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Godox PaletteLab: Dauerlichter mit Vollspektrum-Technologie vorgestellt

Godox bringt mit dem PaletteLab eine neue Vollspektrum-Farb-Engine, und drei neue Dauerlichter, die davon profitieren.

Die neunbändige Vollspektrum-Technologie steckt in den Studio-COBs SL200RF (230W) und SL300RF (330W) sowie der kompakteren ML150RF(165W), die sich zusätzlich per V-Mount-Akku kabellos betreiben lässt. Alle drei richten sich an Foto- und Videoproduktionen, bei denen Farbgenauigkeit zählt.

Was steckt hinter PaletteLab?

Die PaletteLab Color Engine setzt auf ein neunbandiges Vollspektrumsystem, das den gesamten sichtbaren Wellenlängenbereich abdeckt. Das Ergebnis sind hohe Farbwiedergabewerte – CRI ≈96–98, TLCI ≈96–99, CRI R9 von 99 – sowie eine Rec.2020-Abdeckung von 92 Prozent. Der Farbtemperaturbereich reicht von 1.800K bis 10.000K, was von warmem Tungsten-Licht bis zu kühlem Tageslicht alles ermöglicht. Für die Abstimmung stehen drei Lichtkurven, sowie vier Dimm-Kurven und 14 FX-Modi zur Wahl.

Steuerung und Praxis

Alle drei Modelle lassen sich zentral fernsteuern: per DMX/RDM (dem gängigen Standard für Studio- und Bühnenlicht, inklusive Rückkanal zum Konfigurieren aus der Ferne), per Bluetooth über die Godox Light App sowie per NFC, mit dem sich mehrere Leuchten schnell koppeln lassen. Wer kabellos über DMX steuern will, kann das per Funkstandard CRMX über den optional erhältlichen TimoLink-Transceiver tun. SL200RF und SL300RF haben das Netzteil bereits eingebaut – ein externer Adapter entfällt, man steckt sie einfach ein und legt los.

Die ML150RF lässt sich zusätzlich per V-Mount-Akku (optionaler ML-VMA Adapter) kabellos betreiben, was sie für mobile Produktionen interessant macht. Alle drei nutzen den Bowens-Mount und sind damit mit dem breiten Zubehör-Ökosystem kompatibel. Ein temperaturgesteuertes Lüftersystem soll auch bei Volllast für leisen Betrieb sorgen.

Die drei Leuchten können bereits vorbestellt werden. Die ML150RF kostet 449 Euro, die SL200RF 719 Euro und die SL300RF 799 Euro. Für Vollspektrum-Dauerlicht dieser Klasse sind das meiner Meinung nach durchaus faire Einstiegspreise.

Wer sich von euch für kompaktere Godox-LED-Leuchten interessiert, findet hier passende Alternativen: Die Godox ML40Bi und ML40R sind leichtere und günstigere Optionen für mobile Setups, und mit RS100Bi, RS100R und FL15Bi hat Godox zuletzt weitere vielseitige LED-Leuchten vorgestellt.

Quelle: Godox

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Alfred Proksch

Viele denken das Kamera, Objektive für die Bildqualität zuständig sind. Zum kleinen Teil stimmt das sogar. OHNE LICHT kann der beste Sensor, die geschmeidigste Kamera interne Software, das geniale Objektiv nichts vernünftiges zaubern.

Lichtführung, die Qualität des Leuchtmittels, das Wissen rund um die Eigenschaften von Licht sind Voraussetzungen für die perfekte Beleuchtung von Motiven. Das kreative gestalten mit Licht sowie den gesteuerten Schatten macht das Bild erst richtig gut. Nachträgliche Bildbearbeitungsorgien kann sich der Foto/Videograf mit sauberer Arbeit sparen.

Godox übernimmt den brach liegenden Teil der ehemaligen „Lichtgrößen“. Besonders schön sind die Fotografen freundlichen Preise. Plus die „alten“ vorhandenen Bowens Dinger passen! Das spart viel Geld.

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