Fujifilm Objektive

Voigtländer: Erstes Objektiv für Fuji X offiziell präsentiert

Voigtländer hat das erste eigene Objektive für Fuji X präsentiert, das Nokton 35mm f/1.2 X. Der Preis des Objektivs liegt bei 649 Euro.

Nokton 35mm f/1.2 für Fuji X vorgestellt

Es hat sich in den letzten Tagen schon angedeutet, nun ist es offiziell: Voigtländer bietet nun auch Objektive für die spiegellosen APS-C-Kameras von Fujifilm an. Den Anfang macht das Voigtländer Nokton 35mm f/1.2, das ausschließlich aus Glas und Metall gefertigt wird und laut Voigtländer mit einem sanft verlaufenden Bokeh und einer besonders plastischen Detailwiedergabe überzeugen soll. Die Fokussierung erfolgt bei diesem Objektiv ausschließlich manuell, Datenaustausch mit der Kamera findet aber statt, vorausgesetzt man besitzt eine aktuelle Fuji Kamera. Modelle wie die X-Pro2, X-E3, X-T200, X-T20 oder X-T1 werden vom Voigtländer Objektiv in Sachen Datenkommunikation nicht unterstützt.

Der optische Aufbau des Voigtländer Nokton 35mm f/1.2 X besteht aus acht Linsen in sechs Gruppen, das Gewicht beläuft sich auf 196 Gramm, die Naheinstellgrenze liegt bei 30 cm. Preislich ordnet sich das Objektiv bei 649 Euro ein, der Marktstart ist für August 2021 geplant.

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Mirko

bin auf die ersten Bilder gespannt und steht der Pro mit Sicherheit ganz gut.
35mm habe ich nun mehr als genug von daher werde ich nicht gleich losstürmen aber wenn Voigtländer eine pfiffige Serie zusammenstellt warum nicht 📷

Ingo

Ja, sicher wird die Abbildungsqualität sehr gut werden. Aber mir gefällt auch das 1,4/35 wirklich sehr gut. Und das neue 33er vermutlich auch. Dann noch das Viltrox. Ich frage mich, ob da ein manuell zu fokussierendes Objektiv noch reizvoll ist.

Mirko

Ingo, für mich ja für andere eben weniger …liegt wie immer im Auge des Betrachters oder an den Vorlieben, so habe ich momentan 0,0% Interesse an AF Objektiven.

Wolfgang Thiel

sehe ich auch so.

Thomas Müller

Diese Passage lässt mich fragend zurück:
Die Fokussierung erfolgt bei diesem Objektiv ausschließlich manuell, Datenaustausch mit der Kamera findet aber statt, vorausgesetzt man besitzt eine aktuelle Fuji Kamera. Modelle wie die X-Pro2, X-E3, X-T200, X-T20 oder X-T1 unterstützen nämlich keine Datenkommunikation.”
Ich frage mich nun, was genau machen an meiner X-E3 dort eigentlich die Kontakte zum Objektiv und warum bekomme ich auf dem Display die am Objektiv vorgenommenen Blendeneinstellungen angezeigt? Ist das Vodoo oder ist das Datenkommunikation? Wie stellt die Kamera eigentlich scharf, wenn angeblich kein Datenaustausch mit den (Fuji-)Objektiven stattfindet? Die Modellaufzählung ist ja anscheinend nur beispielhaft zu verstehen, welche Kameras gehören noch dazu, die angeblich keinen Datenaustausch haben? Was ist mit der X-T3 und der X-H1? Sind die aktuell oder nicht? Immerhin wird ja die X-T3 von Fuji noch angeboten.

Joschuar

Wahrscheinlich werden Daten zwar korrekt angezeigt aber die Blendenautomaik wird nicht gehen.
Weil die Softwarestände unterschiedlich sind, AF kann nicht gehen weil es ein Mechanisches Objektiv ist, außer Blenden steuerung.
In der Regel ist das denn so, das man mit der Elektronischen Blende Zeit-, Blenden- und Programmautomtik und evtl. auch eine ISO-Automatik hat. Alle anderen Kombinationen nicht.

Martin Schultz-Kukula

Ich gehe stark davon aus, dass für diese Art von Objektiv die Blende mechanisch gesteuert ist, also eine Änderung der Blende nur durch betätigen des Blendenrings erfolgt (wie bei anderen Voigtländer Objektiven oder der Zeiss Loxia Serie). Das hat zur Folge, dass die Blendenautomatik der Kamera nicht nutzbar ist, alle anderen Automatiken sollten aber funktionieren (unabhängig von den Kontakten).
Was Thomas glaube ich meinte war der allgemeine die Kommunikation der Kamera mit dem Objektiv und die damit verbundenen Einträge in der Exif-Datei, damit auch später nachverfolgt werden kann welches Objektiv und welche Einstellungen verwendet wurden. Wieso diese rudimentäre Funktion scheinbar nicht von den aufgeführten Kameras ausgeführt werden kann entzieht sich meiner Vorstellung und hinterlässt viele Fragezeichen???????

Mexe

Hi ist es besser vorgestellt: https://www.digitalkamera.de/Meldung/Voigtlander_Nokton_35_mm_F1_2_X_fur_Fujifilm_X-Mount/12480.aspx.
Bei älteren Fujimodellen gibt es keine Exit-Daten.

Thomas Müller

Danke Mark und auch an alle anderen für ihre Antworten und Erklärungen! Jetzt ist auch mir klar, was gemeint ist.

Mani

Dann gibt es bei den älteren Modellen auch kein Zeit , Blenden oder Iso Automatik?
Wäre dann nix für mich.

Mirko

das hat damit nichts zu tun oder meinst Du die Anwender von Altglas bzw den zahlreichen chinesischen Objektiven rennen alle mit einen externen Belichtungsmesser rum 🤔
Gut wäre hier im Fall das die EXIF Daten korrekt sind und nicht irgendwas hinterlegt ist, in meinen Fall steht in der EXIF immer Brennweite 200 Blende f1.0 egal welches manuelle Objektiv ich verwende. Man kann diese Daten zwar von Hand in der Kamera eingeben bin aber zu faul dazu.

Joschuar

Interessante Meinung, nichts einstellen aber erwarten das die Kamera die Fehler durch was weis ich korrigiert??
Eine Programmautomatik und Blendenautomatik braucht Daten vom Objektiv und die Möglichkeit die Blende zu verstellen, alles andere kann nicht funzen!! Eine ISO-Automatik braucht evtl. noch eine Brennweiten-Info um sauber zu funzen!! Die Zeitautomatik braucht NUR eine Zeit-Info und die bekommt sie Intern aus der Kamera selbst!! Bei manchen Kameras kann man von Hand eine Schärfenunterstüzung und Lupe einschalten um besser Scharf zu stellen.

Mani

Ne, wenn die Daten nicht in die Kamera übertragen wird, geht gar keine Automatik.
–> Zeit automatisch: Daten der vorgewählten Blende fehlen
–> Blende automatisch: wie soll die Kanmera dem Objektiv die Blende mitteilen?

Ingo

Hi Mani, wo hast du eigentlich diese Informationen her? Also, bei chinesischen Linsen ohne jegliche Datenkommunikation funktioniert immer die Zeitautomatik und die Belichtungsmessung, auch bei der X-T1. Ebenso funktioniert auch die ISO-Automatik. Und das wird auch bei dem Voigtländer so sein. Da werden bei den neueren Kameras einfach nur die Exif-Infos in die Datei geschrieben, das ist alles. Ist ja nicht Canon.

Mirko

Joshua, a) die Blende stellt man von Hand ein b) der Kamera ist es furz egal welche Blende eingestellt ist sie berechnet wieviel Licht ankommt c) der ISO ist es völlig egal ob ich mit 50/1.8 fotografiere oder mit 100/1.8 d) wenn ich zb bei 1/8000 und f22 fotografiere werden alle Bilder schwarz sein ( bei schlechten Licht) egal ob ich mit 24,50 oder 200mm Optik fotografiere e) Focuslupe verwende ich auch ohne elektronische Kontakte f) wie hast Du früher eigentlich fotografiert, immer die ASA/ISO des Films verändert wenn Du die Optik gewechselt hast ? g) wenn die Kombi aus Blende/Zeit nicht stimmt gibt es halt keine gescheite Belichtung und das sollte man einfach wissen

Joschuar

NUN MAL LANGSAM: Bei einer ISO-Automatik KANN ES durchaus interessant sein die Brennweite als Info zu haben. Nämlich DANN, wenn MIT der ISO-Aut. die Verwackelung ein Rolle spielt, SO JEDENFALLS macht es nämlich Olympus, deshalb BENUTZE ich ja so gerne MEINE heissgeliebte Oly. weil die Sachen macht die ANDERE NICHT KÖNNEN 😉 Außerdem WIRD es sein das der IBIS OHNE eine Brennweite und das auch MIT ISO-Aut. nicht richtig funzt, das kann jedenfalls AUCH meine Oly. hervorragend mit JEDEM Colaglas, obwohl solche Müllobjektive kommen erst garnicht an meine Kameras 😉 Und es kann sein das die Blenden tatsächlich von Hand eingestellt wird und dann NUR die Daten an die Kamera gegeben werden, was ich aber schade finden würde, evtl. ist hier wiedermal eine Einschrängung der Lizens schuld 😉 Bei LAOWA jedenfals wird bei Elektronischer Blende die Steurung von der Kamera vorgenommen und dementsprechend in die EXIF geschrieben. Und wenn einer von uns beiden weiß wie die Technik zusammenhängt, dann bin ich das 😉 Für Dumm verkaufen brauch ich mich nicht 😉 Außerdem meine ich es UMGEKEHRT auch nicht so, falls es evtl. so rüber gekommen sein sollte 😉 Ich versuche NUR mit einfachen Worten was zu erklären das es JEDER… Weiterlesen »

Maratony

Weiß nicht genau was du meinst. Die Kamera benötigt keine Infos zur Automatik. Wenn am Objektiv f2.8 eingestelltist, dann misst die Kamera auf Grund der Messmethode die benötigte Zeit oder ISO. Alles andere macht auch kein Sinn. Denn die Blendesagt nichts über das Lichtniveau aus.

Mirko

genauso und nicht anders aber vielleicht haben wir auch nur Zauberkameras 📷

Maratony

Das sowieso 🤣

Joschuar

Na was anderes habe ich auch nicht behauptet,und wenn man bei einer anderen Automatik auslösen kann, es zu Fehlbelichtungen führen KANN. Und Das die Kameras HEUTE auslösen, sie nur versuchen irgenwas noch hin zu bekommen und dem Spiegellosen vorbehalten sein wird, was bis vor ein paar Jahren eben bei den DSLR nicht ging. Habe vor Kurzem eine Nikon DSLR in den Fingern gehabt, DA gind es zb NICHT !! Ein Mechanisches Objektiv drauf machen und erwarten das die Blendenautmik wirklich Fehlerfrei funzt kann man nun wirklich nicht annehmen. Auch die Programmautomatik wird dann zur Zeitautomatik um gefunzt. Und wenn die Kamera dann auch noch die ISO-Auto. eingestellt hat, kann es sein das sie eingermasen richtig belichtet. Aber ein MUSS ist es FÜR ALLE Systeme eben dann auch nicht. Man muss dann HÖCHSTWAHRSCHEINLICH im Menü eine Freigabe einstellen um Bilder machen zu können !

Joschuar

Noch kurz zum verständnis : Du, Denn die Blende sagt nichts über das Lichtniveau aus.
Dann darf ich mal fragen wozu denn eine Blende in einem Objektiv eingebaut ist ??

Joschuar

SORRY bevor hier was missverständlich ist. Eine Belichtung setzt sich aus drei Faktoren zusammen:
ISO, ZEIT und Blende, daraus ergibt sich ein Lichtwert, gleich zu setzten als Lichtenergie !!
Wo ist jetzt Deiner Meinung nach, die Blende nicht wichtig bei Deinem Lichtniveau ?
Verstehe ich nicht !?!

Mirko

Joschuar, ich glaube Du hast von dem was @ Maratony geschrieben hat nichts verstanden 😉

Joschuar

Hier mal ein Text von Voigtländer bei den E-Objektiven für SONY :
Zitat : Bei der Scharfeinstellung wechselt die Kamera auf Wunsch automatisch in den Vergrößerungsmodus, der größte Genauigkeit ermöglicht. Alle objektivrelevanten Daten, wie Brennweite, Blende und Entfernungseinstellung werden an die Kamera übertragen. Diese Daten werden sofort im Sucher/Monitor angezeigt und z.B. für Belichtungsmessung und Bildstabilisation genutzt.

Aslo kann man schon davon ausgehen das es bei den FUJI Objektiven auch so sein könnte 😉