Objektive Sony

Sony stellt 24-105mm f/4.0 und 400mm f/2.8 FE-Objektiv vor

Mit dem 24-105mm f/4.0 erweitert Sony das eigene Objektiv-Portfolio um ein wichtiges Modell. Außerdem wird auch ein 400mm f/2.8 angekündigt.

Kritik an Sony

Wenn Kritik an Sony geübt wird, dann stehen dabei immer wieder zwei Themen im Fokus: Akkulaufzeit und Objektivauswahl. Heute hat Sony die neue A7r III vorgestellt (hier gibt es alle Details zu der neuen Kamera) und wenn man sich die Akkulaufzeit der A7r III anschaut, dann wird man feststellen, das Sony hier deutlich nachgebessert hat. Im Vergleich zur Vorgängerin wurde die Akkulaufzeit nämlich ungefähr verdoppelt.

Neues 24-105mm f/4.0 FE-Objektiv präsentiert

Auch das Objektiv-Portfolio wird bei Sony größer und größer. Das neuste Modell, das ebenfalls heute vorgestellt wurde, ist das 24-105mm f/4 G OSS FE-Objektiv. Es handelt sich hier nicht um ein G-Master-Objektiv, was man auch am Preis erkennen kann, der mit 1.350 Euro nicht allzu hoch ausfällt.

Das Objektiv richtet sich natürlich unter anderem an Hochzeits- und Event-Fotografen. Es besticht mit 17 Elementen in 14 Gruppen, darunter befinden sich vier asphärische Linsen und drei ED-Linsen. Des Weiteren gibt es eine Fluorbeschichtung auf dem Frontelement, ein DDSSM-Autofokus-System, eine Nanobeschichtung sowie ein gegen Staub und Spritzwasser geschütztes Gehäuse.

Wenn man das Objektiv mit den entsprechenden 24-105mm Objektiven von Sigma, Canon und Nikon vergleicht, dann wird man feststellen, dass das Sony Objektiv mit einem Gewicht von 663 Gramm das leichteste ist. Damit sollte es ziemlich gut mit eher leichten Gehäusen der A7 Reihe harmonieren. Verfügbar sein wird das 24-105 FE Objektiv ab November 2017.

Update: Inzwischen kann das 24-105mm FE in Deutschland vorbestellt werden, zum Beispiel bei calumetphoto.de.

400mm f/2.8 wird 2018 erscheinen

Zusätzlich zum 24-105mm hat Sony auch ein neues 400mm f/2.8 G Master OSS Objektiv für Sommer 2018 angekündigt. Damit wird dann (endlich) der Bereich der Teleobjektive ausgebaut werden. Genaue Details oder einen Preis gibt Sony hier noch nicht bekannt.

Mark Göpferich

Mark Göpferich

Gründer von Photografix und freiberuflicher Redakteur, der sich seit vielen Jahren immer wieder aufs Neue von Fotografie und Kameras begeistern lässt. Mit mehr als 2.000 Artikeln hier auf Photografix inzwischen so etwas wie ein Experte für neue Kameras.

4 Kommentare

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  • Also mein Hauptkritik sind fehlende Objektive und ein insgesamt unrealistisches Preisniveau, dem ich mich so nicht beuge. Wenn man sich ansieht was eine Nikon D850 auffährt und wie wenig einem die Alpha 7RIII für einen Batzen Geld in die Hand gibt – letztlich will man hier nur schnell seine Entwicklungskosten heraus haben.
    Offensichtlich ist aber alles in Japan abgekartet und möglicherweise werden Canon und Nikon dann ab Herbst 2018 auf gleichem, zu hohen, Preisniveau antreten – wenn Canon jetzt an der Preisschreibe drehen würde, müßten die Sony Arbeiter hungern.
    Aber es scheint wohl gewollt das Preisniveau für erheblich weniger Material und Aufwand noch weiter zu erhöhen.
    Und auch bei einem Sony 2.8/400 mm darf man mit mindestens 13.000€ rechnen – und nicht vergessen, das Canon bis zum nächsten Jahr wohl sein leichteres 4.0/600 mm DO IS fertig haben wird.
    Es wird erst der dritte Hersteller der so ein lichtstarkes Teleobjektiv wagt – also ich bin gespannt.
    Mit dem 4.0/500 mm ist Sony bisher nicht an das Leistungsniveau von Canon oder Nikon oder auch nicht an das des neuen Sigma heran gekommen – mal sehen ob das 400 mm besser gelingt.
    Wichtiger wären auf jeden Fall leichte 4.0/300 mm und 4.0/400 mm Konstruktionen, denn rauschärmere Bildergebnisse machen f:2.8 und geringste Schärfentiefe im Telebereich immer entbehrlicher.

    • Ich staune immer wieder über deine Fachkenntnisse.
      Ist das Volumen einer Kamera oder deren Inhalt Wichtig?
      Wie sind denn die Entwicklungskosten bei einer Nikon D 850 oder Sony A 7 RIII?

      Wie gestalten sich denn die Kosten, und Unternehmerlohn und Kalkulation vom Handel, das du bei Sony 2,8/400mm auf mindestens 13 000 Euro kommst?

      Was genau ist denn weniger an Material und Aufwand?
      Wie verhält sich das zu den Gesamtkosten, also alle vier Kostenarten.

      Wie gesagt, ich staune und bald glaube ich auch wieder an das Christkind.

  • Hier hat Cat Recht
    …. und ein insgesamt unrealistisches Preisniveau,….
    Sony koppelt sich immer weiter preislich ab. Wer auf Sony umsteigt, benötigt von vornherein hochwertige objektive, die Sony incl. Kamera sowieso schon zu teuer anbietet. Sei dürfen das, verstehen Sie mich bitte richtig

    Aber für den Konsumer bedeutet das, er muß sich gleich mit Preisen über 1000 Euro/Objektiv befassen, will er denn die Bildklasse der Kamera anvisieren.
    Hier liegt er schnell bei 10.000 Euro. Ist es das Hobby wert ??

    Bei Canon/Nikon kann man sich herantasten, das gibt es viele Objektive als 1.8 oder als f4 die deutlich günstiger sind.

    • Nun, kein Widerspruch.
      Wenn Sony diese Klientel hat und weiter ausbaut, ist es doch nur konsequent diese Linie zu gehen.
      Sony wird hoffentlich dem Fachhandel treu bleiben und das es nicht wie bei anderen Anbietern leider nur noch Artikel über den Preis (billigsten) in Masse verkaufen möchte.

      Wenn dem so ist, dann kann man doch ein Objektiv für 4 000 Euro erwerben und dieses nach einigen Jahren ohne große Preisabschläge weiter verkaufen. Dann sind diese Dinge ihren Preis Wert.

      Die wirklich hochwertigen Dinge, egal ob Kamera oder Auto lassen in der regel immer zu guten Preisen wieder verkaufen. Damit ist nicht die Massenware gemeint.

      Es hat schon seinen guten Grund, warum Sony immer mehr im Markt Anteile erwirtschaftet.

      Ich verkaufe auch lieber ein Teil für 10 000 Euro als 10 000 Teile für 1 €