Kurz vor der China P&E 2026 verdichten sich die Hinweise auf drei neue Objektive der Viltrox Pro-Serie für Vollformat und APS-C.
Vom 15. bis 18. Mai 2026 findet in Peking die China P&E 2026 statt, eine der wichtigsten Fotomessen in China. Und es deutet einiges darauf hin, dass Viltrox die Bühne für mehrere Neuvorstellungen nutzen wird.
Viltrox AF 35mm f/1.4 Pro für Vollformat?
Laut Berichten auf Sonyalpharumors und Photorumors, die sich jeweils auf chinesische Weibo-Posts berufen, soll Viltrox auf der Messe ein AF 35mm f/1.4 Pro für Vollformat enthüllen. Das Objektiv soll zunächst für Sony E-Mount erscheinen, eine Nikon Z-Mount-Version soll später folgen. Es wäre nach dem 50mm f/1.4 Pro und dem 85mm f/1.4 Pro das dritte Objektiv der Vollformat-Pro-Serie.
Offiziell bestätigt hat Viltrox das bisher nicht. Technische Daten oder ein Preis sind ebenfalls noch nicht bekannt. Zum Vergleich: Die UVP des 50mm f/1.4 Pro liegt bei 619 Euro.
Zwei neue Pro-Objektive für Fujifilm X
Über die eigenen Social-Media-Kanäle hat Viltrox einem Bericht von Fujirumors zufolge angekündigt, dass zwei neue f/1.2-Pro-Objektive für Fujifilm X-Mount kommen werden. Welche Brennweiten das sein werden, hat der Hersteller allerdings noch nicht verraten. Ein Nutzer auf Weibo spekuliert auf ein 18mm f/1.2 Pro und ein 35mm f/1.2 Pro, ob da tatsächlich etwas dran ist, bleibt abzuwarten.
Aktuell umfasst Viltrox f/1.2-Pro-Reihe für Fuji X drei Brennweiten: 27mm, 56mm und 75mm. Mit zwei zusätzlichen Gläsern würde die Serie auf insgesamt fünf Objektive anwachsen.
Nächste Woche wissen wir mehr
Viltrox bringt seit geraumer Zeit in kurzen Abständen neue Objektive auf den Markt, auch neue EVO-Objektive befinden sich in der Mache. Die Pro-Serie hat sich dabei als ernstzunehmende und deutlich günstigere Alternative zu den Premiumobjektiven der Kamerahersteller etabliert. Ob sich die Hinweise rund um das Viltrox 35mm f/1.4 Pro auf der China P&E nächste Woche tatsächlich bestätigen und welche Brennweiten die beiden neuen f/1.2-Objektive für Fuji X bekommen, dürften wir spätestens ab dem 15. Mai erfahren.


Für den Kunden gut. Aber die ganzen Chinaobjektive werden den etablierten Herstellern noch irgendwann zum Verhängnis, weil sie dadurch massive Verluste einfahren. Dadurch werden die Kameras dann immer teurer, weil dieser Verlust einkalkuliert werden muss, daher zahlt man auch für eine Sony A7V mehr als für eine Canon R6III.
Das ist kaum der Grund für den marginalen Unterschied der UVP. Wie kommt man auf solche Ideen? Die Chinesen haben bis jetzt fast nur Festbrennweiten gebracht. Das interessiert noch lange nicht alle Käufer. Viele kaufen ja nicht mal weitere Objektive oder nur ein zusätzliches Telezoom.
Man zahlt für eine Sony A7V deshalb mehr weil sie besser ist als eine Canon R6III.
Ziemlich fantasielos, die Chinesen, wieviele 1.4/35 gibt es eigentlich schon, 500?
Meine ich das nur oder sind das seit Jahren immer die gleichen Brennweiten die von den chinesischen Drittherstellern kommen? Vorallem Weitwinkel bis zum Abwinken und im 50mm Bereich. Aber niemand baut mal ein 135mm 2.8, 200mm 2.8 oder 300mm 4.0 für Kleinbild und/oder APS-C. Kommt von Viltrox endlich auch mal was für Canon RF-S also APS-C? Sigma darf ja RF-S anbieten. Gut, vielleicht sind die Lizenzen für Vitrox zu teuer.
Komisch. Die EU kann alles vereinheitlichen, aber eine Vereinheitlichung der Bajonette übersteigt bei weitem die Leistungsfähigkeit der EU-Politikergehirne.