Objektive Sony

Tamron teasert VIER neue Sony FE-Objektive an

Tamron kündigt an, dass in Kürze vier (!) neue FE-Objektive für die spiegellosen Vollformatkameras von Sony vorgestellt werden sollen.

FE-Objektive von Tamron

Was Objektive angeht können sich Nutzer von Sonys spiegellosen Vollformatkameras aktuell eigentlich nicht beschweren. Denn nicht nur das Angebot an Sonys eigenen Objektiven wächst kontinuierlich, auch sind inzwischen einige Dritthersteller mit an Bord – unter anderem auch Tamron. Mit dem Tamron 28-75mm f/2.8 und dem Tamron 17-28mm f/2.8 hat das Unternehmen bereits einen sehr erfolgreichen E-Mount-Einstand gefeiert, beide Objektive werden in Testberichten gelobt und sind auch bei den Kunden ziemlich gefragt.

Vier neue Objektive angeteasert

Nun hat Tamron offiziell angekündigt, dass in Kürze noch vier weitere FE-Objektive folgen werden!

Angekündigt hat der Hersteller das in Form eines offiziellen Bildes bzw. eines kurzen Videos, in dem die Rede davon ist, dass die Welt der spiegellosen Fotografie bald ein bisschen größer werden wird. Im Anschluss ist dann das oben als Beitragsbild eingebundene Bild zu sehen.

Auch wenn Tamron noch nicht preisgibt, welche Brennweiten genau vorgestellt werden sollen, dann zeigt die Abbildung natürlich eindeutig, dass der Hersteller ein Zoom-Objektiv und drei Festbrennweiten präsentieren möchte. Das Zoom-Objektiv sieht auf dem Bild relativ groß aus, dementsprechend könnte man mit etwas wie einem 70-200mm f/2.8 rechnen. Bei den Festbrennweiten kann aktuell nur spekuliert werden, auch weil sie auf dem Bild alle gleich groß dargestellt sind. Man darf aber gespannt sein, für welche Lichtstärke sich der Hersteller entscheiden wird.

Genauere Infos zu den neuen Objektiven soll es laut Sonyalpharumors wohl erst im Oktober auf der PhotoPlus Show geben.

Neun neue Objektive von Drittherstellern

Gerüchten zufolge wird übrigens auch Samyang im September bzw. Oktober ein neues FE-Objektiv präsentieren, ein 18mm f/2.8 FE nämlich. Hinzu wird wohl noch ein Sigma 24-70mm f/2.8 kommen, genauso wie die drei neuen Viltrox Objektive für Sonys APS-C-Kameras, über die wir erst gestern berichtet hatten. Insgesamt werden in nächster Zeit also wohl neun neue Sony Objektive von Drittherstellern präsentiert werden – nicht schlecht!

Mark Göpferich

Mark Göpferich

Gründer von Photografix und freiberuflicher Redakteur, der sich seit vielen Jahren immer wieder aufs Neue von Fotografie und Kameras begeistern lässt. Mit mehr als 3.000 Artikeln hier auf Photografix inzwischen so etwas wie ein Experte für neue Kameras.

63 Kommentare

Hier klicken zum kommentieren

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

  • Ich weiß ja nicht wer das alles kaufen soll…
    Bei Sony wäre natürlich ein wirklich innovatives, sehr schnelles 2.8/50-200 mm sehr spannend.
    Denn sowohl 4/70-200 mm als auch 2.8/70-200 mm Sony überwältigen ja niemanden mit Objektiverfahrung.
    Aber das sollte dann gleich eine innovative Kompaktversion sein, wie sie auch Canon in Planung hat, also mit versenkter Tele-Brennweite und in Leichtbauweise.
    Also bitte das Gegenteil von Sigma realisieren!
    Und eine Sonnenblende sollte endlich wieder integriert und ausziehbar sein.
    Stativschelle dann bitte auch optional.
    Und bei den Festbrennweiten wären sicher 1.8/20 mm – 1.8/35 mm Macro (wie 1.8/35 mm Tamron f DSLR) – 1.8/90 mm
    gefragt.
    Wer eine halbe Blende mehr Licht will und schleppen mag, kann ja dann Sigma kaufen.
    Bloß bitte nicht alle die gleichen Brennweiten/Lichtstärken-Kombinationen bringen – das lockt kaum noch Käufer.
    Und Tamron sollte rasch ein 5.6/80-400 mm und 2.8/300 mm realisieren für spiegelfreie Kameras.

    • Wenn man sich anschaut was Tamron bisher für E-Mount auf dem Markt hat, wäre es logisch wenn das Tele bei 75mm startet. Ein 75-210mm wäre also durchaus denkbar. Das 17-28mm und das 28-75mm sind ja für Blende 2.8 auch relativ kompakt und leicht, also hoffen wir, dass Tamron der Linie treu bleibt.

      • Logisch ist das – aber in der Praxis auch ziemlich beschränkt – denn was die Japanischen Entwickler da seit Jahrzehnten zelebrieren ist beim Fotografieren reichlich hinderlich. Einerseits sind Objektive nicht selten am Ende schwächer und noch wichtiger ist eine Überlappung der Brennweiten, um zu häufige Objektivwechsel zu vermeiden oder nicht gezwungen zu sein mit 2 Gehäusen parallel zu arbeiten.
        Das mag den Hobbyfotografen vielleicht zunächst wenig interessieren, erst wenn er mehr mit verschiedenen Motiven und Ideen arbeitet, merkt er vielleicht wie wunderbar ein Super-Zoom ist – wenn es nicht so eingeschränkt in der Lichtstärke wäre.
        Deshalb mag ich die Aufteilung:
        12-24 – 24-70 – 70-200 mm gar nicht.
        Vor allem bei der Fotografie von Menschen ist es extrem hinderlich keine: 2.8/24-90 – 2.8/50-200 mm Objektive angeboten zu bekommen.
        Klar kann man auf ein 4/24-105 mm ausweichen – aber f4.0 ist jenseits 70 mm wenig spannend in der Bildwirkung/Hintergrundtrennung.
        Ein leichtes 2.8/50-200 mm ist sicher heute keine Schwierigkeit mehr und würde die Fotoscene erheblich bereichern.
        Genauso wie seit Jahrzehnten ein 2.8/35-105 mm oder 2.8/50-150 mm fehlt (auf VF berechnet).
        Da werden heute so wahnsinnig viele Festbrennweiten angeboten, aber wer möchte wirklich ernsthaft bei einer Session mit 24 mm, 35mm, 50 mm, und 85 mm jonglieren?
        Nicht umsonst werden die Zooms bevorzugt oder man beschränkt sich auf eine Ww-Brennweite und 85 mm.
        So wie bisher muss ich den Arbeitsfluss zu häufig unterbrechen oder eben mit 2-3 Gehäusen hantieren.
        Und wie schnell sich nach jedem Objektivwechsel Staub auf dem VF-Sensor befindet muss ich ja keinem erzählen. Jeder der von mFT oder auch Halbformat aufsteigt wird das sehr schnell fest stellen. Und je mehr Pixel, desto gravierender das Problem – bisher haben nur Olympus und Panasonic im kleinen mFT den Staub wirklich im Griff.
        Deshalb, nur weil es in zahlen logisch, ordentlich aussieht: 17-28 mm – 28-75 mm – 75-200 mm – ist das noch lange nicht praktisch!
        Ich würde immer 14-30 mm – 24-90 mm – 50-200 mm bevorzugen.

      • @ Cat
        Gerade wenn man Menschen fotografiert, da kann man sich alles zurechtrücken wie man es braucht.
        Die einzigen Menschenfotografierer, die das nicht können, das sind die Pararazi-Knipser mit der ISO-/Zeit-Automatik. Ist das die Masse der Fotografen?

    • @ Cat
      Ich dachte, dass das zu einem Kamera-System dazu gehört und von daher bei Sony bereits im Angebot ist.

      Das ist ja fast so, als wenn man sich beim Auto die Extras, um die Leistung voll abrufen zu können, separat kaufen muss, etwa entsprechende Reifen oder modernes Einspritzsystem.

      Es ist doch wirklich erstaunlich, was im Systemkamerabereich so alles möglich ist, was die Kunden da so mit sich machen lassen. So lange genügend solcher Melkkühe abgeschöpft werden können, wird sich wohl kein Systemkamerahersteller vom Markt zurückziehen.

  • Uff…endlich! Auf das Zoom von Tamron warte ich schon lange, da ich nicht dass f4 von Sony wollte und das f2.8 zu teuer ist. Am besten noch das ganze mit möglichem Konverter

  • Unverschämtheit, diese Sony Hausse im Objektivbau. Cool 🙂
    Die Spinnen, die Tamrons und Sigmas.
    Sehen ihre Felle davon schwimmen und setzen nun alles auf Sony.
    Wenn das mal gut geht.
    Aber sei’s drum….

    • Wer als erster im Z-Bereich mit einsteigt, hat gewonnen. Muss doch nicht alles durch diesen Sony-Flaschenhals, die schöne Auflösung. Sowas ist nur was für Cat &Co. 🙂

      • Aber kannste mal sehen, wie einfach die Berechnung für Sony Mount ist.
        Für RF, M, und Z wird’s schon etwas anspruchsvoller. Weg vom profanen Consumer.
        🙂

      • Vielleicht sollten Nikon und Canon mal ihre Protokolle freigeben, dann wird es auch was mit günstigen Objektiven von Drittherstellern.

      • Also „als erster für Z“ gibts doch, Samyangs MF 14mm 2.8 oder 85mm 1.4…scheint eher Thema, inwieweit Drittanbieter deren Nutzer überhaupt interessieren, oder nur ein Fall für deren Altsysteme bleiben…ob es sich lohnt.

      • @ Viva

        Korrigiere mich, wenn ich falsch liege, aber wenn ich das richtig sehe, sind die Objektive mit FTZ Adapter und manuell, also keine wirkliche Neuberechnung für den Z-Mount.

      • @StephanKI ..soweit mir bekannt, ist kein FTZ Adapter nötig, der ist quasi im Objektiv selbst verbaut, aber eben nur mechanisch kompatibel, stimmt. Datenaustausch findet nicht statt, den bietet bisher nur Techarts Lösung für alle E Mount Linsen an.
        https://www.foto-mundus.de/objektivzubehoer/adapter/32680/techartpro-adapter-tze-01-sony-e-mount-an-nikon-z
        Nachdem Z oder R kaum ein Jahr existieren, dürften es Hersteller ohnehin wenig eilig haben, schätze ich.

    • So wie vor allem Sigma 30 Jahre alles auf Canon gesetzt hat und Nikon und dann kamen erst alle anderen – so tragen sie jetzt eben der weitesten Verbreitung des Sony Bajonetts Rechnung!

      Aber es ist sehr wahrscheinlich, das im zweiten Schritt L & R & Z realisiert werden.
      Und Sony agiert sehr clever, wie man am 6.3/200-600 mm und 1./24 mm sieht – lange bevor Tam & Sig liefern können, setzt Sony den besten Standard.
      Und wenn dann die etwas preiswerteren Konkurrenten am Markt sind, hat Sony vielleicht schon die leichtere 2.Generation fertig…

  • Na endlich! Warte schon auf das 70-200 mm. Wenn es so wird wie das 28-75 mm, ist es sofort gekauft. Hätte mir als Zeiss-Freak nie träumen lassen, das ich mal Tamron blind bestellen würde. Mache ich aber inzwischen. Dank offener Übertragungsprotokolle und der Teilhabe von Sony an Tamron, braucht man sich auch keine Gedanken wegen der Kompatibilität zu machen.

    • @Robin

      die mussten die Protokolle freigeben sonst hätten die keine Objektive gehabt!!! So entstehen fake News!!! Also in Zukunft etwas genauer recherchieren!

      • Fake News? Bitte mal reflektieren, was man schreibt!

        Keine Objektive für DSLM gibt es aktuell ja nur für Nikon und Canon. Und wer hat die Kamerklasse erfunden die beide in ihrer Not nachahmen? Richtig, Sony!

        Auch wenn man sich als Canikon Fanboy zurecht ärgert, hilft es geglegentlich, das man die Tatsachen da lässt, wo sie hingehören.

      • Lieber joe
        fake = Täuschung, Schwindel
        Ich gehöre weder zur Manschaft eines Bösen Clowns in den USA, noch zur Manschaft eines Bösen Clown in GB, noch bin ich ein Medienknecht.
        Was ich schreibe ist meine Meinung.
        Wenn es Ondit oder Neuigkeiten sind, steht meist auch die Quelle dabei.
        Also in Zukunft auf zehn zählen, nachdenken und dann erst in die Tasten hauen.
        Sony war von Anfang an mit Objektiven gut vertreten, wann sie ihre Übertragungsprotokolle offengelegt haben oder ob von Anfang an kolportiert ist Mumpitz.
        Sie haben und sie können es sich leisten.
        Nikon und Canon offensichtlich nicht.
        Canon verdongelt sogar den Blitzanschluß.
        Soviel auch zur Träumerei, eines einheitlichen Mounts für alle.

      • @Carsten Klatt
        Was genau hat denn Sony erfunden? Das KB ist auf Leica zurückzuführen, die DSLM auf Panasonic. Bei der Kombination von beidem auf eine Erfindung zu schließen, ist selbst für Sony Fanboys etwas übertrieben.
        Auch das CaNikon Sony nachahmt, halte ich für ein Gerücht. Wenn sie das tun würden, wären sie sofort pleite. Beide Lager bedienen (noch) eine unterschiedliche Klientel.
        Tatsächlich steht CaNikon beim Objektivangebot zur Zeit da, wo Sony ganz am Anfang stand. Aber das wird sich ja auch ändern. Für F und EF Umsteiger gibt es kaum einen Grund, sich zu beklagen.
        Auch wenn Sony im KB die ersten Standards gesetzt hat, die anderen Hersteller sind auf Augenhöhe (in Teilbereichen mal besser, mal schlechter) und jeder kann sein System wählen, ohne auf etwas verzichten zu müssen.
        Und wenn ich mal tatsächlich wieder bei Nikon anklopfen und „mein“ Objektiv nicht verfügbar sein sollte, kann ich mir immer noch einen Adapter holen und die Sony Gläser weiter verwenden.

        Kann mich noch erinnern, wie die CaNikon Fangemeinde die Sony User wegen des schlechten Objektivangebots gemobbed haben und wie etliche mit adaptiertem Glas rumgelaufen sind. Kann mir also gut vorstellen, dass an Joe’s Aussage etwas dran ist. Bei APS-C kommen die besten Objektive auch tatsächlich noch von Fremdherstellern oder aus dem KB Angebot.

      • @Fleischwolf

        Als Sony die erste a7 in Vollvormat herausbrachte, gab es viel Spott aus dem Canikon Lager. Ein kompaktes Gehäuse, EVF und Vollvormat ging irgendwie nicht. Jetzt bauen alle fleißig an der gleichen Kameraklasse. Finde den Fehler…

      • @ Carsten Klatt

        Die Menschen, die dieses Konzept prinzipiell ablehnen, gibt es ja immer noch. An denen fährt der Zug halt vorbei. Wobei man ja auch mit EF und F sehr glücklich werden kann.
        Fanboys gibt es auch zu genüge in jedem Lager, das sind auch leider die, die man am lautesten wahrnimmt.
        Und dann gibt es den überwiegenden (und stillen) Teil, der diese Entwicklung als Chance wahrnimmt. Wenn man sich den aktuellen Konkurrenzkampf mal ansieht, hat es für uns doch nur Vorteile, wenn der eigene Hersteller nicht gerade die Grätsche macht.

        Von CaNikon habe ich auch noch nie eine abfällige Meinung zu DSLMs gehört, die haben ja auch selber welche verkauft, bzw tun das heute noch. Die haben einfach den Markt beobachtet und sich entschieden, in neue Systeme zu investieren. Das sogar recht früh, obwohl sie erst relativ spät auf den Markt gekommen sind.

        Ich kann also keinen Fehler finden, der liegt vielmehr in den vielen Kommentaren, die das Bild von der Realität massiv verzerren.

      • …jetzt mal unabhängig von den Protokollen:
        wer leistet eigentlich den Support, wenn bei Fremdoptiken irgendwas nicht funktioniert, wie es sollte?
        Der Kamerahersteller für Fremdobjektive? Eher nicht.
        Oder der Objektivhersteller für den benutzten Body?
        Es geht ja nicht darum, die Optik am Gehäuse zu befestigen (das klappt schon), sondern um den Datenbus, der alle Infos überträgt. Und da ist learning by doing oder testing seitens der Objektivhersteller wohl nicht so richtig zielführend…

      • @ Fleischwolf Zitat:

        „Wenn man sich den aktuellen Konkurrenzkampf mal ansieht, hat es für uns doch nur Vorteile, wenn der eigene Hersteller nicht gerade die Grätsche macht“

        Keine Angst
        die machen nicht die Grätsche, sondern die Preise.

        Wenn man sich die Kommentare hier so durchliest, so muss man den Eindruck bekommen, dass das Systemkamera-Segment der teuerste Wühltisch am Markt ist.

        Normal sollte man erwarten, dass ein Kamerasystem komplett im Handel ist, alle fotografischen Gengre, wie etwa Landschaft, Portrait, Makro, Tiere oder Paparazzia mit den entsprechenden Objektiven und Kamera-Features abgedeckt sind.

        Und nun liest man, dass da einiges vermisst wird.
        Kommt Ihr euch da angesichts der Menge an Geld, die man Euch bereits abgenommen hat, nicht ganz gewaltig verarscht vor?
        Wenn ich mir verarscht vorkomme (etwa bei dezentrierten Objektiven), dann nehme ich Abstand. Andere scheinen hingegen nach immer mehr davon zu dürsten.

      • …für die Manager stellt sich das anders dar:
        Deutschland ist voll mit Melkkühen und wo man 4.000€ generieren konnte ist auch noch mehr da.
        Vergleicht mal die Preise auf internationalen Märkten. Das Aus der DSLR ist beschlossene Sache. Komisch nur, dass ausgereifte Systeme auf dem Zenit ihrer Entwicklung fallengelassen werden und der Hype um die Spiegellosen (mit viel, viel Luft nach oben) wie ein Virus um sich greift. Abgesehen von den Gehäusen, wo eine Verbesserung nach der anderen auf den Markt geworfen wird (DSLR´s haben das alles schon), fehlen immer noch Objektive, Objektive und Objektive. Adapter können da nicht die Lösung sein, auch wenn Marketing, Influencer und alle, die sich nicht trauen die Wahrheit zu sagen das abstreiten…

    • Das alles fing eigentlich schon damit an, dass sich Canon via Adapter sehr gut an Sony adaptieren lies. Diese Übergangslösung hat wahrscheinlich vielen den Wechsel einfacher gemacht. Die Protokolle lagen also von Anfang an offen.

  • Heute am Tamron Stand habe ich gesagt, dass mich das Sony 35/1.8 sehr interessieren würde und wäre cool, wenn es auch eins von Tamron geben würde. Er hat nur vielversprechend gelächelt. Wer weiß, wer weiß. Die 700€ von Sony kann man aber bestimmt unterbieten 🙂 .

    Übrigens, wer Lust und Zeit hat. Tamron Europa Köln am Fühlinger See zum Wakeboard Festival mit Stand zu Gast.

    • …das ist doch eine gute Nachricht, dass es für den EMount neue Objektive gibt.
      Ich würde mich über ein 70-200 mm f2,8 freuen, das 35 1,2 habe ich mir von Sigma gegönnt ( sollte in den nächsten Tagen auch eintreffen) ich bin mit dem A Mount angefangen und bin umgestiegen auf den E Mont 7III und 7RIII und habe keinen Tag bereut. Für Canon und Nikon wird es für die Spiegellosen mit Sicherheit in naher Zukunft auch ein größeres Angebot geben.

  • Ich gehe ja oft mit einer Festbrennweite aus dem Haus, wenn ich nicht viel schleppen will.
    Ein 35er ist selten dabei.
    Ein 50er…hab ich verkauft, da nicht Fisch nicht Fleisch.
    Mein 85er ist da schon ehr was, oft dabei, häufig ein bisschen zu lang.
    Da ich den Blick immer ehr fokussiert auf eine Sache mag wäre ein 60mm toll.
    Also Tamron ein 60mm F1,8 350g, sofort gekauft.
    Gibt es glaube ich von keinem Hersteller:

  • Festbrennweiten liebe ich,

    gerne auch konventionelle 35, 50, 85, oder 100mm (bezogen auf Vollformat). Das Vitrox jetzt „krumme“ 23, 33, und 56 mm anbietet ist zum einen den Sensorgrößen und dem Umrechnungsfaktor geschuldet und zum anderen können einige mm mehr oder weniger im Objektiv Bau Aufwand und damit Kosten mindern.

    Das Tamron mit seinen Objektiven in klassischen Gewässern fischt ist zu verstehen, weil dort wird das Geld gemacht.

    Jede Festbrennweite hat ihre eigene „Bildanmutung“ was meistens übersehen wird.

    Rein theoretisch gilt das auch für Zooms, die werden gekaut weil man sich die drei Schritte noch vorne oder nach hinten ersparen möchte. Den bewussten Objektivwechsel natürlich auch. Weil damit die Brennweite verändert wird ist auch die „Bildanmutung“ verändert worden.

    Selbst bin ich mit drei Objektiven unterwegs. 1X LAOWA 9mm f/2,8 Zero-D, 1x Fujinon XF 2/23mm R WR und 1x Fujinon XF 2,4/60mm R Macro. Alle Objektive sind ihren Preis wert und dabei handlich und leicht. Das sind drei sehr unterschiedliche „Bildanmutungen“ die ich gezielt einsetzen kann.

    Tamron als Objektiv Hersteller überlässt mit einer konservativen Ausrichtung der neuen Objektiv Reihe freiwillig den kleineren Anbietern das Feld.

  • Zur allgemeinen Information,

    es gibt heute über 250 optische Gläser, und auch den glaskeramische Werkstoff Zerodur der Firma Schott für astronomische Anwendungen.

    Hauptsächlich werden Kron- und Flintgläser in verschieden Varianten zum Objektiv Bau verwendet. Dazu die Vergütungsmineralien usw.

    Je höher die geforderte Auflösung um so mehr Aufwand muss bei der Produktion vom Glas betrieben werden.

    Es kommt nicht von ungefähr das Objektive für die neuen 47-60-80 Megapixel Sensoren hochpreisig sind.

    Deswegen bin ich auf den aufgerufenen VK der neuen Tamron Objektive neugierig.

    • @Alfred

      einer meiner besten Freunde hat bis vor 4 Jahren bei Schott im weltweiten Verkauf gearbeitet, der hat mir mal erzählt, was Schott – machen die Gläser für Riedel – für ein Riedel Glas bekommt. Je nach Glas zwischen 2,30 und 3.10€. Du kennst die Verkaufspreise! Ich selbst habe nach dem Studium zwei Jahre bei American Optical Deutschland in Frankfurt gearbeitet. Die Gleitsichtgläser Rohlinge haben wir für (das Paar) für 5,60DM an die Konkurrenz verkauft. Geschliffen mit der allerbesten Vergütung kam ein Paar inklusive Versand auf weniger als 30.-DM, dürfte heute in etwa bei 25 bis 30.-€ liegen. Verkauft an die Optiker wurde es Netto für etwa 60.-DM, verkauft wurden sie für 400 bis 500.-DM. Was teuer ist sind extra dünne Spezialgläser, die liegen in etwa beim doppelten Preis, damals waren die Japaner (Hoya) darin Marktführer. Einstärkengläser haben wir aus Honkong bezogen, kosteten damals – fertig geschliffen – 10 Paar, zwischen 8.- und 10 Dollar!!! Deswegen können Fielmann und Co. solche Sachen ohne Zuzahlung anbieten. Brillengestelle sind ebenfalls extrem günstig, sofern sie aus Fernost kommen. je nach Material und Güte zwischen 1DM und 2,50DM.

      • Kann ich bestätigen.
        Auch Sigma bezieht Gläser von Schneider-Kreuznach und Schott, aber wirklich kostspielig sind da nur wenige – Glas ist allgemein erheblich preiswerter als vermutet.
        Selbst Super-Tele werden mit sattem Gewinn verkauft.
        Faktor 8-10 sollte da weiterhin möglich sein. Und der Computer nimmt heute sehr viel Arbeit ab und liefert gesteigerte Präzision.
        Aber es trifft viele Industriezweige wo wir Kunden verdummbeutelt werden, Schweizer Uhren, Autos, Kleidung sowieso – das ist heute alles nur ein Bruchteil dessen „wert“ was auf dem Verkaufsschild steht.
        Manchmal vermute ich, das schwedische Steuermodell war so verkehrt gar nicht, es muß nur weltweit eingeführt und allen Lebewesen zur Verfügung gestellt werden.

    • Alfred,
      es kommt bestimmt immer darauf an wie und was man vor hat, egal wieviel MP die Kamera auflöst. Ich kann mich auf dem Kopf stellen aber mit dem Fujinon 56 bekomme ich nicht die Resultate welche ich mit dem alten Biotar erzeuge. (über Auflösung und Kontraste müssen wir uns nicht unterhalten aber es sind mehrere Faktoren die ein Bild bestimmen) Auf der Suche nach einem MOG Trioplan 100 bot mir ein Fotograf sein „Neues“ zum Kauf an aber nicht sein Altes (aus den 50igern) auf die Frage warum konnte Er es nicht in Worte fassen. Nun habe ich das „Neue“ es kann Seifenblasen, es kann malen und dank Schott Gläser kann es auch richtig „scharf“ nur ein direkter Vergleich fehlt mir (auf dem nächsten Fujitreffen werde ich aber Vergleiche anstellen)
      In meinen Augen sind neue Anforderungen dazu gekommen aber leider andere Eigenschaften flöten gegangen, so schrieb letztens jemand, er besitzt beide Leica Objektive (Nagel mich nicht fest welche das waren) den Urtyp und die aktuelle Variante, ein besser gibt es nicht nur eben das Neue liefert mehr Details das Alte die besseren Farben 😉

      • Hallo joe, Cat und Mirko,

        habe mir fast gedacht das diese Einwände kommen werden. Sie stimmen auch für den Brillensektor, bedingt auch für Ferngläser und Zielfernrohre. Richtig ist auch das man wenn es nicht so genau geht im Prinzip „Fensterglas“ verwenden könnte.

        Brechungsindex, Wellenlängenabhängigkeit, Dispersion, Transmissionsgrad, Massendichte in Gramm pro Kubikzentimeter sind nur einige wichtige Parameter für wirklich gutes Glas zum Objektiv Bau. Das alles ergibt mit der Verwendung verschiedener Glassorten und gekonnter Verarbeitung vielleicht ein sehr gutes Wechsel Objektiv.

        Wie wir alle wissen können heute sehr viele verbleibende Objektiv Fehler schon innerhalb der Kameras heraus gerechnet werden. Nur deswegen sind Kit Objektive für akzeptable Bilder geeignet.

        Moderne Rechnungen von z.B. Sigma Art, Zeiss, Leica oder die neuen L, R, Z Objektive liefern schon ohne elektronischer Hilfe bessere Daten, was nicht heißt das auch bei diesen Stücken korrigiert werden muss.

        Wer tiefer in die Materie Glas einsteigt wird feststellen das es große Preisunterschiede bei optischen Gläsern gibt. Je nach Verwendungszweck gibt es Maßgeschneiderte Lösungen. Die Fotografie ist da nur „Firlefanz“!

        Mirko, ich verwende ungern hoch öffnende Brennweiten wenn es um Bildqualität geht, die meisten verwechseln Lichtstärke mit Qualität da kannst du erklären wie du willst sie kapieren das nicht. Ja aber Freistellen, kommt dann auch noch, ja so ein Schmarren, nimm doch einfach eine etwas längere Brennweite!

        Wie Du lege ich eher auf den Charakter eines Objektives wert. Ein Reproduktionsobjektiv ist genau für seine Arbeit gerechnet, ebenso wie ein Porträt Objektiv für diesen Zweck gebaut wurde. Für den normalen Hobbyisten reichen zwei 2,8 Standard Zooms, für den Gelegenheitsfotografen reichen Kit Objektive. Der Rest fotografiert mit den Smartphones.

      • Servus Alfred,
        stimmt, so benutzte ich am Zenitar ME1 meistens f4.0 da es dann ein sehr schönes „kariertes“ Bokeh abliefert, das Biotar hat „nur“ f 2.0 und meine Triplet Objektive haben auch nur f 2.8 bzw f4.0 und alle sind „Meister“ im Bereich Bokeh und dennoch nicht gleich. Von daher freue ich mich das es mit dem Namen Meyer Görlitz und deren „Neuauflagen“ weiter geht, Objektive fern ab vom „Mainstream“ kommen bei MIR gut an 😃
        Alfred, kennst Du zufällig einen Händler im Raum München der Voigtländer im Programm hat, von denen reizt mich auch das ein oder andere Objektiv nur liest man manchmal das der Adapter von xy sein muss oder man lieber Version I vom Objektiv kaufen sollte usw., da würde ich lieber vorher ausprobieren wollen und nicht auf blauen Dunst bestellen….oder eine Leica M muss her 😂

      • Hallo Mirko,

        nein, leider haben die Secondhandshop Händler alle mangels Umsatz geschlossen. Es gibt kaum noch Kunden von unserer Sorte die Objektive nach „Bildeindruck“ kaufen.

        Der heutige digitale Kunde möchte Schärfe bis in die äußerste Ecke, schließlich hat er 42 oder noch mehr Megapixel auf dem Sensor mit denen er bei 100% am Monitor angeben kann.

        Voigtländer Objektive wurden meist von Cosina gebaut und unter anderem auch über Soligor, Beroflex, Porst, Weltblick verkauft. Unter dem Namen Weltblick habe ich ein seltenes 1,8/135mm M42 Objektiv erstanden welches zu meinen Lieblingsobjektiven gehört. An der X-T3 liefert es wunderbar cremige Porträts. Etwas abgeblendet wird die Kantenschärfe besser aber die Farben bleiben wunderbar weich.

        An der GFX100 benutze ich für diesen Zweck ein Jena Sonar 2,8/180mm (Praktisix 6×6 Objektiv) das sehr ähnliche Ergebnisse liefert. Ansonsten müsste ich mit dem Fuji GF 2,8/110mm im speziellen Porträt Modus fotografieren weil es sonst zu scharf zeichnet. Verrückt oder?

      • Alfred,
        Voigtländer gehört zu Cosina, das 21/3,5 Color-Skopar und das Heliar 75/1.8 (alternativ Primoplan 75/1.9 falls es zurück kommt) reizen mich gewaltig (für den Anfang 😂)
        Glückwunsch zum Sonnar 👍 habe ich auch noch auf „haben wollen“ Liste aber als 135mm Version, hatte bei einer EBay Auktion fälschlicherweise auf ein Zeiss Triotar geboten (die Alu Versionen sehen sich ziemlich ähnlich) nun habe ich noch einen „Drei Linser“ in der Sammlung.
        Ich werde mal Sauter in München besuchen, zwar eine Apotheke aber vielleicht haben die Voigtländer Objektive im Sortiment

      • @Alfred:
        Danke noch einmal für die Klarstellung im Zusammenhang zwischen Lichtstärke und Qualität in Bezug auf scharf.
        Hoffentlich greift diese Erkenntnis mal um sich… 👍

      • @ Alfred:

        „Eine flüssige Linse soll durch ihre Anpassungsfähigkeit dafür sorgen, dass ein Kamera-Objektiv zum Beispiel als Weitwinkel oder Tele-Zoom einsetzbar ist.“
        Quelle: „Samsung Galaxy S11: Kamera könnte alles bisherige in den Schatten stellen“. Curved, Online

        Es wird spannend, was moderne Kameras in Zukunft leisten werden.

        p.s.
        Den Link habe ich jetzt nicht angegeben, weil das dann immer dauert, bis es vom Chef freigegeben wird. Aber es ist auch so zu finden.

  • Hallo Zusammen, da hier ja auch einige betriebswirtschaftliche Zusammenhänge unter dem Aspekt der „Abzocke“ genannt wurden, einige Anmerkungen dazu.
    Um eine Kamera, ein Objektiv oder auch ein Auto in den Markt zu bringen, sind mehrere Kostenarten zu betrachten.
    Ale erstes muss entwickelt werden. Dazu gehören die Auslegung, die Konstruktion, die Suche nach der besten Lösung, die Software und auch das, was die Lieferanten für ihre Teile und Komponenten an Aufwand als Entwicklung haben. Das ganze gehört getestet und abgesichert und in Summe immer im Millionenbereich.
    Dann müssen Werkzeuge für die Gehäuse, Produktionsanlagen gebaut werden – das sind die Investkosten.
    Und es fallen laufende Fixkosten an, Verwaltung, Vertrieb, Heizung…
    Alle diese Kosten müssen vom Hersteller in der Kalkulation des Verkaufspreises natürlich einfließen inkl. der Gewinnmarge.
    Die oben genannten Preise der Unterkomponenten (Herstellkosten der Teile) kommen ZUSÄTZLICH dazu und bezeichnen nur die reinen Kosten der laufenden Serienproduktion.
    Daher kommt die gefühlte „abzocke“ Differenz.
    In Summe kann man daraus also keine Rückschlüsse ziehen.
    Vielmehr auf die Geschäftsberichte schauen.
    Da sieht man dann an der Umsatzrendite, dass, wenn überhaupt, nur in einem einstelligen Prozentbereich Gewinn gemacht wird.
    Also bitte nicht voreilig verurteilen auf Basis von Einzelfakten.

    • Übrigens noch als Ergänzung :
      Um in irgendeinem Parameter 10% besser zu sein als der Wettbewerb, müssen ein Vielfaches an Aufwand und eben genau nicht nur 10% investiert werden.
      Auch das gilt für alle (Objektive, Kameras, Autos…..).

      • Danke Mathias,

        sehr schön erklärt. Die selben Grundsätze gelten z.B. auch für Bildhonorare. Die wenigen Euro für die Speicherkarte, die paar Stunden für die Aufnahme, was soll das schon kosten?! Weil die meisten, unter Anführungszeichen, Fotografen nicht kaufmännisch kalkulieren können lachen sich die Werbe Agenturen einen Ast. Die rechnen nämlich das Bild beim Kunden korrekt ab, die Differenz fließt in die Agentur Tasche.

        Das Thema ist Gott sei Dank nicht mehr meines, ich habe mich lange genug mit den Folgen von Dummheit, feiner ausgedrückt Nichtwissen, herumärgern müssen.

        Zum Thema Objektive für die Fotografie: Viele wundern sich über den relativ langen Zeitraum den alle Hersteller zur Umstellung ihrer Produkte auf Spiegellose Systeme benötigen. Deswegen gibt es als Notlösung den ganzen Adapter Kram. Wer Deinen Post aufmerksam gelesen hat weiß jetzt warum dem so ist.

        Tamron macht alles richtig wenn sie erst den Sony Anschluss bedienen, denn sie haben Sigma, Tokina und seit kurzer Zeit die chinesischen Hersteller im Nacken. Dann sind Canon und Nikon an der Reihe, um die L-Allianz brauchen sie sich nicht mehr kümmern. Wer Pentax und Fuji bedient wird sich noch zeigen.

      • @Mathias und Alfred
        Das Auto-Beispiel hinkt etwas, weil ein Mittelklassewagen Produktionskosten zwischen 4.500 und 5.000€ benötigt und dann für ca. 25k in die Preisliste kommt. Die Rabatte bei den „teilnehmenden“ Autohändlern sind dann der Marktlage geschuldet. Der seriöse Fotohandel ist da wesentlich eingeschränkter bei der Gewährung von Preisnachlässen. Canon und Nikon haben mit Sicherheit 3 Jahre gebraucht, um spiegellose Systeme serienfähig auf den Markt zu bringen, ohne die Fehler von Sony zu wiederholen. Gleichzeitig mussten sie den Spagat schaffen, ihre alten Objektive nicht zu entwerten. Und das scheint ja gelungen zu sein. Pentax bleibt erst mal bei den DSLR-Kameras, die allerdings Features bieten, die andere nicht auf ihrer Liste haben. Traurig nur: keiner hat davon Kenntnis, weil das Ricoh-Marketing sich scheinbar vor Jahren schon in die Rente verabschiedet hat. Momentan bastelt man an neuen Optiken für die KB-Kamera (hervorragende Gold-Star-Objektive für APSC haben sie schon länger). Eine Roadmap ist zwar vorhanden, allerdings unübersichtlich und man arbeitet unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Fuji hat auch noch Luft nach oben, beschränkt sich aber auf Cashback-Aktionen, die vorhandenes Equipment, welches gerade mal 2 Jahre alt ist, komplett entwerten. Da sollte man sich mit Investitionen vielleicht etwas zurückhalten, unabhängig von der gebotenen Fujiqualität.
        Und über die Situation von Berufsfotografen: wir sind eingekreist von diesen ganzen Freibiergesichtern, die einfach nur billig abstauben wollen und weder die Ausbildung noch das Verständnis haben, um ein Foto auch nur ansatzweise beurteilen zu können. Damit einher geht natürlich auch die Misachtung des Copyright, wobei man das Wort nicht mal richtig buchstabieren kann. Jetzt will ich aber niemanden beunruhigen, weil es immer noch ein paar Nischen gibt, die man nicht mit Massenware und Mainstream füllen kann (gilt übrigens auch für Kameras)…

      • Servus Matthias,

        wenn ich mir die Alleinstellungsmerkmale einer Pentax KP ansehe könnte ich weinen das die Werbeabteilung, sofern es eine gibt, die Fotografen nicht erreicht.

        Mit Akku und Speicherkarte gerade mal 702 g leicht, mit einer Höhe von 101 mm Breite 131,5 mm Tiefe 76 mm sehr schön klein.

        Ein 100% Sucher mit 0,95x Vergrößerung, Dioptrienkorrektur -2,5 dpt. bis +1,5 dpt.

        Bilddaten können neben JPEG und RAW PEG auch im DNG Format welches wirklich jedes Bildbearbeitungsprogramm liest abgespeichert werden.

        Sensor gestützter Verwacklungsschutz so das jedes adaptierte Objektiv davon profitiert.

        Pixel Shift Resolution – durch Sensorverschiebung und vier Einzelbelichtungen eine optimale Ausnutzung aller Pixel. Diese Funktion erhöht nicht die Gesamtauflösung, sondern dient dazu jedem Pixel ohne Interpolation die vollen Farben zu vermitteln. In der Praxis bedeutet das sehr saubere Farben in den Schatten und gleichzeitig ist eine feinere Differenzierung möglich. Einfach genial.
        Automatische Front-/ Backfokus Korrektur. Für die Erweiterung des Dynamikbereichs stehen Spitzlicht- und Schattenkorrektur zur Verfügung.

        Weil sie sozusagen eine Hybrid Kamera ist stehen beim mechanischen Verschluss Zeiten von 1/6.000 Sek. bis 30 Sek und mit dem elektronischen Verschluss 1/24.000 Sek. bis 30 Sek zur Verfügung.
        Mehrfachbelichtung (2-2.000 Aufnahmen mit Verrechnung für Mittelwert, Additiv oder Helligkeit)
        Bracketing für Schärfentiefe (3 Aufnahmen), Belichtungskorrektur ±5 EV.

        Voreinstellungen können in folgenden Parametern individuell angepasst werden, als da wären, Glanzlichter Anpassung, Schatten Anpassung, oder wichtig die Schärfe (Feinschärfe und Extraschärfe) Anpassung usw.

        Sehr praktisch finde ich die RAW-Entwicklung in der Kamera.

        Das ist die einzige APS-C DSLR Kamera die solche professionellen Merkmale aufweist.

        So eine robust vielfältige Kamera kostet um die1.100 Euro, wenn das mal für die gebotene Leistung kein Angebot ist.

      • Hallo Alfred / Matthias.
        Sehr sehr gut – da fühle ich mich gleich richtig gut, auch wenn K70 (die kann aber auch fast alles).
        Aber Alfred – dein Post ist doch die perfekte Bewerbung auf den vakanten Marketingposten bei Ricoh Deutschland….👍

      • …dann tut mir doch bitte den Gefallen und schaut Euch auf YouTube das Interview von der letzten Photokina mit dem Marketingchef von Ricoh Deutschland an. Dauert zwar 40 Minuten. Man kann aber auch weiterspulen und muss nicht alles sehen:-))

      • Hallo Matthias, super und vielen Dank. Da regen sich gleiche mehrere Anknüpfungspunkte, hab aber noch lange nicht komplett geschaut.
        Erst mal zum Marketing, da kommen wir her – ist also besetzt, schade für Alfred 😉.
        Aber im Ernst – natürlich arbeitet Ricoh hier und ich bewege mich offensichtlich nicht im medialen Umfeld, daher kaum wahrnehmbar. Lese, höre allerdings auch anderen Marken nicht viel ausser TV Werbung ab und an. Und das Ricoh da nicht mithalten kann ist klar, da sich auch ein Marketingbudget klar am Umsatz orientiert – ist der Nische, ist es auch das Marketing. Oder eine neue Strategie hat einen neuen Wachstumsfokus….
        Zum Inhaltlichen:
        Die GRIII ist, ich schrieb es schon, das beste, das ich in dem Segment finden konnte und ich hab mich lange durchprobiert. Sie verlangt allerdings eine spezielle Art und einen speziellen Fokus. Für mich mit einem phänomenalen Ergebnis, topt die K70 auf ihrem Gebiet.
        Nach den ersten Interviewetappen steigt die Vorfreude auf eine neue APS C. Einfach weil sie besser wird, ohne dass meine K70 schlecht wäre oder ich etwas wirklich vermisse.
        Für mich wichtig, dass die neue genauso handlich und dabei so extrem kompakt bleibt. Sie wird nichts abgeben, vielleicht GPS bekommen, also weiter von der K1 profitieren. Der Autofokus, da bin ich nicht sicher, einfach weil ich damit zu wenig wirklichen Vergleich habe. Aber alle schreiben ihn eher schlecht, also kann er besser werden. Ich hab einige tolle Bilder von Vögel im Flug. Es geht als schon.
        Video brauch ich überhaupt nicht. Schon gar kein 4K. Die dahinter stehende Rechenleistung und Kühlbedarfe machen die Kamera nur groß, schwer und teuer. Wer immer hier sich das Feature wünscht, sollte mal über Datenraten und deren Verarbeitung nachdenken. Klar können das andere – aber es hat seinen eben genannten Preis. Den wünsche ich mir gespart oder an anderer Stelle investiert.
        Und bitte das Bajonett nicht ändern, egal ob alt, zu klein oder was immer es zu meckern gibt. Ich möchte noch viele analoge alte Schätze entdecken ohne Adapter….
        Den Sucher mag ich und im Zweifel rede ich mir den fehlenden elektronischen Sucher dann einfach schlecht….😁
        Aber egal wie. Die tolle Technik der anderen bleibt tolle Technik. Ich bin eben einfach mit Pentax nur zufrieden. Meine Tochter ist es mit Canon, meine Frau mit Huawei und unser internen Wettbewerb wird nicht durch auszählen der letzten Pixel sondern durch Bildkomposition und dem Motiv geführt und gefördert.

      • @Mathias
        …habe mich dieses Jahr sehr für Pentax interessiert, weil ich die Features richtig gut finde und die anderen Marken das in einem Gehäuse vereint nicht bieten. Jetzt kommt aber das Problem: um Kamera, Objektive und Autofokus mal ausprobieren zu können, muss ich das im E-Shop kaufen und habe ein 14-tägiges Rücktrittsrecht (das ist der Tip vom Pentax Kundenservice in Hamburg). Der einzige Händler vor Ort rückt seine einzige K1 nicht raus, weil die dann ja nicht mehr neu ist. Und ob der AF wirklich so langsam ist, wie einige behaupten, kann ich natürlich nicht sagen. Ein superschneller AF bei anderen Systemen nützt mir allerdings auch nix, wenn der Focus nicht richtig trifft. Soll ja vorkommen, wird aber seitens der Markenfans immer heftigst bestritten. Und genau da, wie oben beschrieben, liegt das Problem von Pentax (für mich jedenfalls)…

      • @Mathias
        jetzt noch ein Nachtrag:
        in der klassischen Werbung sind die anderen Marken natürlich auch nicht so präsent. Aber wenn Du Dir mal auf YouTube oder bei den Blogs die ganzen Beiträge anschaust, wirst Du schnell feststellen, dass Pentax da very, very unterrepräsentiert ist. Ich möcht jetzt auch nicht den Influencern das Wort reden, die alle so tun als ob sie mit Knipsen ihr Geld verdienen würden. Da genügt ein Blick auf deren Meisterwerke und spontan stellt sich die Frage: wer zahlt dafür, wo veröffentlicht und was hat der Meister sich dabei gedacht ? Okay, das waren jetzt 3 Fragen. Aber Du siehst, was ich meine…

      • Hallo Matthias,
        Ja, ich sehe sehr gut, was du meinst.
        Um so mehr ist es jammerschade, wenn ein ernsthafter Interessent nicht zum Zuge kommt, weil das Händlernetz so extrem dünn und / oder unflexibel ist.
        Ich war die letzten Jahre in München, da ging es gerade. Nun wieder Leipzig heißt, dass ich nach Dresden müsste….oder mich auf die Berichte anderer verlassen. In meinem Hobbyfall machbar, als Jemand der davon leben muss, sicher keine Option.
        Hier, falls nicht bekannt:

        https://www.phototours4u.com/erfahrungsbericht-pentax-k-1/

        https://martinkleinheinz.de/pentax-k-1-erfahrungsbericht/

        Offensichtlich aber noch nicht die Mark II.

      • Hallo Mathias,
        Ich weiß sehr gut, was du meinst.
        Und ja, das sehr dünne und offensichtlich auch oft unflexibel Händlernetz ist kritisch, insbesondere dann, wenn es echte Interessenten gibt.
        Für mich die letzten Jahre in München kein Problem, aber nun wieder in Leipzig heißt es 100km nach Dresden oder sich eben auf andere Berichte verlassen oder ins Risiko gehen. Das mag für einen Hobbyfotografen gehen, aber wenn man sein Geld damit verdienen muss, ein absolutes NoGo.
        Hier zwei interessante Links, falls noch nicht gesehen.

        https://martinkleinheinz.de/pentax-k-1-erfahrungsbericht/

        https://www.phototours4u.com/erfahrungsbericht-pentax-k-1/

      • Nun hat mir die Datenbank aber einen guten Streich gespielt. Dachte schon, falsch gedrückt und alles weg, also nochmal tippen wieder weg… Plötzlich doch da. Doppelt hält nun besser…. 😳😁

      • Wenn in einem Kommentar zwei Links enthalten sind, muss ich das manuell freischalten weil sowas zu 95% Spam ist. Also sieht erstmal so aus, als wäre etwas schief gegangen – nicht wundern das nächste Mal 🙂

      • @ Mathias – 4K

        Die M6 II bietet ja nun die Möglichkeit JPEGs aus 4K Video zu entnehmen.
        Das ist sicher ein sinnvolles Merkmal für Presse- oder Sportfotografen.
        Für mich als Hobby-Architektur-Knipserin ist das nicht interessant.
        Bei meiner Art der Fotografie wird das Objekt der Begierde umgangen und geschaut, von welchen Standpunkten man da schöne Bilder davon bekommt. Da wird der Auschnitt meist auf dem Stativ exakt eingestellt und dann mehrere Belichtungen für HDR gemacht.

        Dreht man 4 K Video, dann hat man in der Regel nicht den so genau gewählten Blick auf das Motiv. Das ist schon mal schlecht. Dazu kommt noch ein Haufen Datenmüll für so ein 4K Video. Das ist sinnlos.
        Wenn man wirklich Videos drehen will, dann ist es Ok, wenn einem dann beim vetrachten des Videos ein Motiv auffällt, dass man sich gern als Foto aus dem Video ausschneiden will. Das ist aber auf mich nicht zutreffend, da ich keine Videos mache.

    • „Und es fallen laufende Fixkosten an, Verwaltung, Vertrieb, Heizung…“

      Und zunehmend für Lagerhaltung
      weil die Ware für den hohen Preis kaum noch absetzbar ist.

      Viele Fotohändler stellen sich auf eigene Kosten die teuren Kameras und Objektive schon lange nicht mehr in den Laden.

  • Wo kommt eigentlich das große Interesse von Objektiv-Fremdherstellern an Sony E-Mount her?
    Hat Sony da nicht viel Konkurrenzfähiges zu bieten?