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Sony A7R VI: Bester Dynamikumfang aller Vollformatkameras

Die Sony A7R VI setzt sich an die Spitze aller Vollformatkameras, wenn es um den Dynamikumfang geht. Der Vorsprung zur Vorgängerin ist beachtlich.

Bill Claff von PhotonsToPhotos hat die Messergebnisse zum Dynamikumfang der Sony A7R VI veröffentlicht. Das Ergebnis ist beeindruckend und dürfte so manchen überraschen, denn ein gestackter Sensor mit mehr Dynamikumfang war bislang alles andere als selbstverständlich.

Fast eine Blende besser als die A7R V

Mit dem mechanischen Verschluss erreicht die Sony A7R VI bei niedrigen ISO-Werten einen PDR-Wert (Photographic Dynamic Range) von 12,55. Das ist laut PetaPixel nicht nur der beste Wert aller Vollformatkameras, sondern auch rund 0,86 PDR besser als die A7R V. Fast eine volle Blendenstufe Unterschied also – das ist ein signifikanter Sprung.

Quelle: Bill Claff (Photons to Photos)

Damit liegt die A7R VI im niedrigen ISO-Bereich sogar nahezu gleichauf mit der Mittelformat-Kamera Fujifilm GFX100 II, die auf einen PDR von 12,79 kommt.

Gestackter Sensor ohne die üblichen Nachteile

Besonders bemerkenswert ist, dass die A7R VI diese Ergebnisse trotz des Wechsels auf einen vollständig gestackten Sensor erzielt. In den letzten Jahren boten gestackte Sensoren zwar schnellere Auslesegeschwindigkeiten und bessere Serienbildraten, erkauften sich das aber häufig mit einem gleichbleibenden oder sogar schlechteren Dynamikumfang im Vergleich zu klassischen BSI-Sensoren. Bei der A7R VI scheint das Gegenteil der Fall zu sein. Sie bietet mehr Megapixel (66,8 statt 61 MP), schnellere Auslesung UND einen verbesserten Dynamikumfang in einem Paket.

Dual Gain Output macht den Unterschied

Wie kommt der hohe Dynamikumfang zustande? Wie schon bei der Sony A7 V (wir berichteten) setzt Sony allem Anschein nach auch bei der A7R VI auf “Dual Gain Output” (DGO). Dabei werden in den niedrigen ISO-Bereichen zwei Auslesungen einer einzelnen Belichtung mit unterschiedlichen Verstärkungsstufen kombiniert. Anders als beim klassischen “Dual Conversion Gain” (DCG), bei dem ab einem bestimmten ISO-Wert von einem Low-Conversion-Gain-Modus in den High-Conversion-Gain-Modus umgeschaltet wird, nutzt DGO beide Modi parallel. So kann der Dynamikumfang in den niedrigen ISO-Bereichen signifikant verbessert werden.

DGO nur mit mechanischem Verschluss

Wie schon bei der A7 V funktioniert der Dual Gain Output auch bei der A7R VI nur mit dem mechanischen Verschluss. Mit elektronischem Verschluss verliert die A7R VI bei Basis-ISO gut eine Blendenstufe an Dynamikumfang und landet bei einem PDR von etwa 11,4. Das ist immer noch ein sehr guter Wert – aber eben nicht mehr so gut wie mit mechanischem Verschluss.

Ab ISO 640 liefern mechanischer und elektronischer Verschluss der A7R VI nahezu identische Ergebnisse. Zum Vergleich war das bei der A7 V erst ab circa ISO 1000 der Fall.

Quelle: Bill Claff (Photons to Photos)

Wie beurteilt ihr die Ergebnisse?

Der Dynamikumfang der Sony A7R VI ist ein weiteres eindrucksvolles Beispiel für das Potenzial der DGO-Technologie. Sensor-Experte Adam Horshack erwartet laut PetaPixel, dass künftig viele Kameras auf diese Technologie setzen werden. Nach den Ergebnissen der A7 V und jetzt der A7R VI sei leicht nachzuvollziehen, warum. Es handele sich um einen der größten Sprünge bei der Bildqualität seit langem.

Wie seht ihr das? Ist der Dynamikumfang einer Kamera für euch beim Kauf ein wichtiges Kriterium?

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126 Kommentare
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Jörg H

Braucht aber praktisch niemand.Klar,die Technik wird immer fortschrittlicher was auch gut ist.
In der Realität für praktisch alle Fotografen nicht mehr relevant.

Uneternal

Das kann man unterschreiben. Natürlich eine herausragende Leistung von Sony sogar Mediumformatkameras wie Fujifilm GFX100 und Hasselblad X2D in Sachen Dynamik und auch Rauschen alt aussehen zu lassen. Aber wenn man nicht komplett fehlbelichtet, ist es völlig nebensächlich, ob man nun 12,5 oder 11,5 Dynamikstufen hat.

Raychan

Dann heiße ich woll niemand. Weil ich reize den Dynamik Umfang voll aus, den ich fotografiere nicht wie 99,99% aller Fotografen, das bei Nachtfotos sämtliche Lichter ausgebrannt lassen. Ich mag das nicht, weil ich das als Technisch unsauber umgesetzt finde. Dafür muss ich die Nachtfotos sehr dunkel belichten und ziehe dann sämtliche dunklen Bereiche hoch und selbst die a7rV kommt da an ihre grenzen. Ich habe die a7rVI und ich bin gespannt, wenn ich wieder Nachtfotos mache.

Markus S.

Dann mach doch einfach ne Belichtungsreihe und das Problem ist easy behoben.
Den halben Stop in den Schatten wirst du auch jetzt kaum merken denke ich. Aber bin auf einen Bericht gespannt.

Conny

Belichtungsreihe bei bewegten Motiven?
Belichtungsreihe wenn es Wind hat?

Das funktioniert nur in Sonderfällen.

Ist das gleiche als wenn die Auflösung nicht reicht und man mehrere Bilder zusammensetzt.

Die hat nun mal 1 Stufe Dynamik bei deutlich besserer Auflösung und das ist BQ Verbesserung auf MF Niveau.
Die Sensorpixelgröße entsprachen sich schon bei der R5.

Und taugt von der Geschwindigkeit für Alles außer die letzten 10% und wie die verlinkten Bilder zeigen auch teilweise dafür.

Sogar für Hochzeiten 😁

Markus S.

Naja, in der Landschaftsfotografie ist das eher der Normalfalls als ein Sonderfall. Die Landschaft bewegt sich selten so schnell.
Klar, wenns arg Wind hat ist das schlecht, aber bei Nacht wird man auch Blätter schlecht sehen, außer sie sind angeleuchtet.
Und wenn du in der Nachbearbeitung 5 Blenden aufhellst, dann baust du Rauschen ins Bild ein, bei ISO 100 wären das ISO 3200 in den Schatten wenn du da 5 Blenden aufhellst.

Aber wers mag, klar gerne.

Conny

Hallo Markus, zuerst mal: 5 Stufen sind schon gewaltig viel, das habe ich in der Praxis noch nie gebraucht. In extremen Fällen sind es vielleicht mal maximal 3. Aber bleiben wir mal dabei und nun Butter bei die Fische😁 ​Davon abgesehen stimmt deine mathematische Rechnung auf dem Papier natürlich. Wenn ich ein ISO-100-Bild um 5 Blenden hochziehe, entspricht die finale Helligkeit der Schatten einem ISO-3200-Bild. ​Wo du allerdings einen Denkfehler hast, ist das resultierende Rauschen! ​Du gehst von alter Sensor-Technologie aus (wie man sie von früher kennt), bei der das sogenannte Ausleserauschen (Read Noise) der Kameraelektronik beim nachträglichen Aufhellen im RAW-Konverter brutal mitverstärkt wurde. ​Die Sony Alpha 7R VI nutzt jedoch einen modernen, isolosen BSI-Sensor (ISO-less) mit zusätzlich Dual Gain Output (DGO). Das Ausleserauschen ist hier wie auch schon bei BSI Vorgängersensoren mit praktisch 1 bis 2 e^- extrem nah am theoretischen Minimum angekommen. ​Das bedeutet für die Praxis: Das Ausleserauschen ist bei ISO 100 verschwindend gering. Wenn ich die Schatten im RAW-Konverter digital um 5 Blenden anhebe, verhält sich das Bild in Sachen Rauschen nahezu identisch bzw. durch DGO sogar besser, als hättest du das Foto direkt mit ISO 3200 in der Kamera geschossen. Nur hättest du bei einem… Weiterlesen »

Markus S.

ISO invariante Sensoren sind weiterhin so, wenn du in der Nachbearbeitung die Belichtung um x Stufen hochzeihst ist das wie wenn du das Bild mit der entsprechenden ISO aufgenommen hättest. Daran hat sich nichts geändert.
Rauschen hat übrigens nichts mit Dynamikumfang zu tun, nur so am Rande.

Und der Kollege oben meinte ja, er reizt in der Post das komplett aus. Habe damit ja nicht dich gemeint.

Das neuere Sensoren bei höheren ISOs besser sind als die von vor 10 Jahren, ja das ist der Fall.

Aber da ich weiß was ich mache beim fotografieren habe ich persönlich damit keine Probleme.

Conny

Hallo Markus,

​Dein “Satz am Rande” ist physikalisch völlig falsch!

​Rauschen hat elementar mit dem Dynamikumfang zu tun!
Genau genommen definiert das Rauschen den Dynamikumfang!

​In der Sensortechnik (und nach dem internationalen ISO Standard) ist der Dynamikumfang mathematisch definiert als das Verhältnis zwischen dem maximalen Signal (Sättigung der Pixel vor dem Ausfressen) und dem minimalen Signal, das sich noch sinnvoll vom Rauschen unterscheiden lässt (Signal-to-Noise Ratio = 1).

​Einfach gesagt:
Das Ausleserauschen ist der harte “Boden” des Dynamikumfangs.
Je weniger ein Sensor rauscht, desto tiefer sackt dieser Boden ab und desto mehr Blendenstufen Dynamik stehen zur Verfügung.

Wenn Rauschen nichts mit Dynamikumfang zu tun hätte, bräuchten Sensor-Entwickler das Rauschen ja nicht mühsam auf 1 bis 2 e^- zu drücken, um auf 15 Blendenstufen Dynamik zu kommen.

​Es ist also genau umgekehrt:
Das geringere Rauschen moderner Sensoren ist der einzige Grund, warum wir heute überhaupt so einen gewaltigen Dynamikumfang in den Schatten haben.

​Aber schön, dass wir das sachlich aufdröseln konnten.

Conny

Deine Aussage:

“ISO invariante Sensoren sind weiterhin so, wenn du in der Nachbearbeitung die Belichtung um x Stufen hochzeihst ist das wie wenn du das Bild mit der entsprechenden ISO aufgenommen hättest”

Ist auch nicht wirklich korrekt bezogen auf die vorhandene Dynamik.
Wenn man bei ISO 100 aufnimmt hat man den maximalen Dynamikumfang, bei einer Aufnahme mit ISO 3200 haste gerade mal die Hälfte also so um die 6 Stufen.

Das vergessen Viele!

Deshalb ist es in der Schnellen Fotografie wo man mit der ISO 4-stellig wird völlig egal ob 14 oder 12Bit denn da reichen schon 10Bit locker aus.

Wenn es geht versuche ich persönlich auch bei BIF 3-stellig oder knapp 4-stellig zu bleiben.

Markus S.

Das ist mir schon klar das du mehr Dynamik hast wenn du bei Basis ISO fotografierst. Und trotzdem ist es so, wenn du in der Post die Belichtung anpasst musst du die Stops auf die ISO draufrechnen mit der das Bild aufgenommen wurde. Egal ob das Basis oder ISO 3200 oder was auch immer ist. Klar hast du bei einer Aufnahme mit ISO 5000 am Ende weniger Spielraum, aber das macht es nicht richtiger was du schreibst. Dynamik ist der darstellbare Bereich zwischen schwarz und weiß, ob das in diesem Bereich rauscht, hat damit nichts zu tun. Die Verstärkung des Signals macht das Rauschen sichtbarer. Ob ich nun ein rauschendes Bild habe wo ich den Schatten noch was erkennen kann weil die Dynamik ausgereicht hat um es noch zu retten oder ob ich das Bild gleich mit ISO xy belichte spielt bei einem ISO invarianten Sensor keine Rolle. Als Erklärung: “Ein ISO-invarianter Sensor zeichnet sich dadurch aus, dass das Grundrauschen des Kamerasensors so gering ist, dass sich das Rauschverhalten in den Schatten nicht verschlechtert, wenn ein unterbelichtetes Bild nachträglich in der Software aufgehellt wird, anstatt den ISO-Wert direkt in der Kamera zu erhöhen.” Und zum Nachlesen: https://www.foto-schuhmacher.de/artikel/hardware/iso-invarianz.html “Mit Dynamik meint… Weiterlesen »

Conny

Hallo Markus,

​da bist du leider komplett auf dem Holzweg.
Was du beschreibst, ist der rein visuelle Kontrastumfang eines fertigen Bildes.

In der Sensorphysik und der digitalen Signalverarbeitung ist das fundamental falsch!

Hab es ja oben schon erklärt wie die Dynamik definiert ist.

Ich mag das jetzt nicht weiter vertiefen, auch im Bezug auf DGO wo bei Basis ISO mit beiden Gates ausgelesen wird.

Allein das geht nicht bei ISO 3200, macht ja überhaupt keinen Sinn da das unempfindlichere Gate da hinzuzuziehen.

Ich empfehle da einfach entsprechende Fachliteratur um das Verständnis dafür zu vertiefen, da Du meine Ausführungen oben eh nicht glaubst.

Conny

Deine Aussage von oben… Teilzitat: “Die Bittiefe bezeichnet übrigens die darstellbaren Farben, haben nichts mit der Dynamik oder dem Rauschen zu tun. Du hast bei geringerem bitwert eine kleinere Anzhal darstellbarer Farben und damit potentiell Probleme mit Farbverläufen.” Also falscher geht es wirklich nicht! Das hat auch nichts mehr mit fachlichen Halbwissen zu tun. Und das darf man wirklich nicht unkommentiert lassen … Du verwechselst schon wieder das fertige Farbbild auf dem Monitor mit der physikalischen Datenerfassung im RAW-Format. ​Ein Kamerasensor ist farbblind. Er misst an jedem Pixel absolut keine Farben, sondern ausschließlich die Menge über die Belichtungszeit eintreffenden Photonen(Lichtintensität). Erst durch das nachträgliche Demosaicing (Bayer-Matrix) im RAW-Konverter werden daraus überhaupt erst Farben errechnet. ​Die Bit-Tiefe im RAW bezeichnet daher nicht die „darstellbaren Farben“, sondern die Anzahl der verfügbaren digitalen Stufen (Tonwerte), in die die analog gemessene Lichtmenge unterteilt wird. ​14 Bit bedeuten 16.384 Helligkeitsstufen. ​10 Bit bedeuten 1.024 Helligkeitsstufen. ​Und natürlich ist das fest an die Dynamik gekoppelt! Im Sensorpixel kommt als erstes nach dem Fotoeffekt die Full Well Capacity (FWC) die man sich als Kapazität wie ein Kondensator vorstellen kann, welcher eine endliche Menge an in Elektronen umgewandelter Photonen sammeln kann. Und diese maximale Anzahl speicherbaren Elektronen bestimmen… Weiterlesen »

Conny

Nachtrag:
Da Du meinen Ausführungen wahrscheinlich eh keine Beachtung schenken wirst, verweise ich einfach mal auf Bill Claff wo die Dynamik Range direkt aus Sättigungskapazität berechnet wird.

Sein PDR-Modell basiert auf:

Full-Well-Capacity (Sättigungskapazität)

Read Noise (Ausleserauschen)

Signal-Rausch-Verhältnis

Damit ist Rauschen zwangsläufig Bestandteil der Berechnung

Im Prinzip genau das was ich versucht habe vereinfacht zu beschreiben.

Alles dort nachzulesen, man muss es nur auch verstehen!

Markus S.

Das ist so nicht ganz richtig.  Ein Kamerasensor ist nicht direkt “Farbenblind”. Nur spezielle Modelle haben keinen Farbfilter vor dem Sensor.  Die Monochrom Sensoren sehen dann wirklich nur Helligkeit. Wenn der Farbfilter (Bayer oder XTrans) vor dem Sensor ist, wird zwar auch nur ein Helligkeitswert gemessen, der ist aber immer mit der Farbe des entsprechenden Filters dadrüber verbunden.  Das Demosaicing ist dafür da, die Farbwerte zu interpretieren auch zu interpolieren.  Da durch einen z.B. Rotfilter auch andere Wellenlängen teilweise durchkommen, kann nicht einfach der direkte Wert als Messung herangezogen werden.  Dadurch muss hier auch interpoliert und “geraten” werden. Die FWC wird durch das Sensorlayout bedingt. Größere Pixelfläche hat hier z.B. den Effekt das mehr Photonen gesammelt werden können bevor der Pixel “gesättigt” ist.  Auch die Stacked Bauweise hat hier Einfluss. Es hat dann einfach gesagt weniger Tiefe im Pixel da die Stacked Schichten dazu kommen.  Durch bessere und feinere Fertigungstechniken können zwar die Schichten dünner werden, aber es gibt Grenzen.  Daher hat wohl auch Sony hier die DRAM Schicht weggelassen und die Prio hier weniger auf die Auslesezeit als eben auf BQ zu setzen.  Du kannst den Sensor mit verschiedenen Bitwerten auslesen um Daten zu “sparen”. Es scheint halt so zu… Weiterlesen »

Conny

Zu Teil 1 Sensorpixel kann oder kann keine Farben sehen… Dein Teilzitat “Das ist so nicht ganz richtig.” Doch das ist exakt so richtig was ich geschrieben habe! In Forschung und Entwicklung ist es absolut notwendig dass man in einem Kontext die korrekten Begriffe sowie faktisch korrekte Aussagen trifft. Alles andere ist Wischwaschi und führt nur zu oft zu völlig falschen nicht korrekt verstanden Halbwissen! Ich habe oben überhaupt kein Wort über einen monochromen Sensor geschrieben, denn das ist völlig egal ob da ein Farbfilter oder keiner davor sitzt. Das Sensorpixel sammelt lediglich die Elektronen und diese ergeben eine Spannung die gemessen bzw. durch den ADC quantisiert wird. Sprich das Ergebnis ist ein Messwert in der SI Einheit Volt. Nicht mehr und nicht weniger! Erst in der Firmware der Kamera “kann” und wird mathematisch ein Farbbild berechnet in dem man alle einzelnen Messwerte der einzelnen entsprechende Lichtwellenspektrum zuordnet und verrechnet (Demosaicing, habe ich oben ja bereits beschrieben). Übrigens in Deiner Argumentation oben widersprichst Du Dir selbst in diesem Kontext mit Deiner Aussage… zuerst schreibst Du “…der Sensor ist nicht direkt farbenblind“ !? Das liest sich wie “ein bisschen schwanger” gibt es genauso nicht wie “nicht direkt farbenblind” in der Messtechnik!… Weiterlesen »

Conny

Teil2 FWC: ich vermute Du hast Dich inzwischen tiefer mit dem Thema FWC beschäftigt, Teilweise ok, aber manche Aussagen sind falsch bzw. falsch verstanden oder aus keiner kompetenten Quellen. Nebenbei, die Artikel von Schumacher sind, was die Sensorphysik angeht, nicht zu empfehlen, die sind teilweise gespickt mit Fehlern und auch KI ist hier keine geeignete Quelle, da hierzu viel zuwenig aufbereitete Trainingsdaten für solche Spezialthemen existieren und das Selbsttraining aus dem Internet wegen massenhaft falschen Halbwissen eigentlich eine Katastrophe wurde. Nach dem Motto lieber eine falsche als gar keine Antwort und das dafür öfter! Deine Aussage: “Es hat dann einfach gesagt weniger Tiefe im Pixel da die Stacked Schichten dazu kommen.” Wie kommst du darauf, wo hast Du das her? oder ist das nur Deine Vermutung? Denn das ist physikalisch falsch. Ein stacked Sensor von Sony besteht aus mehreren Substraten (stacked Schichten). D.h.hier werden verschiedene Substrate auf eigenen Wafern, zum Teil in völlig verschiedenen Prozessen, hergestellt da ein Sensorsubstrat was ganz anderes ist wie ein Prozessor bzw. digitales Logik Substrat. Im nächsten Prozessschritt werden Wafer extrem exakt übereinander positioniert, so das die Kontaktierung stellen übereinander liegen, und dann quasi verbacken (Hybridbonding) Also es gibt ein Sensorsubstrat, quasi der BSI Sensor,und… Weiterlesen »

Markus S.

Ich hab keinen Bock mehr hier falsche Aussagen zu korrigieren. Von mir aus, lass es einfach sein. Passt schon.

Conny

Diese Antwort find ich jetzt wirklich lächerlich, allein Deine Behauptung ohne Fakten ist einfach schwach!

Dass Du Dich der Diskussion entziehst ist Deine Sache.

Mir aber zum Abschied einfach pauschal ‘falsche Aussagen’ zu unterstellen, ohne auch nur ein einziges sachliches Gegenargument ist extrem schwach und unseriös.

Aber ich bin mir sicher auch wenn Du es nicht zugeben wirst.

“Du hast was in der Diskussion dazu gelernt 😁

Rolf Carl

Conny, nur mal generell: Du nennst auch keine Quellen, also ist Aussage gegen Aussage. Mir gefallen aber die Texte von Markus S. besser, weil ein gewisser Praxisbezug dazu besteht, der es einfacher macht sie zu verstehen. Was mir bei Wissenschaftler schon häufig aufgefallen ist: sie haben ein grosses Fachwissen, können es aber einem Laien nicht erklären, und dich zähle ich auch zu dieser Sorte. Abgesehen davon geht es hier nicht um wissenschaftliche Abhandlungen, bei denen alles bewiesen werden muss (was bei deinen Aussagen auch nicht der Fall ist). sondern es geht darum, die Leistungsfähigkeit der vorgestellten Kamera abzuschätzen, bei der noch gar nicht alle Details bekannt sind und wohl auch nie werden. Die Hersteller lassen sich ja auch nicht zu 100 % in die Karten blicken, sondern halten Details wegen der Konkurrenz unter Verschluss. Deshalb finde ich so eine Diskussion total überflüssig, denn es zählen nicht die technischen Daten bis ins kleinste Detail, sondern wie sich die Kamera in der Praxis schlägt. Und auch da gibt es dann eher zuverlässige oder unzuverlässige Quellen. Wenn man es genau wissen will, muss man die Kamera selber auf seinem Spezialgebiet testen, alles andere bringt nichts.

Conny

Hallo Rolf, es ging jetzt prinzipiell um Technik der Sensoren und nur noch an Rande um die Kamera selbst. Mir missfällt extrem wenn falsches Halbwissen publiziert wird. Das wird auch nicht besser wenn Dir sowas besser gefällt, den das bedeutet nur das Du es selbst auch nicht korrekt verstehst. Nach dem Motto “Gefühlte Wahrheit schlägt Physik” Kannst Du Dich noch an unsere Diskussion vor etlichen Jahren erinnern als die Nikon Z9 präsentiert wurde. Sie war noch lange nicht am Markt, da habe ich nur auf Basis der damals vorhanden Datenlage und Schlussfolgerungen gewisse technische Defizite und Grenzen des Systems publiziert die heute noch gelten. Und ich werde weiterhin falsche Aussagen berichtigen wenn es mich stört. Denn das ist absolut legitim! Was man mir vorwerfen kann ist, dass ich oft versuche zur Verständlichkeit man Sachverhalte zu stark zu vereinfachen. Du kritisiert ich würde keine Quellen meiner Aussagen nennen. Nun das Wissen habe ich mir beruflich als auch privat angeeignet und eigne mir neues Wissen auch in Zukunft weiter an. Über alles was mich interessiert eigne ich mir das Wissen hierzu an und zwar so dass ich das bis ins kleinste verstehe und daraus auch neues Wissen schlussfolgern kann. Das fällt mir… Weiterlesen »

Rolf Carl

Hallo Conny,

ich denke schon, dass du über ein fundiertes Wissen in der Physik verfügst, dennoch finde ich, dass solche tiefgreifende, wissenschaftlihe Diskussionen nicht in das Konzept einer Website passen, die über neue Kameras, Objektive usw. berichtet sowie Gerüchte darüber.

Klar kann man jede Aussage hinterfragen und widerlegen, ich frage mich nur, ob das wirklich Sinn macht. Und ja, ich weiss, dass man Fakten nicht mit einer einzigen Quelle hinterlegen kann, ich war selber wissenschaftlich tätig, einfach in einem anderen Bereich. Ich würde mir einfach wünschen, dass nicht nur Zahlen und Fakten genannt werden, sondern auch ein Praxisbezug hergestellt wird, dann wären solche Diskussionen auch interessanter. Denn obwohl ich auch noch ein Technikum absolviert habe, klinke ich bei solchen Beiträgen schnell mal aus.

Deine Bemerkungen am Schluss gefallen mir deshab sehr: ich muss nicht die Technik einer Kamera bis ins letzte Detail begreifen, um sie bedienen zu können. Es gibt bei der Fotografie auch sonst noch genug zu tun.

Conny

Teil 3 ADC Bitbreite Ich habe oben geschrieben: “14Bit benötigt um dies mit voller Auflösung vollständig digitalisieren zu können.” Hier ist das wichtige Teilsatz “mit voller Auflösung” zu beachten! Dann Deine Aussage: “Das Bild wird nicht mehr oder weniger rauschen ob du es mit 12 oder 14 Bit ausliest, die Sättigung der Pixel bzgl. Photonen ändert sich dadurch nicht. Signal-Rauschabstand bleibt in dem Fall gleich. ” Hm ja auf den Spannungswert des Sensorpixels bezogen bleibt dieser unverändert. Aber diese Spannung muss quantisiert werden und da gibt es einen deutlichen Unterschied zwischen 12 oder 14Bit. Das Quantisierungsrauschen wird da schlechter. Das ist keine Erfindung der Fotografie bzw. der Sensoren sondern eine fundamentale, mathematische Gesetzmäßigkeit bei jeder Analog-Digital-Wandlung. Die Mathematik hierzu ist einfach SNRmax = 6,02 * N + 1,76dB lernt wohl jeder Student eines technischen Studienganges. Setzt man die Bitbreit 12 und 14 ein ergibt sich eine Verschlechterung im 12dB was viel ist. Hier verschenkt man künstlich Dynamikumfang. Komme wir noch zu MF Sensoren. Wenn MF Sensoren eine größere FWC haben als FF Sensoren nur dann haben Sie prinzipiell einen größeren Dynamikumfang. Beim Sony Sensor der Fuji ist das im Gegensatz zum Sensor der A7R5 aber gleich, gleicher Pixelpitch irgendwas mit… Weiterlesen »

Markus S.

Der Sensor ist zum Einen anders gestackt als ein “echter” gestackter Sensor. Bei dem hier fehlt der DRAM, daher ist er auch 5mal langsamer als z.B. die A1 oder die Z9/8.
Zum Anderen ist das halt DGO die den Dynamikumfang verbessert, das gibts bei anderen Kameras auch schon, also nichts radikal Neues.
Ist natürlich trotzdem gut, so ist es nicht.

Aber es gibt hier halt einige Einschränkungen die oft nicht angesprochen werden.
14bit gibts nur mit unkompremiertem RAW, sonst nur 12bit.
Die schnelle Serienbildrate gibts nur mit kompremiertem RAW, also wieder nur 12bit.

Abseits davon ist die Kamera schon gut denke ich, wenn man echt mit den Massen an Daten hantieren will.

Stefan Zimmermann

Bist du da sicher Markus? Laut den offiziellen Sony-Angaben liefert meine z.B. A7R V in den meisten Aufnahmesituationen 14 Bit. Da würde es mich wundern, wenn die A7R VI hier plötzlich schlechter wäre. Zudem gibt es bei der A7R VI gar kein unkomprimiertes RAW mehr. Warum auch? Laut Sony bietet Lossless Compressed RAW die gleiche Bildqualität wie Uncompressed RAW, benötigt aber deutlich weniger Speicherplatz. Ich könnte mir höchstens vorstellen, dass bei stark komprimierten und verlustbehafteten RAWs mit besonders kleinen Dateien weiterhin nur 12 Bit anliegen. Aber wer nutzt das bei einer Kamera dieser Klasse schon? Man kauft eine solche Kamera doch gerade wegen der maximalen Bildqualität und wird daher in der Regel Lossless Compressed RAW verwenden. Ich weiß es nicht, aber ich denke, dass Sony auch bei der VI 14 Bit liefern wird. Leider gibt es noch keine aktualisierte Liste dazu direkt von Sony, die VI fehlt immer noch. In Foren wird teilweise auch viel Falsches wiederholt, daher bin ich da vorsichtig.  Für mich klingt das daher aktuell nicht nach einem praktischen Problem. Kann mir echt nicht vorstellen das Sony bei Lossless Compressed RAW plötzlich keine 14 Bit mehr liefert. Sony A7R V – RAW-Bittiefe Mechanischer Verschluss Komprimiert RAW •… Weiterlesen »

Markus S.

Also in allen Berichten die ich bisher gesehen habe ist alles abseits der höchsten Qualität 12bit, zumindest im elektronischen Verschluss.
Auch werden bei 14bit mir 30 AF Kalkulationen / Sek gemacht und erst darunter 60.

Ob es am Ende nun 12 oder 14 bit ist, ist eigentlich auch egal. Aber es wird immer gepredigt wie schlecht x und y ist weil es dies und das schlechter kann usw.
Nur Sony hat scheinbar das beste Marketing das diese Dinge vergessen macht.

Ein.horn

DGO erfordert mehr Rechenaufwand. Die beiden Signale müssen zusammengeführt werden, dadurch ergibt sich ein höherer Energieverbrauch. Die zusätzliche Auslese- und Verarbeitungslogik benötigt mehr Energie und / oder Zeit.
Außerdem können Artefakte entstehen, wenn die Zusammenführung nicht perfekt funktioniert, können Übergänge oder Bildfehler entstehen. Bei Motiven mit geringem Kontrast bringt DGO oft kaum sichtbare Vorteile. Das wird sich sicher immer weiter verbessern lassen. Ob der Aufwand und das Ergebnis im richtigen Verhältnis stehen wird sich in den Verkaufszahlen zeigen.

Conny

Hallo Markus, kleine Ergänzungen zu Deinen Aussagen… Es gibt keine echte- bzw. unechte gestackte Sensoren! Gestacked bedeutet nur, dass es Minimum einen oder mehr zusätzliche Layer auf dem Silizium Wafer gibt, wo irgend welche Arten von elektronischen Schaltkreise untergebracht sind. Teilweise entsprechen sich diese und andererseits gibt es da Funktionalitäten mit unterschiedlichen Prioritäten. Deshalb gibt es aktuell z.B. die A1, A9III und jetzt halt die neue A7R6, wo die Prio halt auf maximales BQ bei dieser hohen Auflösung mit den doch sehr kleinen Sensorpixeln, was nicht vergessen werden darf. Dann gibt es noch Teilgestacked aber da werden zusätzliche Schaltkreise nur im begrenzten Randbereich des Sensors aufgebracht Wenn man die zugehörige Doku grob überfliegt, wird man die Erkenntnis gewinnen, dass es wie z.B. bei Canon und Nikon überhaupt kein unkomptimiertes RAW mehr gibt! Es gibt lossless komprimiertes RAW mit 14Bit in den Größen L, M und S. Und dann noch komprimiertes HQ mit 14Bit. Und das normal komprimiert mit 12Bit. HQ und das normal komprimiert gehen mit 30B/s. Bei HQ ist halt der Puffer schneller voll und die Seriengeschwindigkeit wird reduziert. Nicht unähnlich den NEF RAW Formaten lossless und HE mit und ohne Stern bei Nikon. Und ja der Dynamikgewinn durch… Weiterlesen »

Stefan Zimmermann

Und lossless komprimiertes RAW gehen mit B/s? Das wäre noch interessant…

Conny

Laut Doku

Mit lossless und elektronischem Verschluss 15B/s

Markus S.

Mit “nicht echt gestackt” meinte ich ja nur, das kein DRAM Layer drauf ist der für die sehr schnellen Auslesezeiten benötigt wird und landläufig mit gestackten Sensoren in Verbindung gebracht wird.
Und ja, es gibt kein “unkompremiertes” RAW mehr, meinte höchste Qualität.

Was ich aber falsch hatte, waren die bit, das hatte ich etwas falsch in Erinnerung. Das Problem war, das nur im komprimierten RAW die 60 AF Kalkulationen gemacht werden, sonst nur 30. Daher ist für die schnelle Serienbildrate eigentlich nur das komprimierte RAW zu gebrauchen und das hat eben nur 12bit. Die hohen FPS braucht man ja nur in Szenarien wo man am besten auch die beste Objekterkennung hat.

Im Gegensatz zu Sony hier hat halt z.B. Nikon nicht diese vielen Einschränkungen die man sich “merken” muss. Da gibt es weniger Kombinationen die hier und da Einschränkungen haben.

René

Das ist falsch – auch die 30fps werden mit 14bit aufgenommen.

Markus S.

Ja, da hast du recht, aber nur im komprimierten RAW bekommst du 60 AF Kalkulationen die du bei hoher Serienbildrate wohl haben willst und da sind es dann eben nur die 12bit.

Conny

Komprimiertes HQ mit 14 Bit mit 60B/s.

Nochmal sie ist keine A9 oder A1.
Aber doch jetzt Welten schneller als der Vorgänger bei höchster Auflösung und bestem BQ.

Markus S.

“Komprimiertes HQ mit 14 Bit mit 60B/s.”?? keine 60 B/s, es sind 60 AF Kalkulationen / Sekunde. und das allerdings nur bei komprimiertem RAW.

Mark

Ich habe mit meiner ja auch schon ein wenig experimentiert. Man wird für Action mit potentiell pre-capture in den komprimierten Modus wechseln, da man dann seine rund 6s Buffer hat und schnellere AF-Kalkulation. Da man dann vermutlich eh mit höheren ISO-Werten arbeiten wird, ist man ja eh hier nicht mehr in dem Bereich maximaler Bildqualität. Sobald die Szene etwas statischer ist, kann man ja das dann alles direkt mit dem Wechsel in einen angepassten Modus ändern. Die 10 settings die man sich ja bequem auf ein Wahlrad legen kann, machen das ja auch echt unkompliziert und bequem.

Raychan

Also meine a7rVI macht 30fps mit verlustfreien 14Bit Raw. Keine Ahnung welche a7rVI du in der Hand hattest. (Denn unkomprimierten Raw gibt es sowieso nicht mehr. Nur noch Verlustfrei Komprimiert und Komprimiert HQ und Komprimiert)
Die einzigen Unterschiede zu kompress Raw ist, das nur 30 AF Berechnungen pro Sekunde ausgeführt werden statt 60. Das 18ms Auslesezeit ist statt 14ms. Und das der Sucher minimal Ruckelt statt flüssig. (Dennoch Blackout free)

Für Tierfotografie reicht vollkommen aus. Bei BIF(Vögel im Flug) würde ich lieber auf Kompress Raw gehen.

Markus S.

Das ist ja genau das Problem das man in höchster Qualität nur mit 30 AF Kalkulationen arbeiten kann. Das ist doch grade bei Sport oder Tieren (die jetzt nicht still sitzen) ein Hindernis.
Darauf bezog sich ja meine Aussage, wenn ich eben die 60 AF Kalkulationen möchte, dann bin ich limitiert auf 12bit.

Rabe

Die Sony A7R6 hat kein unkomprimiertes RAW, also stimmt an deiner Aussage etwas nicht !

Rolf Carl

Das mit dem Dynamikumfang haben wir doch schon bei einem früheren Artikel zur A7r VI zur Genüge durchgekaut, scheint das wichtigste Argument zu dieser Kamera zu sein, weil der Rest eher mittelmässig ist. Vielleicht könnte man auch mal einen Artikel machen, bei dem die Schwächen ins Zentrum gerückt werden. Jetzt mal ehrlich: Wenn jemand einen gestapelten Sensor braucht, dann ist ihm doch der Dynamikumfang so ziemlich egal, dann geht es um Tempo und nicht um Aufnahmen wie z.B. Landschaften, wo der Dynamikumfang eine grössere Rolle spielt. Ich fotografiere schon seit Jahren Tiere in Bewegung, und der Dynamikumfang war noch nie ein Problem, einfach gar nie. Bei Landschaften komme ich ab und zu an den Anschlag, aber mit dieser Sony würde ich ehrlich gesagt nicht auf solche Motive losgehen, sondern würde mir gleich etwas Rechtes besorgen, z.B. eine D850 oder eine Fuji GFX. Und noch was, wer die Belichtung der Automatik der Kamera überlässt, muss schon gar nicht von Dynamikumfang reden, denn er verschenkt ihn freiwillig. Wenn man die Belichtung mittels ETTR nicht im Griff hat, nützt auch alles andere nichts, nicht mal die Sony mit dem angeblich grossen Dynamikumfang. Aber wenn man eine Kamera sucht, die alles ein bisschen kann,… Weiterlesen »

Conny

Hallo Rolf,

nur so mal zur Info….

Den gestackten Sensor braucht man hier um einfach um die riesige Menge an Daten in akzeptabler Zeit mit maximaler BQ verarbeiten zu können.
Da kommt aktuell keine andere stacked Kamera mit.

Was die von Dir dauernd stark kritisierte Geschwindigkeit angeht hat sich inzwischen herausgestellt das sehr wohl Wildlife als auch BIF in top Qualität möglich sind. Hab sogar schon tolle Bilder von fliegenden Schwalben gesehen.

Ja es ist kein A1 aber bis auf vielleicht die letzten 10% grenzwertiger Motive geht das sehr wohl damit.
Greife und ähnlich große Vögel im Flug ist das eh kein Problem.
Bei kleinen schnell fliegen Singvögel mit hoher Flügelschlagfrequenz kann das vielleicht dann sichtbar werden.

Wo ich sie nicht einsetzen würde, ist bei Sport wie Golf oder Baseball und Dergleichen. Aber da wird auch bei Deiner Kamera der Schläger krumm und Ball zu einem Ei!

Entgegen Deiner Aussage kann diese Kamera Alles und auch Video bis auf die erwähnten 10% sehr gut!

Meiner Meinung aktuell die absolut beste Allrounder Foto und Video Kamera!

Rene Stämpfli

Danke dass Du dir die Mühe machst und den BS der oft erzählt wird, korrigierst.

Rolf Carl

Hallo Conny, sag ich doch, es ist eine gute Allroundkamera, aber für die schnelle Fotografie gibt es besseres. Ausser dem höheren Dynamikumfang und der mehr MP hat sie aber nicht viel zu bieten, gegenüber der Konkurrenz eher weniger. Kommt halt darauf an, wofür man die Kamera braucht. Wenn man hauptsächlich ruhige Motive fotografiert, ist sie in Ordnung, aber dann würde ich eine Kamera ohne Stacked Sensor kaufen, die ist einiges günstiger. Für die restlichen 10%, wie du sie nennst, würde ich aber Z8, R5 II und die A1 II jederzeit vorziehen, die sind dann preislich auch interessanter. Und klar kann man mit der Sony auch Wildlife fotografieren, das konnten aber die DSLRs auch schon sehr gut, da waren verzerrte Sportlerbeine, Golfschläger und Helikopterrotoren noch absolut kein Thema, das kam erst mit dem elektronischen Verschluss. Und gerade bei diesem performt die A7r VI miserabel. Die Z8 z.B. hat eine Auslesezeit im tiefen einstelligen Bereich. ich habe schon Bilder mit Helirotoren gesehen, die sehen ziemlich gut aus im Vergleich z.B. mit der R5, die in dieser Hinsicht noch besser ist als die vorgestellte Sony. Auch bei der Serienbildgeschwindigkeit mit höchster BQ kann die Sony nicht mit Z8/R5 II mithalten, obwohl sie teurer… Weiterlesen »

Rene Stämpfli

Rolf, wir alle wissen, dass es für die schnelle Fotografie schnellere Kameras gibt, als die A7R6. Aber unter den 5 Schnellsten ist die Z8 die langsamste und schlechteste bezüglich DR.

Rolf Carl

Okay, mit den 20 fps der Z8 in RAW kann ich leben und der DR interessiert mich nicht die Bohne. Ich hatte bisher mit der Z8 nicht eine einzige Situation, bei der ich mehr DR gebraucht hätte. Ich frage mich wirklich, wieso die A7rVI damit so intensiv beworben wird, etwa um die gravierenden Nachteile zu vertuschen??

Markus S.

Also die A1II hat 3,8ms, die R5II 6,3 und die Z8/9 hat 3,7
Weiß jetzt nicht was bei deiner Rechenkunst hier nun schneller oder langsamer ist.

Rene Stämpfli

Die A9III und R1. B/s, Flash Synch time.

Markus S.

Bzgl. DR, Sony hat hier im Elektronischen Verschluss 11,4 bei Base ISO, Z8 hat 11,3 bei Base ISO, wie auch die R5II.
Sony ist hier im Verlauf immer etwas besser als die Nikon oder Canon, um ca. 0,5 Blendenstufen.

Selbst die 12,5 im Mechanischen Verschluss reichen aber z.B. in der Landschaft bei Sonnenuntergang etc. nicht aus um alle Details zu retten. Da macht man mit all diesen Kameras eine Belichtungsreihe. Also wo ist hier der dramatische Vorteil??

So gut wie alle Kameras heute sind so gut, da beißt die Maus keinen Faden ab.

Conny

Dieser Argumentation kann ich nun nicht folgen. Eine Blendenstufe mehr Dynamikumfang bedeutet in der digitalen Bildverarbeitung immer eine Verdoppelung der erfassten Helligkeitsstufen (bzw. des mathematischen Signal-Rausch-Abstands). Also alles andere als marginal. Es ist seit etlichen Jahren eigentlich die erste wirkliche Verbesserung was BQ betrifft. Alles wurde nur schneller nur nicht wirklich besser! Die Konkurrenz wird folgen, wie schon bei so vielen Neuerungen. DGO wird zukünftig auch ohne MS bei Fotos umgesetzt, geht ja schon bei gewissen Videomodis. Die Signalverarbeitung On Chip wird auch deutlich ausgeweitet werden. Alles technisch schon fertig vorhanden und im Einsatz. Die alten Kameras werden dadurch nicht schlechter… Das Bessere ist der Feind des Guten (Voltaire). PS: Und wenn ich kein A1I hätte und mich heute entscheiden müsste, würde ich aktuell die A7R6 wählen. Warum: Der etliche Jahre alte Sensor der A1 ist sicher noch konkurrenzlos top aber in Summe nicht mehr auf dem technisch möglichen Stand gegenüber des Sensors der A7R6. Nur die max. Geschwindigkeit hat er noch als Attribut, was aber die A9III auch schlägt. Somit wäre das eine Investition in die Vergangenheit. Erst der nächste Nachfolger mit einem neuen Sensor wäre eine Alternative für die jetzigen A1I und II Mit der A7R6 kann man… Weiterlesen »

Markus S.

Ist allerdings eine halbe BS je Richtung. Du bekommst also in den Schatten und Lichtern jeweils 0,5 BS mehr und das auch nur im mechanischen Verschluss. Elektronisch sind es gesamt nur 0,5, also 0,25 je Richtung. Das merkst du doch in der Realität nicht.

Ich mache Sport, Tiere, Landschaft, Menschen, ich hatte noch nie das Bedürfnis nach mehr Dynamik in einem Bild.
Wenn es drauf ankommt, reichen auch 12 Blenden nicht aus. Ich mache immer eine Belichtungsreihe, wenn ich sie dann brauche habe ich sie, wenn nicht nutze ich ein Einzelbild der Serie.
Würde ich mit jeder Kamera so machen, denn den Moment bekomme ich so ja nicht wieder, da gehe ich immer auf Nummer sicher.
Bei allem anderen als Landschaftsfotografie hatte ich bisher kein Problem mit fehlender Dynamik.

Die hohe Auflösung hat auch Nachteile, grade bei der Beugung die hier noch mal deutlich früher einsetzt als bei 45MP. Da bist du ja schon bei Blende 8 in der Beugung was die dann die BQ wieder verschlechtert. Grade Landschaft wirst du selten offenblendig fotografieren.

Rolf Carl

Das ist genau der Punkt, auch ich hatte bei der Tierfotografie noch nie Probleme mit dem DR, nur bei Landschaft und extremen Lichtverhältnissen, aber dann kommt man mit einer Blende mehr auch nirgends hin. Der DR wird überbewertet, und jemand, der nur Landschaften fotografiert, wird eher zu einer MF greifen, um das Maximum herauszuholen, und ganz sicher nicht eine Kamera mit einem Stacked Sensor, die für alles Möglche konzipiert wurde.

Turmfalke

Oder man nimmt die Nikon Z7 III für Landschaftsfotografie, meine erste Z Kamera von Nikon, ist meiner Meinung auch dafür bestens konzipiert, und nicht für schnelle Fotografie. Oder dann gleich zu einer Mittelformatkamera für Landschaften, wie du richtig sagst. Bin ganz deiner Meinung. Mann wird eh nie “die” Allrounder Kamera finden, oder gibt es ein Auto, das alles kann? Mit meiner Nikon Z7 II und Nikon Z8 kann ich schon viel abdecken, was ich fotografieren möchte, die Kameras sind aber auch technisch anders eben konzipiert. Kann mir nicht vorstellen das sich das so schnell ändern wird!

Rolf Carl

Genau, am besten ist es wirklich verschiedene Genres mit 2 Kameras abzudecken. Z7 II und Z8 ergänzen sich hervorragend, es ist schwierig, das mit einer einzigen Kamera zu schaffen.

Rene Stämpfli

Da muss ich dir recht geben. Der DR wird meistens überbewertet. Vor allem wenn man nich versteht, wann dieser auch von Nutzen ist. Für mich haben MF nicht genügend Vorteile gegenüber den besten VF Kameras. Ich hatte vor einiger Zeit 130 Mpx 6×6 MF Bilder mit meinen alten Pentax 6×7 Objektiven an der A1 gemacht. Diese haben den gleichen Bildwinkel und Look wie eine analoge 6×6 Kamera, jedoch mit einer einer höheren Auflösung als das kleine digitale MF. Für die statische Landschaftssaufnahmen überhaupt kein Problem.

Conny

Hallo Markus,

so jetzt ist auf einmal auch die hohe Auflösung das Problem!
Das Argument habe ich jetzt wirklich noch nie gehört, weder bei der Fuji MF noch bei dem Vorgänger der A7R5.
Die haben ziemlich den gleichen Pixelpitch.
Dann schaltet man einfach um auf RAW M oder S, da werden die Sensorpixel zusammengerechnet auf geringere Auflösung.

Ich habe überhaupt nicht das Bedürfnis Dich oder Rolf zu irgendwas überzeugen.
Und es ist ok dass Ihr mit dem was Ihr habt glücklich und zufrieden seid!

Ich habe kein Nikon Bashing betrieben, ich habe oben geschrieben “gute Kamera” und das ist sie auch !
Nur der Fortschritt geht halt weiter, nur Schnell ist halt zukünftig meiner Meinung nach nicht genug wenn es besser geht.

Argumente wie “das und dies brauch ich nicht” mag für einen selbst persönlich gelten, aber wenn alle so denken wären wir noch beim Klapperspiegel mit Filmpatrone!

Markus S.

Bei der neuen Sony gibts kein S oder M RAW mehr, du hast immer die volle Auflösung.
Beugung ist abhängig von der Pixeldichte, da ist Mittelformat im Vorteil. Wengleich die 100MP da auch um die 60 auf Vollformat sind glaube ich, also auch schon grenzwertig.

Mich muss auch keiner überzeugen, ich wollte nur den Punk anbringen das es nicht DIE Kamera ist als das sie immer hochstilisiert wird.

Habe ja auch gesagt, sie ist ne gute Kamera, wer echt gerne über 100MB pro RAW hat, die 67MP “braucht” und dafür die entsprechenden Einschränkungen in Kauf nimmt, gut so.

Rene Stämpfli

Einverstanden, deshalb hatte ich auch damals die A1 nicht durch die A1II ersetzt. Ich hatte ja bereits die A9III. Auch werde ich für mein Fotografie die A1 nicht gegen die A7R6 tauschen, da ich den besseren DR bei den hohen ISO Werten und Verschlusszeiten in der Sport und Konzertfotografie nie erreichen kann. Einzig bei meinen hochauflösenden 300-500 Mpx Panos könnte ich sowohl von der Auflösung und dem DR gegenüber der A1 profitieren. Mir war aber das neu 100-400mm F/2.0 wichtiger. Auch wird dieses längerfristig die A7R6 nach dem Erscheinen der A1xxx mit GS überdauern.

Rene Stämpfli

Einverstanden. Korrekt belichtet ist der Unterschied bei den meisten Bildern nicht sichtbar. Hingegen gibt ein höherer DR bei nicht korrekter Belichtung mehr Spielraum dies zu korrigieren oder bei korrekter Belichtung die hellen und dunklen Bereiche in den darstellbaren Bereich des Ausgabemedium von maximal 10 Blendenstufen zu verschieben. Was auch zu einer besseren viseullen BQ beiträgt. Bei der Diskusion hier ging es lediglich um die besseren oder schlechteren Spezifikationen, ungeachtet ob diese in der Praxis auch relevant sind. Als Kinder hatten wir schon in den 1950er Jahren die maximale Geschwindigkeit eines Autos anhand den Angaben auf dem Tacho beurteilt.

Conny

Hallo Rolf,

einfach ein paar Fakten im Vergleich zu Deiner guten Kamera, vielleicht wird es dann deutlicher….

Auflösung viel höher
BQ / Dynamik besser => MF Niveau
30B/s in RAW
PreCapture in RAW
Sucherauflösung viel höher und größer in HDR Qualität.
ADC auf Stand der Technik.
DGO auch in verschiedenen Videomodi.
Displayschwenkmechanik in alle Richtungen
Readout ist die Z8 schneller aber…

Alex Phan hat da schon viel getestet und auch bei BIF tolle Ergebnisse erzielt.
Also überhaupt nicht nur für ruhige Motive…

Von Alex Phan
https://drive.google.com/file/d/1COogBD3PRZ0ktfEvyCX5si7aQSuMwN5-/view?usp=drivesdk

Conny
Conny
Rolf Carl

Conny,

oben hast du noch geschrieben, dass bei verlustlosem RAW die Sony 15 fps schafft, bei der Z8 sind es aber 20.

Pre Capture in RAW bringt Nikon noch nicht hin, brauche ich aber auch nicht.

Wie schon gesagt, DR wird überbewertet, das brauchen nur Landschaftsfotografen, und da gibt es bessere Kameras, und vor allem günstigere.

Und klar kann man damit tolle BIF schiessen, konnte ich aber auch schon mit meiner D500, die uralt ist und von der hier die meisten der Meinung sind, dass man mit der nicht fotografieren kann.

Aber wenn du und Rene eure A9/A1 verkauft und stattdessen die A7r VI kauft, dann habt ihr mich überzeugt. Es ist ja immer einfach, für eine mittelmässige Kamera zu schwärmen, wenn man auf etwas Besserem sitzt.

Conny

Ok es ist keine A1 oder A9, aber oben hast Du geschrieben es taugt nur für langsame Motive. Dem ist aber nicht so! Dann schreibst Du die Z8 kann 20B/s lossless RAW, aber auch nicht mehr. Nun überleg mal die A7r6 kann 15B/s aber statt 45MPx mit 67MPx und mit 14Bit HQ komprimiert bis 30B/s, wo die der Z8 nicht mit kommt. Also proportional zur Auflösung nicht wirklich langsamer. Dann sieht man in den verlinkten Bildern keinerlei Verzerrung durch RS und das mit elektronischem Shutter obwohl die Auslesezeit deutlich größer als bei der Z8 ist. Wie kann das sein, der Unterschied müsste deutlich zu Gunsten der Z8 ausschlagen. Dem ist aber nicht so, warum? Nun ja, ich lehne mich da mal aus dem Fenster ohne die Hand dafür ins Feuer zu legen. Es wird bei Sensoreadout je nach Quelle immer etwas von über 15ms bis 18ms geschrieben. Das ist der Readout der Daten aus den Sensor in das Kamerasystem zur Weiterverarbeitung. Nennen wir das einfach mal Systemreadout. Was wir aber auch wissen ist, dass erstmalig auf dem Sensor direkt schon aufwendige Signalverarbeitung stattfindet und erst danach die aufbereitete Daten nach außen fließen. Somit reden wir hier eigentlich von mehreren sequentielle… Weiterlesen »

Rolf Carl

Ja gut, dann warten wir einfach mal ab, bis die Kamra erscheint, und dann bin ich auf die ersten seriösen Tests gespannt und die Praxisberichte von Tier- oder Sportfotografen, die die Kamera unter reellen Bedingungen prüfen. Vielleicht ist sie ja wirklich so gut, wie es der hohe Preis vermuten lässt.

Thomas Nordsee

Fabian Fopp – Kollege von dir… seine Tests mag ich. Er wäre für mich eine ehrliche Referenz.

Rolf Carl

Für mich auch, in Influencer und die üblichen Verdächtigen habe ich absolut kein Vertrauen.

Rene Stämpfli

Rolf, ich werde weder die A1 noch die A9III verkaufen. Weshalb, kanst Du in meinem Kommentar an Conny nachlesen.

Rolf Carl

Habe ich mir schon gedacht, die A7r VI wäre eine sehr schlechte Alternative. Ich frage mich nur, wieso man trotzdem so schwärmen muss für das Teil, das die echten Pros nie kaufen würden.

Markus S.

Mitnichten, die A1, Z8/9 haben auch bei Gold oder Baseball keine Probleme mit Rolling Shutter.

Conny

Bei allen Dreien ist der Schläger schon sichtbar leicht krumm.

Markus S.

Das ist wie mit deinen Vogel Beispielen. Du zeigst hier Bilder wo es geklappt hat, die anderen wo es nicht klappt zeigst du nicht.
Dann schreibst du aber, das der Schläger “leicht” krumm ist bei den anderen Kameras.
Ich würde sagen, das “Ausschuss-Verhältnis” wegen Rolling Shutter ist 1 zu 1000 was A1,R5II, Z8/9 gegenüber A7R6 angeht.
Hatte auch schon selbst Helirotoren mit der Z8 im Foto, kein bisschen krumm. ich fotografiere kein Golf oder Baseball, aber von dem was man online sieht, habe ich da noch nie einen krummen Schläger gesehen bei der A1 oder Z8/9.
Deren E-Verschluss ist ja auch so schnell / schneller wie ein mechanischer. Also wenn du da keinen RS hast, dann auch mit den drei Modellen nicht.

H.Jürgens

„ Hatte auch schon selbst Helirotoren mit der Z8 im Foto, kein bisschen krumm.“

Tja die Rotoren haben sich halt auch nicht bewegt 😉

Rene Stämpfli

Rolf, die D850 hat den gleichen Sensor wie die A7RII mit einem etwas schlechteren DR. Bezüglich DR ist die Z8 einiges schlechter als die mittlerweile 11 Jahre alte A7RII aus dem Jahr 2015 und auch deutlich schlechter als die A1 von 2021. Ein hoher DR hat durchaus seine Berechtigung bei niedrigen ISO Werten. Bei höheren ISO Werten, so ab ISO 600-700 ist der DR bei den meiste VF Sensoren ähnlich. Ironischer weise ist der DR ab diesem Bereich bei der A9 und A9III besser als bei der Z8.

Rolf Carl

Wie oben schon geschrieben, der DR interessiert mich nicht, der ist bei meiner Fotografie nie ein Problem, überhaupt hatte ich bei den hunderttausenden Fotos, die ich bisher gemacht habe, vielleicht in 3 oder 4 Situationen zu wenig DR, da hätten aber 12.5 Blendewerte auch nicht gereicht. Die Auslesegeschwindigkeit ist mir einiges wichtiger, und da kann die A7r VI absolut nicht mit den besten Kameras mithalten.

H.Jürgens

Also um es kurz zu machen, alle die sich eine andere Kamera kaufen als die Nikon Z8 sind doof und haben keine Ahnung von Fotografie. Das wiederum spricht für deine hohe Intelligenz.

Markus S.

Ach das stimmt doch gar nicht, das wollte Rolf auch so gar nicht darstellen.
Geht doch einfach um dieses ständige Bashing von Nikon und wie gut doch Sony dagegen ist. Und das ist einfach nicht der Fall.
Gibt hier wie dort Vor- und Nachteile, für das Eine ist x gut, für das andere y und z ist für alles gut zu gebrauchen ohne das es bei x und y Nummer 1 ist.

Patrick > Original Gangsta Dawg

Sony mag zwar die technisch besseren Kameras und Objektive bauen, aber bei Nikon bekommt man noch immer das Meiste für sein Geld!
Also das meiste Gewicht und Volumen. 😁

H.Jürgens

Nee Sony ist schon viel besser, auch besser als Canon….volle Deckung, gleich kommt Joe und reißt mir den A. auf 🤣😉

Rolf Carl

Lass nur, das sind Standardsprüche von ihm, kratzt mich aber nicht im Geringsten.

Bernd

Für Rolfi den größten bachfotografen unserer zeit kann einfach keine Kamera gut genug sein. ER ist es einfach.

Wankelmuth

Hallo Rolf, ich erinnere mich, dass du, als du noch mit deiner D500 unterwegs warst, geschrieben hast, dass Pre Capture nur als JPG bei der Z8 für dich ein Deal Breaker wäre. Nun, da du die Z8 besitzt, ist das kein Problem mehr. Vor diesem Hintergrund bewerte ich deine Aussage, dass dir die bescheidene DR der Z8 völlig ausreicht. Vielleicht stimmt das sogar. Ich denke aber: Haben ist besser als brauchen. Verstehe mich nicht falsch. Es freut mich, dass du eine Kamera gefunden hast, die genau deine Bedürfnisse erfüllt. Aber andere Fotografen haben andere Bedürfnisse und für den einen oder anderen passt die A7rVI wohl genau so perfekt wie die Z8 für dich.

Rolf Carl

Ja, das stimmt sogar, habe aber unterdessen festgestellt, dass ich die Funktion gar nicht brauche, denn ich erwische die Vögel auch so, oder dann eben nicht. Auch wenn man Pre Capture benutzt, muss man ja in der Lage sein, so schnell zu reagieren, dass man den Vogel im Sucher behalten kann. Wenn das gelingt, hat man den Vogel sowieso auf dem Foto, wenn nicht, ist er auch nicht mehr drauf. Es kommt also wie immer auf die Fähigkeiten des Fotografen an und nur bedingt auf die Technik.

Klar passt die A/r VI für einige Fotografen, die ein breites Spektrum abdecken wollen. Ich habe ja auch mit der D750 mit Tieren angefangen, stellte dann aber fest, dass viele Motive nur einer spezialisierten Kamera für diesen Bereich möglich sind. Gut, die Technik ist ja jetzt viel besser als damals, aber wer vor allem Tiere fotografieren will, dem genügt eine A7r VI nicht, sondern er wird entweder A1… oder A9… wählen.

Wankelmuth

Da hast du wohl Recht. Wie gut, dass es für (fast) jedes Töpfchen ein Deckelchen gibt 😉

Rolf Carl

Genau, und ein Kamerakauf ist ja immer noch freiwillig, und das ist gut so.

Raychan

Was ein Quatsch. Alleine die D850 in den Raum zuwerfen die eine Auslesegeschwindigkeit des Sensor von nur 65ms schafft, weil sie ein alten Sony Sensor der a7rIII verwendet.

Eventuell bist du ein besserer Fotograf, aber von Technik hast du wohl überhaupt keine Ahnung.

Die a7rVI ist in allen Technichen Belangen besser als eine veraltete D850 und das ist auch total normal weil diese halt 9 Jahre alt ist.

Ich würde für jede Situation die a7rVI einer veralteten D850 vorziehen.

Rolf Carl

Kein Quatsch, bei der BQ gehört die D850 immer noch zu den besten 5 Kameras überhaupt. Und derselbe Sensor heisst noch lange nicht, dass das Resultat dasselbe ist, eine Sony A7r III ist keine D850, da kannst du soviel hineininterpretieren wie du willst. Für die reine Landschaftsfotografie ist das immer noch eine der allerbesten Kameras, die es auf dem Markt gibt, und kostet nicht mal die Hälfte der neuen Sony. Zudem betrifft die Auslesegeschwindigkeit der D850 nur das lautlose Auslösen und Video, fotografiert wird mit mechanischen Verschluss, und da ist RS kein Thema.

Oder einfacher ausgedrückt: Wenn ich eine sehr gute Kamera für die Landschaftsfotografie suchen würde, wäre eine D850 meine Wahl und ganz sicher keine Sony A7r VI.

Stefan Zimmermann

Butter bei die Fische: Wer hat die neue Sony A7R VI eigentlich schon gekauft und fotografiert damit wirklich? 🙂 Keine Ahnung, wie viele Beiträge es inzwischen zur neuen Kamera gibt, aber mich würde interessieren, wer sie tatsächlich im Einsatz hat und ob sie ihm fotografisch etwas gebracht hat. Oder sind am Ende doch andere Dinge wichtiger? Licht. Blickwinkel. Bildaufbau. Die Idee. Die Brennweite. Die Wirkung. Der Moment. Und vor allem die Frage: Was soll der Betrachter fühlen? Hat ein klein wenig mehr Dynamikumfang, etwas weniger Rauschen, minimal mehr Auflösung und etwas mehr Geschwindigkeit das fertige Bild für den Betrachter wirklich besser gemacht? Ich frage das nicht provokativ. Mir ist heute wieder ein fast 20 Jahre altes Foto in die Hände gefallen, aufgenommen mit einer Canon EOS-1D Mark II. Und ehrlich gesagt funktioniert das Bild noch immer. https://flic.kr/p/2sgNfyh Das hat mich nachdenklich gemacht. Fotografiert nicht nur Dinge. Fotografiert das, was die Dinge auslösen. Ein Motorrad ist nur ein Motorrad. Aber Geschwindigkeit, Risiko, Adrenalin, Staub und Bewegung sind etwas anderes. Eine Welle ist nur Wasser. Aber Zeit, Rhythmus, Form und Vergänglichkeit sind etwas anderes. Ein Berg ist nur ein Berg. Aber Stille, Größe und Ehrfurcht sind etwas anderes. Die Kameratechnik hat sich… Weiterlesen »

Rene Stämpfli

Ich hatte bei einem SONY event die A7R6 kurz angeschaut aber nicht unter meinen fotografischen Bedingungen getestet. Ich kann sie also nicht beurteilen. Ich kann mir aber gut Vorstellen, das ich sie für meine Fotografie mit einigen Einschränkungen auch gut verwenden könnte. Für mich war nur das gleichzeitig vorgestellte 100-400m F/4.5 von Interesse, das ich dann auch an der A1 incl. Viltrox 2x TC getestet und als Ergänzung zum 50-150mm F/2.0 gekauft hatte.
In meiner Sport und Konzertfotografie fotografiere ich primär Emotionen zum Ausdrucken. Das war schon zu analogen Zeiten so. Die wirkliche Bildwirkung ensteht für mich erst beim Druck. Natürlich hilft mir die heutige Kameratechnik auch enorm. So hatte ich z.B die vergangen Motocrossrennen praktisch nur mit F/2.0 fotografiert. Auch das Konzert am vergangenen Wochenende fotografierte ich bis auf wenige Ausnahmen mit F/2.0. Ohne die heutige Kamera- und Objektivtechnik wäre die erreichte und konstant gute BQ nicht möglich gewesen. Natürlich macht der Fotograf das Bild, aber die Technik hilft ihm dabei.

Stefan Zimmermann

Schön geschrieben, Danke

Mark

Ich habe die A7R VI seit gut einer Woche – habe sie zu wenig verwendet, als dass ich mir hier ein ernsthaftes Urteil erlauben könnte. Wie du schreibst, modernere Technik erlaubt teilweise zuverlässiger ein bestimmtes Bild umzusetzen, aber vorher müssen alle von dir aufgeführten Punkte erfolgen und nur weil ein Bild besonders technisch anspruchsvoll ist, bedeutet dies noch lange nicht, dass es das Bild in irgendeiner Form besser macht. Licht, der Mitzieher, der richtige Moment machen dein Bild so gut. Aber ein wenig positiver zur Kamera – ein paar Dinge die mir wirklich aufgefallen sind. Der Sucher hat nicht mehr den Auflösungsabfall beim fokussieren und das Bild wirkt natürlicher. Ich arbeite immer wenn es geht mit dem Sucher und dies war auch einer der Hauptgründe, warum ich mir das neue Modell geholt habe. Schlägt so ziemlich jeden Sucher, den ich auch von anderen Herstellern kenne. Was auch gegenüber dem Vorgänger deutlich auffällt, dass bei Belichtungsreihen, diese jetzt schnell hintereinander ausgeführt werden, was es deutlich einfacher macht dies Freihand zu machen + Stabilisierung ist zudem besser geworden. Da ich soweit nur Landschaftsfotografie mit der Kamera gemacht habe, kann ich zu dem Rest nicht viel sagen. Achso die Batterie halt länger, aber… Weiterlesen »

Stefan Zimmermann

Ja, der Sucher nervt mich bei der alten manchmal schon ziemlich, vor allem wenn die Auflösung beim Fokussieren einbricht.
Es hilft zwar, den Sucher auf 60 Hz zu fixieren und die Anzeigequalität auf „Hoch“ zu stellen, aber wirklich schön ist es damit immer noch nicht.
Auf jeden Fall viel Spaß mit der Neuen!
Die Batterie kann auch nerven, gerade bei Polarlichtern und Minusgraden. Aber wirklich dramatisch ist das nicht. Drei Akkus reichen bei mir normalerweise für die ganze Nacht. Nervig ist eher, dass man zum Wechseln die Kamera vom Stativ nehmen muss und dabei oft den Bildausschnitt verliert.
Manchmal wünsche ich mir echt, man könnte den Akku einfach seitlich rausziehen. Das wäre deutlich angenehmer.

Thomas Nordsee

Heute morgen beim ersten Kaffee – draußen auf der Holzbank – las ich die ganzen Kommentare… ein, zwei Details schlug ich nach (das zeigt meine technische Ferne). Gerne würde ich die neue Sony einfach ausprobieren, intensiv und mit Ausdauer unter verschiedenen realen Bedingungen in meiner Welt. Und dann der Vergleich mit meiner Ausrüstung. Schauen. Auswerten beim Druck und auf dem Monitor. Und dann käme mein Beitrag. Wird nichts… aber schön und echt wäre es.

Jürgen K.

Ich bin ganz bei Dir. Sehr gut fand ich auch den Stefan Zimmermann.
Heute fand ich das Hochfahren der “erfahrenenden Semiprofis” und die Antworten der Fachleute dazu. Ich würde eine Kamera nie bewerten ohne Testfotos. Punkt.

Mirko

Moin,
das werde ich übermorgen auch machen. Also morgens draußen den Kaffee genießen und den ganzen Tag am Pool abhängen. Morgen bin ich der Kapitän und muss das Boot (auf vier Rädern) von München nach Kroatien steuern. Konnte sogar heute noch den “neuen” Führerschein abholen. Ich finde es gut das in Deutschland die Digitalisierung endlich bei den Behörden voll genutzt wird. Hatte den Führerschein am 8. Februar beantragt … das ging mal Ruckzuck 😂

Thomas Nordsee

Fahr vorsichtig… und gaaaanz viel Lebensfreude und Erholung! Kommt gesund wieder – und ich hoffe, dass der Vierbeiner dabei ist… bis denn, Held der fotografischen Experimente!👋🏻

Mirko

Danke und Ja ….der Hund geht mit an Bord👍 Habe ihn schon seine Kabine im Heck hergerichtet 🐕 Werde zwar die UV Licht Lampe mitnehmen aber das wäre Glück wenn mir ein Skorpion über den Weg läuft, der September ist dafür besser geeignet 🦂

joe

Also wäre ich bei Sony, würde ich die A7R6 kaufen, passt zu meiner Art der Fotografie. Da ich aber bei Canon bin, habe ich mir jetzt das RF70-200/2.8Z gegönnt.

thomas Nordsee

Ich wünsche dir viele glückliche Momente mit dem neuen Teil!

joe

Danke! Das ist ein wirklich tolles Teil, wahrscheinlich das beste 70-200/2.8.

Rolf Carl

Nein, würdest du nicht, wenn das so wäre, hättest du schon längst die R5 II, die würde genauso gut zu deiner Art der Fotografie passen. Und da du die nicht hast, würdest du auch die neue Sony nicht kaufen.

thomas Nordsee

Also, die Chirurgen würden sagen,,, scharf wie ein frisches Skalpell, der Mann…

Rolf Carl

😁

joe

Nein, die R5 ist besser als die R5 II bis auf den grösseren Sucher und die Fähigkeiten der A7R6 liegen etwa auf dem Niveau der R5, bis auf die MP. Nur die hätte ich gerne.

Rolf Carl

Wozu brauchst du mehr MP? Und dafür würdest du 5 Riesen auf den Tisch legen? Es braucht nur etwas Geduld, die R5 III hat dann sicher die gewünschten MP.

joe

Die kostet in der CH 4’300.-, das ist ok. Als Sonyaner wäre das meine Kamera. Natürlich wäre es blöd jetzt zu wechseln, vor allem wegen der tollen Objektive die ich habe. Wollte eigentlich nur ausdrücken, dass ich die Kamera, trotz mancher scheinbarer Schwächen, für mich top geeignet wäre.

Martin SK

Ey Leuts, geht´s noch??? Ich kann mich noch erinnern, dass die A7RV sowas von zerrissen wurde gerade wegen des sehr starken RS. Trotzdem hatte sie ihre Berechtigung und Nutzer im Landschaftsbereich (Auflösung und Dynamik) und die war auch nicht billig.  Jetzt kommt das Nachfolgemodel daher und man streitet sich über den Dynamikumfang, Auslesegeschwindigkeit oder sonst was???? Häääää, das soll mal einer verstehen? Ist doch klasse, wenn man als Fotograf genau weiß was man mit der Kamera machen will und damit genau sagen kann mit welcher Kamera man gut arbeiten kann!  Genausogut kennt jeder sein finanziellen Möglichkeiten, was entsprechend auch genau aufzeigt was man sich kaufen kann und was nicht! Also, ich möchte mir nicht anmaßen, zu beurteilen was jemand anderes für seine fotografischen Tätigkeiten benötigt und sich anschaffen sollte. Nichtsdestotrotz, finde ich das die neue A7RVI durch die Verbesserung der Auslesegeschwindigkeit und des hohen Dynamikumfangs plus der recht hohen Bildrate eine sehr potente Kamera ist mit der man sehr viele Situationen exzellent meistern kann und vieles besser macht als ihr Vorgänger. Ansonsten muss man zu den Spezialisten greifen oder wenn man auf die Specs nicht angewiesen ist wird man sicher im günstigeren Segment oder dem Gebrauchtmarkt glücklich! Für mich wäre… Weiterlesen »

Viva

Am wichtigsten zählt doch etwas zum Streiten, oder besser wissen, oder doch beneiden..?.. wie man jedesmal feststellen kann😏

Also zumindest geht es für meinen Geschmack in die richtige Richtung. In die bessere Abbildungsleistung, da mich die schnelle Serien-Knipserei samt deren erforderliche technische Peripherie nie interessiert hat. Kaufen oder locken könnte mich etwas mehr DR aber auch nicht, weil mir schon 45Mp widerwillig zuviel waren. Aber für zb die Landschaftsfotografie ist sie aktuell bestimmt das Beste was man auf VF bekommen kann. Ob man sie braucht oder sich den zusätzlichen Aufwand an Kosten und Datenmengen antut, ob es einem das wert ist, muss jeder selbst entscheiden.

Stefan Zimmermann

Man kann das auch anders betrachten. Wenn dir die Datenmenge, der Speicherbedarf oder der Rechenaufwand zu hoch sind, kannst du auch mit reduzierter Auflösung fotografieren. Nehmen wir als Beispiel das verlustfrei komprimierte RAW M mit 26 MP.
Jetzt kann man natürlich fragen: Was bringt das überhaupt? 🙂
Du kannst eine Taste auf der Kamera mit dem APS-C-Modus belegen. Dann hast du auf Knopfdruck einen 1,5-fachen Cropfaktor – völlig verlustfrei und immer noch mit 26 MP Auflösung. Das kann durchaus Vorteile haben.
Du benötigst unter Umständen weniger Objektive, sparst Gewicht im Rucksack und eventuell sogar Geld, weil sich manche Brennweitenbereiche durch den Crop ersetzen lassen. Außerdem sind weniger Objektivwechsel nötig, was gerade unterwegs angenehm sein kann.
Wenn man das einmal in Gewicht, Platzbedarf und Kosten umrechnet, wird die Sache plötzlich ziemlich attraktiv – selbst dann, wenn man die 61 MP einer A7R V eigentlich gar nicht ausnutzen möchte. Ich spreche absichtlich von der A7r5, da ich die A7r6 nicht besitze.
Ein z.B. 16mm wird auch zu einem 24mm. Ein 400mm zu einem 600mm.

Viva

Ein guter Punkt. Vor einigen Jahren wurden Apsc Gehäuse sehr oft nur für dafür zusätzlich an Vollformat Optiken verwendet. Letztlich sollte man heute einfach sehr gut recherchieren was und wofür man etwas kauft, auch, wieviel es einem bringt oder ob es das für sich braucht.

Alfred Proksch

Nur mal so „Erfahrungen“ mit dem Mittelformat Sensor (100MP) der GFX Modelle sowie dem Sensor in der M11 (60MP). Mir geht es bei den beiden Sensoren NICHT um die Auflösung sondern um die Möglichkeit den Dynamikumfang auszuschöpfen.

Beim sowieso schon sehr guten Dynamikumfang des Mittelformat Sensors bietet Fuji zusätzlich die Funktion „Dynamikumfangs-Aufnahmereihe“ an. Verwende ich diese sind deutlich bessere Lichter/Schattenzeichnung plus wesentlich sauberere Farben in den Lichtern und Schatten zu erreichen. Genau darauf lege ich Wert!

Beim Sensor der M11habe ich den Eindruck (vielleicht ist es Einbildung) das bei der Verwendung von 36 Megapixeln statt der üblichen 60MP die Schatten im Bild mehr „Zeichnung“ aufweisen. Wie Leica hierbei rechnet oder vorgeht ist mir nicht bekannt, jedenfalls findet KEIN Beschnitt statt.

Wenn Sony im Vollformat tatsächlich einen ähnlichen Dynamikumfang wie das Mittelformat bieten kann ist das ein enormer Fortschritt. Da muss ich als Fotograf Beifall klatschen. Warum? Weil die Bildbearbeitung noch BESSERE Ausgangsdateien geliefert bekommt und somit leichter exzellente Fotos produziert.

Jürgen Saibic

Wo kann man deine Bilder sehen. Bin gespannt.

Stefan Zimmermann

Wenn ich hier manche Diskussionen beobachte, könnte man fast meinen, die Fotografie entwickelt sich hauptsächlich über Kameras weiter. Neue Kamera. Neuer Sensor. Mehr Dynamikumfang. Schnellerer Autofokus. Weniger Rolling Shutter. Und jedes Mal wird diskutiert, als würden zwei Prozent Unterschied in der Technik darüber entscheiden, ob ein Foto gut oder schlecht wird. Fast so, als hätte sich die Fotografie dadurch grundlegend verändert. Dabei frage ich mich: Hat sich die Fotografie wirklich verändert? Oder vor allem die Technik? Natürlich werden Kameras immer besser. Das ist unbestritten. Aber wenn ich mir viele Portfolios nach zehn oder zwanzig Jahren anschaue, fällt mir oft etwas Merkwürdiges auf: Die Kamera hat sich enorm weiterentwickelt. Die Fotos dagegen oft erstaunlich wenig. Das, was vor zwanzig Jahren gezeigt wurde, wird häufig auch heute noch gezeigt. Oft technisch besser, aber nicht zwangsläufig anders. Die Bilder sind schärfer geworden. Der Autofokus trifft zuverlässiger. Der Dynamikumfang ist größer. Aber interessiert das den Betrachter wirklich? Denkt jemand vor einem Bild: „Oh, das wurde mit einer Nikon fotografiert.“ Oder: „Wow, das war aber eine moderne Kamera.“ Die meisten Menschen sehen etwas ganz anderes. Sie sehen Licht. Stimmung. Farben. Emotionen. Eine Geschichte. Oder eben nichts davon. Und wenn wir ehrlich sind: Schon vor zwanzig… Weiterlesen »

Markus S.

Da kann man dir nur beipflichten. Bis zu einem gewissen Teil hilft die Technik weiter, aber den Punkt haben wir bereits überschritten meiner Meiner Meinung nach.
Heute kannst du mit jeder Kamera gute Bilder machen wenn du weißt was du machst.
Ob man nun 1Stop mehr Dynamik hat oder nicht oder ob ich nun 66 statt 24MP habe ist relativ egal und sieht man in den seltesten Fällen dem Bild an.

Technik ist in allen Bereichen einfach ein interessantes Detail, ob bei Autos, Computern oder Kameras. Ist einfach ein faszinierendes Thema über das man sprechen kann.

Am Ende würde ich sagen ist jede Kamera die verkauft wird etwas Gutes und bringt die Leute mehr zum “echte” Bilder machen statt mit dem Handy zu knipsen.

Thomas Nordsee

Guten Morgen, ich stelle mir oft draußen die Fragen: was macht die Kamera? Was ist meine Leistung am Bild?
Wird das Bild vom Adler in der Flugshow der Falknerei knackscharf, ist es eher (nicht nur) die Leistung der Kamera. Ich muss die Technik beherrschen, mich ein Stück weit einfühlen…
Nehme ich aber den Adler in freier Natur auf – habe ich das Verhalten des Tieres über Tage beobachtet, die Nähe behutsam gesucht, den besten Blickwinkel erprobt, steht meine persönliche Leistung gleichwertig neben der Technik. Ich wünsche mir von uns eine realistische Einschätzung… die Freude soll aber egal wie.

Thomas Nordsee

bleiben… fehlt im letzten Satz.

Jürgen K.

Sehr gut erkannt. Und in 2 Versionen verständlich geschrieben.
Um von mir zu sprechen, ich stehe wohl noch beim Licht, denn die Frage nach der Wirkung kommt meistens erst bei der Nachbearbeitung…..dann sieht man die Fehler und für eine gute Wirkung ist es meistens dann zu spät……

Stefan Zimmermann

Vielen Dank für eure Antworten. Ich möchte darauf noch etwas aufbauen, weil einige Punkte genau in die Richtung gehen, über die ich schon länger nachdenke. Markus hat recht: Technik ist interessant. Sie ist messbar. Sie ist vergleichbar. Sie ist diskutierbar. Wie bei Autos, Computern oder anderen technischen Dingen kann man sich stundenlang damit beschäftigen. Thomas hat ebenfalls einen wichtigen Punkt angesprochen: Was macht die Kamera, und was ist meine eigene Leistung am Bild? Und Jürgen schrieb, dass die Frage nach der Wirkung oft erst bei der Nachbearbeitung kommt. Genau dort wird es für mich spannend. Denn viele Fotografen denken über Technik nach. Viele denken über Einstellungen nach. Viele denken über Licht nach. Viele denken über Bildaufbau nach. Aber deutlich weniger denken wirklich darüber nach, was ein Bild fühlen lassen soll. Die fotografische Reise Für mich sieht die fotografische Reise ungefähr so aus: Anfänger: Welche Kamera brauche ich? Fortgeschrittener: Welche Einstellungen brauche ich? Erfahrener Fotograf: Welches Licht brauche ich? Sehr guter Fotograf: Welche Wirkung möchte ich erzeugen? Meister: Was möchte ich die Menschen fühlen lassen? Die Anfängerphase verlässt man meistens relativ schnell. Danach bleiben aber sehr viele Fotografen jahrelang zwischen Fortgeschrittener und Erfahrener Fotograf hängen. Nicht, weil sie schlecht sind. Ganz… Weiterlesen »

Thomas Nordsee

Viele Punkte für eine ernsthafte Diskussion… top!

Mirko

Moin Thomas, ich sehe als erstes viele Worte 😉 Warum habe ich ein Nokton 50mm und ein Heilar 50mm (beides Voigtländer) wann und warum verwende ich das Eine und nicht das Andere… ist meine eigene Geschmacksache und die Unterschiede können dabei gravierend sein. Warum spricht mich ein analoges “Straßenbild mit Tiefe” mehr an wie ein digitales ….an der Auflösung des Sensors wird es nicht liegen 📷

Thomas Nordsee

Gestern waren Sturm und Regen beherrschend, Mirko – ich hatte Zeit, den langen Beitrag von Stefan zweimal genau zu lesen. Ich bin nicht mit allen Punkten einverstanden… aber es gibt viele interessante Ansätze, um eine tiefere Debatte zu führen. Allerdings ist dies nicht der Ort… und zu deinem Hinweis: „Geschmackssache“ ist auch individuelles Gefühl – und dieses ist kaum beeinflussbar und noch weniger begründbar (limbisches System mit seinen Strukturen). Gut so… warum nutze ich an meiner Fuji bestimmte Filter an bestimmten Tagen bei bestimmten Motiven? Ich weiß es nicht… Geschmackssache.
Alles Gute für euch.

Mirko

Moin Thomas, hier scheint dafür die Sonne ☀️ Gäbe es keinen persönlichen Geschmack so wäre die Welt wohl nur grau in grau 😉

Viva

Sehr schön und umfangreich beschrieben. Deshalb sehe ich vieles was hier manche so hochloben oder für wichtig erachten, schon sehr distanziert und lächle gerne darüber. Darüber zu lesen, lachen oder lästern ja, aber das war es dann auch.
Letztlich ist die Fotografie soviel mehr als Technik, und ich würde sagen, echte Könner drehen Kreise mit den Ergebnissen ihrer Fähigkeiten…um solche, die nur auf ihre Gerätschaft setzen oder setzen müssen. Eben durch ihre “eigene Technik” ihre Gabe und ihrem Auge für besondere Szenen und Momente. Und gerade heute, wo Fotos täglich millionenfach die Welt überschwemmen, da wird der Bildinhalt noch viel wesentlicher als jede Bildqualität. Ein gut gemachtes Foto – durchaus gut aufgelöst und rein…es ist zwar gut, aber eben auch nicht mehr. Weil es in der Masse eben nur ein weiteres ist…und diesen feinen Unterschied dazwischen, den machen eben keine Megapixel, DR oder Fps, den macht der Fotograf. Von daher hab ich mich sehr von dem ganzen Zeug verabschiedet, und ich glaube, genau deshalb wird der ewige Hype um bessere Technik, manche Markenfreaks und auch die Marken selbst, sehr oft nur belächelt. Weil das sehr stark zeigt, worum es da “nur” geht.

Rolf Carl

Kommt immer darauf an, was man fotografiert. Wenn ich z.B. nur Motive , die sich nicht bewegen, also wie S. Zimmermann das praktiziert, fotografieren würde, könnte ich zurücklehnen und mit einer 15 Jahre alten Kamera weiterfotografieren. Die Bildqualität ist weitgehend ausgereizt, der Fortschritt findet eigentlich nur noch bei der schnellen Fotografie statt, also mehr fps, noch besserer AF-C und geringeres Rauschen bei hoher ISO. Dazu verhindern von RS, was mit den Stacked Sensoren weitgehend erreicht ist. Auch wenn die Technik immer besser wird, macht sie höchstens 10 % des Resultates aus, den Rest macht der Fotograf, auch bei schnellen Motiven, oder dort sogar besonders, den die Schwierigkeit besteht vor allem auch darin, überhaupt in die Situation zu kommen, ein Foto schiessen zu können. Wenigstens bei der Tierfotografie ist das so, beim Sport eher weniger, denn da hat man mehr Gelegenheiten. Und du wist es kaum glauben, auch bei der Tierfotografie sind der Bildinhalt, besondere Momente, typische Verhaltensweisen der Tiere, das Licht, Schärfe/Unschärfe und Komposition wichtige Elemente. Das ist nicht nur der ruhigen Fotografie, bei der man alle Zeit der Welt hat, vorbehalten. Und das macht die Tierfotografie so schwierig, denn man muss in Sekundenbruchteilen die richtige Entscheidung treffen und abdrücken.… Weiterlesen »

Arne Lößl

Beste Aussage ever: Technik altert, Gefühle nicht! Vielen Dank, das ist so vollkommen wahr und richtig!

J.Friedrich

Ich mach’s mal kurz, da ich das hier schon mehrmals geschrieben habe: (K)eine Story, (k)ein Foto – (k)eine Emotion, (k)ein Foto – (k)ein besonderer Moment, (k)ein Foto – so einfach ist es, deshalb fotografiere ich das einzige Sujet, dass sich nie abnutzt, sondern stets erneuert, deshalb fotografiere ich Menschen in ihren soziokulturellen Habitaten.

Rabe

3…..2…..1…..MEINS ! 😁

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