Canon Kameras

7D Mark III: Canons erste APS-C-Kamera mit 4K, aber nicht ohne Einschränkungen

Die Canon EOS 7D Mark III soll Canons erste APS-C-Kamera werden, mit der man 4K-Videos aufnehmen kann. Allerdings soll es auch einige Einschränkungen geben.

Canon: Einstiger Vorreiter bei Hybrid-Kameras

Früher war Canon einer der Vorreiter der sogenannten Hybrid-Kameras – sprich der Kameras bzw. DSLRs, mit denen man nicht nur wunderbar fotografieren, sondern auch filmen kann. In der Zwischenzeit wurde Canon in diesem Segment allerdings von der Konkurrenz überholt, was zu Teilen auch eine bewusste Entscheidung des Marktführers war. So hat man die wirklich erstklassigen Video-Funktionen zuletzt primär den eigenen Cinema-Kameras spendiert, unter anderem um die Verkäufe eben dieser anzukurbeln.

Canon EOS 7D Mark III mit 4K-Videos

Zur Canon EOS 7D Mark III gab es in den letzten Wochen bereits einige Gerüchte und hier und dort konnte man lesen, dass Canon bei dieser Kamera wohl in erster Linie die Video-Funktionen verbessern möchte. Natürlich soll es generell diverse Neuerungen und Verbesserungen geben, doch es wurde eben gemunkelt, dass die Canon EOS 7D Mark III als Hybrid-Kamera positioniert werden könnte.

Ob das wirklich der Fall sein wird, müssen wir noch abwarten, doch nun scheint in jedem Fall schon mal klar zu sein, dass die Canon EOS 7D Mark III die erste APS-C-Kamera aus dem Hause Canon sein wird, mit der man Videos in 4K aufnehmen kann! Definitiv eine gute Nachricht, auch wenn man Canon im Jahr 2018 (so die 7D Mark III denn 2018 auf den Markt kommt, wovon man derzeit ausgeht) nicht mehr allzu sehr dafür feiern sollte, dass mit dem Spitzenmodell im APS-C-Bereich 4K-Videos aufgenommen werden können.

4K nur mit Einschränkungen

4K-Videos sollen mit der Canon EOS 7D Mark III also definitiv möglich sein, allerdings nennt Canonrumors auch gleich einige Einschränkungen. So soll bei 4K-Videos nämlich nicht der gesamte Sensor ausgelesen werden (wir hoch genau der Crop-Faktor ausfallen wird, ist noch nicht bekannt) außerdem geht man derzeit davon aus, dass 4K-Videos nur mit 30 fps und Full-HD-Videos nur mit 60 fps aufgezeichnet werden können. Das ist prinzipiell zwar nicht schlecht, doch Canon würde mit diesen technischen Daten nur das „nachliefern“, was andere Hersteller schon seit Jahren anbieten.

Quelle: Canonrumors

Mark Göpferich

Mark Göpferich

Gründer von Photografix und freiberuflicher Redakteur, der sich seit vielen Jahren immer wieder aufs Neue von Fotografie und Kameras begeistern lässt. Mit mehr als 2.500 Artikeln hier auf Photografix inzwischen so etwas wie ein Experte für neue Kameras.

6 Kommentare

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  • Auf der einen Seite meckern die Fotografen „den Videokram“ brauchen wir nicht nun rüstet Canon wohl nach und dann heißt es „ die anderen haben es schon „ …ach wie man es macht so macht man es verkehrt 🧐

    • Von meinem Standpunkt aus könnte Canon gern 2 Modelle auf den Markt bringen, eine 7d mit 4k und eine ohne 4k aber dafür ohne Tiefenpassfilter… ich hoffe nur das sie in Sachen Sensor noch eine ganze Schippe drauf legen im bezug auf die 7d ll. Da bin ich schnell an die grenzen gekommen im Wildlife, wenn es dunkler wurde 🙁 ….

      Warten wir mal ab, ich bin gespannt und hoffe das es nocht mehr so lang dauert bis sie die 7d lll vorstellen bzw sie in den Handel kommt

  • Ich fand die bisherige Modellpolitik von Canon an diesem Punkt stimmig. Wenn mein Schwerpunkt bei den Aufnahmen Video wäre, würde ich auf die Cinema- Kameras wechseln. Ist es aber nicht, daher erwarte ich „nur“, daß meine Kamera in bzg. auf Video im Durchschnitt liegt (habe die Video Funktion in den letzten 9 Jahren 0 mal genutzt), nach dem Motto : Wenn ich wollte, könnte …
    Für mich passt daher 4K mit Einschränkung ins Bild; entscheidend ist für mich mehr die Frage, was passiert im Sensor-Bereich für eine 7DMK3, was ist mit dem Dynamik-Umfang, Anzahl und Anordnung der AF-Meßfelder etc. Liegt natürlich an meinem Schwerpunkt und Sichtweise.

    • Da muss ich leider zustimmen. Ich würde die als Foto Arbeitstier kaufen. Gute Bilder, eventuell auch schon um einiges mehr: Live Bulb, eventuell auch Fotostacking in der Kamera mit Ausgabe als raw File.

      Softwaremäßig sind MFT Kameras weiter. Verbesserter Autofokus & besserer Sensor – auf das hoffe ich 😉

      • Genau deswegen bin ich auf die Olympus OMD EM1 II umgestiegen.
        Es kostet halt Überwindung sein ganzes Zeug zu verkaufen aber bereut hab ichs nie…

  • Eine Gerüchteküche ist ja ganz gut. Aber diese ständigen Stichelein in den Artikeln sind doch recht nervig. Mir würde es reichen wenn man sich auf die Fakten beschränkt. Solche Sätze wie ‚Das ist prinzipiell zwar nicht schlecht, doch Canon würde mit diesen technischen Daten nur das „nachliefern“, was andere Hersteller schon seit Jahren anbieten.‘ sind sicher richtig, das haben wir aber alle schon 1735 mal gelesen. Ich kann mir selber eine Meinung bilden.

    Mich würde echt interessieren was es peislich ausmacht eine Kamera mit – bzw. ohne Videofunktionen auf den Markt zu bringen. Eigentlich ist es keine Sache der Hardware sondern der Software. Siehe Magic Lantern, damit wird aus den Canon Kameras einiges rausgeholt,