Fujifilm Kameras

Wann kommt der Fuji X-T2 Nachfolger auf den Markt?

Wann wird die Fuji X-T2s auf den Markt kommen? Dank neuster Gerüchte kann man das Erscheinungsdatum der neuen DSLM weiter eingrenzen.

Nachfolger der Fuji X-T2

Die Fuji X-T2s – Nachfolger der X-T2 – soll die erste Kamera auf dem Hause Fujifilm werden, die mit einem integrierten 5-Achsen-Bildstabilisator ausgestattet ist. Auch sonst wird es vermutlich die ein oder andere Neuerung im Vergleich zum Vorgänger geben, auch wenn zum jetzigen Zeitpunkt noch keine genauen technischen Daten bekannt sind.

Doch wann genau wird die Fuji X-T2s denn eigentlich auf den Markt kommen? Diese Frage treibt Kunden um, die beispielsweise an der X-T2 interessiert sind, sich diese aber unter Umständen nicht mehr kaufen wollen würden, wenn der Nachfolger direkt vor der Tür steht.

Generell weiß man im Vorfeld niemals zu 100 Prozent, wann eine Kamera vorgestellt werden soll. Selbst wenn jede Menge Quellen ein bestimmtes Erscheinungsdatum bestätigen, kann der Hersteller immernoch ganz spontan die Präsentation verschieben. Darüber sollte man sich im Klaren sein.

Fuji X-T2s Erscheinungsdatum

Doch nun gibt es zumindest etwas konkretere Hinweise auf das Fuji X-T2s Erscheinungsdatum. Die stets sehr gut informierte Seite Fujirumors will nämlich erfahren haben, dass die neue Fuji X-T2s in der ersten Hälfte von 2018 auf den Markt kommen wird. Gemeint ist hier also der Zeitraum, in dem die Kamera tatsächlich verfügbar sein wird. Dementsprechend wäre es theoretisch möglich, dass der Fuji X-T2 Nachfolger noch 2017 präsentiert wird, aber erst im Jahr 2018 dann wirklich in den Regalen der Händler steht.

Wann genau die Präsentation der Fuji X-T2s stattfinden soll, ist noch unklar. Wir würden spontan darauf tippen, dass die Präsentation Anfang 2018 stattfindet, da Fujifilm in der Vergangenheit häufiger Neuheiten im Januar oder Februar präsentiert hat. Diese Annahme ist allerdings rein spekulativ, es gibt wie gesagt (noch) keine genaueren Informationen zum Erscheinungsdatum.

Quelle: Fujirumors

Mark Göpferich

Mark Göpferich

Gründer von Photografix und freiberuflicher Redakteur, der sich seit vielen Jahren immer wieder aufs Neue von Fotografie und Kameras begeistern lässt. Mit mehr als 2.500 Artikeln hier auf Photografix inzwischen so etwas wie ein Experte für neue Kameras.

5 Kommentare

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  • Ich habe seinerzeit mit einer Rollei Sl 35 angefangen zu fotografieren……mein Gott, wie bin ich da bloß ohne 5-Achsen super truper mega-Bildstabilisator ausgekommen ??? Vielleicht sollten die Leute sich einfach mal wieder auf’s Fotografieren selbst konzentrieren und nicht nur auf den zwiefach gezwirbelten Schluntz (auch ein Zubehör, das keiner wirklich benötigt) .

    • Sorry, aber ich kann mit solchen Aussagen einfach nix anfangen, weil ich sie nicht verstehe. Meiner persönlichen und absolut unmassgeblichen Meinung nach haben diese Art von Aussagen tendentiell nur die Absicht, des Autors vermeintlich besseren Fähigkeiten anzupreisen, denn einen anderen Sinn sehe ich dahinter schlicht und ergreifend nicht. Denn die Menschheit kommt schon seit Hundertausenden von Jahren ohne irgendwelche Erfindungen aus, die jeweils erst später entdeckt wurden. Wieso also nicht zurück zur Steinzeit-Höhle? Wozu Fussbodenheizungen, Smartphones, Waschmaschinen und Defibrillatoren? Was soll dieses ständige „früher ging’s auch ohne“???

      Auch ich bein ein solcher alter Sack, der noch mit Kameras fotografiert hat, die bestenfalls noch eine – nicht mehr erhältliche – Quecksilberknopfbatterie für die Speisung des eingebauten Lichtmessers als absolutes luxuriöses Highlight hatten. Die Filme hatte ich selbst entwickelt und in der Dunkelkammer danach vergrössert und ausbelichtet, mit der Dreifaltigkeit der heiligen Bäder (sorry für die Blasphemie). Aber trotzdem verteufele ich nicht neue Errungenschaften und posaune herum, dass das früher ja auch alles ohne den Schluntz machbar war. Es war früher halt aufwändiger als heute, und sorry: wenn ich Dank diverser Helferlein mit weniger Aufwand zum gleichen Ergebnis komme: dann ist das doch nichts schlechtes? So etwas nennt man „Effizienz“. Ich spare mir z.B. je nach Situation das Aufstellen des Statives ein, um beim Beispiel IBIS zu bleiben. Ich für meinen Teil werde jedenfalls definitiv nicht anfangen rumzulabern „Wer braucht schon Lightroom und Photoshop, früher ging’s auch ohne“, und verkrieche mich dann in den Keller um in der Dunkelkammer meine Bilder abzuwedeln. Selbst dann nicht wenn Ansel Adams Geist persönlich mir dies befehlen würde!

      • Ohje….. die blanke Aggression.
        Sachlich betrachtet wer ein Stativ aufbaut spart dann einfach 1400€ im vergleich zum Vorgängermodel. Und wer nicht sparen will kann sich freuen.

        Ein Bildstabi kann nur bei unbewegten Motiven helfen.

      • @Henne: mag sein dass das so rüber kommt, aber aggressiv bin ich gar nicht. Ich finde halt einfach solche sinngemässen Aussagen wie „früher ging’s auch ohne“ unsinnig, weil sie in letzter Konsequenz für Stillstand statt Fortschritt stehen.
        Und zu deinem Statement fallen mir direkt 4 Punkte zu ein. 🙂

        Erstens ist mir nicht ganz klar, wie du auf eine Ersparnis von 1400 Euronen kommst…? Soll das heissen, eine potentielle X-T2s mit IBIS wird deiner Meinung nach an die 3000 Euro kosten…? Wie auch immer: dabei muss aber auch der Preis eines guten Statives gegengerechnet werden (zumindest wenn man den Kauf eines solchen Statives explizit wegen Einsparens eines IBIS plant), und meiner bescheidenen Meinung nach beginnen diese ab mindestens 200 Euro plus einigermassen gescheitem Kopf. Obwohl ich selber so günstig wie möglich fahren wollte (Reisestativ), hatte mich letzten Endes erst ein Stativ von 400 Euro plus Kopf wirklich überzeugt. Ein _gutes_ Stativ kostet nunmal richtig Geld, punkt.
        Zweitens: Bildstabi und Stative schliessen sich ja gar nicht gegenseitig aus. Für meine Langzeitbelichtungen hilft mir ein Bildstabi ja nicht weiter, und ich brauche trotzdem ein Stativ. Umgekehrt bin ich – trotz angeschnalltem Stativs am Rucksack – mit einem Bildstabi in den jeweiligen Situationen flexibler (und schneller), weil es u.U. schon genügt, dass ein Bildstabi beispielsweise 3 Blenden kompensiert und dies genügen würde.
        Drittens: dass ein Bildstabi nur bei unbewegten Motiven etwas bringt, ist klar. Es kommt immer auf die eigene fotografischen Präferenzen an (deswegen finde ich ja solche Pauschalaussagen „früher gings auch ohne“ unsinnig weil nicht zielführend). Ich bot erst vor ein paar Wochen mein Canon 2.8/70-200 II IS (also mit Bildstabi) zum Verkauf an, als ein potentieller Käufer fragte, ob er einen Bildstabi gebrauchen könnte, oder er lieber zur günstigeren Variante ohne IS / ohne Bildstabi greifen sollte. Da er auf Grund seiner Präferenzen sowieso immer auf kurze Verschlusszeiten kommen musste, riet ich ihm das Geld zu sparen, und sich die Variante ohne IS zu kaufen. Und das obwohl ich wie gesagt die IS-Variante zum Verkauf hatte. Ich bin einfach zu ehrlich für diese Welt, ich weiss… Kurz: es kommt immer auf die individuellen Präferenzen an, für welches Werkzeug mach sich zu entscheiden hat.
        Viertens fällt mir grad mein letztjähriger Besuch in den USA ein: will man in New York im Central Station mit Stativ fotografieren, muss man sich hier vorgängig eine entsprechende Genehmigung holen. Sonst darf man nicht mit Stativ fotografieren. Ich hatte eine solche Genehmigung eingeholt, und konnte also mit Stativ fotografieren. Aber angenommen ich hätte keine Genehmigung bekommen, dann wäre ich sicherlich sehr froh über den Bildstabi gewesen, der mir definitiv geholfen hätte, den ISO Bereich so klein wie möglich zu halten. Mit anderen Worten: es ist nie schlecht eine Funktion in petto zu haben, die man im Falle eines Falles benutzen kann. Oder halt nicht. Umgekehrt wird’s schwierig.

        Grüsse