Leica Kameras

Unglaubliche Rendite: Leica Kamera mit 388.000 € Gewinn verkauft

Ein Sammler hat eine Leica Kamera – nur zwei Jahre, nachdem er sie selbst erworben hat – mit einem unglaublichen Gewinn von 388.000 € verkauft.

Leica Kamera für 408.000 € verkauft

1.940 Prozent Rendite in nur zwei Jahren? Nein, wir reden hier nicht von irgendwelchen Hype-Aktien wie GameStop, auch nicht von Bitcoin oder irgendwelchen anderen Kryptowährungen. Wir reden von einer Kamera. Einer Kamera aus dem Hause Leica, um genau zu sein einer schwarzen Leica IIIg. Die hat ein Sammler im Jahr 2019 für gerade mal 20.000 Euro bei einer Auktion von Dominic Winter Auctioneers ersteigert, um sie im Juni 2021 im Rahmen der 38. Leitz Photographica Auction für eine unglaubliche Summe von 408.000 Euro wieder zu verkaufen:

Die Leica IIIg wurde zwischen 1957 und 1960 produziert und in der Farbe schwarz wurden lediglich 125 Einheiten hergestellt. Diese waren für die schwedische Armee gedacht, wie man auch an drei eingravierten Kronen auf der Rückseite der Kameras erkennen kann. Eine dieser Kameras könnt ihr euch beispielsweise hier ansehen.

Kamera ist ein Unikat

Die schwarze Leica IIIg, von der wir hier reden, ist allerdings keine dieser 125 Kameras für die schwedische Armee. Sie ist vielmehr die einzige schwarze Leica IIIg überhaupt, die bereits vor den schwedischen Versionen hergestellt wurde. Dementsprechend sind auf ihre Rückseite auch nicht die drei kleinen Kronen zu sehen. Die Echtheit der Kamera wird von Leica selbst in einem Zertifikat bestätigt, die Kamera wurde “von einem Leitz-Techniker als abschließendes Testprojekt hergestellt”.

Im Vorfeld der Auktion im vergangenen Juni wurde im Übrigen “nur” ein Preis im Bereich zwischen 24.000 und 26.000 Euro geschätzt. Schlussendlich scheinen zwei oder mehr Bieter aber extrem interessiert an der schwarzen Leica IIIg gewesen zu sein, sodass die Kamera schlussendlich für 408.000 Euro verkauft wurde. Verrückte Welt.

via: PetaPixel

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Red and Gold

Krass! Sowas geht einfach nur bei Leica.
Auch die Neuauflage vom Nocti 50mm 1.2 in Silber liegt inzwischen bei ca. 40.000 – 50.000 Euro. Anfang des Jahres hätte man es noch neu für ca. 15.000 Euro bekommen können.

Mirko

ich vermute der Käufer war unser Peter für seine Fotobörse, denn die Welt will gute Kameras sehen

Rolf Carl

Mirko, ich tippe eher auf Alfred, macht sich doch gut neben der SW. Die Welt will schöne Kamera-Vitrinen sehen.

Peter Braczko

Zu unserer Fotobörse lade ich Sie herzlich ein: Am 13. November im weiträumigen Innovationszentrum Wiesenbusch in Gladbeck ab 11 Uhr. Viele Leica-Händler sind auch da. Insgesamt festzustellen: Kameras sammeln ist doch deutlich interessanter, als Goldbarren horten oder in teure Oldtimer zu investieren. Für alte Kameras brauchen Sie keine Garage, keine Versicherung oder Benzinkosten. Neben den weitverbreiteten Sammlermarken Leica, Nikon, Rollei oder Zeiss ist es vielleicht zu empfehlen, sich mit anderen Herstellern zu beschäftigen, beispielsweise mit Pentacon/Praktica, Exakta/Exa, Edixa, zweiäugige Kameras verschiedener Hersteller oder mit russischen Kameras. Unter den Japanern finden sich außerhalb von Nikon, Canon, Minolta oder Asahi Pentax auch andere “Exoten!” Wie wäre es mit Miranda, Topcon, Mamiya, Kowa oder Konica? Die konnten es auch….

Mirko

Danke für die Einladung, ist zwar noch ein bisschen hin aber werde den Termin mal ins Auge fassen zumal ich ja mit ein paar der aufgezählten Exoten fotografiere

joe

Sieht so aus, als hätte ich doch die Q2 kaufen sollen statt der R5.

Markus B.

Das ist natürlich ein absolter Glücksfall:) Aber gerade bei Leica Objektiven gilt: Viele Objektive gewinnen im Alter an Wert.Wer günstig gebraucht kauft kann über mehrere Jahre mit Wertzuwachs rechnen. Auch gebrauchte Leica Bodys verlieren kaum an Wert. Ich hatte eine gebrauchte CL, die ich mit 200€ Gewinn verkaufen konnte. Mein Summicron M 50 habe ich vor 3 Jahren leider für 1000€ verkauft. Ein kapitaler Fehler. Im gleichen Zustand würde ich heute 1500€ bekommen. Die grössten Wertverluste hatte ich bisher übrigens bei Fuji und Nikon zu realisieren. Gerade Fuji Gehäuse verlieren in den ersten 3 Jahren mindestens 50% an Wert. Einziger Lichtblick hier die X100er Serie.

Mirko

merkwürdig alle gebrauchte Leicas (Typ 262) nach denen ich geschaut hatte lagen unter dem UVP 😂

Markus B.

Bitte genau lesen, was ich hier schreibe;) Im übrigen wird Deine gebrauchte 262 in 3 Jahren weniger verlieren als ein X Pro3;) Wertsteigerung bei den digitalen Gehäusen ist sicherlich nur bei Sondereditionen zu erwarten.

Mirko

Ich habe doch gar keine 262 😉 und rechnen kann ich auch schon ….da kaufe ich doch lieber , aus technischer Sicht, eine neue xpro3 bevor ich mir eine überteuerte alte Leica CL zulege 😉 die mal so garnichts mit dem M Mythos gemein hat

Markus B.

Ich habe hier keine Aussage getroffen, welche Geräte ich technisch gut finde oder nicht. Das ist hier auch nicht Gegenstand der Diskussion. Fakt ist, dass man über geschicktes Kaufe/Verkaufen mit Leica-Equipment durchaus Geld verdienen kann. Ich kenne keine andere Kameramarke, deren Geräte einen ähnlich hohes Sammlerinteresse erzeugen. Und was die X-Pro3 betriift, die habe ich nach gut 12 Monaten mit 30% Wertverlust verkuft…schöne Kamera, aber sie ist keine Rangefinder-Kamera und weder von der Wertigkeit, noch von der Verarbeitung annähernd mit einer M262, M240 oder M10 vergleichbar. Leica spielt hier in einer eigenen Liga. Eine CL ist der X-Pro3 sicherlich in einigen Punkten aufgrund ihres Alters unterlegen. aber sicherlich färbt auch hier das Markenimage auf den Gebrauchtwert ab.

Mirko

Markus, ich persönlich kaufe doch keine (heutige) Kamera der Sammelleidenschaft wegen sondern weil ich damit fotografieren möchte. Bei meinen Fujis habe ich auch noch nie die UVP bezahlt, zuletzt die Pro3 in DuraBlack für 1830€ und dies im deutschen Fachhandel 😉
Und die oben aufgeführte Leica stammt eben nicht aus irgendeiner „Großserie“ sondern ist eben ein Einzelstück und genauso sieht es bei den modernen Leica Kameras aus, da musst Du Dir schon so eine limitierte von Lenny Kravitz holen oder Co aber nicht eine von der Stange.
Und wer seine Leica M täglich fordert sollte diese auch 1x jährlich einschicken zum justieren des Messsuchers, Mechanik benötigt halt Pflege ist bei mechanischen Uhren genauso.
Deswegen habe ich mich letztendlich für eine Pro entschieden und nicht für eine M 262, bei beiden stelle ICH manuell scharf und bei beiden kommt als Resultat ein Bild heraus 😉 und ob ich in 30 Jahren eventuell für eine digitale Serien Leica 30.000€ bekommen würde interessiert mich nicht und steht außerdem in den Sternen. Da investiere ich lieber in mein Grundstück und kann im Notfall auch meine eigenen Kartoffeln anbauen ….denn Kameras sind schwer verdaulich (kleiner Scherz am Rande)

Mani

…ich kaufe Kamera um gute Bilder zu machen und das geht wesentlich günstiger als mit Leica

Alfred Proksch

Aber lange nicht so schön! Alleine schon die Haptik der Leica Produkte ist ein Genuss. Weil jede Kamera jedes Objektiv in die Hand genommen werden muss fängt der Spaß damit an und mit den wertigen Bilddateien hört er noch lange nicht auf.

Man kann mit fast allen DSLM Geräten bestimmt außergewöhnlich gute technisch perfekte sogar automatisierte und aussagekräftige Bilder machen. Teilweise sogar für richtig wenig Geld passable Systeme erwerben. Das ist auch gut so.

Das Sammler egal für welche Unikate Kapital ausgeben ist schon in Ordnung.

Was ist Dir das erste von Deinem Kind gemalte und geschenkte Bild wert? Auf der Fläche des verwendeten Papiers könnte man drei Geldscheine drucken.

Charlie

Dazu ein Beispiel: als Fachverkäufer hatte ich ca. 40 Kameras in meinem Rücken stehen. Nur eine konnte mein Herz berühren. Eine M6 mit einem 90er. Wer so etwas mal in seinen Händen hielt, kommt nie mehr davon los. Und wenn sie dann noch fotografisch nutzt ist man angekommen.

Red and Gold

Und machst du tatsächlich gute Bilder? 🙂

joe

Dieses Argument gilt für sehr viele Gebrauchsobjekte. Aber es gibt mehr als den reinen Nutzwert. Wenn ich meine Garage aufmache, dann huscht mir jedes mal ein Lächeln ins Gesicht aufgrund der Schönheit der Fahrzeuge, der gewählten Materialien im Innenraum oder der Perfektion all dieser mechanischen Instrumente. Zum Zehntel des Preises eines der Fahrzeuge, könnte man ein Besseres finden um von A nach B zu fahren, aber mit keinem macht es annähernd so viel Spass! Das Gleiche gilt beim Essen. Wenn es nur um Kalorien geht und der Magen vollwerden soll, bist Du bei McDonalds richtig, da kriegst Du relativ viele Kalorien für dein Geld. Aber wenn die Kalorienaufnahme zu einem Erlebnis und ein Genuss für den Gaumen werden soll, gibt es keinen “falscheren” Ort als diese Schnellfressbude mit standardisiertem Fertigfood.
Gott sei Dank gibt es Menschen wie Alfred, die sich in ihrem Hobby voll ausleben und Freude an schönen Dingen haben.

Charlie

Mehr ist dazu nicht zu sagen. Wo kann ich unterschreiben?

joe

Gott sei Dank einen Gleichgesinnten gefunden!

Red and Gold

Alles richtig gemacht, Joe.

Ich träume auch von einem Oldtimer. Ein 89er Porsche 911 Speedster in Rot, wäre meine Wahl. Aber die sind eher unerreichbar für mich. Oder ein Käfer Cabrio in Farbe Gold 🙂

joe

Alte Porsche 911 in gutem Zustand sind unbezahlbar, sofern sie nicht die ausgelaufenen Spiegeleier als Frontscheinwerfer haben. In den USA werden sogar die 912 hoch gehandelt. Ich hatte kurz nach dem Studium ein metallic blaues Käfer Cabrio, habe es dann dummerweise gegen eine Scirocco getauscht, weil mir damals Geschwindigkeit wichtiger war.

Red and Gold

Und wieso hast du dich für Jaguar entschieden? Waren das schon in deiner Jugend DIE Traumautos für dich?

joe

Genau, mit 12 habe ich von Jaguar geträumt und niemals gedacht, dass der Traum wahr wird. Aber 27Jahre später war es plötzlich möglich und seither nicht mehr aus meinem Leben wegzudenken. Das heisst nicht, dass ich nicht auch andere Autos toll finde, aber es gibt wenige, z.B. einige – nicht alle – 911er von Porsche, den 356 und von den aktuellen Autos finde ich die neuen Mercedes SLS und AMG GT toll und ein paar der Aston Martins sind auch nicht zu verachten, aber liegen technisch weit hinter Mercedes. Ferrari gefällt mir zum Beispiel überhaupt nicht.

Peter Braczko

Allein schon aus Umweltgründen erledige ich 90 Prozent meiner Fahrten mit dem Fahrrad. Die Kameras und Objektive passen in den Rucksack. Sind Transporte erforderlich, kommt ein Radanhänger `dran…..

joe

Chapeau! Ich fahre zwar auch nicht so viele Kilometer mit den Autos, aber so konsequent wie Du mache ich es nicht!

Peter Braczko

So ist es! Die Welt will GUTE Bilder sehen!”

Friedrich Kelm

Wer diese Leica zu diesem abnormen Preis kaufte, hatte – bei aller Liebe zum Objekt – wohl einen Blackout und sollte sich umgehend in ärztliche Behandlung begeben.

Charlie

…oder verdient/bekommt diese Summe in 5 Minuten zusammen. Es kommt eben darauf an, wie lange man dafür braucht/arbeitet.

Cat

Wer begreift schon irre Sammler?
Genau genommen ist das Gerät heute gar nichts mehr wert.

Alfred Proksch

Wer glaubt er müsse begreifen unterliegt dem ersten Irrtum, wer meint er müsse glauben begeht den zweiten Irrtum, wichtig ist der Moment, nicht was war und nicht was sein wird.

Ist nicht von mir betrifft mich aber weil ich den Moment mit mit einem technischen Gerät festhalten möchte um ihn anderen erlebbar zu machen.

Rüdiger

Die Rechnung stimmt so nicht. Bei der Auktion gilt der Satz:
“Für alle Artikel, die mit einem Sternchen * gekennzeichnet sind und innerhalb der EU verkauft werden, beträgt das Prämium 20% plus Mehrwertsteuer (20% auf Kameras, Objektive und Zubehör; 13% auf Photographien und 10% auf Bücher) auf Hammerpreis und Prämium .”

Weiß nicht genau, wie das gerechnet wird, aber wenn es 20% Prämium + 20% MWSt = 40% wären, dann erhält der Verkäufer “nur” 244.800 Euro. Vielleicht wird die MWSt aber auch nur auf das Prämium erhoben, dann gehen 22% ab.
20% gehen auf jeden Fall als Prämium an Leitz, bleiben maximal 326.400 Euro für den Verkäufer.

Beim Verkauf zum Schätzpreis hätte er also keinen Gewinn gemacht.

Martin Berding

Yachten, die Millionen kosten, Supersportwagen mit 1000 PS, über 400000€ für einen Fotoapparat, unvorstellbar. Im Ahrtal haben die Leute alles verloren, vielleicht mal 10€ spenden, aber jeder, damit was zusammen kommt. 400000€ für einen Fotoapparat, wie dekadent soll die Welt denn noch werden. Und dieser Apparat macht vielleicht nicht mal die besten Bilder, wenn überhaupt. Dinge machen nur Sinn, wenn sie nützlich sind, weiße Elefanten aus Porzellan sind es nicht, teure Fotoapparate in einer Vitrine auch nicht. Wenn wir als Gemeinschaft nicht endlich das Millionenvilla, Lamborghini, und sonstiges Denken ablegen, sind wir alle arm dran. Dem Käufer dieses nutzlosen Fotoapparates kann niemand zujubeln. Ich hoffe, im Ahrtal hat davon niemand erfahren.

joe

Also wer ein Haus hat sollte sich versichern, unabhängig davon wo er wohnt, immerhin gut die Hälfte hat das gemacht.
Wer sich nicht versichert hat ist wirklich arm dran, aber dafür kann der Nichts, der knapp 400’000.- für die Leica ausgegeben hat, das nennt man Selbstverantwortung, das muss man schon selbst in die Wege leiten. So leid mir die Leute tun, aber das hätte man verhindern können. Es ist wie bei Corona. Ich brauch mich nicht impfen, ich bin gesund, das ist eh nur eine Grippe. Dann liegt man auf der Intensivstation und ringt mit dem Tod, dann wünschen alle sie wären geimpft. Leider siind viele immer erst im Nachhinein schlauer.

Thomas Müller

Zu diesem Thema sollte man etwas weiter ausholen. Die allermeisten Hausbesitzer im Ahrtal sind versichert, allerdings nur mit einer Gebäudeversicherung. Weniger als 50% sind beim Schadensereignis auch zusätzlich gegen Elementarschäden versichert gewesen und nur diese zahlt in Deutschland bei Hochwasserschäden. Diese Quote an Elementarversicherten hat im Ahrtal wohl damit zu tun, dass in den vielen hundert Jahren, zu denen Aufzeichnungen über Hochwasserereignisse existieren, noch nie ein Hochwasser mit einem Maximalpegel von ca 7m aufgetreten war. An der Ahr galten Pegelstände von 2,3m bereits als Hochwasser, das Überschwemmungen herbeiführte. Das zweithöchste Hochwasser trat an der Ahr 1910 mit 5m auf, in den mehr als 100 Jahren danach trat dann nicht annähernd ein vergleichbares Ereignis auf. Also noch nicht einmal die Grosseltern konnten vom zweithöchsten Hochwasser als Selbstbetroffene berichten. Das hat wohl viele von den nun Betroffenen das Risiko anders einschätzen lassen, als es sich im Nachhinein als tatsächlich vorhanden zeigte. Mit solch einem Ereignis konnte niemand rechnen, das war für alle einfach unvorstellbar, dass die Ahr innerhalb von weniger als einer Stunde auf bis zu 7m steigen könnte. Vermutlich sind dort die allermeisten Hausbesitzer mit tieferliegenden Gebäuden auch elementarversichert, Hausbesitzer, die nur von bis zum Juli unvorstellbaren Pegelständen betroffen sein könnten,… Weiterlesen »

joe

Es ging mir eigentlich mehr darum, dass nicht andere die sich etwas leisten können, dafür “moralisch diskreditiert” werden, weil sie sich etwas teures gönnen und nicht diesen armen Opfern helfen. Im Übrigen, wären solche Ereignisse üblich, würden Versicherungen sie nicht oder nur sehr teuer versichern. Ich bleibe dabei – obwohl mir diese Menschen wirklich leid tun – jeder ist für sich selbst verantwortlich.

Matthias

…einfach mal darüber nachdenken, wer so viel Geld für eine Knipse verballert hat es anderen weggenommen…

Red and Gold

Was hast du denn für ein Mindset? Damit verkörperst du unsere Neidkultur. Wieso hat jemand, der viel mehr Erfolg hat als du, jemanden was weg genommen? Du hast doch auch Geld oder nicht? Dann hast du es ja auch jemanden weggenommen.

Matthias

…nur mal um das klarzustellen: den Satz oben habe ich nicht geschrieben…

Matthias

…aber um noch mal auf Deine Antwort einzugehen: definiere Erfolg!

moss

Letztens ist ein NFT Bild für 69.000.000 Dollar versteigert worden. Das Bild ist einfach nur eine Datei (jpg).
https://www.ingenieur.de/technik/wirtschaft/finanzen/nft-jpeg-datei-fuer-69-millionen-dollar-verkauft-das-steckt-hinter-dem-trend/
Das ist pervers, nicht der Lambo oder die Villa.

Rolf Carl

Leute, die so etwas ersteigern, haben eben schon eine Villa und einen Lambo, da muss man sich halt nach neuen Herausforderungen umsehen.

Conny

Versteh die Aufregung nicht!

Wer das ersteigert hat “dem/der/es” ist völlig “wurscht” ob das Teil überhaupt noch
richtig funktioniert.
Vielleicht kann er es nicht mal bedienenen

Aber es ist einzigartig!

Somit ein rein subjektiver Wert für den Käufer. Das mit der Technik nichts, aber mit dem Namen Leica alles zu tun hat.

Das Geld ist eh über…

Würde Panasonic drauf stehen wär’s für Tonne.

Also warum nicht.

Zitat von mir:
“Mit dem Geld in unserem globalen kapitalistischen System ist es wie mit der Masse im Universum.
Es reicht am Anfang eine unregelmäßige Fluktation und die gleich verteilte Masse zieht sich unweigerlich an und verklumpt immer mehr”.

;-))

moss

Zitat: “Würde Panasonic drauf stehen wär’s für Tonne”.
Naja. Es gibt Kameras, die nicht von Leica sind und dennoch extrem hohe Preise erzielen.
Eine russische Fed z.B. für 31.000,-
Oder eine Nikon S2-E von 1957 für 168.000,- oder eine F3 der NASA für ebenfalls 168.000,-
Aber Leica ist schon eine Welt für sich.
Eine MP-2 hat außerdem schon mal erheblich mehr als die 388.000,- dieser IIIg gebracht.
Eine 0-Serien Leica sogar 2,4 Mio.Euro.
Momentan werden auch Fotografien für sehr viel Geld versteigert.

Peter Braczko

Zur Zeit stehen bei ebay zwei Raritäten im Angebot: Eine schwarze Nikon SP mit Motor S36 und Normalobjektiv für 25.000 Euro und ein Nikkor-Spiegelobjektiv 6.3/1000 mm für 35.000 Euro. Der S36 ist übrigens der erste, in Serie gefertigte Elektromotor der Welt für eine Kleinbildkamera. Das Tausender baute Nikon für die legendäre “F”, es gab auch einen Anschluss für den Spiegelkasten der Nikon-Sucherkameras. Um ehrlich zu sein: Die beiden Angebote sind “etwas” überteuert! Meine schwarze SP konnte ich deutlich günstiger erwerben, aber die trägt auch viele Gebrauchsspuren. Die meisten Nikon-Sammler sind bei den Zustandsbeschreibungen nicht so pingelig oder suchen mit der Lupe nach Kratzern?! Gebrauchsmerkmale gehören bei einer historischen Kamera eben dazu.

Gabi

Naja, sie ist ja auch unglaublich schön! Und dann noch mit dem genialen Leicavit.