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Vergleich: Canon EOS M3 vs. Samsung NX500 vs. Sony A6000

Weitere Unterschiede

Was fällt sonst noch auf? Die NX500 verfügt über keinen Sucher, die EOS M3 ebenfalls nicht, aber hier kann man wenigstens einen externen Sucher hinzukaufen, wenn man ihn denn unbedingt benötigt. Bei der A6000 hat man dieser Problem nicht – hier ist ein Sucher fest im Gehäuse verbaut worden. Dafür hat die A6000 allerdings keinen Touchscreen zu bieten – die NX500 und die EOS M3 schon.

In zwei Hinsichten zieht die Canon EOS M3 eindeutig den Kürzeren: Videos und Serienbildgeschwindigkeit nämlich. Bei den Videos schafft sie nur Full HD mit 30p, bei der Samsung NX500 sind es 4K und UHD und bei der A6000 wenigstens Full HD mit 60p. Allerdings hat die EOS M3 einen großen Vorteil auf ihrer Seite: Man kann ein externes Mikrofon anschließen. Völlig unverständlich, warum Samsung bei diesen tollen Video-Auflösungen auf dieses Feature verzichetet. Und bei der Serienbildgeschwindigkeit muss man im Grunde gar nicht mehr viele Worte verlieren: Die 4,3 fps der EOS M3 stehen 9 und 11 fps gegenüber. Das sind Welten.

Fassen wir abschließend die Stärken der einzelnen Kameras, mit der sie sich von den anderen beiden Modellen abheben können, noch einmal zusammen:

  • Stärken der EOS M3: Anschluss für ein externes Mikrofon, integrierter Blitz, man kann einen externen elektronischen Sucher nachrüsten, Autofokus und Sensor deutlich besser als bei der EOS M
  • Stärken der NX500: Hohe Video-Auflösungen, toller Autofokus, erstklassiger Sensor
  • Stärken der A6000: Günstiger Preis, toller Autofokus, integrierter elektronischer Sucher, erstklassiger Sensor

Meine persönliche Meinung & Fazit

Wie schon gesagt, bei der EOS M3 muss man die ersten Tests abwarten um zu sehen, wie sich Sensor und Autofokus schlagen werden. Mein Bauchgefühl sagt mir, dass beide gut sind – aber nicht besser als die der NX500 und A6000. Insgesamt gesehen sticht keine Kamera wirklich deutlich heraus, es kommt sehr darauf an, welche persönlichen Anforderungen man an seine DSLM stellt und worauf der persönliche Fokus liegt. Auch die Objektiv-Auswahl spielt natürlich eine Rolle, zudem fühlt sich der ein oder andere mit einer Canon Kamera vielleicht einfach wohler als mit einer Kamera von Sony.

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Ich persönlich würde von diesen dreien am ehesten die A6000 wählen. Schon alleine weil sie mehr als 200 Euro günstiger ist als die NX500 und die EOS M3 und sie mir einen elektronischen Sucher bietet. Meine zweite Wahl wäre die NX500 – Sensor, Prozessor und Autofokus aus der NX1, dazu 4K Video, das ist schon klasse. Leider ohne Anschluss für ein Mikro und ohne EVF. Bei der EOS M3 stört mich fast die Serienbildgeschwindigkeit am meisten. Außerdem zahle ich rund 1.000 Euro, wenn ich den Sucher brauche. Das ist fast doppelt so viel für die A6000 fällig werden. Klar, die EOS M3 ist keine schlechte Kamera und eine konsequente und gute Weiterentwicklung der EOS M. Trotzdem wurden meine persönlichen Erwartungen nicht ganz erfüllt. Denn Canon zieht zwar teilweise mit der Konkurrenz gleich, kann sich aber nicht absetzen oder positiv hervortun.

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