Gedanke 8: XF 23mm f/2.8 oder XF 23mm f/2?
Ich habe auch das neue XF 23mm f/2.8 WR von Fujifilm etwas intensiver testen können. Für alle von euch, die möglichst leicht und minimalistisch unterwegs sein wollen, ist dieses Objektiv eine sehr attraktive Wahl. Es ist klein, unauffällig, modern gerechnet und passt optisch perfekt zur schlanken Bauweise der Kamera.


Gekauft habe ich es mir dennoch nicht. Der Grund ist simpel: Ich besitze bereits das XF 23mm f/2 WR und dieses Objektiv überzeugt mich nach wie vor mehr. Es ist zwar etwas größer, aber dafür gefällt mir seine Bildwirkung besser. Die Zeichnung wirkt runder und das Bokeh harmonischer, besonders bei Offenblende. Auch mit dem 40 Megapixel Sensor liefert es zuverlässig eine sehr gute Schärfe und diesen charakteristischen Fujifilm-Look, den ich persönlich sehr schätze. Der praktische Mehrwert des neuen f/2.8 wäre für meinen Workflow gering gewesen.
Wenn ihr jedoch ein neues 23mm sucht oder die X-E5 mit dem kleinstmöglichen Setup betreiben wollt, ist das XF 23mm f/2.8 WR eine hervorragende Wahl. Die Kombination aus X-E5 und diesem Objektiv wirkt fast wie eine X100VI mit Wechselobjektiv, was sie für Street- und Reiseaufnahmen besonders spannend macht.
Gedanke 9: Bildqualität auf hohem Niveau
Die Fujifilm X-E5 liefert exakt die Bildqualität, die man von Fujifilms aktuellem 40-Megapixel-Sensor erwarten kann. Da sie denselben X-Trans 5 HR Sensor nutzt wie die X-T5, X-H2 oder X-T50, bewegen wir uns hier auf einem Niveau, das bereits vielfach getestet wurde mit hohe Detailtreue, sehr gute Dynamik und erstaunlich sauberes Rauschverhalten für diese Auflösung.


In Vergleichen zeigt sich immer wieder, dass die X-E5 praktisch identische Ergebnisse liefert wie die größeren Schwestermodelle. Für euch bedeutet das klare Reserven beim Cropping, viel Spielraum bei der Nachbearbeitung und eine beeindruckend saubere Wiedergabe feiner Strukturen.
Gleichzeitig macht diese Generation deutlich, dass die Bildqualität weniger von der Kamera selbst als von eurer Objektivwahl und einem sauberen Handling abhängt. Da Fujifilm die gleiche Sensortechnik auf mehrere Modelle verteilt, sind Unterschiede zwischen den Kameras nicht mehr in der reinen Bildqualität zu finden, sondern in Ergonomie, Bedienung, Ausstattung und Workflow. Deshalb gehe ich hier nicht weiter ins Detail: Die Bildqualität ist bereits bestens bekannt und bewährt und passt nahtlos in das Niveau der größeren Fujifilm-Modelle.
Gedanke 10: Warum ich die Kamera gekauft habe
Ich habe mich für die Fujifilm X-E5 entschieden, weil sie für mich das beste Verhältnis aus moderner Technik und minimalistischem, kompaktem Gehäuse bietet. Das Retro-Design spricht mich ebenso an wie die hochwertige Verarbeitung, die sich im direkten Vergleich deutlich edler anfühlt als bei einigen anderen Modellen. Während mir die X-T5 zu groß ist und mir die Haptik der X-T50 weniger zusagt, zumal ich bereits die X-T30 II besitze, trifft die X-E5 genau den Sweet Spot zwischen kompakter Form und echter Premium Anmutung.


Besonders gefällt mir das bewusst reduzierte Bedienkonzept, das für meinen Geschmack sogar noch ein bisschen minimalistischer sein dürfte. Technisch überzeugt mich die Kamera mit dem 40-Megapixel-Sensor und dem integrierten IBIS, sodass ich unterwegs und auch bei wenig Licht sehr zuverlässig arbeiten kann.
Da ich regelmäßig zwischen verschiedenen Brennweiten wechsle, ist das flexible X-Mount-System für mich ein weiteres starkes Argument. Ich habe über die Jahre eine gute Auswahl an Fujifilm-X-Objektiven aufgebaut und genau mit diesen harmoniert die X-E5 für meinen Einsatzbereich perfekt.
Ich habe die Kamera übrigens in der silbernen Ausführung gekauft. Zuvor hatte ich die X-E5 von Fujifilm in Schwarz als Leihgerät. Ich bevorzuge silbernen Variante, weil sie den klassischen Rangefinder-Charme der X-E-Serie besonders gut unterstreicht. In meinen Augen wirkt sie hochwertiger, charaktervoller und im Alltag einfach ansprechender.
Die silberne Version fühlt sich weniger technisch-nüchtern an und passt sehr gut zu einer Kamera, die ohnehin stark vom Retro-Design lebt. Zwar hat auch die schwarze Version ihren Reiz, vor allem wenn man möglichst unauffällig arbeiten möchte, doch für meinen Einsatzbereich ist die silberne X-E5 die deutlich attraktivere Wahl.

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Schöner Artikel zur schön(en) praktischen Fuji – macht Lust auf die Kleine mit 40MP. Wenn jemals 😉 eine Fuji in Betracht käme, dann wohl die.
Hätte sie als sie heraus kam auch schon mal kurzfristig im Warenkorb liegen 😂.
Danke für den Artikel, also wenn Fuji die Pro4 verkacken sollte dann wäre die XE5 ein Fall für mich.
Als Nutzer der X-E3 und X-E4. macht mir der Artikel noch mehr Lust auf die X-E5. Danke für für den interessanten Erfahrungsbericht und die Schilderung der Vor- und Nachteile aus dem Blickwinkel der Praxis.
Es gibt kein objektiv dass die 40 Mpx Auflösung im APS C Format schafft, mit 24 Mpx reicht es vollkommen.
Jürgen Wolf spricht von einem in der Praxis spürbaren Unterschied der Auflösung in der Praxis. Auch in anderen Berichten kann man das lesen und zwar selbst bei Objektiven, die nicht auf der Liste von Fuji stehen, die angeblich die 40MP Auflösung unterstützen. Mir persönlich reicht eine “spürbar bessere” Auflösung, ob das dann einer 33 MP, 36 MP oder 40 MP Auflösung entspricht, ist mir nicht so wichtig.
Ich habe mir die X-E5 vor 3 Wochen gekauft. Sie ist als leichte Alternative zur Nikon Zf gedacht. Leider kam jetzt raus, dass Fujifilm wohl ein Problem mit den Gurtösen hat. Das ist bei einer so teuren Kamera extrem ärgerlich und man hat bei Fujifilm inzwischen das Gefühl, dass Preis und Gegenwert schon lange nicht mehr deckungsgleich sind.
Eigentlich ist auch nicht zu erklären warum die X-E5 keine Wetterfestigkeit besitzt. Aber das wusste ich und habe mich trotzdem für sie entschieden. Das mit den Ösen hat das Vertrauen jetzt aber sehr gebrochen. Bei mir scheinen die Gurtösen zwar nicht lose zu sein, aber ein ungutes Gefühl schwingt jetzt immer mit. Hatte Fujifilm daraufhin auch zwei mal kontaktiert und konkrete Fragen gestellt. Leider waren die Antworten aber eher schwammig. An die unter 0,1 Prozent der Fälle glaube ich nicht. Normalerweise sollte man beim Gurt anbringen merken ob eine Öse nicht ganz fest sitzt. Gehe eher davon aus, daß sich die Ösen aufgrund mangelhafter Sicherung mit der Zeit lösen. Man wird es sehen.
Die X-E5 war mein Traum, bis ich sie zum ersten Mal in die Hand nahm. Nicht nur dass der Griff unergonomisch ist. auch die Bedienung des vorderen Einstellrades bedurfte vieler Zeigefingerakrobatik. Ich hab mich des- wegen für die OM System OM5 Mark 2 als kleine Immer-dabei-Kamera entschieden.
Informativer Artikel der alle wesentlichen Punkte beleuchtet. Habe selbst eine X-E5 zu einer X-T5 gekauft und bin begeistert. Einzig unterschiedliche Bedienungen sind gewöhnungsbedürftig …
Ich könnte den Erfahrungsbericht auf die OM3 übertragen.
Die Kamera hat mich vollends überzeugt.
Wertig verarbeitet.Wahlräder wertiger vom drehen und Rastgeräusch als die G9II.
Gehäusegröße zu meiner Überraschung in Zusammenhang mit Ausstattung großer Akku und Funktionen perfekt.
High res. funktioniert auf 25 mgpixel immer.Bis dato kein unscharfes Bild.
Ich bin jetzt der Meinung das ich keine Panasonic gx10 mehr benötige.
Die Fuji hätte ich zum Erscheinungstermin auch fast gekauft.
Bin froh das ich nun die OM3 habe und meine guten mft Linsen benutzen kann und nicht in ein neues System investieren muss.
Ein ehrlicher persönlicher „Handtest“ mit der Fuji X-E5 – Danke dafür.
Nun kann jeder Leser für sich selbst entscheiden was ihm wichtiger ist. Meine vom Tapetentisch im „Garagenverkauf“ erworbene Fuji X-E2 mit China-Linsen der ersten Generation macht mir unglaublich viel Spaß. Eine uralte kleine schnuckelige X-10 mit ihrem Zoom und dem Glas-Sucher überzeugt noch immer mit brauchbaren Ergebnissen.
Sollte die X-E2 ihren Dienst quittieren werde ich sie durch eine gebrauchte X-E3 oder X-E4 ersetzen. Beste BQ bietet Fuji im Mittelformat, alles andere dazwischen wäre für mich eine „Notlösung“! Provokant gesagt – eine Mittelformat plus die dazu gehörigen Objektive sind weder größer noch teurer als die Vollformat Boliden mit guten Objektiven, schleppen ist bei beiden Systemen angesagt.
Müsste ich extrem klein und leicht für die Hosentasche dann eine Ricoh GR IIIx HDF oder die Canon PowerShot G7X Mark III mit dem Zoom.
Hallo, da hast du alles richtig gemacht.
Ich fografiere mit einen / meinen Scheunenflohmarkt- Fund und den Kauf habe ich keine Sekunde bereut / Info im Link. Jens
Da sind jede menge tolle Photos dabei. Auch wenn die Auflösung bei einem, dem jungen Star nicht besonders hoch ist, gefällt es mir; der Gesichtsausdruck. Meine beiden Cameras, die EOS 6D und 6D II, haben ja auch nur 20 bzw. 26 MP. Und wenn ich hier einige Kommentare lese geht sowas gar nicht!
Gruß
Chris
Der Q-Menü Knopf war mein Grund für das zurück schicken. Dann lieber der M-5
Den Kuh-Knopf habe ich doch glatt übersehen und mußte ihn erst einmal suchen. Er hat mich die letzten Monate nicht gestört. Mal sehen, was ich damit nun anfange.
Gruss,
Bernd
Habe Fuji seit der XE-2 und bin rechtzufrieden. Zur Zeit XE-4 und die XE-5 wird bald kommen. 30 Jahre Nikon aber nachdem ich immer mehr Landschaft und Menschen fotografiere war mir Nikon zu groß schwer und auffällig. Ich habe die Kamera zB. bis zu 10 Stunden am Rad dabei …man spürt jedes Gramm. Olympus fand ich auch schön ..der Autofocus ist genial aber sobald es dunkel wird ist mir der Sensor zu klein/rauschig. Sony geht von der Größe auch noch aber die Optiken sind deutlich scherer wg. Vollformat ..ist ja auch logisch. UND Sony hat das schrecklichste Menü aller Zeiten. Für meine Verwendungszweck ist die Fuji perfekt ..würde ich beruflich Tiere fotografieren währe sie zB. die letzte auf meiner Liste denn da sind Sony Canon Nikon deutlich besser. Nach 8 Stunden mit einem 4/600 am Hals würde ich die Fotgrafie aber beenden. Und wenn ich Qualität will ist Fuji GFX für mich der Maßstab ..warte gerade auf eine großen Auftrag und dann kommt eine ins Haus
Ich hatte die Fuji auf dem Schirm, habe mich dann aber zum Aufrüsten in meinem mft System entschieden.
A so weit ist der mft Sensor vom aps-c Sensor nicht entfernt
B 25 MP der Gh7 mit einem Leica 10-25/ 25-50 sind schärfer, und mich interessiert die Größe der Kamera nur, wenn sie liefert, bei jedem Wetter. Und meine gh6/ gh7 nutzte ich schon notgedrungen bei Regen & Gewitter, nackt und offen ausgesetzt.
Herzlichen Dank für den informativen Artikel.
Ich bin daraufhin auch Besitzer dieses schönen Stücks Technik geworden.
Als Objektiv verwende ich meist das 14er. Mit der echt guten Crop-Möglichkeit ist das für mich beim Wandern für die Landschaftsfotografie ideal.