiten im Vergleich zu Vollformat.

      • @Cat
        Könntest du mir kurz erklären, was die Vorteile von 4:3 sind, die so gewichtig sind, dass du die Auswahl des Kamerasystems (allein) davon abhängig machst?
        Danke und gut Licht!

      • Cat
        Ein ganzes Stück weiter oben, gibt es etwas über „meinen fotografischen Werdegang“.
        Neben allem anderen, ist das Beste an mFT, die Einsparung an Volumen und Gewicht.
        Die Einzige die für mich derzeit Lowlight ist, ist die A7s?.
        Uh eine VF.
        Und High Speed die A9; E-M1X und G9.
        Nützen aber nichts, da wenn es interessant wird – Dachse jagen sich – Zweikampf der Eber – ist auch das Licht weg.
        Jagddruck zu groß.
        Da hilft nur ein anderes Revier und da reicht dann fast jede Kamera.

      • @ N1User

        Das habe ich so nicht gesagt.
        Ich nutze alle Sensorformate und Kamerakonzepte, je nach Licht und Motiv.

        2:3 ist ein Anachronismus.
        Mittelformat und kleinere Formate sind schon lange 4:3, technisch, weil Objektivradien besser genutzt werden, visuell weil früher bis heute für Zeitschriften und Beschnitte ideal.
        4:3 bietet vielen Motiven die stärkere Harmonie. 2:3 wird immer der menschlichere Seheindruck unterstellt – die Erkenntnis teile ich so aber nicht vollständig, weil Menschen sehr selektiv sehen und auf Bewegung, Farben u Formen reagieren, das Gesichtfeld vor größer ist.
        Jetzt sind wieder fast alle Mittelformat und alles außer Vollformat und Halbformat in 4:3.
        Alles was sich den Quadrat nähert, ist günstiger für die spätere Wahl des Ausschnitts und abschließenden Formats – mehr Freiheit.
        Ich persönlich finde auch Porträts von Menschen und Tieren und viele Blumen und Sachaufnahmen im 4:3 schöner, passender.