Objektive Sony

Tamron: Neues 150-500mm Objektiv für Sony FE geleakt

Hersteller Tamron wird in Kürze ein neues 150-500mm Objektiv vorstellen. Es wurden bereits erste Bilder des Objektivs geleakt.

Neues Supertelezoom von Tamron

Wer eine spiegellose Systemkamera von Sony besitzt und derzeit auf der Suche nach einem Supertelezoom ist, der sollte sich noch ein paar Tage gedulden, bevor er eine finale Kaufentscheidung trifft. Hersteller Tamron wird nämlich in Kürze ein neues Supertele vorstellen und das wird mit Sicherheit etwas günstiger werden als das gut 1.700 Euro teure 200-600mm f/5.6-6.3 von Sony.

Erste Bilder des 150-500mm f/5-6.7

Mal wieder ist es die japanische Webseite Nokishita, die uns mit ersten Infos zu dem neuen Objektiv versorgt. Dank einiger geleakter Bilder wissen wir bereits, dass es sich bei dem neuen Supertele um ein 150-500mm f/5-6.7 handeln wird. So wird es aussehen:

Einige technische Daten

Nokishita hat außerdem bereits einige technische Daten des neuen Objektivs veröffentlicht. Tamron soll auf eine optische Konstruktion von 25 Elementen setzen, die in 16 Gruppen angeordnet sind. Die Naheinstellgrenzen werden mit 0,6 Metern im Weitwinkelbereich und 1,8 Metern im Telebereich angegeben. Das Gewicht des Objektivs soll sich derweil auf 1.725 Gramm belaufen, das Gewicht der Stativschelle muss mit 155 Gramm bei Bedarf noch hinzuaddiert werden. Insgesamt wird das Tamron 150-500mm also etwas leichter als das 2.115 Gramm schwere Sony 200-600mm sein.

Offizielle Präsentation am 22. April erwartet

Konkrete Informationen zum Preis sind bisher noch nicht durchgesickert, allerdings gibt es schon ein konkretes Erscheinungsdatum – den 22. April 2021. Parallel zu den Leaks ist nämlich auch ein Teaser-Bild von Tamron selbst aufgetaucht, welches die Präsentation eines Teleobjektivs für den 22. April ankündigt.

Für mich persönlich wird beim Tamron 150-500mm vor allem die Performance des Autofokus entscheidend sein. Wenn der AF zu überzeugen weiß, dann könnte das 150-500mm (einen fairen Preis vorausgesetzt) eine interessante Alternative zum 200-600mm von Sony werden.

Ist das 150-500mm f/5-6.7 ein interessantes Objektiv für euch?

guest
56 Kommentare
älteste
neueste
Feedback
Zeige alle Kommentare
Peter Braczko

Optimale Bildwiedergabe, die Zuverlässigkeit, der Wiederverkaufswert und die Fertigungspräzision – da ist das beliebte und viel verkaufte AF-S Nikkor 5.6/200-500 mm E ED VR deutlich besser – und es ist auch preislich interessant – das betrifft natürlich nur die Besitzer von Nikon-Kameras!

Robbi

irgendwie verstehe ich hier nun etwas nicht so wirklich?
Mag alles stimmen, aber was sollen denn die mit einem Sony-Gehäuse damit anfangen?

Chris T Himmelfarth

Kognitive Dissonanz loswerden?
Etwas von Nikon gekauft, jetzt nicht ganz sicher, ob das die beste Wahl war, und jetzt wird umso mehr, umso eifriger betont, dass das Nikon viel besser ist als ein Sonny, Canon, Fuji …?
Oder was soll dieser Post?

Rolf Carl

Leider muss ich dich enttäuschen, Peter Braczko trifft 100 % ins Schwarze!
Ich besitze beide: das Tamron 100-400 (neustes Modell), das als Sport- und Tierfotografieobjektiv beworben wurde, sowie das Nikkor 200-500 f5.6, betrieben an der Nikon D500.
Eines gleich vorweg: ich werde kein Tamron-Tele mehr kaufen. Das 100-400 hatte eine relativ grosse Streuung, von 10 Bildern waren vielleicht 1 bis 2 scharf, und zwar auch bei ruhigen Motiven. Ich habe es eingeschickt und das AF-Modul wurde ersetzt, was übrigens 10 Wochen dauerte. Danach war das Tamron wenigstens bei ruhigen Motiven treffsicher, aber bei Vögeln im Flug hapert es schon ganz gewaltig. Kurz gesagt, das Tamron hat betreffend Treffsicherheit und Geschwindigkeit keinen Stich gegen das Nikkor. Das ist nicht nur eine Klasse Unterschied, sondern mindestens 2. Eigentlich habe ich das Tamron als leichtere Variante zum Nikkor gekauft, aber nun brauche ich es vor allem für Landschaft, Steinwild und auch Makroaufnahmen, wozu es dank der geringen Naheinstellgrenze von ca. 1 m sehr gut geeignet ist. Aber für Sport- und Wildlifefotografie ist es schlichtweg nicht geeignet.

Cat

das kann ich aus meiner Praxis mit Tamron 150-600 mm, 100-400 mm und den neueren 70-180 mm und 70-300 mm genauso bestätigen, weder an Nikon noch an Sony kann Tamron ernsthaft konkurrieren, weder beim AF noch bei der Serientauglichkeit – von der Staubsammlung im Inneren ganz zu schweigen.
Gemessen an den verlangten Preisen, baut Tamron viel zu billig.

Daniel

Dann sollte ich mir das Canon EF 100-400mm kaufen und dieses mit einem 1.4x extender verwenden
Anstatt das Tamron oder Sigma 150-600mm kaufen

Cat

wenn Gewicht keine Rolle spielt… 2 Kilo plus Konverter, plus Sonnenblende, plus Stativadapter, plus Kamera, plus Adapter sind schon heftig. Und wenn bitte 100-400 mm L II!
Ich fände das zu schwer und befriedigt kaum, ausser vielleicht im Geldbeutel.

Peter Braczko

Es ist der Hinweis darauf, dass es einfach besser und langfristig kostengünstiger ist, die Original-Objektive des Kameraherstellers zu kaufen. Es ging dabei NUR um Tamron, NICHT um Sony, Canon, Fuji….. Übrigens: Das Nikon-Zoom 200-500 mm ist für mich glasklar die bessere Wahl im Vergleich zu einem Fremdobjektiv!

Thorsten

Kann ich als jemand der über 20 Jahre mit Nikon halbprofessionell Naturfotografie betrieben hat und inzwischen aus mehreren Gründen auf MFT und L- Mount umgestiegen ist, nicht bestätigen, sogar ganz im Gegenteil. Bei Nikon hat die Qualität immer mehr nachgelassen (Erfahrung bis vor 8 Jahren) die Qualität von Tamron und Sigma hat sich aber in den letzten paar Jahren aber deutlich verbessert. Eigene Erfahrung mangelhafter Nikon Objektiv- Qualität: Das immer noch aktuelle 4/200 Micro AF-D, hat einen dünnen umlaufenden Kunststoff- AF/MF Umschaltring, der gerne einmal bricht, einfach so. Wurde nie geändert. Ist mir 2 mal beim 4/200er Makro passiert und 1 mal beim in der Hinsicht gleich konstruierten 2.8/80-200 AF-D. Ein bekannter Schwachpunkt lt eines Nikon Technikers. Das 2.8/105 AF-D im Nahbereich optisch gut, ist im Fernbereich erst nach 2 maliger Abblendung einigermaaßen randscharf. Das Gegenlichtverhalten ließ auch zu wünschen übrig. Mein Tamron AF 2.8/90 war/ist optisch erheblich besser, mechanisch ebenbürtig und das bei deutlich günstigerem Preis. Beim immer noch aktuellen AF-S 2.8/105 VR Micro Nikkor bringt der eingebaute Bildstabi nicht viel, nur im Fernbereich max 2 Blenden, im Nahbereich so gut wie unwirksam. Meine MFT- Ausrüstung ist da erheblich besser und günstiger. Oder meine Kombi S1 oder S5 mit… Weiterlesen »

Carsten Klatt

Wen interessiert das? Es geht um Sony und Tamron!

Das Tamron wird mit Sicherheit besser, als das beliebte und viel verkaufte Nikon-Pendant. Ist halt eine Neurechnung. Aber schön, mal wieder was von Nikon zu lesen…

Rolf Carl

Da wagst du dich aber ganz schön weit aus dem Fenster. Hast du überhaupt ein Tamron? Und wenn ja, welches? Und brauchst du ein Tele auch für schnelle Motive?
Das Tamron wird also mit Sicherheit besser … hast du denn mit dem Nikkor überhaupt schon mal fotografiert? Es dürfte schwer sein, das 200-500 f5.6 in seiner Kategorie zu toppen, von Tamron sowieso. Ich würde nur noch Sigma als Fremdobjektiv im Telebereich kaufen, da ist der AF in der Regel zwar etwas langsamer, aber sehr treffsicher. Und das ist meiner Meinung nach das wichtigste. Und es leuchtet mir ehrlich gesagt auch nicht ein, wieso Tamron für Sony besser sein soll als für Nikon.

Carsten Klatt

Lese mal weiter unten den Beitrag von Maratony.

Rolf Carl

Du meinst: “Aber in der Regel ist Original immer besser.”
Das sagen ja Peter Braczko und ich schon die ganze Zeit.
Und viel Spass mit deinem neuen Tamron, ich hoffe, dass du nicht gleich eine Gurke erwischst.

Thomas Müller

Also Rolf, ich habe leihweise schon mit dem Nikon 200-500mm/5.6 an einer Z6 mit Adapter schon fotografiert und zwar Jugendfussball. Ich war begeistert von dieser Kombi, dabei war es die Z6 MkI, der man ja nachsagt, dass ihr AF nicht ganz mit den besten AFs mithalten kann. Davon hatte ich aber kaum etwas gemerkt, auch im Serienmodus hatte ich eine hohe Trefferquote mit knackscharfen Fotos. Allerdings waren auch Lichtverhältnisse optimal. Ich wüsste nicht, was man an diesem Objektiv noch verbessern sollte? Doch eine Sache fällt mir ein, noch mehr Brennweite wäre klasse, 500mm an Vollformat ist je nach Standpunkt des Fotografen bei Fussball manchmal etwas zu wenig. Ich finde auch den Preis dieses Objektivs dessen Qualität angemessen.

Rolf Carl

Hallo Thomas, da staune ich jetzt aber, dass du gleich mit Nikon fremdgehst! Ich kenne die Z6 zwar nicht, aber ich kenne keine neuere Nikon, bei der der AF schlecht ist. Die selbe Erfahrung mit der hohen Trefferquote mache ich eben mit dem Nikkor-Tele auch immer wieder, auch mit der D750, die ja wirklich schon in die Jahre gekommen ist. Es klappt übrigens auch, wenn da Licht nicht so toll ist. Ich denke eben, dass die grosse Stärke bei Nikon die Präzision ist. Wie sagt doch eine alte Scharfschützenregel: “Langsamer ist präziser, und präziser ist schneller.” Was nützt ein schneller AF, wenn er dauernd daneben liegt.
Wenn die Brennweite für dich zu kurz ist, wäre eine APS-C Kamera genau das richtige. Vielleicht gibt es ja in naher Zukunft eine, die mit der Z6 mithalten kann.

Thomas Müller

Hallo Rolf, wirklich fremd gegangen bin ich ja nicht, wie ich schrieb hatte ich die Z6 und das 200-500mm Nikkor nur leihweise zur Verfügung. Das kam so, ich war im letzten Sommer mit meinen beiden fussballspielenden Söhnchen und meinr Fuji H1 zusammen mit dem 100-400mm Fujinon auf einem Turnier. Ein anderer “Fussballpapa” hatte die gleiche Idee wie ich und er besitzt eben die genannte Nikon-Kombi. Er war neugierig auf meine Ausrüstung und ich auf seine und so beschlossen wir das Equipment für ´ne Stunde zu tauschen. Das war für uns beide eine horizonterweiternde Erfahrung, wir lernten beide die Vorzüge des jeweils anderen Systems zu schätzen. Die beiden Systeme liegen für diesen Anwendungsfall meiner Ansicht nach auf einem vergleichbaren Niveau, beide nicht absolut perfekt, für jemanden, der damit leben kann, dass der AF ab und zu (wirklich selten) auch mal daneben liegt, sind beide tolle Allroundkameras. Für Sport würde ich meine X-H1 mit dem 100-400mm nicht gegen die Nikon-Kombi tauschen, das ergäbe für mich keinen Mehrwert, im Gegenteil, eben die bei Fuji umgerechnet “100mm mehr” Bildausschnitt durch den Crop ist hier schon ein grosser Vorteil. Trotzdem, ich war überrascht wie gut das adaptierte FX Objektiv an der Z6 und dessen AF… Weiterlesen »

Rolf Carl

Das war wirklich eine gute Idee, die Kameras zu tauschen, das sollten eigentlich alle mal tun, wenn sich die Gelegenheit dazu ergibt. Ich denke, die Systeme liegen wirklich nahe beieinander, sodass vielleicht nur noch Kleinigkeiten entscheiden, was einem am meisten zusagt. Die Z6 und Z7 sind ganz sicher tolle Kameras, aber ich finde inzwischen, dass ein gutes APS-C-System das universellste ist, falls man eben auch Sport oder Tiere fotografiert. Wenn jemand wirklich oft in Grenzsituationen unterwegs ist und ISO-Werte ab 1600 benötigt, dann macht VF Sinn. Wenn ich aber meine Dateien vergleiche, z.B. zwischen D500 mit Sigma Art 18-35 f1.8 und D750 mit Sigma Art 24-105 f4, oder auch letzteres Objektiv an beiden Kameras, sehe ich keinen Qualitätsunterschied, und ich kontrolliere immer in der 100%-Ansicht. Ich bin überzeugt davon, dass deine Fuji X-H1 mit den tollen Fuji-Objektiven bei der Landschaftsfotografie keine Wünsche offen lässt (und beim Sport hast du ja jetzt die Bestätigung). Ich sag es dir ganz ehrlich, ca. 80 % meiner Aufnahmen entstehen mit der D500, die D750 nehme ich jeweils mit, wenn ich nur gezielt fotografieren gehe, z.B. vereiste Wasserfälle (da ist es meist dunkel, da in der Regel die Aufnahmen nichts werden, wenn die Sonne scheint)… Weiterlesen »

Thomas Müller

Das sehe ich auch so, man sollte zumindest hin und wieder sich mit anderen Systemen als dem eigenen System beschäftigen, am besten in der Praxis. Das könnte auch diese ewigen unsinnigen Markendiskussionen eindämmen. Ich stimme Dir auch zu, mit einem guten APS-C System kann man die allermeisten fotografischen Aufgaben genau so gut erledigen, wie mit einem guten VF-System. In manchen Situationen hat das VF-System seinen Vorteil, in anderen hat sogar das APS-C System seinen Vorteil. Momentan habe ich auch keine ernsthafte Absicht mir ein VF-System zuzulegen. Das Nutzen-/Kostenverhältnis stimmt da mMn nicht, wenn man bereits nahezu komplett in APS-C ausgerüstet ist und nicht häufig auf die wenigen Vorteile von VF angewiesen ist. Trotzdem, manchmal ist man halt auch unvernünftig und gönnt sich einfach mal wieder etwas, einfach nur weil man meint, man hat es sich verdient und man hat Freude daran. Vielleicht habe ich ja irgendwann einmal wieder einen solchen Moment 😉 .

Peter Braczko

Über das Nikon zu lesen ist nicht so spannend, es bereitet eigentlich mehr Freude, das Nikon-Zoom 200-500 mm am Auge zu haben: “Die Welt will gute Bilder sehen!”

Maratony

Das mag alles an einer Nikon DSLR stimmen. Aber es ist dann eben auch keine Sony DSLM!
Für Fremdhersteller war es immer schwierig den AF richtig zu managen. Dass das Nikkor 200-500mm gut ist steht außer Frage. Aber es ist auch ohne Kamera groß und schwer. Tamron kann theoretisch das Ganze toppen. Dass die mittlerweile eine gute Bildquali haben sollte klar sein. Und da es für Fremdhersteller beiSony leichter ist, ist ebenfalls ein Vorteil. Man wird sehen was da kommt.
Aber in der Regel ist Original immer besser. Letztlich ist es immer eine Frage des Preises. Denn sonst würden potenzielle Kunden wohl zum 200-600mm greifen.

Cat

Ich würde in Vergleiche – da ja fast alle früher oder später ein spiegelfreies Bajonett-System kaufen auch Canon nicht aussen vor lassen.
Tamron und C sind da gut vergleichbar, Canon ist zwar wutzeteuer, aber dagegen erheblich leichter (gut 350g), kaum im AF zu schlagen, verträgt sogar Konverter, hat Maßstab 1:3! und Filter 77 mm.
Also da knickt bei mir sogar Sony ein und Tamron zieht da für mich allenfalls einen Stich bei der Stativnutzung.
Das Nikon 200-500 mm war sehr gut, aber auch sehr lang und sehr schwer, der AF gemessen an heutigen Sony, Canon Kameras ist eher gemütlich, auch wenn die Trefferquote der D500, D5, D850 noch einiges rettet. Ich würde es trotzdem heute nicht mehr verwenden wollen – schon gar nicht adaptiert. In der DSLR-Welt wird es noch eine zeit lang seine Bedeutung behalten.

Robbi

also dieses Totschlagargument “Neurechnung” ist auch so eine Sache. Wenn da Glasqualitäten in Form von Weinflaschenböden verbaut werden, dann kannst Du neu rechnen bis Du schwarz bist, dann kann nichts dabei raus kommen.
Und bitte nun keiner falsch verstehen, es geht hier nicht um dieses Objektiv, es geht um überhaupt! Wenn in zwei Optiken die gleiche Top-Hardware verbaut wird, dann kann “rechnen” ja etwas bringen, ansonsten wird es nur “schönrechnen” mit fragwürdigem Erfolg!

Thomas Wendland

Hallo Herr Braczko, ich habe ihre tollen Bücher über das Nikon-System. Da weiß ich auf jeden Fall, dass Sie wissen, wovon Sie sprechen. Bei manchem Kommentar muss ich das bezweifeln. Das Nikon AF -S 5,6/200-500 mm hat auf jeden Fall ein sehr gutes Leistungsverhältnis. Ich würde es mir auf jeden Fall wieder kaufen.

Peter Braczko

Legen Sie ruhig los, ich kann Kritik vertragen, was hatte Ihnen nicht gefallen?

Carsten Klatt

Er lobt Dich, oh Wunder! Das Problem ist hier, das es oft ein riesiges Delta zwischen Verstehen und lesen gibt. Aber auch das entspricht dem Niveau des aktuellem Bildungssystems. Er bezieht sich auf die Kommentare hier im Forum.

Nochmal: Das Nikon 200-500 mm ist ein ausgezeichnetes Objektiv!!!! Aber: An DSLR!!! Warum die neuen Dritthersteller Objektive damit wenig zu tun haben erfährt man, wenn man den Thread und auch viele andere, aufmerksam verfolgt.

Peter Braczko

Kleine Korrektur meinerseits: “Verstehen und Lesen” oder aber “verstehen und lesen”, aber nicht: “Verstehen und lesen” – das kurz zum Niveau des aktuellen Bildungssystems.

Thomas Wendland

Lieber Herr Braczko, ich wollte Ihnen nur ein Lob für Ihre Bücher aussprechen. Ich kann in meinem Kommentar auch keine Ironie feststellen. Vergessen Sie es einfach.

Stef.

150mm als Weitwinkel zu bezeichnen, daran muss man sich erst mal gewöhnen 😉

Archie

Es ist schon unglaublich, was für den Sony FE-Mount alles an nativen Objektiven verfügbar ist bzw. alsbald verfügbar sein wird. Da bleiben wirklich keine Wünsche im Hinblick auf Brennweite, Lichtstärke, Gewicht und -nicht zu vergessen – Preis offen. Wenn das Tamron so gut ist wie die anderen FE-Objektive, wird es sicher ein Erfolg. Was mir – als kleine Randnotiz – gefällt, ist, dass die Stativschelle Arca-kompatibel ist. Das bringen weder Sony noch Nikon hin; von Canon weiß ich es nicht. Ich werde es mir, wenn es auf den Markt kommt (und sich der Preis eingependelt hat) sicher einmal näher anschauen.

Azzaro

…was das Thema Arca Swiss kompatible Stativschelle bei Canon betrifft > negativ!!!
Es ärgert mich immer wieder das Canon es nicht schafft oder für nötig hält an einem 2.800€ teuren Objektiv wie meinem RF 70-200mm F2.8 eine Furche in die Stativschelle zu fräßen um sie Arca Swiss kompatibel zu machen…und noch so andere ärgerliche Sachen!

Daniel

Und wann kommt ein solches Objektiv für die Canon R DSLM Kameras !!!!

Robbi

hoffentlich gar nicht, also jedenfalls nicht von Tamron!
Wobei ich hier wieder Unsinn fasele, die können es natürlich bringen, aber kaufen werde ich es jedenfalls nicht. Es gibt doch schon ein RF 100-500, ergo wozu braucht man dieses Objektiv?

Fleischwolf

1000 vs 3000 € dürften für manch einen ein Argument sein.

Robbi

schon klar, nur dann stellt sich nach alter Väter Sitte auch die Sinnhaftigkeit, sich eine R1 oder A1 anzuschaffen, denn wenn gespart wird, dann sollte man überall sparen, Giga-Gehäuse mit Optikmöhren soll nicht so wirklich Sinn machen. Wobei ich nun nicht behaupte, dieses neue Objektiv wäre eine Möhre, es geht ums Prinzip.

Fleischwolf

Diese Frage dürftest nur Du dir stellen:) Der Käufer eines Tamron wird wohl eher nicht über eine A1 oder R1 (die es noch nicht mal gibt) nachdenken und umgekehrt genauso. Sowohl Canon als auch Sony haben viel mehr Kameras im Angebot, wo so ein Angebot Sinn machen könnte.
Wie gut das Tamron wirklich ist, beurteile ich lieber, wenn es wirklich da ist. Wenn ich mir aber einen Fremdhersteller holen müsste, würde ich wohl zum Sigma 100-400 tendieren.

Cat

dieses Tamron wird keine 1000€ kosten und sicher um 2000€ UVP bekommen.
Und wenn doch, wird es eine entsprechende Glasflasche werden, so unpräzise, langsam und staubecht wie die letzten Tamron-Objektive.

Fleischwolf

2000 kann ich mir gar nicht vorstellen, maximal 1200. Das Sigma 100-400 kostet auch nur 1000 Euro. Da dürften die meisten bereit sein, auf 100mm zu verzichten, wenn das Tamron so teuer ist. Das Sony 200-600 gibt es gerade auch für 1700€.

Daniel

Sagt keiner das es kaufen musst , wenn es kommen sollte
Weiß ich das es ein RF 100-500 gibt für die Canon R Reihe !
Mir ging es darum das so ein Zoom
Günstiger wird als das von Canon
Kannst mir dann das
Canon RF 100-500mm als Geschenk kaufen 😀

joe

gibt es schon, nur besser und auch nicht teurer, EF 100-400/4.5-5.6L II ziwschen 900 und 1’500.-€ abhämgib ob neue oder gebraucht und ist bis 400mm mit dem RF100-500 mindestens ebenbürtig!

joe

Mark! Korrekturfunktion funktioniert nicht richtig – soll “abhängig” heissen

Daniel

Ja das EF 100-400mm ist super 👍🏽
Man muss halt einen Adapter an die R setzten
Deshalb wollte ich gern eins von Tamron oder Sigma ! Kann auch ein 200-600mm werden … ganz egal

joe

Daniel, ich habe noch zwei EF Objektive und für jedes einen Adapter der dran bleibt, die Objektive sind dann 2,1cm länger, ansonsten absolut kein Unterschied – und das 100-400 funktioniert am RF-System noch besser als am EF-System, da man Augen, Tier und Verfolgungs-AF hat.

Cat

kann ich nicht bestätigen, das 100-500 mm hat viele Vorteile und bringt optisch bei 400 mm auch etwas mehr Auflösung an der R5. Es ist mechanisch noch einmal ganz neu und deutlich besser, der AF sowieso und es ist deutlich leichter an jeder R. Mit 1.6x ist man genau im Hotspot bei 800 mm.
Das 100-400 mm L II war sehr gut, es wird bald vergessen sein.

Daniel Krahe

Kann sein dass ich grad bischen verwirrt bin, aber warum 500 und nicht 600mm?
Es gibt doch bereits diverse 150-600 objektive, auch von tamron. Warum also 100mm weniger?
Blende/gewicht/größe ist ähnlich.
Ich sehe grad keinen grund für 100mm “verlust”

Cat

Wenn ich hier mit Canon 100-500 mm vergleiche, dass ich seit Monaten täglich nutze, dann könnte mich zwar ein zu erwartender Preisunterschied reuen – aber sonst zieht Tamron hier schon technisch in allen Punkten, außer dem Arca-Schwalbenschwatz den Kürzeren. Vor allem gut 350g Mehrgewicht finde ich ärgerlich, während ⅓ Blende mehr Licht am langen Ende nicht bedeutend sind.
Ob es wohl auf Konverter vorbereitet ist?
Doch bald wird uns ein gewisses Porträtstudio erklären, warum das Tamron so genial schnell, billig und saugut ist – das wird wieder lustig. Vor allem hat es noch nie gestimmt und wirklich preiswert ist Tamron schon lange nicht mehr.
Also für mich ganz klar keine Konkurrenz für Canon – selbst wenn ein Preisunterschied von 1000€ bleibt und auch kaum eine Alternative zum Sony 100-400 mm GM oder 200-600 mm G – da Tamron, wie bisher auch, mit Sicherheit nicht die AF-Trefferquote bringt.
Aber guter Versuch.
Ich würde lieber noch warten bis Sigma ein 6.3/200-600 mm Schiebezoom fertig hat, das dürfte im Bau sein.

Peter Braczko

Nach Corona geht es (hoffentlich) wieder richtig los mit der Sportfotografie, dann treffen wir auf den Sportplätzen und in den Sporthallen die lieben Kolleginnen und Kollegen, dabei reden wir natürlich auch (wenn es die Zeit erlaubt) über Kameras und Objektive. Eigentlich sind dort im Profibereich nur zwei Kamerahersteller vertreten (Nikon und Canon) – und das seit Jahrzehnten. Tamron? Dort nie gesehen – die Ausrüstung muss ja auch ´was aushalten: Kälte, Nässe, ab und zu ein paar Rempler…..j,

Carsten Klatt

Zustimmung! Warten wir mal ab, wie es wird? Optisch erwarte ich nichts Schlechtes. Ja auch das stimmt: Tamron ist nicht mehr preiswert!

Alfred Proksch

Für alles bewegliche/schnelle sind Zooms eine ideale Sache. Steht zusätzlich noch ein hoch auflösender Sensor dahinter, um so besser. Dann kann der Fotograf seine Bilder zuschneiden wie er möchte. Es ist sehr bequem seinen Standort beizubehalten und am Zoom-Ring zu drehen.

Es bereitet dem Kunden keine Kopfschmerzen mit höheren ISO Einstellungen zu arbeiten weil A die Brennweiten lang sind und B weil der IBIS Verwacklungen ausgleicht. Abbildungsschwächen und Gewicht sind egal, Achtung jetzt kommt das Totschlagargument, weil mit einem oder zwei Zooms Objektiven alles machbar ist.

Jedem ist bekannt das unterschiedliche Brennweiten die Charakteristik eines Bildes verändern.

Ich gehe davon aus das jeder der gerne fotografiert schöne Bilder machen möchte! Mit Zooms ist das wie auf vielen Bildern gezeigt möglich! Warum sind die guten Objektive sehr oft Festbrennweiten? Warum verwenden Profis zum Porträtieren Festbrennweiten? Welche Gründe gibt es um Tilt/Shift Objektive, Fachkameras, Balgengeräte zu rechtfertigen? Software kann das doch angeblich auch!

Wenn Tamron, Tokina, Sigma, Zooms bringen sehe ich für den Kunden nur einen wichtigen Punkt!!! Das Zeug muss preiswerter und mindestens so gut wie die Originale sein sonst ist das NIX. Reduktion auf den Punkt gebracht.

100carat

@Thorsten

Nur eine kurze Korrektur zu Deiner in Klammern gesetzten Aussage: Contax RTS-III “wegen der genialen und einzigartigen Blitzspotmessung”. Die Contax RTS-III war – insbesondere in Kombination mit den erstklassigen Objektiven – zweifelsohne eine der besten Kameras ihrer Zeit. Wäre ich nicht mit meiner damaligen Kamera extrem zufrieden gewesen, die Contax RTS-III hätte ganz oben auf der Liste einer möglichen Alternative gestanden. Nur “einzigartig” war ihre Blitzspotmessung nicht. Die Canon T90 bot diese Funktion mit dem ausgezeichneten und speziell für die T90 entwickelten Systembiltz Canon TL300 schon vier Jahre zuvor. Seinerzeit die leistungsfähige Kombination in Sachen Blitzspotmessung am Markt (nicht in Sachen Leitzahl).

Thorsten

Danke für die Info, dieses tolle Feature haben die leider nicht weiter verfolgt.

100carat

Eine von vielen Fehlentscheidungen auf Herstellerseite, die man mit kühlen Sachverstand nicht wirklich nachvollziehen kann. Fehlentscheidungen werden gerade in Großkonzernen aller Branchen viel öfter getroffen, als es die Öffentlichkeit erfährt. Ein Konzern mit Tausenden qualifizierter Mitarbeiter sollte doch … ja, eigentlich schon. Aber gefangen in den Strukturen solcher Matrix-Strukturen bleiben viele Innovationen und sinnvolle Entwicklungen allzu oft auf der Strecke. Oder verschwinden bewusst in den Schubladen.

Jeder Kamerahersteller hat in seiner Geschichte schon derartige Entscheidungen getroffen. Bei Canon war es etwa der Zeitpunkt, an der die T90 in den Markt eingeführt wurde – die zu der Zeit aus meiner Sicht fortschrittlichste Kleinbildkamera auf dem Markt. Ein Jahr (1987) später führte Canon das EOS Bajonett mit einem in jeder Hinsicht unausgereiften Autofokus ein und verhinderte mit dem begleitenden Marketing den Erfolg, den die T90 eigentlich verdient gehabt hätte. Denn das neue Bajonett verhieß Zukunft (-ssichere Investionen).

Daniel

Was mich am Canon RF100-500mm zum Lachen bringt ist , das ein 1.4x konverter erst ab 300mm angebracht werden kann 😂 füllt sich für mich wie eine fehl Konstruktion von Canon an
Ist der neuen Bauweise zu verdanken !!
Man kann halt nicht alles haben … aber als Canon Fan Boy finde ich das lächerlich , Meine Meinung

Alfred Proksch

Daniel? Bist Du sicher das es kein Aprilscherz ist?

joe

Es ist kein Aprilscherz – ist aber konstruktionsbedingt. Allerdings halte ich persönlich nicht sehr viel von Konvertern (habe meinen verschenkt), die machen keine besseren Bilder als wenn man eines ohne Konverter croppt, speziell der 2.0 lässt die Qualität deutlich absinken.

Robbi

wieso? Man wird so ein Hilfsmittel erst dann nutzen, wenn man die größere Brennweite braucht.
Und wieso sollte jemand unter 300mm so eine Gurke unterbauen, wenn das Objektiv auch ohne schon 500mm bringt, macht eigentlich rein gar keinen Sinn! Denn die Bildqualität wird sicherlich durch so ein Ding, sagen wir es vorsichtig, nicht gerade besser!

Cat

das Problem sind diese überbauten Konverter an sich!
Sie passen auf kein Macro-Objektiv und jetzt auch nicht auf jedes Telezoom – oder eben nur eingeschränkt wie beim 100-500 mm.
Der Hersteller hat die Wahl, das Objektiv in der Gesamtlänge knapp 2 cm länger zu bauen und hinten Luft zu lassen oder eben so kurz wie möglich.
Canon hat seine Entscheidung gefällt. Der 1.4x RF geht sehr gut am 100-500 mm – aber der 2x ist kaum noch sinnvoll. Wenn man weiß, man hat Licht und braucht Brennweite und auch 800 mm reichen in einer R5 nicht mehr aus – schraubt man den 1.4x dran und hat dann 10/1120 mm (im Vergleich), da spielt es dann keine Rolle, ob man auch 100-290 mm Zoom einstellen könnte – oder man hat eben auch ein 11/800 mm (ergibt vergleichbar 1280 mm bei 1.6x) dabei!